Dein Reifen macht pfffft.
Du weißt, da ist ein Loch im Schlauch.
Du greifst zum Flickzeug - ohne lange darüber nachzudenken.
In dieser Situation gibt es nur eine banale richtige Frage:
Wo ist das Loch, damit ich es flicken kann?
Und auch nur eine banale richtige Antwort:
Eine korrekte Ortsangabe.
Dieses Beispiel lässt sich auf andere Situationen und Fragestellungen übertragen.
Aber damit das hier aufhört: Ja, wenn es pffft macht, muss die richtige Frage gestellt werden. Es gibt bestimmt Leute, die nicht intuitiv auf die banale, einzig richtige Frage und die banale, einzig richige Antwort kommen.
Es gibt sicher Leute, die sich stattdessen so etwas fragen wie:
"Macht Pffft, der Reifen... Das könnten Blähungen sein. Sollte ich die Ernährung des Reifens umstellen?"
oder...
"Macht Pffft, der Reifen... Da ist ja nur Luft drin. Vielleicht sollte ich den Schlauch mit Hundekot füllen?"
oder...
"Macht Pffft und der Reifen ist kaputt... Zuerst das wichtigere Problem: Habe ich einen Tinitus?"
Ich behaupte einfach mal: Es gibt schlichtweg auch richtige Fragen und richtige Antworten darauf. Dementsprechend auch richtige Fragen und falsche Antworten darauf.
Beispiel:
Banale richtige Frage: Wo ist das Loch im Schauch?
Mögliche banale falsche Antwort: Dort unterhalb des Ventils. (Wenn dort das Loch nicht ist.)
Nach Deiner Logik wäre die Frage "Wo ist das Loch im Schlauch" falsch und es müsste eine neue Frage gefunden werden, die zur Antwort führt "Dort unterhalb des Ventils".
Selbst wenn dort nichts besonderes ist.
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Können wir jetzt bitte für heute das Pseudophilosophieren den Betrunkenen und Bekifften überlassen? Ich bin (noch) zu nüchtern...
Gruß, Bernadette