DAX – längerfristig

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 24.05.2015, 16:01 vor 3888 Tagen 9873 Views

Zunächst hat das große Bild:

[image]

Anfang 2000 ging die große Welle 3 (rot) zu Ende. Es folgte ein Dreieck als Welle 4 bis 2009. Seitdem läuft Welle 5 und wir befinden uns meines Erachtens kurz vor dem Abschluss der Welle 3 (blau), die bis etwa 13.000 oder 13.500 Punkte gehen sollte.

Der Ausschnitt aus dem vorherigen Bild (gepunktetes Rechteck) etwas detaillierter:

[image]

Wenn die Welle 5 (orange) so lang wird wie Welle 1, landen wir bei etwa 13.500. Danach Korrektur, typischerweise zurück zur vorherigen Welle 4 (ca. 9000 Punkte). Danach weiter aufwärts in den Bereich von etwa 20.000 Punkten.

Die Crash-Warnung von Armstrong für September 2015 – http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=351243 – könnte also zeitlich ganz gut passen, allerdings wird es meines Erachtens kein „Big Bang“, sondern „nur“ eine kräftige Korrektur.

Armstrong

Revoluzzer @, Sonntag, 24.05.2015, 16:29 vor 3888 Tagen @ -ELLI- 4800 Views

Wenn ich mich richtig erinnere, sagt Armstrong KEINEN richtigen Crash der Aktienmärkte voraus, sondern in Übereinstimmung mit Deiner Analyse einen deutlichen "Dip", der die Leute ein letztes Mal in Bonds treiben soll.

Der für Oktober angesagte Crash bezieht sich auf die Wende bei den Staatsanleihen. Wenn die Bonds crashen, dann sollte das Kapital in Aktien fliehen und diese sollten dann steigen. Der kleine Crash bei den Aktien müsste vorher erfolgen.

Armstrong sagt übrigens nicht, dass der Crash schon im Oktober sichtbar wird, sondern dass im Oktober bei den Bonds die Trendwende erfolgt und dann irgendwann die "Beschleunigungsphase", vulgo Crash, einsetzt.

So habe ich das zumindest in Erinnerung. Vielleicht können andere ergänzen.

Revo.

Wenn die Bonds crashen, steigen die Zinsen

CalBaer @, Sonntag, 24.05.2015, 18:41 vor 3888 Tagen @ Revoluzzer 4059 Views

Staatsanleihen. Wenn die Bonds crashen, dann sollte das Kapital in Aktien
fliehen und diese sollten dann steigen.

Das Momentum mag dies bewirken, aber warum sollte man in Aktien fliehen, wenn es wieder ordentliche Renditen bei festverzinslichen Anlagen gibt? Steigende Zinsen sind zumal kontraproduktiv fuer die Kreditvergabe und somit kann weniger nachgefragt werden.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Bei steigenden Zinsen geht man nicht in Bonds

Orlando ⌂ @, Sonntag, 24.05.2015, 20:04 vor 3888 Tagen @ CalBaer 3693 Views

... denn es steigen nur die Zinsen für die Bonds, die man NICHT hat während die Kurse der Bonds, die man hat, fallen.

Das haengt von der Gesamtsituation ab

CalBaer @, Sonntag, 24.05.2015, 20:31 vor 3888 Tagen @ Orlando 3372 Views

, welche Anlageklasse am attraktivsten ist. Marktentwicklung und Anlagestrategie spielen eine Rolle. Die Bondkurse sind mir egal, wenn ich Neuemmissionen kaufe und auf die Faelligkeite warte.

Ob die Zinsen wirklich steigen, ist eine andere Geschichte. Dieses Szenario kann ich mir gar nicht vorstellen.

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Ursache und Wirkung

Revoluzzer @, Sonntag, 24.05.2015, 20:40 vor 3888 Tagen @ CalBaer 3434 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 24.05.2015, 20:49

Das Momentum mag dies bewirken, aber warum sollte man in Aktien fliehen,
wenn es wieder ordentliche Renditen bei festverzinslichen Anlagen gibt?
Steigende Zinsen sind zumal kontraproduktiv fuer die Kreditvergabe und
somit kann weniger nachgefragt werden.

Armstrong spricht von "peak government". Ich würde das so interpretieren, dass die Zinsen (Wirkung) wegen eines zunehmenden Vertrauensverlusts in die Regierungen (Ursache) steigen werden. Der Punkt ist: Die Regierungen werden durch Zinserhöhungen im derzeitigen Umfeld kein Vertrauen wiedergewinnen. Im Gegenteil. Je höher die Zinsen, um so mehr wird der Markt mit einem Zahlungsausfall der Regierungen rechnen und um so weniger Nachfrage nach Bonds wird da sein usw. usw.

Die Aktien gewinnen, weil sie relativ kein Vertrauen verlieren.

Die realwirtschaftliche Umsatz- und Gewinnentwicklung wird erst später ihre Wirkung entfalten.

Bin aber nicht sicher, ob diese meine Interpretation den Gedanken Armstrongs entspricht.

Revo.

Richtig, Aktiencrash laut M. Armstrong erst 2017/18. Gruß (oT)

lowkatmai @, Sonntag, 24.05.2015, 19:14 vor 3888 Tagen @ Revoluzzer 3701 Views

- kein Text -

Sorry, das hatte ich wohl falsch in Erinnerung, aber…

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 24.05.2015, 19:29 vor 3888 Tagen @ lowkatmai 4918 Views

… dann passt es sogar noch besser, NACH der großen Welle 5 (rot).

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