Heute das erste Mal seit langer Zeit mal wieder eine MSM-Zeitung durchgeschaut...

Revoluzzer @, Samstag, 23.05.2015, 22:53 vor 3889 Tagen 6119 Views

Zu Besuch heute bei der Familie lag eine Stuttgarter Zeitung herum. Ich lese MSM-Zeitungen schon seit Jahren nicht mehr, aber aus Langeweile hab ich das Ding dann mal durch gesehen.

Und es ist schon erschreckend, wie weit weg der Mainstream von jemanden wie mir ist, der sich seit Jahren praktisch nur noch durch Alternative informiert.

Praktisch auf jeder Zeitungsseite Propaganda:
- Für die tolle EU (allein eine ganze Seite Interview mit der EU-Wettbewerbshüterin (Brüll-Lach, welch ein Neusprech "Wettbewerbshüterin". Richtig müsste es heißen: Ausbeuterin der arbeitenden Bevölkerung zugunsten der Nomenklatura).
- Gegen die bösen, aber leider auch so mächtigen Russen (von wegen Riga-Gipfel und so)
- Für eine positive Einstellung zum Islam (seitenlange Fotoserie darüber, wie toll verschleierte Frauen aussehen können... jaja, so ein Schleier kann schon ganz schön sexy sein...) und alle möglichen anderen Meldungen mit entsprechendem Grundton.
- Eine Seite darüber, dass sich die Polizei erdreistet hat, ein kriminelles Asylantenheim zu durchsuchen und jetzt die armen Asylanten womöglich traumatisiert sind.

Kurz: Nach 10 Minuten habe ich es echt nicht mehr ausgehalten. Auf jeder Seite Propaganda. Auf jeder Seite eine klare Vorgabe, was man zu denken hat. Neutrale Darstellung der Fakten? Fehlanzeige. Darstellung von Pro und Contra? Fehlanzeige.

Was hängen bleibt, ist, dass es zwischen mir und dem Mainstream / Establishment keinerlei gemeinsamen Grund mehr gibt, weil schon die Möglichkeit der moralischen Richtigkeit einer anderen Sichtweise von vorneherein ausgeschlossen wird - unabhängig davon, wie man jetzt zu den einzelnen Themen stehen mag. Das ist wertemaßig soooooooo weit weg von mir, dass ich schon gar keine wesentliche Brücke mehr erkenne. Die machen halt ihr Ding bis zum Endsieg oder Untergang.

Dumm nur, dass ich nicht die Möglichkeiten habe, um mich dem Untergang zu entziehen.

Revo.

...nutze diese "alternative" Sichtweise einfach

Quantenfeldtheorie @, Sonntag, 24.05.2015, 08:17 vor 3888 Tagen @ Revoluzzer 4448 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 24.05.2015, 13:13

Guten Morgen, Revo!

Ich kenne das Gefühl extrem gut, auch ich habe mit dem, was ich "Mainstream" nenne, wenig zu tun.
Es gibt für mich aber ein paar gute Gründe, sich trotzdem mit "der anderen Seite", resp. deren Inhalten zu beschäftigen.

Zum Einen ist es zumindest für mich wichtig, den Anschluss an das nicht zu verlieren, was einen Großteil der Umwelt gedanklich umtreibt. Ich hatte zwischen meinen letzten Anstellungen mal ein paar Monate Leerlauf, in denen ich nicht viel mit anderen Menschen als meiner Frau zu tun hatte. Als ich dann nach 2 Monaten Abgeschiedenheit wieder mit der "normalen" Bevölkerung gesprochen habe, habe ich mich gefragt, auf welchem Planeten ich denn nun gelandet bin. Kein sonderlich schönes Gefühl.
Die Inhalte, welche für die anderen wichtig sind, müssen es ja nicht für mich sein. Aber wenn ich weiß, was für die Umwelt "wichtig" ist, kann ich mich mit meiner Umgebung zumindest darüber austauschen.

Das bringt mich zum zweiten Punkt, ich nenne ihn gedankliche Inzucht.
Es ist extrem schön, einfach und mitunter belebend, sich mit Leuten auszutauschen, welche die eigene Meinung haben. Ich mache das sehr gerne, gibt es derer nicht sonderlich viele.
Ist dies aber ausschließlich der Fall, kommt es zu zumindest bei mir zwangsläufig dazu, dass ich mich mit Gleichen über Gleiches unterhalte, mit dem Endergebnis, dass gedanklich Ähnliches entsteht.
Ich halte es für wichtig, dass ich mich an anderen Meinungen reibe und mich dadurch gedanklich weiterentwickle und anderen durch den Austausch mit mir die Chance gebe, sich ebenso gedanklich zu entwickeln.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass meine Sicht der Dinge NICHT die "Wahrheit" ist. Es ist lediglich meine Denkweise in Bezug auf eine bestimmte Sicht der Dinge und diese ist diskutabel.

Natürlich bedeutet das nicht, dass ich mit missionarischem Eifer durch die Welt diskutiere. Ist mein Gegenüber ergebnisoffen, ist dies wunderbar und eine perfekte Grundlage für ein schönes Gespräch. Spricht aus ihm Unreflektiertheit, dann soll er mit sich alleine seine Zeit verschwenden, meine ist mir dafür zu kostbar.

In diesem Sinne: Nutze die "normalen" Medien als Brücke, auch wenn du deren Farbe und Form nicht magst. ;)

LG und einen schönen Sonntag,
QFT

--
XSS for the masses...

Das ist ein wichtiger Aspekt!

Stefan @, Sonntag, 24.05.2015, 08:38 vor 3888 Tagen @ Quantenfeldtheorie 3908 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 24.05.2015, 13:14

Auch von mir ein Hallo in die Runde.

Mir geht es wie Revo, seitdem ich hier im Gelben auf die Newsdiät von Dobelli aufmerksam geworden bin, lese ich die MSM nicht mehr. In der Bahn bekommt man das Zeug in der 1. Klasse auf den Tisch gelegt, vor dem Wegräumen blättere ich die manchmal durch... und ärgere mich am Ende über die Druckerschwärze an meinen Fingern. Wie viele Anzugträger das Bild-Boulevardblatt verlangen und intensiv lesen - erschreckend.

Aber der Aspekt von QFT ist richtig - man muss das aktuelle Neusprech zumindest kennen. Ich sprach die Tage mit einem Studenten in unserer Firma im Rahmen seiner "Forschungsarbeit" für seinen Master (Literaturrecherche, Umfrage, Fertig) und ließ mich dazu hinreißen, meine Einschätzung der wirtschaftlichen Situation hinsichtlich Schulden, Wirtschafts- und Geldpolitik und der zu erwartenden Entwicklung zu geben. Der ließ seinen Stift fallen, guckte mich mit großen Augen an und stammelte etwas von "aber unserer Wirtschaft geht es doch gut, die Krise findet doch woanders statt". Ich habe ihn darauf beruhigt und in seiner Annahme bestätigt, weil ich besorgt darüber war, dass er mich als Pessimisten sieht und sich darüber mit Kollegen austauscht. Nur... so wird sich nichts ändern. Ich heul' mit den Wölfen, weil ich auf mein Gehalt angewiesen bin.

Gruß, Stefan

Kritik, wo es geht und Ruhe, wo nötig

stocksorcerer @, Sonntag, 24.05.2015, 15:11 vor 3888 Tagen @ Stefan 3099 Views

Das kann ich alles ganz gut verstehen. Im beruflichen Umfeld muss man eh vorsichtiger sein, weil man aus völlig nichtigen Gründen heutzutage schon Kunden verliert.

Ich denke, nahezu jedem einzelnen Bürger in dieser Republik geht es nicht sonderlich gut. Ich lasse jetzt mal die Fälle von Asylsuchenden bewusst weg, die nach einem Jahr Hängematte plötzlich die Idee haben, auf Staatskosten das Budget für einen "Heimaturlaub" zu beantragen. Die müssen ja gar furchtbar um ihr Leben gebangt haben, als sie Asylsuchende wurden.. Manche wissen Bescheid, manche haben womöglich nur ein komisches Gefühl, manche haben keine Ahnung, warum sie nicht glücklich sind, aber sie sind es nicht.

Biologisch gesehen Stichwort: Räuber-Beute-Population. Wir sind längst da angekommen, wo der Markt für alle enger geworden ist, die Ärmel hochgekrempelt werden, man seinen Kollegen nur die Hälfte von dem sagt, was einen umtreibt und Teamwork immer unpopulärer wird, weil Ideen regelrecht geklaut werden von Leuten, die Angst um ihr eigenes Renommee in ihren Jobs haben. Der Zweck heiligt die Mittel. Man macht, was man muss, um zu überleben und das redet man sich schön.

Aber im Aufzug zur Tiefgarage beim Supermarkt oder in der Schlange an der Kasse beim Getränkehandel oder am Kiosk-Zeitungsstand lasse ich immer öfter Statements fallen und warte, was sie auslösen.

Bei Ärzten klebe ich Sticker von Spülgel auf die Titelseite des Spiegel und grinse, wenn die auch in den Folgewochen immer noch drauf sind und manche Patienten auf die plakativen Aussagen anspringen.

Gruß
stocksorcerer

Memetisch geladene Haftmittel für umsonst

Bernadette_Lauert, Sonntag, 24.05.2015, 16:14 vor 3888 Tagen @ stocksorcerer 3338 Views

Aber im Aufzug zur Tiefgarage beim Supermarkt oder in der Schlange an der
Kasse beim Getränkehandel oder am Kiosk-Zeitungsstand lasse ich immer
öfter Statements fallen und warte, was sie auslösen.
Bei Ärzten klebe ich Sticker von Spülgel auf die Titelseite des Spiegel
und grinse, wenn die auch in den Folgewochen immer noch drauf sind und
manche Patienten auf die plakativen Aussagen anspringen.

Das finde ich super.
Hier nochmal der Hinweis zu den kostenfreien Aufklebern für subversive Weltverbesserer wie Dich, mich und hoffentlich viele weitere:
http://www.spuelgel.de/ueber_uns/haftmittel/
Im Beitrag "Memetisch geladene Haftmittel für umsonst (nur frankierter Rückumschlag erforderlich)" hab ich mehr dazu geschrieben.

[image]

Gruß, Bernadette

Zumindest eine Bestätigung

Stefan @, Montag, 25.05.2015, 07:32 vor 3887 Tagen @ stocksorcerer 2470 Views

Wir sind längst
da angekommen, wo der Markt für alle enger geworden ist, die Ärmel
hochgekrempelt werden, man seinen Kollegen nur die Hälfte von dem sagt,
was einen umtreibt und Teamwork immer unpopulärer wird, weil Ideen
regelrecht geklaut werden von Leuten, die Angst um ihr eigenes Renommee in
ihren Jobs haben. Der Zweck heiligt die Mittel. Man macht, was man muss, um
zu überleben und das redet man sich schön.

...es geht also nicht nur mir so. Tröstlich, wenn auch nicht hilfreich. Und das Schlimme daran: Es macht überhaupt keinen Spaß mehr - ich verschwende kostbare und beste Lebenszeit im "Job".

Stefan

Verschiedene Eindrücke...

Revoluzzer @, Sonntag, 24.05.2015, 16:16 vor 3888 Tagen @ Stefan 3011 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 24.05.2015, 16:25

Ich heul' mit den Wölfen, weil ich auf mein Gehalt angewiesen bin.

Ja, so mache ich es beruflichen Umfeld auch. Ich spreche unsere Themen schlicht nicht mehr an, einfach weil es für die eigene wirtschaftliche Existenz zu gefährlich ist.

Interessant ist vielleicht aber noch folgende Erfahrung: Im Rahmen eines Lehrauftrags an einer Hochschule habe ich Klartext gesprochen (allerdings auch darauf geachtet, dass die traditionelle Sichtweise dargestellt wird). Ergebnis: Super begeisterte Studenten. Nur die Hochschule war wohl nicht so begeistert. Den Kurs wird es nämlich nicht wieder geben - was insofern sehr ungewöhnlich ist, als dass bei privaten Hochschulen die Regel zufriedene Studenten = zufriedene Kunden gilt und daher Kurse, die sehr gut ankommen, eigentlich nicht abgesetzt werden. Direkt gesagt oder erklärt wird einem natürlich im übrigen nichts. Diese Dinge werden dann einfach so gemacht.

Meine ganz persönliche Erfahrung: Es ist außerhalb des privaten Bereichs gefährlich und hat starke negative Konsequenzen, das Recht auf Meinungsfreiheit in Anspruch zu nehmen.

Im privaten Umfeld hingegen gilt für mich persönlich: Die Dinge sind gesagt und ausdiskutiert. Ich vermeide da inzwischen Diskussionen auch, einfach weil man sich da am Ende doch nur im Kreise dreht und keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden.

Was dann eigentlich wieder den Eindruck mit der Stuttgarter Zeitung bestätigt: Man entscheidet sich irgendwo, irgendwann für einen Planeten - und auf dem "lebt" man dann. Die "Mainstream"-Welt und "unsere" Welt sind aber im Kern nicht kompatibel. Am Ende glaubt man an die eine oder an die andere.

Revo.

Preussische Allgemeine Zeitung

rodex, Sonntag, 24.05.2015, 09:28 vor 3888 Tagen @ Revoluzzer 4702 Views

bearbeitet von rodex, Sonntag, 24.05.2015, 13:15

Als Print-Alternative kann ich die Preussische Allgemeine Zeitung sehr empfehlen:

Preussische Allgemeine Zeitung

Den Teil "Das Ostpreußenblatt" kann man überblättern, das ist die Postille der Heimatvertriebenen. Die übrigen Teile sind aber sehr lesenswert.

Und hier findet man den nächsten Kiosk, der die Zeitung führt:

MyKiosk.com

Erkenntnis

Falkenauge @, Sonntag, 24.05.2015, 11:46 vor 3888 Tagen @ Revoluzzer 3782 Views

Ich finde auch, dass man allseitig informiert sein und auch wissen muss, was in der Lügenpresse so wieder läuft. Das Wichtige ist aber, dass ein wirklicher Erkenntnisvorgang dessen stattfindet, was man liest, natürlich auch in den alternativen Medien, und die Inhalte nicht nach Sympathie oder Antipathie, auf Treu und Glauben oder nach eigenen mitgebrachten Vorurteilen einfach übernimmt oder ablehnt.

Alle Wahrnehmungen, die uns von außen durch unsere Sinne entgegenkommen, müssen wir von innen denkend mit eigenen Begriffen durchdringen, wenn sie uns verständlich werden sollen. Wenn wir Artikel lesen, treten uns aber Begriffe von außen entgegen, die andere gedacht haben. Das heißt, sie sind für uns zunächst auch nur Wahrnehmungen, die wir mit unseren eigenen Begriffen denkend durchdringen müssen.

Dessen ist man sich im allgemeinen nicht bewusst. Denn bei den akustischen, optischen, Geschmacks- oder Geruchs-Wahrnehmungen z. B., erleben wir meist unmittelbar, dass sie der gedanklichen Durchdringung bedürfen. Gedanken dagegen haben, weil sie eben Begriffe sind, den Anschein begrifflichen Verständnisses, obwohl sie noch nicht wirklich verstanden sein können. Das sind sie erst, wenn wir sie „hinterfragt“, also den Zusammenhang ihrer Entstehung denkend nachvollzogen haben, aus dem sie als Ergebnis hervorgegangen sind.

Der Verständnisanschein, den die wahrgenommenen Begriffe an sich tragen, verführt dazu, sich mit ihrer Aufnahme zu begnügen und es für überflüssig zu halten, über sie weiter nachzudenken. Man nimmt sie wahr und glaubt sie zu verstehen. So verhalten sich sehr viele Menschen den Medien gegenüber: Sie übernehmen aus diesen Gründen leicht, was sie lesen.

Siehe:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/11/14/der-folgsame-mensch-weshalb-konnen-die-...

Eine eingeschränkte Meinungsfreiheit

Nachdenkender @, Sonntag, 24.05.2015, 23:24 vor 3888 Tagen @ Falkenauge 2895 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.05.2015, 13:23

Ich kann QFT nur beipflichten. Ich schaue jeden Tag zum Abendbrot mit meiner Familie die Tagesschau. Wie und mit welcher Suggestion die Nachrichten dort teilweise wiedergegeben werden, finde ich zuweilen strafbar. Da ich aber sehr viel im Netz unterwegs bin, kann ich meinen Kindern erklären, warum wie was wiedergegeben wird.
Sie wissen, dass eine einseitige Informationsquelle auch nur einseitiges Denken und Wissen erzeugt.

Letztes Jahr hatte meine Große auf dem Gymnasium das Thema Selbstbestimmung nach Kant. Wir gingen das Thema zusammen durch und übertrugen seine Thesen auf die heutige Zeit. Eine Woche später kam sie mit einer Kopie eines Zeitungsartikels eines amerikanischen Reporters über den Ukrainekonflikt nach Hause. Der Artikel war schon längst als Lüge erkannt, und die Schule wollte, dass sie diesen Artikel auf Kant beziehen.
Da sie die Lüge des Autors kannte, fragte sie mich, was sie schreiben sollte. Leider war ich gezwungen, ihr zu sagen, dass sie nur auf diesen Artikel hin Kant seine Theorien erklären muss. Egal, ob ihr Wissen darüber eine andere Schlussfolgerung ergeben würde.

Unsere Jüngste hat das Thema Flüchtlinge aus Libyen mit aus der Schule gebracht.
Da war ich genau so zurückhaltend, da ich ihr ja nicht raten konnte, die Wahrheit über den Hintergrund der Flüchtlingsströme zu schreiben (u.a. Great-Man-Made-River-Projekt).
Heute las ich zu diesem Thema auf Tagesschau, dass Gaddafi „abgesetzt“ wurde.
Ich war eigentlich darüber informiert, dass sein Flieger mit ihm abgeschossen wurde.

Meine Kinder lernen jetzt schon zu lügen, um unbequemen Fragen oder Repressalien aus dem Wege zu gehen.
Leider erinnert mich dies an die Nazizeit und auch an die DDR.

Meinungsfreiheit ja, aber nur hinter verschlossenen Türen.

euer Nachdenkender

(Diverse Rechtschreibfehler korrigiert)

"Meinungsfreiheit ja, aber nur hinter verschlossenen Türen." - leider verstehen das meine Kinder noch nicht.

Griba @, Dunkeldeutschland, Montag, 25.05.2015, 11:41 vor 3887 Tagen @ Nachdenkender 2524 Views

Dazu müssen sie wohl erst deutlich über 14 sein - wenn es dann nicht bereits zu spät ist.
Ich hätte nie gedacht, daß das Thema "Meinungsspaltung" zu meinen Lebzeiten noch mal so relevant wird.

--
Beste Grüße

GRIBA

Ach ja, ihr Eltern...

Stefan @, Montag, 25.05.2015, 20:15 vor 3887 Tagen @ Griba 2068 Views

Ich hätte nie gedacht, daß das Thema "Meinungsspaltung" zu meinen
Lebzeiten noch mal so relevant wird.

Das habe ich als Kinderloser völlig verdrängt - der Zwiespalt von nachdenkenden Eltern und den Kindern in den öffentlichen Schulen.

Die Lebenspartnerin eines Freundes ist Lehrerin an der Grundschule. Sie ist dermaßen dumm, dass ich immer mit Gruseln an ihre armen Schüler denken musste. Ich mag mir die Konsequenzen nicht vorstellen, wenn ein aufgewecktes Kind von Nachdenk-Eltern offene Worte spricht - die ihren eigenen Intellekt übertreffen...

S.

Ach ja... wie ich das kenne.

re-aktionaer @, Dienstag, 26.05.2015, 01:37 vor 3887 Tagen @ Stefan 1923 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 26.05.2015, 14:36

Ich trainiere gerade meinem 7-jährigen das Maulhalten an.
Erschreckend ist das.
Dass es so schnell so weit kommen konnte.

so schnell so weit...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 27.05.2015, 17:54 vor 3885 Tagen @ re-aktionaer 1706 Views

Ich trainiere gerade meinem 7-jährigen das Maulhalten an.
Erschreckend ist das.
Dass es so schnell so weit kommen konnte.

Hallo re-aktionaer,

ist das so?
Ich würde das anders betrachten und dies auch mit dem Kind dem Alter entsprechend kommunizieren: Nicht als Maulhalten, sondern in einer sehr komplexen und feindlichen Umwelt (z. B. Schule als nicht menschenrechtskonform / Staat als Sklaventreiber...) optimale Verhaltensstrategien zu entwickeln, weiterzugeben und zu praktizieren.

So kommt Dein Kind schneller weiter...

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

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