Kein Goldfachmann

Brauer, Mittwoch, 20.05.2015, 10:20 (vor 3893 Tagen) @ Udo3656 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 20.05.2015, 10:24

werden da gerade reihenweise Europäer, denen südafrikanische
Goldminenaktien aufgeschwatzt werden, dreist betrogen???

Siehe Telekomaktien im Jahre 2000?
So lange jeder frei entscheiden kann, was für Aktien er kauft, kann man sich eben auch getrost in die Nesseln setzen. Ist doch nicht neu.

In Südafrika müssen ja seit einigen Monaten mindestens 26% jedes
Unternehmens in der Hand von Schwarzen sein soll. Und bei
Aktiengesellschaften wie Goldminen sind das mindestens 26% der Aktien
(Investmentbanken zählen als "Weiße"). Die südafrikanische
Minenindustrie ist ohnehin unrentabel beim derzeitigen Goldpreis, wer kauft
da noch diese Goldaktien?

Niemand mit weißer Hautfarbe, etwas Ahnung und klarem Verstand.
Wer sagt denn, dass nicht demnächst 50% der Aktien von Schwarzen gehalten werden müssen? Das mit der Investitionssicherheit ist in Afrika generell nicht so weit her. Wenn sie dort eine rassistische Gesetzgebung haben möchten, hat das eben wirtschaftliche Konsequenzen.

Auf der anderen werden derzeit flächendeckend in Europa jenen Sparern,
die mit den Negativzinsen unzufrieden sind, südafrikanische
Goldminenaktien angedreht. Ist das nicht vorsätzlicher Betrug??? Was
läuft denn da? Egal, ob und wie man sich in Südafrika einigt, die Papiere
sind doch brandgefährlich...?

Mir hat noch niemand welche andrehen wollen. Ich bin aber auch nicht gerade in der Situation Aktienhandel betreiben zu können [[zwinker]]
Die Einschätzung ob die Aktien gefährlich sind, sollte jeder selbst treffen, oder jemand ehrlichen mit viel Ahnung an der Hand haben.
Wenn ich keine Ahnung von Autos habe, lasse ich mir ja auch nicht vom nächsten Verbrecher ein Auto mit "gaaanz wenig Kilometern und ohne Unfallschaden" andrehen, sondern fahre mal bei DEKRA o.ä. vorbei.

Gruß
Brauer


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