Weitergedacht... "Kein “No-Spy-Abkommen”: TTIP wäre tot – wenn die SPD die eigenen “roten Linien” halten würde

Bernadette_Lauert, Montag, 18.05.2015, 13:43 (vor 3896 Tagen) @ carlos1698 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 18.05.2015, 13:53

Und so,
wie's ist, ist's doch gut, oder? Q.e.d.

Deine Argumentation, warum es kein TTIP braucht ist nachvollziehbar.
Wie spätestens im Jasinna-Video verdeutlicht, ist TTIP keine gute Sache für das Deutsche Volk. Weitere Souveränität wird abgegeben und zwar an die United Corporations of America.

Ich will Deinen Schlusssatz aufgreifen...
Wie´s ist, ist es nicht gut. Ein Beispiel: Für das besetzte Deutschland gibt es kein No-Spy-Abkommen.

In diesem Kommentar wird nachvollziehbar dargelegt, warum - so auch der Titel - "Warum der deutschen Regierung die Hände gebunden sind", gerade in Hinblick auf die Überwachung der Deutschen Privatpersonen und Unternehmen.
Bitte hier entlang: http://www.neopresse.com/politik/dach/kommentar-die-nsa-und-deutschland-warum-der-deuts...

Ein No-Spy-Abkommen - worum sich ja die von der SZ veröffentlichten Mails zwischen Christopher und Karen drehten (hier im Gelben weiter unten besprochen), wäre der erste Schritt.

Kernfrage:
Das No Spy-Abkommen bekommen wir als besetztes Land nicht, sollen uns aber trotzdem bei weiteren Souveränitätsverlusten durch TTIP der US-amerikanischen Konzernplutokratie unterwerfen?

Dieser krasse Widerspruch, der jedem denkenden Menschen auffallen sollte, wurde heute in einem Beitrag von den hochgelobten Nachdenkseiten aufgegriffen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=26132

Der Autor Thorsten Wolff denkt hier richtig gut nach. Es geht darum:
"Die Sache ist erledigt, der Drops gelutscht: Das Handels- und Investitionsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union “TTIP” ist tot. Eigentlich. Denn die SPD wird nicht zustimmen können. Schließlich machten sozialdemokratische Politikerinnen und Politiker mehrfach den Abschluss eines “No-Spy-Abkommens” mit den USA zur absoluten Voraussetzung für den Abschluss eines Freihandelsabkommens. Nachdem nun endgültig klar ist, dass es erstgenanntes nicht geben wird, ist auch klar, dass zweitgenanntes nicht kommt – oder?"

Gruß, Bernadette


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