Was sage ich meinen schulpflichtigen Kindern?
Lieber DT,
zunächst einmal vielen Dank für Ihre geschätzten Beiträge, die ich stets mit Interesse lese, auch für Ihre tollen Reiseberichte.
Sie schreiben:
"Keine Chance, außer die Hände in den Schoß legen, an einem Tag wie heute schön fahrradfahren und das Wetter genießen und den Mittelfinger in Richtung Besatzer richten. Morgen schön Brückentag genießen und die Hängematte aufspannen. Soll doch ein anderer den Goldstaub und den Schnee für die Hintertanen an der East Coast erarbeiten."
Das sehe ich auch so, und verhalte mich auch entsprechend. Doch was sage ich meinen schulpflichtigen Kindern? Wozu sich abrackern für ein System, daß das eigene Volk nach Strich und Faden verrät und verkauft? Das einem ledigen Berufsanfänger eine Abgabenlast von wohl 70% (wenn man allgemeine Steuern wie auf Mineralöl, Mehrwertsteuer usw. dazunimmt) aufbürdet? Und dieses Geld dann auch noch veruntreut, die Infrastruktur verrotten läßt, das Bildungssystem den Bach hinuntergehen läßt, statt dessen das Land mit fremdstämmigen jungen Männern flutet. Ein Thema für sich. Mit all diesen eingeschleusten jungen Männern müssen unsere Söhne einmal konkurrieren: Um die Wohnungen, evtl. um Jobs, um die Partnerinnen. Für unsere Töchter ergibt sich durch den gerade künstlich erzeugten Männerüberhang ein noch viel gefährlicheres Problem, siehe Indien.
Aber was sag ich meinen Kindern? Für was sollen sie sich anstrengen? Wie viel ist ein BRD-Abitur überhaupt noch wert? Wäre es nicht gescheiter, zu einem Handwerk zu raten, wo man möglichst viel schwarz machen kann? Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich freuen, Ihre Gedanken dazu zu erfahren. Beste Grüße
PS: Zu Ihren Reiseberichten. Wie kommt man in Osteuropa sprachlich am besten weiter?