Valencia heute 41°C MAX, Berlin 14 °C MAX + Edit

Leser68 @, Donnerstag, 14.05.2015, 13:34 vor 3900 Tagen 4560 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.05.2015, 13:56

http://www.wetteronline.de/wetter/Valencia

@SUCRAM

Wie fühlt sich denn die Temperatur dort an? Und was machen die Stauseen dort?

http://www.wetteronline.de/wetter/Berlin

Die letzten Jahre hatte der Norden bzw. der Nordosten in Deutschland immer ziemliches Pech mit Christi Himmelfahrt.

Und ganz nette Zerstörungen gab es gestern in Stettenhofen und Affing durch einen Tornado nördlich von Augsburg ( http://www.wetteronline.de/fotostrecken/2015-05-14-to?part=single bzw. http://www.wetteronline.de/wetterticker). Die Temperaturen, die für die Jahreszeit deutlich zu kalt sind haben ihren Teil dazu beigetragen und das soll noch zwei Wochen so bleiben laut Wetteronline.de. In Berlin gab es in den letzten vier Wochen ganz schöne Temperatursprünge:
http://www.wetteronline.de/wetterdaten/berlin?diagram=true&iid=10382&ireq=true&...
2013 war es bis Anfang Juni ziemlich kühl.

In Archangelsk am Weißen Meer gelegen, nur 225 km vom Polarkeis entfernt, hat es dagegen herrliche 20°C. Laut Klimatabelle gibt es dort im Mai eine durchschnittliche Höchstemperatur von 10°C und eine Wassertemperatur von 0°C: http://de.wikipedia.org/wiki/Archangelsk#Klima.

Aber Gott sei Dank leben wir nicht in den USA, da wäre das alles noch tausendmal schlimmer (s. Hurrikan Kathrina).

EDIT:

Zum Vergleich noch Porto in Portugal:
Nur 17 °C heute maximal: http://www.wetteronline.de/wetter/porto

Aber 40°C in Sevilla ( http://www.wetteronline.de/wetter/spanien ).

Bitte etwas "mehr Fleisch am Knochen" bzw. "Butter bei die Fische"...

Wildheuer @, Schurkenstaat im Herzen Europas, Donnerstag, 14.05.2015, 21:21 vor 3900 Tagen @ Leser68 2839 Views

Werter @Leser68,

was genau möchtest du mit diesen Beispielen uns sagen...? Danke für etwas "mehr Fleisch am Knochen", worauf du hinaus willst.

Schöner Gruss
vom Wildheuer

--
Gibt es denn keinen Boden auf dieser absurden Welt? Ich dachte wir wären längst aufgeschlagen. --nereus

Ist es denn nicht ganz klar?

Leser68 @, Donnerstag, 14.05.2015, 22:39 vor 3900 Tagen @ Wildheuer 3034 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.05.2015, 22:52

Noch vor kurzem - zwei, drei Wochen - gab es selbst in den Mittelmeerländern kaum Temperaturen über 20°C. Und jetzt gibt es z.B. in Valencia rekordverdächtige Temperaturen ( http://www.lasprovincias.es/valencia-ciudad/201505/14/valencia-bate-record-calor-201505... ). Auf Sardinien war es heute auch ganz schön warm ( http://www.wetteronline.de/wetter-aktuell/decimomannu?iid=16546 ).
Die Region Valencia hat zudem seit ein paar Jahren mit einem ziemlichen Dürreproblem zu kämpfen, weil die Stauseen in der Region auf einem sehr niedrigen Stand sind: http://www.embalses.net/provincia-33-valencia.html

Ich muss gestehen ich bin ein Fan der Enmod-Konvention (Enmod = Environment Modification), verabschiedet im Jahr 1976, bis 1978 von 45 Staaten unterzeichnet ( http://de.wikipedia.org/wiki/ENMOD-Konvention ), die die Beeinflussung der Umwelt für militärische oder feindliche Zwecke, z.B. durch Erzeugen oder Steuern von Hurrikans oder die Erzeugung von Erdbeben verbietet!

Seit einigen Jahren achte ich in Deutschland verstärkt auf die Entwicklung und Besonderheiten des Wetters. Dies habe ich auch schon vorher getan, aber vielleicht nicht so intensiv.
Dabei ist mir z.B. aufgefallen, dass es besonders an Wochenenden "schlechteres" Wetter gibt als unter der Woche aber auch im Verhältnis zur jeweiligen Jahreszeit. Das war so sowohl im östlichen Teil von Mecklenburg-Vorpommern, wo ich einige Jahre wohnte, als auch im Odenwald so.
"Schlechteres" Wetter am Wochenende bedeutet für mich, wenn es Samstag UND Sonntag kein trockenes Wetter gibt und jeweils nicht besonders warm ist. Also wenn es an einem Wochenende in April, z.B. in der Oberrheinebene, kälter als etwa 17° C ist. "Schlechtes" Wetter kann aber z.B. auch ein schwerer Sturm oder eine Hitzewelle wie letztes Jahr an Pfingsten (=Feiertagswochenende) sein. An diesem Wochenende fand auch der Hessentag in Bensheim statt: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessentag-in-bensheim-grosser-andrang-trotz-hitze...
Das gleiche passiert übrigens auch meistens zu Feiertagswochenenden wie Ostern, 1. Mai, Christi Himmelfahrt oder Pfingsten.
Heute an Christi Himmelfahrt z.B. gab es nur ein paar ( http://www.wetteronline.de/wetter-aktuell-karte?paraid=TT&day=14&month=05&y... ) Regionen wo die Temperatur bei 20 °C oder mehr lag: Der Osten Bayerns, rund um Frankfurt, rund um Heidelberg und an der Grenze zur Schweiz.
Das mit den Wochenenden oder den Feiertagen ist auch deswegen so besonders, weil es in den Wochen vorher immer mal wieder Phasen gibt wo das Wetter ein paar Tage am Stück "schön" ist, d.h. trocken und einigermaßen warm.

In 2013 habe ich von Februar bis April im Odenwald an mindestens 8 (in Worten acht) Wochenenden hintereinander(!), d.h. ohne Unterbrechung, festgestellt, dass es "schlechtes" Wetter gab. Auch dieses Jahr war es wieder so ab Februar. Das ist meiner Meinung nach statistisch gesehen einfach absolut unwahrscheinlich.
Man kann diese Behauptungen anhand verfügbarer Tabellen und Grafiken z.B. bei wetteronline.de ganz einfach nachprüfen.


Auch wenn man mich ab jetzt einen Paranoiker schimpft, äußere ich hiermit den Verdacht, dass dies kein Zufall mehr sein kann.
Äußerstenfalls hat dies eventuell mit menschlicher Aktivität in Form von Flügen zu tun (Entstehung von vielen künstlichen Wolken aufgrund der vielen Kondensstreifen - die Beeinflussung des Wetters durch Kondensstreifen ist spätestens seit dem 11. September unstrittig), weil diese an den Wochenenden vermutlich gehäuft stattfinden (Hin- und Rückflüge der Wochenendpendler in ganz Europa). Allerdings gibt es auch unter der Woche eine sehr große Menge Flugbewegungen.

Ich frage mich warum das bisher noch nie jemandem aufgefallen ist.

Sehr zu leiden haben darunter z.B. Gaststätten. Aber dieses Phänomen schlägt sich auch auf die allgemeine psychische Gesundheit durch, weil ich denke, dass Menschen am Wochenende viel besser entspannen können, wenn das Wetter einigermaßen "schön" ist.

So weit meine Gedanken zu dem Thema.

Übrigens ich weiß, dass in der Schweiz alljährlich grosse Treffen stattfinden wo Wetter-Weissager oder besser Wetterschmöcker ihre Prognosen für die kommenden Monate verkünden:
http://eischoll.blogspot.de/2014/05/muotathaler-wetterschmocker.html

Schöne Grüße in den zentralen Kantonsstaat <img src=" />

Beobachtung in Nordwestdeutschland

aliter @, Freitag, 15.05.2015, 06:21 vor 3900 Tagen @ Leser68 2800 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.05.2015, 18:41

Ich stimme zu, dass - zumindestens gefühlt - das Wetter stärker schwankt, mehr Orkane auftreten etc..
Allerdings vermute ich, dass das eher gefühlt ist, weil definitiv die Medien hysterisierend wirken.

Ein paar Anmerkungen dazu aus Norddeutschland. Schon vor 30, 40 Jahren gab es regelmässig Orkane im Herbst. Schon bei Richard W. heisst es "Winterstürme weichen dem Wonnemond" und ich hatte einer Dame, die sich beklagte, dass Bäume umgestürzt seien, entgegnet, "ja so ist das schon immer, wenn Bäume alt und morsch werden.". Jedenfalls musste ich schon einmal vor zig Jahren mein Carportdach vom anderen Ende des Grundstückes einsammeln, in den letzten Jahren trotz zunehmender "Jahrhundertereignisse" nicht mehr.

Was die Temperaturänderung betrifft, so ist merkwürdigerweise seit einigen Jahren nicht mehr von "global warming", sondern von "clima changing" die Rede. Das ist verständlich, denn Erwärmung kann man objektivieren, "changing" hängt von der Bewertung ab und - wie erwähnt - neigen die (gesteuerten?) Medien zu einer Dramatisierung.

Eine echte Erwärmung könnte man nur mit einem Zeit-Oberflächen-Integral der Temperatur der Erde beweisen, das liegt m.W. nicht vor. Wer die Medien verfolgt hat, weiss, dass bei den Temperaturmessungen "getrickst" wurde.
Die Sommertemperaturen hier im Norden sind definitiv seit ca. 20 Jahren leicht gesunken, dass lässt sich über die Klimakurven z.B. von "Wetteronline" wohl nachweisen.

Vor ca 20 Jahren hatte ich Geld in eine grössere Split-Klimaanlage investiert, weil mehrere Jahre hintereinander hier längere Hitzeperioden auftraten, seit etlichen Jahren wird diese Anlage fast gar nicht mehr eingeschaltet, nur gelegentlich, damit sie nicht festkorrodiert.
Ob die Temperaturen in den Südländer - wie vom Vorposter vermutet - tatsächlich gestiegen sind, müsste man durch die Aufzeichnung bestätigen können. Ich bin seit ca. 20 Jahren regelmässig im November in Teneriffa und bin ziemlich sicher, dass die Temperaturen zu dieser Zeit eher leicht kühler geworden sind. Aber - wie erwähnt - sind das eigene Beobachtungen, denen ich aber inzwischen mehr vertraue, als "offiziösen-professoralen" Erklärungen. Zusammengefasst vermute ich, dass wir uns im Beginn einer leichten Abkühlphase befinden, wobei ich die Behauptung der damit verbunden Zunahme der "Extremen Ereignisse" eher mit Skepsis begegne. Vielleicht haben andere ähnlich oder andere Beobachtungen gemacht.

Ob das schlechte Wetter am Wochenende *gemacht* wird, kannst du ganz einfach ermitteln

Ankawor, Freitag, 15.05.2015, 07:53 vor 3900 Tagen @ Leser68 2857 Views

In 2013 habe ich von Februar bis April im Odenwald an mindestens 8 (in Worten acht) Wochenenden hintereinander(!), d.h. ohne Unterbrechung, festgestellt, dass es "schlechtes" Wetter gab. Auch dieses Jahr war es wieder so ab Februar. Das ist meiner Meinung nach statistisch gesehen einfach absolut unwahrscheinlich.
Man kann diese Behauptungen anhand verfügbarer Tabellen und Grafiken z.B. bei wetteronline.de ganz einfach nachprüfen.


"Auch wenn man mich ab jetzt einen Paranoiker schimpft, äußere ich hiermit den Verdacht, dass dies kein Zufall mehr sein kann.
Äußerstenfalls hat dies eventuell mit menschlicher Aktivität in Form von Flügen zu tun (Entstehung von vielen künstlichen Wolken aufgrund der vielen Kondensstreifen - die Beeinflussung des Wetters durch Kondensstreifen ist spätestens seit dem 11. September unstrittig), weil diese an den Wochenenden vermutlich gehäuft stattfinden (Hin- und Rückflüge der Wochenendpendler in ganz Europa). Allerdings gibt es auch unter der Woche eine sehr große Menge Flugbewegungen."

Zur Ermittlung:

Fall 1: Das schlechte Wetter hängt mit einer Großwetterlage zusammen. Heißt z. B. bei Großbritannien liegt ein Tief, das auf seiner Vorderseite Warmluft aus Südwesten nach D befördert, anschließend beim Abzug nach Ost Kaltluft aus Nordwest mit mehr oder weniger ausgeprägtem Wettersturz. Oder aber ein V b-Tief über der Adria, das Österreich und Bayern zuschüttet.

In einem solchen Fall wird das schlechte Wetter durch die Großwetterlage verursacht und für deinen Verdacht wäre es erforderlich, dass jemand nordkugelumspannend die Großwetterlage steuert. Wie denkbar ist das?

Fall 2: Die Großwetterlage ist anders und würde besseres Wetter bedeuten. Wenn es aber trotzdem am Wochenende schlecht ist, könnte man sagen, das hat jemand beeinflusst.

Du müsstest also zur Verifikation deines Verdachts nach Wochenenden suchen, an denen es *unerklärlicherweise* schlecht ist.

Bitte lass uns die Ergebnisse wissen.

Danke.

A.

Dank für die ausführliche "Butter bei die Fische"

Wildheuer @, Schurkenstaat im Herzen Europas, Freitag, 15.05.2015, 16:13 vor 3899 Tagen @ Leser68 2376 Views

Lieber Leser68,

habe schon mal grossen Dank für die ausführliche "Butter bei die Fische" - ja, "ENMOD" ist ein Schlüssel-Ereignis und -Dokument.

Ich werde später auf das Thema wieder zurück kommen - aber nicht mehr dieses Wochenende.


Schöner Gruss
vom Wildheuer

--
Gibt es denn keinen Boden auf dieser absurden Welt? Ich dachte wir wären längst aufgeschlagen. --nereus

Tempertaturen in Spanien

Efímera @, Donnerstag, 14.05.2015, 23:03 vor 3900 Tagen @ Leser68 2971 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.05.2015, 18:48

Keine Aufregung, morgen wird es schon wieder kalt.

Heute 36 °C, traumhaft, morgen 22 °C. schrecklich, wieder mit Socken an.

Das gibt es immer mal wieder, kommt aus der Sahara.

Verlässliche Wetterinfo für ES: AEMET.es.>> Predicciones >>> Municipios

Sehr warm ist es in Valencia immer wieder im Sommer, aber im Mai ist es etwas noch nie Dagewesenes.

Leser68 @, Freitag, 15.05.2015, 17:35 vor 3899 Tagen @ Efímera 2428 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.05.2015, 17:58

Hallo Efímera,
mir ist klar, dass immer wieder mal Heißluft aus der Sahara direkt nach Spanien geblasen wird und dann wird es natürlich ziemlich warm.
In dem von mir verlinkten Artikel von Las Provincias ( http://www.lasprovincias.es/valencia-ciudad/201505/14/valencia-bate-record-calor-201505... ) aber steht, dass es solche Temperaturen im Mai seit Wetteraufzeichnungsbeginn im Jahr 1869 noch nie gegeben hat. Es waren 42,0 °C in der Stadt Valencia selber und 42,9 °C in der Stadt Xàtiva, etwa 60 km südlich von Valencia.

Laut dem Artikel war es in Valencia nur vier mal seit Aufzeichnungsbeginn heißer als gestern: Am 26. Juli 1881 sowie am 27. August 2010 mit jeweils 43,0 °C und am 18. August 1881 sowie am 23. August 1994 mit jeweils 42,5 °C.

Temperaturen gestern an der Costa Valenciana

Efímera @, Freitag, 15.05.2015, 22:22 vor 3899 Tagen @ Leser68 2372 Views

Hallo Efímera,
mir ist klar, dass immer wieder mal Heißluft aus der Sahara direkt nach
Spanien geblasen wird und dann wird es natürlich ziemlich warm.
In dem von mir verlinkten Artikel von Las Provincias (
http://www.lasprovincias.es/valencia-ciudad/201505/14/valencia-bate-record-calor-201505...
) aber steht, dass es solche Temperaturen im Mai seit
Wetteraufzeichnungsbeginn im Jahr 1869 noch nie gegeben hat. Es waren 42,0
°C in der Stadt Valencia selber und 42,9 °C in der Stadt Xàtiva, etwa 60
km südlich von Valencia.

Laut dem Artikel war es in Valencia nur vier mal seit Aufzeichnungsbeginn
heißer als gestern: Am 26. Juli 1881 sowie am 27. August 2010 mit jeweils
43,0 °C und am 18. August 1881 sowie am 23. August 1994 mit jeweils 42,5
°C.

Ja, das Wetter, harmloses, unendliches Thema.

Für Wetterinformation im Bereich der iberischen Halbinsel und für die beiden Arhipele empfehle ich AEMET. Das ist der amtliche spanische Wetterdienst, eine voll automatisierete Information.
Um den gewünschten Ort zu finden: AEMAT >>> Predicciones >>>>>Municipios. Da kommt eine Karte, auf der man die Gegend anklicken kann. Auf der dort angezeigten Liste sind dann alle Dörfer der Provinz aufgeführt. Anklicken und man hat die 7-Tagevorschau.

Laut AEMAET wurden in Valencia Stadt gestern 44 °C um 14.20 gemessen.
Valencia ist aber bei weitem nicht der Wärmepol der Halbinsel. In den andalusischen Provinzen Cordoba und Sevilla spielen sich im Sommer ganz andere Temperaturen ab. Valencia hat die lange Küste, das mildert im Sommer und im Winter.
Wir hatten gestern maximal 37,4 °C, das ging, es war sehr stürmisch dabei. Früh war es bewölkt, sah nach Regen aus. In der Presse wurde das so gut wie nicht behandelt. Haupthemen neben Politik waren 11 Verletzte durch einen ausgebrochenen Stier auf der Autobahn und 3 Todesopfer und 3 Verletzte durch einen Schiffsunfall, bei dem ein Segler ungebremst auf eine Klippe aufgelaufen war. Totalschaden.
Das gestern war etwas anderes als die Sommerhitze Ende Juli bis Mitte August, das war ein Zyclon, dessen Rand genau über die levantinische Küste strich, deshalb der Wind. Der andere Rand strich über Südmarokko-Mauretanien. Der Druck sank enorm, unten drunter schob sich dann auch zielstrebig schwere nordeuropäische Kaltluft. Gestern kurz vor 24.00 waren es noch 30 °C, heute früh um 05.00 h 18 °C. Eisig.
Wenn einer an die Temperatur so um die 30 ° gewöhnt ist, empfindet er 20 °C als unangenehm kalt. Das passiert hier in der Regel ab dem 24 August, Sant Bartolomeu, nach dem ersten Regen nach dem Sommer.

Okay, dann war es sogar ein absoluter Rekord

Leser68 @, Samstag, 16.05.2015, 01:01 vor 3899 Tagen @ Efímera 2472 Views

Laut AEMAET wurden in Valencia Stadt gestern 44 °C um 14.20 gemessen.

Gut, dann war dies sogar ein absoluter Rekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Damit sind diese Temperaturen noch außergewöhnlicher.

Das gestern war etwas anderes als die Sommerhitze Ende Juli bis Mitte August, das war ein Zyclon, dessen Rand genau über die levantinische Küste strich, deshalb der Wind. Der andere Rand strich über Südmarokko-Mauretanien.

Ob und wie ist mir nicht so wichtig. Es ging um den Rekord.

Zur gleichen Zeit haben wir in Mitteleuropa, speziell in Deutschland viel zu kühles Wetter.
Für heute, Samstag den 16. Mai, sind lt. Wetteronline.de für London 17 °C, für Berlin 16 °C und für Kiew 15 °C als Höchsttemperaturen vorhergesagt. Ich spare mir jetzt nachzuschauen, was die Durchschnittstemperaturen für Mai oder gar für diesen speziellen Tag sind, aber ich denke, aufgrund meiner Lebenserfahrung, dass für Mitte Mai diese Temperaturen jeweils deutlich zu niedrig sind. Und diese sollen, zumindestens für den Norden bzw. für Hamburg, Köln und Berlin, laut aktueller 14-tägiger Langfristvorhersage von Wetteronline.de, bis etwa 25. Mai so bleiben.

Gleichzeitig aber ist die Eisbedeckung des Nordpolarmeeres, d.h. rund um den Nordpol, sehr gering für diese Jahreszeit ( http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_stddev_timeseries_thumb.png ). Niedriger sogar als im Jahr 2012 als es im Sommer die niedrigste Eisbedeckung zumindestens seit Beginn der Satellitenmessungen der Eisbedeckung des Nordpolarmeeres gab.
Die Antarktis wiederum hat eine überdurchschnittliche Eisbedeckung zu verzeichen ( https://nsidc.org/arcticseaicenews/files/2015/05/Figure61-350x280.png ).

D.h. es gibt auf der Welt verteilt überdurchschnittlich hohe Temperaturen, aber auch unterdurchschnittliche Temperaturen.
So weit ich weiß ist auch die Trockenheit im Südosten Spaniens rekordverdächtig, was allerdings verschärft wird durch die Übernutzung des Grundwassers durch Golfplätze aber vor allem durch die intensive Landwirtschaft - das gleiche passiert in Kalifornien. Dies führt z.B. zur allmählichen Versalzung des Grundwassers in den Küstengebieten mit intensiver Landwirtschaft.

Ich persönliche glaube seit etwa acht Jahren nicht mehr an die Klimaerwärmung durch CO2, aber ich glaube daran, dass wir Menschen durch die massive und fortgesetze Abholzung der Wälder weltweit unser eigenes Überleben, d.h. zumindestens das unserer Nachkommen, unmöglich machen. Dazu werde ich demnächst einen Artikel schreiben, der auch verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.

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