Rezension in FAZ zu Schrift über Familie und Stammesgesellschaften

Leserzuschrift @, Dienstag, 12.05.2015, 13:02 vor 3900 Tagen 4730 Views

Hallo Forum,

anbei ein Faz-Link zu einer Rezension der FAZ über eine soziologische Schrift, die sich im Wesentlichen mit dem Spannungsbogen Stammesgesellschaft und Familie sowie deren schädlicher Einfluss auf die zivilisatorischen Errungenschaften zu beschäftigen scheint.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/gierige-organisationen-der-alte-konflikt-...

Grüße
s

Der Kampf um zivilisatorische Errungenschaften

nemo, Dienstag, 12.05.2015, 13:44 vor 3900 Tagen @ Leserzuschrift 4244 Views

bearbeitet von nemo, Dienstag, 12.05.2015, 13:57

In Zeiten, in denen deutsche Kampfpanzer schwangerengerecht konstruiert sein
müssen
, kann man sagen, dass die zivilisatorischen Errungenschaften gegen
allzu starke Familienbande erfolgreich erkämpft wurden.

In diesem Sinne wäre es doch sinnvoll auch gleich eine Aufkleber-Vorschrift für
Kampfpanzer anzuordnen: Achtung Baby an Bord!

Dazu zwei schöne Artikel:

Schwangere an die Front

Akif Pirincci: Stell dir vor es ist Krieg und die Fruchtblase platzt

Gruß
nemo

Endet er immer im Völkermord?

Kurz_vor_Schluss @, Dienstag, 12.05.2015, 22:32 vor 3900 Tagen @ nemo 3503 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.05.2015, 20:47

Servus Nemo,
danke für die guten Gedanken – jau, so ein weiterer Mosaikstein in der Zersetzung der Gesellschaft. Ich komme da mit dem Zählen nicht mehr nach….. was mir seit einiger Zeit in dem Zusammenhang noch auffällt:

Mir scheint, dass es im Kino zunehmend Frauenfiguren in der Form als Kämpferinnen gibt, die mit den Männern mithalten/-kämpfen können. Tribute von Panem, bei einem 300 Sequel gibt es so ne männerschlitzende (im Dutzend) Perser-Generälin, The Walking Dead oder Game of Thrones haben Frauen als Kämpfer (so stark wie Männer etc.).

Weiß nicht, ob oder wie bewußt da auch an einer gesellschaftlichen Wahrnehmungs-Schraube gedreht wird - Frauenfiguren als so unabhängig – stark – kämpfend. Kriegerinnen. Soldatinnen. Was ja historisch-anatomisch völliger Unsinn ist – aber jedes Bild, das hängen bleibt, macht was mit unserem Bild.

Was mich mehr interessieren würde: Du warst ja in Emmental dabei – was mir hier im Forum als auch anderswo auffällt – hier gibt es sicherlich mehr und tiefere Wahrheitssuche als an vielen anderen Stellen. Man debattiert über wirklich interessante Themen und es ist eine wahre Fundgrube an Erkenntnissen zu vielen Dingen (kann nur die Beiträge von Tassie Devil sehr empfehlen – nur als Beispiel. Von so vielen kamen schon so viele bedenkenswerte Dinge).

Nur – mir scheint, dass es sich hier zunehmend darin erschöpft, dem anderen die eigenen Erkenntnisse quasi als Wort-Wurfgeschosse an den Kopf zu schmeißen – wogegen per se nichts zu sagen ist – auch die Möglichkeit bietet das Internet und es mag auch als Ausgleich hier und da notwendig sein (wie sagte ein deutscher Bundestrainer so schön: Die Leute sollen ihre Aggressionen im Stadion ausleben – oder zuhause bei ihrer Frau). [[top]] Das war wenigstens noch deutsche Schlichtheit.

Aber ad rem: Gibt es tatsächlich keinen anderen Weg, als sich beständig anzumotzen, dass man hier und da und dort und zudem auch hundertprozentig falsch liegt? Manche melden sich nur zu Wort, wenn X was schreibt, um dann – wie auf Knopfdruck – eine Gegenreplik zu entwerfen. Hm – oder liegt der Wert auch darin? Die Fechtduelle sind bisweilen ganz nett anzuschauen – zwar weniger Florett als vielmehr Knüppel an den meisten Stellen….. vielleicht braucht es das?

Ich weiß es nicht – mir scheint nur – wenn man sich wie im Emmental trifft, dann dürfte es da wohl eher gesittet zugehen. Und hier? Bedingt die Form (Forum) den Ton?
Es ist auch nicht der raue Ton allein von manchen – es ist eher diese Grundhaltung, unbedingt RECHT haben zu wollen, die mich stört. Der ich freilich auch anhänge, klar – aber wie darüber weg kommen? Wahrheit zu sprechen, ohne Recht haben zu wollen? Das ist mir echt noch nicht klar…..

Mir scheint aber, dass da hinter noch mehr steckt – über das rationale Wissen hinaus UND es ergänzend bzw. rund machend (s. meinen Beitrag an Silke)….. Dottore und Jesus in einer Person? Vielleicht. [[zwinker]]
Was meinst Du?
Schönen Gruß nach Berlin
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Aus der Verschmelzung der Gegensätze entsteht das Leben

nemo, Mittwoch, 13.05.2015, 00:24 vor 3900 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 3547 Views

bearbeitet von nemo, Mittwoch, 13.05.2015, 20:52

Mir scheint aber, dass da hinter noch mehr steckt – über das rationale
Wissen hinaus UND es ergänzend bzw. rund machend (s. meinen Beitrag an
Silke)….. Dottore und Jesus in einer Person? Vielleicht. [[zwinker]]
Was meinst Du?


Hallo KvS,

das will ich mal zum Anlass nehmen, etwas Persönliches zu schreiben. Es hat nichts mit
dem Emmentaler Treffen zu tun.

Das Wissen ist meiner Ansicht nach nur noch schwer zu erkennen. Denn es ist
nicht mehr Bestandteil dieser Gesellschaft. Es war auch schon zu Heraklits
Zeiten, bei den alten Griechen, nicht mehr Bestandteil der Gesellschaft. Es
wurde nur noch in einigen okkulten Lehren weiter vermittelt.

Und es ist immer ein und dasselbe, was in uns wohnt, Lebendes wie Totes, Waches
und Schlafendes und Junges und Altes. Aus der Verschmelzung der Gegensätze
entsteht das Leben, aus dem Gegensatz zwischen Mann und Frau: das Kind.
Das Leben besteht aus dem Kampf der Gegensätze, denn: Gott ist Tag und Nacht,
Winter und Sommer, Krieg und Frieden, Sattheit und Hunger.

Heraklit

Aus den scheinbaren Gegensätzen – Missklang – entsteht die höchste Harmonie.
Daher gibt es keinen Widerspruch zwischen Rationalität und Gefühl. Beides
muss vereint werden um zu einem höheren Ganzen zu gelangen. Zu einem höheren
Verstand. Ist eigentlich ganz einfach, aber eben nur theoretisch. Die Verschmelzung
von Gedanke und Gefühl ist die Aufgabe. Das wussten schon die Alchemisten.

Nun hat der Mensch Angst vor seinen Gefühlen. Er fürchtet andere zu verletzen und
sich selbst ins Abseits zu stellen. Und er hat Angst vor seinen Gedanken, denn sie
würde den Common Sense zerstören. So lebt er lieber sicher innerhalb seiner
Begrenzungen.

Es gab Menschen, die einen anderen Weg beschrieben haben. Neben Heraklit,
insbesondere Nietzsche mit seinem Übermenschen. Wobei Nietzsche den Weg beschrieben
hat, jedoch nicht in der Lage war, ihn zu verwirklichen. Der Übermensch ist nichts anderes
als die Möglichkeiten, die im Menschen selber vorhanden sind. Diese Thematik und
viele weitere wurden sehr erhellend in einem lesenswerten Buch behandelt:

P.D.Ouspensky - Ein neues Modell des Universums - 1929

Auch Ouspensky wurde von einem okkulten Lehrer eingeweiht. Wobei man verstehen
muss, dass das Wort okkult nichts anderes bedeutet als verborgen – nicht offensichtlich.
Es gab immer Menschen, die erkannt haben, dass die Wirklichkeit nur erfahrbar
ist, wenn man sich selbst erforscht und die eigenen Gegensätze in etwas Größerem
vereinigt. Als Quintessenz könnte man sagen: Jede Entwicklung findet nur bewusst
statt. Es gibt keine mechanische, automatische Entwicklung.

Und das ist der Fehler im Denken der heutigen Zeit. Es gibt immer höhere
Zusammenhänge und Erkenntnisse, aber nur Wenige sind in der Lage das heraus-
zufinden. Sie bleiben in bestehenden Konzepten hängen. Carlos Castaneda sagte
dazu: Die Menschen sind wie Schallplatten, die einen Sprung haben und ihr
ganzes Leben dasselbe Stück abspielen.

Das beobachtet man überall. [[zwinker]] Das Wissen, dass man sich selbst entwickelt,
indem man daran arbeitet sich selbst zu vervollständigen, ist vergessen und
nicht mehr aktuell. Das liegt hauptsächlich daran, dass man glaubt, man wüsste
bereits alles wichtige. Ein anderer Trugschluss ist der Gedanke, dass äußere
Einflüsse dem Menschen bei der Vervollkommnung helfen könnten. Wie man
aber sehen kann, verwirren die äußeren Einflüsse nur. Und daher leben wir
in einer verwirrten Welt, in der die Verwirrung stetig zunimmt. Jetzt werden
Kampfpanzer gebaut, die für schwangere Frauen geeignet sein müssen. Ein
höherer Grad an Verwirrung ist kaum noch möglich. Aber auch das wird noch
mehrmals überboten werden.

Gruß
nemo

Wenn alles schmiltz, was bleibt da fest....? :-)

Kurz_vor_Schluss @, Mittwoch, 13.05.2015, 20:57 vor 3899 Tagen @ nemo 3219 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.05.2015, 21:16

Hallo KvS,

das will ich mal zum Anlass nehmen etwas persönliches zu schreiben. Es
hat nichts mit
dem Emmentaler Treffen zu tun.

Nabend Käptn,

danke für die schöne Antwort. [[top]] Noch ein paar spontane Gedanken dazu.


Das Wissen ist meiner Ansicht nach nur noch schwer zu erkennen. Denn es
ist
nicht mehr Bestandteil dieser Gesellschaft. Es war auch schon zu Heraklits

Zeiten, bei den alten Griechen, nicht mehr Bestandteil der Gesellschaft.
Es
wurde nur noch in einigen okkulten Lehren weiter vermittelt.

Das scheint mir immer und überall der Fall zu sein. Ob nun keltische Druiden, die Mysterien von Eleusis, die Kirche - das wesentliche wird versteckt. Lese grade den Talmud in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt - faszinierende Lektüre! Es geht um Kontrolle - immer! Und dass bestimmtes Wissen frei macht - das wusste der Nazarener. Das immerhin dürften auch heute noch manche wissen/ahnen.

Und es ist immer ein und dasselbe, was in uns wohnt, Lebendes wie
Totes, Waches
und Schlafendes und Junges und Altes. Aus der Verschmelzung der
Gegensätze
entsteht das Leben, aus dem Gegensatz zwischen Mann und Frau: das Kind.
Das Leben besteht aus dem Kampf der Gegensätze, denn: Gott ist Tag und
Nacht,
Winter und Sommer, Krieg und Frieden, Sattheit und Hunger.

Heraklit

Aus den scheinbaren Gegensätzen – Missklang – entsteht die höchste
Harmonie.
Daher gibt es keinen Widerspruch zwischen Rationalität und Gefühl.
Beides
muss vereint werden um zu einem höheren Ganzen zu gelangen. Zu einem
höheren
Verstand. Ist eigentlich ganz einfach, aber eben nur the

Verdammt! Das Forum hat 80% meiner Antwort im Orkus verschwinden lassen! Damn the Torpedos! Dann nochmal aus dem Gedächtnis:
Für mich findet die "Verschmelzung", wenn Du so willst, bei einem Sinken ins Innere statt - ist so ein Durchdringen von Schichten, so kommt es mir vor - Angst, Wut, Verzweiflung etc. - ist seltsam, aber dadurch fügen sich für mich Dinge zusammen - das könnte man wohl die Verschmelzung nennen.
Dahinter liegt, so scheint mir, die Freiheit - kann insofern auch heute das schöne Bild von Wilhelm Reich aus dem Christusmord (?) verstehen, wo er sinngemäß schreibt, dass jeder Mensch diese Pforte zur Freiheit in sich trägt, aber die meisten schreiend vor ihr davonlaufen, wenn sie ihr näher kommen (weil da ja der ganze Müll davorliegt bzw. man durch den hindurch muss - also eben Angst etc.).
Nietzsche wusste jedenfalls, dass da noch viel mehr im Menschen ist, das stimmt - aber der hat sich irgendwie in sich selber verlaufen, so kommt es mir vor. Ich wüsste gerne mal, was der Nazarener wirklich gesagt hat - "er ging 40 Tage in die Wüste und wurde vom Teufel versucht" oder so ähnlich - da steckt manches drin in diesem Bild.
Schätze jedenfalls, da wir halt den anderen Weg nehmen und uns zunehmend im Außen verlieren, muss uns das irgendwann um die Ohren fliegen - ob es freilich dann bis zur Steinzeit zurückgeht, ist fraglich, weil mir persönlich scheint, dass das kreative Potenzial größer wird. Es mag uns also bei der Verschmelzung noch die ein oder andere Überraschung blühen (oder es kommt die Kernschmelze, dann treffen wir uns in 10 Jahren inner Höhle im Taunus zum Futtern von Mutanthasen, lecker). [[freude]]
Genug - schönen Abend und bis denne
K_v_S

Die Zukunft der Termiten

nemo, Donnerstag, 14.05.2015, 12:11 vor 3898 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 3148 Views

bearbeitet von nemo, Donnerstag, 14.05.2015, 15:47

Hallo KvS,

Kontrolle ist Illusion. Selbst wenn man das Nervensystem des Menschen in ein digitales Netz einspeist
(Matrix-Trilogie) wird es irgendwann zu einer Revolution kommen.

Oder man kreiert künstlich einen neuen Logos, wie die Kirche es in der Vergangenheit getan hat und
missbraucht eine alte esoterische Lehre um die Menschheit zu Sündern zu erklären und damit zu
kontrollieren. Auch das ist misslungen. Jetzt wird eine neue Weltordnung des Kollektivismus unter
der Herrschaft des Kapitals umgesetzt. Dazu braucht es erst einmal viel Gehirnwäsche.

Der Logos wurde in früheren Zeiten – noch lange vor dem Christentum — so verstanden:
Im Anfang war das Wort, der Logos, und der Logos war bei Gott, und von Gottes Wesen war der Logos.

Es besagt, dass sich der Sinn des Lebens in einer intelligenten Schöpfung offenbart, wo alles
seine Bedeutung und seinen Platz hat.

Im Kollektivismus wird ein neuer künstlicher Logos erschaffen, der den Menschen in den Mittelpunkt
stellt und all seine Fehler, Irrtümer, Neurosen und Illusionen zum allgemeinen Standard erhebt.

Nach den Zeiten des Irrsinns kommt nun die Zeit der Dummheit. Es ist ein Phänomen, das auf
dem Prinzip der Involution beruht: Alles was sich nicht bewusst zu entwickeln vermag,
degeneriert. Damit bestimmt die Umwelt – die äußeren Faktoren – das Bewusstsein.

Dieses Prinzip lässt sich gut anhand eines Beispiels verdeutlichen. Man kann das anhand der
Termiten-Völker beobachten. Ursprünglich hatten die Termiten ein Geschlecht, Augen und
Flügel. Im Zuge der Involution bei der es darum ging, dass die Termiten in einem kollektiven
Staat überleben mussten, haben sie ihre Individualität eingebüßt. Sie konnten als Kollektiv
nur überleben, indem sie jeden Unterschied und jede Fähigkeit verloren. Heute sind die Termiten
flügellos, geschlechtslos und blind.

Das erinnert an Beschreibungen von einer außerirdischen Spezies, die im kollektiven Bewusstsein
der Menschen existieren: Die kleinen Grauen. Sie werden als völlige Automaten oder Roboter
beschrieben, die alle identisch aussehen, keine Geschlechtsmerkmale haben und telepathisch
kommunizieren. Weiter gesponnen, könnte man annehmen, dass die kleinen Grauen, Menschen
aus der Zukunft sind, die irgendwann die Dimension der Zeit gemeistert haben und somit in der
Lage sind, in andere Zeitdimensionen zu reisen.

Kontrolle ist demnach etwas unmögliches. Es gibt entweder Entwicklung oder Degeneration.
Es wird auch nichts versteckt. Das alte Wissen der Druiden, Ägypter, Griechen, Tolteken, Maya,
Inder, Tibeter, Hopi und anderer Völker ist noch vorhanden und für jeden erreichbar, der es sich
aneignen will. Im kollektiven Massenbewusstsein gibt es jedoch keinen Bedarf an diesem Wissen
und daher spielt es keine Rolle. Es bedeutet, dass höheres Bewusstsein – die Entwicklung
der Seele - keine Bedeutung mehr hat. Dieses Wissen ist dem Kollektivismus zum Opfer
gefallen. Die Menschheit wird einfach weiter im Sog des Massenbewusstseins degenerieren und
ebenso wie die Termiten, ihre Fähigkeiten einbüßen. Individuelle Entwicklung ist nur für den,
der sie will. Kreatives Potential kann nur aus bewusster eigener Absicht und Arbeit entstehen.
Das wird heute geringschätzig als Esoterik bezeichnet, ohne zu verstehen, dass sich dahinter
die älteste Lehre der Welt verbirgt, die den Logos noch als Logos erkannt hat.

Gruß
nemo

WIR sind aber keine Termiten

Kurz_vor_Schluss @, Freitag, 15.05.2015, 18:15 vor 3897 Tagen @ nemo 3103 Views

Salut Nemo,
hier noch ein paar Antworten de moi:


Kontrolle ist Illusion. Selbst wenn man das Nervensystem des Menschen in
ein digitales Netz einspeist
(Matrix-Trilogie) wird es irgendwann zu einer Revolution kommen.

Die Illusion dauert aber schon ein paar tausend Jahre an….. mehr dazu unten.

Oder man kreiert künstlich einen neuen Logos, wie die Kirche es in der
Vergangenheit getan hat und
missbraucht eine alte esoterische Lehre um die Menschheit zu Sündern zu
erklären und damit zu
kontrollieren. Auch das ist misslungen. Jetzt wird eine neue Weltordnung
des Kollektivismus unter
der Herrschaft des Kapitals umgesetzt. Dazu braucht es erst einmal viel
Gehirnwäsche.

Aber das war doch die Kontrolle? Durch Kirche etc.

Der Logos wurde in früheren Zeiten – noch lange vor dem Christentum —
so verstanden:
Im Anfang war das Wort, der Logos, und der Logos war bei Gott, und von
Gottes Wesen war der Logos.

Es besagt, dass sich der Sinn des Lebens in einer intelligenten Schöpfung
offenbart, wo alles
seine Bedeutung und seinen Platz hat.

Schön gesagt – da sieht man, wie weit wir davon entfernt sind.

Im Kollektivismus wird ein neuer künstlicher Logos erschaffen, der den
Menschen in den Mittelpunkt
stellt und all seine Fehler, Irrtümer, Neurosen und Illusionen zum
allgemeinen Standard erhebt.

Nach den Zeiten des Irrsinns kommt nun die Zeit der Dummheit. Es ist ein
Phänomen, das auf
dem Prinzip der Involution beruht: Alles was sich nicht bewusst zu
entwickeln vermag,
degeneriert. Damit bestimmt die Umwelt – die äußeren Faktoren – das
Bewusstsein.

Ich würde sagen, Dummheit und Irrsinn ergänzen sich. Aber sonst – bei Dir.

Dieses Prinzip lässt sich gut anhand eines Beispiels verdeutlichen. Man
kann das anhand der
Termiten-Völker beobachten. Ursprünglich hatten die Termiten ein
Geschlecht, Augen und
Flügel. Im Zuge der Involution bei der es darum ging, dass die Termiten
in einem kollektiven
Staat überleben mussten, haben sie ihre Individualität eingebüßt. Sie
konnten als Kollektiv
nur überleben, indem sie jeden Unterschied und jede Fähigkeit verloren.
Heute sind die Termiten
flügellos, geschlechtslos und blind.

Das ist ein interessantes Beispiel – und war mir ganz unbekannt. Hast Du einen Link zu dieser Termitenrückentwicklung? Auf Menschen angewandt, könnte man sich künftige rückgratlose Geschlechter vorstellen – zurück zum Wurm. :-D

Das erinnert an Beschreibungen von einer außerirdischen Spezies, die im
kollektiven Bewusstsein
der Menschen existieren: Die kleinen Grauen. Sie werden als völlige
Automaten oder Roboter
beschrieben, die alle identisch aussehen, keine Geschlechtsmerkmale haben
und telepathisch
kommunizieren. Weiter gesponnen, könnte man annehmen, dass die kleinen
Grauen, Menschen
aus der Zukunft sind, die irgendwann die Dimension der Zeit gemeistert
haben und somit in der
Lage sind, in andere Zeitdimensionen zu reisen.

Führst Du Gespräche mit Seth? [[zwinker]]

Kontrolle ist demnach etwas unmögliches. Es gibt entweder Entwicklung
oder Degeneration.
Es wird auch nichts versteckt. Das alte Wissen der Druiden, Ägypter,
Griechen, Tolteken, Maya,
Inder, Tibeter, Hopi und anderer Völker ist noch vorhanden und für jeden
erreichbar, der es sich
aneignen will. Im kollektiven Massenbewusstsein gibt es jedoch keinen
Bedarf an diesem Wissen
und daher spielt es keine Rolle. Es bedeutet, dass höheres Bewusstsein
– die Entwicklung
der Seele - keine Bedeutung mehr hat. Dieses Wissen ist dem Kollektivismus
zum Opfer
gefallen. Die Menschheit wird einfach weiter im Sog des Massenbewusstseins
degenerieren und
ebenso wie die Termiten, ihre Fähigkeiten einbüßen. Individuelle
Entwicklung ist nur für den,
der sie will. Kreatives Potential kann nur aus bewusster eigener Absicht
und Arbeit entstehen.
Das wird heute geringschätzig als Esoterik bezeichnet, ohne zu verstehen,
dass sich dahinter
die älteste Lehre der Welt verbirgt, die den Logos noch als Logos erkannt
hat.

Das ist mir zu holzschnittartig (fragt sich freilich, ob meine Holzschnitte so viel schöner sind). Kannst Du das mit der Kontrolle nochmal genauer zu erläutern versuchen? Denn ich sehe die Kontrolle überall – in tausend Formen und an tausend Orten. Falls Du sagen willst: Kontrolle ist Illusion, so wie diese Welt eine Illusion ist – das wäre eine Ebene, mit der ich d’accord ginge. Aber wir bewegen uns ja nun mal in dieser Welt – wer immer mir im Eso-Bereich sagt, dass er sich Welt und Kontrolle entzogen hat, den bitte ich, mir all sein Geld zu geben und sich nur noch von Licht zu ernähren – normalerweise kommt dann nichts mehr. [[freude]]

Kurz: Die Kontrolle halte ich für vollzogen. Einzelne mögen sich ihr entziehen, aber bei den meisten wirkt sie. Ebenso das Verstecken alten Wissens – Vatikan oder wer immer. Ich glaube schlichtweg nicht, dass alles notwendige Wissen, was potenziell da sein könnte (Nazarener), auch so zur Verfügung steht. Was man findet, mag freilich noch geeignet genug zur Entwicklung sein. Ob wir insofern nur degenerieren – da bin ich mir gar nicht mehr so sicher.

Es kommt mir eher wie zwei Parallelentwicklungen vor: Der Großteil in die eine, ein kleiner Teil in die andere Richtung. Für mich nur die Frage, wer am Ende wem folgt – Großhirn Kleinhirn, ich meine Großteil Kleinteil oder umgekehrt. Oder anders: Wenn sich Individuen entwickeln, nemo, entwickelt sich das Kollektiv doch auch – denn woraus besteht es? Aus Individuen…..Insofern sind auch toi et moi Arbeiter im Bier-, pardon, Weingarten des Herrn….

Gruß
nemo

Schönen Abend Dir
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Wo wir sind, wo wir waren und wo wir hingehen

nemo, Sonntag, 17.05.2015, 21:51 vor 3895 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 2959 Views

bearbeitet von nemo, Sonntag, 17.05.2015, 21:59

Hallo KvS,

wir sind an einem Punkt, an dem Menschen mit Minimal-Lohn als Sklaven des Arbeitsmarktes
40 Stunden pro Woche sinnlose Arbeit verrichten und dabei von Überwachungskameras
gefilmt werden. Der Rest unseres Privatlebens wird ebenfalls überwacht und das womit
sich unser Zeitgeist am liebsten beschäftigt ist: Deutschland sucht das Super-Schnurgel.
(© Wolgang-Live)

Es gab einmal Hochkulturen, die Dinge erschaffen haben, die uns heute nicht mehr möglich
sind. Der von Shindo verlinkte Film über die Pyramiden enthält einige Hinweise. Obwohl das Fazit
des Films eher unsinnig ist. Weitere finden sich in den Resten der Hochkulturen der Maya,
Azteken, Inka usw. Das Wissen der alten Griechen stammt z.B. aus Ägypten. Erich v. Däniken
hat viele Dinge gesammelt und ist zwar sehr reich damit geworden, aber in der wissenschaftlichen
Welt bis heute unverstanden und nicht anerkannt.

In ca. 100 Jahren werden die europäischen Sprachen verschwinden. Die Länder sind schon
verschwunden. Die Kultur der Europäer wird mit den Sprachen verschwinden. Allenfalls werden
Reste davon überleben, die als künstliche Rituale erhalten bleiben. So wie heute die Indianer
in den USA ihre Powwows abhalten – ohne Inhalt, ohne Ziel und in den Sporthallen der
zivilisierten Menschen. Es wird der europäische Einheitsstaat regieren, den niemand gewählt
hat. Der technische Fortschritt wird dazu führen, dass die Menschen Teil eines computer-
gesteuerten Systems werden, von dem sie abhängig sind und es daher erhalten und bedienen
müssen. Der Abstieg findet auf allen Ebenen statt, in der Politik, Kultur, Bildung und Wirtschaft.
Es geht auch nicht anders. Schon heute lernen die Schüler und Studenten nichts wirklich
sinnvolles mehr. In 100 Jahren wird Wissen nur noch aus dem Internet extrahiert. Es braucht
dann keine eigenen Erfahrungen und kein eigenes Wissen mehr, denn alles kann auf Knopfdruck
abgerufen werden. Es ist eine Welt, die sich auf sich selbst bezieht. Und das ist auch schon
heute der Fall. Wir leben heute in einer Welt, die sich nur noch auf sich selbst bezieht und daher
keinen Platz mehr für andere Ideen zulässt. Zum Beispiel die Ideen unserer Vorfahren,
die noch Universalgelehrte waren und aufrichtig den Wunsch verspürt haben, die Schöpfung
zu verstehen, anstatt sie in einen Haufen darwinistischen Unfug zu verwandeln. Anstatt
eines offenen Verstandes haben wir Dogmen.

In ca. 1000 Jahren wird die gesamte Biosphäre unseres Planeten computergesteuert sein.
Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Co2 Gehalt usw. werden künstlich gesteuert werden. Wir werden
die gesamte Erde beherrschen mit allen Lebewesen, die sich auf ihr befinden. Wir werden
das komplette Leben dieses Planeten steuern.

In ca. 20.000 Jahren sind wir dann endgültig zu Opfern unserer Erfindungen und unserer
Fortschrittsgläubigkeit geworden. Die Menschheit ist dann zu vollendeten Robotern
mutiert, die kein anderes Ziel mehr kennen, als mit Hilfe ihrer technologischen Infrastruktur
zu überleben. Genau wie die Termiten werden wir alles opfern, unsere Individualität,
Sexualität und unsere Seelen. Wir unterliegen denselben Prinzipien und Gesetzen wie die
Termiten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass wir in der Lage sind, neue Dinge zu
erfinden und zu gestalten. Wir sind einfach komplexere Wesen. Aber das ist auch schon alles.

Wir können es nicht kontrollieren. Es wird einfach geschehen, so wie heute Dinge geschehen,
die wir nicht kontrollieren können. Wer hat die EU gewählt? Wer hat sich für Geo-Engineering
oder Genfood entschieden? Wieso haben wir uns vollkommen in Abhängigkeit von Strom,
Geld, Technik und Arbeit begeben? Dies alles geschieht, ohne dass wir einen Einfluss darauf
nehmen können. Wir haben keine Kontrolle darüber. Die Entwicklung oder der involutionäre
Abstieg in immer größere Zwangsstrukturen ist vorprogrammiert.

Es bedeutet, dass es keine automatische Evolution gibt und wir den Höhepunkt der menschlichen
Zivilisation schon überschritten haben. Der Höhepunkt war der Moment, in dem die Gesellschaft
oder Kultur ein gemeinsames Ziel hatte. Das Ziel war nicht Fortschritt – sondern das Ziel war
eins zu werden mit der Schöpfung, mit dem Geist.

-----------------

Und doch ist Kontrolle eine Illusion, weil jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine innere
Freiheit zu erlangen und sich entgegen der allgemeinen Entwicklung oder Degeneration
zu bewegen. Die Arbeit im Weingarten Gottes ist die Arbeit an der Seele. Und das kann
niemand kontrollieren – einfach weil alle aus dem selben Stoff sind und dieser Stoff nicht
kontrollierbar ist.

Der Nazarener hat es beschrieben. In dem oben von mir erwähnten Buch findet man viele
Aussagen von ihm und es werden Missverständnisse aufgeklärt. Denn natürlich wurde
auch die Lehre des Nazareners missbraucht und in die allgemeine Degeneration mit ein-
gegliedert.

---------------

Das Termiten-Beispiel stammt aus: „Das Leben der Termiten“ von Maurice Maeterlinck -
1927. Er zeigt auf, mit welchen Opfern ein ideales Regime erkauft wurde.

Damals gab es noch echte Forschung! Heute ist jeder, der zu anderen Ergebnissen kommt,
als Einstein, Darwin und Hawkins ein „esoterischer Spinner“.

Das ist natürlich nichts anderes als ein Zeichen der allgemeinen geistigen Degeneration.
Degeneration findet eben auf allen Ebenen statt. Im Internet wird man diese Forschungen
nicht finden. Aber zum Glück gibt es noch antiquarische Bücher. Irgendwann wird es die
auch nicht mehr geben.

Gruß
nemo

Vom klaren Tönen.... Mut!

Kurz_vor_Schluss @, Montag, 18.05.2015, 23:00 vor 3894 Tagen @ nemo 2749 Views

Hallo KvS,

Salut Käptn,
also erstmal vorweg- DANKE für die schöne Antwort! Immer eine Freude, mit Menschen zu parlieren, die andere und intelligente Ansichten vertreten. Die Replik:


wir sind an einem Punkt, an dem Menschen mit Minimal-Lohn als Sklaven des
Arbeitsmarktes
40 Stunden pro Woche sinnlose Arbeit verrichten und dabei von
Überwachungskameras
gefilmt werden. Der Rest unseres Privatlebens wird ebenfalls überwacht
und das womit
sich unser Zeitgeist am liebsten beschäftigt ist: Deutschland sucht das
Super-Schnurgel.
(© Wolgang-Live)

Super-Schnurgel? War mir noch nicht bekannt, klingt passend. Yep, wir sollen uns an ein virtuelles Gefängnis gewöhnen und haben uns schon großteils dran gewöhnt.

Es gab einmal Hochkulturen, die Dinge erschaffen haben, die uns heute
nicht mehr möglich
sind. Der von Shindo verlinkte
Film
über die Pyramiden enthält einige Hinweise. Obwohl das Fazit
des Films eher unsinnig ist. Weitere finden sich in den Resten der
Hochkulturen der Maya,
Azteken, Inka usw. Das Wissen der alten Griechen stammt z.B. aus Ägypten.
Erich v. Däniken
hat viele Dinge gesammelt und ist zwar sehr reich damit geworden, aber in
der wissenschaftlichen
Welt bis heute unverstanden und nicht anerkannt.

Däniken ist mir unbekannt - dachte zugegebenermaßen bisher auch, das wäre ein Spinner, aber ich muss einräumen, nichts von ihm gelesen zu haben - und erst dann könnte ich meine Ansicht sicher vertreten. Denn "es gibt mehr Ding zw. Himmel und Erd als unsere Schulweisheit sich träumen lässt....".
Bestimmtes Wissen ist verlorengegangen, das denke ich auch - aber wir haben ja auch neues Wissen gewonnen!

In ca. 100 Jahren werden die europäischen Sprachen verschwinden. Die
Länder sind schon
verschwunden. Die Kultur der Europäer wird mit den Sprachen verschwinden.
Allenfalls werden
Reste davon überleben, die als künstliche Rituale erhalten bleiben. So
wie heute die Indianer
in den USA ihre Powwows abhalten – ohne Inhalt, ohne Ziel und in den
Sporthallen der
zivilisierten Menschen. Es wird der europäische Einheitsstaat regieren,
den niemand gewählt
hat. Der technische Fortschritt wird dazu führen, dass die Menschen Teil
eines computer-
gesteuerten Systems werden, von dem sie abhängig sind und es daher
erhalten und bedienen
müssen. Der Abstieg findet auf allen Ebenen statt, in der Politik,
Kultur, Bildung und Wirtschaft.
Es geht auch nicht anders. Schon heute lernen die Schüler und Studenten
nichts wirklich
sinnvolles mehr.

Dies sind - verzeih - Glaubenssätze, kein Wissen. Manches spricht für Deine These, anderes dagegen - persönlich glaube ich nicht an lineare Entwicklung, insofern auch nicht an diese Szenarien. Dass wir erstmal einen Gefängnisplaneten errichten - das glaube ich. Aber: "Wo Gefahr wächst, da wächst das Rettende auch".

In 100 Jahren wird Wissen nur noch aus dem Internet

extrahiert. Es braucht
dann keine eigenen Erfahrungen und kein eigenes Wissen mehr, denn alles
kann auf Knopfdruck
abgerufen werden. Es ist eine Welt, die sich auf sich selbst bezieht. Und
das ist auch schon
heute der Fall. Wir leben heute in einer Welt, die sich nur noch auf sich
selbst bezieht und daher
keinen Platz mehr für andere Ideen zulässt. Zum Beispiel die Ideen
unserer Vorfahren,
die noch Universalgelehrte waren und aufrichtig den Wunsch verspürt
haben, die Schöpfung
zu verstehen, anstatt sie in einen Haufen darwinistischen Unfug zu
verwandeln. Anstatt
eines offenen Verstandes haben wir Dogmen.

Stimmt, die Dogmen nehmen überall zu - auf allen Ebenen. Und dennoch - wir haben ja nicht nur Rückentwicklung. Wenn ich manchen Herrschaften zuhöre, so stehe ich bass erstaunt vor viel Wissen und anderen Denkansätzen. Das gibt es ja auch - ebenso wie Menschen, die weiterhin wissen wollen, "was die Welt, im Innersten zusammenhält".

In ca. 1000 Jahren wird die gesamte Biosphäre unseres Planeten
computergesteuert sein.
Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Co2 Gehalt usw. werden künstlich gesteuert
werden. Wir werden
die gesamte Erde beherrschen mit allen Lebewesen, die sich auf ihr
befinden. Wir werden
das komplette Leben dieses Planeten steuern.

Dein Glaubenssatz gegen meinen - Deinen glaube ich nicht, glaube eher, dass es vorher einen Rückschritt gibt (zurück ins 18. Jht.) und dann wieder Fortschritt. "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen".

In ca. 20.000 Jahren sind wir dann endgültig zu Opfern unserer
Erfindungen und unserer
Fortschrittsgläubigkeit geworden. Die Menschheit ist dann zu vollendeten
Robotern
mutiert, die kein anderes Ziel mehr kennen, als mit Hilfe ihrer
technologischen Infrastruktur
zu überleben. Genau wie die Termiten werden wir alles opfern, unsere
Individualität,
Sexualität und unsere Seelen. Wir unterliegen denselben Prinzipien und
Gesetzen wie die
Termiten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass wir in der Lage
sind, neue Dinge zu
erfinden und zu gestalten. Wir sind einfach komplexere Wesen. Aber das ist
auch schon alles.

Aber das ist doch sehr viel! Eben weil wir komplexere Wesen sind, nemo, werden wir einen Weg da heraus finden. Es gibt mehr Ebenen und mehr Lösungsansätze, als Du und ich zu sehen vermögen.... "Licht! Mehr Licht!"

Wir können es nicht kontrollieren. Es wird einfach geschehen, so wie
heute Dinge geschehen,
die wir nicht kontrollieren können. Wer hat die EU gewählt? Wer hat sich
für Geo-Engineering
oder Genfood entschieden? Wieso haben wir uns vollkommen in Abhängigkeit
von Strom,
Geld, Technik und Arbeit begeben? Dies alles geschieht, ohne dass wir
einen Einfluss darauf
nehmen können. Wir haben keine Kontrolle darüber. Die Entwicklung oder
der involutionäre
Abstieg in immer größere Zwangsstrukturen ist vorprogrammiert.

Das letzte Mal redeten wir doch vom Bewusstsein - dort haben wir sehr wohl Einfluss - und je mehr ein neues Bewusstsein erreichen, desto größer der Einfluss. "Die Gedanken sind frei...." Oder noch schöner von diesem Führer der irakischen Kommunisten ausgedrückt, der 1949 seinen Richtern, die ihn zum Tode verurteilt hatten, würdevoll entgegnete: Wir sind Körper und Gedanken. Unsere Körper könnt ihr zerstören, unsere Gedanken aber nicht.

Es bedeutet, dass es keine automatische Evolution gibt und wir den
Höhepunkt der menschlichen
Zivilisation schon überschritten haben. Der Höhepunkt war der Moment, in
dem die Gesellschaft
oder Kultur ein gemeinsames Ziel hatte. Das Ziel war nicht Fortschritt –
sondern das Ziel war
eins zu werden mit der Schöpfung, mit dem Geist.

-----------------

Wer sagt Dir, dass das nicht noch kommt? Das Einswerden mit dem Geist.


Und doch ist Kontrolle eine Illusion, weil jeder Mensch die Möglichkeit
hat, seine innere
Freiheit zu erlangen und sich entgegen der allgemeinen Entwicklung oder
Degeneration
zu bewegen. Die Arbeit im Weingarten Gottes ist die Arbeit an der Seele.
Und das kann
niemand kontrollieren – einfach weil alle aus dem selben Stoff sind und
dieser Stoff nicht
kontrollierbar ist.

Exakt - und eben deswegen besteht doch Hoffnung! Sie können es nicht gänzlich zerstören - nicht bei allen, das ist unmöglich! "Und was die innere Stimme spricht, das täuscht die hoffende Seele nicht!"

Der Nazarener hat es beschrieben. In dem oben von mir erwähnten Buch
findet man viele
Aussagen von ihm und es werden Missverständnisse aufgeklärt. Denn
natürlich wurde
auch die Lehre des Nazareners missbraucht und in die allgemeine
Degeneration mit ein-
gegliedert.

---------------

Deswegen würden mich ja die Originaltexte interessieren - bloß dass dann wieder HiBa dabei mir MEINE Glaubenssätze um die Ohren hauen würde... das wurmt! :-D Aber Scherz beiseite- welches Buch meinst Du nochmal bitte?

Das Termiten-Beispiel stammt aus: „Das Leben der Termiten“ von Maurice
Maeterlinck -
1927. Er zeigt auf, mit welchen Opfern ein ideales Regime erkauft wurde.

Damals gab es noch echte Forschung! Heute ist jeder, der zu anderen
Ergebnissen kommt,
als Einstein, Darwin und Hawkins ein „esoterischer Spinner“.

Danke schön! Der war mir unbekannt. Hier - als merci en retour ein moderner Spinner mit für mich interessanten Ansichten: https://www.youtube.com/watch?v=Ka6FKX9HlDM

Das ist natürlich nichts anderes als ein Zeichen der allgemeinen
geistigen Degeneration.
Degeneration findet eben auf allen Ebenen statt. Im Internet wird man
diese Forschungen
nicht finden. Aber zum Glück gibt es noch antiquarische Bücher.
Irgendwann wird es die
auch nicht mehr geben.

Gruß
nemo

Ich teile Deine Beschreibung, aber nicht die Schlußfolgerung - wir werden in ein Gefängnis geführt, es ist uns aber möglich, uns daraus zu befreien - und je mehr das einzeln tun, desto größer die Möglichkeit der Umkehr - nicht alle werden degenieren, Lösungsansätze sind möglich (s. auch Silkes Beiträge dazu) - es kann also auch noch ganz anders ausgehen.
Was mein persönlicher Glaubenssatz ist. :-)
Schönen Abend Dir, nemo
Grüße nach Berlin
K_v_S
P.S.: Wir haben BEIDES in der Hand - "Und wüsste ich, dass morgen die Welt untergeht, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen....."
https://www.youtube.com/watch?v=fhj4b5CzyhU

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Die Rückkehr ins Paradies

nemo, Dienstag, 19.05.2015, 11:40 vor 3893 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 2682 Views

bearbeitet von nemo, Dienstag, 19.05.2015, 14:44

Hallo KvS,

man darf nicht vergessen, dass sich zu allen Zeiten, die Menschen als aufgeklärt aufgespielt
haben. Aufgeklärte, moralische und gebildete Menschen haben die Sklaverei erfunden,
Hexenverbrennungen durchgeführt, Weltkriege angezettelt, Harz IV eingeführt und den
NSA benutzt, um die Welt auszuspionieren.

Die Gesellschaft wird mit Lügen regiert. Aus Lügen entstehen verzerrte Weltbilder, die
wiederum weitere Lügen und Illusionen nach sich ziehen. Es kann von bewusster
Entwicklung keine Rede sein. Der heutige Mensch ist verrückter, verwirrter und leicht-
gläubiger als je zuvor.

Das was in seiner Seele geschieht, das ist real. Alles andere betrifft nur die Welt der
äußeren Formen und Erscheinungen. Technischer Fortschritt gehört zur Welt der
äußeren Form und wie wir sehen können, ist der Mensch nicht in der Lage diesen
Fortschritt sinnvoll zu nutzen ohne gleichzeitig in fatale Abhängigkeiten zu geraten,
die ihn dazu zwingen, weitere Lösungen zu suchen und damit immer mehr Probleme
zu erschaffen. Es bräuchte dazu eine gleichwertige Entwicklung der Seele. Nur dort
wird es Licht geben.

Die Seele kann zwar nicht zerstört werden, aber sie kann degenerieren. Das Universum
enthält alle Möglichkeiten. Die Idee, dass sich alles automatisch hin zur Vollkommenheit
entwickelt, ist nur eine darwinistische Vorstellung.

--------------

Die esoterische Bedeutung der Paradies Parabel:

Die Versuchung

Als Adam und Eva im Paradies lebten und sich liebten, wurde ihnen das Wissen des
universellen Gleichgewichts der Welt zuteil. Die Welt der Steine, der Pflanzen, der Tiere
offenbarten ihnen ihre Geheimnisse und Adam und Eva wurden zum Symbol und
Ausdruck dieses Gleichgewichtes.

Da kam die Schlange und sprach zu Eva: „Ihr selbst wisst, was gut und was von übel ist.“
Und Eva glaubte der Schlange, weil es angenehm war, so zu denken. Und so verloren sie
die Fähigkeit die Stimme des universellen Gleichgewichts zu hören. Das Gleichgewicht war
zerstört und die Welt der Wunder ward ihnen verschlossen. Daraufhin erschien ihnen alles
in einem falschem Licht. Und sie wurden sterblich. Das ist der Sündenfall und er wird
immer wiederholt weil der Mensch niemals aufhört an sich zu glauben und von diesem
Glauben lebt.

--------------

Daher kommt die Aussage, man müsse Buße tun und umkehren, um der Macht des Todes
zu entgehen und zum ewigen Leben zurückzukehren.

Das universelle Gleichgewicht zwischen allen Dingen kann man auch als den Logos oder
als den universellen Geist bezeichnen. Diese alte esoterische Lehre ist im Grunde die
Sehnsucht zur Rückkehr ins Paradies.

Vielleicht wird dadurch klarer, dass es keine automatische und unbewusste Entwicklung
hin zur Vollkommenheit geben kann, ohne dieses Gleichgewicht aller Dinge zu erkennen.
Dazu müssten die Menschen den hohen Glauben, den sie von sich selbst haben aufgeben.
Aber gerade diese hohe Meinung von uns selbst, ist genau das, was uns voran treibt –
in immer absurdere Vorstellungen von Kontrolle, Beherrschung und Fortschritt.

Gruß
nemo


P.S. Die Worte des Nazareners, sowie ihre Fehldeutungen wurden hier behandelt:
P.D.Ouspensky - Ein neues Modell des Universums - 1929

...findet nicht mehr heute Abend statt

Kurz_vor_Schluss @, Mittwoch, 20.05.2015, 21:36 vor 3892 Tagen @ nemo 2539 Views

Hallo KvS,

Servus Nemo,

man darf nicht vergessen, dass sich zu allen Zeiten, die Menschen als
aufgeklärt aufgespielt
haben. Aufgeklärte, moralische und gebildete Menschen haben die Sklaverei
erfunden,
Hexenverbrennungen durchgeführt, Weltkriege angezettelt, Harz IV
eingeführt und den
NSA benutzt, um die Welt auszuspionieren.

Sehr guter Punkt! Jede Gesellschaft scheint sich für aufgeklärt/intelligent etc. zu halten. Wie sagte Kästner so schön:
So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
Doch davon mal abgesehen und
bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
noch immer die alten Affen.

Die Gesellschaft wird mit Lügen regiert. Aus Lügen entstehen verzerrte
Weltbilder, die
wiederum weitere Lügen und Illusionen nach sich ziehen. Es kann von
bewusster
Entwicklung keine Rede sein. Der heutige Mensch ist verrückter,
verwirrter und leicht-
gläubiger als je zuvor.

Stimme zu. Indes – auch Lösungswege gibt es, denn sonst wärest Du nicht da, wo Du bist.

Das was in seiner Seele geschieht, das ist real. Alles andere betrifft nur
die Welt der
äußeren Formen und Erscheinungen. Technischer Fortschritt gehört zur
Welt der
äußeren Form und wie wir sehen können, ist der Mensch nicht in der Lage
diesen
Fortschritt sinnvoll zu nutzen ohne gleichzeitig in fatale Abhängigkeiten
zu geraten,
die ihn dazu zwingen, weitere Lösungen zu suchen und damit immer mehr
Probleme
zu erschaffen. Es bräuchte dazu eine gleichwertige Entwicklung der Seele.
Nur dort
wird es Licht geben.

S. Kästner. Oder schau mal auf diesen Link von Clif High, den ich Dir schickte, der das ganze ein „Bewusstseins-Spiel“ nennt – Wissenschaftler, die immer mehr in die Tiefe gehen und immer weitere Teile finden und Teile von Teilen und Teile von Teilen von Teilen…..

Die Seele kann zwar nicht zerstört werden, aber sie kann degenerieren.
Das Universum
enthält alle Möglichkeiten. Die Idee, dass sich alles automatisch hin
zur Vollkommenheit
entwickelt, ist nur eine darwinistische Vorstellung.

Du sagst ja selbst so treffend: in den Seelen kann es Licht geben. Und da liegt doch, wenn auch keine Sicherheit, so doch eine Hoffnung.

--------------

Die esoterische Bedeutung der Paradies Parabel:

Die Versuchung

Als Adam und Eva im Paradies lebten und sich liebten, wurde ihnen das
Wissen des
universellen Gleichgewichts der Welt zuteil. Die Welt der Steine, der
Pflanzen, der Tiere
offenbarten ihnen ihre Geheimnisse und Adam und Eva wurden zum Symbol und

Ausdruck dieses Gleichgewichtes.

Da kam die Schlange und sprach zu Eva: „Ihr selbst wisst, was gut und
was von übel ist.“
Und Eva glaubte der Schlange, weil es angenehm war, so zu denken. Und so
verloren sie
die Fähigkeit die Stimme des universellen Gleichgewichts zu hören. Das
Gleichgewicht war
zerstört und die Welt der Wunder ward ihnen verschlossen. Daraufhin
erschien ihnen alles
in einem falschem Licht. Und sie wurden sterblich. Das ist der Sündenfall
und er wird
immer wiederholt weil der Mensch niemals aufhört an sich zu glauben und
von diesem
Glauben lebt.

Ein schönes Bild. Danke. :-)

--------------

Daher kommt die Aussage, man müsse Buße tun und umkehren, um der Macht
des Todes
zu entgehen und zum ewigen Leben zurückzukehren.

Manipulation.


Das universelle Gleichgewicht zwischen allen Dingen kann man auch als den
Logos oder
als den universellen Geist bezeichnen. Diese alte esoterische Lehre ist im
Grunde die
Sehnsucht zur Rückkehr ins Paradies.

Vielleicht wird dadurch klarer, dass es keine automatische und unbewusste
Entwicklung
hin zur Vollkommenheit geben kann, ohne dieses Gleichgewicht aller Dinge
zu erkennen.
Dazu müssten die Menschen den hohen Glauben, den sie von sich selbst
haben aufgeben.
Aber gerade diese hohe Meinung von uns selbst, ist genau das, was uns
voran treibt –
in immer absurdere Vorstellungen von Kontrolle, Beherrschung und
Fortschritt.

Bis wir geschnallt haben werden, dass dies auch ein Irrweg ist.

Gruß
nemo

Schönen Abend
K_v_S


P.S. Die Worte des Nazareners, sowie ihre Fehldeutungen wurden hier
behandelt:
P.D.Ouspensky - Ein neues Modell des Universums - 1929

Ah – vielen Dank. Keine Fehldeutung, aber ein schönes Bild findest Du übrigens Du in der Parabel vom Großinquisitor von Dostojewski. Lies die doch mal, falls Du sie noch nicht kennst. http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gro%C3%9Finquisitor

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Der Teufel ist eine Erfindung des Menschen

nemo, Freitag, 22.05.2015, 00:07 vor 3891 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 2630 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 22.05.2015, 17:16

Hallo KvS,

nein, erstmal ist keine Manipulation in dem Hinweis, den eigenen Fehler
zu erkennen und umzukehren – sondern die Wahrheit. Der Sündenfall
besteht in dieser winzig kleinen Hybris, sich selbst über ALLES zu stellen
und zu glauben, man könne ALLES beurteilen und beherrschen.

Das paradiesische Gleichgewicht besteht jedoch darin, zu erkennen,
dass wir Teil des Universums sind. Ganz wortwörtlich – aus dem selben
Stoff sind.

Die Geschichte von Dostojewski hat nur den Haken, dass es keinen Teufel
gibt. Der Teufel ist eine Erfindung des Menschen. Deswegen kann Jesus
nicht mit ihm gesprochen haben.

Es gibt auch eine esoterische Bedeutung des Teufels: Er ist die personifizierte
Lüge – das Sinnbild oder die Spiegelung des Menschen, der in Lüge lebt.

Das Wort Lüge hat jedoch eine zweifache Bedeutung – die erste und wichtigste
Bedeutung ist die oben genannte Illusion, in der der Mensch dadurch, dass
er sich über das Universum gestellt hat, unwissend ist und alles in einem
falschen Lichte sieht. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass er nichts über
sich selbst oder die Wahrheit weiß und daher lügt, ohne es zu wissen.

Wenn Jemand jedoch in dieser Lüge lebt, muss er immer weiter lügen, denn
es gibt keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis, außer er erkennt seinen
Fehler.

Die Unbelehrbaren haben daraus einen Satanismus-Kult entwickelt. Im
Zentrum dieses Kultes steht die Lüge, die nur durch Macht, Gewalt und weitere
Lügen aufrecht erhalten werden kann. Das was man gemeinhin Psychopathen
nennt. Und diese Psychopathen beten tatsächlich den Teufel an, da sie
immer noch mehr Macht brauchen. (Das Orakel aus Matrix-Reloaded:
Männer mit Macht wollen immer noch mehr Macht.) Aber eben nicht
über sich selbst, sondern über andere.

So könnte man aus esoterischer Sicht die Weltlage betrachten:
Die Lüge – die Illusion – muss weiter gehen, bis zum Ende.

Auf der Tarot-Karte des Teufels sieht man eine junge Frau und einen
jungen Mann, die sich freiwillig mit Ketten an den Teufel – die Lüge –
gebunden haben. Es sind dieselben Liebenden, die im Paradies von
der Schlange versucht wurden und ihrer Schwäche erlegen sind.

Gruß
nemo

D.h. es gibt ihn

Kurz_vor_Schluss @, Freitag, 22.05.2015, 21:26 vor 3890 Tagen @ nemo 2625 Views

Servus Nemo,

Hallo KvS,

nein, erstmal ist keine Manipulation in dem Hinweis, den eigenen Fehler
zu erkennen und umzukehren – sondern die Wahrheit. Der Sündenfall
besteht in dieser winzig kleinen Hybris, sich selbst über ALLES zu
stellen
und zu glauben, man könne ALLES beurteilen und beherrschen.

Das paradiesische Gleichgewicht besteht jedoch darin, zu erkennen,
dass wir Teil des Universums sind. Ganz wortwörtlich – aus dem selben
Stoff sind.

Da stimme ich zu. Poetisch ausgedrückt könnte man sagen – wir sind Sternenkinder. Tragen das Weltall in uns. Oder wie jemand anders sagt: Wir sind unendliches Bewusstsein.

Die Geschichte von Dostojewski hat nur den Haken, dass es keinen Teufel
gibt. Der Teufel ist eine Erfindung des Menschen. Deswegen kann Jesus
nicht mit ihm gesprochen haben.

Denke doch nicht so gradlinig. Der Teufel steht auch sinnbildlich für etwas (s. Deine Ausführungen weiter unten).

Es gibt auch eine esoterische Bedeutung des Teufels: Er ist die
personifizierte
Lüge – das Sinnbild oder die Spiegelung des Menschen, der in Lüge
lebt.

Das Wort Lüge hat jedoch eine zweifache Bedeutung – die erste und
wichtigste
Bedeutung ist die oben genannte Illusion, in der der Mensch dadurch, dass
er sich über das Universum gestellt hat, unwissend ist und alles in einem

falschen Lichte sieht. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass er nichts
über
sich selbst oder die Wahrheit weiß und daher lügt, ohne es zu wissen.

Wenn Jemand jedoch in dieser Lüge lebt, muss er immer weiter lügen,
denn
es gibt keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis, außer er
erkennt seinen
Fehler.

Gutes Bild. Der Kreis kann zur Spirale werden. Und die führt nach oben.

Die Unbelehrbaren haben daraus einen Satanismus-Kult entwickelt. Im
Zentrum dieses Kultes steht die Lüge, die nur durch Macht, Gewalt
und weitere
Lügen aufrecht erhalten werden kann. Das was man gemeinhin Psychopathen
nennt. Und diese Psychopathen beten tatsächlich den Teufel an, da sie
immer noch mehr Macht brauchen. (Das Orakel aus Matrix-Reloaded:
Männer mit Macht wollen immer noch mehr Macht.) Aber eben nicht
über sich selbst, sondern über andere.

So ist es.

So könnte man aus esoterischer Sicht die Weltlage betrachten:
Die Lüge – die Illusion – muss weiter gehen, bis zum Ende.

Das wird sie ja wohl auch (seufz).

Auf der Tarot-Karte des Teufels sieht man eine junge Frau und einen
jungen Mann, die sich freiwillig mit Ketten an den Teufel – die Lüge
–
gebunden haben. Es sind dieselben Liebenden, die im Paradies von
der Schlange versucht wurden und ihrer Schwäche erlegen sind.

Gruß
nemo

Wenn genügend Menschen an den Teufel glauben, dann gibt es einen Teufel. So etwa. Mir kommt es wie ein Drama vor, Nemo, dass wir hier inszenieren – mich würde mal interessieren, wer uns dabei zuschaut, wenn wir unser Theaterstück aufführen…. http://www.mayanmajix.com/art4836.html
Und ich würde gerne mal auf das Ende spicken. :-) Aber da heisst es Geduld. Danke jedenfalls für Deine Gedanken – jetzt freue ich mich aufs Wochenende und ein paar weitere Tage in der Komödie „Mensch“.
Hab ein schönes Wochenende
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

No one is looking...

nemo, Samstag, 23.05.2015, 11:09 vor 3889 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 2579 Views

bearbeitet von nemo, Samstag, 23.05.2015, 11:16

Mir kommt es wie ein Drama vor, Nemo, dass wir hier inszenieren
– mich würde mal interessieren, wer uns dabei zuschaut, wenn wir unser
Theaterstück aufführen….


Because we all starring in a b-movie

[[zwinker]]

Gruß
nemo

Benötigt eine Pflanze Sinn zum Blühen?

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Sonntag, 17.05.2015, 12:25 vor 3895 Tagen @ nemo 2766 Views

Der Logos wurde in früheren Zeiten – noch lange vor dem Christentum —
so verstanden:
Im Anfang war das Wort, der Logos, und der Logos war bei Gott, und von
Gottes Wesen war der Logos.

Es besagt, dass sich der Sinn des Lebens in einer intelligenten Schöpfung
offenbart, wo alles seine Bedeutung und seinen Platz hat.

Im Kollektivismus wird ein neuer künstlicher Logos erschaffen


Danke nemo, ein schönes Posting!

Nur bin ich mir nicht ganz sicher ob ich das von Dir oben so stehen lassen würde.

Das Zitat mit 'Am Anfang..." steht im Evangelium nach Johannes und ist demnach im ersten Jahrhundert u. Z. entstanden. Nach meinem Verständnis ist da also nicht das zum Ausdruck gebracht, was "in früheren Zeiten – noch lange vor dem Christentum - so verstanden" wurde.

Du führst den Begriff 'Logos' ein, den wir im Deutschen nicht kennen. Er muss also gefüllt werden. Begriffe werden durch vielmalige Verwendung in Kontexten gefüllt bzw. 'verstanden'. Begriffe über geistige Dinge werden extrem unzuverlässig gebildet. Allein die von Dir verwendete Begriffe 'Gott', 'Sinn des Lebens' oder 'Schöpfung' werden von jedem von uns anders verstanden. Daher ist es extrem schwierig, einen neuen Begriff (Logos) aus dem Zusammenhang Deiner wenigen Zeilen zu verstehen.

Logos ist ein altgriechischer Begriff. Jegliche Begriffsüberlieferung ist in kollektivistischen, patriarchalen Zeiten erfolgt und von entsprechenden Memen durchsetzt. Der patriarchale Gott zeugt, gebiert, schöpft aus sich heraus durch 'Worte'. Da geht ein Logos von Gott aus und produziert eine Schöpfung. Da wird Sinn geschaffen und Gehirnwäche (Omo - jetzt mit neuer Wirkformel) betrieben. In der vorkollektivistischen und vorpatriarchalischen Welt wurde meiner Meinung nach nichts durch Worte geschöpft, da wurde Leben geboren.

Der Mensch evolvierte aus einem wortlosen - oder wortarmen, wenn wir Grunzlaute, Mimik, Gestik u. Ä. einbeziehen - Wesen zu einem wortreichen. Worte bzw. Begriffe wurden zunächst verwendet, um sich in einer vielseitigen Umgebung zu verständigen. Parallel zur Etablierung von Raum und Zeit wurde die Sprache verbessert. Ich nehme an, sogar Raum und Zeit wurde erst durch die Sprache erfunden. Mit der Erforschung - vielleicht auch Erfindung - der geistigen Welten wird aber jenseits der Grenze der menschlichen Begriffsbildung navigiert.

Für mich 'gibt es' keinen Sinn der Schöpfung. Maximal: 'Wir machen' für uns einen Sinn der Schöpfung. Ich persönlich strebe danach nicht einmal mehr einen Sinn zu machen. Mir genügt dass ich lebe, dass ich Lebenskraft oder Lebenslust habe. Das kann ich spüren. Sinn dagegen muss ich 'konstruieren'.

Als Formel: Das Leben hat keinen Sinn. Es hat Kraft.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Im Zeitalter des Materialismus und der Dampfmaschinen

nemo, Sonntag, 17.05.2015, 22:34 vor 3895 Tagen @ Hinterbänkler 2806 Views

Für mich 'gibt es' keinen Sinn der Schöpfung. Maximal: 'Wir
machen
' für uns einen Sinn der Schöpfung. Ich persönlich strebe
danach nicht einmal mehr einen Sinn zu machen. Mir genügt dass ich lebe,
dass ich Lebenskraft oder Lebenslust habe. Das kann ich spüren. Sinn
dagegen muss ich 'konstruieren'.

Als Formel: Das Leben hat keinen Sinn. Es hat Kraft.


Hallo Hinterbänkler,

man kann das Wort „Logos“ durchaus durch das Wort „Geist“ ersetzen. Laut Heraklit
gab es Zeiten, in denen jeder den Geist erkennen konnte, anstatt eine Privatintelligenz
für sich zu beanspruchen.

Natürlich wohnt dem Leben ein Geist inne. Auch wenn man ihn mit Worten
nur schwer beschreiben kann.

Aber Viele haben es versucht. Auch Nietzsche hat den Geist hinter der Fassade
der Scheinwelt gesucht. Sonst hätte er nicht die Idee des Übermenschen aufgegriffen.
Einige Menschen sind zu der Erkenntnis gelangt, dass man über den Geist nicht direkt
sondern nur indirekt sprechen kann. So haben sie Geschichten erzählt, in denen
das Wirken des Geistes sichtbar wurde.

Und Andere streiten die Existenz eines universellen Geistes ab und glauben
nur an Dinge, die man anfassen kann. Weil sie ihn nicht sehen. So wie Darwin und
sogar der Papst. [[zwinker]]


Gruß
nemo

wirklich?

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Samstag, 16.05.2015, 18:24 vor 3896 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 2972 Views

Nietzsche wusste jedenfalls, dass da noch viel mehr im Menschen ist, das
stimmt - aber der hat sich irgendwie in sich selber verlaufen, so kommt es
mir vor. Ich wüsste gerne mal, was der Nazarener wirklich gesagt hat - "er
ging 40 Tage in die Wüste und wurde vom Teufel versucht" oder so ähnlich
- da steckt manches drin in diesem Bild.

Schätze jedenfalls, da wir halt den anderen Weg nehmen und uns zunehmend
im Außen verlieren, muss uns das irgendwann um die Ohren fliegen - ob es
freilich dann bis zur Steinzeit zurückgeht, ist fraglich, weil mir
persönlich scheint, dass das kreative Potenzial größer wird. Es mag uns
also bei der Verschmelzung noch die ein oder andere Überraschung blühen
(oder es kommt die Kernschmelze, dann treffen wir uns in 10 Jahren inner
Höhle im Taunus zum Futtern von Mutanthasen, lecker).

Hallo K_v_S,

warum interessieren wir uns denn so für die 'letzten Worte' des J_v_N, was dieser wirklich gesagt und getan hat? Werden seine Worte denn bedeutender, wenn man wirklich weiß, was er wirklich gesagt hat? Der allergrößte Mythos hält sich hartnäckig, obwohl wir alle wissen, dass alles was überliefert ist, wohl schon mehrmals durch den Wolf gedreht wurde, dass Überlieferungen von Jüngern tendenziös sind und dass Dinge aus ihrem gesellschaftlichen Kontext verstanden werden müssen.

Genaugenommen wollen wir - so scheint es - eben einen Messias, der die allerbesten Sprüche rausgehauen hat, die ohne Zeit und Raum für alle und besonders für mich eine wirklich wirkliche Bedeutung haben. Ungefähr so, wie manche glauben, die Briefe an die Römer, Korinther oder Epheser sei für sie selbst geschrieben.

Es ist Wurscht was JvN wirklich gesagt hat. Möglicherweise reicht es schon, wenn wir mit den Mutanthasen-Worten was anfangen können. Ob wir mehr mit den wirklich echten anfangen könnten? Ausserdem stehen die von Nietzsche den Mutanthasen-Worten in nichts nach. Und: auch Hinterbänkler könnte Christ oder Antichrist sein - da fehlt nur noch eine Kleinigkeit: die Mythologisierung.

Triffst Du Mutanthasen unterwegs, töte sie.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Wirklich!

Kurz_vor_Schluss @, Sonntag, 17.05.2015, 10:35 vor 3895 Tagen @ Hinterbänkler 2844 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.05.2015, 12:52

Moin moin HiBa,
Worte haben Macht und Energie – abhängig von den Gefühlen und dem Bewusstsein, d̶a̶s̶s̶ das in sie gesteckt wird. Wie Musik – sie kann anrührend oder nervend sein, hoch oder niedrig schwingend. Käme da einer und spräche Worte ganz voll von Liebe und Verständnis – man müsste sie aus dem Zusammenhang reißen, verstümmeln, ergänzen, verfälschen….. oder hat man das gemacht? Schon klar, man hat es gemacht.

Aber um auf Deine Frage einzugehen: Eben weil man ihn durch den Falschwolf oder Fleischwolf gedreht hat, täte es mich ganz persönlich interessieren. Der Nazarener rührt mich an - Mohammed oder die Figur Mohammed kaum, der Buddha ein bisken, die Bhagavad Ghita ist mir wie Curry eher wesensfremd und der Zornesgott aus dem AT auch.

Jedes Wort kann für einen ganz persönlich Bedeutung haben – Du wirst doch auch Worte in Deinem Leben aufgenommen haben, die Dich inspiriert, begeistert, bewegt, ja, verändert haben? Von wem, ist doch wurscht - ich würde mir Lemmy von Motörhead genauso anhören wie Lenin oder Goebbels, fände ich in deren Worten denselben Klang wie beim Nazarener. Nur finde ich den da halt nicht.

Also nix Mythologisierung – jeder darf zwar seinen eigenen Mythos bauen, wenn er mag, aber ebenso sollte jeder an WORTEN aufnehmen dürfen, was da ein anderer von sich gegeben hat. Unverfälscht und klar. Ich habe es schon erlebt, dass Worte heilen.

Nebenbei: Die Mutanthasen halten sich versteckt – keine Chance. Aber ne fette Mutantraupe hatte sich gestern im Wald auf meine Jacke geschleimt. Die hab ich doch voller Furor……..!!!!! …… weggeschnickt. [[freude]]

Schönen Sonntag
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Besseres als Mutanthasenworte...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Sonntag, 17.05.2015, 11:16 vor 3895 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 2881 Views

Jedes Wort kann für einen ganz persönlich Bedeutung haben – Du wirst
doch auch Worte in Deinem Leben aufgenommen haben, die Dich inspiriert,
begeistert, bewegt, ja, verändert haben? Von wem, ist doch wurscht - ich
würde mir Lemmy von Motörhead genauso anhören wie Lenin oder Goebbels,
fände ich in deren Worten denselben Klang wie beim Nazarener. Nur finde
ich den da halt nicht.

Also nix Mythologisierung – jeder darf zwar seinen eigenen Mythos bauen,
wenn er mag, aber ebenso sollte jeder an WORTEN aufnehmen dürfen, was da
ein anderer von sich gegeben hat. Unverfälscht und klar. Ich habe es schon
erlebt, dass Worte heilen.


Hallo K_v_S,

was ich u. a. meinte ist, dass bei Dir wohl die Mutanthasenworte des Mutanthasen J_v_N Resonanz finden. Aber, dass Du glaubst, die 'wirklichen' nichtmutierten Worte wären besser - das ist Mythologisierung. Freu Dich an den durch den Wolf gedrehten Mutanthasenworten. Sie sind es, die Dich berühren. Oder? Und reicht das nicht? Gibt es noch bessere?

"Käme da einer und spräche Worte ganz voll von Liebe und Verständnis" - Ja sind Dir die Mutanthasenworte des J_v_N noch zu unrein, nicht ganz voll von Liebe und Verständnis?

Vielleicht solltest Du sie suchen...

...sie selbst aussprechen.

Danke und Gruß
Hinterbänkler


Ergänzung:
Besser vielleicht ein Wort ganz voll von Liebe und Verständnis aussprechen, als ein Buch voll davon zu lesen.

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

...ist Emmentaler Käsetorte!

Kurz_vor_Schluss @, Sonntag, 17.05.2015, 11:51 vor 3895 Tagen @ Hinterbänkler 2786 Views

Salut encore,


was ich u. a. meinte ist, dass bei Dir wohl die Mutanthasenworte des
Mutanthasen J_v_N Resonanz finden. Aber, dass Du glaubst, die 'wirklichen'
nichtmutierten Worte wären besser - das ist Mythologisierung.

Ah - das meintest Du - ja, so gesehen ist es Mythologisierung, denn WISSEN tu ich es nicht.

Freu Dich an

den durch den Wolf gedrehten Mutanthasenworten. Sie sind es, die Dich
berühren. Oder? Und reicht das nicht? Gibt es noch bessere?

Vielleicht - das wird die Zukunft zeigen. [[zwinker]]

"Käme da einer und spräche Worte ganz voll von Liebe und Verständnis" -
Ja sind Dir die Mutanthasenworte des J_v_N noch zu unrein, nicht ganz voll
von Liebe und Verständnis?

Nein, Du hast natürlich recht. Sie berühren mich ja schon.


Vielleicht solltest Du sie suchen...

...sie selbst aussprechen.

Das ist ein guter Wunsch. Danke schön. :-)

Danke und Gruß
Hinterbänkler


Ergänzung:
Besser vielleicht ein Wort ganz voll von Liebe und Verständnis
aussprechen, als ein Buch voll davon zu lesen.

In der Tat. Ich bin einfach auch fasziniert von Worten - lese grad den Briefwechsel zw. Rilke und seiner zeitweiligen Muse Lou Salome. Wunderschön - die Briefe von Rilke, wie das Plätschern und Gurgeln eines kleinen Wildbachs - als er eine Burganlage in der Nähe Avignons (les Baux) beschreibt, rieseln und flirren die Worte dahin.
Dagegen Lou Salome - älter als er und bodenständiger, ihre Worte sind warm und kräftig.
Warme, kräftige Worte sprechen - das wäre es.
Schönen Sonntag + pax vobiscum
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Findet sich viel im alten Forum zum Thema z.B. in diesem Thread n.L. :-)

Silke, Dienstag, 12.05.2015, 21:01 vor 3900 Tagen @ Leserzuschrift 3568 Views

http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=348816

Unterwerfungsinstrumente
Es gibt auch"bürgerlichere" Vertreter, wie z.B. Georg Simmel, der in seiner"Soziologie" (1908) ein lesenswertes Kapitel zum"Streit" bringt. Wobei er auf Traditionelles wie Neid, Hass, aber auch Gier abhebt. Darauf aufbauend Lewis A. Coser (vor kurzem gestorben) mit"Theorie sozialer Konflikte" (1965),"Continuities in the Study of Social Conflict" (1967) oder"Greedy Institutions" (1974).

Konsens in Gemeinschaft vs.
Zwang in Gesellschaft durch Machtausübung verschiedenster Art zwischen unterschiedlich mächtigen Gruppierungen von Leuten mit unterschiedlichen Waffen und deren Derivaten (vom Schießgewehr des Soldaten bis zum Wort des Priesters) und resultierender Unterwerfung und Bewirtschaftung der einen Gruppe durch die andere Gruppe. Da gibt es keinen Konsens mehr sondern bestenfalls Koalitionen.

Liebe Grüße
Silke

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