Frage an die Foristen, welche sich besser auskennen als ich: wie ist der aktuelle Stand zur Finanzierung AHs?

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 12.05.2015, 10:24 vor 3900 Tagen 3872 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.05.2015, 12:49

Von verschiedenen Seiten wurde auf einen Artikel im Voltairenet verwiesen, der meines Erachtens interessante und für mich neue Aspekte (z.B. Goldtransfer nach der Besetzung Böhmens) enthält. Da ich aber der Quelle wegen hier auch mit propagandistischer Verfälschung rechne, meine Frage: was davon ist belegt, was Spekulation?

--
Beste Grüße

GRIBA

Noch ein interessanter Artikel vom Voltairenet mit noch einer anderen Sichtweise

Leser68 @, Dienstag, 12.05.2015, 11:10 vor 3900 Tagen @ Griba 3074 Views

bezüglich der Gewinner und Förderer der beiden Weltkriege. Es geht um Frankreich, Deutschland und die USA:


Der Elysée-Vertrag und die Kollaboration
von Annie Lacroix-Riz
Über die europäische Integration und den Elysée-Vertrag sprach german-foreign-policy.com mit Prof. Annie Lacroix-Riz.
Voltaire Netzwerk | 26. Januar 2013
http://www.voltairenet.org/article177251.html

Nachtrag meinerseits: Wenn das alles so stimmt, ist das Münchner Abkommen...

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 12.05.2015, 11:17 vor 3900 Tagen @ Griba 3058 Views

in einem ganz anderen Licht zu sehen.
Auch würde es erklären, warum AH von der einseitigen Kriegserklärung Englands gegen Dl. in Folge des deutsch-russischen Polenfeldzuges so überrascht wurde.

Hat er als treuer Vasall das Machtgefüge nicht durchschaut?

--
Beste Grüße

GRIBA

Kriegserklärung GBs und Frankreichs gegen Deutschland, aber passiert ist nichts!

Leser68 @, Dienstag, 12.05.2015, 12:14 vor 3900 Tagen @ Griba 3206 Views

Ich sage nur "La drôle de Guerre", auf Deutsch "Sitzkrieg" (von September 1939 bis Mai 1940)

Sitzkrieg
Alfred Jodl sagte bei den Nürnberger Prozessen: „Dass wir nicht bereits im Jahr 1939 gescheitert sind, war nur dem Umstand zu verdanken, dass während des Polenfeldzuges die schätzungsweise 110 französischen und britischen Divisionen im Westen komplett inaktiv gegen die deutschen 23 Divisionen gehalten wurden.(45)“
45 - http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/NT_major-war-criminals.html (IMT Vol XV S.350)
http://de.wikipedia.org/wiki/Sitzkrieg

Dazu kamen auch noch belgische und niederländische Divisionen, insgesamt etwa 30 (lt. Wikipedia bzw. Raymond Cartier: Der Zweite Weltkrieg, Band 1+2 - Piper München Zürich, 7.Auflage 1985 und John Keegan: Der Zweite Weltkrieg - Rowohlt Taschenbuchverlag, Juli 2009).


Die Fortsetzung dieser Farce war dann der "Blitzkrieg" beim Einmarsch der deutschen Armee in Frankreich wo sich die französischen Generäle als so unfähig präsentiert haben (z.B. kaum Rückzugsdeckung bzw. Nachhut), dass wahrscheinlich selbst Grundschüler dies besser gemacht hätten.
Genutzt hat dies in Folge den französischen Fabrikbesitzern, weil die Löhne während der Besatzungszeit in den Keller gingen, nachdem sie vorher ziemlich hoch waren Dank einer starken Arbeiterbewegung. Nachzulesen ist das in den Artikeln bzw. Büchern von Annie Lacroix-Riz. Bei YT gibt es einige Vorträge von ihr, allerdings wohl nur auf französisch.

Auf dem Boden nicht, aus der aber Luft sehr wohl ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 12.05.2015, 16:27 vor 3900 Tagen @ Leser68 2548 Views

Es ging los am 22.9.39

Siehe

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Na ja, praktisch nichts.

Leser68 @, Dienstag, 12.05.2015, 17:29 vor 3900 Tagen @ FOX-NEWS 2159 Views

Hat sich das Dritte Reich deswegen aus Polen zurückgezogen oder haben diese Bombardierungen den Einmarsch in Belgien, die Niederlande oder Frankreich verhindert?

Es ging mir vor allem darum zu zeigen, dass mehr Menschen merken sollten, dass Soldaten (bis auf die Generäle, guter Spruch dazu am Ende des Films "Das dreckige Dutzend" von Charles Bronson) wirklich nur Kanonenfutter sind, damit sich einige wenige die Taschen stopfen können. Heute geht das mit den deutschen Soldaten gerade wieder so weiter:
In Afghanistan leisten die Soldaten quasi Amtshilfe beim Schutz der westlichen Mohnfelder und der westlichen Warlords.
Zu Hause heißt es dann "auf dem Feld der Ehre gefallen". Da können sich aber die Ehefrauen, Kinder zu Hause etc. einiges von kaufen.

Volkswagen AG: Eigentümer bei der Gründung 1937

BerndBorchert @, Dienstag, 12.05.2015, 20:55 vor 3900 Tagen @ Griba 2358 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.05.2015, 21:04

Der Artikel ist offenbar eine automatische Übersetzung aus dem Englischen, zu erkennen an einigen 1-1 Anglizismen. Der Autor ist offenbar Russe, d.h. das Original ist wahrscheinlich russisch. Wir haben hier also "Stille-Post" Effekte.

Da sind ja starke Behauptungen drin. Ich hab mal versucht, nur diese hier - nach Korrektur - per Internet zu verifizieren/falsifizieren.

"Mindestens 100 % der Volkswagen-Aktien gehörten der Amerikanischen Ford. "

Welche Prozentzahl ist da denn gemeint? 100% ja wohl nicht. Falsch ist auch "Aktien", denn es war zuerst eine GmbH. Aber "share" = "Anteile" ist gemeint - ggfs. auch ein Übersetzungsfehler.

Aber trotz dieser Fehler eine wirklich interessante Frage: Wurde die Firma Volkswagen bei der Gründung 1937 von US/GB Geldern mitfinanziert?

http://de.wikipedia.org/wiki/Volkswagen_AG

Ich hab jetzt schon eine halbe Stunde gesucht. Es ist viel von Hitler, dem Arbeitsdienst, Porsche sen., dem geplanten Preis des Autos von soundsoviel RM etc. die Rede. Aber die Anteilseigner der GmbH kann ich nicht finden.

Das ist verdächtig.

Die zu erwartende Antwort wäre ja, dass die GmbH von 1937 bis zum Ende des Krieges zu 100% in Staatsbesitz war. Wobei dabei die Frage offen bleibe, warum Porsche sen. kein Anteile hatte.

Kann jemand helfen?

Bernd Borchert

Beim Lesen des Artikel fiel mir wieder ein weitere Tatsache ein, die ebenfalls darauf hindeutet, dass Hitler ein Agent der US/GB Mächte war (Diskussion hier vor ein paar Tagen): Warum hat Deutschland 1939-45 eigentlich nicht die Schweiz überfallen/erobert? nach dem Prinzip "low hanging fruits": große Beute bei geringem Aufwand.
Sorry an alle Schweizer hier im Forum, überhaupt diese Frage zu stellen. Aber wir sind alle ja rational, und rationale Fragen stellen ist ok, oder? Außerdem sollten Schweizer eine Antwort darauf haben. Welche wird in der Schweizer Schule gelehrt?

Schweiz in 2. WK: Noch zu DDR-Zeiten wurde verbreitet, CH wäre die Bank des Regimes gewesen.

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 13.05.2015, 09:22 vor 3899 Tagen @ BerndBorchert 1728 Views

Hallo Bernd,


Beim Lesen des Artikel fiel mir wieder ein weitere Tatsache ein, die
ebenfalls darauf hindeutet, dass Hitler ein Agent der US/GB Mächte war
(Diskussion hier vor ein paar Tagen): Warum hat Deutschland 1939-45
eigentlich nicht die Schweiz überfallen/erobert? nach dem Prinzip "low
hanging fruits": große Beute bei geringem Aufwand.
Sorry an alle Schweizer hier im Forum, überhaupt diese Frage zu stellen.
Aber wir sind alle ja rational, und rationale Fragen stellen ist ok, oder?
Außerdem sollten Schweizer eine Antwort darauf haben. Welche wird in der
Schweizer Schule gelehrt?

nach dem obigen Artikel ist da wohl was drann, auch wenn die BIZ keine schweizer Einrichtung ist.

--
Beste Grüße

GRIBA

BIZ ist keine Schweizer Organisation

Fussgänger @, Mittwoch, 13.05.2015, 10:46 vor 3899 Tagen @ Griba 1618 Views

nach dem obigen Artikel ist da wohl was drann, auch wenn die BIZ keine
schweizer Einrichtung ist.

Die BIZ ist eben genau keine Schweizer Einrichtung, sondern eine, die durch ein internationales Gremium mit weitreichenden Freiheiten ausgestattet und in der Schweiz domiziliert wurde. Der hauptsächlichste Anteil, den die Schweiz an der BIZ hat, ist die Duldung dieser fremden Enklave auf ihrem Staatsgebiet.

Als Schweizer geht mir dieses schwarz-weiss Klische zur Schweiz gewaltig auf den Senkel. Der Schweizer Finanzplatz macht abhängig davon, was hinzu gerechnet wird, 10 bis 15 % des BIP aus. Selbst wenn 20 % aus moralisch zweifelhaften und 10 % auf sogar internationales Recht verletzenden Quellen stammen würde, dann wären das noch 3 resp. 1.5 % des BIP.

Natürlich wäre und ist das IMO ein Ansatz um zu sagen, dann lasst doch diese paar Prozent des BIP weg - wir sind reich genug und brauchen den Mist nicht zu tun. Richtig, wenn ich König wäre, dann wäre das ein Beschluss.

Aber mag man sich in den USA und auch in D mal fragen, wie's jeweils bei den eigenen, nicht ganz unwichtigen Finanzplätzen aussieht. D wird durch die OECD immer mal wieder wegen der umfangreichen Geldwäscherei gerügt. Und die USA pflegen selber undurchsichtige Finanzreservate, dass zumindest meiner Ansicht nach aus moralischer Sicht kein Grund für ein grosses Maul existiert.

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