Russischer Präsident werden? Der NATO-Jesus bleibt im Spiel.
bearbeitet von unbekannt, Montag, 11.05.2015, 23:43
Mikhail Chodorkowski, an den sich westliche Normalverbraucher kaum noch erinnern, wird komplett neu erfunden.
Der Mann der wie kein zweiter durch die westliche Presse zur modernen Variante von Jesus stilisiert wurde, bekommt ein neues Image verpasst.
Plötzlich ist Chodo nicht mehr der sich opfernde Erlöser welcher vom finsteren Putin gekreuzigt wurde. Sondern der tatkräftige Macher mit Zukunft. Der richtige Mann für unruhige Zeiten.
Plötzlich verspricht uns Jesus nicht mehr Frieden und westlichen Wohlstand. Sondern "Es wird keinen unblutigen Regimewechsel geben". Na sowas.
Sprüche wie "Sollte das Regime zerbrechen, muss jeder bereit sein, alles für sein Land zu geben" klingen gar nicht mehr nach Jesus, sondern ganz nach Jasenjuk.
Der Mann welcher angeblich sein Vermögen und seine Freiheit für unsere Sünden gab, verspricht den Russen plötzlich nicht mehr den Himmel, sondern das Fegefeuer.
Und plötzlich lautet sein Qualitäts-Attribut nicht mehr "Kreml-Kritiker" wie bei all diesen Luuusern vor ihm.
Sondern "Milliardär". Stark und erfolgreich. Bemerkenswert da er von der Qualitätspresse bisher ausdrücklich als Fliehender serviert wurde, dem der finstere Putin das ganze Vermögen weggeputint hat. Woher da plötzlich neue Milliarden auf Schweizer Konten kommen, bleibt dezent unerwähnt.
Am wichtigsten jedoch - ganz unauffällig bringt Chodorkowskis deutsche Maulhure ins Spiel, dass der Ex-Märtyrer "sich nun vorstellen kann, im Krisenfall Präsident zu werden". Welch eine Kehrtwendung. Gerade eben war er noch der sterbende Schwan. Aber welcher westliche Normalverbraucher erinnert sich überhaupt daran, was der Kodowski-oder-so-ähnlich vorhin noch war? Der Kodopski ist jetzt die neue Hoffnung aller Russen, und gebildete Westbürger wissen es aus erster Hand.
Das Interview ist NICHT lesenswert, da es viel zu lang ist und ausser der gewohnten Chodo-Vergöttlichung und Putin-Verteufelung nichts bietet. Aber es zeigt, dass der Jesus des Westens auch weiterhin als Präsident für Russland vorgesehen bleibt.
Jedoch erst für die Zeit nach Putin, wie er selber zugibt. Offenbar fehlen im Westen alle Rezepte gegen den schlauen Vladimir.
Entspannte Grüße
Kirov
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