Wenn man einmal einen Einblick haben möchte, wie die Besatzer unsere "Regierung" herumkommandieren, (mTuL)

DT @, Montag, 11.05.2015, 07:12 vor 3901 Tagen 12053 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 11.05.2015, 07:25

dann führe man sich den folgenden Text zu Gemüte:

http://www.sueddeutsche.de/politik/geheimdienstaffaere-wie-berlin-vergeblich-um-ein-no-...

In der Printausgabe der SZ vom Sonntag sind die ausführlichen Emails zwischen dem dt. Ministerialdirigent und Diplomat im Auswärtigen Amt Christoph Heusgen und der Chef-Strategin von Obama für Europa, Karen Donfried, abgedruckt.

http://www.sueddeutsche.de/politik/geheimdienstaffaere-all-the-best-1.2470804?reduced=true

Wenn es noch irgendeiner Bestätigung bedarft hätte, wie sehr uns die Amis als Vasallenstaat betrachten, dann bekommt man die hier.

Schon zweimal habe ich in den vergangenen Jahren hier an dieser Stelle spekuliert, wie wohl die Realpolitik zwischen den Besatzern und unseren Regierungsvasallen abläuft. Vor einigen Jahren durch meine Analyse, was wohl real bei den ganzen ABS/MBS/CDO und Cross Border Betrügereien passiert ist, wie die Besatzer dies mithilfe ihrer jämmerlichen Judasse in unseren Banken wie Jaschinski, Joe, Nonnenmacher etc. uns ausgeplündert haben, ohne daß wir auch nur im Ansatz diese Verbrecher und ihre verbrecherischen Pendants an der East Coast oder bei der CoL verklagt hätten wegen Betrugs.

Dann habe ich kürzlich gebeten, daß die oberste Amihxxx doch bitte einmal vors deutsche Volk treten solle und einfach die Hosen runterlassen solle a la Schäuble und sagen: sorry, ich kann nur die Befehle aus Langley ausführen, wenn wir brav sind, dürfen wir schuften und unsere Reparationen abführen, so daß die an der Wallstreet ihre Parties feiern dürfen, und wenn wir nicht brav sind, gehts uns so wie dem Irak, Jugoslawien etc.

Daß jetzt die SZ als Besatzerpropagandainstrument so die Hosen runterläßt und dermaßen offen die Ohnmacht von Berlin gegenüber Washington offenlegt, ist in meinen Augen sensationell.

Jeder Bürger, der dieses Stück liest (leider ist es nur verschlüsselt und gegen Bezahlung zu haben, ich habe es durch die Printausgabe in Druckform) muß die sofortigen Konsequenzen ziehen und sagen: Mit mir nicht. Mich zwingt Ihr nicht.

Fast alles, was in den letzten Jahren als Verschwörungstheorie verunglimpft wurde, hat sich letzten Endes als wahr herausgestellt. Und die Medien schaffen es weniger und weniger, den Deckel auf der Flasche zu halten. Wann wird der Geist endlich raus sein und seine häßliche Fratze zeigen?

Wann wird auch der letzte alt-68er Lehrer erkennen, daß die ZEIT, der SPIEGEL und die ganzen vorgeblich "linken" Medien nichts anderes sind als billige, transatlantische Posaunen?

Durch den Einblick in die Emails kann man einmal sehen, welch undankbaren Job Erika täglich vollbringen muß, und dann noch vor die Presse treten und eine Fassade aufrecht erhalten. Wieso hat sie damals in Stuttgart nicht einfach gesagt: sorry, Sie haben recht, wir sind nicht souverän, mein Kollege Schäuble hats doch schon gesagt, wir sind besetzt, Ihr schuftet für die WS und CoL Oligarchie. Selbst wenn ihr uns und die paar Judasse, die von den Besatzern auserwählt sind, Euch abzuzocken und von Euch zu profitieren, totschlagt, setzen sie die nächsten Statthalter ein, und jämmerliche Verräter wie Özdemir, Bulmahn, Siggi Pop, Joschka und Co finden sich zuhauf!

Alle meine Analysen, wieso bei uns die Infrastruktur dermaßen runtergefahren wird, bei der Bahn, auf den Autobahnen und Straßen, bei Schulen und Unis, die Vermutung, daß dahinter ein Morgenthau II der Besatzer steht, all das dürfte sich wohl im Nachhinein als wahr herausstellen, als Mittel zur Unterdrückung und Verdummung der Deutschen, damit man sie besser als tumbe Konsumenten in Abhängigkeit hält, damit sie nicht selber nachdenken und die Wahrheit hinter den Propagandafassaden erkennen.

Hier noch zwei Links, wie die oberste Besatzertröte, SpON, das jetzt Merkel und Pofalla anhängen wollen. Wieso lassen sie nicht Josef Foschepoth zu Wort kommen, der ihnen sagen würde, daß es keine "deutschen Gesetze auf deutschem Boden" gibt, sondern daß es nur Besatzerrecht gibt, was über die Jahre und Jahrzehnte in DEUTSCHES RECHT (!!!) umgewandelt wurde, d.h. BND, NSA und Co spionieren absolut GEMÄSS DEUTSCHEM "RECHT" (sic) ihre Vasallen aus.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/no-spy-abkommen-spd-kritik-an-kanzleramt-und-...

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-affaere-bundesregierung-taeuschte-buerger...

Man schaue sich die Kommentare an, das Volk weiß längst, was in Berlin abgeht:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-affaere-bundesregierung-taeuschte-buerger...

Die Besatzer und ihre Berliner Vasallen, die jetzt bei der Dt. Bahn mit Millionen ihren Judaslohn einfahren, wollen die "öffentliche Debatte unter Kontrolle behalten". Wenn das Volk nur einmal die Augen öffnen würde und lesen würde und für sich selber die Schlüsse ziehen würde, was abgeht, anstatt einfach nur den Propagandablättern nachzuplappern...

http://www.tagesschau.de/inland/nospy-101.html

Warum ich bei einer Passage besonders hellhörig wurde...

Bernadette_Lauert, Montag, 11.05.2015, 10:01 vor 3901 Tagen @ DT 7727 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 11.05.2015, 10:06

Schlimm, dass ich mich schon dafür bedanke, dass mal die Wahrheit gedruckt wird.
Geht echt schwer über die Finger in die Tastatur... "Danke, SZ."

Bei einer Passage wurde ich hellhörig:

"Diese These belegen geheime Dokumente nachhaltig, die SZ, NDR und WDR einsehen konnten."

Das ist eine Variante von "wie aus Geheimdienstkreisen erfahren".

So etwas geschieht nicht zufällig.

Entweder will sich der Dienst mit den geheimen Dokumenten selbst entlasten oder solche Infos wurden politisch motiviert verteilt.

In diesem speziellen Fall landet der schwarze Peter bei der Bundesregierung, obschon der BND weiterhin am eigenen Landesverrat erstickt. Es röchelt gewaltig! Da sind Dinge ans Licht gekommen, die existenziell sind. Keiner braucht einen Dienst, der EU-Politiker und Firmen für die NSA ausspioniert. Was für eine dummdreiste Besatzerschlacke, die da noch rumwabert und dringend weggespült werden muss!

Anderes Beispiel mit anderem Absender und anderen Adressaten im Schema der Lasswell-Formel: "Wer sagt was in welchem Kanal zu wem mit welchem Effekt?" ist folgendes Beispiel:

In einem anderen Fall des Kommunikationsmanagements über die MSM, nämlich als SPIEGEL in der englischsprachigen Variante wissen ließ, dass man im Bundeskanzleramt die Hetze des Herrn Breedlove von der NATO als Desinformation empfinde, war das eine Botschaft der deutschen Regierung an die Bündnispartner: "Die Kriegshetze geht langsam zu weit. Glaubt keiner mehr."

Ich hatte hier über den Vorgang berichtet: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=346307
Philip Mark Breedlove, der seit knapp zwei Jahren Supreme Allied Commander Europe (Saceur) der NATO ist wurde als Kriegshetzer markiert:
http://www.heise.de/tp/artikel/44/44335/1.html

"Im deutschen Bundeskanzleramt spricht man im Zusammenhang mit den öffentlichen Äußerungen des Generals aus Georgia angeblich von "gefährlicher Propaganda". Dem Spiegel zufolge soll sich der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wegen dieser Äußerungen sogar an den seit 28. März 2014 amtierenden norwegischen NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gewandt haben."

Bezeichnend damals war, dass das nur im englischsprachigen Spiegel stattfand. Die Berichterstattung für den Michel war weiterhin Pro-NATO und antirussisch geprägt, wie immer.

Gruß, Bernadette

Schöner Beitrag, danke

Leserzuschrift @, Montag, 11.05.2015, 12:24 vor 3901 Tagen @ DT 6110 Views

Hallo DT,

wieder mal ein sehr guter Beitrag von Dir, der das eigentliche Thema gut aufzeigt und dabei, im (unglaublichen) Gegensatz zur veröffentlichten Meinung, nicht außer Acht lässt, dass Siggi Pop, Ötzdemir, Göring-Eckardt und der ganze andere Oppositionsmist es um keine Deut besser machen würden.

Was ich mich dabei immer frage: Glauben die Oppositions-Spacken allen Ernstes wirklich daran, dass Sie völlig konträr zu unseren Regierungs-Spacken den Besatzern nicht zur rektalen Beköstigung zur Verfügung stehen müssen oder stehen werden?
Die sollten sich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sonst sehen sie nicht mehr, was hinter Ihnen vorgeht <img src=" />...

Grüße
s

PS
Immer wieder schön Beiträge von Dir zu lesen, auch die Reiseberichte, sehr gut!

Oh doch…sie sehen besser

Rudi @, Montag, 11.05.2015, 13:40 vor 3901 Tagen @ Leserzuschrift 5892 Views

Die bücken sich weit genug, um nach hinten zu sehen.
Nur steht die Welt dann Kopf.

Kleiner Scherz am Rande.

Grüße
Rudi

Die sollten sich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sonst sehen sie
nicht mehr, was hinter Ihnen vorgeht <img src=" />...

PDF dieses Artikels gibt es auf Anfrage gerne als Download.

Quantenfeldtheorie @, Montag, 11.05.2015, 17:13 vor 3901 Tagen @ DT 5505 Views

dann führe man sich den folgenden Text zu Gemüte:

http://www.sueddeutsche.de/politik/geheimdienstaffaere-wie-berlin-vergeblich-um-ein-no-...

Ich habe die Buchstaben mal von der Paywall befreit und bin ebenfalls der Meinung, dass dieser Artikel gelesen werden sollte. VON JEDEM!

Entweder man(n)/frau/es/cis/blub macht sich einen 14 Tage Account oder fragt einfach nett bei mir per PM nach.

LG,
QFT

--
XSS for the masses...

Eigentlich macht's doch kaum einen Unterschied....

Albert @, Montag, 11.05.2015, 17:57 vor 3901 Tagen @ DT 5690 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 11.05.2015, 19:10

Danke DT für Deine Beiträge. Verträge hin oder her. Eigentlich geht es doch im Moment keinem Land auf der Welt besser, das irgendiwe in die Schusslinie gerät oder wo was zu holen ist. Da wird praktisch jeder Schwächere rumkommandiert.

Generell schade ist natürlich, d̶a̶s̶ dass hier keiner von dem Verein mal darlegt, warum man so mit einem westlichen Verbündeten aller erster Klasse umgeht - ich meine, einen solchen vorbildlichen "Vasallen" findet man nicht jeden Tag, und man sollte ihn und seine Infrastruktur pflegen wie einen guten Freund.

Ich meine, würden die darlegen, d̶a̶s̶ dass es eben in Zeiten von vordringender Konkurrenz aus China und Co. eine Menge kostet, die westliche Welt auf dem hohen Lebensniveau "am Kacken zu halten" - also Militär auf der ganzen Welt zu unterhalten - und dafür eben eine Servicegebühr zu entrichten ist, so wäre dafür ja noch ein gewisses Verständnis aufzubringen. Klar kann man nicht zulassen, wenn etwa China sich in Nordafrika - direkt an Rothschilds Imperium - breit macht. Klar müssen die Rohstoffe gesichert werden.

Aber:

Der rüde Umgangston seit etwa 25 Jahren mit zunehmender Tendenz und der tägliche "Büßer-und Holocaust-Terror" p̶a̶ß̶t̶ passt aber nicht zu einem gemeinsamen "Imperium-spielen-Verhältnis". Da verliert dann der beste Vasall irgendwann seine Lust.

Vorher war doch irgendwie so das Gefühl, d̶a̶s̶ dass sie insgeheim w̶u̶ß̶t̶e̶n̶ wussten, d̶a̶s̶ dass sie den ersten und zweiten Weltkrieg aus rein imperialen Gründen vom Zaun gebrochen haben, listig und skrupellos wie sie waren, aber den hinterhältigen Sieg - vielleicht im Angesicht eines diffusen Skrupelgefühles? - nur begrenzt ausgenutzt haben und das ehemals stolze und große Deutschland zumindest wirtschaftlich wieder auf die Füße durfte. Ein relativ netter Sieger also.

Gut, die Infrastruktur in den USA geht inzwischen auch vor die Hunde und irgendwie wirkt es so, d̶a̶s̶ dass jetzt der blanke Egoismus ohne Rücksicht auf irgendwen vorherrscht. Schön dumm, wenn man es sich mit seinen Freunden verdirbt.

Für Deutschland bleibt wohl nichts anderes (will es nicht auf die Achse des Bösen), als zu warten, bis die Machthaber hinter den USA so geschwächt sind, wie einst Napoleon nach dem Russlandfeldzug. Dann war die Chance zur Befreiung da - und Deutschland hat sie genutzt.

meint Albert

Merkels Vergangenheit

Weiner @, Montag, 11.05.2015, 18:11 vor 3901 Tagen @ DT 7033 Views

Danke, DT.

Daß jetzt die SZ als Besatzerpropagandainstrument so die Hosen
runterläßt und dermaßen offen die Ohnmacht von Berlin gegenüber
Washington offenlegt, ist in meinen Augen sensationell.

Nur scheinbar. Vor ein paar Tagen wurde hier auf dem Forum über die möglichen Hintergründe bereits spekuliert.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=353293&page=1&category=0&or...

Mutti wenigstens wird bedroht, an ihrem Stuhl gesägt. Die Säge ist lang und reicht bis über den Atlantik, dort liegt ihr Handgriff.

Vielleicht kramt man sogar diese alten Dinge hervor:

http://becklog.zeitgeist-online.de/2015/02/20/merkel-studierte-sie-am-polytechnischen-i...

(bitte die Kommentare beachten!! und deren Himmelsrichtung ...)

Tut mir fast leid, diese Frau. Scheint mächtig zu sein. Ist aber nur ein Laufmädchen. Und wenn sie anfängt, eigenständig zu denken, dann ist es schon vorbei ...

Betrübt, Weiner

Da fehlt das Wort "können"!

Leserzuschrift @, Montag, 11.05.2015, 19:18 vor 3901 Tagen @ DT 5531 Views

…Wenn man einmal einen Einblick haben möchte, wie die Besatzer unsere "Regierung" herumkommandieren können….“


Und, was könnt Ihr anderes dagegen tun, als Euch im (US-)Internet unter Aufsicht aufzuplustern? Eben, nichts!

Ich verweise diesbezüglich auf §1 des Völkerrechts:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=311093

Deutschland wurde mit der bedingungslosen Kapitulation das Lichtlein ausgeblasen, die Restveranstaltung ist eine Resteverwertung des Erlegten durch die Erleger.

Der ein oder andere Profiteur wird sicher glücklich sein mit dieser Situation, an der er mangels A. (nein, nicht Adolf, sondern Atom) sowieso nicht die Bohne ändern kann. Die anderen "Deutschen", denen das Gängelband ein wenig zu eng sitzt, denen empfehle ich Vermehrungsstop, alles andere hat nämlich den Beigeschmack des Inkonsequenten. Welchem Glücksritter das Fell infolge strenger Enthaltsamkeit dann zu sehr juckt, der kann es mit etwas Mühe noch bis zum Polenpuff schaffen… nur eben nicht weiter.

Entschuldigung für diese Einschätzung, aber "Das Gelbe Forum" marschiert tendenziell stramm Richtung "Das Dampfplauderer-Forum".

Gruß

PS: Darüberhinaus bin ich noch der Meinung, dass mit dem plakativen Kasperle-Theater zwischen Ost und West eine bestmöglich kontrollierte Bevölkerungs- und Materialdezimierung zumindest vorbereitet werden soll. Das scheint mir bei dem weltweit vorhandenen Zerstörungspotenzial (Fallhöhe) nur ein logischer Gedankengang. An den Schalthebeln wird man sich trotz gegenteiliger Behauptungen vermutlich einig sein, die Zivilbevölkerung ist im Visier.

@Albert: Gegen die "das das das Seuche"

Leserzuschrift @, Montag, 11.05.2015, 20:09 vor 3901 Tagen @ Albert 5384 Views

Pflichtprogramm für alle Seuchenbefallenen:

http://www.das-dass.de/

Gruß
Wolfi

Was soll der BND den machen?

Meierding @, Dienstag, 12.05.2015, 10:56 vor 3900 Tagen @ Bernadette_Lauert 4238 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.05.2015, 12:51

Das sind Beamte. Dienstweg und Ende, eigene Meinung verboten.

Die einzige Möglichkeit, aktiv zu werden, ist, der Presse (z.B. Ulfkotte) was zu stecken. WDR & NDR sind halt die Sprachrohre, denen der Michel traut und die beste Verbreitung haben. Die Bild kopiert es dann. Mehr geht kaum.

Selbst wenn die Merkel auf den Mond schießen würde (am besten zu den anderen Finsterlingen auf die Rückseite [[freude]] ), was täte passieren?

Pofalla kassiert jetzt seinen Schlaflohn bei der Bahn, bestimmt in der Höhe von Merkel und tut sicher wenig dafür.

Christoph und Karen quatschen über den US-Vasallenstaat "Schland" -> Diese E-Mails sind wie vom Baum der Erkenntnis gepflückt

Bernadette_Lauert, Dienstag, 12.05.2015, 11:15 vor 3900 Tagen @ DT 5226 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Dienstag, 12.05.2015, 11:31

Die internen E-Mails, die DT hier beschreibt, kann man sich ruhig besorgen. QFT hat ja oben Möglichkeiten dargelegt, beispielsweise ganz legal via 14-Tages-Account bei der SZ.

Die Mails zwischen Christoph und Karen über den Abschluss eines "No-Spy-Agreement" vor der Bundestagswahl vor dem Hintergrund einer immer mürrischer werdenden bundesdeutschen Bevölkerung hat mir erkenntnismäßig viel gebracht.

Verständnis für das Tagesgeschäft in der internationalen Zusammenarbeit zwischen Staaten, insbesondere D <-> USA vor der Lektüre des PDFs:

[█████▒▒▒▒▒] 50%


Nach der Lektüre des PDFs:

[███████▒▒▒] 70%

Christoph Heusgen ist als politische Beamter für die Grundlinien der Außenpolitik und damit auch um das Verhältnis zur Supermacht USA zuständig.

Karen Donfried war bis 2014 als Chef-Strategin für Europa tätig ist hat Zugang zum Oval Office und zählt zum Beraterkreis des Präsidenten.

Auf dieser Arbeitsebene fand die Diskussion darüber statt, ob Deutschland nur ein dummer Vasallenstaat ist, dessen 80 Millionen Bürger samt Kanzlerin abgehört werden können, inklusive Wirtschaftsspionage, beispielsweise bei Siemens, EADS. Dass der BND auch Politiker befreundeter Staaten (Österreich klagt) und die EU-Kommission für die NSA ausspionierte, war damals noch nicht klar.

Jedenfalls wird der liebe Christoph so dermaßen barsch abgebügelt, bei seinem Ansinnen, dass auf Deutschen Boden deutsches Recht gelten sollte, dass es einer Watschen gleichkommt. Und er antwortet darauf auch noch duckmäuserisch.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich diesen Vorgang anzuschauen und ergänzend anzuschauen, wie Seibert auf der entsprechenden Bundespressekonferenz dazu rumseibern muss.

Tilo leistet hier klasse Arbeit und stellt komplette BPKs ins Netz und dokumentiert so diesen epischen Eiertanz für die Nachwelt:
Eiertanz reloaded: Naive Fragen zum No Spy Abkommen, BND & Airbus
https://www.youtube.com/watch?v=pQW9XfvrQSs

Pofallern kann man diese BND-Affäre eh nicht mehr.
Die ausgespähte Privatwirtschaft macht Druck und klagt vor Gericht. Befreundete Staaten lassen sich das nicht gefallen...
Ich glaube das wird noch heftig enden, die Spirale. Und das ist gut so. Deutschland braucht ein reinigendes Gewitter. Und wenn eine Kanzlerin abtreten muss, die so duckmäuserisch gegenüber den Imperator Lord Backaroma auftritt und dem Kreml einen Haufen nach dem anderen vor die Stufen k*ckt, dann ist das nur gut für unser Land, wenn sie abtritt. Das ist zumindest meine persönliche Meinung. Allerdings wäre der fette Gabriel auch keine Alternative.

Ich würde das gerne selbst in die Hand nehmen und der Karen einmal eine informelle Arschtritt-Mail schreiben. Die vom Christoph sind das Werk eines ar*chverletzten Schleimers (Meinungsbeitrag).

Die SZ nenne ich ab sofort nur noch "Lumpenpresse mit Potenzial nach oben" oder so, statt "Lügenpresse", auch wenn Kornelius ein transatlantischer Kriegshetzer mit Freedom-Eagle-Bettwäsche bleibt. Denn was die SZ hier veröffentlicht hat, ist sehr hilfreich.

Ich habe eh den Eindruck, dass die Transparenz über die Vorgänge hinter den Kulissen steigt. Der smarte Tilo leistet hier auch einen wertvollen Beitrag, weil die anderen Journalisten wissen, dass das Ding ins Netz kommt, stellen sie auch kritischere Fragen...

Fazit:
Wer solche Mittel der Transparenz (geleakter E-Mail-Verkehr zum abgeblockten No-Spy-Abkommen und dazugehörige Bundespressekonferenzen) nutzt, bekommt einen guten Einblick hinter die Kulissen. Das erhöht den Ehrlichkeitsfaktor im System, wenn sich viele damit beschäftigen und einmischen schadet das der allgemeinen Massenverblödung.

Gruß, Bernadette

Im (US-) Internet unter Aufsicht aufplustern

Zarathustra, Dienstag, 12.05.2015, 11:15 vor 3900 Tagen @ Leserzuschrift 4306 Views

…Wenn man einmal einen Einblick haben möchte, wie die Besatzer unsere
"Regierung" herumkommandieren können….“


Und, was könnt Ihr anderes dagegen tun, als Euch im (US-)Internet unter
Aufsicht aufzuplustern? Eben, nichts!

Doch! Der eine oder andere hier hat bekanntlich eine Alternative im Köcher: Eine Achse mit Moskau und Peking zu bilden. Da stellt sich dann wenigstens die Frage des Aufplusterns im Internet nicht mehr; man kommt nicht auf dumme Gedanken und man kann sich wieder voll und ganz dem Hamsterrad widmen. Zu gönnen wäre es diesen Leuten eigentlich.

Über Schiffsschaukel- und andere -Bremser

Bernadette_Lauert, Dienstag, 12.05.2015, 11:27 vor 3900 Tagen @ Leserzuschrift 4301 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Dienstag, 12.05.2015, 11:59

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt eindeutig, dass die breite Masse der herrschenden Elite sehr wohl etwas entgegenzusetzen hat.

Gerade Merkels Politik nach Meinungsumfragen ist das beste Beispiel dafür.
Da muss ich nicht gleich mit dem "Wir sind das Volk"-Wiedervereinigungsargument kommen.
Die Friedensbewegung hat auch schon Kriege verhindert.

Das Problem ist doch, dass sich das Volk zu viel gefallen lässt, obwohl es die absolute Mehrheit und der juristische Souverän ist. Es lässt nur zu viel machen; sich zu viel gefallen.

Vor diesem Hintergrund:

Dein Aufruf lautet mehr oder weniger: Wer sich wehrt ist ein Dampfplauderer.

Ich setze entgegen: Wer so demotiviert, stützt das korrupte System und ist ein Schiffsschaukelbremser.

Gruß, Bernadette

P.S. Du schreibst im P.S.: "Darüberhinaus bin ich noch der Meinung, dass mit dem plakativen Kasperle-Theater zwischen Ost und West eine bestmöglich kontrollierte Bevölkerungs- und Materialdezimierung zumindest vorbereitet werden soll. Das scheint mir bei dem weltweit vorhandenen Zerstörungspotenzial (Fallhöhe) nur ein logischer Gedankengang. An den Schalthebeln wird man sich trotz gegenteiliger Behauptungen vermutlich einig sein, die Zivilbevölkerung ist im Visier."

Du machst Angst und schlussfolgerst gleichzeitig, dass Leute, die sich gegen diese postulierte Bevölkerungs- und Materialdezimierung wehren wollen, Dampfplauderer aus dem Internet seien.
Das ist doch ziemlich verrückt, oder?

Beim Sehgang werde ich halt schnell sehkrank

Leserzuschrift @, Dienstag, 12.05.2015, 13:32 vor 3900 Tagen @ Bernadette_Lauert 4246 Views

Hallo Bernadette,

danke für Deine Einschätzung, allein mir fehlt der Glaube. Denn mit Massenbewegungen, noch dazu mit aufgeschaukelten, hat das "Deutsche Volk" sein heutiges Dasein erst erreicht. Du scheinst nicht glücklich mit diesem, Deinem Status quo, möchtest aber mit dem gleichen Mittel einen anderen herbeiführen. Wie soll das bitte gehen?

Ferner halte ich die Welt vor 1945, also jene vor Erfindung der Atombombe, nur bedingt vergleichbar mit der heutigen. Vielleicht spielt ja gerade dieser Umstand Deiner geplanten Schiffsschaukel in die Hände, mir persönlich wäre das Risiko jedenfalls zu groß. Am Ende wird noch eine
Schiefschaukel draus.

Wenn man einen Vergleich zu früher ziehen möchte, lassen sich Elemente des Deutschen Dilemmas im März 1945 heute global wiedererkennen. Jeder weiß ganz gehörig, dass es an der Front überhaupt nicht gut ausschaut und erahnt mitunter mindestens eine unbestimmte Anzahl Leichen, die zusätzlich im Keller liegen. Die drohende Niederlage wäre einfach zu ungeheuerlich und so kommt es also, dass ein gewisser Dr. Joseph Goebbels in Görlitz noch unter tosendem Beifall seine mit weitem Abstand total krasseste Lügenrede halten kann.

https://www.youtube.com/watch?v=RfacFy0KOqU

Hörst Du, siehst Du, es schaukelt schon eine Schiefschaukel, ein ganz, ganz, ganz dickes Ding. Gegen die musst Du erst mal anschaukeln, viel Erfolg.

Gruß

Verzeihung, werte Leserzuschrift...

Bernadette_Lauert, Dienstag, 12.05.2015, 14:17 vor 3900 Tagen @ Leserzuschrift 4329 Views

...aber ich lese da nichts, was auf meine Argumentation eingeht.
Masse -> eigentlich stark -> zeigt geschichtliche Empirie -> nur eingelullt -> Beispiel Umfragekanzlerin...
Du musst unbedingt positiver denken!
[image]
Sorry, wenn ich Dir gedanklich nicht folge. Dass die Massen in Angst leben und Rumflennen ist doch der Grund, warum die Machtelite ihre Partikularinteressen so gut durchdrücken kann.

Gruß, B.

Genau so ist es

Leserzuschrift @, Dienstag, 12.05.2015, 15:07 vor 3900 Tagen @ Bernadette_Lauert 4099 Views

Hallo Bernadette,

die Masse macht in der Tat den Führer und nicht umgekehrt. Weil die Masse sich nämlich einlullen lassen WILL.

Willst Du sie ändern? Wenn ja, dann hegst Du wohl Ambitionen auf die neue Führerschaft. Ich sehe Dich schon bedeutungsschwangere Reden in hellgelb erleuchtetem Ambiente schwingen. Ein schönes Gefühl wird es sein, hofiert zu werden, beneidenswert. Meinerseits abschließend noch einmal viel Erfolg!

Gruß

Danke...

Bernadette_Lauert, Dienstag, 12.05.2015, 15:20 vor 3900 Tagen @ Leserzuschrift 4032 Views

Du kannst ja weiter über die allgemeine Aussichtslosigkeit flennen, während andere mit Mumm daran arbeiten die Situation zu verbessern. Beispielsweise via Liquid Democracy oder zumindest einem Heranrücken in Richtung Schweiz (direkte Demokratie).
Hoffe, Dir gehen nicht die Taschentücher aus, sonst wirst Du irgendwann knietief im Rotz und Wasser stehen während für Dich Engagierte entweder Dampfplauderer (weil eh aussichtslos) oder angehende Diktatoren sind.
Du argumentierst nicht logisch und bist offenbar ein eher weinerliches Naturell.
Ciao, Bernadette

Zwei wichtige Fakten in diesem Zusammenhang: (mT)

DT @, Dienstag, 12.05.2015, 20:48 vor 3899 Tagen @ Bernadette_Lauert 4991 Views

a) die englische Ausgabe von SpON wird als Sprachrohr in Richtung Besatzer benutzt. Hervorragend beobachtet, Bernadette, ist mir auch schon vorher aufgefallen, ohne daß ich es festgehalten habe. Oft stehen dort Artikel, die
so in der dt. Ausgabe nicht zu finden sind, teils sogar wie Du festgestellt hast mit ganz anderem Tenor.

b) Wie Josef Foschepoth sauber herausgearbeitet hat GILT in D Besatzungsrecht, qua Perpetuierung der Besatzungsgesetze in GELTENDES Deutsches Recht.

Die Chefs wie Erika, der Saber-Seibert, Schäuble, Pofalla, auch die Staatssekretäre WISSEN DAS.
WIR haben es geahnt, unsere Analysen ließen nur diesen Schluß zu, seit Schäubles Rede und seit Foschepoths Analysen ist es sicher. Ich hatte es beim Lesen der Verträge im Umfeld der 2+4 Verhandlungen vermutet, hab mir die Augen gerieben und gedacht, das kann doch nicht sein, aber wenn man die Augen öffnet und das ernst nimmt, steht es da schwarz auf weiß.

http://www.sueddeutsche.de/politik/historiker-foschepoth-ueber-us-ueberwachung-die-nsa-...

https://www.youtube.com/watch?v=LtIPEkcFTyw

http://www.amazon.de/Besatzungsrecht-Politik-Geschichte-Josef-Foschepoth-B%C3%BCcher/s?...

http://www.amazon.de/Besatzungsrecht-wiedervereinten-Deutschland-Abbauprobleme-Restbest...

Wurde schon im Juli 2013 (!) von mir hier angesprochen und ausführlich erläutert.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=289609

Die Arbeit ist von 2002 (!):

Kurzbeschreibung: Dissertation von Michael Rensmann
Erscheinungstermin: 29. Juli 2002

Zitat:
"Der Abschluß des Zwei-plus-Vier-Vertrags im Jahre 1990 legt zunächst den Schluß nahe, daß für die Existenz von Besatzungsrecht im wiedervereinten, souveränen Deutschland kein Raum mehr sein kann. So wird auch in der rechtswissenschaftlichen Literatur weitgehend von der Erledigung allen Besatzungsrechts ausgegangen.

Mit dieser Arbeit wird zunächst versucht, die bisher kaum überschaubare Materie des Besatzungsrechts zu definieren und zu kategorisieren, wobei jedoch nicht alle dieser Kategorien aufgehoben sind: So zeigen sich beim erst kürzlich geänderten Stationierungsrecht noch immer Nachwirkungen der Besatzungsgewalt.

Die von den Besatzungsmächten erlassenen Normen werden auf aufgehobenes, umgewandeltes und bis heute fortgeltendes Recht untersucht. Eine weitere Kategorie beinhaltet die Weitergeltung von Besatzungsrecht in Form von nunmehr endgültigen vertraglichen Vereinbarungen.

Letztlich wird erkennbar, daß der Abbau der besatzungsrechtlichen Ordnung in Deutschland noch immer nicht abgeschlossen ist. Das Werk widmet sich einem stets verdrängten Thema, wie Hinweise auf die politische Diskussion belegen, und macht den aktuellen Stand im Abbauprozeß der deutschen Besetzung deutlich."

Und wenn man sich im Zuge des 2+4 Vertrags den Überleitungsvertrag anschaut, besonders Art 2 Abs 1, dann steht da schwarz auf weiß, auch wenn mans nicht glauben möchte:

"(1) Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder Verwaltungsmaßnahmen der Besatzungsbehörden oder auf Grund solcher Maßnahmen begründet oder festgestellt worden sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Übereinstimmung mit anderen Rechtsvorschriften begründet oder festgestellt worden sind. Diese Rechte und Verpflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung denselben künftigen gesetzgeberischen, gerichtlichen und Verwaltungsmaßnahmen wie gleichartige nach innerstaatlichem deutschem Recht begründete oder festgestellte Rechte und Verpflichtungen."

Darauf beruft sich Karen, da kann der Christoph mit dem Schwanz wackeln wie er will, das hat der Schäuble damals 1990 unterzeichnet. Was meint Ihr, wieso die Briten, Franzmänner und letztens auch die Amis, die das diktiert haben, so schnell dem Kohl zur Wiedervereinigung zugestimmt haben? Weil er sowieso die Hosen runtergelassen hat und den Offenbarungseid gesprochen hat. Er konnte auch vorher schon nicht anders. Gut, er hätte auf einen Friedensvertrag und eine Abstimmung über eine Verfassung pochen können. Aber das hätte gedauert... und wäre teuer geworden...

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberleitungsvertrag
Zitat daraus:
"Der Vertrag diente dazu, den Übergang von alliiertem Besatzungs- zu bundesdeutschem Recht reibungslos herzustellen. Da nach den ersten Bundestagswahlen am 14. August 1949 sich der erste Deutsche Bundestag und der Bundesrat am 7. September 1949 konstituierten,[10] musste man diesen Stichtag wählen, weil dies der Tag des ersten Zusammentretens des Bundestages war und somit die erste Betätigung der bundesdeutschen Gesetzgebung."


Man sollte also die REALE RECHTSLAGE erkennen. Es nützt nix, Erika zu stürzen. Der fette Siggi Pop, selbst ein Lucke, selbst ich als neuer national gesinnter Chef könnte mit der BRD GmbH nicht anders, solange die Amis meine Eier sogar ganz juristisch wasserdicht in der Hand halten. Ab und zu kann man bitten und betteln, aber selbst wenn man den Schröder macht und Zbig Brezinski mit Northstream verärgert, muß man kurz später Neuwahlen ausrufen und gehen.

Somit das Fazit: die reale Lage erkennen und danach handeln. Vielleicht kann Christoph ja die Karen bitten, daß ein paar Dutzend gedruckter Milliarden bei uns in die Reparatur der Straßen, Brücken, Autobahnen, Schulen und Unis fließen darf, damit wir Vasallen brav und fleißig im Hamsterrad schuften, ohne ständig im Stau, in der SBahn oder in der Bahn zu sitzen, ohne daß Bruttosozialprodukt für die Oligarchen der Besatzer geschaffen wird von den fleißigen deutschen Arbeits- und Ingeneurbienen.

Wieso wundert man sich, dass in Deutschland immer noch Besatzungsrecht gilt?

Rotweintrinker @, Sonntag, 17.05.2015, 10:28 vor 3895 Tagen @ DT 3677 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.05.2015, 10:47

1933 lag Deutschland politisch und wirtschaftlich am Boden, sechs Jahre später war es Großmacht, anschließend fast weitere sechs Jahre in einen Krieg gegen quasi den Rest der Welt verwickelt, den, so jedenfalls aus damaliger Sicht gesehen, es auch hätte gewinnen können (z.B. Eisenhower: "Wäre die V2 ein halbes Jahr früher zum Einsatz gekommen, wäre eine Invasion in der Normandie nicht möglich gewesen."). Eine Generation früher hatte Deutschland schon einmal quasi gegen den Rest der Welt Krieg geführt (ohne eine militärische Niederlage).

Und da wundert man sich, dass endgültige Vorkehrungen getroffen wurden, in dieses Fahrwasser nicht noch einmal zu geraten!
Aber was heißt schon 'endgültig'?

Souveränität gibt es in Hegemonialsystemen (Zivilisation/Gesellschaft) nur auf dem Papier

Zarathustra, Sonntag, 17.05.2015, 11:22 vor 3895 Tagen @ Rotweintrinker 3537 Views

In der Praxis war die Gesellschaft aber noch nie etwas anderes, als Hierarchie von der kleinsten bis zur grössten staatlichen Ebene. So wenig wie eine Stadt gegenüber der Nation souverän sein kann, so wenig kann eine Nation gegenüber dem darüberliegenden Gebilde souverän und autark sein.

Autark ist nur das System der Gemeinschaft; die Gesellschaft war es noch nie, zumal eine Gesellschaft seit jeher nur per Waffengewalt entsteht (und auch wieder verschwindet).

Grüsse, Zara

Horizonterweiterung für @Rotweintrinker

Albrecht @, Sonntag, 17.05.2015, 11:37 vor 3895 Tagen @ Rotweintrinker 3536 Views

Hallo Rotweintrinker,

hier ein kleiner Beitrag, der Deine eingeschränkte Sichtweise auf die Geschichte zum 2. Weltkrieg etwas erweitern soll. [[zwinker]]

Anglo-amerikanische Geldbesitzer organisierten den zweiten Weltkrieg, von Valentin Katasonov


Gruß
Albrecht

--
SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Das eben war die große Illusion

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 17.05.2015, 12:16 vor 3895 Tagen @ Rotweintrinker 3565 Views

1933 lag Deutschland politisch und wirtschaftlich am Boden, sechs Jahre
später war es Großmacht, anschließend fast weitere sechs Jahre in einen
Krieg gegen quasi den Rest der Welt verwickelt, den, so jedenfalls aus
damaliger Sicht gesehen, es auch hätte gewinnen können

Ja, wenn die texanischen und die saudiarabischen Ölquellen und die sibirischen Gasfelder innerhalb Deutschlands gewesen wären.
Und die amerikanischen und australischen Rohstoffvorkommen innerhalb des Reichsgebiets.
Waren sie aber nicht. Dagegen die Allierten hatten den direkten Zugriff auf die Rohstoffe.

(z.B. Eisenhower:

"Wäre die V2 ein halbes Jahr früher zum Einsatz gekommen, wäre eine
Invasion in der Normandie nicht möglich gewesen.").

Ja, ja, immer eben 2. Sieger.

Eine Generation

früher hatte Deutschland schon einmal quasi gegen den Rest der Welt Krieg
geführt (ohne eine militärische Niederlage).

Nur musste der Krieg eben aufgegeben werden mangels Rohstoffen.

Und da wundert man sich, dass endgültige Vorkehrungen getroffen wurden,
in dieses Fahrwasser nicht noch einmal zu geraten!
Aber was heißt schon 'endgültig'?

Auch die tiefste Bohrung in Windischeschenbach erbrachte nicht die erhofften Rohstoffvorkommen.
Die Rohstoffe befinden sich immer noch nicht innerhalb der Landesgrenzen.
So wird das nichtes mit "noch einmal".

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Zur Geschichte des 2. Weltkrieges

Rotweintrinker @, Sonntag, 17.05.2015, 20:34 vor 3894 Tagen @ Albrecht 3576 Views

habe ich mich doch so gut wie gar nicht geäußert. Ob ich dazu eine 'eingeschränkte' Sichtweise habe oder nicht, ist also aus meinem Beitrag nicht ersichtlich.

Von 'noch einmal' redest du, nicht ich.

Rotweintrinker @, Sonntag, 17.05.2015, 20:45 vor 3894 Tagen @ Mephistopheles 3386 Views

In Frage gestellt habe ich lediglich, dass die Vorkehrungen (Besatzungsrecht etc.) auf Dauer endgültig sind. Was ich dir jetzt aber unterstellen könnte:
Hätten wir also im eigenen Boden die nötigen Rohstoffe, könnte man einen dritten Durchgang in Erwägung ziehen. Glaube aber nicht, dass du das wirklich so gemeint, sondern dich nur unglücklich ausgedrückt hast.

Deine Zeilen erwecken bei mir den Eindruck, dass Dir nicht bewußt ist, wer die beiden Weltkriege iniziiert hat.

Albrecht @, Sonntag, 17.05.2015, 21:13 vor 3894 Tagen @ Rotweintrinker 3478 Views

habe ich mich doch so gut wie gar nicht geäußert. Ob ich dazu eine
'eingeschränkte' Sichtweise habe oder nicht, ist also aus meinem Beitrag
nicht ersichtlich.


Deine Sätze:
"Wieso wundert man sich, dass in Deutschland immer noch Besatzungsrecht gilt?"

"1933 lag Deutschland politisch und wirtschaftlich am Boden, sechs Jahre später war es Großmacht, anschließend fast weitere sechs Jahre in einen Krieg gegen quasi den Rest der Welt verwickelt, den, so jedenfalls aus damaliger Sicht gesehen, es auch hätte gewinnen können (z.B. Eisenhower: "Wäre die V2 ein halbes Jahr früher zum Einsatz gekommen, wäre eine Invasion in der Normandie nicht möglich gewesen."). Eine Generation früher hatte Deutschland schon einmal quasi gegen den Rest der Welt Krieg geführt (ohne eine militärische Niederlage).

Und da wundert man sich, dass endgültige Vorkehrungen getroffen wurden, in dieses Fahrwasser nicht noch einmal zu geraten!"

Diese Sichtweise von Dir erweckt bei mir den Eindruck, dass Dir nicht bewußt ist, wer die beiden Weltkriege iniziiert hat.
Im ersten Weltkrieg war England die treibende Kraft später auch die USA und im zweiten Weltkrieg waren es wiederum diese beiden Länder.

Gruß
Albrecht (Schiefer-Rieslingtrinker) [[zwinker]]

--
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Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Perfider Diskussionsstil

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 17.05.2015, 22:07 vor 3894 Tagen @ Rotweintrinker 3486 Views

In Frage gestellt habe ich lediglich, dass die Vorkehrungen
(Besatzungsrecht etc.) auf Dauer endgültig sind. Was ich dir jetzt aber
unterstellen könnte:
Hätten wir also im eigenen Boden die nötigen Rohstoffe, könnte man
einen dritten Durchgang in Erwägung ziehen. Glaube aber nicht, dass du das
wirklich so gemeint, sondern dich nur unglücklich ausgedrückt hast.

Das ist ein Musterbeispiel an eristischer Dialektik.
Ich finde das einen absolut perfiden Diskussionsstil von dir.

Gruß Mephistopheles

--
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Kein Wunder, dass wir unter Besatzungsrecht stehen.

Rotweintrinker @, Montag, 18.05.2015, 12:02 vor 3894 Tagen @ Albrecht 3434 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.05.2015, 13:00

Lieber Albrecht,
das war mein Thema, und im Grunde bist Du doch der gleichen Meinung (auch wenn Du nur Weißwein trinkst [[nono]] ).
Wer aus welchem Grund Initiator der beiden Weltkriege war, ist ein anderes Thema, über das zu streiten uns über ein mit Tretminen gepflastertes Terrain führen würde.
Hätten wir schon nach dem 1.Weltkrieg unter angelsächsischer Kuratel gestanden, wäre der 2. Weltkrieg nicht nötig gewesen.
Es grüßt: RWT

Warum sich Gregor Gysi bereits 2013 wunderte, zeigt ein 39-Sekunden-Vid, welches Dir darlegt, warum es gährt!

Bernadette_Lauert, Montag, 18.05.2015, 12:29 vor 3894 Tagen @ Rotweintrinker 3469 Views

Und da wundert man sich, dass endgültige Vorkehrungen getroffen wurden,
in dieses Fahrwasser nicht noch einmal zu geraten!
Aber was heißt schon 'endgültig'?

Und zwar hier: https://www.youtube.com/watch?v=65cJ9TSZbV4 (39s)

"Aber das Verhältnis müssen wir doch mal klären. Ich muss ihnen mal ganz ernsthaft sagen, dass das Besatzungsstatut immer noch gilt. Wir haben nicht das Jahr 1945. Wir haben das Jahr 2013. Könnte man das nicht mal aufheben und die Besatzung Deutschlands beenden? Also ich finde, es wird höchste Zeit! Also ein paar mutige Schritte müssen gegangen werden! Mich stört auch, dass unsere Bundeskanzlerin nüscht macht; die müsste ja jetzt eigentlich täglich mit Obama telefonieren und versuchen zu klären, um dann der Bevölkerung zu sagen: Es wird so und so und dann und dann beendet. Aber nüscht hört man. Nur jetzt gegenseitige Schuldzuweisungen."

In Varianten bringt er diese Linie immer wieder. In neuesten Interviews gewürzt mit dem Argument, dass wir doch sogar Seit an Seit mit den USA NATO-Kriege führen. Nicht dass er [Gysi] das gutheißen würde, aber es zeige doch, wie absurd die Situation doch sei. Einerseits ziehen wir gemeinsam in von den USA forcierte Kriege; andererseits sind wir trotzdem keine Partner, sondern Vasallen und ein besetztes Land.

Recht hat er, der Gysi, in diesem Punkt.

Gruß, Bernadette

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