Welche Nation hat Nazi-Deutschland besiegt?

Revoluzzer @, Samstag, 09.05.2015, 11:38 vor 3903 Tagen 4862 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 09.05.2015, 11:53

Umfragedaten aus Frankreich, die für D. in den Vorjahren, für die es keine Daten gibt, kaum anders sein dürften (Link):

Welche Nation hat Ihrer Meinung nach am meisten dazu beigetragen, Nazi-Deutschland zu besiegen?

................UdSSR.....USA
Mai 45.......57%......20%
1994..........25%......49%
2004..........20%......58%
2015..........23%......54%

In Deutschland nur für das Jahr 2015: UdSSR: 17% (!), USA 52%.

Was dahinter steckt, kennt man ja, aber anhand empirischer Daten so eindeutig zu sehen, wie Meinungen umgeformt werden können, ist schon beachtlich.

Revo.

Nachtrag aus den Detaildaten - und weil es ein wunderbarer Satz ist im Original:

"Les plus désinformés sont les Cadres et les Ouvriers – ceux qui ont fait le plus et le moins d’études !"

"Die stärksten Desinformierten sind die Führungskräfte und die Arbeiter - jene, die am meisten und am wenigsten studiert haben."

Eine Beobachtung, über die man noch einiges schreiben könnte...

Du unterstützt hier, bewusst oder unbewusst, Geschichtsfälschung.

Isländer @, Samstag, 09.05.2015, 12:59 vor 3903 Tagen @ Revoluzzer 4014 Views

Im 2. WK ging es nicht um die „Zerschlagung von Hitlerdeutschland“ , wie es uns die Eigentümer der Medien weismachen wollen, sondern um das Ausschalten des Faschismus.

Und der bestand aus drei Achsen:

Deutschland, Italien, Japan.

Eine der (vier) „Siegermächte“ war China, nicht zu verwechseln mit „Besatzungsmächte“.
La France wurde ins U-Boot von gewissen Kräften geholt, um im Fall der Fälle auch volljährige elf Jahre alte Menschen in die Wirren zukünftiger Machtkämpfe der Oligarchen zu schubsen.

Na ja, Soldatenmaterial...


Die Rothschilds haben die russische Revolution finanziert, genau wie sie A.H finanziert haben.

Kein Frieden zwischen Deutschland und Russland.

Das ist wohl das erklärte Ziel der COL und Wallstreet.


LG
Spek

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Geschichtsfälschung

Falkenauge @, Samstag, 09.05.2015, 14:20 vor 3903 Tagen @ Isländer 3952 Views

Im 2. WK ging es nicht um die „Zerschlagung von Hitlerdeutschland“ ,
wie es uns die Eigentümer der Medien weismachen wollen, sondern um das
Ausschalten des Faschismus.

Im 2. WK ging es weder um die Zerschlagung des Nationalsozialismus noch des Faschismus allgemein, sondern um die Ausschaltung und Zerstörung Deutschlands, gleichgültig, welche Regierung es hatte.

In der amerikanischen Regierungsanweisung ICG 1067 vom April 1945 heißt es: “Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen.” Und der britische Kriegspremier Winston Churchill hatte einen Vertreter des deutschen Widerstandes während des Krieges mit der Bemerkung abgespeist: „Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des Deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen eines Adolf Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“

Vgl.:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/04/30/von-der-wegbereitung-des-nationalsozia...

„Nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland“

Leserzuschrift @, Samstag, 09.05.2015, 18:13 vor 3902 Tagen @ Falkenauge 3280 Views

Eugen Gerstenmeier war ein evangelischer Kirchenmann und CDU-Politiker sowie von 1954 bis 1964 Präsident des deutschen Bundestages. Er ist dem Umfeld des deutschen Widerstandes gegen die Nazis zuzurechnen. Am 21.03.1975 hat er in der FAZ folgendes zu Protokoll gegeben:

"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde."
http://de.wikiquote.org/wiki/Eugen_Gerstenmaier

Gruß
Ephor

Genauer: Gegen Preussen

bulla @, Samstag, 09.05.2015, 20:52 vor 3902 Tagen @ Leserzuschrift 2918 Views

"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich
begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg
schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt
wurde."


Jüngst las ich das Buch "Preußen" von C. Clark. Da er engl. Geschichtsprof. ist, kann es daher mögl. tendenziös sein (nur der Vollständigkeit halber erwähnt). Er beschreibt das Preußen recht ausführlich und erwähnt viele Facetten, die sich im Laufe der Jahrhunderte angesammelt haben.

Clark legt dar, dass der Krieg gegen Preußen geführt wurde; der Nationalsozialismus sei für die westl. Allierten nur eine weitere "Manifestation des Preussentums", das seit Gründung stetig kriegerisch unterwegs war und Deutschland mit diesem Geist infizierte.
Er erwähnt einige Zitate von Politikern hierzu, z.B.:

Ernest Bevin, engl. Arbeitsminister (1941):
Selbst wenn man Hitler, Göring und die anderen loswürde, wäre das deutsche Problem längst nicht gelöst. Was Europa ein für alle Mal abschütteln müsse, sei der preußische Militarismus mit seiner schrecklichen Philosophie.

Clement Attlee, stellv. Premier (1943):
Das eigentliche aggressive Element der deutschen Gesellschaft ist die Riege der preußischen Junker. Die größte Gefahr bestehe darin, dass diese Riege, die sich mit der westfälischen Schwerindustrie verbündet habe, die NS-Führung absetzen und sich den Allierten als Nachfolgeregierung präsentiere, um über Friedensbedingungen zu verhandeln. Der Fehler von 1918 sei gewesen, dass man diese Elemente geduldet habe, weil man din ihnen ein Bollwerk gegen den Bolschewismus gesehen habe. Dieser Fehler dürfe nicht noch einmal gemacht werden. Nur durch die Liquidierung der Junker als gesellschaftliche Klasse kann der preußische Virus ein für alle Mal ausgelöscht werden.

Roosevelt (1943):
..wenn Hitler und die Nazis abtreten, dann muss auch die Riege der preußischen Militärs gehen. Wenn wir irgendeine Garantie für einen dauerhaften Frieden wollen(...)dann müssen die kriegstreiberischen Banden in Deutschland mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden.

Stalin selber hatte nicht unbedingt vor, gegen Preussen vorzugehen, da Russland und Preussen seit jeher gute Beziehungen pflegten. Er wollte nach Kriegsende vielmehr Preussen als Vasall. Erst 1947 lenkte er ein.

Der preußische Militarismus

Falkenauge @, Samstag, 09.05.2015, 21:55 vor 3902 Tagen @ bulla 2728 Views

war eine Reaktion auf den französischen, britischen und amerikanischen Militarismus, von dem Deutschland bedroht war und von dem die meisten Angriffskriege ausgegangen sind.

Der aufgebauschte preußische Militarismus ist ein Gespenst, das vom aggressiven Militarismus der Westmächte ablenken soll.

Preuß. Militarismus

bulla @, Samstag, 09.05.2015, 23:25 vor 3902 Tagen @ Falkenauge 2726 Views

war eine Reaktion auf den französischen, britischen und amerikanischen
Militarismus, von dem Deutschland bedroht war und von dem die meisten
Angriffskriege ausgegangen sind.

Hm? Welchen Zeitraum meinst du dabei?
Preußen selber war seit seiner Gründung im frühen 17. Jh. mitten in Europa unter Dauerbeschuss der Schweden, Sachsen usw. Dennoch hat Preußen stets Gebiete erworben und sich einen Militarismus einverleibt (z.B. Soldatenkönig).
Die Amis hatten in Europa ja nichts zu melden bis ~1915, die Engländer hatten auch lediglich mit Spanien Zwietracht und sonst nur ihre Überseekolonien. Wenn also, dann hat sich der preußische Militarismus in seiner professionelleren Form nach der Jenaschlacht geformt als Trotzreaktion auf die französische Besatzungszeit (z.B. Heeresreform, Turnvater Jahn).

Der aufgebauschte preußische Militarismus ist ein Gespenst, das vom
aggressiven Militarismus der Westmächte ablenken soll.

Deiner Formulierung stimme ich nicht zu. Ablenken: ja! Aber der preuß. Militarismus war kein Gespenst, sondern real.
In Summe aber sollte es sich nicht viel nehmen, da die anderen Nationen schlichtweg länger existierten und daher genausoviel Dreck am Stecken haben, nur eben woanders. Die Umerziehung nach dem WW2 (Deprussifikation, Entnazifizierung) ist ein moderner Aspekt des Ganzen.

Nö.

Revoluzzer @, Samstag, 09.05.2015, 14:49 vor 3903 Tagen @ Isländer 3552 Views

Im 2. WK ging es nicht um die „Zerschlagung von Hitlerdeutschland“ ,
wie es uns die Eigentümer der Medien weismachen wollen, sondern um das
Ausschalten des Faschismus.

Mag sein. Wahrscheinlich. Oder auch nicht. Jedenfalls ist das nicht das Thema meines Postings... Und "fälschen" tu' ich hier schon mal gleich überhaupt gar nix.

Vielleicht einfach noch mal lesen?

Oder ich helf' Dir: Es geht darum, wie selbst bei so einem epochalem Erlebnis wie dem 2. WK, bei dem u.a. viele Millionen unmittelbar selbst erlebt haben, was los war, nachträglich über Jahrzehnte massiv die "Geschichte" in der öffentlichen Wahrnehmung neu geschrieben werden kann und wird.

Also, das Thema ist Manipulation. Bzw. Wie die Sieger Geschichte neu schreiben können.

Revo.

Da drängen sich natürlich weitere Fragen auf...

allesnurspielgeld @, Sonntag, 10.05.2015, 13:58 vor 3902 Tagen @ Revoluzzer 2311 Views

Hallo Revo,

dieses Ergebnis ist mir irgendwo auch schon begegnet...und ich stellte mir folgende Fragen:

- hätte das Sowjetrussland ohne die materielle Unterstützung der Amerikaner (ob als Nation oder deren Wirtschaft-/Finanzwirtschaftsvertreter) geschafft - "material ressources"?
- andersherum...hätten es die Amerikaner ohne die hohe Zahl an wehrfähigen Sowjetrussen überhaupt geschafft?...und die damit verbundene Konzentration an der "Ostfront"...
- warum wird das Gedenken so von dem Lieferanten des größten Anteils an "human ressources" (Entschuldigung für diesen Ausdruck) der Alliierten abgelenkt?...ich denke es ist unstrittig, dass die Sowjets die größte Anzahl menschlicher Opfer unter den "Siegermächten" erbringen musste...
- ist dieses Bild vielleicht auch nur ein Ergebnis der Opfer- und Gedenkkultur?...im Mittelpunkt steht ja immer die eine Nationen übergreifende konfessionell verbundene Bevölkerungsgruppe (Entschuldigung auch für diesen Ausdruck)...
- und abschließend natürlich: wann können wir eigentlich unseren Opfern gedenken?...auch den Opfern (menschlich, materiell, kulturell,...) die wir seit dem 8. Mai erbringen mussten-müssen-und noch müssen werden...

...in stillem Gedenken...

--
...it all makes perfect sense, expressed in dollars and cents, pounds, shillings and pence'...

Geistig-moralische Kolonisierung

Revoluzzer @, Sonntag, 10.05.2015, 16:46 vor 3901 Tagen @ allesnurspielgeld 2227 Views

Hallo allesnurspielgeld,

ich denke, die Zahlen zeigen vor allem eines: Die medial-kulturell-politische Dominanz der USA in der Zeit seit 1945. "Wir" sind tagtäglich von US-Narrativen umgeben: Musik, Kultur, Filme, Serien, politisch... Deutschland ist nicht nur real eine Kolonie der USA, sondern vor allem geistig-kulturell-moralisch, also im Denken und Fühlen.

Oder anders gesagt; Jeder kennt Angelina Jolie aber nicht jeder kennt z.B. Jeanette Biedermann oder so jemanden. Dabei hat Jolie im Prinzip gar nichts mit uns zu tun.Trotzdem besetzt sie - und tausend andere US-Narrative - unser Bewusstsein (oder zumindest das Bewusstsein der weitaus meisten).

Folge davon ist, dass für viele, besser: die meisten Teile der "wirklichen" Geschichte gesellschaftlich kein Raum bleibt. Die "wirkliche Geschichte", zu der eben auch Dresden, Pforzheim, Hamburg, Vertreibung, Rheinwiesen usw. zählen (auch das unsägliche Leiden der russischen Soldaten und Zivilbevölkerung), gibt es nicht. Auch dieses schöne Beispiel aus dem Gelben bestätigt das (Link). Erinnern an "unser" Leid - ohne dadurch das Leid der anderen zu schmälern - geht nur auf individueller Ebene.

Warum? Weil die gesellschaftliche Ebene von Narrativen anderer Kulturen (jenen der USA) belegt ist.

Revo.

Nützliche Idioten

LLF @, Montag, 11.05.2015, 10:38 vor 3901 Tagen @ allesnurspielgeld 2142 Views

Hallo Revo,

dieses Ergebnis ist mir irgendwo auch schon begegnet...und ich stellte mir
folgende Fragen:

- hätte das Sowjetrussland ohne die materielle Unterstützung der Amerikaner (ob als Nation oder deren Wirtschaft-/Finanzwirtschaftsvertreter) geschafft - "material ressources"?
- andersherum...hätten es die Amerikaner ohne die hohe Zahl an
wehrfähigen Sowjetrussen überhaupt geschafft?...und die damit verbundene
Konzentration an der "Ostfront"...

Wohl kaum.

- warum wird das Gedenken so von dem Lieferanten des größten Anteils an
"human ressources" (Entschuldigung für diesen Ausdruck) der Alliierten
abgelenkt?...ich denke es ist unstrittig, dass die Sowjets die größte
Anzahl menschlicher Opfer unter den "Siegermächten" erbringen musste...

Die Russen / Sowjetsoldaten waren die nützlichen Idioten für den Aufstieg Amerikas zur Weltmacht. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.

- ist dieses Bild vielleicht auch nur ein Ergebnis der Opfer- und
Gedenkkultur?...im Mittelpunkt steht ja immer die eine Nationen
übergreifende konfessionell verbundene Bevölkerungsgruppe (Entschuldigung
auch für diesen Ausdruck)...
- und abschließend natürlich: wann können wir eigentlich unseren Opfern
gedenken?...auch den Opfern (menschlich, materiell, kulturell,...) die wir
seit dem 8. Mai erbringen mussten-müssen-und noch müssen werden...

Das geht überhaupt nicht. Was der Antifa nicht ins Weltbild passt, wird im Namen von Demokratie und Toleranz abgefackelt.

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