Heilfasten - eine Reise ins Ich

Olivia @, Samstag, 09.05.2015, 07:20 vor 3904 Tagen 6456 Views

Viel Erfahrung habe ich mit dem Heilfasten nicht. Eine spontane etwa 10-tägige Fastenkur habe ich vor vielen Jahren „wild“ im Urlaub gemacht und war erstaunt darüber, wie gut sich das anfühlte. Mein Mann wollte ursprünglich mitmachen, da es ihm aber nicht gut tat, brach er das Ganze schnell ab. Einige Jahre später buchte er eine Heilfastenkur in der Buchinger-Klinik und war sehr begeistert.

In den letzten Jahren erfuhr ich, dass es bereits Heilfastenkurse an verschiedenen Volkshochschulen gibt und etliche Menschen sich dieser Bewegung angeschlossen haben. Meine Schwester und eine Freundin fasten jährlich 14 Tage. Die eine macht das komplett in einem Kloster in Kroatien, die andere mit einer Gruppe, die die Abschlusstage in einem französischen Kloster verbringt.

Ich selbst habe mich noch nie einer Gruppe angeschlossen und war auch noch in keiner Fastenklinik. Vor zwei Jahren habe ich den ersten, privaten Fastenversuch ohne ärztliche Betreuung (als älterer Mensch) gestartet und war sehr gespannt, wie das ablaufen würde. Geplant waren 14 Tage – bei gutem Verlauf war eine Verlängerung auf 4 Wochen vorgesehen. Da das Fasten gut verlief, konnte ich es auf 4 Wochen verlängern.

WARUM FASTEN?

Die Gründe werden so vielfältig sein, wie die Menschen. Ich selbst habe den Eindruck, dass das Fasten mein Gehirn säubert und klärt, ich besser denken kann und mehr Energie habe. Es ist ein Reinigungsprozess. Er sollte von Ruhe und Stille begleitet werden. Bei mir ist aber der Schreibtisch voll und eine Reihe von unliebsamen Entscheidungen und Arbeiten, vor denen ich mich gerne drücken würde, warten. Ich hoffe, dass mir das Fasten hilft, diese Themen in Angriff zu nehmen, zu klären und abzuarbeiten.

BEGINN und ERSTER Tag

Gestern, am 8.5.2015 habe ich mit dem ersten Vorbereitungstag begonnen. Gekochter Reis und Obst. Kaffee natürlich auch. Den gönne ich mir die ersten beiden Tage weiterhin – allerdings reduziert. Der erste Tag verlief zufriedenstellend und ohne Probleme. Mein Kopf fühlt sich heute schon besser an.

ZWEITER TAG

Es regnet. Ich werde die Gummistiefel herausholen, den Hund nehmen und mit meiner Freundin zu einem Waldspaziergang starten. Danach wird Reis gekocht, ein paar Fastensäfte, etwas Gemüse und Bio-Bouillion-Würfel gekauft. Das dürfte für den Beginn reichen. Der Kaffee ist bereits getrunken. Bisher ist der Schreibtisch noch unberührt.

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Tolle Sache, mache das seit ein paar Jahren zum Jahresbeginn!

mabraton @, Samstag, 09.05.2015, 12:30 vor 3903 Tagen @ Olivia 4852 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 09.05.2015, 12:40

Hallo Olivia!

Ich habe damit vor ein paar nach den Weihnachts-/Neujahrsfeiertagen begonnen. Es ist ein sehr guter Zeitpunkt, weil über die Feiertage ja in der Regel oft und viel gegessen wird.
Angefangen habe ich mit dem Büchlein "Wie neugeboren durch Fasten". Das Heilfasten kennzeichnet sich ja dadurch, dass man die Mahlzeiten mit klaren Suppen ersetzt und viel Flüssigkeit aufnimmt. Im ersten Jahr waren es 7 Tage. Dieses Jahr sind wir bei 4 Wochen angelangt. Beim Zeitraum ist man flexibel. Man sollte dabei aber die Darmentleerung und die Aufbauphase einhalten. Inzwischen halte ich mich an die Anleitung von René Gräber ( http://www.gesund-heilfasten.de ). Er empfiehlt zur Darmreinigung regelmäßige Einläufe und es gibt einige Dinge, die zur Entgiftung beitragen, bspw. Mariendistel für die Leber. Sein Fruchtpudding mit Flohsamen, der die gelösten Stoffe aus dem Darm bindet, ist lecker und angenehm.

WARUM FASTEN?

Die Gründe werden so vielfältig sein, wie die Menschen. Ich selbst habe
den Eindruck, dass das Fasten mein Gehirn säubert und klärt, ich besser
denken kann und mehr Energie habe. Es ist ein Reinigungsprozess. Er sollte
von Ruhe und Stille begleitet werden. Bei mir ist aber der Schreibtisch
voll und eine Reihe von unliebsamen Entscheidungen und Arbeiten, vor denen
ich mich gerne drücken würde, warten. Ich hoffe, dass mir das Fasten
hilft, diese Themen in Angriff zu nehmen, zu klären und abzuarbeiten.

Das kann ich voll und ganz bestätigen. Nach 3-4 Tagen stellt sich eine höhere geistige Leistungsfähigkeit ein. Ich fühle mich insgesamt klarer und leichter. Ich kann mehr erledigen, als wenn ich normal esse. Auch Sport ist nach ein paar Tagen gut möglich. Wichtig ist, sich für die Dinge Zeit zu nehmen und keine Hektik aufkommen zu lassen. Die Ausdauer ist nach wie vor gut. Die Schnellkraft ist nicht in dem Maße vorhanden wie im Essenszustand.

Im Grunde ist das Einzige, was mich dazu bringt, das Fasten zu beenden, dass ich den Geschmack von gutem Essen/Lebensmitteln vermisse.
Das Geschmackserlebnis beim Fastenbrechen ist unvergleichlich!

Alles Gute & beste Grüße
mabraton

Danke für die vielen Tipps - und welche Freude: so viele Mitstreiter!

Olivia @, Samstag, 09.05.2015, 19:03 vor 3903 Tagen @ mabraton 4160 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 09.05.2015, 19:11

Oh, wie mich das freut, dass ihr euch auch alle mit dem Fasten beschäftigt habt und regelmäßig fastet. Das ist eine echte Inspiration!

Ich habe mich bisher nur mit Buchingers "Heilfasten" beschäftigt. Das Buch gibt es auch für Kindle. Sehr beeindruckt hat mich allerdings auch das Buch einer Russin mit dem Titel "Wir essen uns zu Tode". Leider habe ich es verlegt und kann die Autorin nicht angeben. Sie hat in Russland früher Astronauten trainiert. In ihrem Buch beschreibt sie ein Experiment, das sie mit einer Gruppe älterer, z.T. kranker Menschen machte. Es enthielt das Streichen sehr vieler Nahrungsmittel, die Reduzierung der täglichen Nahrungsaufnahme auf deutlich unter 1.000 Kalorien und eine "Expedition"/"Wanderung" von mehreren 100 Kilometern. - Wenn ich den Link finde, poste ich ihn.

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Sehr interessantes Buch (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 09.05.2015, 22:58 vor 3903 Tagen @ Todd 3862 Views

- kein Text -

Ja, sehr interessantes Buch

Zarathustra, Sonntag, 10.05.2015, 19:01 vor 3902 Tagen @ helmut-1 3820 Views

Sollte man mal den Schafen zu lesen geben, die in meiner Nachbarswiese den lieben langen Tag damit beschäftigt sind, ihrer Urschuld nachzukommen und Nahrung einzusammeln und wiederzukauen. Ganz schön dumm sowas! Stattdessen könnten sie doch genauso wie diese Eso-Tante durch die Wüsten spazieren und Stickstoff, Licht und sonstwas fressen.

Jasmuheeeeeen! jubilierte schon so manches Sheeple, und wenn es nicht gestorben ist, dann frisst es wohl noch heute.

Fröhliche Grüsse!

Zara

Man glaubt gar nicht was Nahrungsaufnahme bewirkt.

eddie09 @, Samstag, 09.05.2015, 13:24 vor 3903 Tagen @ Olivia 5638 Views

Hi

Der Stoffwechsel hat einen einen hohen Stellenwert und mit ihm lassen sich fast alle Krankheiten besiegen, indem die Zellenden (Telomere) verlängert werden.

Ich habe seit 2 Jahren Parkinson und ernähre mich seit Anfang des Jahres konsequent mit Broccoli,Spinat und Obst in Form von Smoothies. Letztes Jahr konnte ich mir ohne fremde Hilfe nicht die Hose anziehen, jetzt binde ich wieder meine Kravatte und ziehe meinen Anzug spielend an.

Ja der Dopaminstoffwechsel ist wieder "phasenweise" intakt. Ich bin übers Fasten letztes Jahr zu dieser Ernährung gekommen. Ich habe aus lauter Verzweiflung 4 Wochen nichts gegessen, nur Wasser zu mir genommen und das war ein echtes Glückserlebnis.

Gruß

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Danke für diesen Beitrag

Olivia @, Samstag, 09.05.2015, 18:43 vor 3903 Tagen @ eddie09 4376 Views

Ich habe seit 2 Jahren Parkinson und ernähre mich seit Anfang des Jahres
konsequent mit Broccoli,Spinat und Obst in Form von Smoothies. Letztes Jahr
konnte ich mir ohne fremde Hilfe nicht die Hose anziehen, jetzt binde ich
wieder meine Kravatte und ziehe meinen Anzug spielend an.

Ja der Dopaminstoffwechsel ist wieder "phasenweise" intakt. Ich bin
übers Fasten letztes Jahr zu dieser Ernährung gekommen. Ich habe aus
lauter Verzweiflung 4 Wochen nichts gegessen, nur Wasser zu mir genommen
und das war ein echtes Glückserlebnis.

............


Danke, dass du das mit uns teilst.

--
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Du kannst vollständig genesen

Isländer @, Sonntag, 17.05.2015, 07:57 vor 3896 Tagen @ eddie09 3601 Views

Ich habe seit 2 Jahren Parkinson und ernähre mich seit Anfang des Jahres
konsequent mit Broccoli,Spinat und Obst in Form von Smoothies. Letztes Jahr
konnte ich mir ohne fremde Hilfe nicht die Hose anziehen, jetzt binde ich
wieder meine Kravatte und ziehe meinen Anzug spielend an.

Ja der Dopaminstoffwechsel ist wieder "phasenweise" intakt. Ich bin
übers Fasten letztes Jahr zu dieser Ernährung gekommen. Ich habe aus
lauter Verzweiflung 4 Wochen nichts gegessen, nur Wasser zu mir genommen
und das war ein echtes Glückserlebnis.


Du hast das Natürlichste auf der Welt gemacht.
Jetzt steht Deiner Genesung nicht mehr viel im Wege.
Würde mich aber Mal interessieren, was Du für Wasser getrunken hast.

LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Wirtschaftsfeinde

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 09.05.2015, 13:30 vor 3903 Tagen @ Olivia 5221 Views

Na sowas, Olivia, wie kann man nur für die Gesundheit fasten? Das ist ja absolut kontraproduktiv für die Wirtschaft! Stell Dir mal vor, das würde jeder machen, - wieviele Arbeitsplätze da in der Medizin- und Pharmaindustrie wegfallen würden. Was würde das für die Wirtschaftszahlen bedeuten, für Boehringer, Ratiopharm, Bayer, und wie sie alle heißen..

Ich mache das Fasten seit Jahrzehnten, habe über 30 Jahre keine KV mehr (weil ich nie krank bin) und bin auch mit einigem über 60 immer noch ein rundum aktiver und gesunder Mensch. Meine Mitarbeiter im Betrieb kriegen das nur insofern mit, wenn ich wieder meine großen Wasserflaschen immer mit mir rumtrage, - weil ich dann ca. 4 lt. pro Tag trinke. Allerdings esse ich dann absolut gar nichts. Und das +/- zwei Wochen lang. Das Ganze jedes Trimester, Beginn immer 2 -3 Tage nach Vollmond.

1 x pro Jahr zur Blutkontrolle, - Werte sind immer hervorragend. Wenn man mal wirklich eine Erkältung erwischt hat, dann gibts genügend Hausmittel und vor allem die Heilkräuter, in denen ich mich auskenne. Aber normalerweise funktionieren die Präventivmaßnahmen, - und das sind mit Sicherheit keine Grippeschutzimpfungen.

Ich kann jedem, der sich dafür interessiert, von meinen persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen erzählen, - aber nicht hier, sondern direkt aus Mail. Zumal ja hier in erster Linie politische und aktuelle Themen behandelt werden.

Frage?

Todd @, Samstag, 09.05.2015, 13:44 vor 3903 Tagen @ helmut-1 4829 Views

Warum fängst Du damit 2 bis 3 Tage nach Vollmond an?
Der Grund würde mich und vielleicht andere Foristen doch interessieren.
Ich faste auch schon ca. 20 Jahre regelmäßig.

Gruß
Todd

Antwort

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 09.05.2015, 16:36 vor 3903 Tagen @ Todd 4726 Views

Warum fängst Du damit 2 bis 3 Tage nach Vollmond an?

Auch ich habe mich - wie viele andere auch - sinnvollerweise erst in die Materie eingelesen, was das Ganze im Körper bewirkt, bevor ich ans Fasten selbst gegangen bin. Aus dieser Literatur habe ich diese Empfehlung, die in manchen Büchern deckungsgleich war. Übrigens war es ein in D lebender Weißrusse, der mir das mit dem Fasten nahegebracht hat, und auch der sprach vom Beginn mit dem abnehmenden Mond.

Eine wissenschaftliche Erklärung habe ich dafür nicht bekommen oder nachlesen können. Fest steht, dass die Gezeiten sowie auch andere vom Mond abhängige Erscheinungen gewisse Dinge auslösen oder bewirken, die wir heute noch nicht erklären können. Wenn dabei auch mystischer Humbug betrieben wird, so ändert das nichts an der Tatsache, dass es doch einige interessante Punkte dabei gibt, die wir eben heute (noch) nicht wissen.

Ich habs ausprobiert, - und es ist tatsächlich so, dass der Beginn der Fasterei beim abnehmenden Mond so gut wie nicht zu spüren ist, während es beim zunehmenden Mond etwas schlaucht. Damit meine ich Einschränkungen bei der Kondition (z.B. Treppensteigen, Lasten heben, etc.) und der Leistungsfähigkeit im Allgemeinen.

Anscheinend bezieht sich das nur auf die Umstellung des Körpers in der ersten Entgiftungs- oder Reinigungsphase. Als ich kürzlich aus Neugier mal die "volle Länge" durchgezogen habe (40 Tage) habe ich da nichts Nachteiliges beim zunehmenden Mond bemerkt, der mich ja in der Mitte dieser 40 Tage konfrontierte.

Besten Gruß

Heilfasten einmal anders

Dieter, Sonntag, 10.05.2015, 11:37 vor 3902 Tagen @ Olivia 4413 Views

bearbeitet von Dieter, Sonntag, 10.05.2015, 13:04

Hallo Olivia,
vom Fasten in Bezug auf Nahrungsaufnahme verstehe ich nichts, bin halt gewohnt viel und oft täglich zu essen, habe immer viel Appetit auf alles mögliche, allerdings nie Fertigprodukte, oder industrielle Essensbestandteile, qualitativ am schlechtesten esse ich in Restaurants. - und kurz vorm Rentenalter sagt der Hausarzt, daß die Blutwerte wie die eines Jünglings sind. Zwar habe ich dessen körperliche Kraft, allerdings nicht mehr dessen Kondition, zumindest nicht meine frühere.

Aber ich will auf etwas anderes hinaus:
Wieso nicht Heilfasten ganz anders definieren, nämlich fasten im Sinne der Informationsaufnahme? Viele sind doch nicht nur nahrungsmäßig überfüttert, sondern noch in viel größerem Maße in der Summe der Reize, die wir zu verarbeiten haben. Menschen in den Städten insbesondere!!!

Also für mich bedeutet "Fasten", innere Ruhe einkehren zu lassen, also sich wenig äußeren Reizen hingeben zu müssen, also eine ruhige Umgebung/Landschaft, kein Lärm, keine Menschenmassen, nur sehr wenig Kontakt mit anderen, natürlich so wenig Information und Kommunikation wie möglich. Also die Neugierde was so passiert zurückzulassen!

Also mehr in sich hineinhorchen statt auf alles Äußere zu achten.

Gruß Dieter

Guter Ansatz

aliter @, Sonntag, 17.05.2015, 09:41 vor 3895 Tagen @ Dieter 3348 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.05.2015, 12:47

Wieso nicht Heilfasten ganz anders definieren, nämlich fasten im Sinne
der Informationsaufnahme?

Es gab schon gelegentlich den Begriff der "Innenweltverschmutzung", dieser passt leider nicht in den Mainstream, obwohl der auf pädagogische Indoktrination geradezu zugeschnitten ist.

Eine Anmerkung dazu bezüglich der Internetnutzung: Natürlich muss man Diverses nachsehen und hat auch emails zu registrieren. Störend sind für mich die unerwünschten Bilder: Überschriften oder gar Texte kann man übersehen und einfach nicht lesen aber Bilder haben direkten Zugang zu meinem Kopf.
Bei einer alten Opera-Version konnte man durch einen Button recht schnell auf Bildunterdrückung umschalten. Bei Firefox ist das leider recht umständlich, sodass ich da meist darauf verzichte. Auf verlinkte Videos verzichte ich meist, aber eher aus Zeitgründen. Wieso soll ich mir eine halbe Stunde meiner kostbaren Zeit nehmen lassen, wegen vielleicht zwei Sätzen, die wichtig sind?

mfg

8. Tag und An- und Abwandlungen

Olivia @, Freitag, 15.05.2015, 18:28 vor 3897 Tagen @ Olivia 3806 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.05.2015, 18:59

So, heute ist der 8. Tag meines Unterfangens.
Ich habe die Heildiät insofern abgewandelt, als dass ich

1. Zwei große Tassen Kaffee am Tag trinke (allerdings ohne Milch)
2. 1 Liter Gemüsebrühe (vom Bio-Würfel und ab und zu Bio-Gemüse, das ich dann herausnehme)
3. Eine Batterie von Bio-Obst- und Gemüse-Säften, von denen ich nach Bedarf trinke, oder mit denen ich mir das Wasser etwas schmackhafter mache.
4. Zitronen für heißen Zitronensaft mit 1 Teelöffel Honig (höchstens 2 x am Tag)
5. Apfelsinen für heißen Apfelsinensaft (ohne Honig) wahlweise
6. Optimol-Vital Vitaminpräparat (das Beste, das ich bisher gefunden habe, aber sehr teuer)

So ein richtiges Wasser-Fasten ist es also nicht. Da ich vorher aber bereits ziemlich ausgelaugt war und zudem anstrengende Arbeit zu erledigen habe, musste ich die „Notbremse“ ziehen und Vitamine und Säfte dazu fügen – und natürlich den Kaffee :-)). Vielleicht geht’s ja später nur mit Wasser, selbst gekochter Gemüsebrühe und 2 x Tee mit Honig. Zeit habe ich ja noch einige. Aber mit der derzeitigen Zusammenstellung geht es sehr gut. Ab und zu habe ich Appetit, aber keinen wirklichen Hunger. Falls ein Hungergefühl kommt, trinke ich einen Schluck Saft. Meinem Kopf und meinem Organismus tut es gut. Bisweilen fühle ich mich so wie „früher“. Abgesehen davon, dass eine solche Umstellung für den Organismus anstrengend ist und man das auch merkt, fühle ich mich besser, als wenn ich esse. Das erweckt inzwischen in mir den Verdacht, dass ich auf gewisse Nahrungsmittelzusammenstellungen (die ich zwar schon länger im Verdacht habe, aber sehr liebe) allergisch reagiere. Wenn diese – nennen wir sie einmal „Entschlackungskur“ vorbei ist, werde ich beginnen, die Lebensmittel, die ich esse, sehr genau zu testen.
Eine ganze Reihe Arbeit habe ich schon zügig abgewickelt, das mir unangenehmste „Eisen“ aber noch nicht angefasst. Vielleicht wird es morgen was damit. Ich habe es mir fest vorgenommen.

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14. Tag - und eine Studie

Olivia @, Mittwoch, 20.05.2015, 08:05 vor 3893 Tagen @ Olivia 3473 Views

Heute ist der 14. Tag (Halbzeit). Mein Verbrauch schaut wie folgt aus:

Täglich 0,5 – 1 Zitrone für heißen Zitronensaft
Täglich 0,5 – 1 Orange für heißen Orangensaft
Täglich die Vitamindosis von Orthomol vital (30 Tage Packung ca. € 55,00)
Täglich 1 Liter heiße Brühe vom Würfel oder aus selbst gekochten Gemüsen
Täglich 2 große Tassen Kaffee
Täglich 2 Teelöffel Honig zum Süßen des Kaffees bzw. des Zitronensaftes
Täglich Wasser nach Bedarf
Wöchentlich 4 Flaschen Obst- bzw. Gemüsesaft (je 0,7 l aus dem Bio-Markt).
Wöchentlich Sauerkrautsaft 0,5 l (für die Verdauung, spart das Glaubersalz)

Es ist also keine richtige Hardcore-Fastenkur nur mit Wasser. Es kommen keinerlei „Fastengefühle“ wie Hunger oder starker Drang nach Essen auf. Die Umgebung merkt nichts davon. Meine Tochter fragte kürzlich, wieso ich keine schlechte Laune hätte, wo ich doch nichts esse. Nun, das Gefühl, nichts zu essen, ist nicht vorhanden und durch die zusätzlichen Vitamingaben (es ist ein hochwertiges Vitaminpräparat) wohl auch keine übergeordneten Mangelerscheinungen.

Seit dem 10. Tag bemerke ich eine körperliche Umstellung dahingehend, als ob „es“ jetzt erst anfange. Mein Eindruck war, dass mein Körper diese 10 Tage benötigte, um sich von sehr viel „Schmutz“ zu reinigen und nun auf einem anderen „Niveau“ arbeitet. So, als ob er jetzt anfange, sich zu „regenerieren“. Insofern bin ich wirklich gespannt auf die nächsten 14 Tage und werde nicht, wie vorsichtshalber eingeplant, die Kur nach 14 Tagen beenden.

Dass ich die ganze Fastenzeit nur biologisch angebaute Nährstoffe zu mir nehme, könnte einen Einfluss haben. In diesem Zusammenhang ist eine bei N24 geschilderte skandinavische Studie interessant, bei der eine 4-köpfige Familie sich einige Wochen nur mit biologisch angebauten Lebensmitteln ernährte. Bereits nach 14 Tagen waren gravierende Unterschiede im Blutbild nachweisbar. Die Körper der Familie hatten sich „entgiftet“.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/6661994/-die-auswirkungen-waren-immens-.html

Es kann natürlich auch daran liegen, dass tierische Eiweiße vollkommen verbannt waren. Ich weiß es nicht, sondern werde nach Abschluss der Kur entsprechend testen.

Jedenfalls habe ich wieder begonnen, mich mit Nahrungsmitteln und Kochen zu beschäftigen, etwas, wozu ich mir in den letzten Monaten keine Zeit nehmen konnte und das sicherlich auch nicht zu meinem Wohlbefinden beigetragen hat. In diesem Zusammenhang habe ich meine Eisenpfannensammlung erweitert und mich mit dem Thema „Smoothies“ beschäftigt. Der Revoblend hat es mir angetan, aber ich habe mich bisher nicht verführen lassen.

Generell habe ich den Eindruck, dass man mit „leerem“ Magen besser beieinander ist.

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Du ernährst dich also gerade hauptsächlich von Fett und Eiweis

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 20.05.2015, 12:22 vor 3892 Tagen @ Olivia 3379 Views

Heute ist der 14. Tag (Halbzeit). Mein Verbrauch schaut wie folgt aus:

Täglich 0,5 – 1 Zitrone für heißen Zitronensaft
Täglich 0,5 – 1 Orange für heißen Orangensaft
Täglich die Vitamindosis von Orthomol vital (30 Tage Packung ca. €
55,00)
Täglich 1 Liter heiße Brühe vom Würfel oder aus selbst gekochten
Gemüsen
Täglich 2 große Tassen Kaffee
Täglich 2 Teelöffel Honig zum Süßen des Kaffees bzw. des
Zitronensaftes
Täglich Wasser nach Bedarf
Wöchentlich 4 Flaschen Obst- bzw. Gemüsesaft (je 0,7 l aus dem
Bio-Markt).
Wöchentlich Sauerkrautsaft 0,5 l (für die Verdauung, spart das
Glaubersalz)

das jedoch in deiner Nahrung nicht enthalten ist.
Also verdaut dein Körper sich selbst.

Seit dem 10. Tag bemerke ich eine körperliche Umstellung dahingehend, als
ob „es“ jetzt erst anfange. Mein Eindruck war, dass mein Körper diese
10 Tage benötigte, um sich von sehr viel „Schmutz“ zu reinigen und nun
auf einem anderen „Niveau“ arbeitet. So, als ob er jetzt anfange, sich
zu „regenerieren“. Insofern bin ich wirklich gespannt auf die
nächsten 14 Tage und werde nicht, wie vorsichtshalber eingeplant, die Kur
nach 14 Tagen beenden.

Ich halte es für eine ausgesprochen riskante Spekulation, anzunehmen, dass nur dasjenige (ektope) Fett und Eiweis abgebaut wird, das der Körper ohnehin (angeblich(!)) nicht braucht.
Wenn du nicht nämlich gerade nicht gleichzeitig extrem körperlich und geistig betätigst, so als wenn du gerade in der Wildnis auf Nahrungssuche wärest, dann weiß dein Körper nämlich gar nicht, was er noch braucht.

Dass ich die ganze Fastenzeit nur biologisch angebaute Nährstoffe zu mir
nehme, könnte einen Einfluss haben.

Das mit dem Bio-Gedöns ist so rum Quatsch, andersrum aber nicht.
In Wirklichkeit erhält der Körper einen Nahrungsbrei, aus dem die Milliarden von Körperzellen entscheiden, was sie als brauchbar entnehmen und was sie als unbrauchbar zurückweisen.
Das Unbrauchbare wird dann mit dem Stuhlgang ausgeschieden, die Abfallprodukte der Verdauung mit dem Urin, und die Abgase über den Mund.
Durchaus möglich, dass die Zellen des Körpers aus dem Verdauungsbrei nicht alles das erhalten, was sie gerne hätten (Mangelernährung) und dass sie deswegen auf Ersatzstoffe, die weniger optimal sind, zurückgreifen.


Mir erscheinen Börsenspekulationen da gegenüber deiner Spekulation, indem du deinen Körper auf Selbstverdauung reduzierst, als wesentlich weniger riskant.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Na ja, ich mache es ja sehr vorsichtig :-)))

Olivia @, Mittwoch, 27.05.2015, 14:17 vor 3885 Tagen @ Mephistopheles 2959 Views


Mir erscheinen Börsenspekulationen da gegenüber deiner Spekulation,
indem du deinen Körper auf Selbstverdauung reduzierst, als wesentlich
weniger riskant.

.....................

Also diese Fastenkuren haben die Menschen wohl seit Anbeginn der Zeit durcherlebt. Sicherlich waren sie dabei weniger "unterstützt" als ich.
Eine meiner Freundinnen (Ärztin) meinte, dass die Menschen genetisch auf "so etwas" eingestellt seien.

Nachdem ich darüber gelesen hatte und auch die Buchinger Kuren (3 Wochen) beobachtet habe, dachte ich mir, dass das doch möglich sein müßte. Vor zwei Jahren habe ich eine 4-wöchige Kur (der reinen Lehre = nur mit Tee, Wasser und 1 x etwas Brühe) gemacht. Die tat mir auch sehr gut und fiel mir damals leichter. Nun ja, bin halt ziemlich abgewrackt in dieses Unternehmen gestartet.
Und bin der Meinung, dass ich mich damit eher vor einem Schlaganfall gerettet habe als nicht.

Ich habe genetisch bedingt bereits einen sehr hohen Colesterinspiegel und wenn Streß und falsches Essen noch dazu kommen, dann ist das nicht so gut, dann lieber mal ein bißchen Fastenzeit. Vielleicht sollte ich einfach auf Starkbier umsteigen.... aber dann könnte ich erst recht nicht arbeiten.

--
For entertainment purposes only.

Tipp: Moringa

Leserzuschrift @, Mittwoch, 20.05.2015, 14:06 vor 3892 Tagen @ Olivia 3544 Views

Olivia,

vielleicht darf ich hierzu "Täglich die Vitamindosis von Orthomol vital (30 Tage Packung ca. € 55,00)" etwas beisteuern, weil Natur besser ist als Chemie.
Links: http://www.moringa.de/ und http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/moringa-oleifera-anwenungen-und-wirkungen...
Zu Moringa:
Die bedeutendsten Inhaltsstoffe und deren Funktion auf einen Blick:

Essentielle Aminosäuren: schützen vor freien Radikalen
Vitamin A: wichtig für ein gesundes Sehvermögen
Vitamin C: zur Stärkung des Immunsystems
Kalzium: unentbehrlich für gesunde Zähne und Knochen
Magnesium: durchblutungsfördernd
Kalium: sorgt für einen reibungslosen Stoffwechsel
Eisen: wichtig für die Sauerstoffversorgung der Zellen
Zink: wirkt im Körper entzündungshemmend
Omega-3-Fettsäuren: essentiell für die Funktionen des Gehirns
Zeatin: wichtiger Botenstoff, der all diese Stoffe dorthin bringt, wo sie wirken sollen

Ich habe den Baum vor der Haustür...

Viel Erfolg.

Danke, habe ich mir kopiert. Kann man den Baum hier pflanzen?

Olivia @, Mittwoch, 20.05.2015, 18:11 vor 3892 Tagen @ Leserzuschrift 3242 Views

Links: http://www.moringa.de/ und
http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/moringa-oleifera-anwenungen-und-wirkungen...
Zu Moringa:

...............

Danke,

das ist sehr interessant. Ich habe mir die beiden Links kopiert und werde darauf zurück kommen. Mich würde interessieren, ob der Baum auch hier in Deutschland wächst. Kann man ihn hier anpflanzen und wo bekommt man die Sprößlinge oder die kleinen Bäume.

--
For entertainment purposes only.

Moringa Anbaubedingungen

tradi @, Mittwoch, 20.05.2015, 19:35 vor 3892 Tagen @ Olivia 3370 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 20.05.2015, 19:42

lesenswert dazu S. 24-26 in dem von mir verlinkten pdf >> http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=354850

Aus S. 24

Moringas sind pflegeleichte und anspruchslose Pflanzen. Allerdings kommen sie aus warmen Gefilden und gedeihen am besten bei tropischen Temperaturen. Kälte unter 15 Grad und Zug mögen sie gar nicht. Daher sind einige Vorbereitungen zu treffen, damit es Moringa-Bäumchen auch bei uns gut geht und sie uns durch ihren Anblick, ihre Energie und eine reiche Ernte erfreuen können.

In den ersten Monaten sind Moringas pflegebedürftig wie Babys. Wenn sie dann ein halbes Jahr alt sind, wird es einfacher. „Und ab dem zweiten Jahr sind sie fast unverwüstlich und treiben selbst, wenn der Stamm komplett abgestorben ist, wieder neu aus der Wurzel aus.“ Er weist auch darauf hin, dass Moringas viel Licht benötigen. „In Mitteleuropa als Zimmerpflanze gehalten, ist künstliches Pflanzenlicht zur Verlängerung der hellen Tageszeit hilfreich.“ Die erfolgreichsten Moringa-Züchter lassen sie neben oder sogar auf der Heizung überwintern.

(...) Moringa-Bäumchen mögen keine Kälte und keinen Zug. Wenn es im Sommer tagsüber und nachts über 15 Grad hat, kann man die Pflanzen natürlich auch nach draußen stellen. Das habe ich auch schon ein paar Mal gemacht, aber in diesem Sommer (2012) gibt es in Hamburg nur wenige „Moringa-Tage“ mit über 20 °C! Die ganz kleinen Moringa-Bäume mögen einen solchen Ortswechsel anscheinend nicht, ihre dünnen Stämmchen biegen sich nach unten. Bei Frost sterben Moringas, sie sind nicht winterhart.

--
Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit
(Thomas Jefferson)

Danke

Waldläufer @, Donnerstag, 21.05.2015, 11:08 vor 3891 Tagen @ tradi 3091 Views

(...) Moringa-Bäumchen mögen keine Kälte und keinen Zug. Wenn es im
Sommer tagsüber und nachts über 15 Grad hat, kann man die Pflanzen
natürlich auch nach draußen stellen.

Das erklärt einiges. Ich hatte letztes Jahr einen Anbauversuch gestartet und die Pflänzchen genauso behandelt wie Tomatenjungpflanzen. Alle waren mir eingegangen und ich hatte mich nach dem Grund gefragt.

Danke!

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Moringa und Heilpflanzen

Waldläufer @, Donnerstag, 21.05.2015, 11:51 vor 3891 Tagen @ Olivia 3312 Views

Links: http://www.moringa.de/ und

http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/moringa-oleifera-anwenungen-und-wirkungen...

Zu Moringa:

...............

Danke,

das ist sehr interessant. Ich habe mir die beiden Links kopiert und werde
darauf zurück kommen. Mich würde interessieren, ob der Baum auch hier in
Deutschland wächst. Kann man ihn hier anpflanzen und wo bekommt man die
Sprößlinge oder die kleinen Bäume.

Moringa als Wunderbaum hätte mich auch interessiert; ich hatte schon einen fehlgeschlagenen Anbauversuch. Leider ist er sehr wärmebedürftig und offensichtlich nicht für unser Klima geeignet. Und ausschließlich im Zimmer gehaltene Exemplare: Ob die wohl noch so gesund sind?

Warum also nicht lieber wieder auf altbewährte, heimische Heil/ Nutzpflanzen zurückgreifen?

Der absolute Spitzenreiter ist sicher Brennnessel. Sie hat sehr viele sehr nützliche Mineralien, Vitamine und einen Eiweißwert, der deutlich über den der meisten Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) liegt. Auf die Trockensubstanz umgerechnet sind das etwa 30 Prozent Eiweiß. Soja liegt in absoluten Zahlen zwar darüber mit, je nach Sorte, zwischen 35 und etwa 43 Prozent aber die Wertigkeit bei Soja ist deutlich schlechter. (Und ich kann gar nicht verstehen, dass Soja so beliebt ist bei Vegetariern und Veganern.)
Die Biologische Wertigkeit bringt zum Ausdruck, wie effizient der Körper mit den aus dieser Pflanze/ dem Nahrungsmittel zur Verfügung gestellten Proteinen umgehen kann; wie vollständig essentielle Aminosäuren mit denen des Menschen übereinstimmen. Bei Brennnessel sind es ca. 80 Prozent, bei Soja nur so ca. 45. Referenzwert ist Hühnereiweiß mit 100 (und es gibt nur Weniges, was darüber liegt). Brennnessel lässt sich als Gemüse verwenden, als Tee und auch in Smoothies (und sind hervorragendes Kükenfutter und Hasenfutter :-) ).

Weitere empfehlenswerte Wildpflanzen: Löwenzahn (Salat im Frühjahr), Spitzwegerich (Wildpflanzen-spinatersatz; Hustentee); Giersch -junge Blätter (!) (Petersilienersatz und Salat im Frühjahr, Wildpflanzen-spinat), Schafgarbe (2-3 Blatt in Gemüsesuppen wie Petersilie nach dem Kochen, die Blüten getrocknet als Tee gegen Gallenkoliken; sie enthält mehr antientzündliche Stoffe als Kamille), Mädesüß (Tee als Antientzündliches/ Schmerzmittel bei Gelenkproblemen) usw.


schöne Grüße

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Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

20. Tag - Befindlichkeiten

Olivia @, Mittwoch, 27.05.2015, 14:06 vor 3885 Tagen @ Olivia 3076 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.05.2015, 14:11

Ich komme immer wieder mal mit den Tagen durcheinander, aber heute ist der 20. Tag. Die letzte Woche fällt mir das Programm schwer, muß ich gestehen. Nicht dass ich Hunger hätte, aber ich befinde mich in einem merkwürdigen Zwiespalt von Gefühlen. Einerseits signalisiert mir mein Körper, dass dies ganz großartig sei und dass er sich bereits regeneriert habe, andererseits fühle ich mich doch erheblich geschwächt. Ohne die ausgekochte Gemüsebrühe, die ich noch mit Brühwürfeln anreichere und ohne die Säfte könnte ich das dieses Mal nicht durchführen. Oh ja, die 2 Teelöffel Honig nicht zu vergessen.

Mein Colesterinspiegel dürfte sich erheblich gesenkt haben. Die Allergien sind weg. Das Gefühl des allgemeinen Unwohlseins ist weg.

Insofern ist diese Kur sicherlich erfolgreich gewesen. Aufgrund der doch immer wieder auftauchenden Schwächezustände überlege ich, ab morgen mit der Aufbaunahrung zu beginnen, weil ich Arbeit zu erledigen habe, bei der ich mich sehr konzentrieren muß.

Eiweißmangel! Mit ziemlicher Sicherheit!

In the meantime.... habe ich mich damit beschäftigt, dass ich meine Ernährung etwas ziviler gestalten muß. Da ich keine Energie habe zu kochen, wenn ich arbeite (ich stelle etwas auf und vergesse es dann.... mit den entsprechenden Folgen) ein Problem. Inzwischen gibt es aber wahre Wunderwerke der Küchentechnik. Und einige sollen bereits darunter sein, die fast alles alleine machen. :-)))

Ich erwarte also demnächst einen sogenannten Slow Cooker (Einstiegsmodell, wir wollen es ja nicht übertreiben) und einen Multi Cooker. Dem Slow Cooker soll man einfach die Nahrung hinzufügen und ihn dann stundenlang sich selbst überlassen. Irgendwann ist er fertig und es soll sehr schmackhaft sein. Der Multicooker macht so ziemlich alles (außer schneiden). Er soll mich vom Reiskochen erlösen, wobei ich die Hoffnung habe, endlich mal wieder Naturreis essen zu können, weil ich ihn nicht beobachten muß. Nun er dämpft auch. Offensichtlich kann man das Dämpfgut einfach über den Reis hängen. Zur Not backt er auch, aber da wird er an meinen Panasonic Brotbackautomaten wohl nicht herankommen. - Die Beschäftigung mit Nahrung war sehr ersprießlich und die Vorstellung, nun doch irgendwann zu regelmäßigen Mittagessen zu kommen, weil der Kocher das macht, sind auch nicht schlecht. Mal schauen, was daraus wird.

Inzwischen habe ich mich ein wenig in die Theorie des Slow Cookings eingelesen und werde mir demnächst erste Rezeptsammlungen auf den Kindle/Computer laden.

Das Ganze kommt wohl aus den USA, wo es sehr verbreitet ist. Es hilft den tagsüber arbeitenden Hausfrauen, trotz Job am Abend ein vernünftiges Essen für die Familie auf dem Tisch zu haben. - Vielleicht hilft es ja auch mir Banause. - Fleisch soll einfach hervorrangend werden mit dem Slow Cooker.

Sobald ich mehr weiß, schreibe ich darüber.

Jetzt schau ich mal, wieweit ich mich konzentrieren kann, oder ob ich die Kur abbrechen muß, um diese spezielle, ungeliebte Arbeit abwickeln zu können.

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