Der gläserne Steuerbürger demnächst im Geschirr!

Olivia @, Freitag, 08.05.2015, 19:00 vor 3903 Tagen 6869 Views

Man fragt sich langsam doch, ob man sich nicht in den Wald zurückziehen sollte.

Die nachfolgende Quelle ist hier zwar nicht sehr geschätzt, ich bringe den Link aber trotzdem, weil der Artikel die bereits stattgefunden sowie die geplanten Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit der Behandlung des Vermögens der EU-Bürger zusammenstellt. In diesem Falle könnten geplante griechische Gesetze zu einer Blaupause werden.

Man begreift, dass wir bald weit jenseits von 1984 sein werden.

Viel "Vergnügen" beim Lesen. Mir hat es kurzzeitig die Luft genommen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/08/europa-steuer-behoerden-erhalten-...

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For entertainment purposes only.

Erstes Patent auf Pflanzen!

Olivia @, Samstag, 09.05.2015, 02:17 vor 3903 Tagen @ Olivia 5636 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 09.05.2015, 02:23

Inzwischen hat das Europäische Patentamt einen Präzedenzfall geschaffen. Das erste Patent auf Pflanzen ist da. Es handelt sich um ein Patent auf Brokkoli.

https://www.youtube.com/watch?v=akp5xByuO3w

Man hat das Gefühl, dass die Schlinge sich immer mehr zuzieht.

Hier noch ein Link zu einer ARTE-Doku über den Einsatz von Roundup in Europa

https://www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY

Was mir nicht bekannt war ist die Tatsache, dass hier im Lande Millionen von Gartenbesitzern und Kleingärtnern freiwillig Roundup auf ihren Boden gießen.

http://www.duenger-shop.de/Pflanzenschutz/Grossgebinde/Herbizide/Roundup-PowerFlex.html...

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Empfehlung auch meinerseits zum Anschauen

Waldläufer @, Samstag, 09.05.2015, 13:15 vor 3903 Tagen @ Olivia 4723 Views

Hier noch ein Link zu einer ARTE-Doku über den Einsatz von Roundup in
Europa

https://www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY

Danke für den Link.
Mir war bis dato nicht bekannt, dass Glyphosat der Auslöser für Butolismus in den Ställen ist. Das ist ein Drama für die Landwirte. Es ist nicht nur der finanzielle Verlust und die Angst um die Tiere. Es ist vor allem auch, weil es ihrem Ruf schadet und sie in Verdacht bringt, sich nicht ordnungsgemäß um ihre Tiere zu kümmern.

Der Film bestärkt mich sehr, soviel wie möglich im Garten selber anzubauen.

Ich werde den Link auch zu Bekannten in den Chaco weiterleiten.


schöne Grüße

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Was bei heute neu gebauten Häusern entscheidend ist.

Durran @, Samstag, 09.05.2015, 13:38 vor 3903 Tagen @ Waldläufer 4806 Views

Es muss Chic sein und eine gute Lage in Stadtnähe haben.
Der Nutzwert einer Immobilie interessiert heute keinen mehr. Man hat zwar ein neues Haus für mehrere hunderttausend Euro, kann damit aber nicht viel anfangen. Einen Nutzgarten hat man nicht, geschweige denn einen kalten Keller. Holz sägen und lagern wird meist schon schwierig, Krach machen geht schon gar nicht. Hühner oder zwei Schafe halten ist ebenso unmöglich wie einen Wachhund.

Ich fürchte, dass es bald drehen wird und der Nutzwert einer solchen Immobilie entscheiden wird, mehr als die Lage oder das Chic.

Es gibt immer Möglichkeiten

Waldläufer @, Samstag, 09.05.2015, 14:32 vor 3903 Tagen @ Durran 4874 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 09.05.2015, 14:55

Es muss Chic sein und eine gute Lage in Stadtnähe haben.
Der Nutzwert einer Immobilie interessiert heute keinen mehr. Man hat zwar
ein neues Haus für mehrere hunderttausend Euro, kann damit aber nicht viel
anfangen. Einen Nutzgarten hat man nicht, geschweige denn einen kalten
Keller. Holz sägen und lagern wird meist schon schwierig, Krach machen
geht schon gar nicht. Hühner oder zwei Schafe halten ist ebenso unmöglich
wie einen Wachhund.

Ich fürchte, dass es bald drehen wird und der Nutzwert einer solchen
Immobilie entscheiden wird, mehr als die Lage oder das Chic.

Wenn ein Wille da ist...
Selbst bei 20 oder 30 qm lässt sich schon sehr viel machen; zur Not in Kübeln oder einem chicen Hochbeet. All das ist mehr Aufwand, ich weiß.

Selbst wenn der "Zwang" zu Blumenrabatten da ist, weil man sich sonst ausgeschlossen fühlt: Da gibt es Bunte Bete (Bunte Rüben), bunten Mangold (Bright Lights) und herrlich bunten Schnittsalat/ Pflücksalat (Grit, Lollo Rosso, Eichenlaub, Hirschhornsalat...), Basilikum in wirklich wunderschönen Schattierungen, und erst recht Amarant (Fuchsschwanz...https://www.google.de/search?q=Amarant&rlz=1C1IRFF_deDE546DE546&espv=2&biw=1539&bih=814&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=V_1NVcjHLIqssgHy3YGoCw&ved=0CAYQ_AUoAQ&dpr=1.1 ) ... (z.B. hier http://www.garten-pur.de/105/Garten-pur_Portal/Gemuesebeet/Mehr_Farbe_im_Gemuesebeet_.htm unten Bezugsquellen; Chrestensen hat bunte Rüben (Obi) und Aschersleben Brights Lights (verschiedene Supermärkte)....alles nicht ganz so dicht gepflanzt sind das auch herrlich anzusehende Solitärpflanzen...
Bei Kohlpflanzen: Palmkohl , Russischer Kohl (Red Russian, mein Favorit vom Geschmack her http://www.backyarddiva.ca/russian-red-kale/ ), Braunkohl/ Krauskohl ( http://www.dreschflegel-shop.de/kohlgemuese/krauskohl/799/braunkohl-roter-krauskohl?c=85 ) ...alle fast so schön wie Blumen! und man kann überall die Pflanzen stehen lassen und einzelne Blätter abschneiden

Oder aber ein Schrebergarten (wäre für mich nur eine Notmaßnahme, weil ich mich nicht ohne Not irgendwelchen Satzungen unterwerfen würde), oder man fragt `nen Landwirt, ob der nicht irgendeine Ecke von paar qm abtreten kann. Ich kenne mehrere, die ja sagen würden!

Und statt der Hühner, kleiner Tipp, gehen 3 Zwerghühner oder, bei noch viel weniger Platz, ein paar Wachteln. Sie werden staunen, was die an Eiern legen. Die sind wohl am produktivsten von allen Hühnervögeln, wenn man der Ertrag auf des Körpergewicht umrechnet.

So, es hat aufgehört zu regnen und ich geh in der Garten. Ein schönes Wochenende und schöne Grüße

Waldläufer

--
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(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Einer der Gründe, unsere "Fluchtburg" wieder vom Markt zu nehmen - kleine Freiheiten

modesto, Samstag, 09.05.2015, 15:18 vor 3902 Tagen @ Durran 4732 Views

Ein freundliches Hallo,

Danke @Olivia fürs Einstellen - die Welt dreht am Rad..
Wer zum Teufel gibt guten Gewissens sein JA zu einem Patent auf natürlich wachsendes Gemüse? Es wird ja nur der Anfang sein.

In Ermangelung von Alternativen haben wir uns ja entschlossen, unser Haus mit großer Anbaufläche doch nicht zu veräußern.
Wie es scheint, ist dies die richtige Entscheidung.

Wasser aus einem Quellbrunnen ist besser als Geld.
Gartenabfälle verbrennen ist Freiheit und tut keinem weh.
Anbauen was und wieviel man will ist irgendwann ein hohes Gut.
Dass keiner einem was vorschreibt bezüglich Regenwassernutzung, Grillen, Gestalten und Nutzen ist inzwischen Gold wert.

Für den Nachwuchs wird sich jeder Vater wie ich und jede Mutter Gedanken machen, in welcher irren Welt sie erwachsen werden und ihre Nachkommen großziehen müssen.
Man kann nur auf ein Ereignis hoffen, welches einen Neuanfang ermöglicht.

Euch allen wünschen wir ein wunderbares Wochenende
modesto

Das sehe ich auch so - seid ihr jetzt wieder in Deutschland?

Olivia @, Mittwoch, 20.05.2015, 18:24 vor 3891 Tagen @ modesto 3534 Views

In Ermangelung von Alternativen haben wir uns ja entschlossen, unser Haus
mit großer Anbaufläche doch nicht zu veräußern.
Wie es scheint, ist dies die richtige Entscheidung.

Wasser aus einem Quellbrunnen ist besser als Geld.
Gartenabfälle verbrennen ist Freiheit und tut keinem weh.
Anbauen was und wieviel man will ist irgendwann ein hohes Gut.
Dass keiner einem was vorschreibt bezüglich Regenwassernutzung, Grillen,
Gestalten und Nutzen ist inzwischen Gold wert.

..........

Das sehe ich leider auch so. Deshalb versuche ich es zu organisieren, dass ich im südlichen Bereich noch ein Standbein aufbaue. Allerdings sitze ich hier auf einem Investitionsklumpen, den ich erst einmal zerteilen und wohl auch verdauen muß.

Pflanzen sind für mich auch mit das Interessanteste, was es überhaupt gibt. Ohne einen Garten könnte ich nicht leben. Jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen. Viel anbauen kann ich derzeit zwar nicht, aber ein paar Dinge, die baue ich jedes Jahr an. Vieles wächst inzwischen auch wild. Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Holunder, Kirschen. Dieses Jahr werde ich auch sicher wieder Marmelade kochen. Auch wenn der Zucker ungesund ist (oder sein soll). Aber es kommt ja bekanntlich immer auf die Menge an. Gestern habe ich mir die ersten Salatsetzlinge gekauft. Ich muß noch überlegen, wie ich sie vor den Schnecken schützen kann. Das geplante Hochbeet existiert noch nicht, also werde ich ein paar Setzlinge in den Topf mit den Topinamburknollen setzen(die brauchen hoffentlich etwas Zeit, bis sie Wurzeln bilden)und die Restlichen in Blumentöpfen unterbringen.

Alles Gute Dir und Deiner Frau und ein schönes Wochenende, das ist ja nicht mehr weit.

Olivia

Bin mal gespannt, ob es etwas wird.

--
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Gesunde, kräftige Pflanzen ohne Kunstdünger und ohne PSM (Pflanzenschutzmittel)

Leser68 @, Samstag, 09.05.2015, 20:16 vor 3902 Tagen @ Waldläufer 4445 Views

Hallo Waldläufer,

Unten habe ich einen sehr guten Vortrag (leider bisher nur auf Englisch) verlinkt, den Du vielleicht schon kennst. Er wurde von der inzwischen wohl weltbekannten Bodenforscherin Dr. Elaine Ingham, die sich seit über 40 Jahren der Erforschung des Bodens, genauer des Bodenlebens (Edaphon - Entdecker: Raoul Francé, Gründer des Kosmos-Verlags) widmet, Anfang diesen Jahres auf der "Oxford real farming conference" in Oxford (nordwestlich von London, England) gehalten.

Es geht zum einen darum, dass im Boden noch für Jahrhunderte alle Nährstoffe enthalten sind, die eine Pflanze braucht (Phoshpor, Kalium, Zink, Kalzium etc.), egal wieviel auf dem Boden angebaut wird und zum anderen darum, dass durch die Vielfalt von Bodenlebewesen (Bakterien, Pilzen, Algen, Regenwürmern, Asseln, Nematoden, Springschwänzen etc.), die Pflanzen all diese Nährstoffe sich selber holen können und dabei auch noch einen sehr gesunden Zustand erreichen.
Diese gesamte Symbiose zwischen Bodenleben und Pflanzen hat Frau Ingham das "Soil Food Web" genannt, etwa Bodennahrungskette auf deutsch. Sie ist Präsidentin der gleichnamigen Firma Soil Foodweb Inc. ( http://www.soilfoodweb.com/ ), die sie gegründet hat.

Um dem Boden die notwendigen Bodenorganismen schnell zuzuführen erzeugt man am Besten Kompost oder einen Komposttee (letzteres eher für die großflächige Anwendung in der Landwirtschaft.

The Roots of Your Profits - Dr Elaine Ingham, Soil Microbiologist, Founder of Soil Foodweb Inc
https://www.youtube.com/watch?v=x2H60ritjag

Danke für die Links

Waldläufer @, Mittwoch, 13.05.2015, 14:36 vor 3899 Tagen @ Leser68 3612 Views

Unten habe ich einen sehr guten Vortrag (leider bisher nur auf Englisch)
verlinkt, den Du vielleicht schon kennst. Er wurde von der inzwischen wohl
weltbekannten Bodenforscherin Dr. Elaine Ingham, die sich seit über 40
Jahren der Erforschung des Bodens, genauer des Bodenlebens (Edaphon -
Entdecker: Raoul Francé, Gründer des Kosmos-Verlags) widmet, Anfang
diesen Jahres auf der "Oxford real farming conference" in Oxford
(nordwestlich von London, England) gehalten.


Danke für die ganzen Links. Ich habe überall kurz reingeschaut, für intensives Damit-Beschäftigen fehlt ganz einfach die Zeit: Sie wissen, der Garten.

Ich habe Bodenwertzahl 12; auch schon mal an einem 20. Juni Frost oder an einem 21. August, aber das schlimmste sind die nicht hierher gehörenden Killerschnecken. Ich baue (fast) meine gesamten Jungpflanzen selber an...Das sind so meine Bedingungen. Ohne Mist/ Kompost von den Tieren und ohne Folienzelt und Balkon würde das nicht gehen...trotzdem baue ich einen erheblichen Teil von unserem Gemüse selber an. Und ich experimentiere seit vielen Jahren mit unkonventionellen, hier unbekanntem Gemüse herum, wovon sich einige Arten wirklich sehr gut auch unter meinen erschwerten Bedingungen eignen. Das nur kurz am Rande.

An gekaufter "Chemie" setze ich eigentlich nur stinknormalen Gartenkalk ein und (so wenig wie irgend möglich) Schneckenkorn.

Eigentlich wollte ich auch noch was zu der Wüstenbegrünung schreiben....aber vielleicht kann ich nachts mal nicht schlafen. [[smile]]

Die für meinen Geschmack vielleicht interessanteste, lehrreichste Gartenliteratur habe ich übrigens in einer alten Reihe von Garten/ Kleintierzeitungen (Flohmarkt) gefunden, die über 100 Jahre alt sind und die gleich noch einen Abriss der damaligen Gesellschaft liefern...(wenn ich mal Zeit habe...)

So, jetzt geh ich in den Garten.

schöne Grüße Waldläufer

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Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Auch sehenswert: Der Vortrag von Jörg Bergstedt zum Thema Gentechnik

Leser68 @, Samstag, 09.05.2015, 21:27 vor 3902 Tagen @ Olivia 4068 Views

Wie die Erprobung von GVOs (gentechnisch veränderten Organismen) und deren Zulasssung in Deutschland und der EU im erschreckenden Detail abläuft:

Bergstedt Vortrag zur Gentechnik - Teil 1 von nexworld.TV
https://www.youtube.com/watch?v=KgGHST8gESg

Bergstedt Vortrag zur Gentechnik - Teil 2 von nexworld.TV
https://www.youtube.com/watch?v=_OzwdGsbCms

Bergstedt Vortrag zur Gentechnik - Teil 3 von nexworld.TV
https://www.youtube.com/watch?v=vM-FVoR5qKk

Glyhphosat-Grenzwert für Sojaschrot 1999: 0,1 mg/kg, 2011: 20 mg/kg

Leser68 @, Samstag, 09.05.2015, 21:44 vor 3902 Tagen @ Olivia 4533 Views

D.h. der Grenzwert wurde in maximal 12 Jahren um das 200-fache erhöht.

Ab sofort gentechnikfrei füttern in Triesdorf
(Triesdorf 05. Juli 2011)
Die Ergebnisse der Futtermittelproben liegen inzwischen vor: das Kuhkorn hatte 0,2 mg Glyphosat je kg und der Soja-Schrot 2 mg Glyphosat je kg. Das liegt zwar unter dem derzeitigen Grenzwert von 20 mg/kg für Sojaschrot, doch vor 1999 betrug der Grenzwert 0,1 mg Glyphosat je kg Sojaschrot. Auf Betreiben von der Firma Monsanto hatte die EU damals den Grenzwert drastisch erhöht, wie Benny Härlin in einem taz-blog schreibt. Und weiter: „Dagegen gilt ein Höchstwert von 0,05 mg pro Kilo in Fleisch, Milch und Eiern, mit Ausnahmen bis zu 2 mg Leber und Nieren.”

http://www.birgit-raab.de/edit/glyphosat.html

Sehr informativ ist auch dieser Artikel:

Glyphosat – Gift für Mensch und Umwelt
Dr. vet. med. Steffi Ober
Quelle: Ober, S: UGB-Forum 6/12, S. 297-300
...
Der zulässige EU-Grenzwert für Glyphosat in Sojabohnen liegt bei 20 mg/kg (maximaler Rückstandswert MRL). Er war 1996 angehoben worden, als Monsanto herbizidresistente Sojabohnen einführte. Dieser Wert beruht auf einem Vorschlag der FAO, da bis zu 17 mg/kg Glyphosatrückstande in den Sojabohnen gefunden wurden. Bei Waldpilzen liegt er bei 50 mg/kg, da Pilze weitaus höhere Konzentrationen aufwiesen. Die Glyphosatbelastung gilt als unbedenklich, da nach Ansicht der Behörden die zulässige Gesamtbelastung der Verbraucher mit 0,3 mg/kg Körpergewicht (ADI-Wert) nicht überschritten wird. Da jedoch Glyphosat in steigenden Mengen in Tierfutter, Getreide und anderen Produkten angewandt wird, ist diese Behauptung fraglich. Daten, wie viel Glyphosat tatsächlich von einem Durchschnittsbürger in Deutschland aufgenommen wird, fehlen.

https://www.ugb.de/lebensmittel-im-test/glyphosat/

Vergiftungserscheinungen/Lähmungen auch schon früher bei Kälbern: Wegen DDT + EDIT

Leser68 @, Mittwoch, 20.05.2015, 18:59 vor 3891 Tagen @ Olivia 4115 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 20.05.2015, 19:22

Dazu ein Interview mit Dr. Claus Köhnlein (Co-Autor von "Virus Wahn") bei Alpenparlament.tv, durchgeführt durch Michael Vogt (hochgeladen Juli 2011):

Dr. Claus Köhnlein - Virus-Wahn: Milliarden-Profite mit erfundenen Seuchen
www.youtube.com/watch?v=FbHB38IWuLU

Zitat ab 40:15:
"Also als mein Co-Autor [Torsten Engelbrecht] mit diesem Thema [Polio] ankam, da dachte ich lasst uns da die Finger davon lassen. Dann hört uns kein orthodoxer Mediziner mehr zu, wenn wir jetzt auch noch die Kinderlähmung mit reinnehmen. Dann habe ich mir aber die Argumente angehört und hab dann sehr schnell festgestellt, dass es tatsächlich so sein konnte. Und ja vor allen Dingen bei den Kälbern ja auch offensichtlich anerkannt so gewesen ist, dass durch den damals sehr sorglosen Umgang mit DDT sich das Zeug in der Muttermilch angereichert hat [s. oben verlinkten Film über die Folgen der Anreicherung von Glyphosat im Urin der Rinder] und bei den Kälbern die sogenannte Kälberlähmung ausgelöst hat. Da wurde es akzeptiert als ursächliches Agens, das DDT. Wir wussten damals nicht wie giftig das Zeug ist [Es ist nicht ganz klar wen er mit "Wir" meint. Er selber ist ja kein Veterinärmediziner.], so ähnlich wie mit AZT [= Zidovudin, Bestandteil des heutigen, sehr giftigen AIDS-"Heilungsmittel" Retrovir, das früher mal ein Krebs"heil"mittel war], wußten wir am Anfang ja auch nicht. Aber das hat halt eine sehr lange Halbwertszeit [im Körper des Rindes]. Und deswegen hat sich das in der Muttermilch angereichert und wurde so auf den Säugling oder das Kalb übertragen."

EDIT:
Ich habe gerade versucht genaueres zum Begriff Kälberlähmung zu finden. Es war mir nicht möglich. Es gibt nur die Erwähnung dieses Begriffs in Foren, Blogs oder Webseiten, aber keinerlei wissenschaftlichen Text dazu, nicht einmal ( :-/ ) Wikipedia kennt diesen Begriff.
Auf englisch gibt es zu "Calves paralysis" deutlich mehr, aber da habe ich nicht weiter geforscht.

Kälberlähmung

Waldläufer @, Donnerstag, 21.05.2015, 12:25 vor 3891 Tagen @ Leser68 4553 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.05.2015, 13:48

Ich habe gerade versucht genaueres zum Begriff Kälberlähmung zu finden.
Es war mir nicht möglich.

Kälberlähmung kann Weißmuskelkrankheit sein (Selenmangel). Das lässt sich per Labor abklären. (Eine ausreichende Mineralversorgung ist bei Mensch und Tier wohl das "A und O"!)

Themenwechsel
Wenn Sie sich mit solchen Themen befassen: Es gibt eine recht überzeugende These, dass die Verursacher von BSE Organophosphate sind. Diese wurden fast alle still und heimlich aus dem Verkehr gezogen und still und heimlich hört man fast nichts mehr von BSE. [[smile]]

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

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