Heute vor 100 Jahren: Stichwort Lusitania!

stocksorcerer @, Donnerstag, 07.05.2015, 16:03 vor 3904 Tagen 5115 Views

oder wie ich es nenne: "How to get THE ticket..."


http://www.faz.net/aktuell/politik/der-erste-weltkrieg/untergang-der-lusitania-amerika-...

vgl.:http://de.wikipedia.org/wiki/RMS_Lusitania

"Taucher fanden 2008 in dem Wrack Gewehrpatronen vom Kaliber .303 British Lee-Enfield des US-Herstellers Remington Arms. Sie schätzten die Gesamtmenge dieser Patronen auf vier Millionen."


Gruß
stocksorcerer

Schockwirkung zum Stimmungsumschwung

Falkenauge @, Donnerstag, 07.05.2015, 16:21 vor 3904 Tagen @ stocksorcerer 4584 Views

Der sonst gute Artikel trifft am Schluss nicht das Entscheidende. Churchill war durchaus erfolgreich.

Es kam zunächst darauf an, einen Stimmungsumschwung in der amerikanischen Bevölkerung zu erreichen. Neunzig Prozent waren gegen jegliche Beteiligung der USA am Ersten Weltkrieg. Die Nachricht von der Versenkung der Lusitania löste ein politisches Erdbeben aus. Eine Hetze brach in der US-Presse los. Die New York Tribune schrieb: „Seit dem 7. Mai werden Millionen in diesem Land bedauern, daß in Flandern keine Amerikaner mitfechten gegen Hunnen und Vandalen.“ So wurde die öffentliche Meinung zum Umschwenken gebracht, und immer mehr Stimmen sprachen sich offen für einen Kriegseintritt der USA gegen das Deutsche Reich aus. Der Lusitania-Fall bereitete in Amerika das Klima, in dem US-Präsident Wilson dann zwei Jahre später auf Seiten der Westmächte in den Ersten Weltkrieg eintrat. Dieser spätere Eintritt hatte rein strategische Gründe.

Ich habe das Thema im Rahmen der damaligen Medienpropaganda für den Krieg behandelt. "Die Massenmedien sind die größten Massenvernichtungswaffen."

Vgl.:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/19/wie-die-medien-fur-die-machtigen-zum-kr...

Und unsere »braven« Transatlantiker

LePenseur ⌂, Freitag, 08.05.2015, 10:46 vor 3904 Tagen @ stocksorcerer 3375 Views

... verbreiten in der Lizenzpresse immer noch die alten Desinformationen der Alliierten Mächte. Bspw. in der »Welt« am 1. März 2015, wo ein Willi Jasper dahinschwätzen darf: »Die Versenkung der "Lusitania" 1915 durch ein deutsches U-Boot war ein Terrorakt. Das Angriffsziel war die westliche Zivilisation«.

Mehr dazu hier — ich will nicht alles abtippen.

--
LePenseur

Das U-Boot hätte das Schiff warnen müssen. Wenn es zurückgefahren wäre, hätte es ja gereicht (oT)

BerndBorchert @, Freitag, 08.05.2015, 16:22 vor 3903 Tagen @ stocksorcerer 2699 Views

- kein Text -

Wie oft denn?

stocksorcerer @, Freitag, 08.05.2015, 17:03 vor 3903 Tagen @ BerndBorchert 3041 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 08.05.2015, 17:24

Das sehe ich ganz anders!

Das Schiff fuhr unter britischen Hoheitszeichen in einem Krieg, in dem England jedes deutsche Ruderboot eingeäschert hätte!

Es war bekannt, dass die Lusitania, wie ihre Schwesterschiffe, Kriegsmaterial transportierte. Der Kapitän, der so etwas auf seinem Schiff zulässt, der verstößt gegen jede Konvention und hat das Recht auf Schutz oder Gnade für Schiff inklusive Besatzung verspielt und trägt dafür die volle Verantwortung!

In 50 amerikanischen Zeitungen sollte im übrigen zeitnah jeder Mensch davor gewarnt werden, sich an Bord dieses Schiffes zu begeben. Die Anzeigen wurden vorab bezahlt für eine komplette Woche.

http://3.bp.blogspot.com/_MAIDScDNy6I/SVmLNzyQCrI/AAAAAAAADZg/LEsEu3G1Oc4/s400/lusitani...

Das Erscheinen der Warnung hat das amerikanische Außenministerium bewusst oder unbewusst in vielen Fällen vereitelt, so dass die Anzeige zum geplanten Zeitpunkt nur in einem einzigen Blatt erschien, dem "Des Moines Register". Offenbar gab es zeitnah von 50 nur einen einzigen Herausgeber, dem das Leben der Menschen wichtiger war als vom Außenministerium prophezeite mögliche Folgekosten durch Verleumdungsklagen. Die anderen wollten auf die Entscheidungen ihrer Anwälte warten. In der NYT erschien die Anzeige erst am Auslauftag.

So gesehen hat das Reich alles nötige unternommen, zumal der deutsche Botschafter beim amerikanischen Außenministerium darauf hingewiesen hat, dass das Schiff am Pier mit Kriegsmaterial beladen wurde und es somit zum legitimen Kriegsziel wurde. Ob der Präsident nun informiert wurde, wie es dem Botschafter versprochen wurde oder nicht, jedenfalls gab es von deutscher Seite kein Versäumnis.

Dass Churchill das Schiff ohne Begleitschutz fahren ließ, nachdem er davon Kenntnis haben musste, dass es ein Ziel für deutsche U-Boote sein würde, ist fahrlässig oder vorsätzlich. Ich glaube letzteres, um die Stimmung in Amerika gegen das Reich kippen zu lassen. Wenn es durchkommt, prima. Wenn es torpediert wird: auch! Es war eine Falle. Eine churchillsche Win-Win-Situation.

Ich gebe einem feindlichen Schiff mit massig Munition an Bord keine zweite Chance, das Zeug an die Front zu kriegen, mit dem mutmaßlich meine Landsleute erschossen werden.

Thema durch. Für mich jedenfalls.

Gruß
stocksorcerer

Ja genau, es war eine Falle. Und dumm, drauf reinzufallen. Und unmenschlich den 1000 Zivilisten gegenüber noch dazu (oT)

BerndBorchert @, Freitag, 08.05.2015, 17:51 vor 3903 Tagen @ stocksorcerer 2578 Views

- kein Text -

So ist Krieg leider nun mal!

stocksorcerer @, Freitag, 08.05.2015, 18:40 vor 3903 Tagen @ BerndBorchert 2794 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 08.05.2015, 18:47

Und das meine ich so, wie ich es sage. Ich hasse Krieg. Jeder, der einmal Gefahr lief, daran teilnehmen zu müssen und ansatzweise erkennt, dass der Krieg immer von Menschen verbrochen wird, die selbst daran nicht teilnehmen und nichts Für Leib und Leben zu befürchten haben, wird das gerne unterschreiben.

Im Krieg sterben Zivilisten. So in Dresden und im Ruhrgebiet. Auch das ist ein Verbrechen. Aber solche Dinge geschehen zu Hauf. Die einen werden in Medien abgebildet, die anderen fein heraus gehalten oder aber mit einem Etikett versehen, dass die Zivilbevölkerung das dann halt "verdient" hat, aus welchen Gründen auch immer.

Und das größte Problem ist, dass solche Schlaglichter herangezogen werden, um Kriegsschuld festzumachen mit konstruierten Dingen, mit false-flag- Operationen, mit medienwirksamen Ereignissen, die Emotionen schüren und die Wahrnehmung der Menschen trüben.

Nach reichlichem Beschäftigen gerade mit dem ersten Weltkrieg bin ich längst, wie ein paar Historiker weltweit, der Meinung, dass dem Deutschen Reich am aller wenigsten ein Vorwurf zu machen ist. Keine Nation hat sich vor dem Ausbruch so viel Mühe gegeben, die Wogen zu glätten.

Auf Nachfrage gerne mehr, aber ich verspüre keine Lust, auf Einzeiler mit Romanen zu antworten, die dann wieder mit einer Zeile abgespeist werden. Das wird dem Thema nicht gerecht.

Klingt absurd aber wahr!

XERXES @, Freitag, 08.05.2015, 19:34 vor 3903 Tagen @ stocksorcerer 2802 Views

Nach reichlichem Beschäftigen gerade mit dem ersten Weltkrieg bin ich
längst, wie ein paar Historiker weltweit, der Meinung, dass dem Deutschen
Reich am aller wenigsten ein Vorwurf zu machen ist. Keine Nation hat sich
vor dem Ausbruch so viel Mühe gegeben, die Wogen zu glätten.

Und wie war es vor WK II? Es gibt reichlich Dokumente - sie wurden in meinen Schulbüchern nicht erwähnt - die genau das gleiche in den Jahren 1938/39 ebenso belegen!

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

USA: 1000, 2000 bzw. 3000 eigene Leute geopfert, um die US-Bürger pro WK1, WK2 bzw. War-on-Terror umzustimmen

BerndBorchert @, Freitag, 08.05.2015, 22:03 vor 3903 Tagen @ XERXES 2801 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 08.05.2015, 22:10

Auch bei der Lusitana Geschichte sieht es so aus, dass die Leute, die die USA aus dem Hintergrund heraus beherrschen, US-Bürger geopfert haben, um die Stimmung im Land für einen Krieg umkippen zu lassen.

Dass die Deutschen bei der Lusitana so dumm waren, drauf reinzufallen und mit der Versenkung diesen Leuten - und auch dem jungen Churchill und den Engländern - diesen Gefallen zu tun, lässt sich nur kaum damit trösten, dass auch die US-Bürger jedesmal wieder so dumm sind, auf diesen Trick Ihrer eigenen Beherrscher-Mafia reinzufallen.

Lusitana, 1915, 1000 Geopferte: Falle
Pearl Harbour, 1941, 2000 Geopferte: Let-it-happen on purpose
9/11, 2001, 3000 Geopferte: Make-it-happen on purpose

Bernd Borchert

Nächstes Mal 4000?

StillerLeser @, Freitag, 08.05.2015, 22:11 vor 3903 Tagen @ BerndBorchert 2719 Views

Lusitana, 1915, 1000 Geopferte: Falle
Pearl Harbour, 1941, 2000 Geopferte: Let-it-happen on purpose
9/11, 2001, 3000 Geopferte: Make-it-happen on purpose

Wir sollten aufpassen, wenn was passiert, wo es 4000 Opfer gibt...

Selbst am Pier wurden die Passagiere von Botschaftsmitarbeitern noch gewarnt! (oT)

XERXES @, Freitag, 08.05.2015, 18:45 vor 3903 Tagen @ stocksorcerer 2645 Views

- kein Text -

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Wichtiger Artikel aus dem Spiegel im Jahre 1972 zur Lusitania

Leisereiter @, Samstag, 09.05.2015, 00:37 vor 3903 Tagen @ stocksorcerer 2833 Views

Damals, 1972, waren die Russen die Buhmänner, und die Deutschen (vorübergehend) nicht. Was uns verblüffend neutrale Zeitungsartikel bescherte, wie sie heute fast undenkbar wären:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42787456.html

Ganzen Artikel lesen, lohnt sich!

Aus urheberrechtlichen Gründen gebe ich nur stichwortartig wieder:

- Lusitania transportierte vor ihrer Versenkung schon oftmals (!) Kriegsmaterial aus USA nach England
- Auf ihrer letzten Fahrt 1.248 Kästen mit 7,5-Zentimeter-Granaten, 6.927 Kisten mit Handfeuerwaffenmunition, für Militärkarabiner und -Revolver
- Bewaffnet war die Lusitania auch, mit 12 Stück 15-Zentimeter-Schnellfeuergeschützen in getarnter Aufstellung. Diese Feuerkraft entsprach der von zwei Leichten Kreuzern!
- Seit September 1914 gehörte die "Lusitania" als Hilfskreuzer (!!!) zur britischen Kriegsflotte

- Churchill hatte bereits im Februar 1913 Anweisung an die Reederei der Lusitania gegeben, das Schiff mit Kanonen, Panzerplatten und Munitionsmagazinen zum Hilfskreuzer umzubauen, weil: "Spätestens im September 1914 haben wir Krieg mit Deutschland."

Woher wusste Churchill das schon eineinhalb Jahre vorher?

--
https://www.youtube.com/watch?v=faNge-o0V-k https://www.youtube.com/watch?v=fl9HMSTHeTg Möglicher Ausweg für Weiße: Werdet schwarz! http://edition.cnn.com/2015/06/16/us/washington-rachel-dolezal-naacp/ https://www.youtube.com/watch?v=LPjzfGChGlE

Nye Committe + Hallo an Alle

sigma @, Dienstag, 12.05.2015, 18:31 vor 3899 Tagen @ Leisereiter 2352 Views

Hallo, mein erster Beitrag hier im Forum.

Die Lusitania Versenkung war am 07.05.1915, der Kriegseintritt der USA geschah am 06.04.1917, also 2 Jahre später.
Wie die Nye Kommission (bis zu ihrem abrupten Ende 1936) herausfand, hatten die USA dem Dt. Reich zwischen 1915 und Januar 1917 etwa 27 Millionen Dollar geliehen, den Briten und den verbündeten Franzosen aber 2,3 Milliarden Dollar, also etwa den fast 100-fachen Betrag geliehen.
Und Deutschland war damals (1916) auf der Siegesstraße (Gallipoli, Massenmeuterei im franz. Heer, Rumänien geschlagen, Rußland geschlagen, Italien geschlagen, und vor allem: Ubootoffensive). Der amerikanische Einsatz wäre also futsch gewesen. Daher wurde seitens des amerikanischen Großkapitals die Sicherung der Rückgabe des Einsatzes angeordnet: Kriegserklärung an Deutschland, später auch an Österreich-Ungarn. Ich empfehle stets das englische Wiki - aus den bekannten Gründen. mfgo
http://en.wikipedia.org/wiki/Nye_Committee#Results

Caroll Quigley dazu (zitiert)

tradi @, Freitag, 15.05.2015, 18:20 vor 3896 Tagen @ stocksorcerer 2245 Views

zitiert in Die Einschwörung Hitlers / Wie Britannien und Amerika das Dritte Reich verursacht haben (S. 30) >> http://www.menschenkunde.com/weltgeschehen/preparata.html

"Die Lusitania war ein britisches Handelsschiff ... Es war mit 2.400 Kisten Gewehrmunition und 1.250 Kisten Granaten beladen. Es hatte die Anweisung, wenn immer es möglich wäre, deutsche U-Boote anzugreifen. 785 der 1.257 Passagiere, darunter 128 von 197 Amerikanern verloren ihre Leben.

Die Inkompetenz des diensthabenden Kapitäns trug zu den Verlusten genauso bei wie eine rätselhafte "zweite Explosion", nach dem das deutsche Torpedo getroffen hatte. Das Schiff, das 'als unsinkbar' galt, ging innerhalb von achtzehn Minuten unter.

Der Kapitän befand sich auf einem Kurs, den zu vermeiden er angewiesen worden war. Er fuhr mit verminderter Geschwindigkeit. Er befehligte eine wenig erfahrene Besatzung. Die Bullaugen waren offen geblieben, die Rettungsboote nicht ausgeschwenkt worden und es waren keine Übungen an den Rettungsbooten durchgeführt worden..." (Quigley, Tragedy, S. 250-251).

--
Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit
(Thomas Jefferson)

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