NeuroNation und IconBIT

Olivia @, Mittwoch, 06.05.2015, 08:43 vor 3908 Tagen 2418 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 06.05.2015, 08:50

Ich habe gestern meine iconBIT Android-Watch bekommen und habe beim Suchen nach verschiedenen Apps (WhatsApp, Rechner etc.) die App „NeuroNation“ entdeckt.

Sie fällt unter die Rubrik „Gehirn-Jogging“ und trainiert meiner Ansicht nach sowohl das Gedächtnis, als auch die Konzentration und das schnelle Erfassung von sich ändernden Strukturen. Inzwischen habe ich die App auf mein Tablett geladen und bereits einige Durchgänge absolviert. Pro Durchgang sind beim "Aufbautraining" 5 Minuten angesetzt. Mir gefällt die App sehr gut. Man kann sie offline nutzen und muss sich nicht zwangsweise anmelden. Ein „Aufbautraining“ und eine „Freie Übungswahl“ sind kostenlos. Das Aufbautraining steigert (auf den Benutzer angepasst) Schwierigkeitsgrad, Umfang und Geschwindigkeit der Übungen. Sogar das Kopfrechnen wird trainiert :-))).

Die App macht Spaß. Man fühlt sich wie eine junge Katze, die ganz schnell mit ihren Pfoten nach Fliegen oder Schmetterlingen greift. Ich werde die App meiner Tochter empfehlen (Kopfrechnen), da man sie (wie ein Spiel) nebenbei (warten an der S-Bahn etc.) benutzen kann. Sie birgt ein gewisses Suchtpotential. :-)))

Zur Smartwatch von iconBIT: Die Modelle sind baugleich mit den von Pearl angebotenen Smartwatches von Simvally. Bei Amazon hat jedoch iconBIT bessere Bewertungen. Die Geräte scheinen zuverlässiger zu sein. Diese kleinen Computer sind wirklich bemerkenswert und werden wohl bald das übliche Smartphone verdrängen. Beide Firmen stellen mit ihren Smart-Watches komplette Android-Computer zur Verfügung, die keine Bluetooth-Verbindung zum einen Smartphone benötigen, sondern vollkommen selbständig sind. Sie haben einen Lautsprecher und das Telefonieren geht auch ohne Headphones, wahlweise kann man jedoch Bluetooth-Geräte anschließen. Der Speicher kann mit Micro-SDs auf bis zu 32 GB aufgerüstet werden. Inzwischen gibt es auch spezielle Apps für Smartwatches. Es funktionieren aber auch die üblichen Apps. Keinerlei Probleme mit WhatsApp etc.

Ich brauche die SW zum telefonieren, damit ich nicht ständig mein Smartphone „suchen“ muss, wenn ich unterwegs bin (Handtasche). Bis ich das Ding gefunden habe, sind die Telefonate weg. Die Anrufweiterleitung geht jetzt also (je nach Situation) auf die SW und nicht mehr aufs Smartphone. Außerdem werde ich mir eine ganze Reihe von Vorträgen auf die Karte laden. Die kann ich dann hören, wenn ich zu Fuß unterwegs bin. Verwenden werde ich meine üblichen Kopfhörer. Dazu kaufen werde ich noch einen Bluetooth-Dongle an den ich die Kopfhörer anschließe.

Es ist eine Kamera an Board und ein „Diktiergerät“. E-Mail-Funktionen und auch Maps stehen zur Verfügung. Über Bluetooth ist eine externe Tastatur anschließbar. Hoffentlich kann ich damit meine e-Mail-Daten eingeben :-))). Das „Ding“ ist erstaunlicherweise tatsächlich mit den Fingern bedienbar. Die Systemschriftarten kann man unterschiedlich groß einstellen.

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Erste Erfahrungen

Olivia @, Donnerstag, 07.05.2015, 08:50 vor 3907 Tagen @ Olivia 1739 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 07.05.2015, 08:55

Ich habe gestern meine iconBIT Android-Watch bekommen und habe beim Suchen
nach verschiedenen Apps (WhatsApp, Rechner etc.) die App „NeuroNation“
entdeckt.

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Gehirnjogging

Die App ist sehr vernünftig. Das kostenlose Aufbautraining bietet sicherlich für einige Zeit Spaß. Dann kann man entweder zusätzliche Module kaufen oder einfach ein paar Parameter bei den persönlichen Angaben variieren.

Für etwas unter 1 Euro kann man sich die Möglichkeit zur Vergleichswerteauswertung kaufen. Das spornt ein bisschen an :-))).
Verglichen wird mit anderen Nutzern von NeuroNation, die das gleiche Alter und Geschlecht haben.
Ich persönlich kaufe mir Karten mit denen ich mein Google-Konto „prepaid“ aufladen kann und als e-Mail-Adresse ist eine „Freizeit“-Adresse hinterlegt.

Wie gesagt, wenn man mit dem Aufbautraining „durch“ ist, dann könnte man in der anderen Geschlechtsgruppe trainieren oder aber in anderen Altersgruppen. Die Sensorik wird ebenfalls trainiert und die Anforderungen regelmäßig gesteigert. Mit ganz schnellen Kids wird man nicht mithalten können. Das Kopfrechnen könnte dies jedoch ausgleichen, denn das lernen die nicht mehr. Wenn sie es dann aber über das Programm gelernt haben, dann....

Inzwischen benutzen 2 Mio Anwender die App*. Beim Training bekommt man regelmäßig Informationen darüber, welche Universität dem Programm „was“ bescheinigt hat (ich vergesse das sofort wieder - unnötiger Ballast). Eine Auszeichnung der BRD hat NeuroNation inzwischen auch. Es soll die Alzheimer-Wahrscheinlichkeit um 40 % reduzieren und je mehr alte Menschen "in Form" gehalten werden, um so besser für die Anderen.

Es gibt insgesamt 14 Stufen beim Aufbautraining. Jede Stufe ist unterteilt in verschiedene Schwierigkeitsgrade. Das Trainieren wird vom Programm mit Hilfe von netten Bezeichnungen innerhalb jeder Stufe belohnt.

Es ist in der Tat wirklich ein Gehirntraining, natürlich eingeschränkt auf bestimmte Bereiche, aber lohnenswert.

*Ich gehe davon aus, dass in diese Zahlen im wesentlichen Normalbürger einfließen, die sich mit Handy-Apps beschäftigen.

Inzwischen habe ich die App meiner Schwester weitergegeben. Sie gibt Gedächtnistrainings. - Bin mal gespannt, was sie dazu sagt. Ohne Vergleichsmodul hält das Programm alle gut bei Laune und macht Spaß. Man kann es also ohne Sorge auch bei Problemgruppen einsetzen.

Zur SmartWatch:

Habe sie heute zum ersten Male „life“ benutzt (ohne Headphone). Ab und zu ist die Stimme weg, aber im wesentlichen geht es. Es ist noch kein Ersatz für das Smartphone. Aber die App konnte ich komfortabel damit durchgeben. Für längere Gespräche ist es nicht geeignet. Vielleicht ist es besser, die teurere Version mit dem größeren Arbeitsspeicher zu kaufen. Ich habe die Basisversion „Callisto 100“ für 130 Euro bei Amazon gekauft, um sie erst mal auszutesten. Mal schauen, wie es mit den Headphones geht. Bis jetzt bin ich zufrieden mit meiner „Beute“.

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Auffälligkeiten

Olivia @, Freitag, 08.05.2015, 09:51 vor 3906 Tagen @ Olivia 1735 Views

NeuroNation

Nachdem die Übungen des ersten Tages sich anfühlten wie das fröhliche Fangen von Schmetterlingen, kamen gestern Gefühle wie von einem Boxkampf auf. Ich überlegte mir, ob ich nicht einen Sandsack im Keller aufhängen sollte.

Grund: Das Gesichtsfeld verringert sich sehr stark bei älteren Menschen. Das, was man früher „auf einen Blick“ gesehen hatte, sieht man nun nur noch mit einer ganzen Reihe von Blicken. Als „Allesseher“ von früher muss ich als älterer Mensch nun mit Planquadraten arbeiten. Ärgerlich!
Im Zusammenhang mit NeuroNation bedeutet dies, dass ich auf meinem 12“ Tablett die Anzahl der Auswahlsymbole nicht mehr komplett erfassen kann, also mehrere Blicke benötige und dadurch für Symbole, die außerhalb meines Blickfeldes liegen, zu langsam werde. Da die Uhr beständig tickt bekomme ich nur die Symbole „rechtzeitig“ zu fassen, die ich „auf einen Blick“ sehe. - Für dieses „Problem“ werde ich nun nach einer Lösung suchen müssen.

Wenn Übungen sehr schnell werden, kann es passieren, dass der Bildschirm zu langsam reagiert, einen Tastendruck nicht annimmt und dann 0 Punkte vergibt. Ebenfalls ärgerlich, aber mit entsprechender Konzentration zu bewältigen.

Die Geschwindigkeit ist sowieso ein Thema: Die zu vergleichenden geometrischen Symbole bewegen sich mit zunehmender Geschwindigkeit über den Bildschirm und überlappen/verdecken sich dabei. Ist man nicht schnell genug, erwischt man das falsche Symbol. Auch ärgerlich! Also: Geschwindigkeit steigern! Vielleicht sollte ich doch mit dem Boxtraining beginnen. :-))) - Jugendliche mit viel Spielerfahrung sind hier eindeutig im Vorteil.

Bei Müdigkeit, Stress, Unaufmerksamkeit verschlechtern sich naturgemäß die Werte.

Interessant: Bei welcher Übungskategorie die Stärken und die Schwächen bzw. die schnellsten und größten Fortschritte liegen. Auch interessant, wie die Vergleichsgruppen hinsichtlich der einzelnen Übungen liegen. Besonders das Auswerten im Zusammenhang mit der Trainingsstufe ist informativ.
Besonders interessant für mich die Gruppenwerte im Zusammenhang mit räumlicher Orientierung. Ich frage mich sowieso, welche Auswirkungen die Tatsache hat, dass fast jeder nur noch mit TomTom und Konsorten unterwegs ist. NEIN, ich nicht! Mit voller Absicht!

SmartWatch
Habe inzwischen den dazugehörigen Ministift gefunden. Das erspart mir die Schere bei der Konfiguration. Immerhin hat das Display ganz positiv auf Metallgegenstände reagiert. :-))

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