Der Antipräsident mal wieder: Gauck offen für Reparationen an Griechenland

XERXES @, Freitag, 01.05.2015, 19:37 vor 3910 Tagen 5994 Views

Abgesehen davon, dass er protokolarisch nichts anderes als ein Grüßaugust ist und bei solchen Fragen einfach nur die Klappe zu halten hat, würde es mich doch schon interessieren, ob er sich auch durchliesst, wie Leser des MSM sein Geschwafel kommentieren.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article140410860/Gauck-offen-fuer-Reparationen-a...

Als Beispiel:

"der Typ kann zahlen, wenn er will, soll aber aufhören immer von sich auf andere zu schliessen. Oder will man damit erklären das unser Geld alternativlos weg ist ?"

oder:

"von mir keinem cent -- der will wohl gerne das Geld von Deutschen Steuerzahler verschenken -- ein Präsident der von D. VOLk gewählt würde - hätte klar gesagt : das Thema ist abgeschlossen -- da sollte die Südamerikaner erst mal das geklaute Gold von Spanien zurück fordern"

nicht schecht auch:

"Aus welcher Tasche will er Zahlen? Aus eigener bestimmt nicht, also aus unserer. Hält er sich für römischer Kaiser oder wie?. Und dann fragt man sich warum die rechtsradikalen immer mehr anhänger bekommen."

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And meaning.”

Rechtsnachfolger oder nicht - Hast Du dazu die Anstalt gesehen?

azur @, Freitag, 01.05.2015, 23:01 vor 3910 Tagen @ XERXES 5361 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 01.05.2015, 23:04

Hallo Xerxes,

das deutsche Reich hatte tatsächlich einen Zwangskredit erhoben und auch eine Rate zurück gezahlt. Siehe auch*.

Hast Du dazu die Anstalt gesehen? Sehenswert.
https://www.youtube.com/watch?v=FbRKcwhRKhc -
zu den Forderungen und wie sie bsher behandelt wurden: ab min 41 und 22 sec.
Man höre die Argumente der Bundesregierung, die auch mit Friedensschlussdebatten zu tun hat.

Auch dort zu weiteren Schäden.

Einige hatten die Chance sich Reparationen zahlen zu lassen, adere weniger. Einige waren stärker, andere schwächer.

"Wirtschaftliche Ausbeutung

Bis ins Jahr 1941 waren die Plünderungen von Sachgütern eher willkürlicher Natur, beispielsweise die Ausräumung Athener Geschäfte und Büros durch Wehrmachtssoldaten. Mussolini spottete über diese Situation in Griechenland, dass "Die Deutschen den Griechen selbst die Schnürsenkel davon getragen haben."[18] Anschließend wurde die Ausbeutung systematisiert. So wurden fortan die Besatzungskosten so festgelegt, dass sie den Wert der beschlagnahmten Güter überstiegen. Griechenland hatte die höchsten Besatzungskosten eines vom Deutschen Reich besetzten Landes zu zahlen. Als der Betrag astronomische Höhen erreichte, entschied Hitler, diese im Fall von Griechenland in Aufbaukosten umzubenennen.[19]

Am 1. Oktober 1942 wurde die DEGRIGES (Deutsch-Griechische Warenausgleichsgesellschaft mbH) gegründet. Zweck der Gesellschaft war, Sach- und Vermögenswerte des Landes abzuziehen sowie die Besatzungskosten einzutreiben, nachdem die Bank von Griechenland aus deutscher Sicht diesen Zweck nur unzureichend erfüllt hatte. Zudem wurde der griechischen Kollaborationsregierung im Dezember 1942 eine zinslose deutsche Zwangsanleihe abgepresst, die sich bis 1945 auf 476 Millionen Reichsmark summierte und seither ohne Rückzahlung blieb.

Die Konfiskation aller Nahrungsmittel, stand eine lächerliche Anzahl verteilter Lebensmittel gegenüber. Dies machte sich besonders in Athen bemerkbar, wo während der großen Hungersnot 300.000 Menschen starben. 130.000 Zivilisten wurden von der deutschen Besatzungsmacht umgebracht und 70.000 griechische Juden in Vernichtungslager deportiert.[20] Über 150.000 NS-Zwangsarbeiter wurden sowohl in Griechenland eingesetzt, als auch nach Deutschland verschleppt[21]."

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-griechische_Beziehungen#Wirtschaftliche_Ausbeutung

*) Schon vom 10. Februar: http://www.tagesschau.de/ausland/griechenland-forderungen-faq-101.html

Alles nicht so einfach.

Aber wenn nun die bisherige Linie aufgegeben werden soll, dann vielleicht um den Absturz von GR, der EU und des Euro zu (verzögern) verhindern. Allerdings haben die Griechen jetzt nicht nur mehr Druckmittel, sondern auch mehr Aufmerksamkeit.

Viele freundliche Grüße

azur

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Otto Normalo weiß wenig

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 02.05.2015, 07:51 vor 3910 Tagen @ XERXES 5584 Views

Die Bevölkerung in Deutschland und auch in Österreich weiß sehr wenig über die Vorgänge in GR. Das, was zumeist erzählt wird, entspricht den regierungstreuen Medien in D.
Fest steht, dass die Forderung nach Wiedergutmachung in GR nicht erst von dieser Regierung erhoben wurde, sondern auch bereits von den Vorgängern. Die allerdings haben sich auf dem Rücken des griechischen Volkes so mit D geeinigt, dass das vorerst unter den Tisch gefallen ist.

Da ich nach Möglichkeit nur dann über was rede, wenn ich auch darüber Bescheid weiß, habe ich meine direkten Drähte nach Athen benützt, um mich zu informieren. Deshalb bin ich gerade an einem Bericht über die griechische Situation, mit Analysen und Quellenangaben. Dauert noch ein paar Tage, dann ist es fertig. Wird dann in der "gegenfrage" abgedruckt.

Um aber nur mal ein aktuelles Beispiel dafür zu geben, welcher Blödsinn über GR täglich verzapft wird, folgendes:

Ein Bericht von "unzensuriert":

http://www.unzensuriert.at/content/0017668-Griechenland-Entmachtung-von-Finanzminister-...

Dazu mein 1. Kommentar v. 1.5. 2015:

Immer mal langsam
Wenn sowas durch die Meldungen geistert, dann bin ich immer vorsichtig.
Hab da so meine Drähte, - direkt nach Athen. Ich überprüfe das erstmal mit Leuten vor Ort, die sich auskennen, und dann schreib ich was drüber.

Mein 2. Kommentar v. 2.5.2015:

Angekündigter Kommentar zu Varoufakis
Direkte aktuelle Infos aus GR:
Der griechische Finanzminister genießt nicht nur das Vertrauen der Regierung sowie von Tsipras, sondern auch das der Bevölkerung. Die personelle Änderung in der Verhandlungskommission, der Varoufakis genauso angehört, hat interne Gründe, - die mögen strategischer oder anderer Natur sein. Vermutlich will man nur das Klima etwas entspannen, weil Varoufakis eine sehr dominierende Persönlichkeit ist, dem man nicht so schnell kleinkriegt. Der Finanzminister ist unangefochten der Zentralpunkt bei den Verhandlungen mit Brüssel. Der Mann hat nicht nur hervorragende Fachkenntnisse, spricht perfekt englisch und kann in dieser Sprache auch knallhart argumentieren.
Er ist vielen seiner europäischen Amtskollegen um Längen voraus, - und genau das stört viele. Das hat sich wieder beim Treffen in Riga gezeigt. Sehr treffend hat das „die Anstalt“ in der letzten Sendung gebracht, - sodass es sogar mit griechischen Untertiteln in GR gesendet wurde.
http://thevideos.gr/die-anstalt-europe-vs-varoufakis-with-greek-subs/
Fest steht, dieser Mann wird von den Merkel-und Brüsselhörigen Medien aufs Härteste bekämpft, wie man z.B. in „BILD.de“ und „heute.at“ sehen kann. Vieles dabei ist an den Haaren herbeigezogen. Der Minister ist bei seinen Landsleuten derart beliebt, dass er keine Leibwächter benötigt. Das , was in dem Video zu sehen ist, soll mal Strache probieren, - da braucht er nochmal zwei Generationen dafür:
https://www.youtube.com/watch?v=JWVl-MPLl-M

Er ist immer Herr der Lage, auch dann, als er einmal von einer Gruppe von Linksanarchisten in einem Lokal provoziert wurde. Er regelte das in direkter Konversation, ohne Polizei. Welcher Politiker kann das bei uns?

Fährt mit seinem Motorrad, auch manchmal mit dem Fahrad zur Arbeit, - nach Staatsbesuchen fährt er mit der U-Bahn heim und trägt sich seine Koffer selber.

Er hat aber auch klargestellt, dass er kein Linker, kein Marxist sei, sondern in erster Linie Patriot. Sicher gibt es auch in GR Leute, die ihn lieber entmachtet sehen wollen. Z.B. einer der Oligarchen in GR, Bobolas. Sein Sohn mußte erst dieser Tage eine Strafe von 1,5 Mio € an das Finanzministerium bezahlen. Fest steht, in GR ist keine Rede davon, dass Varoufakis entmachtet werden soll, - im Gegenteil. Diese Hirngespinste entspringen den Wunschträumen des Herrn Schäuble.

Unzensuriert hat eine ähnlich lautende Meldung des ORF (der der neuen gr. Situation auch nicht positiv gegenübersteht) im Sinne von „Bild“ und „heute“ umgepolt und noch auf einen eigenen Negativ-Beitrag verwiesen. So manipuliert man Meinungen, das ist aber kein objektiver Bericht.

Gratulation zu diesem Bundespräsidenten ;-)

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 02.05.2015, 08:54 vor 3910 Tagen @ XERXES 4823 Views

Der verlangt sich auch noch, dass die Deutschen Reparationszahlungen für die Schlacht im Teutoburger Wald leisten sollen <img src=" />

Danke, das ist gut zu hören!

mabraton @, Samstag, 02.05.2015, 11:45 vor 3909 Tagen @ helmut-1 3817 Views

Hallo helmut!

So hätte ich das an Tsipras Stelle auch gemacht. Man setzt den Sockenpuppen einfach auch Sockenpuppen gegenüber.

Beste Grüße
mabraton

(Beitrag gelöscht – Rechtschreibung, Formatierung) (oT)

aliter @, Samstag, 02.05.2015, 11:49 vor 3909 Tagen @ sensortimecom 3492 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 02.05.2015, 13:05

- kein Text -

Das ist schon in Ordnung

eddie09 @, Samstag, 02.05.2015, 12:23 vor 3909 Tagen @ XERXES 4270 Views

Er, in seiner kleinen, gefühlsorientierten Microwelt, von absolut egoistischen Sichtweisen getrieben, kann ja nur in der Gier nach Pluspunken so reden. Er zahlt es ja nicht. Auf seine Vergütung und Pension hat es nicht den geringsten Einfluss. Er lässt das zahlen, was er großherzig vergibt.

Solche Leute wie der Betroffenheits-gauck-ler sind der Ausdruck einer degenerativen Befindlichleichkeitsstörung, die psychiatrisch behandelt werden sollte. Aber was soll es, wir haben es in der Hand, und wir tun einfach nichts. Dabei müssen wir nur das richtige Kästchen ankreuzen.

Gruß

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Wenn du direkte Drähte nach Athen hast

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 02.05.2015, 13:28 vor 3909 Tagen @ helmut-1 3859 Views

Die Bevölkerung in Deutschland und auch in Österreich weiß sehr wenig
über die Vorgänge in GR. Das, was zumeist erzählt wird, entspricht den
regierungstreuen Medien in D.
Fest steht, dass die Forderung nach Wiedergutmachung in GR nicht erst von
dieser Regierung erhoben wurde, sondern auch bereits von den Vorgängern.
Die allerdings haben sich auf dem Rücken des griechischen Volkes so mit D
geeinigt, dass das vorerst unter den Tisch gefallen ist.

und es hier um Wiedergutmachung geht, kannst du vielleicht auch rausbringen, wie es um die Wiedergutmachung der Türken an Griechenland steht für 400 Jahre Besatzung.
Schließlich könnte man das ja als Vorbild nehmen.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Gebrieft, Opportunismus und Altersschwäche.

Olivia @, Samstag, 02.05.2015, 16:30 vor 3909 Tagen @ eddie09 3803 Views

Solche Leute wie der Betroffenheits-gauck-ler sind der Ausdruck einer
degenerativen Befindlichleichkeitsstörung, die psychiatrisch behandelt
werden sollte. Aber was soll es, wir haben es in der Hand, und wir tun
einfach nichts. Dabei müssen wir nur das richtige Kästchen ankreuzen.

............

Nein, das wird nicht behandelt. Dazu gibt es viel zu viele Opportunisten im Lande. Und was Vorgaben betrifft, so sind die meisten Bundesbürger auch daran gewöhnt, nach Vorgaben zu handeln. Dass dieser "Freiheitskämpfer" ganz spezielle Kenntnisse, Erfahrungen und Methoden entwickelt hat, um seine Pfründe auch im damaligen Umfeld sicherzustellen, das kann man in Gerichtsakten nachlesen.

Es würgt mich, wenn ich nur ein Wort lese von diesem Repräsentanten.

--
For entertainment purposes only.

Experte auf N24: Zwangsanleihe gäbe es nicht

azur @, Samstag, 02.05.2015, 22:01 vor 3909 Tagen @ azur 3655 Views

Ob die Argumentation tragen kann (z. B. was da aufgerechnet werden soll), wird man sehen: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6325658/die-angebliche-zwangsanleihe-gibt-e...

Danke dem Mitlesendem, dem es offen steht, so etwas als Leserbrief einzustellen, für den Tipp. Sende es nicht immer an mich, sondern das Forum.

Wegen der anderen Zuschrift - es wird ja nicht mit den 70k argumentiert. 6 [[zwinker]]!

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Therapie

Rybezahl, Samstag, 02.05.2015, 22:01 vor 3909 Tagen @ eddie09 3471 Views

Ich dachte ja mal, man müsste diese Leute mit LSD versorgen. Ich bin aber unter dem Gesichtspunkt der aufgeklärten, humanistischen Denkweise zu dem Schluss gekommen, dass man eine langsame Herangehensweise braucht. Mindestens die Hälfte eines Parlamentes würde sonst umgehend aus dem Fenster springen. Die andere Hälfte eines Parlamentes würde freiwillig aus dem Politikbetrieb ausscheiden.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Es gibt keine griechiche "Zwangsanleihe", von der die Griechen jetzt (mT)

DT @, Sonntag, 03.05.2015, 08:40 vor 3909 Tagen @ azur 3407 Views

mit Zins und Zinseszins ihre Dutzenden Milliarden Reparationen ableiten:

http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article138498430/Griechenlands-476-Mill...


"Die Summe von 476 Millionen wird als Begründung für verschiedene Forderungen an die Bundesregierung herangezogen. Heute sollen diese einen Wert von mindestens fünf Milliarden Euro haben. Laut den Griechen selbst wäre sie sogar elf Milliarden wert.

Doch ein Blick ins Archiv – auf die originalen Quellen – wirft ein neues Licht auf die Geschichte. Das überraschende Ergebnis: Es gab überhaupt keine deutsche Anleihe in diesem Wert. Es gab nur die Forderung nach Besatzungskosten, die Griechenland zu tragen hatte.
Die Akte R 27320 aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes
Foto: pa/akg,Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes/R27320 Die Akte R 27320 aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes

Das zeigt eine 251 Blatt starke Akte mit der Signatur R 27320, die einst im Bundesarchiv angelegt wurde, aber heute im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes liegt. Sie ist nicht geheim, sondern kann problemlos bestellt und eingesehen werden."


Der Historiker Götz Aly:

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zu-griechenland-griechen--deutsche---rep...

Die Deutung "Zwangsanleihe" geht auf den "Historiker" Hagen Fleischer zurück, mit dt. und griechischem Paß. Aus dem WELT Artikel:

"Es genügt, festzustellen, dass es sich bei den 476 Millionen Reichsmark eben nicht um eine irgendwie geartete "Anleihe" gehandelt hat. Diese Deutung geht auf den Historiker Hagen Fleischer zurück, die der Emeritus der Universität Athen mit griechischem und deutschem Pass in Interviews etwa mit der ARD ausgeführt hat.

http://www.tagesschau.de/ausland/nsbesatzung-griechenland-101.html

Vorsichtigerweise setzt Fleischer Wörter wie Kredit oder Anleihe in diesem Zusammenhang meist in Anführungszeichen, jedenfalls in der auf der Website veröffentlichten schriftlichen Form. Trotzdem sieht er darin eine Rechtsgrundlage für griechische Forderungen von rund zehn Milliarden Euro. Diese Summe ergebe bei einer moderaten Verzinsung die kaufkraftadäquate Umrechnung."

Gilt natürlich nicht für echte Demokratien. (oT)

Rybezahl, Sonntag, 03.05.2015, 08:51 vor 3909 Tagen @ Rybezahl 2730 Views

- kein Text -

Herrlich, wie die Abstimmung die Umfrage widerspiegelt...;-) (oT)

XERXES @, Sonntag, 03.05.2015, 15:40 vor 3908 Tagen @ aemb 2852 Views

- kein Text -

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