Der Fall Tugce - Frage an die Mediziner
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 28.04.2015, 13:31
Vom gestrigen Verhandlungstag fand ich folgende Aussage:
"10.33 Uhr: Dann hat ein Sachverständiger noch Fragen an die Zeugin. Er leitet sie mit den Worten ein, dass die Befragung jetzt sehr schwer werden könnte. Er fragt die Zeugin, die eine Ausbildung zur Krankenschwester macht, ob sie noch einmal die Situation durchgehen könne, in der Tugce bereits am Boden lag. Sie erklärt: „Ich wollte sie in die stabile Seitenlage drehen. Doch das war mir nicht möglich, weil sei gekrampft hat. Es war überall Blut, es lief ihr aus dem Ohr und war in ihrem Gesicht. Ich schrie nach Wasser, um sie zu säubern.“ Nun weint auch Tugces Vater als er die Worte der Zeugin hört. Sie erklärt weiter: „Ich wollte einfach nur den Nacken stabilisieren und mit ihr sprechen. Sie hat zwei Mal ‚Ja‘ gesagt. Währenddessen habe ich mit meiner Hand ihre Blutung gestoppt. Ein junger Mann hat versucht ihre Zunge nach vorne zu ziehen, damit sie diese nicht verschluckt und daran erstickt. Sie ist immer wieder weggekippt. Dann war sie bewusstlos.“
Bluten aus dem Ohr spricht ja sofort für eine Verletzung des Schädels. Wenn man diese Blutung von außen stoppt, verstärkt das nicht automatisch die Einblutung ins Hirn, bzw. darf eine solche Blutung gestoppt werden?
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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.â€