Hallo BillHicks!
Na, Du klingst ja ganz schön angefressen
Ist halt ernüchternd, immer wieder den Tatsachen ins Auge sehen zu
müssen:
Der Kollektivismus (Verstaatlichte Menschen/Debitismus in jeder
Ausprägung) ist per se ein Machtbastard
und
keine Herz-Jesu-Veranstaltung (Dottore).
Das ist ziemlich undifferenziert findest Du nicht? Wie soll das so zu mehr
Verständnis bei unseren Lesern beitragen?
Zu noch mehr Verständnis, nachdem hierzu doch schon alles wiederholt gesagt wurde?
Es gibt bekanntermaßen gesellschaftliche Eigenschaften,
"Infrastrukturvoraussetzungen",
man könnte sagen notwendige - nicht hinreichende - Bedingungen, die eine
debitistische/eigentumsökonomische/kapitalistische Gesellschaft überhaupt
erst ermöglichen.
Ja, damit steigt die Macht. Die Demokratie ist die effizienteste Steigerungsform von Macht.
Macht und gewaltsame Ausübung von Macht (was einem Machtverlust
gleichkommt, aber das nur am Rande) gibt es auch gänzlich ohne
"Debitismus".
Ja, nur steigt eben die globale Machtposition mit der wirtschaftlichen Potenz, und diese ist abhängig von der Art der Machtausübung. Eine Feudalmacht kann mit demokratisch organisierten Mächten (Eigentumsökonomie) nicht schritthalten.
Der Varoufakis -
dieser erstaunlich schlechte Spieler - müsste halt mal den PCM
gründlich
studieren, dann wüsste er auch, dass es die Logik des Systems mit sich
bringt, dass in einer Wirtschaftsflaute die potentesten
Volkswirtschaften
(USA, Japan, Mittel- und Nordeuropa) die Zinsen senken können,
während
die PIGS und GUS zum genauen Gegenteil determiniert sind.
Das ist ihm durchaus bewusst und bekannt:
"the burden falls
disproportionately on the deficit countries"
Er hadert mit dem debitistischen Prinzip. Um austeritäre Massnahmen kommt ein Land, das sich kein Vertrauen erarbeitet hat auf dem Weltmarkt, eben nicht herum. Da hilft kein Zetern und kein Beten. Die Letten machten sich an die Arbeit; die Griechen nicht.
Vertrauen am
Markt muss man sich 'erarbeiten'. Von nichts kommt nichts.
Ohne die hier nicht im einzelnen benannten Infrasturkturvoraussetzungen
kann man strampeln wie man will.
So ist es. Voraussetzungen wollen erarbeitet werden, da man es – wie bereits erwähnt – nicht mit einer Herz-Jesu-Veranstaltung zu tun hat im Debitismus.
Macht ist das
produktivste überhaupt: Anderer arbeitet für dich.
Das klingt ja beinahe so als würde Macht alleine bereits
wirtschaftliche Prosperität erzwingen können?
Siehe oben. Es kommt auf die Art der Machtausübung an. Die feudale Ausprägung des Debitismus ist chancenlos auf den Welt-Märkten und deshalb vergleichsweise ohnmächtig.
Grüsse, Zara