Nur mal kurz: der Unterschied zwischen dem griechischen und dem US-Defizit

politicaleconomy @, Dienstag, 28.04.2015, 02:46 vor 3914 Tagen 5037 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 28.04.2015, 03:16

In 5 Minuten für Dummies, zum Ohren zuhalten:
https://www.youtube.com/watch?v=MEUWxNifJJ8#t=19m19s

Frohes Weghören. Nicht anklicken.

Und schon GAR nicht weiterfragen - oder gar das Buch lesen.

DAS IST NÄMLICH ALLES NUR PSEUDUINTELLEKTUELLES BLENDWERK, DAS NUR FÜR DAS ZIEL ENTWORFEN WURDE, MEHR GELD FÜR GRIECHENLAND VON DEN DEUTSCHEN ZU ERPRESSEN, richtig?

[image]

Auf KEINEN FALL wird da das dirty "little" secret der US-Hegemonie seit 1971 - samt Schuldenkrise der Entwicklungsländer, Zusammenbruch des "Sozialismus", failed states in Afrika und Massenflucht übers Mittelmeer glasklar erklärt.

DRINGEND WEGHÖREN!

IST DOCH ALLES NUR ZUSAMMENGELOGEN, DAMIT DIE FAULEN HÄNGEMATTENGRIECHEN NOCH MEHR MONEY FOR NOTHING KRIEGEN!

Danke für den Link. Hab den Minotaurus schon gelesen.

BillHicks ⌂ @, Wien, Dienstag, 28.04.2015, 03:00 vor 3914 Tagen @ politicaleconomy 3510 Views

Hi PE!

In 5 Minuten für Dummies, zum Ohren zuhalten:
https://www.youtube.com/watch?v=MEUWxNifJJ8#t=19m19s

Frohes Weghören. Nicht anklicken.

Na, Du klingst ja ganz schön angefressen [[zwinker]]
Danke für den Link. Den Vortrag habe ich noch gar nicht gesehen, obwohl das doch der mit dem "Finger" ist, oder?

Und schon GAR nicht weiterfragen - oder gar das Buch lesen.

Schon passiert. Nach ersten Seiten rein elektronisch nun gänzlich als Hardcover. Um es kurz zu machen: ein must read, aus meiner Sicht.
Mir fehlt freilich die Eigentumsfundierung, vor allem wenn YV historisch argumentiert. Die (reine) Eigentumsökonomie ist allerdings makroökonomisch freilich unterbelichtet, das brauchen wir hier aber nicht diskutieren. Auch soll das hier keine Rezension werden.

DAS IST NÄMLICH ALLES NUR PSEUDUINTELLEKTUELLES BLENDWERK, DAS NUR FÜR
DAS ZIEL ENTWORFEN WURDE, MEHR GELD FÜR GRIECHENLAND VON DEN DEUTSCHEN ZU
ERPRESSEN, richtig?

"Angefressen" ist wohl noch eine zu milde Vokabel. Du schreist ja![[freude]]
Nicht, dass ich es nicht verstehen würde. Bleib dran![[herz]]

Beste Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Der Varoufakis - dieser erstaunlich schlechte Spieler - müsste halt mal PCM lesen

Zarathustra, Dienstag, 28.04.2015, 09:16 vor 3914 Tagen @ BillHicks 3404 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 28.04.2015, 09:21

Hi PE!

In 5 Minuten für Dummies, zum Ohren zuhalten:
https://www.youtube.com/watch?v=MEUWxNifJJ8#t=19m19s

Frohes Weghören. Nicht anklicken.


Na, Du klingst ja ganz schön angefressen [[zwinker]]

Ist halt ernüchternd, immer wieder den Tatsachen ins Auge sehen zu müssen:
Der Kollektivismus (Verstaatlichte Menschen/Debitismus in jeder Ausprägung) ist per se ein Machtbastard und keine Herz-Jesu-Veranstaltung (Dottore). Der Varoufakis - dieser erstaunlich schlechte Spieler - müsste halt mal den PCM gründlich studieren, dann wüsste er auch, dass es die Logik des Systems mit sich bringt, dass in einer Wirtschaftsflaute die potentesten Volkswirtschaften (USA, Japan, Mittel- und Nordeuropa) die Zinsen senken können, während die PIGS und GUS zum genauen Gegenteil determiniert sind. Vertrauen am Markt muss man sich 'erarbeiten'. Von nichts kommt nichts. Macht ist das produktivste überhaupt: Anderer arbeitet für dich.

Beste Grüsse, Zara

Macht alleine bringt zunächst noch keine wirtschaftliche Prosperität (von anderer Prosperität mal ganz zu schweigen).

BillHicks ⌂ @, Wien, Dienstag, 28.04.2015, 12:31 vor 3914 Tagen @ Zarathustra 2711 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 28.04.2015, 15:13

Hallo Zara!

Hi PE!

In 5 Minuten für Dummies, zum Ohren zuhalten:
https://www.youtube.com/watch?v=MEUWxNifJJ8#t=19m19s

Frohes Weghören. Nicht anklicken.


Na, Du klingst ja ganz schön angefressen [[zwinker]]


Ist halt ernüchternd, immer wieder den Tatsachen ins Auge sehen zu
müssen:
Der Kollektivismus (Verstaatlichte Menschen/Debitismus in jeder
Ausprägung) ist per se ein Machtbastard und
keine Herz-Jesu-Veranstaltung (Dottore).

Das ist ziemlich undifferenziert, findest Du nicht? Wie soll das so zu mehr Verständnis bei unseren Lesern beitragen?

Es gibt bekanntermaßen gesellschaftliche Eigenschaften, "Infrastrukturvoraussetzungen", man könnte sagen notwendige - nicht hinreichende - Bedingungen, die eine debitistische/eigentumsökonomische/kapitalistische Gesellschaft überhaupt erst ermöglichen.
Macht und gewaltsame Ausübung von Macht (was einem Machtverlust gleichkommt, aber das nur am Rande) gibt es auch gänzlich ohne "Debitismus".

Der Varoufakis -
dieser erstaunlich schlechte Spieler - müsste halt mal den PCM gründlich
studieren, dann wüsste er auch, dass es die Logik des Systems mit sich
bringt, dass in einer Wirtschaftsflaute die potentesten Volkswirtschaften
(USA, Japan, Mittel- und Nordeuropa) die Zinsen senken können, während
die PIGS und GUS zum genauen Gegenteil determiniert sind.

Das ist ihm durchaus bewusst und bekannt: "the burden falls disproportionately on the deficit countries"

Vertrauen am
Markt muss man sich 'erarbeiten'. Von nichts kommt nichts.

Ohne die hier nicht im einzelnen benannten Infrasturkturvoraussetzungen kann man strampeln wie man will.

Macht ist das
produktivste überhaupt: Anderer arbeitet für dich.

Das klingt ja beinahe so als würde Macht alleine bereits wirtschaftliche Prosperität erzwingen können?
Wodurch wäre das begründbar?

Beste Grüsse, Zara

Beste Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Feudal organisierte Mächte sind relativ ohnmächtig verglichen mit demokratischen

Zarathustra, Dienstag, 28.04.2015, 13:19 vor 3914 Tagen @ BillHicks 2636 Views

Hallo BillHicks!


Na, Du klingst ja ganz schön angefressen [[zwinker]]


Ist halt ernüchternd, immer wieder den Tatsachen ins Auge sehen zu
müssen:
Der Kollektivismus (Verstaatlichte Menschen/Debitismus in jeder
Ausprägung) ist per se ein Machtbastard

und

keine Herz-Jesu-Veranstaltung (Dottore).


Das ist ziemlich undifferenziert findest Du nicht? Wie soll das so zu mehr
Verständnis bei unseren Lesern beitragen?

Zu noch mehr Verständnis, nachdem hierzu doch schon alles wiederholt gesagt wurde?

Es gibt bekanntermaßen gesellschaftliche Eigenschaften,
"Infrastrukturvoraussetzungen",
man könnte sagen notwendige - nicht hinreichende - Bedingungen, die eine
debitistische/eigentumsökonomische/kapitalistische Gesellschaft überhaupt
erst ermöglichen.

Ja, damit steigt die Macht. Die Demokratie ist die effizienteste Steigerungsform von Macht.

Macht und gewaltsame Ausübung von Macht (was einem Machtverlust
gleichkommt, aber das nur am Rande) gibt es auch gänzlich ohne
"Debitismus".

Ja, nur steigt eben die globale Machtposition mit der wirtschaftlichen Potenz, und diese ist abhängig von der Art der Machtausübung. Eine Feudalmacht kann mit demokratisch organisierten Mächten (Eigentumsökonomie) nicht schritthalten.

Der Varoufakis -
dieser erstaunlich schlechte Spieler - müsste halt mal den PCM

gründlich

studieren, dann wüsste er auch, dass es die Logik des Systems mit sich
bringt, dass in einer Wirtschaftsflaute die potentesten

Volkswirtschaften

(USA, Japan, Mittel- und Nordeuropa) die Zinsen senken können,

während

die PIGS und GUS zum genauen Gegenteil determiniert sind.


Das ist ihm durchaus bewusst und bekannt:
"the burden falls
disproportionately on the deficit countries
"

Er hadert mit dem debitistischen Prinzip. Um austeritäre Massnahmen kommt ein Land, das sich kein Vertrauen erarbeitet hat auf dem Weltmarkt, eben nicht herum. Da hilft kein Zetern und kein Beten. Die Letten machten sich an die Arbeit; die Griechen nicht.

Vertrauen am
Markt muss man sich 'erarbeiten'. Von nichts kommt nichts.


Ohne die hier nicht im einzelnen benannten Infrasturkturvoraussetzungen
kann man strampeln wie man will.

So ist es. Voraussetzungen wollen erarbeitet werden, da man es – wie bereits erwähnt – nicht mit einer Herz-Jesu-Veranstaltung zu tun hat im Debitismus.

Macht ist das
produktivste überhaupt: Anderer arbeitet für dich.


Das klingt ja beinahe so als würde Macht alleine bereits
wirtschaftliche Prosperität erzwingen können?

Siehe oben. Es kommt auf die Art der Machtausübung an. Die feudale Ausprägung des Debitismus ist chancenlos auf den Welt-Märkten und deshalb vergleichsweise ohnmächtig.

Grüsse, Zara

und die Konsequenz?

politicaleconomy @, Freitag, 01.05.2015, 20:33 vor 3911 Tagen @ BillHicks 2279 Views

Hi,

Um es kurz zu machen: ein must read, aus meiner Sicht.
Mir fehlt freilich die Eigentumsfundierung, vor allem wenn YV historisch
argumentiert.

Leider ja. Eine generelle Leerstelle im Postkeynesianismus, die für die Bankenherrschaft funktionalisiert wird (schlechten Schuldnern Kredit geben, an den Rand der Insolvenz bringen, dann Staaten haften lassen; von Keynesianern "Rettungsprogramme" absegnen lassen).

Stadermann hat das in seinem neuen Buch genauer beschrieben, s.u.

Varoufakis erkennt zwar, wie das in GR läuft, aber eben nicht das generelle Muster (hier dazu paar Zitate von Stadermann).

Die (reine) Eigentumsökonomie ist allerdings
makroökonomisch freilich unterbelichtet,

Heinsohn ist makroökonomisch unterbelichtet und ideologisch klar auf einer bestimmten Linie. Stadermann sieht das mittlerweile ganz anders, und ignoriert Heinsohn mittlerweile (taucht nicht mal im Literaturverzeichnis auf).

das brauchen wir hier aber nicht
diskutieren. Auch soll das hier keine Rezension werden.

DAS IST NÄMLICH ALLES NUR PSEUDUINTELLEKTUELLES BLENDWERK, DAS NUR

FÜR

DAS ZIEL ENTWORFEN WURDE, MEHR GELD FÜR GRIECHENLAND VON DEN DEUTSCHEN

ZU

ERPRESSEN, richtig?


"Angefressen" ist wohl noch eine zu milde Vokabel. Du schreist
ja![[freude]]
Nicht, dass ich es nicht verstehen würde. Bleib dran![[herz]]

Ist ziemlich frustrierend, was da alles ans Tageslicht kommt, und die Diskussion hier ebenfalls.

...ist eben ein smarter Mann. ;)

Quantenfeldtheorie @, Dienstag, 28.04.2015, 07:32 vor 3914 Tagen @ politicaleconomy 3422 Views

Guten Morgen!

Dieses Video wird von mir schon ein paar Wochen lang als "must watch" verschickt, vornehmlich an Leute, die mir was von den faulen Hängemattengriechen erzählen.

Ich weiß ja, dass der Herr Schäuble nicht immer so sprechen darf wie er möchte, aber immer wenn ich die beiden zusammen sehe, stellt es sich mir so dar, dass unser Finanzminister mit seiner Gehirnkeule bewaffnet in einen intellektuellen Atomkrieg zieht.
Ich hatte den Herrn aus Griechenland schon lange vor seiner Amtszeit in meiner Twitter Timeline, einfach weil er ein wirklich intelligenter Mensch ist und das oft auch durchscheint.

Natürlich hassen diesen Herren unsere Medien, was man am aktuellen Narrativ wunderbar ablesen kann.
Wir dürfen uns mit Lichtgestalten wie Herrn Seibert abgeben, natürlich ist da der durchschnittliche Insasse der BRD mit Herrn V. Aus G. überfordert.

Herr Seibert vom Feinsten (9:50): http://youtu.be/ZGafpUA3ccg

LG,
QFT

--
XSS for the masses...

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