Vortrag eines rassistischen Professors

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 23.04.2015, 09:19 vor 3918 Tagen 11000 Views

Shalom zusammen,
isch hätt da mal ne Frage..... und zwar folgendes:

Auf dem hervorragenden und hier auch schon genannten Anti-Gender-Blog von Hadmut Danisch gab es letzthin einen Beitrag zur Verschlechterung der Meinungsfreiheit an Universitäten, wo einer der Kommentatoren einen Vortrag eines mir unbekannten Professors Kevin MacDonald verlinkte mit dem Hinweis, dieser liefere interessante Hintergründe zum europäischen Denken von heute.
Ein anderer Kommentator warnte daraufhin den Blogbetreiber mit dem Hinweis, dieser Professor sei ein Rassist und der Vortrag bloß ein "Rumgememme", kein Vortrag.
Da keine Begründungen für die Behauptung kamen, schrieb ich eine etwas schärfere Replik (ich mag es überhaupt nicht, wenn man Behauptungen ohne Begründungen in den Raum stellt) und beschloss daraufhin, mir den Vortrag mal selber anzusehen.

Dies habe ich gemacht und dazu eine Zusammenfassung auf meinem Blog geschrieben.
Nun wäre meine Bitte die folgende an die Schwarm- und Charmeintelligenz hier:
Ich bin mir selber noch nicht sicher, ob dieser Vortrag rassistisch zu nennen ist.
Dafür spricht, dass der Professor sich auf dubiose Quellen beruft (ich sach nur braun) und man an manchen Stellen vermuten könnte, dass er Dinge gutheißt, die gemeinhin als schlecht gelten (Sklaverei zum Beispiel).
Dagegen spricht, dass ich im Vortrag nichts abwertendes, also im Wortsinne rassistisches, gehört habe - keine Verurteilung anderer oder eine Überhöhung der eigenen Rasse, keine Aufrufe zur Gewalt etc.

Mir persönlich wiederstrebt es sehr, jemandem ein Label zu verpassen, ohne dass man sich hinreichend mit dessen Position auseinander gesetzt hat.
Indes - vielleicht liege ich ja falsch? Nur erscheint es mir nicht so - denn wenn jemand Dinge sagt, die ich als fremd oder gar verstörend empfinde, muss das nicht automatisch Ausweis böswilliger Gesinnung sein. Aber vielleicht sind seine wissenschaftlich anmutenden Herleitungen auch einfach Humbug? Denn das kann ich nicht beurteilen. Einleuchtend klingt es an der ein oder anderen Stelle für mich, hier und da auch schräg.
Oder deutlicher: Nur weil jemand von einer weissen Rasse spricht und diese für erhaltenswert bzw. gefährdet ansieht, ist das für mich noch kein Ausweis von Rassismus. Doch wie denkt Ihr darüber?

Kurz: Meine Bitte wäre, ob denn der ein oder andere sich den Vortrag bzw. meine Zusammenfassung dazu zu Gemüte führen könnte und schlichtweg "frei von der Leber" weg seine Meinung hier oder auf dem Blog äußert. Ergänzende Informationen sind natürlich willkommen.

Hier scheint mir nämlich die Möglichkeit einer erhellenden (grade auch für mich) Debatte gegeben und es würde mich freuen, wenn sie genutzt würde.
Das hier war der Beitrag auf dem Blog von Danisch und dies wäre dann meine Zusammenfassung.
Schönen Gruß und einen sonnenscheinreichen Tag wünscht allen
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Wegen dubioser Quellen

nereus @, Donnerstag, 23.04.2015, 10:17 vor 3918 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 8929 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 12:56

Hallo KvS!

Du schreibst: Ich bin mir selber noch nicht sicher, ob dieser Vortrag rassistisch zu nennen ist. Dafür spricht, dass der Professor sich auf dubiose Quellen beruft (ich sach nur braun) und man an manchen Stellen vermuten könnte, dass er Dinge gutheißt, die gemeinhin als schlecht gelten (Sklaverei zum Beispiel).
Dagegen spricht, dass ich im Vortrag nichts abwertendes, also im Wortsinne rassistisches, gehört habe - keine Verurteilung anderer oder eine Überhöhung der eigenen Rasse, keine Aufrufe zur Gewalt etc.

Vielleicht sollten wir uns zunächst einmal aus der Orwellschen Denkfalle befreien.

Was heißt dubiose Quelle?
Wenn Golineh Atai sagt, in Kiew scheine gerade die Sonne und wir können in der Live-Übertragung den herrlichen Sonnenschein bei wolkenfreiem Himmel sehen, dann kann ich in diesem Fall der oftmals dubiosen ARD-Quelle vertrauen.
Wenn dagegen BBC-Reporterin Jane Standley live vom Einsturz des WTC 7 berichtet und das angeblich zusammengestürzte Gebäude ist noch unversehrt im Hintergrund zu sehen, dann sollte man diese Meldung einer ggf. bislang sauber recherchierenden Journalistin (was ich allerdings nicht bewerten kann) in Zweifel ziehen.
Kurzum, die Quelle ist zunächst sekundär – die Nachricht ist entscheidend.

Gleiches gilt für Nachrichten aus „braunen“ Quellen.
Wenn die Aufnahmefähigkeit von Räumlichkeiten bei 750 Menschen auf einer Fläche von 25 m² bezweifelt wird, dann ist mir die Gesinnung piep-egal, wenn mein Taschenrechner bei der Aufgabe 750 geteilt durch 25 das Ergebnis von 30 anzeigt.
Mir vorzustellen, daß 30 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden sollen, gelingt mir einfach nicht.
Daher kann ich dem Geständnis eines reuigen SS-Offiziers wie Kurt Gerstein wenig Glauben schenken, auch wenn Zweifel am Geschehen offiziell verboten sind und gar strafrechtlich verfolgt werden bzw. die Legende dieses Mannes in einen Nachkriegsroman gegossen wurde.

In der DDR war das Wort Neger der Normalfall wenn über Menschen mit dunkler Hautfarbe und afrikanischer Herkunft gesprochen wurde.
Die DDR war alles andere als rassistisch, obwohl auch die Ideologie der damaligen Machthaber versuchte Denkverbote aufzubauen.

Daher weise ich Deine Vorab-Entschuldigung zurück. [[zwinker]]
Sie hat nichts mit echtem Nachdenken über eine komplexe Problematik zu tun, weil der zuvor abzuliefernde „Bakschisch“ an das SYSTEM, Vorbehalte indiziert, die einer echten Analyse abträglich sind. [[freude]]

mfG
nereus

Ohne Ortsinn (im Wortsinn)

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 23.04.2015, 21:23 vor 3918 Tagen @ nereus 7471 Views

Daher weise ich Deine Vorab-Entschuldigung zurück. [[zwinker]]

Salut nereus,
die Zurückweisung der Vorab-Entschuldigung ist hiermit angenommen. [[freude]]
Nur bitte verorte mich doch nicht vorschnell an einer Stelle, wo ich gar nicht bin - mir ging es um folgendes: Die von Kevin MacDonald genannten Quellen bzw. die Forscher wie Fritz Lenz u.a. auf die er sich bezog, haben einen ganz üblen Leumund bei wiki. Nun traue ich weder wiki noch kenne ich irgendetwas von den Werken der Herren - doch dass es gewisse Gedanken in Richtung Eugenik bei den Nazis gab, das weiss ich, da ich entsprechende Dokumente las.
Wenn nun Herren wie Fritz Lenz tatsächlich Vorbeter für die Maßnahmen wie die Sterilisation von Juden waren (die es als Versuche in Auschwitz tatsächlich gab), dann wäre dies auch ganz ohne gewisse Scheuklappen eine schwierige bzw. sogar dubiose Quelle für mich - solange ich nicht mehr darüber weiss.
Das wollte ich damit sagen.
Ansonsten - nullum crimen, nulla poene sine lege mon Cher...
Schönen Abend
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Rasse - ein unnützer Begriff

Mangwei @, Donnerstag, 23.04.2015, 11:28 vor 3918 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 8607 Views

Aus deinem Beitrag entnehme ich, dass für dich Rassismus, lediglich Erhöhung einer Rasse über die andere bedeutet. Diese Definition halte ich für verkehrt. Aus anthropologisch-biologischer Sicht sind genetisch alle Menschen im Wesentlichen gleich. Bei Tierzüchtern spricht man noch von Rasse, aber sonst wo wird in der Wissenschaft nirgendwo mehr dieser Terminus gebraucht. Der Begriff Rasse ist einfach unnütz.

Politisch wird der Begriff Rasse immer noch von vielen Menschen mehr oder weniger bewusst anerkannt. Dafür bist du ja selbst ein gutes Beispiel. Jeder der sich aber als Weißer, Schwarzer, Araber, Jude, Deutscher usw. von anderen abgrenzen will ist Rassist. Rassisten bilden sich ein, gewisse politische Erscheinungen mit rassistischen Argumenten (die passen nicht zu uns etc.) erklären zu können. Von überzeugten Rassisten wird versucht, diesen latenten, unverstanden Zustand bei einem großen Teil der Menschheit für ihre politischen Zwecke (s. Pegida) zu nutzen. Da wird aber nichts erklärt, außer dass jeder (als Deutscher, Mohammedaner, Abendländler etc.) was Besonderes ist oder sein soll.

Wer über Rasse spricht, ist Rassist. Der Vortrag ist durch und durch rassistisch. Aus deiner Sicht aber (der Verächtlichmachung usw.) kannst du den Mann nicht kritisieren, da musst du dich nämlich auf seine dämliche biologisch-anthropolische Argumentation einlassen. Aber da kommst du nicht weiter, denn du bist ja selbst Rassist (es ist dir nur nicht bewusst).

Opfer und Täter

LLF @, Donnerstag, 23.04.2015, 11:42 vor 3918 Tagen @ Mangwei 8308 Views

Jeder der sich aber als Weißer, Schwarzer, Araber, Jude, Deutscher usw.
von anderen abgrenzen will ist Rassist.

Wenn es um dunkelhäutige Opfer geht, wird die Herkunft des Opfers immer betont, wenn es um dunkelhäutige Täter geht, wird die Herkunft des Täters immer verleugnet.

Wenn das mal kein Rassismus ist ...

Du kritisierst, bringst aber selbst nichts..........

ottoasta @, Donnerstag, 23.04.2015, 12:14 vor 3918 Tagen @ Mangwei 8285 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 13:09

........denn das, was du schreibst, belegst du mit keinem Wort.
Du teilst lediglich deine eigene Überzeugung mit.

Es ist doch unbestritten, dass es genetische Unterschiede bei den Menschen gibt.
Schon in der Medizin kommen diese zum Tragen:

Z.B das Burkitt Lymphom, in Afrika verbreitet, wird mit dem Epstein-Barr Virus verbunden. Oder die Sichelzellenanämie, fast nur bei Schwarzen zu finden.

Es gibt noch viele andere Unterschiede in der Genetik zwischen den Völkern.
Es wäre ja auch ein Wunder, wenn dem so nicht wäre!
Merke: Es gibt keine absolute Gleichheit oder Gleichwertigkeit zwischen den Rassen (hier ist das Wort richtig angebracht!).
Das sagt nicht aus, dass z.B. die weiße Rasse überlegen ist. Auch da gibt es genetische Probleme!
Es ist Unsinn, alle Menschen als gleich zu betrachten. Es gibt in jeder Rasse Vor- und Nachteile.

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Hey Du Banane ;-)

Sylvia @, Donnerstag, 23.04.2015, 12:20 vor 3918 Tagen @ Mangwei 8835 Views

Aus anthropologisch-biologischer Sicht sind genetisch
alle Menschen im Wesentlichen gleich.

Im "Wesentlichen", ja. Und "im Prinzip" sind wir alle Bananen [[zwinker]]

Banane: gleicht zu 50 Prozent dem menschlichen Erbgut
Ratte: gleicht zu 90 Prozent dem menschlichen Erbgut
Schimpanse: gleicht zu 98,5 Prozent dem menschlichen Erbgut

Obwohl alle Menschen zu 99,5 Prozent ein identisches Erbgut haben, sind die Variationen nahezu unendlich.

Bei Tierzüchtern spricht man noch
von Rasse, aber sonst wo wird in der Wissenschaft nirgendwo mehr dieser
Terminus gebraucht.

Klar, weil der Mensch schließlich die Krone der Schöpfung ist [[ironie]] und für ihn somit andere (besser(menschlich)e) Regeln gelten als für Tiere.

Der Begriff Rasse ist einfach unnütz.

Ne, der ist momentan einfach nicht politisch korrekt. Momentan.

Wer über Rasse spricht, ist Rassist.

Ich oute mich hiermit gerne als Rassistin.

Aber da kommst du nicht
weiter, denn du bist ja selbst Rassist (es ist dir nur nicht bewusst).

Schön das wir Dich hier haben. Dich, und Dein Nazometer.

Liebe Rassistin,

Mangwei @, Donnerstag, 23.04.2015, 14:06 vor 3918 Tagen @ Sylvia 8407 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 14:46

ich oute mich auch als Deinesgleichen, denn mit meinen 1,85 m, hellblauen Augen und hellblonden Haaren bin ich der einzige in unserem Viertel, der so aussieht.

Aber mal im Ernst, was soll dieses biologistische Gequatsche? Es geht hier um einen politischen Begriff und aus dem soll mir nun mal einer von euch ableiten, für wen und was es nützlich sein soll, die Menschheit in Rassen einzuteilen.

Ein Wolf ist keine Giraffe und ein Girilla ist kein Bonobo und ein Neger ist kein Eskimo

Sylvia @, Donnerstag, 23.04.2015, 14:33 vor 3918 Tagen @ Mangwei 8316 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 14:50

Aber mal im Ernst, was soll dieses biologistische Gequatsche?

Erklär Du mir doch bitte erst mal, warum Du eine naturwissenschaftlich belegte Tatsache abstreitest?

Ein Wolf ist keine Giraffe und ein Girilla ist kein Bonobo und ein Neger ist kein Eskimo.

Es geht hier
um einen politischen Begriff und aus dem soll mir nun mal einer von euch
ableiten, für wen und was es nützlich sein soll, die Menschheit in Rassen
einzuteilen.

Dass sich Politik und Logik oder Wissenschaft ausschließen, sollte bekannt sein [[zwinker]]. Von dem her dürfte jeder Versuch, an die Sache logisch heranzugehen, zum Scheitern verurteilt sein. Das dürfte genau so enden wie der Versuch, mit Gender-Spinnern rational zu diskutieren. Gegen deren "Wissenschaft" (Sammelsurium an Axiomen ("Geschlecht ist sozial konstruiert", usw.)) hast Du auch keine Chance ...

Von dem her: Nein danke.

Rasse statt Verstand

Mangwei @, Donnerstag, 23.04.2015, 15:14 vor 3918 Tagen @ Sylvia 8134 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 16:23

„Erklär Du mir doch bitte erst mal, warum Du eine naturwissenschaftlich belegte Tatsache abstreitest?“

Wo hab ich denn naturwissenschaftlich belegte Tatsachen abgestritten? Ich sag nur, dass es politisch uninteressant ist zu wissen, dass Menschen unterschiedliche, aber unwesentliche Merkmale aufzeigen. Das mag für Anthropologen, Biologen, Mediziner, Psychologen etc. von Interesse sein, aber zur Beurteilung politischer Erscheinungen taugt das nichts.

„Dass sich Politik und Logik oder Wissenschaft ausschließen, sollte bekannt sein. Von dem her dürfte jeder Versuch, an die Sache logisch heranzugehen, zum Scheitern verurteilt sein. Das dürfte genau so enden wie der Versuch, mit Gender-Spinnern rational zu diskutieren. Gegen deren "Wissenschaft" (Sammelsurium an Axiomen ("Geschlecht ist sozial konstruiert", usw.)) hast Du auch keine Chance ...“

Ach so, Verstand, Nachdenken, Argumentieren, Schließen haben bei der Beurteilung politischer Vorgänge und Erscheinungen nichts zu suchen, sondern der Lauteste, der Cleverste, der Stärkste gibt die richtige Erklärung ab. Da passen dann natürlich so Begriffe wie Rasse hinein, um die Menschen zu verblöden und gegeneinander aufzuhetzen. Und in der Tat, nur hierzu allein ist dieser Begriff tauglich.

Danke für die Antwort.

Es GIBT keinen Rassismus!

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 04:38 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7176 Views

Ach so, Verstand, Nachdenken, Argumentieren, Schließen haben bei der
Beurteilung politischer Vorgänge und Erscheinungen nichts zu suchen,
sondern der Lauteste, der Cleverste, der Stärkste gibt die richtige
Erklärung ab. Da passen dann natürlich so Begriffe wie Rasse hinein, um
die Menschen zu verblöden und gegeneinander aufzuhetzen. Und in der Tat,
nur hierzu allein ist dieser Begriff tauglich.

Von der menschlichen Natur aus gibt es keinen Rassismus, weil es unnatürlich ist, dass Menschen verschiedener Rassen miteinander zu tun haben.

Rassismus wird erst künstlich erzeugt und provoziert von Kriminellen, welche dafür sorgen, dass unterschiedliche Rassen auf demselben einem Raum um dieselben Ressourcen konkurrieren.
Dann allerdings ist er unvermeidlich.

Rassismus ist also ein Artefakt.

Danke für die Antwort.

Gerne kläre ich dich auf.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Rassismus liegt im Blut

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 10:52 vor 3916 Tagen @ Mephistopheles 7134 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 11:10

„Von der menschlichen Natur aus gibt es keinen Rassismus, weil es unnatürlich ist, dass Menschen verschiedener Rassen miteinander zu tun haben.“


Nein, und noch mal nein! Rassismus liegt doch in den Genen oder besser im Blut. Mit dem kommen die Babys auf die Welt und grenzen sich gleich voneinander ab.


„Rassismus wird erst künstlich erzeugt und provoziert von Kriminellen, welche dafür sorgen, dass unterschiedliche Rassen auf demselben einem Raum um dieselben Ressourcen konkurrieren.“


Natürlich andersrum. Auf der Welt sind die Menschen aus politischen und ökonomischen Gründen gezwungen, miteinander zu konkurrieren. Einige Heinis erklären sich das als Konkurrenzkampf der Rassen und nicht Wenigen leuchtet das ein.

Aber du bist wenigstens ein ehrlicher Rassist und bringt’s es auf den Punkt, für was der Begriff Rasse taugt und laberst nicht so scheinheilig daher wie KvS u. a.: Rassen konkurrieren auf dieser Welt um die Ressourcen. Und da kommt’s natürlich drauf an, dass „unsere“, als die Erfolgreiche aus diesem Kampf hervor geht. Also Verstand raus und draufkloppen, Leute, nur dann kommt ihr weiter.

Rassismus ist also ein Artefakt.

Falls du unter Artefakt ein menschliches geistiges Produkt verstehst, schon. Ja, er ist halt eine saublöde und für die Menschen schädliche Theorie. (Da kann man nur hoffen, dass auch das ein paar Leuten einleuchtet.)

"Gerne kläre ich dich auf."


Dann leg’ mal los

Fangen wir mal von vorne an

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 11:37 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6950 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 13:01

„Von der menschlichen Natur aus gibt es keinen Rassismus, weil es
unnatürlich ist, dass Menschen verschiedener Rassen miteinander zu tun
haben.“


Nein, und noch mal nein! Rassismus liegt doch in den Genen oder besser im
Blut. Mit dem kommen die Babys auf die Welt und grenzen sich gleich
voneinander ab.

Z.B.konkurrieren Geschwister um die Ressource Mutter. Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren.
Die Schwächeren bleiben auf der Strecke.
Die Kindersterblichkeit in Europa vor Erreichen des 5.Lebensjahres lag früher bei 50 % und höher.

Deswegen blieb die Demografie auch stabil trotz vieler Geburten.
Aber der Mensch ist ein anpassungsfähiges Lebewesen, darum ist die Anzahl der Geburten - mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung (Wellentheorie) - auch zurückgegangen, als die Kindersterblichkeit sank.
Offenbar leben nach dem Empfinden der Europäer immer noch zu viele Menschen in Europa, sonst wäre die Geburtenrate längst wieder angestiegen.
Deswegen ist die Zuwanderung so gefährlich.

„Rassismus wird erst künstlich erzeugt und provoziert von Kriminellen,
welche dafür sorgen, dass unterschiedliche Rassen auf demselben einem Raum
um dieselben Ressourcen konkurrieren.“


Nein andersrum. Auf der Welt sind die Menschen aus politischen und
ökonomischen Gründen gezwungen, miteinander zu konkurrieren.

Quatsch. Welche politischen und ökonomischen Gründe zwingen die Pflanzen dazu, z.B. um die Ressource Licht zu konkurrieren und die Bäume dazu, in den Himmel zu wachsen?
Und warum gibt es Bärlauch nur im Frühjahr, bevor die Bäume alle ausgetrieben haben und das Licht vom Boden abschirmen?

Einige
Heinis erklären sich das als Konkurrenzkampf der Rassen und nicht Wenigen
leuchtet das ein.

Aber du bist wenigstens ein ehrlicher Rassist und bringt’s es auf den
Punkt, für was der Begriff Rasse taugt und laberst nicht so scheinheilig
daher wie KvS u. a.: Rassen konkurrieren auf dieser Welt um die
Ressourcen.
Und da kommt’s natürlich drauf an, dass „unsere“,
als die Erfolgreiche aus diesem Kampf hervor geht. Also Verstand raus und
draufkloppen, Leute, nur dann kommt ihr weiter.

Rassismus ist also ein Artefakt.

Nein, er ist einfach eine saublöde und für die Menschen schädliche
Theorie. (Da kann man nur hoffen, dass auch das ein paar Leuten
einleuchtet).

Was soll daran schädlich sein?
Rassismus ist nur eine Abwehrreaktion.

Beseitige die Ursachen, und der Rassismus verschwindet von alleine.
Aber solange die kriminellen Eltern in Afrika Kinder in die Welt setzen, die sie gar nicht versorgen können, und dieses Problem dann nach Europa exportieren, wird der Rassismus natürlich zunehmen.

"Gerne kläre ich dich auf."


Dann leg’ mal los.

Bitte. Und erzähl bitte nicht so nen Quatsch, als wäre Rassismus etwas Schädliches.
Das ist genau so, als würdest du erzählen, die Abwehrreaktion des Immunsystems sei etwas Schädliches, weil sie für den Körper Stress bedeutet.
Natürlich ist das Stress, aber der ist nötig.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Der Mensch als Schwein, Bärlauch und Antikörper

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 15:01 vor 3916 Tagen @ Mephistopheles 7226 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 15:10

“Z.B.konkurrieren Geschwister um die Ressource Mutter. Nicht nur, bei Menschen, sondern auch bei Tieren.“

insbesondere bei den Schweinen, die sind nämlich auch Rassisten.

„Die Schwächerin bleiben auf der Strecke.“

Jawohl, die haben es ja auch nicht anders verdient. Sind ja selbst dran schuld, wenn sie so schwach sind.

„Die Kindersterblichkeit in Europa vor Erreichen des 5.Lebensjahres lag früher bei 50% oder höher.
Deswegen blieb die Demografie auch stabil trotz vieler Geburten.
Aberder Mensch ist ein anpassungsfähigesLebewesen, darum ist die Anzahl der Geburten -mit einergewissen zeitlichen Verzögerung (Wellentheorie) auch zurückgegangen, als die Kindersterblichkeit sank.
Offenbar leben nach demEmpfinden der Europäer immer noch zu iele Menschen in Europa,sonst wäre die Geburtenrate länsgst wieder angestiegen.
Deswegen ist die Zuwanderung so gefährlich.“


Meinetwegen, Demografie mag ein Problem sein. Aber das kann man ja in den Griff kriegen. Aber Zuwanderung ist nicht deshalb gefährlich, weil hier angeblich zu viele Menschen wohnen, sondern weil Leute wie du befürchten, die Abendländler könnten aussterben, wenn solche Softis wie heutzutage das politische Sagen haben. Also müssen wir uns auf unsere Stärke besinnen, damit wir nicht auf der Strecke bleiben (s.o.) und den Zuwanderern eins auf die Mütze geben. Anders geht’s wohl letztendlich nach deiner Wolfstheorie nicht.

„Quatsch. Welche politischen und ökonomischen Gründe zwingen die Pflanzen dazu, z.B.umdie Ressource Licht zu konkurrieren und die Bäume dazu, in den Himmel zu wachsen?
Und warum gibt es Bärlauch nur im Frühjahr, bevor die Bäume alle ausgetrieben haben und das Licht vom Boden abschirḿen?


Aha. Die Erklärung des Menschen aus dem Geiste des Schweines und Bärlauchs. Unternehmen konkurrieren nicht, weil sie gezwungen sind, sich gegenseitig fertig zu machen, Lohnarbeiter konkurrieren nicht untereinander um Jobs, um mehr Geld in den Beutel zu kriegen, nein sie konkurrieren wie Schwein und Bärlauch ums Fressen, Licht und Sonne. Über so einen Schweinssinn kann man nur den Kopf schütteln.

Nein, er ist einfach eine saublöde und für die Menschen schädliche
Theorie. (Da kann man nur hoffen, dass auch das ein paar Leuten
einleuchtet).


„Was soll daran schädlich sein?

Weil sich, wenn diese Theorie praktisch wird, die Lebensbedingungen der Menschen nicht verbessern, oder wenn überhaupt, dann nach deinem Wolfprinzip, des einen auf Kosten des andern. Das setzt aber Draufkloppen, Gewaltanwendung, Krieg voraus. Wer so eine Methode zur Verbesserung der Lebensbedingungen nicht für schädlich hält, kann nicht ganz bei Trost sein.

"Beseitige die Ursachen, und der Rassismus verschwindet von alleine."

Das ist wohl logisch, dass, wenn man die Ursache von einer negativen Erscheinung beseitigt, man damit auch die negative Erscheinung beseitigt. Das heißt aber nicht, dass man solange es diese Erscheinung gibt, man diese als eine Positive deutet.


„Aber solange die kriminellen Eltern in Afrika Kinder in die Welt setzen, die sie gar nicht versorgen können, wird der Rassismus natürlich zunehmen“


Das ist deine These, weil du Rassist bist, und dir nichts besseres einfällt.


"Bitte. Und erzähl bitte nicht so nen Quatsch, als wäre Rassismus etwas Schädliches."

Und ob. Weil nämlich der, wenn man sich drauf einlässt, in deiner Wolftheorie, man könnte auch Faschismus dazu sagen, mündet, wo der Schwache auf der Strecke bleibt, der Starke vorgibt wo’s lang geht und der Verstand nichts verloren hat.

"Das ist genau so, als würdest du erzählen, die Abwehrreaktion des Immunsystems sei etwas Schädliches, weil sie für den Körper Stress bedeutet.
Natürlich ist das Stress, aber der ist nötig,"


Von den Tieren, zu den Pflanzen zu den Abwehrstoffen. Der rassistische Mensch ein Abwehrkörper- wie wär's mit nem Elementarteilchen. Und deswegen ist Rassismus notwendig. Alberner geht’s kaum noch.


Anmerkung: Ich halte sie zwar für schädlich und unnütz, aber immerhin hat mephistopheles seine rassistische Weltanschauung aufrichtig zum Besten gegeben. Er ist halt ein waschechter Rassist und bekennt sich dazu. Die andern, die hier rumjammern, keine Rassisten zu sein, hätten nun Gelegenheit, das zu beweisen, indem sie sich von dessen menschenverachtender Theorie abgrenzen. Ansonsten, wenn hier kein einziges Wort der Kritik kommt, schließe ich, sie, die Pegidaanhänger und ähnliche rechtslastige Kritiker der „Einwanderungspolitik“ sind Rassisten und Heuchler.

Der Mensch als Schwein, Bärlauch und Antikörper (oT)

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 15:04 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7024 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 17:11

- kein Text -

abgelutschte Dialektik

Positiv @, Samstag, 25.04.2015, 16:32 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6973 Views

Die
andern, die hier rumjammern, keine Rassisten zu sein, hätten nun
Gelegenheit, das zu beweisen, indem sie sich von dessen
menschenverachtender Theorie abgrenzen. Ansonsten, wenn hier kein
einziges
Wort der Kritik kommt, schließe ich, sie, die Pegidaanhänger und
ähnliche rechtslastige Kritiker der „Einwanderungspolitik“ sind
Rassisten und Heuchler.

...denn wer nicht pro Deiner absurden Theorie ist, ist natuerlich ein Teil des Problems - und wird von Dir von nun an nicht nur als Rassist, sondern darueber hinaus auch als Heuchler tituliert.

Erinnert mich verblueffend an die Rhetorik eines G.W. Bush, als der Begriff TerrorIST zum Kampfbegriff erboben werden musste.

Chance vertan

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 16:46 vor 3916 Tagen @ Positiv 7263 Views

...denn wer nicht pro Deiner absurden Theorie ist, ist natuerlich ein Teil
des Problems - und wird von Dir von nun an nicht nur als Rassist, sondern
darueber hinaus auch als Heuchler tituliert.


Schmarrn, ich zähl nicht auf Leute die "pro" sind, sondern ihren Kopf anstrengen. Hättest doch nur sagen müssen, dass dich das rassistische Gequassel hier von meph. ankotzt und alles wär in Butter gewesen, du Heuchler.

Du gibst mir eine Chance?!

Positiv @, Samstag, 25.04.2015, 17:11 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6831 Views

Schmarrn, ich zähl nicht auf Leute die "pro" sind, sondern ihren Kopf
anstrengen. Hättest doch nur sagen müssen, dass dich das rassistische
Gequassel hier von meph. ankotzt und alles wär in Butter gewesen, du
Heuchler.

Aha, wer sich nicht von Deinem "Feind" distanziert, ist also ein Heuchler. Darf ich fragen, was konkret ich Deiner Meinung nach heuchle?

Setzt Du Dich mal schoen selbst mit Meph auseinander, waehrend ich mir weiterhin die Freiheit goenne, selbst zu entscheiden, ob und welche Beitraege ich wie kommentieren moechte.

Beste Gruesse,

Positiv.

Es geht um die Sache

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 17:24 vor 3916 Tagen @ Positiv 6958 Views

Aha, wer sich nicht von Deinem "Feind" distanziert, ist also ein Heuchler.
Darf ich fragen, was konkret ich Deiner Meinung nach heuchle?

meph ist doch nicht mein Feind. Es geht um die Sache und nicht um ihn als Menschen. Aber er vertritt eine rassistische, menschenverachtende Theorie.

Wenn du sagst, du teilst seine Theorie nicht, dann bist du wahrscheinlich kein Rassist, sondern nur ein bisschen dumm (s. deine Begründung), weil du dir einbildest, dass es Rassen gibt. Wenn du sie aber teilst und zugleich behauptest, du seist kein Rassist, dann bist gleichwohl ein Heuchler. Claro?

Konkret zur Sache

Positiv @, Samstag, 25.04.2015, 17:39 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7053 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 17:51

Wenn du sagst, du teilst seine Theorie nicht, dann bist du wahrscheinlich
kein Rassist, sondern nur ein bisschen dumm (s. deine Begründung), weil du
dir einbildest, dass es Rassen gibt. Wenn du sie aber teilst und zugleich
behauptest, du seist kein Rassist, dann bist gleichwohl ein Heuchler.
Claro?

Ich sagte weder, dass ich seine Ansichten teile, noch das Gegenteil. Ich auesserte mich - wie problemlos (nicht) nachzulesen ist - schlichtweg ueberhaupt nicht dazu, egal, was Du mir hier unterzuschieben versuchst.

Faellt Dir neben dieser billigen Finte ausser einem argumentum ad hominem echt nichts weiter ein?

Rumgedruckse

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 18:40 vor 3916 Tagen @ Positiv 7411 Views

Ich sagte weder, dass ich seine Ansichten teile, noch das Gegenteil. Ich
auesserte mich - wie problemlos (nicht) nachzulesen ist - schlichtweg
ueberhaupt nicht dazu, egal, was Du mir hier unterzuschieben versuchst.

Noch einer, dem ich was unterschieben soll. Ich hab doch nur gesagt, in welchem Fall du ein Heuchler bist und in welchem Fall nicht. Schon wieder hast du eine Chance gehabt, zu beweisen, dass du weder Rassist noch Heuchler bist.

Also jetzt sag mir bitte, was du von mephs Theorie hälst, der ist nämlich ehrlich und kein Heuchler. Und hör mit dem Rumgedruckse auf. Ansonsten ist hier Schluss für mich.

„Ansonsten ist hier Schluss für mich.“

Moderator @, Samstag, 25.04.2015, 18:43 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7323 Views

Ansonsten ist hier Schluss für mich.

Das hoffe ich sehr. Du nervst einfach nur.

Du nervst einfach nur

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 19:05 vor 3916 Tagen @ Moderator 7114 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 19:09

Enttäuschend - als hätt' ich keine Inhalte (gegen den Rassismus) gebracht.

Wo bleibt die Neutralität?

Die Neutralität macht gerade Urlaub, weil du so nervst (oT)

Moderator @, Samstag, 25.04.2015, 19:09 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7026 Views

- kein Text -

Bei dir macht die Neutralität wahrscheinlich immer Urlaub

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 19:18 vor 3916 Tagen @ Moderator 7006 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 19:27

frag mich, warum ich ausgerechnet dich nerve - oder bist du auch so ein klammheimlicher Rassist?

Wird wohl so sein.

Menschenrassen

Phoenix5, Sonntag, 26.04.2015, 22:36 vor 3915 Tagen @ Mangwei 7091 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 26.04.2015, 22:55

Dazu schrieb ich 2012 Folgendes:


www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=255156

Selbstverständlich lässt sich die Menschheit in Rassen einteilen, die - und auch das sollte aus systemtheoretischer Perspektive einleuchten - sich natürlich nicht nur optisch, sondern im Durschnitt auch geistig unterscheiden. Wer so etwas leugnet, leugnet gleichzeitig die Evolutionstheorie. Was man mit diesem Wissen um den Rassebegriff anfängt, bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Mir war dieses Thema immer vollkommen egal. Ich habe mich nur damit beschäftigt, weil es verpönt ist, sich damit zu beschäftigen. Insofern verdanke ich Leuten wie dir mein heutiges Wissen darüber. Wie du siehst, verschwinden Dinge nicht einfach, bloß weil man sie mit Tabus belegt. Und die Natur hat den Beschluss zur Abschaffung des Rassebegriffs wohl auch nicht unterschrieben.

Und was dein Problem mit der "Spaltung" der Menschheit anbelangt, schrieb ich in meinem Buch:

"Wo der infantile Geist noch äußerst anpassungsfähig ist, bewegt sich das erwachsene Individuum in Gruppensphären. Dabei ist die Bezeichnung der erweiterten Gruppe (nach der Primärgruppe »Familie« oder der Sekundärgruppe »Freundeskreis«), der man sich in einem Massenkollektiv zugehörig fühlt, völlig nebensächlich und dem Zeitgeist geschuldet – wichtig ist nur, dass mit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe andere von dieser Gruppe ausgeschlossen werden. Man kann den Rassismus überwinden, aber man kann niemals die Gruppenbildung überwinden. Die Zugehörigkeit zu einer Rasse wird dann bloß transformiert zu einer Zugehörigkeit zu einer Kultur, einer Ideologie oder einer Religion. Die tolerantesten Menschen bilden die Gruppe der tolerantesten Menschen, aber sie werden sich niemals in kulturellen, religiösen oder ideologischen Sphären bewegen, die von Menschen mit gefestigtem Weltbild beheimatet sind. Deshalb kommt es statt dem gewünschten Multikulturalismus stets zur Separation und Segregation. Und schnell kann selbst die Toleranz totalitäre Züge annehmen, wenn sie nämlich nur mehr die Toleranz und ihre liberale Beliebigkeit toleriert.

Das unumgängliche Problem dieses Gruppenverhaltens ist, dass eine Gruppe die Lebenswelt der anderen Gruppe weder verstehen kann, noch verstehen will – bilden doch »die Anderen« einerseits die Selbstdefinition der eigenen Gruppe als »Wir« und dienen somit als Kitt für den Zusammenhalt und müssen andererseits für die eigenen Ressentiments herhalten, selbst wenn man sich diese nicht eingestehen mag. Sigmund Freud schrieb einst, man könne genug Menschen durch Sympathie aneinander binden, wenn nur genug Antipathien für Menschen außerhalb der Gruppe überbleiben. Daher ist es geradezu paradox, wenn Ideologen Toleranz fordern, die durch die alleinige Existenz der Ideologen ad absurdum geführt wird.

Dieses Gruppenverhalten ist nicht nur bereits in der Schule beobachtbar, wenn etwa eine Klasse überwiegend schlanker Kinder ihre dicken Kinder hänselt. Als ironische Anekdote erzählten darüber hinaus Produzenten und Darsteller des 1968 erschienen, zutiefst antirassistischen Films »Planet der Affen«, einhellig, dass sich in den Pausen zwischen den »Affenarten« (als Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen kostümierte Menschen) unbewusst eine Rassentrennung einstellte, d.h. die Schauspieler sich bevorzugt bei ihren Artgenossen aufhielten, anstatt sich zu mischen. Hier ist also bereits die Kostümierung Grund genug für eine »rassisch« induzierte Gruppenbildung.
Selbst wenn alle Menschen von Geburt an gleich wären – eine Behauptung, die beispielsweise von der Genderforschung auf die Spitze getrieben wird –, so muss die philosophische Frage erlaubt sein, was sich bei einem erfolgreichen, ideologischen Kampf tatsächlich ändert? Wenn es keinen Unterschied mehr zwischen Mann und Frau gäbe, dann würde sich eben ein anderes Gruppenverhalten herauskristallisieren. Der Begriff »Geschlecht« wäre dann bloß ein austauschbarer Begriff und die Spaltung einer Gesellschaft würde sich anhand anderer Kriterien vollziehen."


Aber unabhängig davon spielt es keine Rolle ob der Rassebegriff positiv oder negativ besetzt ist. Im Gegenteil: Für die Wissenschaft darf so etwas gar keine Rolle spielen, wenn sie sich nicht selbst aufgeben will.


Beste Grüße
Phoenix5

PS: Neben den Tipp zu Rushtons Buch im link, kann ich vor allem auch dieses Buch empfehlen:

www.amazon.de/Anthropologie-Europas-V%C3%B6lker-Neandertaler-Gegenwart/dp/3902475528/ref=pd_sim_b_1?ie=UTF8&refRID=0DNSDACE4M57RX1MXM1G

Butter bei die Fische: Ich erwarte etwas von dir!

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 15:25 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7017 Views

Nein, er ist einfach eine saublöde und für die Menschen schädliche
Theorie. (Da kann man nur hoffen, dass auch das ein paar Leuten
einleuchtet).

„Was soll daran schädlich sein?

Weil sich, wenn diese Theorie praktisch wird, die Lebensbedingungen der
Menschen nicht verbessern, oder wenn überhaupt, dann nach deinem
Wolfprinzip, des einen auf Kosten des andern. Das setzt aber Draufkloppen,
Gewaltanwendung, Krieg voraus. Wer so eine Methode zur Verbesserung der
Lebensbedingungen nicht für schädlich hält, kann nicht ganz bei Trost
sein.

"Beseitige die Ursachen, und der Rassismus verschwindet von alleine."

Das ist wohl logisch, dass, wenn man die Ursache von einer negativen
Erscheinung beseitigt, man damit auch die negative Erscheinung beseitigt.
Das heißt aber nicht, dass man solange es diese Erscheinung gibt, man
diese als eine Positive deutet.

Wenn du dich schon für Zuwanderung aussprichst, dann belge doch mal bitte, wie viel Geld du dafür ausgegeben hast.

Wer für ein buntes Deutschland ist, der soll dafür zahlen!

Aber bitte nachvollziehbare Belege!
Ein Zuwanderer kostet im Jahr ca. 12.000 Euro, wenn er nicht arbeitet; wenn er arbeitet, entsprechend mehr.
Eine Familie kostet etwa 50.000 Euro, wenn sie nicht sehr groß ist.

Wir sind hier ein Börsen- und Wirtschaftsforum, also bitte Belege!
Wie viele Zuwanderer hast du bereits finanziert?

Diese Frage werde ich übrigens jedem stellen, der sich für Zuwanderung ausspricht.
Dann können wir endlich klar sehen, wem Zuwanderung wichtig ist, und wer bloß ein Maulheld ist.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Gegenrechnung: 5 Milliarden weniger fürs Militär

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 16:30 vor 3916 Tagen @ Mephistopheles 6856 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 17:27

Ach lass doch deine blöde Rechnerei. Als würden die paar Milliarden eine Rolle spielen. Wie wär’s den damit, wenn du die bei der Bundeswehr abziehen würdest, wenn du schon so gerne rechnest. Die machen so wie so nur alles kaputt. Ach so, dann schwächen wir ja die weiße Rasse.

Übrigens bin ich für überhaupt kein Deutschland. Weder ein buntes noch ein rassistisches. Alle Menschen sind in ökonomischer, politischer, rechtlicher Hinsicht gleich und alle Menschen sollen ein möglichst gutes Leben führen können. Mit Rassisten, bei denen die Schwachen auf der Strecke bleiben ist so was natürlich nicht zu machen.

Und zu guter Letzt. Du weist darauf hin, dass dies ein Börsen- und Wirtschaftsforum sei und unterstreichst das mit einem Imperativ nach Belegen, um damit Maulhelden zu blamieren(der starke August befiehlt). Aber warum wird hier dann über Rasse und Rassismus gequasselt? Warum wird von euch Rassisten denn nicht über Ökonomie gesprochen? Und dass man vielleicht mal da ansetzen könnte, wie die Lebensbedingungen a l l e r Menschen am Ort verbessert werden könnten.

Gegenthese

Positiv @, Samstag, 25.04.2015, 16:42 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6997 Views

Aber offensichtlich ist das
hier inzwischen ein Rassistenforum geworden (entschuldige Chef, ich hoffe
du gehörst nicht dazu), weil nicht mal ein einziger Gegenstandpunkt zu
eurem rassistischen Gequatsche laut geworden ist.

Vielleicht nimmt das Getrolle Deiner Vorwuerfe einfach niemand Ernst?!

Belassen wir es dabei, sonst artet die Diskussion aus bei deinen ehrenrührigen Beschimpfungen. Nur noch eines zur Wirtschaft

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 17:03 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6959 Views

Und zu guter Letzt. Du weist darauf hin, dass dies ein Börsen- und
Wirtschaftsforum sei und unterstreichst das mit einem Imperativ nach
Belegen, um damit Maulhelden zu blamieren(der starke August befiehlt). Aber
warum wird hier dann über Rasse und Rassismus gequasselt. Warum wird von
euch Rassisten denn nicht über Ökonomie gesprochen.

Die Zuwanderung hat Deutschland bisher über eine Billion netto gekostet, die indirekten Kosten in einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität, die um einiges höher liegen dürften, sind dabei gar nicht berücksichtigt.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Belege o.T

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 17:12 vor 3916 Tagen @ Mephistopheles 7042 Views

Und zu guter Letzt. Du weist darauf hin, dass dies ein Börsen- und
Wirtschaftsforum sei und unterstreichst das mit einem Imperativ nach
Belegen, um damit Maulhelden zu blamieren(der starke August befiehlt).

Aber

warum wird hier dann über Rasse und Rassismus gequasselt. Warum wird

von

euch Rassisten denn nicht über Ökonomie gesprochen.


Die Zuwanderung hat Deutschland bisher über eine Billion netto gekostet,
die indirekten Kosten in einer massiven Verschlechterung der
Lebensqualität, die um einiges höher liegen dürften, sind dabei gar
nicht berücksichtigt.

Gruß Mephistopheles

Belege

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 17:31 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7062 Views

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/oliver-janich/prof-sinn-deckt-medi...

Als ich in die Schule kam, waren wir 35 Schüler, und alle Mütter bereiteten ihre Kinder auf die Schule vor.
Hat hervoragend funktioniert.

Welche Mutter das nicht macht, ist eine Schlampe und die Schlampen heutigentags bringen ihren Kids nicht einmal mehr richtig die deutsche Sprache bei.
Die Regierung hat vor den Schlampen kapituliert, deswegen jetzt überall Kitas.
Das zählt zu den indirekten Kosten der Zuwanderung.

Tausende Deutsche mussten für die Zuwanderung des rassistischen Islam bereits mit dem Leben bezahlen.
DORT sitzen die wahren Rassisten!
Das zählt auch zu den indirekten Kosten der Zuwanderung!
http://michael-mannheimer.net/2015/03/16/moslems-haben-bereits-ueber-7-000-deutsche-get...
Weitere Frage an dich wegen der Heuchelei: Was hast du denn eigentlich gegen den Islam unternommen, wenn du gegen Rassismus bist?

Um die Opfer zu verhöhnen, sprach die Bundeskanzlerin vom "Friedlichen Islam".
Das zeigt überdeutlich, und das wird auch im Forum oft genug thematisiert,
die eigentlichen Verbrecher stzen in der Regierung und ihren Parteien.

Das ist das Problem, nicht die Flüchtlinge.


Gruß Mephistopheles

--
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Wo ist die Billion geblieben?

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 18:53 vor 3916 Tagen @ Mephistopheles 7096 Views

Also unter Belegen versteh' ich was anderes. So was nenn' ich im Trüben fischen.

Und gegen den Islam brauch ich nichts zu unternehmen, gegen den hab ich nämlich nichts.

Also ist dein Antirassismus nur Vorwand? Weißt du, wie man so etwas nennt? Das ist typische Trollerei!

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 19:56 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7046 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 20:17

Ein Troll ist, wer ein Thema vom Zaun bricht, und es geht ihm gar nicht um die Sache, sondern bloß darum, die Mitdiskutanten zu nerven und zu provozieren.

Also unter Belegen versteh' ich was anderes. So was nenn' ich im Trüben
fischen.

Richtig! Wenigstens ein ernst zu nehmendes Argument von dir! Applaus!

Erkundige dich doch bei der Bundesregierung, was die Zuwanderer pro Kopf an Steuern einbezahlt haben seit Beginn der Zuwanderung, nach Altersgruppe. Und dann erkundige dich, was die Deutschen seit Beginn der Zuwanderung pro Kopf bei entsprechender Altersgruppe einbezahlt haben.
Und dann erkundige dich, was die Zuwanderer pro Kopf nach Altersgruppe an staatlichen Leistungen bezogen haben, das fängt an bei der Kita, über die Schule, über die Berufsausbildung, über einen der 269 Sozialtöpfe, über Justiz, Polizei undso weiter.

Erkundige dich ruhig und berichte mir, was du an Auskunft erhalten hast.
Ich bin mir sicher, die Zahlen liegen vor.
Nur im Internet ist nichts davon zu finden.

Und gegen den Islam brauch ich nichts zu unternehmen, gegen den hab ich
nämlich nichts.

Ach, sieh an! Dann hast du also gar nichts gegen Rassismus?
Der Islam ist eine rassistische Religion, weil er Moslems höher bewertet als Nichtmoslems.
90% aller Gefängnisinsassen sind Moslems.
Gegen Mörder hast du dann wohl auch nichts?
Tausende Deutsche wurden von Moslems umgebracht.
Gegen Kriminelle hast du wohl dann auch nichts?
90 % aller Gefängnisinsassen sind Moslems.

Der Bundestag hat - übrigens zum erstenmal seit 1933 - eine rassistische Gesetzesänderung beschlossen.
Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit gilt seitdem nicht mehr für jüdische und moslemische Jungens.
Es gibt also wieder Untermenschen in Deutschland.

Auch bei Frauen ist das so. Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und sexuelle Selbstbestimmung wird nur nichtmoslemischen Frauen zugestanden, Musliminnen dürfen als Sexsklavinnen gehalten werden, weswegen sie zum Zeichen ihres Sklavinnenstandes ein Kopftuch oder eine Burka tragen müssen.

Und kein staatlicher Beamter schützt sie!
Weißt du, wie man solch einen Staat nennt? Verbrecherstaat!


Gruß Mephistopheles

--
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Hallo Moderator

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 21:48 vor 3916 Tagen @ Mephistopheles 7154 Views

Erst großspurig um Belege mit Ausrufezeichen bitten! Aber selbst nicht liefern können oder wollen: Ich soll mir selbst die Belege für deine Lügerei zusammensuchen. Witzbold.

Deine Billion ist die gleiche Lüge, wie der ganze rassistische Dreck, den du hier zusammenschreibst.


Hallo Moderator, unterbrech' mal deinen Urlaub und sag dem Mann dass er mich mit seinem unerträglichen Gequassel nicht weiter nerven soll. Danke

Du hast Recht

Hausmeister @, Samstag, 25.04.2015, 22:13 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7062 Views

Hallo Moderator, unterbrech' mal deinen Urlaub und sag dem Mann dass er
mich mit seinem unerträglichen Gequassel nicht weiter nerven soll. Danke

- es langt wirklich!

Soll @Chef entscheiden, ob er Deine sachlich substanzlose, inhaltleere - jedoch ideologisch aufgeladene - zänlische Polemik
hier irgendwann noch einmal zum Zug kommen lassen will, ich meinerseits würde Dich sofort wegen Trollerei ganz verabschieden.

HM

Schon gut so, da gibt es nichts zu korrigieren (oT)

Chef @, Sonntag, 26.04.2015, 12:45 vor 3915 Tagen @ Hausmeister 6912 Views

- kein Text -

Das ist eine Unverschämtheit!

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 22:47 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7009 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 22:51

Erst großspurig um Belege mit Ausrufezeichen bitten! Aber selbst nicht
liefern können oder wollen: Ich soll mir selbst die Belege für deine
Lügerei zusammensuchen. Witzbold.

Sämtliche Angaben über die wahren Kostren der Zuwanderung beruhen auf Schätzungen!
Eine wichtige Schätzung von Professor Sinn habe ich verlinkt.
Aber mir hier zu unterstellen, ich könne keine Belege liefern, nämlich die Belege, welche die Bundesregierung verheimlicht, das ist eine Unverschämtheit!

Deine Billion ist die gleiche Lüge, wie der ganze rassistische Dreck, den
du hier zusammenschreibst.

Frechheit.
Die wahren Kosten der Zuwanderung sind noch viel höher.
Alles Geld, über das wir hier in der BRD verfügen, beruht darauf, dass Deutsche nachgewisen haben, dass der Mensch viel klüger ist als der dumme Allah und sein Prophet Mohammed.
Ohne diese Erkenntnisse hätten wir heute keinen einzigen Euro.
Nur diese Erkenntnisse unserer Vorfahren und der heute tätigen Forscher lassen sich zu Geld machen.

Nur ein paar Beispiele:
In Deutschland wurde der Buchdruck erfunden mit beweglichen Lettern. Was wäre die Welt heute ohne Buchdruck?
In Deutschland wurde das Automobil erfunden und der Dieselmotor. Was wäre die Welt heute ohne Automobil?
In Deutschland wurde der Generator erfunden und damit das Stromnetz. Was wäre die Welt heute ohne elektirschen Strom?
In Deutschland wurde der Computer erfunden, was wäre die Welt heute ohne Computer?
Alle diese Erfindungen sind Kultur, Ausdruck der abendländischen Kultur.

Natürlich sprach sich das rum, und es kamen viele Zuwanderer, um uns Deutsche abzuzocken. Die brachten weder Geld mit, noch Wissen, welches sich zu Geld machen lässt. Aber sie wollten Kohle haben.

Aber es ist eine unerhörte Frechheit und Unverschämtheit; und ich denke nicht daran, mich von jemandem als Rassist bezeichnen zu lassen, der zwar diese Erfindungen nutzen möchte, aber Minderwertigkeitskomplexe hat,weil seine Vorfahren zu unfähig waren, selber solche Erfindungen zu machen.

Hallo Moderator, unterbrech' mal deinen Urlaub und sag dem Mann dass er
mich mit seinem unerträglichen Gequassel nicht weiter nerven soll. Danke

Du bist ein unverschämter Lümmel, der den Ausdruck "Rassismus" nur in den Mund nimmt, um abzuzocken.
Diese Abzockerei kennen wir schon.

Gruß Mephistopheles

--
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Das neutrale Menschenbild

nemo, Samstag, 25.04.2015, 12:05 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6940 Views

bearbeitet von nemo, Samstag, 25.04.2015, 12:37

Menschen sind überhaupt nicht mehr gezwungen, um irgendetwas zu konkurrieren.
Allein die politischen Systeme und die Profit-Interessen der Konzerne und Banken
sind für die Konkurrenz um Land, Rohstoffe und Wasser verantwortlich.

Und genau diese Konkurrenz wird uns umbringen – nicht der Rassismus.

Wenn diese politischen und wirtschaftlichen Faktoren auf eine andere Weise
geregelt würden, dann gäbe es keinen Kampf der Rassen. Dann könnte man
die genetischen Unterschiede der Völker auch vorbehaltlos akzeptieren,
ohne daraus eine Ideologie zu konstruieren.

Meine Gene sagen mir z.B., dass ich Frauen aus meinem Genpool als
attraktiver empfinde, als aus anderen Genpools. Das halte ich für eine
natürliche Sache und ist von der Natur wahrscheinlich so eingerichtet,
damit mein Genpool fortbesteht.

Die Aufgabe sehe ich darin, die Unterschiede zu akzeptieren, anstatt sie
weg zu definieren. Dasselbe Problem gibt es mit dem Genderismus, der
nun mit absurden Thesen die Unterschiede der Geschlechter verneint.

Dahinter sehe ich das ideologische Prinzip einer geistlosen Gleichmacherei,
das in einer Monokultur endet, die aus gesellschaftspolitischen Gründen
angestrebt wird. Angeblich um Diskriminierung zu verhindern. Aber um
Diskriminierung zu verhindern, braucht es ein Bewusstsein und keine
Neureglung von Sprache und Wissenschaft.

Heute dürfen wir nicht mehr von Rassen sprechen und morgen nicht
mehr von Geschlechtern.

Aber in 300 Jahren ist das sowieso egal, weil unsere Gleichmacherei
dazu geführt hat, dass es nur noch ein Geschlecht und eine Rasse gibt,
die genetisch den Vorstellungen der Elite entspricht. Damit hätten sich
dann alle Rassen- und Geschlechter Probleme endgültig erledigt.

Die Tendenz zur Monokultur ist übrigens überall zu beobachten. Die Vielfalt
der Arten verschwindet immer mehr, weil sie den Interessen des Systems
geopfert werden.

Gruß
nemo

Rassismus dient jenen, die vom eigentlichen Problem der Migration ablenken wollen

XERXES @, Donnerstag, 23.04.2015, 14:46 vor 3918 Tagen @ Mangwei 8099 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 14:51

Es geht hier
um einen politischen Begriff und aus dem soll mir nun mal einer von euch
ableiten, für wen und was es nützlich sein soll, die Menschheit in Rassen
einzuteilen.

Wird in Deutschland, bei dieser unkontrollierten Einwanderung und fehlender Integrationspolitik, auf die interkulturellen Probleme hingewiesen (Pegida), wird sofort die Rassismuskeule geschwungen, um sich so der (nötigen) Diskussion entziehen zu können.

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Wen interessiert es, wie du ausschaust?

Olivia @, Freitag, 24.04.2015, 15:26 vor 3917 Tagen @ Mangwei 7180 Views

ich oute mich auch als Deinesgleichen, denn mit meinen 1,85 m, hellblauen
Augen und hellblonden Haaren bin ich der einzige in unserem Viertel, der
so aussieht.

..................

Dass du lediglich von des Kaisers neuen Kleidern sprichst, das dürfte dir ja wohl auch klar sein, oder?

Selbstverständlich gibt es Rassen und Rassenunterschiede. So soll es bei den Japanern z. B. Medikamentenunverträglichkeiten geben, die es bei Europäern so nicht gibt. Selbstverständlich gibt es weiße, braune, gelbe, schwarze, rote Menschenrassen. Das sind äußere Merkmale. Möglicherweise auch teilweise mit genetischen Unterschieden. WAS man daraus macht, DAS ist eine andere Sache!

Also jetzt höre mit deinen sprachpolizeilichen Argumenten auf und lasse die Kirche im Dorf! Worte als solche sind niemals schlecht! Die Bedeutung, die man den Worten gibt, die kann schlecht sein!

Und wenn der Kaiser so viel Macht hat, dass alle seine Untertanen die "schönen" Kleider bewundern müssen, obwohl er nackt ist, dann ist das auch eine Aussage! Bei uns gefallen sich derzeit unendlich viele Nachläufer oder Mitläufer, deren Hauptvergnügen darin zu bestehen scheint, sich sprachpolizeilichen Ermittlungen hinzugeben. Die Blockwarte des bösen Zeitalters hatten vermutlich eine ähnliche Mentalität.

Jaw, und bei uns gibt es braune, gelbe und weiße Familienmitglieder. Wen sollte das wohl stören? Auf die Wertesysteme kommt es an!

--
For entertainment purposes only.

Der Unterschied zwischen Menschen ist generell uninteressant. Genau

Mangwei @, Freitag, 24.04.2015, 18:49 vor 3917 Tagen @ Olivia 7232 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.04.2015, 20:40

"Wen interessiert es, wie du ausschaust?"

Eben. Und genau so wenig interessiert dich der Unterschied zwischen meinem Nachbarn und mir, nicht wahr? Warum soll man sich auch für den Unterschied von Leuten interessieren? Jeder ist halt anders als der andere und mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Aber nein, Olivia meint auf einmal doch: „Selbstverständlich gibt es Rassen und Rassenunterschiede.“ Und untermauert das damit, dass es „bei den Japanern z. B. Medikamentenunverträglichkeiten geben“ soll, „die es bei Europäern so nicht gibt.“ Ja und „Selbstverständlich gibt es weiße, braune, gelbe, schwarze, rote Menschenrassen.“

Da hat man erst gedacht, sie hätte was kapiert und dann macht sie wieder alles zunichte.

Wenn du halt meinst, es nicht bei den Unterschieden zwischen Menschen belassen zu können, sondern sie rassistisch begründen zu müssen, dann bist du halt eine Rassistin. Dann sei wenigstens so ehrlich wie Sylvia und steh’ dazu, werd selig damit und blas’ dich nicht moralisch auf.

Mich hätte ja viel lieber mal interessiert, warum jemand wie du hier öffentlich auftritt und unbedingt auf diesem Unterschied besteht. Am Unterschied allein kann es ja offensichtlich nicht liegen. Und wegen der Medikamentenunverträglichkeit ist es ja wohl kaum notwendig, denn da sind wohl eher die Mediziner gefragt.


"WAS man daraus macht, DAS ist eine andere Sache!"

Ja und das hätt’ mich dann auch noch interessiert, was das für eine Sache sein soll, die man so aus den Genen der weißen, braunen, gelben, schwarzen, roten Menschenrassen macht?

Nicht uninteressant, sondern wichtig!

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 24.04.2015, 19:28 vor 3917 Tagen @ Mangwei 7170 Views

"Wen interessiert es, wie du ausschaust?"

Eben. Und genau so wenig interessiert dich der Unterschied zwischen meinem
Nachbarn und mir, nicht wahr.

Oh doch, und das ist schon so oft und so lange erforscht, dass man es wohl nicht zu wiederholen braucht.
Es kommt darauf an, ob du bist, wie ich, und ob deine Nachbarn sind wie du.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Gemunkel

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 00:07 vor 3917 Tagen @ Mephistopheles 7240 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 12:30

Oh doch, und das ist schon so oft und so lange erforscht, dass man es wohl
nicht zu wiederholen braucht.
Es kommt darauf an, ob du bist, wie ich, und ob deine Nachbarn sind wie
du.

Weiß zwar nicht, was du sagen willst, aber falls dir der Unterschied zwischen meinem Nachbarn und mir am Herzen liegt, soll's mir auch recht sein.

Ja, ist schon gut

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 25.04.2015, 04:28 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7332 Views

Oh doch, und das ist schon so oft und so lange erforscht, dass man es

wohl

nicht zu wiederholen braucht.
Es kommt darauf an, ob du bist, wie ich, und ob deine Nachbarn sind wie
du.


Weiß zwar nicht was du sagen willst, aber falls dir der Unterschied
zwischen meinem Nachbarn und mir am Herzen liegt, soll's mir auch recht
sein.

Wenn du nicht weißt, was ich sagen will, dann brauchst du es wahrscheinlich auch nicht zu wissen.
Link

Gruß Mephistopheles

--
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Gegen Ideologie ist kein Kraut gewachsen

Olivia @, Freitag, 24.04.2015, 20:52 vor 3917 Tagen @ Mangwei 7196 Views


Wenn du halt meinst, es nicht bei den Unterschieden zwischen Menschen
belassen zu können, sondern sie rassistisch begründen zu müssen, dann
bist du halt eine Rassistin. Dann sei wenigstens so ehrlich wie Sylvia und
steh’ dazu, werd selig damit und blas’ dich nicht moralisch auf.

..............

Ich begründe nichts rassistisch, aber du scheinst an Verfolgungswahn zu leiden.

Träum weiter!
Und unterstelle ruhig allen möglichen Leuten genau das, was DU BIST!

Das nennt man übrigens Projektion!

Und damit Ende! Gegen Dummheit ist auch kein Kraut gewachsen!

--
For entertainment purposes only.

Ja, ist schon gut ...

Mangwei @, Freitag, 24.04.2015, 23:43 vor 3917 Tagen @ Olivia 7225 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.04.2015, 23:47


Ich begründe nichts rassistisch, aber du scheinst an Verfolgungswahn zu
leiden.

Ja, ist schon gut, du bist keine Rassistin, du teilst die Menschen halt nur nach Rassen ein.

Bei dir scheint's nicht nur an Rechtschreibkenntnissen zu mangeln.

Noch nicht einmal das kannst du korrekt wiedergeben!

Olivia @, Samstag, 25.04.2015, 21:50 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6899 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 26.04.2015, 12:51


Ich begründe nichts rassistisch, aber du scheinst an Verfolgungswahn

zu

leiden.


Ja, ist schon gut, du bist keine Rassistin, du teilst die Menschen halt
nur nach Rassen ein.

Bei dir scheint's nicht nur an Rechtschreibkenntnissen zu mangeln.

................

Du solltest lernen, richtig zu lesen! Dann kannst du den geschriebenen Text auch richtig wiedergeben. Aber nochmal zum Mitschreiben:

1. Ich teile Menschen nicht nach Rassen ein, aber ich erkenne an, dass es unterschiedliche menschliche Rassen gibt!
2. Es mangelt mir nicht an Rechtschreibekenntnissen, aber ich verwende bisweilen die alte und bisweilen die neue Rechtschreibung. Da ich wohl erheblich älter bin als du, habe ich mehrere Versionen der deutschen Rechtschreibung kennengelernt.

Aber trotz deiner Jugend solltest du lernen, deinen Verstand einzuschalten und nicht nur billige Rechthaberei-Tricks benutzen. Da kommt nichts heraus und du wirst auch nicht schlauer dabei.

Oder bezahlt dich irgend jemand für dein Provozieren? Dann ist das ja wohl dein Job und du verdienst deine Kröten damit. In diesem Falle nehme ich natürlich zurück, dass ich dich für nicht ganz gescheit halte, sondern bestätige dir, dass du versuchst, deinen Job so gut wie möglich zu machen. Gemäß dem Motto: Und er bemühte sich redlich!..... und schaffte es nicht :-)))

--
For entertainment purposes only.

Nicht aufregen

Rybezahl, Samstag, 25.04.2015, 05:10 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7042 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 05:16

Der Herr Özdemir, auch der Herr Pirinçci beweisen doch, dass der Rassenbegriff aus soziologischer Sicht ausgedient hat. Da kann der Herr Sarrazin Statistiken erstellen, wie er will.

Auch der Herr Somuncu zeigt es:
https://www.youtube.com/watch?v=xDHaUv-hPuw
(Serdar Somuncu - Ein demagogischer Blindtest; 1:24:07)

Im Prinzip ist es doch ganz einfach...

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 23.04.2015, 12:54 vor 3918 Tagen @ Mangwei 8470 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 23.04.2015, 13:08

A vertritt die These "Der Neger an sich stinkt und ist faul.".
Diese These ist rassistisch, weil eine unwahre Schmähung. Gruppenbezogenen Menschenhass sollten wir endlich überwinden lernen.

B vertritt die These "Es gibt ein Problem mit unserer Einwanderungspolitik". Diese These ist nicht rassistisch. Sie zeigt sich empirisch besonders in Ballungsgebieten.

A ist Rassist in der gängigen semantischen Wortbedeutung.

B wird in unsauber geführten Diskussionen als Rassist deklariert, obwohl B womöglich lediglich eine real existierende politische Aufgabenstellung besprechen will. Wir sollten diese Politisch-Korrekt-Keulen überwinden lernen.

Dann ist es auch möglich sachlich zu diskutieren. Haben die redlichen Bs mit Mut zur Wahrheit die Möglichkeit derlei notwendige Diskussionen anzustoßen, schadet das der gesamtgesellschaftlichen Verblödung.

Dann kann man auch über die Realität sprechen. Die hat viele Aspekte.
Beispielsweise dass viele Flüchtlinge aus dem Kosovo ihre Heimat verlassen, weil die NATO dort mit Uranmunitionsstaub das Grundwasser verseucht hat. Was sich jetzt erst zeigt.
Sogar für ehemalige Nachrichtenmagazine wie den Spiegel war das vor 15 Jahren ein Thema, bevor sich die großen Tabus aufkamen und Medienkonzerne und Meinungswächter einen politisch-korrekten Schleier über die öffentliche Debatte legten.

Schreib- und Maulhuren unterdrücken redliche Auseinandersetzungen mit den Problemen: "Du hast Autobahn gesagt!", "Du bist ein Rassist!", "Du bist eine Putinida!", "Du bist Antisemit!", Du bist Teil einer Querfront!", "Du bist ein Nazi!", "Du bist ein Verschwörungstheoretiker!"

[image]

Sind wir politisch zu korrekt?
Scheiße JA!

Verhindern Nazi-Theoretiker et al. wichtige öffentliche Debatten?
So ist es leider!

Nur weil ich Dinge und Probleme ohne Tabus besprechen will, bin ich keine Rassistin.

Den Prof. hab ich mir übrigens nicht angehört - meine Pipeline an Vorträgen, Interviews und Vorlesungen ist gerade übervoll...

Aber dass ganze Völkerwanderungen nach Europa forciert werden hat auch mit der verlogenen Destabilisierungs-, Kriegs- und Ausbeutungspolitik des Westens zu tun. Angeblich das tollste Wertesystem der Welt.

#AmerikanischerExzeptionalismus;#FullSpectrumDominance; #MonroeDoktrin

Gruß, Bernadette

Well...

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 23.04.2015, 21:47 vor 3918 Tagen @ Mangwei 7602 Views


Wer über Rasse spricht, ist Rassist. Der Vortrag ist durch und durch
rassistisch. Aus deiner Sicht aber (der Verächtlichmachung usw.) kannst du
den Mann nicht kritisieren, da musst du dich nämlich auf seine dämliche
biologisch-anthropolische Argumentation einlassen. Aber da kommst du nicht
weiter, denn du bist ja selbst Rassist (es ist dir nur nicht bewusst).

Ich danke Dir für die Antwort, Mangwei, aber das ist mir doch zu eng gedacht. Wenn jeder, der über Rasse spricht, dadurch Rassist ist, stimmt da etwas nicht. Dann müsste ja jeder, der über Nationen spricht, Chauvinist sein, oder jeder, der über Unterschiede zw. Männern und Frauen spricht, Frauenfeind sein etc.
Nein - das schliesst mir den Diskurs zu sehr aus.
Es ist doch in jedem wissenschaftlichen Feld legitim, Forschungen zu machen - man kann wie bei Gender eine Ideologie draus machen, aber dass nun die Untersuchung von rassischen Unterschieden (die es ja wohl gibt, s. die anderen Beiträge) automatisch auf niedere, eben rassistische Gesinnung schließen lässt - das ist mir wie gesagt zu eng.
Die Gedanken sind frei - und das sollten sie auch bleiben. Grade bei gesellschaftlich kontroversen Dingen.
Meint und grüßt Dich
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Unehrliche moralische Attitüde

Mangwei @, Freitag, 24.04.2015, 10:58 vor 3917 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 7332 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.04.2015, 13:23

Ich danke Dir für die Antwort, Mangwei, aber das ist mir doch zu eng
gedacht. Wenn jeder, der über Rasse spricht, dadurch Rassist ist, stimmt
da etwas nicht. Dann müsste ja jeder, der über Nationen spricht,
Chauvinist sein, oder jeder, der über Unterschiede zw. Männern und Frauen
spricht, Frauenfeind sein etc.
Nein - das schliesst mir den Diskurs zu sehr aus.
Es ist doch in jedem wissenschaftlichen Feld legitim, Forschungen zu
machen - man kann wie bei Gender eine Ideologie draus machen, aber dass nun
die Untersuchung von rassischen Unterschieden (die es ja wohl gibt, s. die
anderen Beiträge) automatisch auf niedere, eben rassistische Gesinnung
schließen lässt - das ist mir wie gesagt zu eng.
Die Gedanken sind frei - und das sollten sie auch bleiben. Grade bei
gesellschaftlich kontroversen Dingen.

Sich mit einer moralischen Attitüde hinzustellen, als wollte man dir das Reden und Denken verbieten, ist verlogen. Du willst nur deshalb kein Rassist sein, weil diese Bezeichnung derzeit moralisch geächtet ist. Aber die Schande, wenn man es mal so nennen will, besteht ja nicht darin, dass du Rassist bist, sondern in dem Zweck, darauf zu bestehen, Rasse zum politischen Thema machen zu wollen.

Und das ist das Gemeine: sich scheinheilig hinzustellen und über Rasse reden zu wollen, weil das nun mal so sei, aber eigentlich einen ganz andern Zweck dabei zu verfolgen. Denn es geht solchen Leuten wie dir doch gar nicht darum, einfach festzustellen, dass es Menschen gibt, die unterschiedliche Nasen, Lippen und Hautfarben haben. Das ist ja auch banal, weiter nicht der Rede wert und macht keinen Sinn. Es geht darum, den (theoretischen) Begriff Rasse politisch anzuwenden und praktisch wirksam werden zu lassen. Und von da an wird es eben übel (sonst wär's halt nur eine Spinnerei).

Denn dann will man die bescheuerten Lebensverhältnisse der Menschen nicht anhand der Kategorien politischer und ökonomischer Machtverhältnisse erklären, sondern aus einer rassistischen Konstellation der Andersartigkeit, der Aus- und Abgrenzung: „Ausländer raus!“ und schon ist das Argument fertig. Dann will man, dass die nun in Rassen gespaltenen Menschen - nicht allein, aber doch zum beträchtlichen Teil - sich aus der Warte ihrer Andersartig das politische Geschehen erklären.

Wenn man den Begriff Rasse politisch anwendet, will man nicht erklären, sondern verblöden. Und sein Ziel hat man dann schon fast erreicht, wenn sich eine Menschenmasse (s. Pegida) nicht mehr entblödet, nicht in ihrem vermeintlichen, sondern im Interesse solch dämlicher rassistischer Politik sich öffentlich aus freien Stücken zu einer (rassistischen) Schicksalsgemeinschaft (Europäer, Abendländler) zu bekennen.

Tunnelvision!

Olivia @, Freitag, 24.04.2015, 15:47 vor 3917 Tagen @ Mangwei 7216 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.04.2015, 20:36

Sich mit einer moralischen Attitüde hinzustellen, als wollte man dir das
Reden und Denken verbieten, ist verlogen. Du willst nur deshalb kein
Rassist sein, weil diese Bezeichnung derzeit moralisch geächtet ist. Aber
die Schande, wenn man es mal so nennen will, besteht ja nicht darin, dass
du Rassist bist, sondern in dem Zweck, darauf zu bestehen, Rasse zum
politischen Thema machen zu wollen.

.............

Ich habe den bewußten Vortrag nicht gesehen und habe auch keine Lust, mir den anzuschauen. Aber jeden, der über Rassen spricht, als politischen Rassisten zu bezeichnen, halte ich schlichtweg für schwachsinnig. Wohl ein typisch deutsches Problem! Irgend einem Heilsbringer müssen sie nachrennen! Und heute sind die grün gefärbt und korrigieren Bücher, statt sie zu verbrennen. Gedankenpolizei. Als ob das irgend etwas ändern würde, außer dass es den Kapos Arbeit gibt.

Gerade heute ist dieses ein wirkliches Thema. Laß dich mal über wirklich rassistische Weltanschauungen in den Gesellschaften belehren, die du hier zu schützen meinst. Du würdest dich sehr wundern. - Nabelschau bis zur Unendlichkeit und davon ausgehen, dass die restliche Welt genauso tickt.

--
For entertainment purposes only.

@Olivia (und auch andere)

Rechtschreibkorrektur @, Freitag, 24.04.2015, 20:34 vor 3917 Tagen @ Olivia 7391 Views

In diesem Beitrag…
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=201221
… ist beschrieben, dass jemand, der unbedingt weiterhin die alte Rechtschreibung verfolgen möchte, dies tun kann, wenn auch ungern, aber dann bitte durchgehend.

In deinen Beiträgen, z.B. in diesem, geht es dagegen durcheinander, und das ist unschön.
Beispiele:
– bewußten (alte Rechtschreibung)
– laß (alte Rechtschreibung)
– dass (neue Rechtschreibung)

Also bitte entweder alte oder neue Rechtschreibung. Danke.

--
Beliebte Rechtschreibfehler

Ich bin auch ALT! Korrigiere, wenn du magst!

Olivia @, Freitag, 24.04.2015, 20:53 vor 3917 Tagen @ Rechtschreibkorrektur 7237 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.04.2015, 21:02

Na gut, ich werde mich bemühen!
Aber mit den beständigen Änderungen habe ich das Ganze einfach aufgegeben.

--
For entertainment purposes only.

Nein, ich mag nicht korrigieren…

Rechtschreibkorrektur @, Freitag, 24.04.2015, 21:06 vor 3917 Tagen @ Olivia 7159 Views

Na gut, ich werde mich bemühen!
Aber mit den beständigen Änderungen habe ich das Ganze einfach
aufgegeben.

Die Regelungen zu „ß“ bzw. „ss“ wurden 1996 geändert, seitdem nicht mehr.

--
Beliebte Rechtschreibfehler

Okay, ich reisse mich zusammen :-))

Olivia @, Samstag, 25.04.2015, 21:57 vor 3916 Tagen @ Rechtschreibkorrektur 6862 Views

Na gut, ich werde mich bemühen!
Aber mit den beständigen Änderungen habe ich das Ganze einfach
aufgegeben.


Die Regelungen zu „ß“ bzw. „ss“ wurden 1996 geändert, seitdem
nicht mehr.

--
For entertainment purposes only.

Alles IN-terpretation

Kurz_vor_Schluss @, Freitag, 24.04.2015, 19:42 vor 3917 Tagen @ Mangwei 7160 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.04.2015, 20:46

Sich mit einer moralischen Attitüde hinzustellen, als wollte man dir das
Reden und Denken verbieten, ist verlogen. Du willst nur deshalb kein
Rassist sein, weil diese Bezeichnung derzeit moralisch geächtet ist. Aber
die Schande, wenn man es mal so nennen will, besteht ja nicht darin, dass
du Rassist bist, sondern in dem Zweck, darauf zu bestehen, Rasse zum
politischen Thema machen zu wollen.

Hm- irgendwie legst Du mir da Dinge in den Mund, Mangwei. Ich meine, Rasse ist ein debattierenswertes Thema wie andere auch. Das ist alles. Die politische Komponente – die kreierst Du.

Und das ist das Gemeine: sich scheinheilig hinzustellen und über Rasse
reden zu wollen, weil das nun mal so sei, aber eigentlich einen ganz andern
Zweck dabei zu verfolgen. Denn es geht solchen Leuten wie dir doch gar
nicht darum, einfach festzustellen, dass es Menschen gibt, die
unterschiedliche Nasen, Lippen und Hautfarben haben. Das ist ja auch banal,
weiter nicht der Rede wert und macht keinen Sinn. Es geht darum, den
(theoretischen) Begriff Rasse politisch anzuwenden und praktisch wirksam
werden zu lassen. Und von da an wird es eben übel (sonst wär's halt nur
eine Spinnerei).

Lass doch mal diese Unsitte, anderen etwas unterzuschieben. Ich verfolge gar keinen Zweck damit – oder meinetwegen den, dass es uns erlaubt sein sollte, über alle Themen dieser Welt offen disputieren zu dürfen. Auch zum Thema Rasse. Der Rest – den denkst Du Dir aus.

Denn dann will man die bescheuerten Lebensverhältnisse der Menschen nicht
anhand der Kategorien politischer und ökonomischer Machtverhältnisse
erklären, sondern aus einer rassistischen Konstellation der
Andersartigkeit, der Aus- und Abgrenzung: „Ausländer raus!“ und schon
ist das Argument fertig. Dann will man, dass die nun in Rassen
gespaltenen Menschen - nicht allein, aber doch zum beträchtlichen Teil -
sich aus der Warte ihrer Andersartig das politische Geschehen erklären.

Das legst Du Dir auch schon wieder zurecht. Überstrapaziere doch nicht Dein Gerechtigkeitsempfinden, Mangwei – ich finde es ja gut, dass Du gegen Ungerechtigkeit bist und somit auch gegen Aus- oder Abgrenzung aus rassischen Gründen. Aber davon war hier nicht die Rede (s. auch die anderen Beiträge).

Wenn man den Begriff Rasse politisch anwendet, will man nicht erklären,
sondern verblöden. Und sein Ziel hat man dann schon fast erreicht, wenn
sich eine Menschenmasse (s. Pegida) nicht mehr entblödet, nicht in ihrem
vermeintlichen, sondern im Interesse solch dämlicher rassistischer Politik
sich öffentlich aus freien Stücken zu einer (rassistischen)
Schicksalsgemeinschaft (Europäer, Abendländler) zu bekennen.

Und wieder legst Du anderen böse Absichten in den Sinn…. (seufz). Warum bist Du bei dem Thema so überempfindlich? Und einseitig - weite doch mal den Blick. Die Pegidisten stellen sich wohl kaum aus „rassischen“ Gründen da hin. Die empfinden eher korrekterweise, dass wir als Deutsche Opfer einer desaströsen Einwanderungspolitik sind – und dagegen demonstrieren sie. Sie jagen keine Ausländer durch die Strassen, wie es in Südafrika geschieht, stecken sie nicht in Lager in der Wüste, wie's Australier und Israelis tun, zwingen sie nicht dazu, ihre Töchter prostituieren zu lassen, wie's im Nahen Osten bei den Flüchtlingen geschieht etc. Nichts von alledem. Und doch so schlimme Rassisten?

Weißt Du, wenn man wie Du überall Rassismus wittert, dann wirst Du auch überall welchen finden. Damit hör doch bitte auf – das führt zu nix, außer zu Missverständnissen.

Schönen Abend
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Du kannst oder willst keine Argumente liefern

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 10:35 vor 3916 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 6867 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 10:56

„Hm- irgendwie legst Du mir da Dinge in den Mund, Mangwei. Ich meine, Rasse ist ein debattierenswertes Thema wie andere auch. Das ist alles. Die politische Komponente – die kreierst Du.“

Jetzt stell’ dich bitte nicht auch noch dumm. Was soll es denn anders sein, als ein politisches Interesse daran, wenn man über Rasse debattieren will. Der von dir verlinkte Vortrag mündet in der Quintessenz, dass es zur Rettung der weißen Rasse einer anderen Politik bzw. intellektueller Anstrengung bedarf. Das aber ist für dich nicht kritikwürdig. Also lass’ bitte die dämliche Lügerei.


„Lass doch mal diese Unsitte, anderen etwas unterzuschieben. Ich verfolge gar keinen Zweck damit – oder meinetwegen den, dass es uns erlaubt sein sollte, über alle Themen dieser Welt offen disputieren zu dürfen. Auch zum Thema Rasse. Der Rest – den denkst Du Dir aus“.


Lass doch bitte mal die Unsitte, mir zu unterschieben, ich wolle dir nicht erlauben, über alle Themen dieser Welt offen zu sprechen. Wie könnt’ ich’s auch.


"Das legst Du Dir auch schon wieder zurecht. Überstrapaziere doch nicht Dein Gerechtigkeitsempfinden, Mangwei – ich finde es ja gut, dass Du gegen Ungerechtigkeit bist und somit auch gegen Aus- oder Abgrenzung aus rassischen Gründen. Aber davon war hier nicht die Rede."


Da legst auch du dir schon wieder was zurecht. Mir geht’s doch nicht um Gerechtigkeit und Moral, das solltest du doch kapiert haben. Es geht nicht darum, dass Menschen aus- oder abgegrenzt werden, sondern ich sage, dass der Begriff Rasse Aus- und Abgrenzung von Menschen beinhaltet und dass es für sie schädlich ist, wenn sie sich darauf einlassen.


„Sie jagen keine Ausländer durch die Strassen, wie es in Südafrika geschieht, stecken sie nicht in Lager in der Wüste, wie's Australier und Israelis tun, zwingen sie nicht dazu, ihre Töchter prostituieren zu lassen, wie's im Nahen Osten bei den Flüchtlingen geschieht etc. Nichts von alledem. Und doch so schlimme Rassisten? „


Rassisten sind nicht böse schlecht oder schlimm, Rassisten zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie Ausländer durch die Straßen jagen, sondern dass sie Menschen nach Rassen einteilen. Hab ich ja schon oft genug gesagt. Das was du hier beschreibst, sind die Folgen, dieser Theorie. Und die bekommen die Andersartigen in diesem Land ja auch zuhauf zu spüren.


„Weißt Du, wenn man wie Du überall Rassismus wittert, dann wirst Du auch überall welchen finden. Damit hör doch bitte auf – das führt zu nix, außer zu Missverständnissen."


Weißt du, wenn man überall wittert, dass man dich und deinesgleichen als Rassisten bezeichnet, dann kommt man zu keiner vernünftigen Argumentation. Ich hab auf deine Frage geantwortet. Ich habe ganz konkrete Argumente gebracht. Nur gehst du seltsamerweise nicht darauf eine, versuchst sie zu widerlegen, zu kritisieren etc.. Stattdessen kriegt man saudumme moralische Vorwürfe vorgelegt, dass man überall Rassismus wittere, dass man die Debatte über Rasse nicht erlauben würde, dass man von des Kaisers neuen Kleidern spräche, Sprachpolizei spiele usw..


Rassisten können oder wollen kein Argument liefern, für was der Begriff Rasse den Menschen nützlich sein soll. Man gehört halt zu einer Rasse und so soll es bleiben. Und das ist die einzige banale Quintessenz ihrer Theorie - allerdings mit ziemlich brutalen Folgen.

Beschreibung von Tatsachen vs. abgeleitete Konsequenzen

Positiv @, Samstag, 25.04.2015, 12:37 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6859 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 13:05

Hallo,

die offensichtliche Existenz von Rassen zu leugnen, ist genauso absurd, wie die Existenz von Maennern und Frauen (und meinetwegen die eines weiteren dritten nicht eindeutig zuzuordnetem Gechlechts) abzustreiten.

Rassen entstehen ueber viele Generationen durch die Anpassung an verschiedene Lebensraueme und verschiedene Umweltbedingungen. Verschiedene Rassen (egal, ob Menschen, Hunden, Katzen, ...) haben tendentiell spezifische Qualitaeten und spezifische Defizite. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.

Die Anerkennung der fuer jedes Kind ersichtlichen Existenz von Menschenrassen durch reflexartiges einsortieren in die Schulblade „Rassist“ (mit allen dazugehoerigen Assoziationen) oder gar durch einen Ismus – Rassismus (mit von Dir selbst behaupteten Implikationen) zu aechten, hilft einem sinnvollen Gespraech nicht weiter.

Die Beobachtung und Beschreibung der Tatsachen ist das Eine, daraus abgeleitete Konsequenzen sind das Andere.

(...) ich sage, dass der Begriff Rasse Aus- und Abgrenzung von Menschen beinhaltet und dass es für sie schädlich ist, wenn sie sich darauf einlassen.

Das zeugt entweder von Paranoia, von perfekter politisch korrekter Abrichtung, oder von einer sehr beschraenkten Weltsicht.


Beste Gruesse,

Positiv

Scherzkeks

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 15:57 vor 3916 Tagen @ Positiv 6855 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 17:19

Rassen gibt es, weil es Männer und Frauen gibt, weil es keine eierlegende Wollmilchsau gibt und weil das für jedes Kind ersichtlich ist. Wow! Diese weitsichtige und weltoffene Begründung sitzt. Da muss ich selbst als korrekt abgerichteter Paranoiker einsehen, dass es Rassen gibt. Hast du noch mehr solcher Scherze auf Lager? Freu mich schon drauf.

Scherz beiseite

Positiv @, Samstag, 25.04.2015, 16:15 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6853 Views

Hallo Mangwei,

Wow! diese
weitsichtige und weltoffene Begründung sitzt.

das freut mich natuerlich.

Leider kann ich dieser Deiner von mir kritisierten Aeusserung

(...) ich sage, dass der Begriff Rasse Aus- und Abgrenzung von Menschen beinhaltet

weiterhin absolut nicht folgen.

Vielleicht magst Du darauf nocheinmal naeher eingehen oder Dich korrigieren?

Ernste Gruesse,

Positiv.

Kopfarbeit, schwere Arbeit

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 17:09 vor 3916 Tagen @ Positiv 6798 Views

Leider kann ich dieser Deiner von mir kritisierten Aeusserung

(...) ich sage, dass der Begriff Rasse Aus- und Abgrenzung von Menschen

beinhaltet

weiterhin absolut nicht folgen.

na dann folg' ihr halt nicht absolut und streng deine Rübe ein wenig an. Denkhilfe: Schließen sich Menschen zusammen, wenn man sie in Rassen spaltet?
Ich hoffe es hat klick gemacht - ansonsten tätest du mir schon ein wenig leid.

Ganz einfach

Positiv @, Samstag, 25.04.2015, 17:30 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7016 Views

(...) streng deine Rübe ein wenig an. Denkhilfe: Schließen sich Menschen zusammen, wenn man sie in Rassen
spaltet?

Ich verstehe ganz unangestrengt bestens, worauf Du hinauswillst.

Leider verwechselst Du Ursache und Wirkung: Menschen werden nicht in Rassen gespalten, sie gehoeren ihnen einfach an. Unabhaengig davon, ob zur Beschreibung das Wort Rasse verwendet wird, oder nicht.

Selbst wenn wir das verbieten oder wegdefinieren oder mit Sanktionen belegen, kommen wir nicht zur idealen Ponyhofwelt, wo Jeder mit Jedem solidarisch ist.

Das funktioniert nichtmal im kleinen Massstab, oberhalb von Dunbars Number ist einfach Schluss.

Gedankenkonstruktion

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 18:30 vor 3916 Tagen @ Positiv 6955 Views

Leider verwechselst Du Ursache und Wirkung: Menschen werden nicht in
Rassen gespalten, sie gehoeren ihnen einfach an.


Da musst du zuvor erst mal die Gedankenkonstruktion gemacht haben, dass es Rassen gibt, nach denen sich die Menschen einteilen lassen. Wenn für dich der Begriff von Wichtigkeit ist, kann ich nichts daran ändern, auf jeden Fall, teilst du gemäß diesem Begriff die Menschheit ein, bzw. spaltest sie.

Die Aus- und Abgrenzung ist in DEINEM Kopf!

Olivia @, Samstag, 25.04.2015, 22:21 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6741 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 26.04.2015, 12:54

(...) ich sage, dass der Begriff Rasse Aus- und Abgrenzung von

Menschen

beinhaltet

................

Diese Definition ist in DEINEM Hirn und sie scheint dir so wichtig zu sein, dass du alles Mögliche an den Haaren herbei ziehst, um zu beweisen, dass deine Weltsicht die richtige ist.

Die einzige Frage, die sich mir dabei stellt ist: WAS genau bezweckst du damit?
Rasse und Rassismus scheinen für dich Begriffe zu sein, die direkt vom Hypothalamus in die Amygdala geschossen werden. Gut/Schlecht - Gefahr! Daher frage ich mich: Was hat dich so verstört, dass du gar nicht mehr richtig lesen kannst, sondern nur noch interpretierst und bewertest, sodass du immer wieder die gleiche Disk abspielen kannst?

Und wem willst du eigentlich beweisen, dass du Recht hast? Ziemlich verzweifelter Versuch. Bisher hast du noch niemand mit deinen denkwürdigen Argumenten überzeugt.

Also: Was ist der Sinn des Ganzen? Oder ist es wirklich nur ein Job?

--
For entertainment purposes only.

Rassige Frauen und rassige Männer...

satsangi @, Samstag, 25.04.2015, 16:17 vor 3916 Tagen @ Mangwei 7229 Views

Hallo
... die gibt es zuhauf, aber...
es gibt nur eine Rasse, man nennt sie: Mensch![[freude]]
Alle Menschen sind zu 99,9 % gleich beschaffen, was uns unterscheidet,
ist Hautfarbe, die Farbe der Augen, der Haare.
WO, bitte, siehst Du darin eine Rasse???

Es mag Kasten geben, man kann Kasten einteilen, letztendlich sind es aber Menschen!!!
Siehst Du da einen Unterschied???

Eine rassenreine Antwort nehme ich gerne entgegen.

Mit bestem Gruss
satsangi

P.S.

Tägliches Zitat, 17. März 2015
Die Energie des Ärgers, die wir in das Universum aussenden, kommt irgendwann zu uns zurück. Wir fragen uns vielleicht, warum wir nur zum Opfer des Ärgers anderer werden, doch wir erkennen die Möglichkeit nicht, dass nur etwas auf uns zurückfällt, was wir selbst verursacht haben.
SANT RAJINDER SINGH

Passt doch bestens

Von Mäusen und Menschen

BBouvier @, Samstag, 25.04.2015, 18:42 vor 3916 Tagen @ satsangi 7088 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.04.2015, 18:58

Alle Menschen sind zu 99,9 % gleich beschaffen, was uns unterscheidet,
ist Hautfarbe, die Farbe der Augen, der Haare.

Hallo, Satsangi!

Völlig richtig beobachtet!
=>
"Zwischen dem Erbgut von Mensch und Maus besteht,
wie eine Analyse des Mäuse-Chromosoms 16 zeigt,
offenbar kaum ein Unterschied.
Vom Nager trennen uns demnach nicht einmal drei Prozent der Gene."

Insofern kann man wohl sagen, Mäuse sind irgendwie auch Menschen:
Nur rein äußerlich eben etwas kleinere, andere Haare, die Farbe der Augen, etc.

Über die wenigen Prozente Unterschied in den Genen
kann man auch hier gelassen hinwegsehen, da im übrigen
doch absolut gleich beschaffen.

Grüße,
BB

Für den Rassismus-Experten ein letzter Hinweis

Leser68 @, Samstag, 25.04.2015, 19:54 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6850 Views

Ein ganz wichtiges Detail, was schon vor 80 Jahren Millionen Menschen falsch verstanden haben:
Ein Jude ist kein Angehöriger einer Rasse, sondern ein Angehöriger einer Religion. D.h. wenn ein Afrikaner heute christlich missioniert wurde und sich morgen zum Judentum bekennt, dann gehört er morgen immer noch der gleichen Rasse an.
Gene haben nichts mit Religion zu tun.

An den rassistischen Experten

Mangwei @, Samstag, 25.04.2015, 21:56 vor 3916 Tagen @ Leser68 6779 Views

Ein ganz wichtiges Detail, was schon vor 80 Jahren Millionen Menschen
falsch verstanden haben:
Ein Jude ist kein Angehöriger einer Rasse, sondern ein Angehöriger einer
Religion. D.h. wenn ein Afrikaner heute christlich missioniert wurde und
sich morgen zum Judentum bekennt, dann gehört er morgen immer noch der
gleichen Rasse an.
Gene haben nichts mit Religion zu tun.

Ja, du bist halt ein ganz großer Experte. Aber jetzt nerv bitte nicht weiter.

Begrifflichkeiten

Rybezahl, Sonntag, 26.04.2015, 03:02 vor 3916 Tagen @ Mangwei 6778 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 26.04.2015, 03:08

Es ist doch wohl kaum zu bezweifeln, dass sich zwei Populationen, durch Wanderungen getrennt voneinander, in unterschiedliche Richtungen entwickeln werden, bedingt durch klimatische, geologische, soziologische (usw. usf.) Umstände. Die Grenzen dieser isolierten - sagen wir mal Kultursysteme - werden mit dem Anwachsen der Gesamtpopulation selbstverständlich immer fließender.

Nenne das, wie du willst. Früher oder wahrscheinlich später werden diese Unterschiede durch den Fortgang der Evolution wieder aufgehoben werden (vorausgesetzt, die menschliche Gattung überlebt bis dahin).

Das kuschlige jüdische Nest beschmutzen?

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Sonntag, 26.04.2015, 14:00 vor 3915 Tagen @ Leser68 6969 Views

Ein Jude ist kein Angehöriger einer Rasse, sondern ein Angehöriger einer
Religion. D.h. wenn ein Afrikaner heute christlich missioniert wurde und
sich morgen zum Judentum bekennt, dann gehört er morgen immer noch der
gleichen Rasse an.

Hallo Leser 68,

nein, der Begriff 'jüdisch' ist mehrdeutig und unscharf:

Laut Wikipedia steht für 'jüdisch':
1. Angehörige des Volkes der Juden betreffend
2. Traditionen, Lebensweise, Kulturen und Philosophie der Juden, siehe Judentum
3. die Jüdische Religion, eine Weltreligion

ich würde noch ergänzen:
4. Angehörige des Staates Israel betreffend

Das wird auch bewusst so gehalten und nicht ausdifferenziert, damit man je nach Kontext die 'jüdische Karte' ziehen kann und damit immer ein Joker hat, der nach den Regeln der aktuell vorherrschenden politischen Korrektheit immer alle anderen Asse sticht.

Z. B. könnten sich die 'Israeliten' als Angehörige des Staates Israel
vom Begriff 'Jude' distanzieren, machen es aber im Regelfall eben nicht, weil sonst Vorteile aus verloren gehen.

Ebenso könnten die Anhänger der mosaischen Religion, also Anhänger von Moses und seinen 10 Geboten, sich vom Begriff 'Jude' distanzieren, denn nicht jeder Abstammungs-Jude glaubt an Moses.

Genaugenommen gibt es auch keine einheitliche jüdische Kultur, da sich auch diese aus mehreren Abstammungslinien - vor allem sephardische und aschkenasische - herleitet und neuerdings vor allem in Israel eine Vermischung entsteht, wobei die Aschkenasim (Ostjuden) dominant sind.

Zudem ist die Abstammung der Juden selbst auch relativ unklar. Es ist wohl nicht so, wie man uns immer glauben macht, dass die Juden eine klare oder reine Abstammungslinie bis zu David und noch weiter haben. Vor allem in den Jahren 50 bis 900 n.u.Z. gibt es praktisch keinerlei Dokumentation. Es wird auch angenommen, dass eben das aschkenasische Judentum ursprünglich aus Konvertiten besteht, die also überhaupt keine jüdische Abstamtung haben. Verschiedene genetische Untersuchungen sind wohl auch zum Beweis irgendeiner Ideologie tendenziös gemacht worden.

Interessant in diesem Zusammenhang ist das Beispiel der 'Juden', die vor allem in der letzten Emigrationswelle nach der Wende aus der Sowjetunion/Russland kamen. In Russland wurde im Pass die jüdische Abstammung eingetragen. Allerdings wurde dabei nicht die traditionelle jüdische Abstammungsregel nach der Mutter dokumentiert, sondern die nach dem Vater. Wer also in der Sowjetunion einen jüdischen Vater hatte, hatte im Pass jüdisch stehen. Zudem kann man sagen, dass 99 Prozent der russischen Juden in der Sowjetunion absolut nichts mit irgend welchen religiösen jüdischen Vorstellungen zu tun hatten. Alle Juden waren genauso säkularisiert und materialistisch, wie alle anderen Sowjetmenschen inklusive der Vorhaut. Was jahrzehntelang ein Ärgernis und Nachteil im Pass war, war jetzt plötzlich die Freifahrkarte nach dem Westen - womit ein erster Vorteil aus dem Label 'jüdisch' gezogen werden konnte.

Kaum waren diese materialistisch orientierten stinknormalen Russen emigriert, strebten sie in die lokal vorhandenen jüdischen Gemeinden, vor allem in Westeuropa und USA. Weil aufgrund der dort vorherrschenden politisch korrekten 'prosemitischen' (= anti-antisemitischen ?) Haltung viele weitere Vorteile hierarchischer, psychologischer und materieller Art mit dem Label 'jüdisch' verknüpft waren. Plötzlich fühlte man sich nachträglich sogar unter Hitler extrem judenverfolgt. Wenn man jetzt z. B. die entstandene Dominanz der russischen Juden in der jüdischen Gemeinde in Berlin oder auch in ganz Israel betrachtet, ist klar, dass niemand ein Interesse daran hat, die Abstammung sauber zu differenzieren, könnte es doch plötzlich sein, dass 98% der russischen Juden gar keine sind.

Es gibt kein Interesse an Aufklärung, sondern im Gegenteil. Jüdische Nestbeschmutzer wie Norman Finkelstein ('Holocaustindustrie') werden weltweit diffamiert oder totgeschwiegen.

Danke und viele Grüße
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Kevin McDonald

LLF @, Donnerstag, 23.04.2015, 11:31 vor 3918 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 8524 Views

Prof. Kevin McDonald ist Herausgeber des Occidental Observer:
http://www.theoccidentalobserver.net/

The Occidental Observer veröffentlicht wissenschaftliche Thesen, die aufgrund von Beobachtungen Unterschiede zwischen Völkern und Rassen behaupten - niedrigerer IQ, höhere Kriminalität usw. - ähnlich wie Sarrazin. Medienkritik ist ein weiterer Schwerpunkt dieses Magazins.

Solche Thesen widersprechen dem hierzulande geltenden Konsens, dass alle Menschen gleich sind. Man kann versuchen, diese Thesen zu widerlegen, man kann sie aber auch gleich niederbrüllen, das ist einfacher.

Alle Menschen sind VOR DEM GESETZ gleich, ...

FESTAN, Donnerstag, 23.04.2015, 13:03 vor 3918 Tagen @ LLF 8073 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 13:14

so wird verlautbart. Dass diese Aussage reine Rhetorik ist, weiß z.B. jeder kleine Unternehmer, der schon mal gegen ein Großunternehmen in Rechtsstreitigkeiten verwickelt war (Stichwort: Wer hat die tieferen Taschen).

Der Satz "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich." ist weiterhin ein Aussagesatz und keine Norm, wie sie korrekterweise im Gesetz zu formulieren wäre. Der normative Satz müsste lauten: "Alle Menschen sollen vor dem Gesetz (Gericht) gleich sein (behandelt werden). - Ein frommer Wunsch.

Noch absurder wird die Rabulistik der Besatzer, wenn sie behaupten "Alle Menschen sind gleich". Nichts könnte der Alltagserfahrung ferner liegen als diese vermeintliche Aussage über die Realität.

Es gibt Männer, Frauen, Kinder, Jungen, Mädchen, Babys, Schwarze, Weiße, Gelbe und Rothäute, jeder (Sprachverwender) weiß, was damit gemeint ist, jeder kann sie unterscheiden. Es gibt auch Juden, Christen und Muslime (in Reihenfolge des Auftretens der Anhänger dieser erfundenen monotheistischen Religionen); ihre rein äußerliche Unterscheidung ist manchmal schwierig, weshalb sich einige mit Utensilien auszeichnen, um sich zu ihrem Glauben zu bekennen (Kippa, Kreuz, Kopftuch). Letztlich gibt es auch verschiedene Menschen, die sich durch ihre Genexpression unterscheiden: Asiaten, Turkvölker, Inder, Semiten, Germanen, Indianer, Eskimos.

Alles in einen Topf zu schmeißen (kräftig zu rühren) und mangelnde Urteilsfähigkeit (liegt nun gelbe oder schwarze Hautfarbe vor), ist Gleichmacherei, die einen uniformen Untertanen herstellen möchte, einen unterscheidungsunfähigen Einheitsmenschen, denkuntüchtig und des Denkens entwöhnt.

Und, mit der Sprache fängt es an, dass man uns das Denken verbieten will. Kontrollierst du die Sprache kontrollierst du das Denken. Kontrollierst du das Denken kontrollierst du die Menschen. Die Illusionisten und Manipulateure haben ganze Arbeit geleistet, aus der erfahrbaren Realität eine kommunizierte Wiklichkeit zu machen.


FESTAN

--
„…Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Lebensgewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in demokratischen Gesellschaften. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilde

Weswegen das Recht von ihren realen Unterschieden absehen muß

politicaleconomy @, Donnerstag, 23.04.2015, 13:26 vor 3918 Tagen @ FESTAN 8069 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 13:48

Dazu zwei Gedanken:

"Recht" besteht aus allgemeinen Gesetzen, die natürlich abstrakt sein und von allen Unterschieden, derjenigen, auf die sie angewendet werden, absehen müssen.

Gleichheit wird im Westen für Gerechtigkeit gehalten.

"Das Recht kann seiner Natur nach nur in Anwendung von gleichem Maßstab bestehn; aber die ungleichen Individuen (und sie wären nicht verschiedne Individuen, wenn sie nicht ungleiche wären) sind nur an gleichem Maßstab meßbar, soweit man sie unter einen gleichen Gesichtspunkt bringt, sie nur von einer bestimmten Seite faßt, z.B. im gegebnen Fall sie nur als Arbeiter betrachtet und weiter nichts in ihnen sieht, von allem andern absieht. Ferner: Ein Arbeiter ist verheiratet, der andre nicht; einer hat mehr Kinder als der andre etc. etc. Bei gleicher Arbeitsleistung und daher gleichem Anteil an dem gesellschaftlichen Konsumtionsfonds erhält also der eine faktisch mehr als der andre, ist der eine reicher als der andre etc. Um alle diese Mißstände zu vermeiden, müßte das Recht, statt gleich, vielmehr ungleich sein." (K. Marx)

"Der Gleichheitssatz steht in fundamentalem Widerspruch zur realen Beschaffenheit der Welt. In der Wirklichkeit gibt es keine völlig gleichen Fälle, jeder Fall liegt anders. Daß heißt aber, daß eine Gleichbehandlung nur dann möglich ist, wenn man über bestimmte Unterschiede hinweggeht. In der Wirklichkeit führt die Gleichbehandlung des Gleichen daher ausnahmslos auch zu einer Gleichbehandlung des Ungleichen. Mag auch die Ungleichheit, gemessen an der Gleichheit nur als gering erscheinen . in der Sache führt kein Weg daran vorbei, daß der Gleichheitssatz nur um den Preis einer gleichzeitigen Ungleichbehandlung zu realisieren ist."

Daher ... "wohnt dem Gleichheitssatz eine eigentümliche Dialektik inne, derzufolge alle Gleichbehandlung in Ungleichbehandlung und damit alle Gerechtigkeit in Ungerechtigkeit umschlägt." (schreibt Johann Braun: Einführung in die ReWi, S. 75)

Real bedeutet Gleichheit also das, was sie angeblich beseitigt: Vorfahrt für die Mächtigen, und Freiheit heißt: Freiheit für die Mächtigen.

Frei nach Mr. Vogl:

"Mächtig/frei ist, wer eigene Risiken in Gefahren für andere zu verwandeln vermag und sich als ­Gläubiger letzter Instanz platziert."

Wenn der "rassistische Professor" den "starken Individualismus" der Westler für "genetisch bedingt" hält ("aufgrund klimatischer Bedingungen entwickelt"), ist das natürlich Bullshit. Der Individualismus ist kulturell hergestellt, über ein auf Freiheit und Gleichheit beruhendes Recht.

Die Sicht des "rassistischen Professors" (Ausgangsposting) ist einfach die aus der Kolonialzeit, als die Europäer versuchten, ihre kulturellen Institutionen für "genetische Überlegenheit" auszugeben und damit ihren Herrschaftsanspruch über die Kolonien zu rechtfertigen.

Die Sicht von Feministinnen, PClern etc. beruft sich ebenfalls begriffslos auf das für "Naturecht" gehaltene westlichen Heiligtum "Freiheit und Gleichheit".

Hallelujah.

Wieso sieht das Recht von realen Unterschieden ab? Nein, das doch eben nicht (ed)

azur @, Donnerstag, 23.04.2015, 17:54 vor 3918 Tagen @ politicaleconomy 7630 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 18:58

Hallo politicaleconomy,

erstens, niemand nimmt an, dass Gleichheit gleich Gerechtigkeit wäre.

Zweitens wird in Gesetz ständig unterteilt, wer wie zu behandeln ist. Insofern stimmt diese Grundthese von Dir nicht.

Es wird nach Alter unterschieden (Geschäftsfähigkeit, Arbeitsrecht, Führerschein usw.), Straftäter und Unbescholtener und nach weitere. Es muss nur eben nach von der Rechtsordnung akzeptierten Grundlagen unterschieden werden (siehe meine Antwort an Festan bzw. die Quellen darin).

Man kann sich ja alles Mögliche ausdenken, aber man kann auch erst mal nachschauen.

Wer sich für Marx und diese Fragen interessiert, sollte unbedingt hierfür das hier gelesen haben - und schon ergibt sich ein anderes Bild:
http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm (lohnt ungemein in diesen Fragen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Zur_Judenfrage

Soviel zu Sondergesetzen.

Sehr hilfreich auch: Friedrich Engels/Karl Kautsky
Juristen-Sozialismus
http://www.mlwerke.de/me/me21/me21_491.htm

Das Recht kann wahrlich nicht alles, was von ihm erwartet wird, aber Manches eben schon.

Es sei nicht vergessen, dass es, wenn alle Umstände danach wären, gar keines Rechts bedürfte. Wenn aber Regelungen gebraucht werden (abstrakte - also unabhängig von Fall und Anzahl usw.), dann wird die Ungleichheit der Adressaten eben automatisch berührt.

Und bitte nicht übersehen, dass es vor Gericht, wie bei einem Schiedsrichter, eben häufig Unterlegene geben muss (sagt schon allein die Logik). Die wiederum das meist nicht gut und gerecht finden (hängt auch von den Motiven, Einsichtsfähigkeit und Reife ab).

Man kann sich darüber unterhalten, ob man automatisch, also per Gesetz bestimmte Menschen ungleich behandeln will. Diesen Rechte geben oder verwehren, auch z. B. im prozessualen Bereich (formales Recht, wie z. B. Verteidigungsmittel). Sollen einige anderes behandelt, wie bestraft werden?
Sollen welche ausdrücklich bedacht werden? Sollen welche bestimmte Dinge von Geburt her können und andere nicht usw.

Man kann auch darüber streiten, was gerecht und ungerecht ist, und was Gleichheit (welche eigentlich?) deren Voraussetzung ist, aber dazu müssten die Diskutanten wohl eben tiefer graben (wie bei anderen Themen?). Die von Dir zitierten Quellen sind schon gut.

Aber eigentlich braucht es eigentlich Fachtexte, wie Lehrbücher, Kommentare Urteile und Fachartikel - oder wenigstens Bücher zur Rechtsphilosophie 8es sind ja uralte Fragen - und grundsätzliche).

Verschiedene Ausführungen und Ausleuchtungen, Abwägungen und Versuche von Synthesen.

"Weswegen das Recht von ihren realen Unterschieden absehen muß" - hier muss man Kontext und geeigneten Platz für diese Prämisse richtig einordnen. an bestimmten Stellen muss das Gesetz von realen Unterschieden absehen, nämlich wenn diese nicht ausschlaggebend sein können oder sollen.

Viele freundliche Grüße

azur


Edit:

Gleichheit wird im Westen für Gerechtigkeit gehalten.

Das stimmt so eindeutig überhaupt nicht. In der klassischen bis zur modernen Philosophie und Diskussion dazu über Jahrhunderten in der Gesellschaft sowie den Rechtswissenschaft ist das mitnichten so!

Übrigens hat daran auch Religion ihren Anteil, die predigt von Gott sind alle Menschen gleich, oder?

--
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Privatrecht, Freiheit und Gleichheit

politicaleconomy @, Donnerstag, 23.04.2015, 20:30 vor 3918 Tagen @ azur 7433 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 20:35

Hallo,

erstens, niemand nimmt an, dass Gleichheit gleich Gerechtigkeit wäre.

"Was ist Gerechtigkeit, fragen Platon und Aristoteles auf dem Höhepunkt der radikalen Demokratie in Athen. Und sie geben die bis heute gültige Antwort. Gerechtigkeit ist Gleichheit." (Uwe Wesel: Geschichte des Rechts, München 2006, S. 146, Rdz. 124).

Bitte streite Dich mit Wesel, ob Platon und Aristoteles und die, die ihre Antwort für bis heute gültig halten, niemand sind.

Zweitens wird in Gesetz ständig unterteilt, wer wie zu behandeln ist.

Privatrecht ist das Recht der "Freien und Gleichen". Freiheit und Gleicheit bildet den ideologischen Kern der westlichen Zivilisation. Ein Grundkonzept ist dabei das der Rechtsperson. Dazu nochmal der Juraprof. Johann Braun (aus seiner Einführung in die ReWi):

"Die Reduzierung des Menschen auf seine bloße Funktion als Träger subjektiver Rechte geht über alle Verschiedenheiten hinweg, sie achtet weder Rang noch Privilegien, weder Alter noch Geschlecht noch Beruf. Sie löst den Menschen aus allen realen Beziehungen hraus und läßt ihn nur als "Person" gelten, versetzt ihn also in die abstrakteste und allgemeinste Rolle, die man sich denken. Das ist es, was die Verhältnisse im Privatrecht so überschaubar macht." (Einführung in die ReWi, Tübingen 2007, S. 159).

Insofern stimmt diese Grundthese von Dir nicht.

Gleichheit liefert die Grundidee fürs Privatrecht (und das Paradigma für die westliche Ideologie überhaupt, inclusive des sog. "Naturrechts", einem Kern der Ideologie der westl. Aufklärung). Natürlich werden nicht alle Menschen als frei und gleich definiert (Kinder nicht, Frauen lange Zeit nicht, Sklaven in der Antike auch nicht).

Da dies natürlich so niemals funktionieren kann (zur "Dialektik der Gleichheit" bitte nochmal in meinem Vorposting nachlesen, was Johnann Braun dazu sagt), sind natürlich nachträglich alle möglichen Formen der Sonderbehandlung entstanden - aus dem Kerngegensatz von Kapital und Arbeit z.B. das Arbeitsrecht, das marktfundamentalistische Ideologen deshalb als marktwidrig (privatrechtswidrig) ansehen und beseitigen wollen ("Deregulierung").

Ansonsten möchte ich mich Hasso anschließen. Diskutiere bitte direkt mit den von mir zitierten Wesel, Braun, gern auch mit Aristoteles und Platon ...

Danke.

"Diskutiere bitte direkt mit den von mir zitierten Wesel, Braun, gern auch mit Aristoteles und Platon ... " (ed)

azur @, Donnerstag, 23.04.2015, 21:21 vor 3918 Tagen @ politicaleconomy 7741 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 21:31

Hallo,

die Genannten sind teils tot, und allesamt nicht im Forum. Du wirst schon damit leben müssen, das es Reaktionen auf Deine Schreiben hier gibt.

erstens, niemand nimmt an, dass Gleichheit gleich Gerechtigkeit wäre.


"Was ist Gerechtigkeit, fragen Platon und Aristoteles auf dem
Höhepunkt der radikalen Demokratie in Athen. Und sie geben die bis heute
gültige Antwort. Gerechtigkeit ist Gleichheit." (Uwe Wesel: Geschichte des
Rechts, München 2006, S. 146, Rdz. 124).

Wesel ist ein bekennender Linke und postuliert. Es gibt und gab aber immer auch andere. Was meinst Du, wie das in einer Ständegesellschaft diskutiert wird?

Moderner: Gleichheit oder Gerechtigkeit.
Die Kritik am Egalitarismus
http://www.gap-im-netz.de/gap4Konf/Proceedings4/pdf/6%20Pol1%20Krebs.pdf

In jedem Fachbuch zur Rechtsphiosophie, aber auch in vielen philosophischen Werken an sich, wird das differenzierter gesehen.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichheit
http://www.gap-im-netz.de/gap4Konf/Proceedings4/pdf/6%20Pol1%20Krebs.pdf


Bitte streite Dich mit Wesel, ob Platon und Aristoteles und die, die ihre
Antwort für bis heute gültig halten, niemand sind.

Sieh oben.

Zweitens wird in Gesetz ständig unterteilt, wer wie zu behandeln ist.


Privatrecht ist das Recht der "Freien und Gleichen".

Das stimmt heute, wie Du später selbst klarstellst. Aber nicht generell.

Vor allem aber scheint mir übersehen zu werden, dass es nicht nur um die angebliche Gleichheit aus Horizontalität (im Unterschied zum Vertikalen in der Beziehung Staat und Bürger - siehe die Definitionen zum öffentliches Recht) gerdet wird, sondern das Privatrecht eben das Recht der Privaten ist. Eben nicht das von Priavt und Staat, und frei, weil ohne Erfordernis staatlicher Zustimmungen.

Freiheit und
Gleicheit bildet den ideologischen Kern der westlichen Zivilisation.

Bitte, und seit wann?

Da müsste Dir doch auffallen, dass das bestenfalls die moderne westliche Zivilsation betreffen kann.

Davor gab es Ansätze, in der Antike und in der Vormoderne: http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte#Vorl.C3.A4ufer

Aber machen wir uns nichts vor: Du bist ja leider auch nicht vom Fache und versuchst so zu argumentieren, wohl versehen mit Zitaten und Autoritäten.

Ein
Grundkonzept ist dabei das der Rechtsperson.

Das stimmt überhaupt nicht, denn das gab es schon in der Sklaverhaltergesellschaft Roms!

"Tagung: "Die Werdung der Person - von Rom nach Europa?"

Auf Einladung des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte beschäftigte sich am 31.05. und 01.06. eine internationale Tagung mit dem römischen Rechtserbe Europas. Dabei gingen die Referenten und das zahlreich erschienene Publikum der Frage nach, inwiefern die Idee der „Person“, welche die modernen Rechtsordnungen Westeuropas prägt, auf römischrechtliche Wurzeln zurückzuführen ist.

Eröffnet wurde die Tagung von Prof. Dr. Christoph Korbmacher, Vizepräsident der FAU, Prof. Dr. Bernd Mertens, Studiendekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften, sowie Prof. Dr. Hans-Dieter Spengler, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte.

Als Referenten sprachen: Prof. Dr. Tiziana Chiusi (Saarbrücken), Prof. Dr. Maximilian Forschner (Erlangen), Prof. Dr. Sibylle Hofer (Bern), Prof. Dr. Severin Koster (Saarbrücken/Erlangen), Prof. Dr. Carla Masi Doria (Neapel), Dr. Renate Penßel (Erlangen), Prof. Dr. Johannes Michael Rainer (Salzburg) sowie Prof. Dr. Hans-Dieter Spengler (Erlangen)

Das Programm der Tagung finden Sie hier. Fotos der Veranstaltung sind hier abrufbar."
http://www.rg1.jura.uni-erlangen.de/

Dazu nochmal der Juraprof.
Johann Braun (aus seiner Einführung in die ReWi):

Was in diesem Tone heißen soll, man kenne sich aus:


"Die Reduzierung des Menschen auf seine bloße Funktion als Träger
subjektiver Rechte geht über alle Verschiedenheiten hinweg, sie achtet
weder Rang noch Privilegien, weder Alter noch Geschlecht noch Beruf. Sie
löst den Menschen aus allen realen Beziehungen hraus und läßt ihn nur
als "Person" gelten, versetzt ihn also in die abstrakteste und allgemeinste
Rolle, die man sich denken. Das ist es, was die Verhältnisse im
Privatrecht so überschaubar macht." (Einführung in die ReWi, Tübingen
2007, S. 159).

Da müsste man schon den Kontext bemühen. Das zeigt ja schon der Zitatbeginn.

Insofern stimmt diese Grundthese von Dir nicht.


Gleichheit liefert die Grundidee fürs Privatrecht

Nein, jedenfalls keineswegs nur - siehe oben.

Da muss man sich eben auch mal mit damit beschäftigen, ehe man so was sagt, oder?

Privatrecht heißt nicht nur unter Gleichen (im Übrigen ist das nur der Grundsatz, es gibt sehr wohl Unterschiede darin), sondern auch die Idee, dass frei von z. B. fürstlicher Zustimmung verfügt werden kann.

(und das Paradigma für
die westliche Ideologie überhaupt, inclusive des sog. "Naturrechts", einem
Kern der Ideologie der westl. Aufklärung).

Ach komm, jetzt willst Du leicht durch "westliche Ideologie" (bitte, was ist das genau?!), Naturrecht (davon gibt es sehr verschiedene Auffasssungen auf der Welt und in der westlichen Welt) und die Aufklärung (auch z. T. ein Wieselwort) galoppieren... Nach dem Obigen: Naja, lass mal bitte.

Natürlich werden nicht alle
Menschen als frei und gleich definiert

"Natürlich"? Von wem? Wann? Genau? Bitte.

(Kinder nicht, Frauen lange Zeit
nicht, Sklaven in der Antike auch nicht).

Na sieh mal einer an!


Da dies natürlich so niemals funktionieren kann (zur "Dialektik der
Gleichheit" bitte nochmal in meinem Vorposting nachlesen, was Johnann Braun
dazu sagt), sind natürlich nachträglich alle möglichen Formen der
Sonderbehandlung entstanden - aus dem Kerngegensatz von Kapital und Arbeit
z.B. das Arbeitsrecht, das marktfundamentalistische Ideologen deshalb als
marktwidrig (privatrechtswidrig) ansehen und beseitigen wollen
("Deregulierung").

Achwas. So lange Menschen miteinander leben, ist ihnen der Unterschied zwischen Gemeinsamen und Unterschiedlichem bewusst.

Sonderbehandlungen sind kein Werk der Moderne!

Diese wiederum braucht eher möglichst viele gleiche Teilnehmer an der Wirtschaft. Und das Bürgertum bzw. Kapital wollten Gleichheit, weil sie sich nicht länger hinter dem Adel anstellen wollte.

Wo es eine Ständische Gesellschaft gibt, da wird die Forderung nach Gleichheit noch viel verständlicher. Auch ein Sklave wird Freiheit und Gleichheit gefordert haben.


Ansonsten möchte ich mich
Hasso
anschließen
. Diskutiere bitte direkt mit den von mir zitierten
Wesel, Braun, gern auch mit Aristoteles und Platon ...

Rhabarber, Rhabarber...

Viele freundliche Grüße


Edit: Vor allem auch hier: http://www.enzyklopaedie-rechtsphilosophie.net/inhaltsverzeichnis/19-beitraege/97-gleic...
Enzyklopädie zur Rechtsphilosophie
Deutsche Gesellschaft für Philosophie

Gleichheit
Prof. Dr. Angelika Krebs

Erstpublikation: 06.04.2011

Einleitung
Der Begriff der Gleichheit
Deskriptive Gleichheit
Normative Gleichheit
Komparative versus absolute Standards
Redundante versus eigentliche Gleichheit
Gleiche gleich, Ungleiche ungleich behandeln
Der Egalitarismus
Hinsicht der Gleichheit
Gleichheit nicht der einzige Eigenwert
Die Kritik am Egalitarismus
Der Vorwurf der Verwechslung von Allgemeinheit mit Gleichheit
Der Humanismus als Alternative zum Egalitarismus
Gleichheit als ein Eigenwert neben vielen anderen
Gleichheit als Nebenprodukt absoluter Standards
Gleichheit als Vorbedingung gewisser absoluter Standards
Gleichheit als Ausfluss politischer Autonomie
Kritik des egalitaristischen Kuchenbeispiels
Einigung oder Einsicht
Willensbildung oder Widerfahrnis
Zustimmung performativ oder expressiv
Rolle des Handelns
Vertretbarkeit oder Unvertretbarkeit
Interner Adressat oder Allgemeinheit
Diskurse konstitutiv oder nur als Kontrolle
Bibliographie
Verwandte Themen

(siehe weitere Nachweise in der Bibliograhie)

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gleichheitsprinzip.html?referenceKeyword...

http://de.wikipedia.org/wiki/Egalit%C3%A4re_Gesellschaft#Egalitarismus

usw. usf.

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kurz

politicaleconomy @, Donnerstag, 23.04.2015, 22:06 vor 3918 Tagen @ azur 7248 Views

Millionenfachen ewigsten freundlichsten Dank für die millionenfachen Links. Speziell natürlich für die wertvolle Information, daß Aristoteles und Platon mindestens teilweise schon tot sind. Das wissen sicherlich die wenigsten derart präzise. Es könnte natürlich alles auch anders sein. Ist es aber manchmal auch nicht. Nota Bene. Wie dem auch sei, so ist es. Freundlichst:

Was Du schreibst, erscheint mir als (um nochmal Hasso zu Wort kommen zu lassen)

"der unsägliche "azur-Gedanken-Brei", mit dem ich nichts anfangen kann.
Also lass ich es einfach und mache mich vom Acker."

Die allerfreundlichstmöglichsten Grüße. Vielmals. Ohne BONUS (Bonus). Übrigens. Wohlgemerkt. Ohne.

(23 Seiten weiterer Text- und Linkbrei können beliebigst irgendwo heruntergeladen werden)

Ein wundervollbares Wochenende am Ende der Woche.

Gleichheit vor dem Gesetz auch: Ohne Ansehen der Person... Egalitarismus egal..!

azur @, Freitag, 24.04.2015, 00:04 vor 3918 Tagen @ politicaleconomy 7368 Views

Hallo,

in bekannter Manier zu reagieren, macht auch zuweilen nur Schulterzucken. Oder was hast Du erwartet?

Wem nicht einmal auffällt, dass die Gleichheits-=-Gerechtigkeitsdebatte uralt ist und die westliche Zivilisation unterschiedlichste gesellschaftliche Zustände durchlief... Oder eben, ob Gleichheit nur durch Gleichmacherei erreichbar sei... Dabei drängt sich das doch auf.

Wenn Dir die Links zuviel waren, dann nimm wenigstens den letzten mit der Arbeit von Prof. Krebs. Da hast Du zusammengefasst, wie schwierig die Frage ist, die so salopp beurteilt werden sollte.

Und wenn ein zweiter Link nicht zuviel wäre: http://de.wikipedia.org/wiki/Nomen_nominandum

"Begriffsursprung und -geschichte

Eines der Grundprinzipien des antiken römischen Rechtswesens, das auch in der heutigen Rechtsprechung eine entscheidende Rolle spielt, bestand darin, ohne Ansehen der Person Recht zu sprechen. Das Gericht sollte sich mit der rechtlichen Situation zwischen den Parteien abstrakt und prinzipiell befassen und nicht durch Haltungen zu konkreten Personen beeinflusst werden. Die streitenden Parteien wurden daher mit allgemein verwendeten fiktiven Namen anstelle ihrer Eigennamen bezeichnet und angesprochen."


Viele freundliche Grüße mit einem Bonus: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/514317/sehbehinderte-richterin-urteilt-ohn...

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So sieht es aus ohne Sachkenntnis

azur @, Donnerstag, 23.04.2015, 17:32 vor 3918 Tagen @ FESTAN 7895 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 17:58

Hallo Festan,

eine Polemik ist ja schön, aber sie sollte mich Sachkenntnis untermauert werden, wenn sie wirken können soll. Da kann man nachschauen, was gilt.

so wird verlautbart.


Nicht verlautbart, sondern das Recht in Verfassungsrang und steht in 3 I GG (siehe auch unten Rechtsprechung):
http://dejure.org/gesetze/GG/3.html

Dass diese Aussage reine Rhetorik ist,

Unfug, diese "Aussage" ist geltendes Recht und findet stete Anwendung (wenn auch nicht befriedigend).

Die Alternative sind Kastensysteme, verschiedene Strafen wie für Bürger und Nichtbürger im alten Rom, wie für Sklaven und Leibeigene, wie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dreiklassenwahlrecht oder hier: http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Gesetze

Heute kann jeder jede Stellung im Staate einehmen und am Rechtsverkehr gleich allen Rechtssubjekten teilnehmen (es gibt Staaten, da kann eine Frau nicht einemal Auto fahren).

Also ist ein Grundsatz vorangestellt.

Zur Verdeutlichung kann man auch diese historische Tatsache heranziehen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Levellers

( http://de.wikipedia.org/wiki/Diggers
" Diggers (Buddler) war eine englische Gruppe, die von Gerrard Winstanley als True Levellers[1] im Jahr 1649 gegründet wurde.

Ihr ursprünglicher Name True Levellers entstammte ihrem Glauben an die wirtschaftliche Gleichberechtigung, der auf eine spezielle Passage in der Apostelgeschichte des Lukas zurückgeht (Apg 4,32 EU). Sie waren eine Splittergruppe der Levellers. Die Diggers versuchten, die bestehende gesellschaftliche Ordnung zu reformieren, die Besitzstände einzuebnen, indem sie eine agrarische Lebensweise anstrebten, die mit der Gründung kleiner, ländlicher Kommunen einherging. Sie waren eine der vielen englischen Dissenter-Gruppen jener Zeit. " )

Wer es genauer wissen will, ehe er sich etwas ausdenkt, findet hier die Stichworte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichheitssatz#Deutschland (auch der Rest ist interessant)

http://wwwuser.gwdg.de/~staatsl/downloads/bk/2/gleichheitsr.pdf

mit zivilrechtlichem Bezug: http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak2/mussgnug/GR05/GleichheitsR_simpel.pdf

http://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/Professoren/fr11_ProfGroepl/lehre___nu...

weiß z.B.
jeder kleine Unternehmer, der schon mal gegen ein Großunternehmen in
Rechtsstreitigkeiten verwickelt war (Stichwort: Wer hat die tieferen
Taschen).

Ja, und soll das Gesetz da mitmachen? Ungerechtfertigte Ungleichheit gibt es, sonst bräuchte es doch die Regelung nicht! Sonst gäbe es gar keinen Regelungsbedarf.

Es formuliert einen direkt anwendbaren rechtlich verbindlichen Grundsatz, sonst sähe viele noch trüber aus.


Es ist bekannt, dass mehr farbige und finanziell Schwache in GB und den USA im Knast landen.

Aber soll das Recht das festschreiben oder akzeptieren, oder dagegen stehen?


Der Satz "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich." ist weiterhin ein
Aussagesatz und keine Norm,

Unfug, aus mehrfach nachgewisener Unkenntnis.

Ersten steht es in 3I GG und ist eine Norm.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsnorm

Zweitens muss sie nicht so formuliert werden, wie Du meinst, sondern funktioniert auch so.

wie sie korrekterweise im Gesetz zu formulieren
wäre. Der normative Satz müsste lauten: "Alle Menschen sollen vor dem
Gesetz (Gericht) gleich sein (behandelt werden).


Zeigt wieder, dass Du nicht einmal nachgelesen hast, ehe Du lospoltertest mit dem einseitigen Ziel die Sache schnell für absurd erklären zu wollen und, wie gesehen, ohne ausreichenden Sachkenntnis.

Laien glauben ja oft, nur Gerichte seien an das Recht gebunden, dabei würde schon kurzes Überlegen zeigen, dass es noch andere Gebundene außer den Richtern geben. Die Bindung von 3 I erfolgt für Gerichte, Verwaltung und sogar Gesetzgeber.

Und natürlich kennt jeder, dass selbst Private daran gebunden sind. Kein Autoverleih kann jemanden ablehnen wegen Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft.

Ungleichheit kann es geben, aber die muss eben auf gerechtfertigt werden können.


Noch absurder wird die Rabulistik der Besatzer, wenn sie behaupten "Alle
Menschen sind gleich".

Erstens ist der die Diskussion sowie die ersten entsprechenden Regelungen älter und kommt nicht von den Besatzern.

Ständig in der Geschichte, wie bei oben gezeigt in England, aber auch in den Revolutionen Frankreichs, und eben überall wenn das Adelsprivileg zu brechen war.

Und zweitens kann man sich angesichts des nur bis hier Kommentierten fragen, wessen Rabulistik.

Viele freundliche Grüße

azur

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Vielen Dank für das Selbstzeugnis. (oT)

FESTAN, Donnerstag, 23.04.2015, 18:27 vor 3918 Tagen @ azur 7376 Views

- kein Text -

q. e. d. - Das hättest Du nicht selbst vorher lesen können?

azur @, Donnerstag, 23.04.2015, 18:56 vor 3918 Tagen @ FESTAN 7492 Views

Hallo Festan,

wir wollen jetzt nicht anfangen, entsprechende Sprichwörter zu bemühen, wann wer wie reagiert.

Nur eine Frage: Das kann man nicht vorher nachlesen? Und ja: Wenn man es gelesen hat, dann weiß man das und das zeigt sich dann auch.

http://de.wiktionary.org/wiki/Zeugnis

Viele freundliche Grüße

azur

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Begriffsverwirrung

Falkenauge @, Donnerstag, 23.04.2015, 13:12 vor 3918 Tagen @ LLF 7897 Views

The Occidental Observer veröffentlicht wissenschaftliche Thesen, die
aufgrund von Beobachtungen Unterschiede zwischen Völkern und Rassen
behaupten - niedrigerer IQ, höhere Kriminalität usw. - ähnlich wie
Sarrazin. Medienkritik ist ein weiterer Schwerpunkt dieses Magazins.

Solche Thesen widersprechen dem hierzulande geltenden Konsens, dass alle
Menschen gleich sind. Man kann versuchen, diese Thesen zu widerlegen, man
kann sie aber auch gleich niederbrüllen, das ist einfacher.

Für das Thema ist es fundamental wichtig, sich erkenntnistheoretisch folgendes klar zu machen:
Wir müssen grundsätzlich zwei Arten von Begriffen unterscheiden: Erkenntnis-Begriffe und handlungsleitende Begriffe. Erkenntnis-Begriffe setzen eine wahrnehmbare Realität voraus, die mit der Erkenntnis durchdrungen und auf den Begriff gebracht werden soll. Hier handelt es sich um die wissenschaftliche Erforschung dessen, was ist bzw. war, um die Erkenntnis der Wirklichkeit. Die wahrnehmbare Realität ist zuerst da, dann werden die dazugehörigen Begriffe gewonnen. Handlungsleitende Begriffe dagegen sind bei ihrer Bildung nicht Begriffe einer bestehenden Realität, sondern die ihnen entsprechende Realität soll durch sie erst geschaffen, bzw. verändert werden. Hier ist der Begriff zuerst da und dann die ihm entsprechende wahrnehmbare Erscheinung.

Die ärztliche Diagnose einer Krankheit z. B. besteht aus Erkenntnis-Begriffen. Diese beziehen sich auf eine bestehende Wirklichkeit. Sie sind moralisch nicht bewertbar, sondern wahr oder falsch. Das ärztliche oder vom Patienten selbst entwickelte Therapiekonzept setzt sich aus Handlungsbegriffen für eine angestrebte gesundheitliche Wirklichkeit zusammen. Diese unterliegen der moralischen Beurteilung: dilettantisch, schlecht, gut, unzureichend, usw.

Ein Erkenntnis-Begriff, der sich auf das Gewordene bezieht, kann nicht zugleich ein handlungsleitender Begriff sein. Dem Erkenntnis-Begriff ist nicht eingeschrieben, wie nun zu handeln ist. Er kann nur der Anlass sein, in freier Weise unter Berücksichtigung dieser Erkenntnis, aber auch noch vieler anderer, einen Handlungsbegriff zu bilden. Ein Automatismus würde jede Freiheit des Menschen ausschließen. Im obigen Beispiel folgen aus der Feststellung einer Erkrankung nicht zwingend ganz bestimmte therapeutische Handlungsbegriffe. Da bietet sich eine Vielfalt therapeutischer Ansätze an.

„Rassismus“ ist ebenfalls ein handlungsleitender Begriff. Er bezeichnet moralisch abwertend eine negative Einstellung, Verhaltens- und Handlungsweise eines Menschen anderen Menschen gegenüber, die einer anderen Rasse angehören. Zur Rechtfertigung zieht dieser ihm geeignet erscheinende tatsächliche oder scheinbare Erkenntnis-Begriffe über Menschenrassen – oder wie man unterschiedliche Leibesformen von Menschengruppen auch immer bezeichnen will – heran und gibt vor, seine rassistische Haltung lasse sich davon zwingend ableiten.

Dass der Übergang vom Erkenntnis-Begriff zum handlungsleitenden Begriff nicht zwingend ist, übersehen auch die meisten Kritiker und Erforscher des „Rassismus“. Daher erhält der Begriff des Rassismus, von dem eine Fülle verschiedenster Definitionen kursiert, etwas Schillerndes, da handlungsleitende Begriffe und Erkenntnis-Begriffe in ihrer grundsätzlichen Verschiedenheit nicht durchschaut, beide miteinander vermischt werden und zumeist die Mischung unzulässigerweise als „Rassismus“ bezeichnet wird.

Ich habe das hier noch weiter untersucht:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/04/19/der-begriff-rassismus-und-seine-politi...

Danke für die Information.

Olivia @, Samstag, 25.04.2015, 22:34 vor 3916 Tagen @ LLF 6829 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 26.04.2015, 12:57

Prof. Kevin McDonald ist Herausgeber des Occidental Observer:
http://www.theoccidentalobserver.net/

The Occidental Observer veröffentlicht wissenschaftliche Thesen, die
aufgrund von Beobachtungen Unterschiede zwischen Völkern und Rassen
behaupten - niedrigerer IQ, höhere Kriminalität usw. - ähnlich wie
Sarrazin. Medienkritik ist ein weiterer Schwerpunkt dieses Magazins.

Solche Thesen widersprechen dem hierzulande geltenden Konsens, dass alle
Menschen gleich sind. Man kann versuchen, diese Thesen zu widerlegen, man
kann sie aber auch gleich niederbrüllen, das ist einfacher.

................

Danke für diese Informationen. Solche Untersuchungen muss man natürlich sehr kritisch betrachten und bewerten. Vor allen Dingen, wenn sie mit einer Absicht verknüpft sind. Ich habe von diesen Veröffentlichungen bisher nichts gelesen und muss ganz ehrlich sagen, dass ich auch keine Lust habe, das zu tun.

--
For entertainment purposes only.

Unscharfer Begriff "Rassismus"

Falkenauge @, Donnerstag, 23.04.2015, 17:28 vor 3918 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 7812 Views

Ich melde mich hier noch mal zur Verdeutlichung zu Wort.

Der Begriff "Rassismus" wird unscharf und mit willkürlichen Bedeutungen gebraucht (aus politischen Gründen).

Leibliche und seelische Unterschiede gibt es unter den Menschen. Niemand kann sie wegdiskutieren. Diese zu erforschen und zu beschreiben, ist Aufgabe der Wissenschaft. Sie strebt nach Erkenntnis dessen, was ist, was wirklich, was wahr ist.

Solche Feststellungen als rassistisch zu bezeichnen, ist natürlich Schwachsinn. Wer sie für falsch hält, muss sie auf der Erkenntnisebene widerlegen. Weder falsche Feststellungen noch richtige sind rassistisch. Sonst wäre ja die Wahrheit rassistisch, und damit wäre auch der Schöpfer ein Rassist.

Rassismus kann sich also nie auf Erkenntnisse von Bestehendem beziehen. Der Rassismus liegt nicht in der Feststellung eines Unterschieds, sondern in dessen Bewertung und Verwendung gegen einen anderen. "Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden des Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen." (Albert Memmi) Rassismus ist also kein Erkenntnis-Begriff, sondern ein moralischer, handlungsleitender Begriff.

Der amerikanische Nobelpreisträger James Watson hatte sich Anfang Oktober 2007 bei der Vorstellung eines neuen Buches die Aussage erlaubt: Was die Intelligenz verschiedener Ethnien angehe, sollten “wir nicht von vornherein annehmen, dass wir alle gleich sind.“ In einem Interview mit der englischen “Sunday Times” einige Tage später sagte er: Er sehe die Zukunft Afrikas äußerst pessimistisch, denn “all unsere Sozialpolitik basiert auf der Annahme, dass ihre Intelligenz dieselbe ist wie unsere – obwohl alle Tests sagen, dass dies nicht wirklich so ist”.
Eine Flut empörter Rassismus-Vorwürfe prasselte über die Medien auf ihn herein, die dazu führte, dass er von seinen Ämtern suspendiert wurde. (Spiegel-online 19.10.07)

Er hatte nur von Erkenntnis-Ergebnissen gesprochen, die auf wissenschaftlichen Untersuchungen beruhen. Man setzte sich nicht auf der wissenschaftlichen Ebene mit ihnen auseinander, um sie gegebenenfalls zu widerlegen, sondern belegte sie sofort mit dem moralischen Begriff des Rassismus.

So läuft das heute.
Siehe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/04/19/der-begriff-rassismus-und-seine-politi...

Merci

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 23.04.2015, 21:25 vor 3918 Tagen @ Falkenauge 7428 Views

Vielen Dank, FA - diese Memmi-Definition fand ich sehr gut, mit der kann ich was anfangen. Und ja - ich erinnere mich wieder an diesen Fall Watson, der war mit entfallen... danke auch dafür. [[top]]
Schönen Abend
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Als Nicht-Mainstreamer was Multikulti anbelangt wird man doch ständig als Rassist betitelt

Nonpopulo @, Donnerstag, 23.04.2015, 18:30 vor 3918 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 7760 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 18:35

Hallo KvS,

vielen Dank für die Zusammenfassung des Vortrags. Eine echte Bereicherung! [[top]] Inhaltlich kann ich nichts beitragen, stimme aber so ziemlich allen deinen Anmerkungen zu.

> Mir persönlich wiederstrebt es sehr, jemandem ein Label zu verpassen,
[quote]ohne dass man sich hinreichend mit dessen Position auseinander gesetzt hat.
[/quote]

Als Nicht-Mainstreamer mit einer kritischen Haltung zu Multikulti wird man doch ständig als Rassist betitelt. Geht jedenfalls mir so.

Für mich sind das linksliberale Reflexe, die sich gebildet haben, als die Argumente ausgingen. [[lach]]

> Oder deutlicher: Nur weil jemand von einer weissen Rasse spricht und diese
[quote]für erhaltenswert bzw. gefährdet ansieht, ist das für mich noch kein
Ausweis von Rassismus. Doch wie denkt Ihr darüber?
[/quote]

Im Mainstream ist das ein klarer Fall von Rassismus. Für mich persönlich ist es eine legitime Haltung, die genau so wenig böswillig ist, wie die der Multikultis gutwillig ist. Im Gegenteil, gerade die Multikultis sind in meinen Augen sehr oft von purem Hass auf die eigene Kultur getrieben. Darum müssen sie jede sachliche Diskussion über kulturelle und rassenbedingte Unterschiede im Keim ersticken.

Beste Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Kiitos

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 23.04.2015, 21:37 vor 3918 Tagen @ Nonpopulo 7461 Views

NAbend NP,


vielen Dank für die Zusammenfassung des Vortrags. Eine echte
Bereicherung! [[top]] Inhaltlich kann ich nichts beitragen, stimme aber so
ziemlich allen deinen Anmerkungen zu.

Danke für das Lob (rotwerd).


Als Nicht-Mainstreamer mit einer kritischen Haltung zu Multikulti wird man
doch ständig als Rassist betitelt. Geht jedenfalls mir so.

Das ist leider auch meine Erfahrung - trotzdem bin ich darüber manchmal noch verwundert, vor allem wenn es Leute betrifft, die ich kenne.

Für mich sind das linksliberale Reflexe, die sich gebildet haben, als die
Argumente ausgingen. [[lach]]

Reflexe trifft es gut.

Im Mainstream ist das ein klarer Fall von Rassismus. Für mich persönlich
ist es eine legitime Haltung, die genau so wenig böswillig ist, wie die
der Multikultis gutwillig ist. Im Gegenteil, gerade die Multikultis sind in
meinen Augen sehr oft von purem Hass auf die eigene Kultur getrieben. Darum
müssen sie jede sachliche Diskussion über kulturelle und rassenbedingte
Unterschiede im Keim ersticken.

Immerhin: Heute ging ich in der Mittagspause in nem Park spazieren, da traf ich ne männliche Politesse (das müsste jetzt sexistisch sein, denke ich - aber wie nennt man eine männliche Politesse? Politasse? Politusse?) - Scherz beseite, kam mit dem Mann ins Gespräch und fragte ihn einfach mal so über seine Erlebnisse beim Strafzettel verteilen - ziemlich schnell kamen da Erzählungen über Pöbeleien und Anfeindungen - und am derbsten wären die von Ausländern. Sie hätten aber von der Direktion die Weisung, sich dazu nicht zu äussern - aber alle seine Kollegen wären deswegen sauer, nicht nur er. Nun mag dieser Mann ein Rassist sein (so würden ihn wohl heute viele bezeichnen). Oder einfach ein älterer Herr, der erzählt, was ihm halt so passiert. Irgendwie fand ich das gut, zu sehen, dass es auch noch solche Leute gibt.


Beste Grüsse Nonpopulo

Schönen Gruß zurück
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Grundgesetz BRD Artikel 3

Prophet @, Donnerstag, 23.04.2015, 18:36 vor 3918 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 8020 Views

Absatz 3:

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Aha. Selbst das Grundgesetz ist rassistisch. [[lach]]


Grüße,
Prophet

Bekenntnis zum Grundgesetz beinhaltet Bekenntnis zum Vorhandensein verschiedener ...

Leisereiter @, Donnerstag, 23.04.2015, 19:40 vor 3918 Tagen @ Prophet 7732 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 19:48

Absatz 3:

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner
Rasse
....benachteiligt oder bevorzugt werden.

... Rassen.

--
https://www.youtube.com/watch?v=faNge-o0V-k https://www.youtube.com/watch?v=fl9HMSTHeTg Möglicher Ausweg für Weiße: Werdet schwarz! http://edition.cnn.com/2015/06/16/us/washington-rachel-dolezal-naacp/ https://www.youtube.com/watch?v=LPjzfGChGlE

Super!

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 23.04.2015, 21:39 vor 3918 Tagen @ Prophet 7644 Views

Absatz 3:

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner
Rasse
, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens,
seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder
bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt
werden.

Aha. Selbst das Grundgesetz ist rassistisch. [[lach]]


Grüße,
Prophet

Das war klasse Prophet! :-D
Danke Dir.
Schönen Abend
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Die hat man eben einfach abgeschafft! :-)

BBouvier @, Donnerstag, 23.04.2015, 23:42 vor 3918 Tagen @ Prophet 7609 Views

Absatz 3:

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner
Rasse
, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens,
seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder
bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt
werden.

Hallo, Prophet!

Ja ... damals gab es eben noch welche.

Aber die sind nunmehr eben abgeschafft worden:
Einfach so! [[freude]]

Grüße!
BB

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