Fragen rund ums Bauen.....

Olivia @, Mittwoch, 22.04.2015, 09:43 vor 3920 Tagen 4440 Views

Hat sich in letzter Zeit zufällig jemand von Euch mit dem Häuslebauen beschäftigt? Ich bin hin und her gerissen. Recherchiere, überlege, plane, lasse mich beraten ob oder ob nicht. Jetzt klappere ich sie alle ab und bin immer noch am Ringen mit mir selber. Massiv soll es auf jeden Fall sein. Ziegel dazu, was anderes kann man hier nicht wieder verkaufen. Frage ob Ziegelfertigbau (der Bau steht in 5 Tagen) oder Ziegel-Naßbau mit Poroton T7.
Wenn ich mir vorstelle, wie viele unausgebildete Menschen beim Bau eingesetzt werden, dann kommt mir ein Horror vor Baumängeln, für die ich dann selber gerade stehen muß, weil ggf. der Baubetrieb gerade mal Pleite ist. Grundstück soll geteilt und die Hälfte verkauft werden. Für die Alterssicherung und wegen dem derzeitigen Boom. Der Staat ist schließlich für mich nicht zuständig und mir wärs kleiner lieber.

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Traditionelle Baufirmen

Aktienbaer @, Mittwoch, 22.04.2015, 10:14 vor 3920 Tagen @ Olivia 3881 Views

Wenn ich mir vorstelle, wie viele unausgebildete Menschen beim Bau
eingesetzt werden, dann kommt mir ein Horror vor Baumängeln, für die ich
dann selber gerade stehen muß, weil ggf. der Baubetrieb gerade mal Pleite
ist.

Wenn man unsicher ist, wäre vielleicht eine alte, eingessene Baufirma /Familienbetrieb aus der Region, die evtl. etwas teurere, aber bessere Wahl.

Grundstück soll geteilt und die Hälfte verkauft werden. Für die

Alterssicherung und wegen dem derzeitigen Boom. Der Staat ist schließlich
für mich nicht zuständig und mir wärs kleiner lieber.

Solche Geschichten vor Baubeginn unbeding klären und fest machen. Hinterher kann es sein das die Gemeinde nicht mehr einwilligt!!!

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Nur zwei Dinge auf Erden sind uns ganz sicher: der Tod und die Steuer.(Benjamin Franklin)
Alternativlos (Merkel)

Infos zum Bauen

Goby @, Mittwoch, 22.04.2015, 12:48 vor 3920 Tagen @ Olivia 3961 Views

Hallo Olivia,

eine sehr gute Seite mit vielen Infos findest du hier:

http://www.konrad-fischer-info.de/

Insbesondere was die Dämmung angeht; denn wer will schon in einem Plastiksack wohnen?

Gruß Goby mit "o"

Nur am Rande ein kleiner Tipp..

modesto, Mittwoch, 22.04.2015, 13:20 vor 3920 Tagen @ Olivia 3792 Views

bearbeitet von modesto, Mittwoch, 22.04.2015, 13:24

Liebe Olivia,

in Deutschland habe ich zwar viel gebaut, aber damals als GU und keine EFHser.

Doch möchte ich einen kleinen Tipp loswerden:

Wenn es geht, verzichte auf zuviele Eckchen und Winkel im Grundriss, das verteuert die Sache ungemein, vor allem das Dach.
Jedoch einen Grundriss so zu planen, dass man einen "Ausschnitt" für eine windgeschützte Südterrasse hat, also gleich 2 Mauern rechts und links, erleichtert später ein eventuelles Überdachen ungemein.

Hier wird es sogar so praktiziert, dass man sich vorn später zumacht. Aber das kommt auf Nachbarn, Möglichkeiten der Einsicht usw. an, denn nicht immer ist dies erlaubt.
Doch einem Dach aus Isolierplatten und drunter Bambus z.B. zaubert ein wunderbares Ambiente für so eine windgeschützte Terrasse, die nichts extra kostet.

Auf keinen Fall bezahle irgendetwas im Voraus, immer nur nach mängelfreier Abnahme je nach Baufortschritt.
Damit ist schon mal das grobe Risiko abgedeckt, falls die Firma die Hufe hochmachen sollte.
Alteingesessene Handwerker vor Ort sind wirklich besser als eine Versicherung. ;)

Konrad Fischer kann ich auch empfehlen.
Und, wenn es nicht so sehr auf die Mäuse ankommt, lieber eine Vorsatzmauer mit Luftkammer als irgendeinen Schaum oder Polysterol. Beides gammelt Dir garantiert eher weg als der Kredit abbezahlt ist.
2. Mauer und Luftkammer jedoch halten ewig und erhöhen sowohl den Wiederverkaufswert als auch den Wohnwert.
Ich habs hier genauso gemacht und würde nie mehr anders bauen.

Innere Mauer 18 cm Mauerwerk - 5 cm Luftkammer gefüllt mit Argilla (Tonkügelchen) und dann 10 cm Mauerwerk.
Auf den QM einen Lüftungseinsatz.
Das Ganze ringsherum von oben 1m bedeckt, so kommt kein Wasser an die Fassade.

Leider komme ich mit den Fotos nicht klar, sonst würde ich welche einstellen.

Viele Grüße
modesto

Baubegleitung

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Mittwoch, 22.04.2015, 14:57 vor 3920 Tagen @ Olivia 3610 Views

Bei der Bausumme auf jeden Fall Fachkompetenz einplanen. Hat ein Bekannter auch gemacht, erst mit Unterschrift vom TÜV Mann gabs Geld fuer die Gewerke

Baubegleitung TÜV

Macht auch die DEKRA

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Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Danke -- und ein Hauch Architektur

Olivia @, Mittwoch, 22.04.2015, 20:25 vor 3920 Tagen @ Olivia 3194 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.04.2015, 20:43

Hat sich in letzter Zeit zufällig jemand von Euch mit dem Häuslebauen
beschäftigt?

...........

Danke für Eure Antworten. Einen TEil der Thematik habe ich zwar geklärt, aber ich bin immer noch ziemlich unsicher. Einen ersten Bauantrag habe ich auch seit 2 Jahren durch. Jetzt müßte ein neuer Antrag eingereicht werden, weil sich das Projekt geändert hat (in 2 Doppelhaushälften). Das Grundstück ist leider so geschnitten, dass es sehr ungünstig geteilt werden muß. D.h. der eine Teil erhält relativ viel Garten, der andere Teil relativ wenig. Beide TEile haben aber die gleiche Bauberechtigung in Bezug auf die Größe. D.h. wenns schlecht läuft, wird jeder das Gefühl haben, zu viel für den Grund gezahlt zu haben. Eine Möglichkeit wäre, alles zu verkaufen und wo anders etwas zu machen. Ich fühle mich hier aber sehr wohl und würde sehr gerne bleiben. Das zerrt mich hin und her. Eine Entscheidung ist noch nicht richtig da. Heute habe ich ein erstes Angebot für das Erstellen der beiden Haushälften in Auftrag gegeben. Die wollten mir den kleinen Grundstücksteil gleich abkaufen. Das rechnete sich aber überhaupt nicht für mich.

Na ja, mal schauen, wie es weiter geht.

Die doppelte Wand macht sehr viel Sinn. Das Mauern dürfte aber auch entsprechend teurer werden. Ich liebäugle jetzt mit dem TS 12, der kommt ohne Dämmung aus. Extrem wichtig ist es, die Kosten im Griff zu halten und genau zu schauen, wo sie aus dem Ruder laufen könnten, ohne dass man es gleich merkt. Aufgrund der Bauvorschriften wird die Hülle relativ simpel sein. Ein guter Architekt könnte einiges herausholen in Bezug auf Raumgefühl, Einbeziehen von Außenräumen, Lichteinfall etc.

Ich liebe Architektur und grabe natürlich wieder bei allen wunderbaren Architektenentwürfen nach. Dabei stolperte ich über das Sapphire Haus, Berlin von Daniel Liebeskind (Das Penthaus). Wunderbar, mein Gott. Leider für mich nicht realisierbar. Habe mir dann auch seine "Villa" angeschaut und mich vor Lachen gekrümmt, als ich mir die Gesichter vorstellte, wenn ich so ein "Fertighaus" zur Genehmigung "hier" einreichen würde. Die würden denken, ich sei jetzt völlig durchgeknallt. Aber der Preis verbietet so etwas von selbst. Er hat dieses erste Fertighaus auf 60 Einheiten limitiert und wenn jemand nicht weiß, wo er mit sehr viel Geld hin soll, dann wäre das sicherlich eine interessante Investition. Die Einzelteile werden übrigens in Deutschland gefertigt und vor Ort zusammengesetzt. - Weiß auch nicht, warum ich das jetzt alles schreibe. Hat mich begeistert. Seine Gebäude sind wie Kristalle, auch seine Hochhäuser ahmen die Form von natürlich gewachsenen Kristallen nach. Sie sind wirklich schön. Einige davon stehen in Asien.

Liebeskind sagt übrigens, dass er keine Aufträge annimmt, wo die Arbeiter wie Sklaven ausgenutzt werden. Wer weiß, wie die vielen ausländischen Arbeiter bei sehr prominenten Großobjekten ausgenutzt und ausgebeutet werden, der freut sich, wenn endlich eine solche Stimme auftaucht.

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Sicherheit bedenken! (mit Fotos)

Zorro @, Freitag, 24.04.2015, 13:37 vor 3918 Tagen @ Olivia 2736 Views

Hat sich in letzter Zeit zufällig jemand von Euch mit dem Häuslebauen
beschäftigt?

Wär das was für Dich...[[top]]

http://www.zuhause.de/extreme-architektur-auf-polnisch-das-wohl-sicherste-haus-der-welt...

(Bilderserie ansehen)

Gruß Zorro

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:-)))) - Danke - ist aber zu viel Papmasche

Olivia @, Freitag, 24.04.2015, 16:34 vor 3918 Tagen @ Zorro 2640 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.04.2015, 17:02

Hat sich in letzter Zeit zufällig jemand von Euch mit dem

Häuslebauen

beschäftigt?


Wär das was für Dich...[[top]]

http://www.zuhause.de/extreme-architektur-auf-polnisch-das-wohl-sicherste-haus-der-welt...

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Ist wirklich scharf, die Angelegenheit. Zweifel kamen mir, als ich die Scharniere der "Panzertüren" betrachtete. Und was kommt heraus? Stahlblech und Sperrholz oder ähnliches. - Leider gefällt mir auch das Innendesign nicht so recht. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass mir die Decken zu niedrig sind oder ob der gläserne Einheitsbrei mich stört. Aber darin liegt ja wohl das Wesen der Kunst begründet, dass man nicht weiß, warum man "ahhhh" sagt und trotzdem ergriffen ist.

Dessen ganz ungeachtet mache ich mir natürlich Gedanken über den Sicherheitsaspekt. Wenn man das 1 oder 2 x erlebt hat, dann hat man schon irgendwie einen "Hau" weg. Selbst wenn es für die Diebe eine reine Enttäuschung war. Vermutlich hat das Konzept sogar Zukunft. Erspart es doch die Vergitterungen, bei denen man gleich den Eindruck hat, im Knast zu sitzen.

Was mir bei der Betrachtung der Arbeiten von Daniel Liebeskind auffiel ist, dass man möglicherweise auf gewisse Asymmetrien positiv anspricht. Schließlich hat der "Urmensch" nicht in Planquadraten gelebt, sondern eher Zugang zu Höhlen und Felsen mit keinem oder unterschiedlichem Lichteinfall gehabt. Das Spiel mit Licht und Schatten, mit freiem Blick und Schutz, mit Innen- und Außenwelten ist für mich interessant. Und da unterscheiden sich wohl wie überall die wirklichen Könner von den "Nachempfindern" :-))).
Es gefallen mir aber wirklich nicht alle Arbeiten von Liebeskind. Eine Arbeit in China ist mir regelrecht unangenehm und der Köbogen in Düsseldorf spricht mich auch nicht an. Ich habe beides allerdings nur auf Fotos gesehen.

Irgendwo habe ich kürzlich den Satz gelesen: "Architektur ist ein Experiment mit Raum". Ich möchte das dahingehend ergänzen, dass bei mancher, wirklich gelungener Architektur im Erleben auch die Zeit verschwindet.

Eine wunderbare Sache, bei der man auch nur empfinden, wahrnehmen und staunen kann ist die Installation "zukünftige Blumen" von Liebeskind. Eine Installation mit roten, mobilen Teilen im Hof eines (vermutlich) Klosters (müßte nachlesen). Schon kleine Unterschiede in den Farbnuancen können einen Riesenunterschied im Erleben bewirken. Für mich immer wieder erstaunlich. Aber genau solche, z. T. minimale Farbnuancen erbringen Preisunterschiede im 5 bis 6-stelligen Bereich bei geschliffenen Kristallen. Irgend etwas daran scheint über die Wahrnehmung den Menschen zu inspirieren. Mangels Masse reichen bei mir bereits gute Fotos :-)))

http://libeskind.com/work/future-flowers/

http://libeskind.com/work/chaussestrasse-43/

http://libeskind.com/work/reflections-at-keppel-bay/

Aber hier noch ein anderes Meisterstück, das man sogar für einen Urlaub mieten kann.

http://www.stiftung-hausschminke.eu/de/Startseite/

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Hat jemand Erfahrung mit Aufzugsgaragen?

Olivia @, Mittwoch, 20.05.2015, 18:44 vor 3892 Tagen @ Olivia 2326 Views

Das Planen und Zeichnen führt leider nicht an der unbequemen Tatsache vorbei, dass wir aus Platzgründen zwei hintereinander liegenden Aufzugsgaragen einplanen müssen, um die nötigen Stellplätze bereitstellen zu können.

Da ich bisher noch keinem Architekten einen konkreten Auftrag gegeben habe (ich möchte erst den Verkaufsmarkt und die Kosten einschätzen), sondern lediglich Vorgespräche geführt habe, versuche ich, so viele Unklarheiten wie möglich vorab zu beleuchten. Teure Überraschungen kann ich nicht gebrauchen.

Marktführer scheint die Firma Wöhr zu sein. Mit ihr habe ich inzwischen auch Kontakt. Die Preise für eine solche Angelegenheit sind selbstredend hoch. Sie arbeiten vermutlich aber auch sehr zuverlässig.

Meine Frage: Kennt jemand andere Firmen, die diese Art von versenkbaren Einzelgaragen herstellen? Ich habe nämlich keine gefunden. Die Garagen müssen in der sehr langen, aber nur 3,50 m breiten Einfahrt untergebracht werden.
Bei Wöhr gibt es Innenabmessungen von 2,30 x 5,30 (plus jeweils 0,25 Wand, die gestellt werden muß).

Hat jemand Erfahrungen mit solchen Bauteilen? Können unerwartete Zusatzkosten entstehen? Derzeit rechne ich nur die Erstellung der Wanne mit den o.g. Innenmaßen und anschließend die Technik. - Wenn die Garage versenkt ist, kann man sie nicht mehr sehen, da das Dach gemäß der Umgebung belegt werden kann. Die Garage ist im versenkten Zustand überfahrbar.

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