Lösung des Energieeinspeiseproblemes

aliter, Dienstag, 21.04.2015, 10:56 (vor 3920 Tagen)2358 Views

Im Prinzip wäre es im echten marktwirtschaftlichen Sinne ganz einfach:
Der Energieerzeuger, insbesondere der alternativ erzeugende, bekommt den Preis, der für die kWh gerade an der Strombörse in Leipzig aktuell ist.
Zur Förderung der alternativen Energien könnte man ggf. den Preis mit einem Korrekturfaktor grösser 1 bewerten, sodass die Alternativen nicht "abgewürgt"werden.
Da ja wohl überall inzwischen "smarte" Zähler eingebaut sind, könnte dieser Zähler schlicht das Zeitintegral der Leistung multipliziert mit den kWh Preisen der Strombörse bilden. Der Lieferant könnte sich intelligent verhalten und dann liefern, wenn der Preis hoch ist.
Dann würden die Biogas-Bauern halt bei windstiller Dunkelheit ihre Generatoren anschmeissen und die Photovoltaik-Einfamilienhäuslebauer würden ihre Batterien in den Keller stellen und bei Sonnenschein die Wäsche waschen.
Insbesondere könnten die "Grosslieferanten" der Offshore Parks sich Gedanken machen, wo sie z.B. ein Pumpspeicherwerk mit zugehörigen Verbindungskabel zur Anlage hinsetzen würden.
Sind solche Überlegungen eigentlich mal politisch angedacht und wirtschaftlich durchrechnet worden?


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