TS: Bürger werden für Euro geschröpft - Übersicht Europaverschuldung - G7: Euro - fällt einer, fallen alle

azur @, Mittwoch, 15.04.2015, 21:46 vor 3924 Tagen 3073 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.04.2015, 21:50

Hallo allen,

die diesmalige Euroschau war schnell wieder aus der Listung verschwunden, wie auch die anderen oben angekündigten Artikel. Kein Wunder.

In der Euroschau sagt der Autor wie es ist:

"Rund 16 Jahre nach seiner Einführung ist das Projekt Euro unbeliebt wie nie zuvor. Immer mehr Bürgerinnen und Bürgern ist klar: Der Euro verursacht für sie vor allem Kosten und Unruhe. Schon der Start war mit deutlichem Kaufkraftverlust verbunden. Jetzt fressen niedrige Zinsen das Ersparte auf. Künftig bröselt die Altersvorsorge zusammen.

Europas Politiker haben kläglich versagt. Sie haben keine Basis geschaffen, auf der sich die Gemeinschaftswährung ordentlich entwickeln könnte. Derzeit wird das gesamte Projekt nur mit Notmaßnahmen zusammengehalten, deren Folgen schwer überschaubar sind. Zu allem Überfluss wird der Euro nun auch noch zur Weichwährung.

Der Wert schrumpft weiter"
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/euroschau-115.html

Wie: "Rund 16 Jahre nach seiner Einführung ist das Projekt Euro unbeliebt wie nie zuvor. Immer mehr Bürgerinnen und Bürgern ist klar: Der Euro verursacht für sie vor allem Kosten und Unruhe. Schon der Start war mit deutlichem Kaufkraftverlust verbunden." Ich denke das ist VT?!

Und das der unbeliebet sei?

Und das hier: "Die Bevölkerung zahlt

Die Bevölkerung zahlt also auf allen Ebenen für die Krise. Die Verursacher sind hingegen die eigentlichen Profiteure: Durch die Geldpolitik der EZB steigen die Aktienkurse immer weiter, für Großinvestoren und Banken eine wunderbare Basis, kräftig zu spekulieren."

Was?!


G7-Gipfel in Lübeck "Wenn ein Land fällt, fallen alle"
Stand: 15.04.2015 01:12 Uhr

Außenminister Steinmeier und die EU-Außenbeauftragte Mogherini haben am ersten Tag des G7-Gipfels in Lübeck ungewöhnlich scharf vor einem Austritt Griechenlands aus dem Euro gewarnt: Wenn ein Land falle, drohten alle zu fallen, sagte Mogherini. Bei Krawallen gegen den Gipfel musste die Polizei einschreiten."
http://www.tagesschau.de/inland/g7-luebeck-109.html

Sie wissen schon, warum sie die nicht haben wollten.


Und so sei der Stand: " Daten zur Eurokrise Wie geht es Europas Staaten?

Stand: 05.02.2015 12:20 Uhr

Dauerverstöße gegen die Maastricht-Kriterien haben den Euro in die schwerste Krise seit seiner Einführung gestürzt. Doch wie schlimm ist die Lage in den einzelnen Staaten wirklich? tagesschau.de hat Defizite, Gesamtverschuldung und Wirtschaftswachstum in den 28 EU-Staaten in Grafiken zusammengefasst.
Haushaltsdefizite/-überschuss der EU-Länder (in % des BIP)
Quelle: EU-Kommission; *Schätzung
Gesamtschulden der EU-Länder (in % des BIP)
Quelle: EU-Kommission; *Schätzung
usw."
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsdaten104.html

Und ob diese Daten geschönt sind?

Mamamia!

Viele freundliche Grüße

azur


BONUS: Schweden führt geschlechtsneutrales Fürwort ein "Er", "sie" und ...?
http://www.tagesschau.de/ausland/hen-101.html

"Rudolf Hoberg, Chef der Gesellschaft für deutsche Sprache, sagt, ein geschlechtsneutrales Pronomen wäre eine vernünftige Lösung, wenn es von einem großen Teil der Menschen akzeptiert werde. Führe man aber aus dem Nichts ein solches Fürwort ein, könne es sich im Sprachgebrauch schwer durchsetzen. Hierzulande drehe sich die Diskussion immer noch eher darum, ob man alles in männlicher und weiblicher Form nennen muss - etwa Lehrer/in. "Da scheinen die Schweden weiter zu sein."

Na klar.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Eurokrisis

Falkenauge @, Donnerstag, 16.04.2015, 11:43 vor 3924 Tagen @ azur 1548 Views

Dauerverstöße gegen die Maastricht-Kriterien haben den Euro in die
schwerste Krise seit seiner Einführung gestürzt.

Die Geschichte des €uro ist die Geschichte eines fortgesetzten kollektiven Rechtsbruches. Das geschieht nicht zufällig und aus Schlamperei. Finanzminister Schäuble äußerte sich auch am 21.8.2011 in der „Welt am Sonntag“ in verräterischer Weise:

„Kann man eine Währungsunion haben, wenn die wirtschaftliche Leistungskraft und die Finanzpolitik so unterschiedlich sind? Eine stärkere Vergemeinschaftung der Finanz- und Wirtschaftpolitik wird die Differenzen verringern. Darin liegt der Schlüssel. … Die meisten Mitgliedstaaten sind noch nicht vollständig bereit, die notwendigen Ein¬schränkungen nationaler Souveränität hinzunehme. Aber glauben Sie mir, das Problem ist lösbar.“

Also was sagt Schäuble? Eine Währungsunion kann bei so unterschiedlicher wirtschaftlicher Leis-tungskraft und Finanzpolitik im Grunde nicht funktionieren. Das gibt natürlich die größten Probleme. Das wissen wir. Eine Währungsunion geht auf Dauer nur, wenn die Länder auf weite Teile ihrer Souveränität verzichten. Die Zentralregierung kann die Differenzen verrin¬gern, dann geht es. Das ist der Schlüssel zur Lösung der Probleme. Und die Lösung wird kommen, droht er. Das heißt: Man hat die finanzpolitischen Schwierigkeiten selbstverständlich erwartet. Sie waren erwünscht, damit ein Druck nach einer zentralen Steuerung entstünde.

Eine Woche später wurde Schäuble noch deutlicher:
„Wir brauchen andere Formen internationaler Governance als den Nationalstaat. … Und heute schaffen wir etwas Neues. … Ich bin bei aller krisenhafter Zuspitzung im Grunde entspannt, weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.“ (in einem Gespräch auf dem Sender Phönix vom 28.8.2011)

Und in der New York Times sagte er vollends unverblümt:
„Wir können die politische Union (also den Zentralstaat) nur erreichen, wenn wir eine Krise haben.“

http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/06/16/die-geplante-euro-krise-als-schritt-in-...

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