Den Imperialisten in Kalifornien geht das Wasser für ihre Swimming-Pools aus. Jetzt jammern sie über den Klimawandel.

Philip Marlowe @, Location: Europe's Paymaster, Montag, 06.04.2015, 18:49 vor 3934 Tagen 4914 Views

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/duerre-in-kalifornien-gouverneur-brown-spricht...

Man bedenke: Die USA haben das Kyoto-Klimaschutz-Protokoll nie rechtsverbindlich unterzeichnet: "Damit sind die USA und Kanada heute die einzigen Industrieländer, die nicht völkerrechtlich verbindliches Mitglied des Kyoto-Protokolls sind (Stand Dez. 2011)." http://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll#Verl.C3.A4ngerung_des_Kyoto-Protokolls_bis...

Zudem sind die USA neben Kanada eines der wenigen Länder weltweit, die ihre CO2-Emissionen von 1990-2010 massiv gesteigert haben (siehe Wikipedia-Artikel).

Anderen weltweit Vorschriften machen (Al Gore), dabei dick an C02-Zertifikaten verdienen, sich selber nicht an dieser Vorgaben halten und am Ende herumjammern. So sind sie, die Amis.

Gruß,
Phil.M.

Die Duerre hat weniger mit CO2 zu tun

CalBaer @, Montag, 06.04.2015, 19:10 vor 3934 Tagen @ Philip Marlowe 4215 Views

... sondern mehr mit langfristigen Klimamustern. Die letzten 100 Jahre im Westen der USA waren klimahistorisch besonders feucht. Laengere Duerreperioden gab es schon immer, lange bevor die Menschheit klimarelevante CO2-Mengen freigesetzt hat.

Stine, who has spent decades studying tree stumps in Mono Lake, Tenaya Lake, the Walker River and other parts of the Sierra Nevada, said that the past century has been among the wettest of the last 7,000 years.

[image]

http://www.mercurynews.com/science/ci_24993601/california-drought-past-dry-periods-have...

Fuer die kalifornische Landwirtschaft wird es natuerlich katastrophal. Das Central Valley wird normalerweise bis in den Sommer von den Schneemassen der Sierra Nevada mit Wasser gespeist. Dieses Jahr ist so gut wie nichts an Schneereserven vorhanden. Sie betraegen nur 6% des langjaehrigen Mittels.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Ich beziehe mich da auf die Aussage des kalifornischen Gouverneurs

Philip Marlowe @, Location: Europe's Paymaster, Montag, 06.04.2015, 19:17 vor 3934 Tagen @ CalBaer 3588 Views

"Der Klimawandel ist kein Scherz", sagte Brown am Sonntag dem US-Fernsehsender ABC mit Blick auf die Trockenheit in seinem Staat. Er sprach von einem "Alarmsignal", das in der gesamten Welt gehört und beachtet werden müsse.

Wenn er sich auf ein "Alarmsignal" für die "gesamte Welt" bezieht, kann er nur CO2 meinen, was hat denn die "gesamte Welt" sonst mit den hausgemachten Problemen in Kalifornien zu tun? Sollen wir Mitleid haben, dass die Kalifornier solche Wasserverschwender sind (Obstanbau in der Wüste!).

Gruß,
Phil.M.

Jerry Brown... da war doch mal so ein Song...

re-aktionaer @, Mittwoch, 08.04.2015, 06:40 vor 3933 Tagen @ Philip Marlowe 2029 Views

Auch wenn es nichts direkt zur Sache beiträgt... Dass man den Typen von Punkseite bereits 1977 als Ökofaschisten hinstellte amüsiert mich jetzt doch!

California über alles...

https://www.youtube.com/watch?v=eIqESwzCGg4

Gleiches Thema in Südspanien. Nur sagt da niemand was.

Olivia @, Dienstag, 07.04.2015, 18:03 vor 3933 Tagen @ Philip Marlowe 3107 Views

Denen versteppen auch jährlich große Landstriche. Das stört aber auch niemanden. Deshalb werden trotzdem weiter Golfflächen angelegt und Swimmingpools gegraben. Die begreifen es einfach nicht. MITTEN in Europa! Das sind alles nordeuropäische Touristen, die das mitmachen und verursachen....

Die sehen es auch prinzipiell nur bei den anderen.

Jedes Jahr versteppen dort große Landstriche. Das wird Wüste..... in Europa. Stört auch niemanden....

--
For entertainment purposes only.

Spanien, Schulstoff vor 40 Jahren

StillerLeser @, Dienstag, 07.04.2015, 20:24 vor 3933 Tagen @ Olivia 2935 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.04.2015, 20:46

Vor 40 Jahren war das bei mir Schulstoff in Erdkunde, daß die Sahara in Spanien einen Fuß in der Tür hat.
Menschgemachte Klimaerwärmung als "Erklärung" hatte man damals aber noch nicht, man mußte sich mit ernsthafteren Überlegungen befassen:
Der Zeitraum ist klimatisch (hieß damals "ganz von selber", "ist halt so") derart, daß ALLE Wüsten sich ausdehnen und an geeigneten Orten neue entstehen. Südspanien ist ungefähr so weit vom Äquator weg, wie die Sahara, daher entsteht dort unter diesen Bedingungen deren Spiegelbild.

Ich war 1980 in Algerien, dort wurde mit einer nationalen Anstrengung versucht, die Wüste aufzuhalten. Die jungen Männer mußten damals obligatorisch zwei Jahre zum Militär, aber nach einer 6-monatigen Grundausbildung kam die eine Hälfte zum Schaufeln im Straßenbau und die andere zum Schaufeln und Bäume pflanzen an der "Barrage Vert". Das war ein 30 km tiefer Streifen quer durch ganz Algerien, der lückenlos bepflanzt werden sollte.
Ich habe aber nicht verfolgt, ob und wieviel das bewirkt hat.

Edit: Das mit dem Äquator ist natürlich Vollquatsch!
Aber in Spanien gibt es wüstengeeignete Gebiete, und das hat mit großräumigen Luftströmumgen zu tun.
Naja, ich hatte in Erdkunde immer eine 3 bis 4...

Blühendes Andalusien

XERXES @, Dienstag, 07.04.2015, 21:27 vor 3933 Tagen @ StillerLeser 2704 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 08.04.2015, 12:08

Nachdem die "barbarischen" Mauren Spainien erobert haben, legten sie weit verzweigte Bewässerungssysteme in Andalusien an.
Nach der "Befreiung" durch die christlichen Könige verfielen diese und das Land verödete.
Als es dann letztlich zu spät war, hat man Anfang des 20. Jahrhunderts diese Bewässerungssysteme wieder versucht zu reaktivieren.....

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

es sind unsere Tomaten und Gurken, die Wüsten hervorbringen

Dieter, Dienstag, 07.04.2015, 23:46 vor 3933 Tagen @ XERXES 2597 Views

bearbeitet von Dieter, Mittwoch, 08.04.2015, 00:20

Nachdem die "barbarischen" Mauren Spainien erobert haben, legten sie weit
verzweigte Bewässerungssysteme in Andalusien an.
Nach der "Befreiung" durch die christlichen Könige verfielen diese und
das Land verödete.
Als es dann letztlich zu spät war, hat man Anfang des 20. Jahrhunderts
diese Bewässerungssysteme wieder versucht, zu reaktivieren.....

Hallo Xerxes,
Deren Bewässerungssystem wenden die Kleinbauern im Alentejo immer noch an. Wobei ich es persönlich wirklich nicht als zeitgemäß empfinde. Es gibt weitaus besseres!

Nun zu Andalusien:
Ansichten eines Folienmeeres
Satellitenbild 1975 und 2011, wie Tomaten und Gurken Wüsten erzeugen
die trockendste Gegend Europas, also Spaniens Wüste/Halbwüste um Almeria, ist gleichzeitig die am intensivsten bewässerte Region Europas. Das Problem beruht auf ein zu viel an Bewässerung, sodaß nicht nur die jährlichen Gesamtniederschläge für den Gemüseanbau unter Folie benutzt wird, sondern es wird zusätzlich noch die 4-5fache Menge der Jahresniederschläge dem jahrtausendaltem Grundwasser entnommen sowie den Reserven der umliegenden Gebirge. Die Probleme sind dann nicht nur die Ausdehnung der Steppen/Wüsten sondern zusätzlich Versalzung des Bodens (nachströmendes Meerwasser durch Grundwasserentzug) sowie extreme Belastungen durch Dünger/Pestizide/Fungizide.
Hinzu kommt noch die extreme Sonnenreflexion auf der Folie.
Wenn man mit dem Wagen von der Sierra Nevada abwärts fährt Richtung Meer erkennt man das riesige dem Gebirge vorgelagerte Flachland gar nicht. Man denkt es wäre Wasser/Mittelmeer. Erst wenn man näher rankommt, erkennt man, daß es nur Folie ist, die die Wolken spiegelt. Folie, Folie und nochmals Folie.
In der Region Murcia fing man ebenfalls vor ca. 15 Jahren an die Halbwüste zu roden (von Vegetation zu befreien), mit Großmaschinen die steinigen Flächen zu Ackerflächen für den Gemüseanbau unter Folie herzurichten und nun mit Hilfe des Grundwassers eine intensive Landwirtschaft dort ebenfalls zu betreiben (da alle Flächen in der Region Almeria verbraucht sind). In der regenreicheren Region Huelva (aber oftmals trockene sehr sandige leichte Böden) hilft die künstliche Bewässerung bei den intensiven Erdbeerkulturen.

z.B. Bio-Tomatenproduktion in der Region Almeria
Übrigens: Wenn es auf intensiven Tomatengeschmack ankommt, also z.B. bei Tomatenmark, dann kommen die Tomaten dafür nicht aus Spanien und werden auch nicht unter Folie produziert, sondern auf Feldern (wie bei uns Rüben oder Getreide).
Gruß Dieter

Ausplünderung der Wasservorräte

Olivia @, Mittwoch, 08.04.2015, 08:31 vor 3933 Tagen @ StillerLeser 2077 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 08.04.2015, 12:22

Vor 40 Jahren war das bei mir Schulstoff in Erdkunde, dass die Sahara in
Spanien einen Fuß in der Tür hat.

...............

Nun, in Südspanien gibt es sehr wenig Wasser. Es regnet manchmal jahrelang sehr wenig. Um so wichtiger waren die Talsperren und das sorgfältige Umgehen mit Wasser. In den letzten Jahrzehnten mussten die Brunnen immer tiefer gebohrt werden. Wasser wird benutzt, als ob es in Hülle und Fülle zur Verfügung stehen würde.
Da kann der Mensch sehr große Verwüstungen anrichten, ohne dass der Wind einen großen Beitrag dazu bringen muss. Wenn man das Land "behalten" will, dann muss man wohl entsprechende Gesetze verabschieden, die darauf achten, dass alle Tourismusaktivitäten nachhaltig und der Region angepasst erfolgen. Zur Zeit verhalten die sich alle so, als ob sie im hohen Norden leben würden.

Mehrwasserentsalzungsanlagen gibt es aber nicht. Ist ja Technik und die wird dort noch nicht so eingesetzt. Auch beim Bauen nicht. Alles von Hand und sehr primitiv. Die Menschen sind nicht ausgebildet. Kein Wunder, dass die Arbeitslosigkeit so hoch wurde, als die Bautätigkeit eingeschränkt werden musste.

--
For entertainment purposes only.

Solange es EU-Fördergelder für die Golfplätze gibt... (oT)

XERXES @, Dienstag, 07.04.2015, 21:37 vor 3933 Tagen @ Olivia 2136 Views

- kein Text -

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

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