Endlich: Evangelische Kirche distanziert sich von Martin Luther :

Leisereiter @, Samstag, 04.04.2015, 10:58 vor 3937 Tagen 6710 Views

Jesus Christus ward als Mensch geboren!

satsangi @, Samstag, 04.04.2015, 11:30 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 4531 Views

Hallo

"Anlass zu Trauer und Scham ..."

Das grosse "Schlachtfeld" kommt nicht zur Ruhe und wird fortwährend beackert.
Der Gottmensch mit Namen Christus wurde als Mensch geboren.[[freude]]
Gott hat keine Religionen geschaffen, das war der Mensch, diese Blutspuren nehmen kein Ende, in welchem Namen auch immer.
Nur als Mensch hat man die Chance zu Gott zurück zu kehren, aber nicht auf diesem Weg.
Gruss satsangi

P.S.
Zitat, 6. April 2014
Während alle Lebewesen eine Seele haben, besitzen wir die Fähigkeit, unsere Seele zu erkennen, während wir in diesem Körper sind. Das bedeutet, dass wir auch die Kraft der Unterscheidung haben, die Kraft, Entscheidungen zu treffen. Wir können uns entscheiden, ein instinktives Leben wie die Tiere zu führen, oder wir können uns entscheiden, ein Leben zu führen, das bewusst ist.
SANT RAJINDER SINGH

Zum Gottmenschen wurde Jesu erst beim Konzil von Nicäa erkoren! (oT)

XERXES @, Samstag, 04.04.2015, 12:14 vor 3937 Tagen @ satsangi 3776 Views

- kein Text -

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

325 Jahre später ...

satsangi @, Samstag, 04.04.2015, 15:34 vor 3937 Tagen @ XERXES 3750 Views

Hallo
...hat der Römische Kaiser Konstantin I, die Gunst der Stunde genutzt, seither läuft es auf dieser Schiene. Nur durch einen Gottmenschen ist es möglich dem Hamsterrad zu entkommen.
"Niemand kennet den Sohn, denn nur der Vater,
niemand kennet den Vater, denn nur der Sohn -
und wem ER es offenbaren will".
Gruss satsangi

Mit anderen Worten: er wirft Luther vor, daß er den Holo nicht vorhergesehen hat.…

Jermak @, Samstag, 04.04.2015, 11:41 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 4316 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 12:31

…denn genau darauf basiert ja die Holo-Industrie, zu der sich Bedford, dieser geistige Tiefflieger, hinzugesellt hat.

Ich warte jetzt nur noch darauf, daß Alice Schwarzer eine Kampagne startet, in der Dschinghis Khan verurteilt wird wegen einer fehlenden Quotenregelung in seiner Führungsriege.

Einer der wichtigsten Regeln für intellektuelle Integrität ist doch eben, daß man aktuell herrschende Wertvorstellungen nicht auf einen historischen Kontext übertragen kann.

Und dieser Fall ist besonders krass, weil Bedford als Kirchenvertreter seine Kirche von ihren Wurzeln abtrennt. Das ist institutioneller Selbstmord.

Nicht einmal der Steuerstaat traut sich, seine Gesetze beliebig in die Vergangenheit zu verlängern.

Grüße

jermak

Doch, genau das hat Lafontaine gemacht!

Olivia @, Montag, 06.04.2015, 07:06 vor 3935 Tagen @ Jermak 2925 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.04.2015, 07:15

Nicht einmal der Steuerstaat traut sich, seine Gesetze beliebig in die
Vergangenheit zu verlängern.

Grüße

jermak

................................

Genau das hat der "gute Mensch" Lafontaine in seiner kurzen Amtszeit gemacht. Gesetze rückwirkend geändert! Jeder, der eine Immobilie unter der Prämisse gekauft hat, sie nach 2 Jahren wieder verkaufen zu können ohne steuerliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, dem wurden quasi über Nacht die Vertragsgrundlagen entzogen. Lafontaine "gestaltete" das neue Gesetz der 10-jährigen "Bindung" so, dass es nicht nur zukünftige Vertragsgestaltungen betraf, sondern auch rückwirkend auf Altverträge angewendet wurde. Etwa 10 Jahre später wurde das Gesetz gekippt. Die Schäden für die Betroffenen waren da jedoch bereits entstanden und Lafontaine konnte als "guter Linker" natürlich für diesen Schwachsinn nicht zur Verantwortung gezogen werden.
Von dem restlichen Schwachsinn, den er produziert hat, braucht man gar nicht erst zu reden.

In diesem Falle bin ich den Amis echt dankbar, dass sie "möglicherweise" Stasi-Informationen "geleakt" haben, die es erlaubten, ihn entsprechend unter Druck zu setzen. Ich erinnere mich an einen kurzen Artikel aus der "Wirtschaftswoche", die ich damals abonniert hatte. Genauer gesagt, den Hinweis auf die parlamentarische Anfrage eines ostdeutschen Parlamentariers, ob es zutreffe, dass Schröder bei seinem Amerikabesuch mit einem Dossier ausgestattet wurde lt. dem L. von der Stasi erpreßt werde. Dies alles bezogen auf seinen sehr schnellen und kurzfristigen Rücktritt. Den Städten und Gemeinden hat er ja wirklich genug Schaden zugefügt durch seine unprofessionell mit der heißen Nadel gestrickten Gesetze. Ekelhaft und verachtenswürdig.

--
For entertainment purposes only.

Bergpredigt

Heinz @, Samstag, 04.04.2015, 11:46 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 4241 Views

http://www.spiegel.de/panorama/martin-luther-bedford-strohm-kritisiert-antisemitismus-a...

"Anlass zu Trauer und Scham ..."

Difficile est satiram non scribere.

Bald werden sie sich offiziell von Jesus Christus distanzieren:
a.) Er hat die jüdischen Geldverleiher mit Gewalt aus dem Tempel vertrieben (Rassismus)
b.) Er hat Wasser in Wein verwandelt (Alkoholismus)
c.) Er hat Lazerus von den Toten auferweckt (Störung der Totenruhe)
d.) Er hat 2000 Schweine ertränkt (Tierquälerei)
usw. Auch in Bergpredigt findet sich genug zum Fremdschämen[[zwinker]]

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

Freier Wille

Rybezahl, Samstag, 04.04.2015, 12:03 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 4003 Views

"Seine Äußerungen zum Judentum sind indes widersprüchlich. Noch 1523 propagierte Luther in seinem Werk "Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei" bedingungslose Toleranz gegenüber Juden. 1543 verfasste er dagegen die Schrift "Von den Juden und ihren Lügen" und forderte die gnadenlose Vertreibung der Juden."
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/martin-luther-bedford-strohm-kritisiert-antisemitismus-a...

Ich weiß es nicht genau, aber kann es sein, dass der Luther 1523 die Idee vom freien Willen noch bestritt, 1543 aber befürwortete? Ich würde das dann nämlich unter diesem Aspekt betrachten und meine, das ist nicht unerheblich.

Der nächste Deutsche, der vom Sockel gestoßen wird!

XERXES @, Samstag, 04.04.2015, 12:05 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 4517 Views

Wer kommt als nächster? Goethe? Der Argumentation dieses geistigen Tieffliegers folgend bietet der Deutschen größter Dichter genügend Angriffsfläche!

Es wird immer abstruser......[[wut]]

p.s. Erasmus von Rotterdam ist in dieser Beziehung auch nicht uninteressant...[[zwinker]]

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Am besten gleich das Neue Testament verbieten

Monterone @, Samstag, 04.04.2015, 12:18 vor 3937 Tagen @ XERXES 4137 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 12:23

Die Evangelische Kirche distanziert sich deutlich von Martin Luthers antisemitischen Äußerungen. Im Gespräch mit dem SPIEGEL kritisiert der Ratsvorsitzende Bedford-Strohm den Reformator. http://www.spiegel.de/panorama/martin-luther-bedford-strohm-kritisiert-antisemitismus-a...

Warum distanzieren sie sich nicht vom Neuen Testament oder lassen es gleich verbieten? Dort gibt's einiges, was heute als Antisemitismus bezeichnet wird, obwohl es sich natürlich um Antijudaismus handelt.

Bedford-Strohm, ein rückgratloser Opportunist durch und durch, weiß natürlich, daß es heute wie damals nicht erlaubt ist, die Machthaber zu kritisieren.

Darauf stellt er sich ein, macht an der richtigen Stelle seinen Kotau und küßt die richtigen Ärsche.

Judas hat seinerzeit eine Wange geküßt. Bedford-Strohm hält es mehr mit Hinterbacken.

Voltaire: *Um zu wissen, von wem Sie tatsächlich regiert werden, reicht es, einen Blick auf jene zu werfen, die sie nicht kritisieren dürfen* ("Pour savoir qui vous dirige vraiment il suffit de regarder ceux que vous ne pouvez pas critiquer").

Islam gehört zu Deutschland

Ad_rem @, Herne, Samstag, 04.04.2015, 12:36 vor 3937 Tagen @ XERXES 4045 Views

Im Gegensatz zum äußerst brutalen und antisemitischen Christentum mit seinem kaum an Gewalttaten zu überbietenden letzten Propheten, scheint der Islam ja völlig harmlos zu sein, denn immerhin scheint er ja laut politischer Aussage nun zu Deutschland zu gehören und das fast unangreifbar für irgendwelche Kritik.

Geht nicht. Jesus gilt auch im Islam als heiliger Mann!

XERXES @, Samstag, 04.04.2015, 13:12 vor 3937 Tagen @ Ad_rem 3757 Views

Bleibt also nur die Tora als Pflichtlektüre.

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Prof. Bernhard Grzimek = Nazi = Antisemit

XERXES @, Samstag, 04.04.2015, 13:19 vor 3937 Tagen @ XERXES 4188 Views

Seit gestern Abend befindet sich nun auch der Oskarpreisträger und Ehrenmitglied des WWF auf der Liste der No-Go-Deutschen.

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Ja, ich las beim Einkaufen in der Bild die Überschrift

Meierding @, Samstag, 04.04.2015, 23:59 vor 3937 Tagen @ XERXES 3203 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 12:40

und fragte mich: Warum kaufen die Menschen dieses Drecksblatt noch?

Sind hier 90 % masochistisch veranlagte Hirntote?

Frau Käsmann soll die ev. Kirche einfach auflösen, die Mitglieder bekommen einen Fragebogen zum Wechsel: Wolle sein kat., Musel, Jude, Mitglied mit Eigentumsanteil beim Centerparc oder einfach 10 % extra an den Staat zahlen (das wäre extra sozial).

Sie distanzieren sich nur von Äußerungen - und der hat nun mal auch ein Haufen schräges Zeug gesagt

azur @, Samstag, 04.04.2015, 12:46 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 4058 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 12:50

Hallo Leisereiter,

sie distanzieren sich nicht im gesamten von ihm, wie es Dein Betreff fälschlich unterstellt.

Und wenn man z. B. seine Tischreden liest: Darin ist ganz tatsächlich ein Haufen schräges Zeug (wie auch in der Bibel, wie u. a. in der Anstalt mal wieder gezeigt, und in anderen Büchern).

Also bitte schön die sprichwörtliche Kirche im Dorfe lassen.

Viele freundliche Grüße

azur


PS: Siehe hier: http://www.lutherdansk.dk/WA/D.%20Martin%20Luthers%20Werke,%20Weimarer%20Ausgabe%20-%20...

http://www.luther2017.de/schlagworte/tischreden

(Letztlich passte er mehr zu Machthabern, als z. B. Zwingli, Huss oder Münzer)

Habe mich schon gewundert, wie lange man dessen Abneigung gegen Juden noch nicht stärker angreift, so wie das sonst immer passiert.

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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Klar hat er das. Dies aber aus HEUTIGER Sicht!

Jermak @, Samstag, 04.04.2015, 13:52 vor 3937 Tagen @ azur 3777 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 19:35

Hallo azur,

was glaubst Du, wie viel schräges Zeug das Gelbe Dir im Jahr 2520 vorwerfen kann?!
Aber wie kannst Du heute wissen, was das sein wird?

Das erfordert Fähigkeiten, die Nostradamus bleich werden ließen.

Es ist unfair und absurd, andere Zeitalter an den ZUFÄLLIGEN aktuellen Maßstäben zu messen.

Und nein, man darf eben die Kirche nicht mehr im Dorf lassen. Wohin man sieht in Schland, permanent und überall das Streben nach kulturellem Selbstmord.
Da muss man sich aufregen.

Grüße

jermak

Natürlich Zeitgeist, wobei andere eben nicht... Und da geht viel fehl an mich @Leisereiter

azur @, Samstag, 04.04.2015, 22:10 vor 3937 Tagen @ Jermak 3156 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 22:58

Hallo Jermak,

natürlich muss man Vieles aus seiner Zeit heraus verstehen. Das habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt.

Wobei man dann schauen kann, was andere so sagten bzw. zu den Themen von sich gaben und vergleichen.

Zudem wurde auch mit anderen Personen der Historie, wie Wagner, schon die antiantisemitischen Abrechnung durchgeführt. Es ist nach wie vor beachtlich und besonders, dass diese Kritik an Luther nicht schon hochkochte, denn die Kritik gab es schon lange, auch und gerade in Kirchenkreisen (bin mit sehr vielen Theolgiestudenten im Studium unterwegs gewesen, die u. a. die zauberhaften Hauskonzerte gaben, und mit Theos befreundet. Die streben nach Gutem und denen fühlte ich mich immer nahe). Luther hat wirklich Zeug von sich gegeben, das einen speien lässt. IMHO war er ein selbtverliebter und selbstgefälliger Sack.

(Haha und meine vielen katholischen Freunde sagen immer noch Lutherböcke. Lustig.)

Auch @Leisereiter - viele der weiteren Hinweise gehen fehl an mich, denn das wissen auch andere. Was soll hier verteidigt werden - mir gegenüber? Das ist unnötig, das kann ich versichern.

Die Kirchen haben geschichtlich unglaublich viel durchstanden und werden auch das überleben. Was mich von Herzen freut, denn sie haben die frohe Botschaft. Amen.

Viele freundliche Grüße

azur

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Christ ist erstanden

Leisereiter @, Sonntag, 05.04.2015, 13:23 vor 3936 Tagen @ azur 2885 Views

Die Kirchen haben geschichtlich unglaublich viel durchstanden und werden
auch das überleben. Was mich von Herzen freut, denn sie haben die frohe
Botschaft. Amen.

Gerade jetzt zu Ostern berührt mich dein Glaube.
Den meinen -an die Kirchen- habe ich im Laufe der letzten 12 Jahre verloren.

Wenn die Hirten ihre Schafe in die Irre führen, ja gar an die Wölfe verkaufen,
dann möchte ich kein Schaf mehr sein.

Koks und Huren sind aber völlig in Ordnung!

Dismas der Schurke @, Samstag, 04.04.2015, 14:15 vor 3937 Tagen @ azur 4098 Views

Hallo Azur,

worum es hier geht, ist der ekelhafte Kotau den diese Figur aufführt.

Luther steht doch inhaltlich in keiner Verbindung mit dem Christlichen Glauben. Lediglich geschichtliche Relevanz hat er als Initiator und einer der Begründer der Reformation und es hat niemand behauptet, er sei ein Übermensch und unfehlbar, wie dies beispielsweise die Mohammedaner tun.

Selbst wenn er eine alte Koksnase und ein Hurenbock gewesen wäre, spielte das keine Rolle für den christlichen Glauben. [[freude]]

Heutzutage hat man es ja durchaus einfach mit der persönlichen Rehabilitation, wenn man im Drogenmilieu aktiv ist und junge Mädel sexuell ausbeutet. Da distanziert sich so schnell keiner dieser üblen Figuren. Denn noch sitzen sie da oben, diese feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade ihnen Gott!

Luther war ein Mensch des Mittelalters und hat sich negativ über diejenige Glaubensgruppe geäußert, die (mutmaßlich [[freude]] ) seinen Erlöser auf dem Gewissen hat. Vielleicht hat es ihm auch misfallen, dass im Jahr 712 die Juden von Toledo ihre Stadt und ihre christlichen Mitmenschen verraten haben, als sie den mohammedanischen Räuberbanden in der Hoffnung auf mehr Macht und einen Judaslohn die Tore geöffnet haben.

Es ist natürlich Zufall, dass auch heutzutage gegen den Willen der Bewohner massenhaft mohammedanische Invasoren in unsere westeuropäischen Länder hereinströmen und ungestraft über Jahrzehnte unsere Kinder vergewaltigen dürfen. Die Handlung und alle handelnden Personen sind reiner Zufall. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen der Geschichte und Zeitgeschichte wären frei erfunden.

Matthäus 27:20-25

"Aber die Hohenpriester und die Ältesten überredeten das Volk, daß sie um Barabbas bitten sollten und Jesus umbrächten. Da antwortete nun der Landpfleger und sprach zu ihnen: Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll losgeben? Sie sprachen: Barabbas. Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß ihn kreuzigen! Der Landpfleger sagte: Was hat er denn Übles getan? Sie schrieen aber noch mehr und sprachen: Laß ihn kreuzigen! Da aber Pilatus sah, daß er nichts schaffte, sondern daß ein viel größer Getümmel ward, nahm er Wasser und wusch die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu! Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder."

Beste Grüße

Dismas

Christliche Problemlösung, Du Schurke!

Isländer @, Montag, 06.04.2015, 08:06 vor 3935 Tagen @ Dismas der Schurke 2759 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.04.2015, 08:16

Selbst wenn er eine alte Koksnase und ein Hurenbock gewesen wäre, spielte
das keine Rolle für den christlichen Glauben. [[freude]]


http://www.pi-news.net/2015/03/siegertsbrunn-evangelischer-pfarrer-will-kostenlose-pros...

Freude, schöner Götterfunke...

Hooton, Dein Vorschlag war genialer als all die Anderen, hat sich zu Recht durchgesetzt.

Bin gerade Ostereier suchen
Spek

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Der Speigel hat den Bischof natürlich tendenziös-pointiert interpretiert ...

Leisereiter @, Samstag, 04.04.2015, 21:35 vor 3937 Tagen @ azur 3156 Views

... aber hast du in den letzten Jahren mal evangelische (A.B.) Kirchenzeitungen gelesen? Ich schon, in Wien. Da ist ständig die Rede von:
"Unsere älteren Brüder"
"Das erste Testament" (Also nicht mehr "das Alte Testament")
"Der edle Ölbaum, auf den wir Heiden als (minderwertiges) wildes Reis aufgepfropft wurden"
Da passen des Bischofs (mag sein, "journaillistisch" zugespitzten) Aussagen durchaus ins selbe Bild.

Luther ist nichts gegen den Talmud

Monterone @, Samstag, 04.04.2015, 13:28 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 4234 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 19:33

"Anlass zu Trauer und Scham ..."

Was im Talmud steht, ist bei weitem schlimmer als die körnige Drastik eines Martin Luther.

Kein Rabbi käme auf die Idee, sich vom babylonischen Talmud zu distanzieren.

Daran kann man wieder einmal erkennen, mit welchem Verräterpack wir es auf allen Ebenen zu tun haben.

Die beiden christlichen Kirchen als Huren zu betrachten, die für Geld und (Stellverterter-)Macht alles tun, bereit sind zu jedem denkbaren Verrat an ihren Gläubigen, hat leider viel für sich.

Man sollte das Neue Testament umschreiben und nicht Simon Petrus als Gründer der Kirche Christi darstellen, sondern Judas Ischariot.

Meine Neufassung einer sehr bekannten Bibelstelle würde so lauten:

*Du bist Judas, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen, und weder Wahrheit, Güte noch Liebe sollen je bei Dir Eingang finden.*

Danke für Deinen Hinweis - immerhin ein anderes spannendes Thema - überzeitlich ja oder nein stellt sich die Frage

Blum @, D, Samstag, 04.04.2015, 14:34 vor 3937 Tagen @ Leisereiter 3649 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 14:43

http://www.spiegel.de/panorama/martin-luther-bedford-strohm-kritisiert-antisemitismus-a...

Den Gesamtartikel im Spiegel kenne ich nicht. Was ich lesen konnte, beschreibt eine differenziertere Stellungnahme zu Luther als sich weiter unten im Faden häufig nur noch finden lässt.

In der evangelischen Kirche gibt es keinen Papst-Status, die Bedeutung des demokratisch auf Zeit gewählten Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche ist demnach nicht absolut und nicht verbindlich.

Die Aussagen Herrn Bedford-Strohms , der mir im Übrigen als ausgleichend und einend bekannt ist, sind in erster Linie richtig im historischen Sinn.

[edit: und Luther hat damit in seiner gesamten Bedeutung für die Entwicklung des befreien Glaubens kein bisschen verloren. Er war ja schliesslich auch nur ein Mensch, und ein zweifelnder und ringender, einer, der sicherlich selbst vieles bereut hat. Was er Positives bewirkt hat, ist schließlich nicht dadurch beschädigt, wenn er an anderer Stelle irrte. (Es kann ein Trinker ein guter Helfer sein, ein guter Chef, es kann ein juristisch Korrekter eine unausstehliche Zecke sein und ein Giftspritzer, der Mensch ist nicht entweder gut oder böse, er ist beides und das oft parallel. So auch Luther. Und wo wir das eine Tun hoch loben dürfen, so dürfen wir das andere Tun auch ganz und gar verdammen. Dahinter dürfen wir überlegen, wieso jemand oder wozu jemand getan haben KÖNNTE, das aber wird Spekulation, zumeist.)]

Seine Bewertung kann für politische Zwecke instrumentalisiert werden und auch so interpretiert werden, dass er einen Kniefall vor irgend wem damit bezwecke. Diese Nutzbarmachung ist jedoch zu trennen von einer persönlichen Beurteilung eines Faktums: Luther kam von einem Pro- zu einem Anti-judaistischen Weltbild.

Da können zeitgeschichtliche Einflüsse eine Rolle spielen, auch zeitlich bezogene Blindheiten, wie sie jedes Zeitalter kennt. Unseres z. B. ist gekennzeichnet von einer hysterischen Aufwallung von Gefühlen gegenüber einer geduldigen Analyse und einer sauberen Trennung von Fakten und Meinungen, von Daten und Bewertungen. Die alten Griechen hätten alles Recht, unser Zeitalter als barbarisch zu bezeichnen.

Luther könnte altersverbittert oder geistig unklar geworden sein und einem mächtigen Menschen, wortgewaltig und respektiert, könnte solches nachgesehen worden sein, was auch manchen Christen unstimmig erschienen haben mag.

Aus heutiger Sicht dürfen wir Handlungen von Menschen anderer Zeit sehr wohl interpretieren und Stellung nehmen, wie z. B. dass wir gegen die Todesstrafe sind. Deshalb brauchen wir nicht alle Herrscher der Vergangenheit, die die Todesstrafe mit einer unreflektierten (?) Selbstverständlichkeit verhängten, in Bausch und Bogen verdammen.

Und das tat Bedford-Strohm auch nicht. Er differenzierte, er nahm einen menschlichen Aspekt eines Menschen heraus und sagte, er würde sich dafür heute schämen. Das ist ganz und gar ok. Alles andere wird dann eine Vereinnahmung und lässt die Aussagen wieder verschwimmen.

Niemand schämt sich heute, Jesus in seinen Handlungen zu bewerten, ich weiß, bei Mohammed tun sich viele schwerer heute, weil das gleich lebensgefährlich wird.

Wir sollten die Äußerungen und Stellungnahmen, wenn sie schon differenziert kommen, nicht für unsere eigenen Meinungsmärkte missbrauchen, sondern üben, Meinungen auch als solche von Menschen stehen zu lassen. Dann fällt es leichter, sich sachlich Gedanken zu machen, z. B. ob sich bei Luther eine Frei-Willen-Diskussion in eine bestimmte Richtung entwickelt hat. Dann wäre das eine höchst aktuelle Diskussion, die die Menschen schon lange bewegt.

Aus heutiger Sicht ist es leicht, frühere Verirrungen zu erkennen. Aus künftiger Sicht wird es leicht sein, heutige Verirrungen zu erkennen. Der Nutzen der Geschichte liegt doch darin, dass wir aus alten Verirrungen anderer für heute lernen.

Weder sind alle Juden, alle Araber noch alle Amerikaner an allem Möglichen heute schuld und deshalb verdammenswert. Noch sind wir in unserer Sprachwahl immer perfekt genung, um nicht doch in dem einen oder anderen Satz, in unserem Kontext, Aussagen zu machen, die zu pauschal wirken.

Seht, wie bei Luther, auch bei Bedford-Strohm, den Zusammenhang und unterscheidet, dass Ihr seine Motive nicht kennen könnt, sondern nur seine Handlungen sehen. Und das, was ich sehe, macht mir da gar keinen Aufreger.

Insofern wünsche ich mir, dass wir auf diesen kleinen Text aus den Nachrichten wie auch auf andere Beiträge im Forum angemessen und korrekt, den Menschen würdig, die sich äussern, reagieren. Und dass wir auch uns selbst sagen können, so möchte ich, dass mit meinen Äusserungen umgegangen wird.

Blum

--
It's not what you don't know that gets you into trouble, it's what you know that just ain't so that gets you into trouble. (Satchel Paige)

Die Intension des Artikels ergibt sich aus der Überschrift und Einleitung!

XERXES @, Samstag, 04.04.2015, 14:45 vor 3937 Tagen @ Blum 3531 Views

Evangelische Kirche: "Trauer und Scham über Luthers krude Thesen"

Die Evangelische Kirche distanziert sich deutlich von Martin Luthers antisemitischen Äußerungen. Im Gespräch mit dem SPIEGEL kritisiert der Ratsvorsitzende Bedford-Strohm den Reformator.

Die evangelische Kirche schämt sich für den Antisemiten Luther!

Dies ist die Vorgabe, wie der dann folgende Artikel zu verstehen ist! Dies ist es, was beim gemeinen Leser hängen bleibt!

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Was die Überschriftenmacht bei Kurzzeitdenkern bewirken kann - wie wahr und der Trauer und Scham erst wert

Blum @, D, Samstag, 04.04.2015, 15:00 vor 3937 Tagen @ XERXES 3493 Views

Evangelische Kirche: "Trauer und Scham über Luthers krude
Thesen"

Die Evangelische Kirche distanziert sich deutlich von Martin Luthers
antisemitischen Äußerungen
. Im Gespräch mit dem SPIEGEL
kritisiert der Ratsvorsitzende Bedford-Strohm den Reformator.

Die evangelische Kirche schämt sich für den Antisemiten Luther!

Dies ist die Vorgabe, wie der dann folgende Artikel zu verstehen ist! Dies
ist es, was beim gemeinen Leser hängen bleibt!

Ja, Du hast damit Recht, Xerxes, es bleibt eher das hängen, was die Redakteure in die Überschriften packen. Und man sieht an Google News, dass im Laufe eines Tages die jeweils schärfsten, pointiertesten und nicht die passsendsten Überschriften an erste Stelle eines Themas gesetzt werden.

Nur hier im Forum schauen wir doch eher hinein und dahinter und fallen nicht darauf herein, dass die Weltbeschreibung in Twitter-Kurznachrichten oder Schlagzeilen passen würde und es alles so sei, wie man "lernt", wenn man nur ganz viele Schlagworte und Kurznachrichten in sein Gehirn lässt.

Noch extremer und vielleicht morgen schon in den Nachrichten:
"Die Evangelische Kirche schämt sich für Luther."

Ja, was soll der arme Bedford-Strohm denn dann noch machen? Schweigen, weil ihm jedes Wort im Munde herumgedreht wird? Prozessieren, weil man ihn völlig falsch zitiert? Oder hoffen, dass es Menschen gibt, wie ich hier (u. a. :-)) finde und die etwas mehr als ihr Kurzzeitgehirn (7 Worte, s. o.) benutzen.

Ich kann ihn vielleicht bei Gelegenheit mal fragen, manchmal läuft er mir über den Weg.

Blum

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It's not what you don't know that gets you into trouble, it's what you know that just ain't so that gets you into trouble. (Satchel Paige)

Das Gelbe kann differenzieren. Es geht um die Analyse der Massenkonditionierung! (oT)

XERXES @, Samstag, 04.04.2015, 15:07 vor 3937 Tagen @ Blum 3348 Views

Schaue Dir mal die heutige BILD-Headline an. Ich habe nicht zuletzt deshalb weiter oben auf Prof. Grzimek hingewiesen.

Wer interessiert sich denn heute noch für das Kleingedruckte?

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Wandere aus, solange es noch geht.