"Patienten, die Lorazepam nehmen, sollten davor gewarnt werden, gefährliche Maschinen oder Motorfahrzeuge zu steuern"
Die Allianz-Versicherung schätzt die Kosten des Germanwings-Absturzes auf 300 Mio $.
Da Andreas L. sowohl Tavor (=Lorazepam) als auch noch zumindest ein weiteres Antidepressivum eingenommen haben soll, dürfte die Kostenträger interessieren, was auf den Beipackzetteln dieser Medikamente geschrieben steht und was die Arzneimittelbehörden dazu verlautbaren lassen.
Die FDA schreibt hier zu Lorazepam:
"patients receiving lorazepam should be warned not to operate dangerous
machinery or motor vehicles"
Ob ein Airbus A320 zu der oben genannte Kategorie zählt, ist natürlich Ansichtssache.
Des weiteren litt Andreas L. unter Sehstörungen und Alpträumen. Beides Symptome, die bei der Einnahme von derartigen Medikamenten auftreten können.
Ob es einen Piloten optimistisch stimmt, unter Sehstörungen zu leiden, darf vermutlich bezweifelt werden. Da kann es nur von Vorteil sein, dass man Tavor parallel dazu auch als Beruhigungs- und Schlafmittel verordnen kann.
Bedanken möchte ich mich für alle konstruktiven Kommentare zu diesem Beitrag.
Wer das dort verlinkte Video noch nicht gesehen hat, bitte unbedingt anschauen und im Bekanntenkreis weiterempfehlen. Denn nur, wenn die Menschen anfangen zu begreifen, welches Leid die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie anrichten, kann diesen Verbrechern irgendwann das Handwerk gelegt werden.
Danke, und euch allen frohe Ostern!