Russische Aktien bald wieder kaufenswert?

ebbes @, Mittwoch, 01.04.2015, 18:39 vor 3938 Tagen 3827 Views

Immer öfters lese ich Empfehlungen von großen Brokerhäuser, sich einen Einstieg in russische Aktien zu überlegen.

Heute der Tagesverlauf, auch wegen der intraday Erholung des Ölpreises und die charttechnische Situation gibt Hoffnung.

http://shchart.finanzen.net/chart.gfx?chartType=1&time=0&height=200&width=3...

http://x.onvista.de/typ3.chart?SIZE=2&LEGEND=1&GRANULARITY_UNIT=DAY&XSTEPS=...

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Vermutlich eine gute Möglichkeit, aber welche Aktien?

aliter @, Mittwoch, 01.04.2015, 19:32 vor 3938 Tagen @ ebbes 2911 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 12:31

Schon vor längerer Zeit hatte ich auf diese Option nicht nur Aktien, sondern gut verzinsliche Staatsanleihen hingewiesen.
Leider bin ich kein Russlandkenner und frage mich, gibt es so etwas wie einen DAX in RU?

Kostos Tipp.

ebbes @, Mittwoch, 01.04.2015, 21:03 vor 3938 Tagen @ aliter 3040 Views

Aktien, die sich trotz der Baisse gut gehalten haben oder Aktien, die unberechtigt sehr stark gefallen sind.

Wobei "unberechtigt gefallen" sehr schwammig ausgedrückt ist und sehr viel Spielraum für Interpretationen lässt.

Vielleicht kennt einer solche Aktien hier.

Natürlich ist es trotzdem ein Risiko.
Wer weiß, welche Pfeile die US Administration noch im Köcher gegen Russland hat.

Gruss

ebbes

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Russischer Marktindex

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 02.04.2015, 01:15 vor 3938 Tagen @ aliter 2638 Views

Leider bin ich kein Russlandkenner und frage mich, gibt es so etwas wie
einen DAX in RU?

Aus dem Ärmel, ich kenne einen in Rubel notierten, MICEX, und einen in Dollar notierten, RTS oder so, letzteren kaufen die Amis. Beide haben heuer so 15-20% gemacht.

Was hältst Du von Exxon? - Kein Scherz!

Vatapitta @, Mittwoch, 01.04.2015, 20:25 vor 3938 Tagen @ ebbes 3167 Views

Immer öfters lese ich Empfehlungen von großen Brokerhäuser, sich einen
Einstieg in russische Aktien zu überlegen.

Empfehlungen von Brokern gelten Susann Levermann zu 80% als Kontraindikator!


Heute der Tagesverlauf, auch wegen der intraday Erholung des Ölpreises
und die charttechnische Situation gibt Hoffnung.

Die schwachen US-Wirtschaftsdaten deuten auf eine Rezession hin und mildern die (vorsätzlich
erzeugte) Zinserhöhungsangst. Aber ob eine Rezession gut ist für eine nachhaltige Erholung
der Ölpreise?

http://shchart.finanzen.net/chart.gfx?chartType=1&time=0&height=200&width=3...

http://x.onvista.de/typ3.chart?SIZE=2&LEGEND=1&GRANULARITY_UNIT=DAY&XSTEPS=...


Moin moin,

Exxon hatte wegen der Sanktionen einige Projekte mit Rosneft auf Eis gelegt. Nun geht es aber
anscheinend weiter.

An anderer Stelle stand, dass Exxon aktuell größere Explorationsgebiete in Russland, wie in den USA hält. Kann die Info leider nicht mehr finden.

BASF hat erst kürzlich einen Assettausch mit Gazprom auf Eis gelegt.


VG

Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Antwort.

ebbes @, Mittwoch, 01.04.2015, 20:47 vor 3938 Tagen @ Vatapitta 2899 Views


Empfehlungen von Brokern gelten Susann Levermann zu 80% als
Kontraindikator!

Am Ende einer Hausse stimmt das oft.
Ich kann mich an die ganzen Empfehlungen für Autoaktien erinnern, kurz vor dem temporären Absturz. Nicht dieses Jahr.
Wobei das Ende der Hausse schwer vorauszusagen ist.
Aber, wenn ein Markt am Boden liegt, haben sie oft das richtige Timing.
Natürlich nicht immer!

Zu Exxon.

Dazu habe ich keine Meinung, wie sich die russische Situation auf den Kurs auswirkt.
Denke, da ist mehr die Geschäftslage in der USA ausschlaggebend und natürlich auch die Höhe des Ölpreises.

Gruss

ebbes

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Noch eine kleine Anekdote zum Ölpreis.

ebbes @, Mittwoch, 01.04.2015, 23:22 vor 3938 Tagen @ Vatapitta 2894 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 12:51

Als die USA noch kein Interesse hatte, den Ölpreis zu drücken, wurde in der Telebörse jedes auch noch so kleinstes "Lüftchen" in den USA erwähnt, als Grund, warum der Ölpreis steigt.

Jetzt verlieren sie meistens kein Wort mehr darüber.

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Anekdote

KC @, Donnerstag, 02.04.2015, 00:30 vor 3938 Tagen @ ebbes 2754 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 12:52

Als die USA noch kein Interesse hatte den Ölpreis zu drücken, wurde in
der Telebörse jedes auch noch so kleinstes "Lüftchen" in den USA
erwähnt, als Grund warum der Ölpreis steigt.

Jetzt verlieren sie meistens kein Wort mehr darüber.

Hallo Ebbes

Sorry ich verstehe Deine Anekdote zum Ölpreis nicht.

a) warum sollen die USA in den vergangenen Jahren kein Interesse gehabt haben, den Ölpreis zu drücken?
b)warum haben Sie bis heute gewartet?.
c) wären sie denn in der Lage gewesen, den Ölpreis zu drücken?
d) was meinst Du mit “noch so kleinsten Lüftchen”
e) in der Telebörse wird auch über Preisbewegungen beim Öl berichtet. Ursache ist ein Angebotsüberhang beim Öl verglichen mit der weltweiten Nachfrage.
http://www.n-tv.de/thema/oelpreis

VG

Antworten.

ebbes @, Donnerstag, 02.04.2015, 01:06 vor 3938 Tagen @ KC 2507 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 12:54

Servus KC

a) warum sollen die USA in den vergangenen Jahren kein Interesse gehabt haben, den Ölpreis zu drücken?

Weil sie verschiedene Öl exportierende Länder nicht als solch starke Feindbilder betrachteten.

b)warum haben Sie bis heute gewartet?.

Weil der "Schuft" Putin und die "Schurkenstaaten" Venezuela und Iran einfach nicht nach Amerikas Pfeife tanzen wollen.

c) wären sie denn in der Lage gewesen, den Ölpreis zu drücken?

Denke schon, aber sie müssen immer abwägen zwischen ihren großen Ölfirmen und deren Profite, Fracking und geopolitische Machtspielchen.

Bei Interesse, mache dich über die Hintergründe der historischen Ölkrisen schlau.

Ich will aber nicht verschweigen, dass es darüber auch andere Ansichten gibt, die nur von Angebot und Nachfrage sprechen.
Das stimmt ja auch irgendwie, weil die USA ihre "Vasallen zwingt", Öl zu fördern auf Teufel komm raus, ohne auf den wirklichen Bedarf Rücksicht zu nehmen. Die Saudis wollen den Iran "vernichten", vielleicht machen sie es deshalb auch freiwillig.

d) was meinst Du mit “noch so kleinsten Lüftchen”

Natürlich die Atlantische Hurrikansaison

e)in der Telebörse wird auch über Preisbewegungen beim Öl berichtet. Ursache ist ein Angebotsüberhang beim Öl verglichen mit der weltweiten Nachfrage.

Was erwartest du für Begründungen von MSM, die RTL gehören?

Gruß und gute Nacht

ebbes

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Veränderungen im Markt

KC @, Donnerstag, 02.04.2015, 18:19 vor 3937 Tagen @ ebbes 2370 Views

a) warum sollen die USA in den vergangenen Jahren kein Interesse gehabt
haben, den Ölpreis zu drücken?

[/i]> Weil sie verschiedene Öl exportierende Länder, nicht als solch starke

Feindbilder betrachteten.


Soll das heißen, dass die USA die hohen Ölpreise der letzten Jahre deshalb bezahlt haben, weil verschiedene Länder ein geringeres Feindbild abgaben als andere? Und nur weil sie ein geringeres Feindbild darstellten, bzw. zu den ölfreundlichen Staaten der USA gehörten, wurden sie von den USA über die Bezahlung eines höheren Ölpreises belohnt bzw. unterstützt?

- ..und jetzt wollen die USA die hohen Preise nicht mehr zahlen und reduzieren die Preise, weil sie böse auf Russland und Venezuela sind? Die Staaten, die zu den US “Ölfreunden” bzw. zu einem Ölförderland gehören, das nicht als so starkes Feindbild betrachtet wird , nehmen nun billigend in Kauf, dass diese Staaten aufgrund der niedrigen Ölpreise zunehmend Schwierigkeiten bekommen, ihre Staatshaushalte zu finanzieren?


das glaubst Du doch nicht wirklich.


was sind die Fakten der derzeitigen Versorgungslage:
Die USA waren in vergangenen Jahren aufgrund eigenen Energiedefizite auf hohe Importmengen angewiesen. Erst die Fracking Aktivitäten führten dazu, dass sich die Versorgungsbilanz in den USA zu Gunsten inländischer Verfügbarkeiten vs. Import verbessert hat.> Der Bestandsaufbau setzt die Preise unter Druck. (Bestand U.S cude oil stocks - Midwest - EIA
http://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&s=WCESTP21&f=W

Die aus Fracking Aktivitäten produzierten Mengen haben bei gegebener Wirtschaftlichkeit das weltweite Mengenangebot beim Rohöl erhöht. Gleichzeitig reduzierte sich in den vergangenen Monaten die weltweite Nachfrage.

Der Ölmarkt sortiert sich derzeit neu und bis sich der Markt wieder auf die neue Supply Situation eingestellt hat, wird der Preisdruck anhalten.

> b)warum haben Sie bis heute gewartet?.

[/i]> Weil der "Schuft" Putin und die "Schurkenstaaten" Venezuela und Iran

einfach nicht nach Amerikas Pfeife tanzen wollen.


….und jetzt ist den USA der Kragen geplatzt und sie haben den Ölpreis abstürzen lassen?


“krass”


Nur durch ein nachhaltiges strukturelles Überangebot im Markt fällt der Ölpreis längerfristig. Zudem fördert ein niedriger Ölpreis die Bereitschaft, die eigene Fördermenge auszuweiten, damit Staatshaushalte, die maßgeblich auf Öleinnahmen beruhen, aufrecht erhalten werden können. Darunter leiden auch der “Schuft” Putin und der “Schurkenstaat” Venezuela“.


Folge ich Deinen Ausführungen von oben, hätten Putin bzw. Chavez/Maduro aber auch jahrelang im hohen Masse von der US Politik profitiert, als diese den Ölpreis weltweit auf Rekordhöhen katapultierten.

Venezuela wird gesellschaftlich an seinem eigenen wirtschaftlichen und strukturellen Unvermögen scheitern. Dafür braucht niemand von außen zu sorgen.
>
[quote]c) wären sie denn in der Lage gewesen, den Ölpreis zu drücken?

Denke schon, aber sie müssen immer abwägen zwischen ihren großen
Ölfirmen und deren Profite, Fracking und geopolitische Machtspielchen.[/quote]


… ????????? so so, die US Explorationsfirmen verzichten freiwillig auf ihre Erlöse und machen sogar Verluste, nur um Putin und Maduro zu schaden?

na ja …klingt für mich verwirrend ..

Die Fracking Aktivitäten begannen vor wenigen Jahren - erst jetzt drücken diese Mengen zeitverzögert verstärkt in den Markt./b]

[quote]
Bei Interesse, mache dich über die Hintergründe der historischen
Ölkrisen schlau.[/quote]


das ist ein anderes Thema - es geht hier doch nicht um Ölkrisen - es geht um neue Supply Strukturen im Ölsektor.
>

Ich will aber nicht verschweigen, dass es darüber auch andere Ansichten
gibt, die nur von Angebot und Nachfrage sprechen.
Das stimmt ja auch irgendwie, weil sie Öl fördern auf Teufel komm raus,
ohne auf den wirklichen Bedarf Rücksicht zu nehmen[/i].


……es geht nicht um Bedarf, sondern um eine wirtschaftliche Bereitstellung von Öl/Gas. Dort in den USA. Gerade weil die Ölfirmen aufgrund ihre getätigten Investitionen Geld verdienen wollen /müssen, werden sie bei gegebener Wirtschaftlichkeit Öl/Gas produzieren und die geförderten Mengen am Markt bereitstellen.
http://www.eia.gov/todayinenergy/detail.cfm?id=20572

Wird der Druck auf den Ölpreis zu groß, werden sich zur Bereinigung eines Überangebots Grenzanbieter vom Markt verabschieden bzw. es werden neue Logistikwege erschlossen, die die Wirtschaftlichkeit im Supply und in der Distribution fördert .


Mittlerweile will man auch in Deutschland Fracking betreiben. Zudem sind die weltweiten Schiefergasvorkommen gewaltig. Sollte sich die Fracking Ölförderung weltweit zunehmend durchsetzen, werden sich die Strukturen auch im Ölmarkt neu formieren. Insbesondere dann, wenn höhere Fördermengen nicht über eine steigende Nachfrage absorbiert werden.
http://www.eia.gov/todayinenergy/detail.cfm?id=14431


Im Ölmarkt bildet sich derzeit eine neue Öl-Lieferantenstruktur heraus. Bei derartigen Umbrüchen im Markt, ändern sich auch die Wettbewerbsstrukturen. Nur weil sich uns die Wirkungsweise der Märkte nicht gleich erschließt, müssen "Schurkenstaaten" (Venezuela ist übrigens eine Demokratie und kein Schurkenstaat) nicht gleich als Begründung für Änderungen im Preisgefüge des Ölmarktes herhalten.

d) was meinst Du mit “noch so kleinsten Lüftchen”

[/i]> Natürlich die Atlantische Hurrikan Saison

man hat Angst vor solchen “Lüftchen” - diese haben es aber dann richtig in sich und sind je nach Entwicklungsgrad preisbestimmend für den Ölmarkt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan_Katrina


[quote]e)in der Telebörse wird auch über Preisbewegungen beim Öl berichtet.
Ursache ist ein Angebotsüberhang beim Öl verglichen mit der weltweiten
Nachfrage.[/quote]
>

Was erwartest du für Begründungen von MSM, die RTL gehören?


Es liegt in der Natur der Sache, dass reißerische Nachrichten und Krisenmeldungen in Verbindung mit Öl eine höhere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren (es geht hier schließlich an den eigenen Geldbeutel) als die Kurzinfo heute vor Ostern…..

"!!es sind keine höheren Benzinpreise vor Ostern zu erwarten!!".

Die Welt des deutschen Autofahrers ist damit in Ordnung. Das Geld bleibt bei ihm.

Die wirtschaftlichen Probleme in den Ölförderstaaten spielen natürlich keine Rolle und interessieren den deutschen Autofahrer eigentlich auch nicht.
……
VG KC

Warum nicht Staatsanleihen...?

ottoasta @, Mittwoch, 01.04.2015, 20:38 vor 3938 Tagen @ ebbes 2810 Views

...ich habe mir, leider zu wenig bei dem damaligen Preis, diese gekauft:

A1HFLY

und schon die erste Zinszahlung erhalten! In Rubel nicht so doll aber immerhin. Was hätte ich auf der Bank bekommen? Nichts! Ich habe vor einigen Monaten für ca. 58 gekauft, heute stehen sie bei ca. 70!
Nach Kosto: Kaufen wenn die Kanonen donnern!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Leider zu spät aber noch immer gut....

XERXES @, Mittwoch, 01.04.2015, 21:16 vor 3938 Tagen @ ebbes 2950 Views

Kaufempfehlungen von Brokern oder Banken sind stets ein nachlaufender Indikator.

In diesem Fall dennoch sehr interessant, da man wohl ein Tabu aufgehoben hat!

Ich hatte in der zweiten Dezemberhälfte auf Gazprom hingewiesen, was ja letzlich nicht schlecht war. Noch interessanter ist der Umstand, dass der Westen den Rubel nicht hat zerstören können (vllt. hat das Präsidialamt meine Mail ja gelesen [[zwinker]] ).

Russland ist ein riesiges Rohstoffland, mit einer stabilen, berechenbaren Führung und bezüglich der vertraglichen Verpflichtungen verlässlicher Partner!

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Kaufempfehlung oder Ignoranz

aliter @, Mittwoch, 01.04.2015, 22:11 vor 3938 Tagen @ XERXES 2710 Views

Kaufempfehlungen von Brokern oder Banken sind stets ein nachlaufender
Indikator.

Völlig richtig, ich möchte das verallgemeinern, in dem Augenblick, wo über etwas geredet wird, ist es eigentlich zu spät. Daraus folgert, dass man sich Anlagen oder Aktivitäten überlegen sollte, die bisher völlig ignoriert - nicht mal abgelehnt - werden. D.h. Firmen oder Investments, die nicht in der Meinung der sog. Experten sind. Wer hätte vor 10 Jahren in Wald oder Ackerland investieren wollen, oder vor zig Jahren in Gold, als die Unze 300 DM kostete?
Also lasst uns eruieren, worüber keiner redet. mfg

Nicht immer, kommt auf dem Zeitpunkt an - ihr müsst unterscheiden

ebbes @, Mittwoch, 01.04.2015, 22:35 vor 3938 Tagen @ aliter 2650 Views

zwischen:

Eine Aktie ist gut gelaufen und (fast) auf All time high.

Dann wäre ich bei einer Broker Empfehlung skeptisch.

Will der mir nicht nur seine Ware andrehen?

Aber:

Wenn ein Markt am Boden liegt, kaum einer investiert ist, dann können Brokerempfehlungen die Initialzündung für einen Kaufrausch werden.

Natürlich haben sie ihre Aktien schon gekauft und oft haben sie ihre besten Kunden schon vorab informiert.

Trotzdem kann das funktionieren, weil sich immer mehr für diesen Markt erwärmen.
Jeder will mitverdienen, da er ja noch nicht inverstiert ist.


Psychologie - wie das ganze "Theater", welches ich jetzt schon über 20 Jahre lang mitmache.

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Der (russische) Markt lag im Dezember 2014 am Boden ;-) (oT)

XERXES @, Mittwoch, 01.04.2015, 22:53 vor 3938 Tagen @ ebbes 2400 Views

- kein Text -

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Wenn du immer den Boden erwischt - Gratulation und Willkommen im Club der Milliardäre. (oT)

ebbes @, Mittwoch, 01.04.2015, 22:59 vor 3938 Tagen @ XERXES 2346 Views

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Ich sag mal: Gazprom

Blut-Svente @, Donnerstag, 02.04.2015, 09:28 vor 3938 Tagen @ aliter 2698 Views

Moin,

man darf davon ausgehen, dass jede erdenkliche Möglichkeit eines Invests schon mehrfach
bzw. vielfach durchgekaut wurde in den vielen Foren. Daher ist ganz sicher
schon alles gesagt worden. Einzig das Timing ist der entscheidende Punkt.

Meine persönliche Empfehlung wäre Gazprom, der ich sogar Anfang des Jahres
selbst gefolgt bin. [[zwinker]]
Gazprom hat mehr Eigenkapital, als Marktkapitalisierung, dazu ungeahnte
Reserven in Form von Rohstoffen/Rechten. Die Aktie wird zwar nach allen Regeln der
Kunst von den westlichen MSM verkloppt, langfrisitg werden sich aber Fakten gegen
Propaganda durchsetzen.
Dividende passt, Kurspotential enorm, politische Vola groß. So würde ich das
mal skizzieren. Viel tiefer kann der Kurs nicht sinken bei dem Eigenkapital.
Im Casino würde man sagen: all in.

Glückauf
Svente

--
Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt, kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus...
Ephraim Kishon

Eine Art russisches Google

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 02.04.2015, 01:10 vor 3938 Tagen @ ebbes 2950 Views

Yandex WKN A1JGSL

Tief erreicht? Höhenflug möglich?

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Wandere aus, solange es noch geht.