@CrisisMaven und das „kippende Forum“

Chef @, Mittwoch, 01.04.2015, 12:59 vor 3941 Tagen 17257 Views

Es ist höchste Zeit, dass ich einschreite und ein paar Dinge klarstelle. Ich nehme Bezug auf diesen Beitrag von @Zarathustra…
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=349720
… in dem er schreibt:
„Endlich gibt @CrisisMaven so richtig Gas
Das ist nötiger denn je! Das Forum steht auf der Kippe und droht, endgültig der Unterwanderung durch die Mysti(zist)ker anheim zu fallen. Agnostik gegenüber Bullshit kann man sich jetzt nicht mehr leisten, wenn das Forum in der ursprünglichen Form gerettet werden soll.

Es missfällt mir zwar sehr, dass @CrisisMaven in letzter Zeit ein wenig die Nerven verliert und verschiedenen Forumsteilnehmern gegenüber ungeschminkt beleidigend auftritt – unter „normalen Umständen“ hätte er inzwischen eine Sperre verdient und er darf dies auch gerne als Verwarnung ansehen, seinen Ton deutlich zu mäßigen.

Ich habe aber sehr gut verfolgt, wie speziell @Ashitaka immer wieder unbelehrbar und stur abstruse Fragen zum Flugzeugabsturz stellt, angesichts derer sich jedem Menschen mit einigermaßen gesunde Menschenverstand die Fußnägel aufrollen – da kann ich sehr gut verstehen, wenn einem die Hutschnur platzt.

Der raue Ton, der sich hier in den letzten Tagen ein wenig bereit gemacht hat, sowie der überbordende Unsinn ganz besonders in Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz, beides muss jetzt aufhören, sonst müsste ich andere Maßnahmen ergreifen. Und ganz besonders an @Ashitaka: Schuster, bleib bei deinen Leisten (Debitismus etc.), aber hör bitte auf, fehlende Koffer zu suchen.

Was habe ich mit der Axt oder dem Copiloten zu tun?

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 01.04.2015, 16:11 vor 3941 Tagen @ Chef 14069 Views

Hallo in die gelbe Runde

Flugzeugabstürze, Ermordung von Karikaturisten, Amokläufer, einstürzende Hochbauten und dergleichen sind wunderbare Themen, wo die Wogen - und beileibe nicht nur - im Gelben Forum hochschlagen. Die Massenmedien und Regierungsvertreter stürzen sich darauf, ein gefundenes Fressen was man blutig oder medium serviert. Beim analytischen Schnitt sieht man aber innen immer etwas 'roh'.

Das Ziel ist die ständige Emotionalisierung und dadurch die Abhängigkeitmachung der Menschen. Dies wird erreicht durch eine identifizierende Anteilnahme oder auch durch empörenden Widerspruch. In beiden Fällen wird die emotionale Energie aufgeheizt und kanalisiert. In beiden Fällen beißen die Menschen in den ausgelegten Angelhaken. Entweder man durchwühlt süchtig Internet und Massenmedien nach neuen Details oder man ereifert sich in parallel getakteten und mit gleicher Energie empörenden Blogs oder Foren.

Ich nehme mal mich.
Massenmedien lese ich schon lange maximal peripher - man wird ja sowieso angelogen, verarscht - Lügenpresse halt. Aber hier im Gelben Forum lasse ich mich dann gerne in die - voraussehbar - explodierenden Threads einwickeln. Mit gutem Gewissen lasse ich mich ein, weil ich will ja nur verstehen, wie der Spin geht. Es ist ja so spannend. Oder anders ausgedrückt: Ich bin am Haken. Aber selbst 13 Jahre nach 2001 weiß ich es immer noch nicht. Da helfen mir alle Truther nicht. Mit anderen Worten: Eigene Empörung über die Presse oder Ermittler, das Verfolgen der Beiträge der Empörten, das Stellen von Fragen nach dem 127. Koffer, die Anteilnahme an der emotionalen Entgleisung von ehrwürdigen Forumsmitgliedern oder das Meme-Bebildern usw. bringen mir nichts - außer Gefühlsaufwallungen, die wieder nichts bringen...

Ich wünsche für mich die Abwendung von solchen Diskussionen. Ich weiß die Forumssoftware ist alt, aber ein aktives Ausblenden von solchen Diskussionen würde eine übersichtliche Startseite generieren. Sind es nun schon 6 oder 8 überlange Threads zum Copiloten? Wie schnell werden andere Themen verdrängt und dadurch auch entwertet?

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Ja, das stimmt Hinterbänkler. Ein Thread würde wirklich reichen!

Olivia @, Mittwoch, 01.04.2015, 16:35 vor 3941 Tagen @ Hinterbänkler 12759 Views

Sind es nun

schon 6 oder 8 überlange Threads zum Copiloten? Wie schnell werden andere
Themen verdrängt und dadurch auch entwertet?

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
For entertainment purposes only.

Andere Fragen

nemo, Mittwoch, 01.04.2015, 16:44 vor 3941 Tagen @ Hinterbänkler 12940 Views

Die Frage lautet nicht, was habe ich mit dem Copiloten zu tun,
sondern sie lautet: Lasse ich mir ein x für ein u vormachen?

Und auch: An welchem Abgrund steht diese Gesellschaft gerade,
wenn Kriege unter falschem Vorwand begonnen und Massenmorde
serienmäßig nicht mehr aufgeklärt werden?

Wenn die Simulation der Wirklichkeit zur Wirklichkeit wird und
niemand mehr Fragen stellt, dann sind wir im Zombie-Zeitalter
angekommen und können nur noch abwarten, bis uns
wahlweise ein Flugzeug oder eine Atombombe auf den Kopf
fällt.

Insofern sind identifizierende Anteilnahme oder Emotionalisierungen
nicht nötig, um sich ein Bild davon zu machen, was hier um uns
herum gerade geschieht.

Gruß
nemo

Simulationsaktivismus

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 01.04.2015, 18:10 vor 3941 Tagen @ nemo 12534 Views

Und auch: An welchem Abgrund steht diese Gesellschaft gerade,
wenn Kriege unter falschem Vorwand begonnen und Massenmorde
serienmäßig nicht mehr aufgeklärt werden?

Wenn die Simulation der Wirklichkeit zur Wirklichkeit wird und
niemand mehr Fragen stellt, dann sind wir im Zombie-Zeitalter
angekommen und können nur noch abwarten, bis uns
wahlweise ein Flugzeug oder eine Atombombe auf den Kopf
fällt.

Insofern sind identifizierende Anteilnahme oder Emotionalisierungen
nicht nötig, um sich ein Bild davon zu machen, was hier um uns
herum gerade geschieht.

Hallo nemo,

es freut mich sehr, dass auch Du zu unseren Gästen am 1. Mai gehören wirst. Interessant für mich auch, dass ich jetzt weiss, wer sich hinter Deinem Nick bisher verborgen hat. Schon einmal bist Du unbekannterweise einer Einladung von mir gefolgt. An meinen 44. Geburtstag im 'Fight Club' und Gespräche bis zum nächsten Übermorgen erinnere ich mich gerne. Es ehrt uns besonders, wenn wir wissen, welch lange Anfahrt Du auf Dich nimmst. Ich hoffe Du bekommst noch einen Mitfahrer oder vielleicht sogar besser noch eine Mitfahrerin aus Berlin...

Ich glaube der Abgrund, wo die Gesellschaft steht, ist kaum jemandem bewusster als den Lesern hier im Gelben Forum. Das Wissen um die Simulation der Realität ist gelber Standard (an dieser Stelle auch Dank an Ashitaka!). Kriege oder Massenmorde werden gestartet, obwohl alle weltweit wissen, dass alles gelogen ist. Für die Simulation der Realität macht es keinen Unterschied mehr, ob Fragen gestellt werden oder nicht. Insofern sind wir schon in Deinem Zombie-Zeitalter. Den Simulationsbetreibern ist es vollkommen gleichgültig, ob wir das wissen oder nicht.

Inwiefern benötigen wir 8 weitere Megathreads und geschätzte 483 Links zu den Massenmedien oder Verschwörungsseiten um uns "ein Bild davon zu machen, was hier um uns herum gerade geschieht"? Und es wird sich nullkommanichts ändern, wenn wir uns hier echauffieren.

Was ich sagen wollte: Wir sind genauso am Haken der Simulationsbetreiber wie der gemeine Bild oder Spiegelleser. Meine These geht sowieso dahin, dass wir uns unter die Simulationsaktivisten einreihen, wenn wir emotionale Diskussionen mit derartigen Themen verlängern. Es bringt uns nichts zusätzlich, als dass wir uns empören wie schrecklich die Gesellschaft ist. Den Energieverlust (siehe Matrix I oder für Dich: Schlammschatten) können wir uns sparen.

Am liebsten wäre mir die Software oder der Chef, Hausmeister und Moderator würden das deutlich früher steuernd unterstützen.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Simulationen und Weltbilder

nemo, Mittwoch, 01.04.2015, 22:03 vor 3941 Tagen @ Hinterbänkler 12117 Views

bearbeitet von nemo, Mittwoch, 01.04.2015, 22:10

Hallo Hinterbänkler,

die Frage ist, wo man selbst steht in diesem Simulations-Szenario.
Vor allem in einem Szenario, das von Woche zu Woche immer
aberwitziger wird.

Das Wissen darum ist nicht so sehr von Bedeutung – jeder schreibt
heutzutage zig Bücher darüber. Viel wichtiger ist die Frage, was
diese Erkenntnis mit einem macht.

Erst da wird es interessant, wo jemand sich selbst bewusst in diese
Erkenntnis mit einbezieht, anstatt nur darüber zu philosophieren.

Und darum drehen sich auch die Diskussion über den Flugzeugabsturz.
Es kann als Anstoß verstanden werden, sich mit seinem Weltbild
auseinander zu setzen – nicht um sich darüber zu empören.

Wie schwierig es ist, sein Weltbild auch nur um einen Millimeter
zu verrücken, sieht man an den vielen Beiträgen.

Gruß
nemo

Sehr genau getroffen.

Olivia @, Mittwoch, 01.04.2015, 23:08 vor 3941 Tagen @ nemo 11804 Views

Und darum drehen sich auch die Diskussion über den Flugzeugabsturz.
Es kann als Anstoß verstanden werden, sich mit seinem Weltbild
auseinander zu setzen – nicht um sich darüber zu empören.

................

Das ist genau der Punkt. Man versucht, ein weiteres Stück der Welt in der man lebt, zu begreifen und wahrzunehmen. Es ist sicherlich auch der Versuch des Organismus, sich an neue Situationen anzupassen und die damit verbundenen Wahrnehmungen zu verarbeiten. Unklare, stressreiche Situationen auszuhalten erfordert eine hohe Ambiguitätstoleranz.

--
For entertainment purposes only.

Sehr interessante Entwicklung!

Rybezahl, Donnerstag, 02.04.2015, 03:56 vor 3941 Tagen @ nemo 11715 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 04:01

Hallo Hinterbänkler,

die Frage ist, wo man selbst steht in diesem Simulations-Szenario.
Vor allem in einem Szenario, das von Woche zu Woche immer
aberwitziger wird.

Das Wissen darum ist nicht so sehr von Bedeutung – jeder schreibt
heutzutage zig Bücher darüber. Viel wichtiger ist die Frage, was
diese Erkenntnis mit einem macht.

Erst da wird es interessant, wo jemand sich selbst bewusst in diese
Erkenntnis mit einbezieht, anstatt nur darüber zu philosophieren.

Und darum drehen sich auch die Diskussion über den Flugzeugabsturz.
Es kann als Anstoß verstanden werden, sich mit seinem Weltbild
auseinander zu setzen – nicht um sich darüber zu empören.

Wie schwierig es ist, sein Weltbild auch nur um einen Millimeter
zu verrücken, sieht man an den vielen Beiträgen.

Gruß
nemo

Ja, ich finde diese Entwicklung mehr als interessant!

Ich habe mich selbst bei dem Gedanken erwischt, dass absichtlich Gerüchte verbreitet werden (siehe "Video aus dem Flugzeug") um die Reaktionen im Netz analysieren zu können und darauf dann eine weitere Strategie entwickeln zu können. Verdammt, dieser Gedanke ist so gruselig...

Und umso wichtiger ist es, nichts einfach zu glauben. Nicht dass man den Staatsanwälten jetzt glauben schenken müsste, aber viel weniger Glauben schenke ich doch so einem dahergelaufenen Journalisten, der behaupten kann, was er will!
Und noch viel wichtiger ist es zu lernen, zwischen diesen verschiedenen Ebenen unterscheiden zu können!

Die letzte Konsequenz ist nicht der Kampf dagegen, sondern der Boykott. Nur fällt es schwer, weil - so geht es mir zumindest - sonst ungehemmt Propaganda betrieben wird. Ist schon eine Zwickmühle.

Und trotzdem - diese Entwicklung ist mehr als interessant!

Stimme Dir fast zu

azur @, Donnerstag, 02.04.2015, 04:07 vor 3941 Tagen @ Rybezahl 11772 Views

Wolltest Du nicht schlafen gehen :)?

Sehr interessant:


Ja, ich finde diese Entwicklung mehr als interessant!

Ich habe mich selbst bei dem Gedanken erwischt, dass absichtlich
Gerüchte verbreitet werden (siehe "Video aus dem Flugzeug") um die
Reaktionen im Netz analysieren zu können und darauf dann eine weitere
Strategie entwickeln zu können. Verdammt, dieser Gedanke ist so
gruselig...

Und umso wichtiger ist es, nichts einfach zu glauben. Nicht dass man den
Staatsanwälten jetzt glauben schenken müsste, aber viel weniger glauben
schenke ich doch so einem dahergelaufenen Journalisten, der behaupten kann,
was er will!
Und noch viel wichtiger ist es zu lernen, zwischen diesen verschiedenen
Ebenen unterscheiden zu können!

Die letzte Konsequenz ist nicht der Kampf dagegen, sondern der Boykott.
Nur fällt es schwer, weil - so geht es mir zumindest - sonst ungehemmt
Propaganda betrieben wird. Ist schon eine Zwickmühle.

Es ist ja einfach so, dass die Nachrichten, und die Umstände, von denen sie berichten, nun einmal in unserer Welt sind. Also kann man nur damit umgehen, aber wohl nicht ausblenden.

Boykott: Hieße das, dass man einfach weghört - und wenn dann jemand im Umfeld auf etwas Bezug nimmt, das man boykottiert hat; dass man dann einfach weiter weghört?

Und wenn es dann um Dinge geht, die für Dich von Belang sein könnte, wie die neuen Entscheidungen der hohen Politik zu Maut und Fracking?

Es hilft wohl nichts, außer wieder dem Weg der Mitte: Vernünftig damit umgehen, also unter Berücksichtigung aller Erfahrungen mit Macht und Medien. Nichts glauben, sondern nur wissend, das etwas so gesagt wurde.

Das haben wir schon unseren Kindern gepredigt: Nur weil jemand etwas sagt, behauptet oder berichtet, muss das noch lange nicht so sein.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Gute Situationsbeschreibung, danke! (oT)

Centao @, Mittwoch, 01.04.2015, 17:43 vor 3941 Tagen @ Hinterbänkler 12369 Views

- kein Text -

Eine Lanze für Ashitaka!

Olivia @, Mittwoch, 01.04.2015, 16:29 vor 3941 Tagen @ Chef 13591 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 01.04.2015, 17:11

Es ist höchste Zeit, dass ich einschreite und ein paar Dinge klarstelle.
Ich nehme Bezug auf diesen Beitrag von @Zarathustra…
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=349720
… in dem er schreibt:
„Endlich gibt @CrisisMaven so richtig Gas
Das ist nötiger denn je! Das Forum steht auf der Kippe und droht,
endgültig der Unterwanderung durch die Mysti(zist)ker anheim zu fallen.
Agnostik gegenüber Bullshit kann man sich jetzt nicht mehr leisten, wenn
das Forum in der ursprünglichen Form gerettet werden soll.

..........................

Ich bin weder ein Verschwörungs-Anhänger noch ein Esoterikfan. Insofern halte ich auch Ashitaka weder für das eine noch für das andere. Seine Fragen mögen für manchen penetrant gewesen sein, für mich waren sie es jedoch nicht! Es gab auch einige wirklich lesenswerte Antworten darauf.

Das Thema "Absturz der German Wings-Maschine" beschäftigte mich auch. Vor allen Dingen deshalb, weil so unendlich viele Ungereimtheiten dabei vorkommen. Und allzu viele schnelle "Erkenntnisse". So konnte ich mir z.B. überhaupt nicht vorstellen, dass eine Fluggesellschaft die "Auszeit" eines Auszubildenden nicht hinterfragen wird bzw. dass ihr die "Gründe" dafür unbekannt sind. Nun, die Gründe waren ihr bekannt, wie wir heute wissen. Vor wenigen Tagen war das jedoch noch VT. Es gibt erhebliche weitere Ungereimtheiten und gleichzeitig dringende Notwendigkeiten (Panikvermeidung, Osterverkehr, Airbusreputation etc.). Ich habe in diesem Zusammenhang etliche Interviews von Personen aus dem Flugbereich angeschaut (Kapitäne, Wissenschaftler etc.), die zu diesem "Unfall" Stellung nahmen. In der Regel waren diese Interviews in Englisch, aber es gibt auch deutsche Interviews zu diesem Thema. Interessierte können ja entsprechend googeln. Fast alle Befragten sehen deutliche Ungereimtheiten.

Insofern sehe ich auch Ashitakas Fragen als legitim an. Hier in diesem Forum kann jeder seine Einschätzung und Meinung kund tun. Die wird und muß sicherlich nicht von jedem geteilt werden. Einige der hier veröffentlichten Meinungen führen bei mir auch dazu, dass sich meine Fußnägel automatisch hochrollen. In der Regel beteilige ich mich dann nicht mehr an solchen Gesprächen. Dies trifft auch auf CM zu, der einige Beiträge postete, die für mich so absurd waren, dass jede weitere Diskussion überflüssig wurde. In dem betroffenen Bereich kenne ich mich nämlich hervorragend aus und mag keinerlei Diskussion, die nur auf das Austauschen von Links und Rechthaberei hinausläuft.

Daher meine Bitte: Laßt Ashitaka seine Fragen stellen. Jeder von uns macht Fehler und hat Bereiche, die er nicht kennt bzw. die von anderen völlig anders eingeschätzt werden. Ashitakas Beiträge fand ich in der Regel anregend und interessant. Deshalb mußte ich nicht zwangslaufig derselben Meinung sein.

Die Briten gehen davon aus, dass ein Mensch, der es gelernt hat in EINER Disziplin logisch, analytisch und konstruktiv zu denken, diese Fähigkeiten auch auf andere Bereiche ausdehnen kann. Ich bin auch dieser Meinung und höre deshalb auch gerne einem Schuster zu, der in dem einen oder anderen Falle nicht bei seinen Leisten bleibt.

--
For entertainment purposes only.

In welchem "betroffenen Bereich" kennst Du Dich aus, wo ich Deiner Meinung nach Mist verzapft haette?

CrisisMaven ⌂ @, Mittwoch, 01.04.2015, 16:40 vor 3941 Tagen @ Olivia 13486 Views

In dem betroffenen Bereich kenne ich mich nämlich hervorragend aus und mag keinerlei Diskussion, die nur auf das Austauschen von Links und Rechthaberei hinausläuft.

Du merkst schon, dass auch Du daran krankst wie Ashitaka, dass er keine KONKRETEN Links liefern kann, sondern Aufstellungen von 150 Leuten irgendwo auf einem Schulhof?

Dann muss er die Belege anderer herunterspielen.

Und DU? Hast DU das auch noch noetig?

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Darauf habe ich dich in den entsprechenden Threads hingewiesen.

Olivia @, Mittwoch, 01.04.2015, 23:25 vor 3941 Tagen @ CrisisMaven 12187 Views


Und DU? Hast DU das auch noch noetig?

...........

Nein, ich bin zu alt, um irgend etwas nötig zu haben! Aber ich schätze die Beiträge von Ashitaka! Und manche andere Beiträge gehen mir einfach auf die Nerven.

--
For entertainment purposes only.

Uffbasse Olivia...

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 16:47 vor 3941 Tagen @ Olivia 13766 Views

Mach den CM lieber nicht wütend, denn der kann (Zitat) "auf eine Weise ungemuetlich werden, die bereits ganze Staatswesen erschuettert hat ..."

Siehe hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=346421

Entweder ist er die USA oder hat Superkräfte.

Pass auf Dich auf.

Gruß, B.

CrisisMaven ist ein Mensch; er hat mich mal besucht!

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Mittwoch, 01.04.2015, 18:25 vor 3941 Tagen @ Bernadette_Lauert 14021 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 01.04.2015, 18:35

Mach den CM lieber nicht wütend, denn der kann (Zitat) "auf eine Weise
ungemuetlich werden, die bereits ganze Staatswesen erschuettert hat
...
"

Siehe hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=346421

Entweder ist er die USA oder hat Superkräfte.

CrisisMaven ist ein Mensch und nicht die USA. Allerdings hat er Superkräfte, keine Frage. Beispielsweise kann er sein Gehirn benutzen zum eigenen Denken und nicht nur zum Wiederholen von Meinungen anderer. Darüber hinaus kann er Gedanken miteinander verknüpfen, man nennt dies auch vernetztes oder kybernetische Denken. Er kann sich auch extrem genau an Sachen erinnern, mit denen er sich früher einmal beschäftigt hat.

Im Grunde genommen kann das, was er kann, vermutlich jeder. Nur wer strebt schon so intensiv wie er nach Erkenntnissen, nach Wissen und trainiert laufend?

Meine Beiträge hier im Forum sind ihm aufgefallen. Ich schreibe nicht nur irgendwas, wie unlösbar die Probleme sind und auch nicht, wie schön es wäre, wenn wir alle anders leben würden... Nein, seit knapp 30 Jahren bin ich auf dem konkreten (und manchmal sehr harten) Weg, Permakultur im Alltag zu leben.

So hat er mit mir Kontakt aufgenommen und mich und meinen Waldgarten besucht. Es ist schon eine Weile her. Seitdem habe ich ihn nie wieder gesehen. Um Fragen vorzubeugen: Ich kenne weder seine Adresse noch seinen vollen Namen. Ich respektiere seinen Wunsch der "Tarnkappe", weil er durchaus schon einigen Interessengruppen schwer zu schaffen gemacht hat.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Also sowas wie "The Coon"?

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 21:02 vor 3941 Tagen @ Konstantin 12732 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 21:06

Mach den CM lieber nicht wütend, denn der kann (Zitat) "auf eine

Weise

ungemuetlich werden, die bereits ganze Staatswesen erschuettert hat
...[/b]"
Siehe hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=346421
Entweder ist er die USA oder hat Superkräfte.

CrisisMaven ist ein Mensch und nicht die USA. Allerdings hat er
Superkräfte, keine Frage. Beispielsweise kann er sein Gehirn benutzen zum
eigenen Denken und nicht nur zum Wiederholen von Meinungen anderer.
Darüber hinaus kann er Gedanken miteinander verknüpfen, man nennt dies
auch vernetztes oder kybernetische Denken. Er kann sich auch extrem genau
an Sachen erinnern, mit denen er sich früher einmal beschäftigt hat.

Wow. Sehr beeindruckend. Und... Was meinst Du... Hat CrisisMaven bereits ganze Staatswesen erschüttert, wie er im Brustton der Überzeugung jemandem geschrieben hat? Klingt ganz schön bedrohlich.

Im Grunde genommen kann das, was er kann, vermutlich jeder. Nur wer strebt
schon so intensiv wie er nach Erkenntnissen, nach Wissen und trainiert
laufend?

Klingt wie aus einer Verkaufsbroschüre. Er hat Dich wohl arg beeindruckt.

Meine Beiträge hier im Forum sind ihm aufgefallen. Ich schreibe nicht nur
irgendwas, wie unlösbar die Probleme sind und auch nicht, wie schön es
wäre, wenn wir alle anders leben würden... Nein, seit knapp 30 Jahren bin
ich auf dem konkreten (und manchmal sehr harten) Weg, Permakultur im Alltag
zu leben.

Das ist super.

So hat er mit mir Kontakt aufgenommen und mich und meinen Waldgarten
besucht. Es ist schon eine Weile her. Seitdem habe ich ihn nie wieder
gesehen. Um Fragen vorzubeugen: Ich kenne weder seine Adresse noch seinen
vollen Namen. Ich respektiere seinen Wunsch der "Tarnkappe", weil er
durchaus schon einigen Interessengruppen schwer zu schaffen gemacht hat.

Also ungefähr so: The Coon (deutsch)? Wichtige Zusatzfrage: Wer ist Mysterion?
[image]

Viele Grüße
Konstantin

Danke für die Antwort. Dann bin ich ja beruhigt.
Gruß, Bernadette

Nix wie The Coon / CM ist ein Mann und keine Comicfigur

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Mittwoch, 01.04.2015, 21:37 vor 3941 Tagen @ Bernadette_Lauert 12968 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 12:41

Und... Was meinst Du... Hat CrisisMaven bereits
ganze Staatswesen erschüttert, wie er im Brustton der Überzeugung
jemandem geschrieben hat? Klingt ganz schön bedrohlich.

Ich kenne seine Geschichte nur zu einem ganz kleinen Teil.
Jedoch finde ich es gar nicht so schwierig, das "Staatswesen" zu erschüttern. Man muss nur wissen, wo man einen passenden Hebel effektiv ansetzt.

Klingt wie aus einer Verkaufsbroschüre. Er hat Dich wohl arg
beeindruckt.

Nein, nix "Beeindruckendes". Die Begegnung hat mich gefreut. Eher so was wie eine Begegnung von alten Bekannten, von Brüdern, von Veteranen.

Nix wie "The Coon". CM ist ein Mann. Und jeder Mann, der bei sich angekommen ist, erschüttert das "Staatswesen" im Kern, denn ein wahrer Mann braucht keinen "Vater-Staat" mehr. Einen Papa (also einen Staat), der sagt, wo es lang geht, brauchen kleine Jungs.

Ich wollte CM auf jeden Fall nicht als meinen Feind haben. Mich selbst allerdings auch nicht.
[[zwinker]]

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Passender Hebel - was ist gemeint?

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 22:09 vor 3941 Tagen @ Konstantin 12226 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 22:38

Ich kenne seine Geschichte nur zu einem ganz kleinen Teil.
Jedoch finde ich es gar nicht so schwierig das "Staatswesen" zu
erschüttern. Man muss nur wissen wo man einen passenden Hebel effektiv
ansetzt.

Er hat bereits eine Geschichte... Klingt also nach etwas älterer Jahrgang. Außer er wurde bereits jung zu einer Legende... Aber lassen wir das spekulieren. Wenn "The Coon" unerkannt bleiben will, muss das respektiert werden. Haste Dir den Film angeschaut? Weiß nicht, ob Dir so etwas gefällt...

Viel spannender finde ich eh die Frage, was Du mit "passenden Hebel" meinst, den Staat effektiv auszuhebeln... (@Cyber-Verfassungsschutz: Das ist eine rein fiktive Diskussion... Ob CM dem Deutschen Staat aktuell eine Bedrohung darstellt, weiß ich nicht. Ich hoffe es nicht. Aber Konstantin und ich quatschen hier jedenfalls nur rein hypothetisch :))
ALso, was für einen Hebel meinst Du denn? So wie auf dem Maidan? Farbene Revolution, managed by CIA? Oder was meinst Du konkret?

Nein, nix "beeindruckendes". Die Begegnung hat mich gefreut. Eher so was
wie eine Begegnung von alten Bekannten, von Brüdern, von Veteranen.

Klingt sympathisch. Ihr habt bestimmt Bier getrunken. :)

Nix wie "The Coon". CM ist ein Mann. Und jeder Mann, der bei sich
angekommen ist, erschüttert das "Staatswesen" im Kern, denn ein wahrer
Mann braucht keinen "Vater-Staat" mehr. Einen Papa (also einen Staat), der
sagt wo es lang geht brauchen kleine Jungs.

Was verbindest Du denn mit dem Wort "Staat" konkret? Brauchst Du:
A) Keine Polizei?
B) Keine Staatsgrenzen?
C) Keine kommunale, sondern konzernbetriebene Infrastruktur?
D) Kein staatliches Bildungswesen, sondern Schule und Studium sind von den Eltern zu finanzieren, bei Bildungskonzernen?
E) [...Abzuschaffenden Bereich des Staates bitte einfügen...]

Konkreter bitte!

Ich wollte CM auf jeden Fall nicht als meinen Feind haben. Mich selbst
allerdings auch nicht.
[[zwinker]]

Jetzt hörst Du Dich aber auch irgendwie bedrohlich an.
Zwinkersmiley.jpg

Viele Grüße
Konstantin

Gruß, Bernadette

Die Lösung liegt im Inneren des Einzelnen und nicht im Aussen.

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Mittwoch, 01.04.2015, 22:35 vor 3941 Tagen @ Bernadette_Lauert 12372 Views

Er hat bereits eine Geschichte... Klingt also nach etwas älterer
Jahrgang.

Jedes Neugeborene hat schon eine sehr lange Geschichte hinter sich und im übrigen auch schon sehr sehr viel gelernt, ganz ohne (staatliche) Schule!

Wenn "The Coon" unerkannt bleiben will, muss das
respektiert werden.

Nicht "The Coon", kapierst Du das?

Haste Dir den Film angeschaut? Weiß nicht, ob Dir so
etwas gefällt...

Habe ein paar Sekunden rein geschaut: Grauslich, nee, so was gefällt mir ganz und gar nicht.

Viel spannender finde ich eh die Frage, was Du mit "passenden Hebel"
meinst, den Staat effektiv auszuhebeln...

Willst Du laufend alle Worte verbiegen und verdrehen???
Nie habe ich oder CM was behauptet bezüglich den "Staat auszuhebeln".

Es ging um das Wort "erschüttern".

Ist das für Dich ein und dasselbe??

(@Cyber-Verfassungsschutz: Das
ist eine rein fiktive Diskussion... Ob CM dem Deutschen Staat

welchen denn??

aktuell eine
Bedrohung darstellt, weiß ich nicht. Ich hoffe es nicht. Aber Konstantin
und ich quatschen hier jedenfalls nur rein hypothetisch :))

Nee, ich quatsche nicht hypothetisch sondern ganz praktisch

ALso, was für einen Hebel meinst Du denn? So wie auf dem Maidan? Farbene
Revolution, managed by CIA? Oder was meinst Du konkret?

Schwachsinn. Das sind oberperfekt staatstragende Aktionen.
Bei diesen Aktionen geht es um Leute, die auf einem Gelände Gewalt ausüben.
Und wie ist Staat definiert? Leute, Land und Gewalt. Also wo ist der Unterschied zwischen Maidan und Co und "Staat"?? Das ist "Staat" in Reinkultur.

Nein, nix "beeindruckendes". Die Begegnung hat mich gefreut. Eher so

was

wie eine Begegnung von alten Bekannten, von Brüdern, von Veteranen.


Klingt sympathisch. Ihr habt bestimmt Bier getrunken. :)

Nee, zum Biertrinken kriege mich keine zehn Pferde.

Was verbindest Du denn mit dem Wort "Staat" konkret? Brauchst Du:
A) Keine Polizei?
B) Keine Staatsgrenzen?
C) Keine kommunale, sondern konzernbetriebene Infrastruktur?
D) Kein staatliches Bildungswesen, sondern Schule und Studium sind von den
Eltern zu finanzieren, bei Bildungskonzernen?
E) [...Abzuschaffenden Bereich des Staates bitte einfügen...]

Es ist nichts "abzuschaffen" weil sich der sogenannte Staat selbst abschafft. Da brauch nichts unterstützt werden.
Also: ich brauch weder A, noch B, noch C, noch D, noch E:
A: Meine Polizei in meinem Garten sind Ameisen und Bienen
B: Staatsgrenzen? Kenn ich nicht.
C: Infrastruktur? Bau ich selber wenn ich was brauche
D: Bildung? Geh in den Wald, betrachte ein Sandkorn, fühle das Wasser, und Du erkennst den Kosmos. mehr Bildung brauchste nicht zum Leben
E: Gewalt brauch ich auch nicht. Kraft und Tatendrang reichen aus um Bäume zu verpflanzen und den Boden umzugraben.

Kann sein, dass ich ab und zu irgendwas von den genannten "Staats"-Dingen GEbrauche. Ich gebrauche so alles mögliche was gerade Teil des mich umgebenden Biotops ist. Beispielsweise hundert jahre alte Türklinken, ... Aber nur weil ich etwas GEbrauche ist es noch lange nicht so, das ich es BRAUCHE. Es gibt viele andere Wege Türen auf und zu zu machen als die alten Türklinken zu nutzen... Aber wieso weg machen? Irgendwann fallen sie ab und dann ist es eben anders.

Das Worten "brauchen" bezeichnet eine Abhängigkeit. Das Wort "gebrauchen" die Nutzung von etwas vorhandenem.

Konkreter bitte!

Der Hebel ist so simpel wie es nur geht, aber das kapierst Du vielleicht nicht: Mach Dich innerlich frei und unabhängig von der Existenz eines Staates. Fang an diese Konstruktion nicht zu brauchen. Zuerst gedanklich, dann auch im Alltag. Mach diese Konstruktion für Dich und Dein Leben unnötig. Verlerne am besten, dass es je einen "Staat" gab.
Löse Dich von allen Ängsten, die sogenannte "Staatsvertreter" Dir anbieten.

Den Staat (oder irgendwas anderes) zu bekämpfen macht ihn nur stärker.
Willst Du den äußeren Staat erschüttern, dann erschüttere den Staat in Dir.

Ich wollte CM auf jeden Fall nicht als meinen Feind haben. Mich selbst
allerdings auch nicht.
[[zwinker]]


Jetzt hörst Du Dich aber auch irgendwie bedrohlich an.
Zwinkersmiley.jpg

Brauchst mich ja nicht zu Deinem Feind machen, dann ist alles gut.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Hast Du mir da gerade gedroht?

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 23:41 vor 3941 Tagen @ Konstantin 12486 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 12:57

Jedes Neugeborene hat schon eine sehr lange Geschichte hinter sich und im
übrigen auch schon sehr sehr viel gelernt, ganz ohne (staatliche) Schule!

Du glaubst an die Reinkarnation? Hätte ich jetzt nicht gedacht. Wie hälst Du´s mit dem Karma?

Wenn "The Coon" unerkannt bleiben will, muss das
respektiert werden.


Nicht "The Coon", kapierst Du das?

Das ist doch nur eine Metapher... Weil Du schriebst:
"So hat er mit mir Kontakt aufgenommen und mich und meinen Waldgarten besucht. Es ist schon eine Weile her. Seitdem habe ich ihn nie wieder gesehen. Um Fragen vorzubeugen: Ich kenne weder seine Adresse noch seinen vollen Namen. Ich respektiere seinen Wunsch der "Tarnkappe", weil er durchaus schon einigen Interessengruppen schwer zu schaffen gemacht hat. "

Dass sich das so geheimnisvoll... so nach "The Coon" halt angehört hat, kannst Du nicht leugnen.

Ach ja: Hier kann man den zweiten Teil auf deutsch anschauen: http://www.southpark.de/alle-episoden/s14e11-der-coon-2

Haste Dir den Film angeschaut? Weiß nicht, ob Dir so
etwas gefällt...


Habe ein paar Sekunden rein geschaut: Grauslich, nee, so was gefällt mir
ganz und gar nicht.

Echt jetzt? Das ist doch voll lustig!

Willst Du laufend alle Worte verbiegen und verdrehen???
Nie habe ich oder CM was behauptet bezüglich den "Staat auszuhebeln".
Es ging um das Wort "erschüttern".

OK, Du schriebst:
"Jedoch finde ich es gar nicht so schwierig das "Staatswesen" zu erschüttern. Man muss nur wissen wo man einen passenden Hebel effektiv ansetzt."
Es geht also um "erschüttern" statt "aushebeln". Ganz sicher bin ich mir nicht, wie wichtig es war, diesen Punkt zu klären, aber diese Klarstellung geht klar.


Ist das für Dich ein und dasselbe??

Ja, war´s jetzt eigentlich schon. Aber wir können gerne "erschüttern" statt "auszuhebeln" sagen.

(@Cyber-Verfassungsschutz: Das
ist eine rein fiktive Diskussion... Ob CM dem Deutschen Staat

welchen denn??

Der, der Autobahnen baut, Kinder unterrichtet, Kranke und Verletzte versorgt, aber leider immer mehr kaputt gemacht und von mächtigen Partikularinteressenvertretern aus der Bankenmafia pervertiert wird (Stichworte "Bankenrettung" der Finanzmafia, neben Pharmamafia, Medienmafia).

ALso, was für einen Hebel meinst Du denn? So wie auf dem Maidan?

Farbene

Revolution, managed by CIA? Oder was meinst Du konkret?


Schwachsinn. Das sind oberperfekt staatstragende Aktionen.

Ach so. Wie meinst Du das denn?

Bei diesen Aktionen geht es um Leute, die auf einem Gelände Gewalt
ausüben.

Ach so. Wie meinst Du das denn?

Und wie ist Staat definiert? Leute, Land und Gewalt.
Also wo ist der
Unterschied zwischen Maidan und Co und "Staat"?? Das ist "Staat" in
Reinkultur.

Sorry, auch mit Dir könnte ich kein Kamingespräch führen. Ist mir zu oberflächlich: Wenn der CIA in der Ukraine putscht; ja in der ganzen Welt destabilisiert, indem er andere Staaten (Not-Homeland) auflöst...
...dann lautet Deine Erklärung "Das ist "Staat" in Reinkultur." Ich finde, dass da nicht alle Aspekte bedacht werden.

Nee, zum Biertrinken kriege mich keine zehn Pferde.

Dann komm´ nie nach Bayern! :)

Was verbindest Du denn mit dem Wort "Staat" konkret? Brauchst Du:
A) Keine Polizei?
B) Keine Staatsgrenzen?
C) Keine kommunale, sondern konzernbetriebene Infrastruktur?
D) Kein staatliches Bildungswesen, sondern Schule und Studium sind von

den

Eltern zu finanzieren, bei Bildungskonzernen?
E) [...Abzuschaffenden Bereich des Staates bitte einfügen...]


Es ist nichts "abzuschaffen" weil sich der sogenannte Staat selbst
abschafft. Da brauch nichts unterstützt werden.
Also: ich brauch weder A, noch B, noch C, noch D, noch E:

Jaja, Du und CM - ihr seid außerhalb der Norm. Ihr habt es nicht nötig mit den Begriffen zu arbeiten, wie der Normalo-Michel...
...der erkennt, dass es eine Polizei für Innere Sicherheit braucht... (A)
...der erkennt, dass es Staatsgrenzen braucht, wenn hier nicht pro 100 Quadratmeter in der Stadt ein Flüchtling eines US-Krieges landen sollte (Staatsgrenzen)... (B)
...der erkennt, dass Bildung dass KAPITAL des DEUTSCHEn VOLKES schlechthin ist... (C)

Sondern, der lieber eigene Kategorien aufmacht. Die haben zwar nichts mehr mit der Lebenswirklichkeit von Menschen in Deutschland zu tun haben, aber die gut gut auf einer Trompete mit nur einem Ton geblasen werden können. Tröööt...Staat weg!!!... Trööööt...
Man höre und staune:

A: Meine Polizei in meinem Garten sind Ameisen und Bienen

Wer ist Deine Polizei, wenn eine Horde Motorradfahrer in Dein Haus einbricht?

B: Staatsgrenzen? Kenn ich nicht.

Du bist für eine Endlösung in der Einwanderungsfrage? Kommt alle nach Schland? Jeder aus der Welt, der in Deutschland besser leben würde. Ich bin nicht völkisch, sondern nur nicht hirntot, wenn ich diesen Einwand mache!!!

C: Infrastruktur? Bau ich selber wenn ich was brauche

Du hörst Dich schon an, wie CM. Der ganze Staatswesen erschüttern kann und sicherlich auch Staudämme und Kraftwerke alleine errichten könnte.

D: Bildung? Geh in den Wald, betrachte ein Sandkorn, fühle das Wasser,
und Du erkennst den Kosmos. mehr Bildung brauchste nicht zum Leben

In Deiner Gesellschaft kann jeder seinen Namen tanzen. Aber wer bedient das CRT bei meiner kardialen Resynchronisationstherapie, wenn ich eine brauche?

E: Gewalt brauch ich auch nicht. Kraft und Tatendrang reichen aus um
Bäume zu verpflanzen und den Boden umzugraben.

Du bist goldig. Kannst Dir vorstellen in einer Welt ohne Polizei zu leben (Zitat) "Meine Polizei in meinem Garten sind Ameisen und Bienen"...
...und denkst keine Gewalt zu brauchen, wenn eine Räuberbande in Dein haus eindringt und nicht lange fragt, ob Du *bitte* die Seife aufheben könntest. Augen zu und an Ameisen und Bienen denken...

Kann sein, dass ich ab und zu irgendwas von den genannten "Staats"-Dingen
GEbrauche. Ich gebrauche so alles mögliche was gerade Teil des mich
umgebenden Biotops ist. Beispielsweise hundert jahre alte Türklinken, ...
Aber nur weil ich etwas GEbrauche ist es noch lange nicht so, das ich es
BRAUCHE. Es gibt viele andere Wege Türen auf und zu zu machen als die
alten Türklinken zu nutzen... Aber wieso weg machen? Irgendwann fallen sie
ab und dann ist es eben anders.

Vielen Dank für diese Türklinkengeschichte.

Das Worten "brauchen" bezeichnet eine Abhängigkeit. Das Wort "gebrauchen"
die Nutzung von etwas vorhandenem.

Ach so. (?)

Konkreter bitte!


Der Hebel ist so simpel wie es nur geht, aber das kapierst Du vielleicht
nicht: Mach Dich innerlich frei und unabhängig von der Existenz eines
Staates. Fang an diese Konstruktion nicht zu brauchen. Zuerst gedanklich,
dann auch im Alltag. Mach diese Konstruktion für Dich und Dein Leben
unnötig. Verlerne am besten, dass es je einen "Staat" gab.
Löse Dich von allen Ängsten, die sogenannte "Staatsvertreter" Dir
anbieten.

Wow. Hab die Übung gerade gemacht. Dann ist bei mir im Kammerl ein Sack Reis umgefallen.

[image]

Den Staat (oder irgendwas anderes) zu bekämpfen macht ihn nur stärker.

Wenn ich also einen Waschbären (irgendwas anderes) bekämpfe, macht es ihn stärker?

Willst Du den äußeren Staat erschüttern, dann erschüttere den Staat in
Dir.

"Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid." Master Yoda

Ich wollte CM auf jeden Fall nicht als meinen Feind haben. Mich

selbst

allerdings auch nicht.
[[zwinker]]


Jetzt hörst Du Dich aber auch irgendwie bedrohlich an.
Zwinkersmiley.jpg


Brauchst mich ja nicht zu Deinem Feind machen, dann ist alles gut.

Hast Du mir da gerade gedroht?

Viele Grüße
Konstantin

Gruß, Bernadette

Darf ich mit Dir auch kein Kamingespräch führen? (oT)

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 01.04.2015, 23:59 vor 3941 Tagen @ Bernadette_Lauert 11843 Views

- kein Text -

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Die Freiheit das Offensichtliche nicht verstehen zu wollen

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Donnerstag, 02.04.2015, 00:18 vor 3941 Tagen @ Bernadette_Lauert 12116 Views

Du glaubst an die Reinkarnation? Hätte ich jetzt nicht gedacht.

Reinkarnation hat nichts mit Glauben zu tun. Ausserdem hast Du das Offensichtliche nicht verstanden: Ich schrieb von Neugeborenen und deren langen Reise und was sie alles schon gelernt haben. Da stand nix, aber auch rein gar nix von Reinkarnation. Beginnt für Dich das Leben, die Wahr-nehmung, das Lernen mit der Geburt??? 9 Monate vergessen / verdrängt / umsonst???

Echt jetzt? Das ist doch voll lustig!

Dummes Zeug finde ich nicht lustig, ist Zeitverschwendung

ist eine rein fiktive Diskussion... Ob CM dem Deutschen Staat

welchen denn??


Der, der Autobahnen baut,

Das "Staat" baut keine Autobahnen, das machen Mitarbeiter von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Kinder unterrichtet,

der "Staat" unterrichtet keine Kinder, das machen Mitarbeiter von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Kranke und Verletzte
versorgt,

der "Staat" versorgt keine Kranken und Verletzte, das machen Mitarbeiter von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

usw.

ich habe hier noch keinen "Staat" gesehen der sowas macht, nur Mitarbeiter von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.
Das staatlichste was ich erlebte sind Gewaltaktionen unterschiedlichster Arten.

Das sind oberperfekt staatstragende Aktionen.


Ach so. Wie meinst Du das denn?

Na, so wie ich es schreibe, so mein ich es.

Bei diesen Aktionen geht es um Leute, die auf einem Gelände Gewalt
ausüben.


Ach so. Wie meinst Du das denn?

Na, so wie ich es schreibe, so mein ich es.

Sorry, auch mit Dir könnte ich kein Kamingespräch führen. Ist mir zu
oberflächlich:

Ich auch nicht, ist mir zu sinnleer.

Jaja, Du und CM - ihr seid außerhalb der Norm. Ihr habt es nicht nötig
mit den Begriffen zu arbeiten, wie der Normalo-Michel...
...der erkennt, dass es eine Polizei für Innere Sicherheit braucht...
(A)

Also meine innere Sicherheit liegt in meinem Inneren, in meinem Herzen und sonst nirgends. Dafür braucht es keine Polizei.

...der erkennt, dass es Staatsgrenzen braucht, wenn hier nicht pro 100
Quadratmeter in der Stadt ein Flüchtling eines US-Krieges landen sollte
(Staatsgrenzen)... (B)

Wenn die Deutschen sich wieder dem gottgefälligen und sinnvollen Leben mit der Natur, mit der Schöpfung hinwenden würden und einfach gärtnern, dann würde hier kein Asylant her kommen wollen, denn Gärtnern kann er auch zuhause.

...der erkennt, dass Bildung dass KAPITAL des DEUTSCHEn VOLKES schlechthin
ist... (C)

Bildung kommt von Bild. Also Augen aufmachen und Wahr - nehmen. Dazu braucht es weder Schule, noch Uni. Das sind Anstalten der VER-bildung.

A: Meine Polizei in meinem Garten sind Ameisen und Bienen


Wer ist Deine Polizei, wenn eine Horde Motorradfahrer in Dein Haus
einbricht?

Nur wenn ich eine Horde Motorradfahrer in meinem Inneren entstehen lassen würde, dann könnten sie auch im Äußeren in Erscheinung treten.

Aber diese BASIS des Daseins scheinst Du noch nicht mal im Ansatz zu kapieren???? Warst Du womöglich auf einer Schule??? Dann kannst Du womöglich das offensichtlichste nicht offen sehen...

B: Staatsgrenzen? Kenn ich nicht.


Du bist für eine Endlösung in der Einwanderungsfrage? Kommt alle nach
Schland? Jeder aus der Welt, der in Deutschland besser leben würde. Ich
bin nicht völkisch, sondern nur nicht hirntot, wenn ich diesen Einwand
mache!!!

Jeder kann Gärtnern überall auf der Erde wo Humus ist. Fehlt der Humus, dann muss man ihn aufbauen. Geht, aber dauert etwas länger.

Wenn Du nicht kapierst, dass Du Pflanzen brauchst um zu leben, dann hast Du schon wieder eine BASIS des Lebens nicht kapiert. Fang an zu Gärtnern!!

C: Infrastruktur? Bau ich selber wenn ich was brauche


Du hörst Dich schon an, wie CM. Der ganze Staatswesen erschüttern kann
und sicherlich auch Staudämme und Kraftwerke alleine errichten könnte.

Staudämme baue ich wenn ich welche brauche. So ein bis zwei Meter hoch kann man von Hand mit dem Spaten den Lehm schon aufschichten und festtreten. Das hast schon eine gute Wirkung wenn man einen Teich anlegen will um darin Wasser zu halten für Pflanzen und Tiere. Kraftwerke sind an erster Stelle die Mitochondrien in den Zellen im Inneren des eigenen Körpers. Äußere technische Kraftwerke sind dumme Sachen, kann man weglassen.

In Deiner Gesellschaft kann jeder seinen Namen tanzen.

Hä???

Aber wer bedient
das CRT bei meiner kardialen Resynchronisationstherapie, wenn ich eine
brauche?

Wenn Du ein Problem mit dem Herzen hast, dann ist es wohl angebracht sich dem Thema "Liebe" zu nähern, bzw. einen Lebensstil sich anzueignen bei dem das Wesen Liebe wieder zum Menschen kommt. Mein Tipp: Gärtnern.

E: Gewalt brauch ich auch nicht. Kraft und Tatendrang reichen aus um
Bäume zu verpflanzen und den Boden umzugraben.


Du bist goldig. Kannst Dir vorstellen in einer Welt ohne Polizei zu leben
(Zitat) "Meine Polizei in meinem Garten sind Ameisen und Bienen"...

Ich lebe in einer Welt ohne Polizei. wo sonst??

...und denkst keine Gewalt zu brauchen, wenn eine Räuberbande in Dein
haus eindringt und nicht lange fragt, ob Du *bitte* die Seife aufheben
könntest. Augen zu und an Ameisen und Bienen denken...

Siehe oben: wenn ich in meinem Inneren eine Räuberbande entstehen lassen wollte, dann würde diese im Aussen auch auftauchen können. Derzeit habe ich jedoch andere Interessen.

Hast Du mir da gerade gedroht?

Das liegt an Dir: Such Dir aus wie Du meine Sätze verstehst.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du meine Worte so verstehen kannst und willst wie sie gemeint sind weil Du dazu Dein Weltbild komplett zerlegen bzw. umbauen müsstest und dazu bist Du möglicherweise zu faul oder zu feige.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Du hast gesagt, dass Du nichts trinkst...

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 01:08 vor 3941 Tagen @ Konstantin 12036 Views

...obwohl das so viel erklären würde...

Reinkarnation hat nichts mit Glauben zu tun. Ausserdem hast Du das
Offensichtliche nicht verstanden: Ich schrieb von Neugeborenen und deren
langen Reise und was sie alles schon gelernt haben. Da stand nix, aber auch
rein gar nix von Reinkarnation. Beginnt für Dich das Leben, die
Wahr-nehmung, das Lernen mit der Geburt??? 9 Monate vergessen / verdrängt
/ umsonst???

So viel wird da nicht erlebt. Dunkelheit, Fruchtwasser. Neun Monate...

Echt jetzt? Das ist doch voll lustig!

Dummes Zeug finde ich nicht lustig, ist Zeitverschwendung

8 von 10 Rezipientne in der werberelevanten Zielgruppe sehen das anders. Der Markt hat entschieden, dass es gut und werberelevant ist.

ist eine rein fiktive Diskussion... Ob CM dem Deutschen Staat

Das "Staat" baut keine Autobahnen, das machen Mitarbeiter von Unternehmen
unter dem Namen von Firmen.

Die Frage ist, wem sie nach dem Bau gehören. Dem Deutschen Volk, einem Bundesland oder dem Finanzkonzern Blackrock?

Kinder unterrichtet,


der "Staat" unterrichtet keine Kinder, das machen Mitarbeiter von
Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Die Frage geht um die Finanzierung. Solidarisches Bildungswesen oder Chancen nur für reiche Eltern, die Schule plus Uni bezahlen können?

Kranke und Verletzte
versorgt,


der "Staat" versorgt keine Kranken und Verletzte, das machen Mitarbeiter
von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

So weit wird es noch kommen, dass Krankenhäuser alle Firmen sind. Gesundheitswesen-Vorbild USA. Allesprivatisierer wie Du sehen die Probleme dabei nicht.

ich habe hier noch keinen "Staat" gesehen der sowas macht, nur Mitarbeiter
von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.
Das staatlichste was ich erlebte sind Gewaltaktionen unterschiedlichster
Arten.

Du siehst wirklich durch ganz enge Scheuklappen. Ich würde soweit gehen, dass als Ideologie zu bezeichnen.

Sorry, auch mit Dir könnte ich kein Kamingespräch führen. Ist mir zu
oberflächlich:

Ich auch nicht, ist mir zu sinnleer.

Auf meine Begündung (nach den Doppelpunkten) einzugehen wäre halt was gewesen.

Jaja, Du und CM - ihr seid außerhalb der Norm. Ihr habt es nicht

nötig

mit den Begriffen zu arbeiten, wie der Normalo-Michel...
...der erkennt, dass es eine Polizei für Innere Sicherheit braucht...
(A)


Also meine innere Sicherheit liegt in meinem Inneren, in meinem Herzen und
sonst nirgends. Dafür braucht es keine Polizei.

Du gehst so blauäugig durchs Leben, dass Du glaubst, dass Dich nie jemand angreifen wird. Auch nicht, wenn es keine Staatsgrenzen mehr gibt und in Deinem Garten eine aggressiv auftretende Großfamilie lebt, die Anspruch auf Dein Anwesen erhebt? Staat, Katasteramt und Polizei, die sie aufhalten könnten gibt es ja nicht...
Du musst doch erkennen, dass diese Einwände vollkommen angebracht sind!

Wenn die Deutschen sich wieder dem gottgefälligen und sinnvollen Leben
mit der Natur, mit der Schöpfung hinwenden würden und einfach gärtnern,
dann würde hier kein Asylant her kommen wollen, denn Gärtnern kann er
auch zuhause.

Entschuldige, Konstantin, aber das ist so dümmlich, dass es niemand ernst meinen kann. Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann der auch zuhause.

Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann der auch zuhause.

Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann der auch zuhause.

Ich hab´s probiert. Der Satz ist völlig Banane. Hast Du wirklich nichts getrunken?
Das ist Deine Argumentation? Deine Kausalkette? Das ist - sorry - nur eine Aneinanderreihung von Worten.

...der erkennt, dass Bildung dass KAPITAL des DEUTSCHEn VOLKES

schlechthin

ist... (C)


Bildung kommt von Bild. Also Augen aufmachen und Wahr - nehmen. Dazu
braucht es weder Schule, noch Uni. Das sind Anstalten der VER-bildung.

Damit hast Du meine Frage nach Chancengleichheit in der Bildung trefflich beantwortet: "Wer braucht schon Bildung?" Dein Lebensmotto?

A: Meine Polizei in meinem Garten sind Ameisen und Bienen

Wer ist Deine Polizei, wenn eine Horde Motorradfahrer in Dein Haus
einbricht?


Nur wenn ich eine Horde Motorradfahrer in meinem Inneren entstehen lassen
würde, dann könnten sie auch im Äußeren in Erscheinung treten.

Du bist die schlimmste Esoterik-Tante, die ich jemals kennengelernt habe.

Aber diese BASIS des Daseins scheinst Du noch nicht mal im Ansatz zu
kapieren???? Warst Du womöglich auf einer Schule??? Dann kannst Du
womöglich das offensichtlichste nicht offen sehen...

Du bist für eine Endlösung in der Einwanderungsfrage? Kommt alle nach
Schland? Jeder aus der Welt, der in Deutschland besser leben würde.

Ich

bin nicht völkisch, sondern nur nicht hirntot, wenn ich diesen Einwand
mache!!!

Jeder kann Gärtnern überall auf der Erde wo Humus ist. Fehlt der Humus,
dann muss man ihn aufbauen. Geht, aber dauert etwas länger.

Oho. Du sprichst also wieder vom gärtnern statt vom Thema...

Wenn Du nicht kapierst, dass Du Pflanzen brauchst um zu leben, dann hast
Du schon wieder eine BASIS des Lebens nicht kapiert. Fang an zu
Gärtnern!!

Dann kommen ja auch keine Asylanten, richtig? (Siehe oben)

C: Infrastruktur? Bau ich selber wenn ich was brauche

Du hörst Dich schon an, wie CM. Der ganze Staatswesen erschüttern

kann

und sicherlich auch Staudämme und Kraftwerke alleine errichten

könnte.
Staudämme baue ich wenn ich welche brauche. So ein bis zwei Meter hoch
kann man von Hand mit dem Spaten den Lehm schon aufschichten und
festtreten. Das hast schon eine gute Wirkung wenn man einen Teich anlegen
will um darin Wasser zu halten für Pflanzen und Tiere. Kraftwerke sind an
erster Stelle die Mitochondrien in den Zellen im Inneren des eigenen
Körpers. Äußere technische Kraftwerke sind dumme Sachen, kann man
weglassen.

Und Kraftwerke, die für ein ganzes Dorf reichen, inklusive Stromerzeugung, Verkabelung, Wartung? Bekommst Du alles hin, oder? Mit Hilfe von CM vielleicht?

In Deiner Gesellschaft kann jeder seinen Namen tanzen.

Hä???

Du labertest was von Steine umarmen, oder so, statt auf meine Frage nach der Bildungskostenfinanzierung ohne staatliches Bildungswesen zu antworten. Eurythmie (Ausdruckstanz) fällt in die Kategorie dieser "Soft-Skills")

Aber wer bedient
das CRT bei meiner kardialen Resynchronisationstherapie, wenn ich eine
brauche?

Wenn Du ein Problem mit dem Herzen hast, dann ist es wohl angebracht sich
dem Thema "Liebe" zu nähern, bzw. einen Lebensstil sich anzueignen bei dem
das Wesen Liebe wieder zum Menschen kommt. Mein Tipp: Gärtnern.

Ich schreibe, dass es ohne Bildung keine(n) (medizinischen) Versorgung und Fortschritt gäbe... Und Du sprichst von "gärtnern" als Lösung... Sorry, das ist doch kümmerlich, dieses ausweichende Antwortschema.

E: Gewalt brauch ich auch nicht. Kraft und Tatendrang reichen aus um
Bäume zu verpflanzen und den Boden umzugraben.

Du bist goldig. Kannst Dir vorstellen in einer Welt ohne Polizei zu

leben

(Zitat) "Meine Polizei in meinem Garten sind Ameisen und Bienen"...

Ich lebe in einer Welt ohne Polizei. wo sonst??

Findest Du, dass das irgendetwas beantwortet? "Ich lebe in einer Welt ohne Polizei. wo sonst??"

...und denkst keine Gewalt zu brauchen, wenn eine Räuberbande in Dein
haus eindringt und nicht lange fragt, ob Du *bitte* die Seife aufheben
könntest. Augen zu und an Ameisen und Bienen denken...

Siehe oben: wenn ich in meinem Inneren eine Räuberbande entstehen lassen
wollte, dann würde diese im Aussen auch auftauchen können. Derzeit habe
ich jedoch andere Interessen.

Hast Du mir da gerade gedroht?

Das liegt an Dir: Such Dir aus wie Du meine Sätze verstehst.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du meine Worte so verstehen kannst und
willst wie sie gemeint sind weil Du dazu Dein Weltbild komplett zerlegen
bzw. umbauen müsstest und dazu bist Du möglicherweise zu faul oder zu
feige.

Na wenn Du meinst. Ich denke, Du hast mit in diesem Faden von Bienen und Ameisen geschrieben, die beim Gärtnern die Polizei ersetzen.
Alles so ein wenig infantil. Denn auf die Mörderbande, die ich ins Spiel gebracht habe, bist Du nie eingegangen. Noch nicht davon gehört, dass es so etwas gibt? Aktenzeichen XY? Die Welt verwandelt sich aber nicht in Schlumpfhausen, wenn alles privatisiert und der Staat damit abgeschafft wird. Im Gegenteil. Dieses Gift hat schon viel zerstört.

Viele Grüße
Konstantin

Gruß, Bernadette

ab in den Garten, der Frühling ruft!

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Donnerstag, 02.04.2015, 09:18 vor 3940 Tagen @ Bernadette_Lauert 11870 Views

Hallo Bernadette,

ich erkenne keinen Fortschritt und kein Interesse Deinerseits ein paar Grundsätzlichkeiten zu verstehen.

Ich erkenne nicht, dass Du lesen kannst, geschriebene Worte verstehen kannst und darauf noch brauchbar antworten kannst. Ein Kamingespräch ist damit vorerst komplett ausgeschlossen. Ich bin nicht dazu da Deine Vorurteile und Fehlwahrnehmungen zu bestätigen.

Ich lese eine Überschrift:

Du hast gesagt, dass Du nichts trinkst...

Was für eine absurde Behauptung. Wieder so eine dumme Du-Botschaft.
Wann und wo habe ich behauptet, dass ich "nichts" trinken würde?
Was verstehst Du überhaupt vom "nichts"??
Ich schrieb lediglich, dass ich kein Bier mag. Von Quellwasser oder Apfelsaft habe ich nicht geschrieben.

Ausserdem schreibst Du, Zitat: "Du hast gesagt..."
Haben wir miteinander telefoniert? Hast Du mit mir direkt gesprochen?

Meinst Du vielmehr, ich hätte getippt...?
Ich unterscheide zwischen "Tippen" und "Reden". Du unterscheidest womöglich nicht zwischen "Lesen" und "Hören". Wenn Du meinst damit gut durchzukommen, bitte.

...obwohl das so viel erklären würde...

Ich weiß nicht was das erklären würde wenn ich "nichts trinken" würde.
Für mich ist es normal Quellwasser zu trinken, frisch aus der Waldquelle versteht sich, ganz ohne Geld und "Staat" versteht sich auch.

Beginnt für Dich das Leben, die
Wahr-nehmung, das Lernen mit der Geburt??? 9 Monate vergessen /

verdrängt

/ umsonst???


So viel wird da nicht erlebt. Dunkelheit, Fruchtwasser. Neun Monate...

Na, wenn das bei Dir so war, ok, dann habe ich trauriges Mitgefühl.
Dann erklärt dass einiges warum Du so schwer von Begriff erscheinst.

Echt jetzt? Das ist doch voll lustig!

Dummes Zeug finde ich nicht lustig, ist Zeitverschwendung


8 von 10 Rezipientne in der werberelevanten Zielgruppe sehen das anders.
Der Markt hat entschieden, dass es gut und werberelevant ist.

Werbewirksam zur Verdummung? Das kann ich mir gut vorstellen. aber für geistige Weiterentwicklung erscheint es mir nicht brauchbar.

Die Frage ist, wem sie nach dem Bau gehören. Dem Deutschen Volk, einem
Bundesland oder dem Finanzkonzern Blackrock?

Du fragst nach "gehören". Ich kann nicht erkennen, was Du unter diesem Wort verstehst.

Kinder unterrichtet,


der "Staat" unterrichtet keine Kinder, das machen Mitarbeiter von
Unternehmen unter dem Namen von Firmen.


Die Frage geht um die Finanzierung. Solidarisches Bildungswesen oder
Chancen nur für reiche Eltern, die Schule plus Uni bezahlen können?

"Finanzierung" ist eine vorübergehend dumme Erscheinung, so wie "Geld" und "Staat" auch. Das vergeht wieder, ist es erst seit einem kurzen Wimpernschlag da. Und da dies praktisch gesehen gleich wieder verschwindet brauch ich mich damit nicht intensiv beschäftigen.
Und innerhalb der kurzen Erscheinung dieser Phänomene kostet die beste Bildung am wenigsten. Ich wiederhole mich gerne: Geh in den Wald zur Bildung und dann beginne zu Gärtnern.

der "Staat" versorgt keine Kranken und Verletzte, das machen

Mitarbeiter

von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.


So weit wird es noch kommen, dass Krankenhäuser alle Firmen sind.
Gesundheitswesen-Vorbild USA. Allesprivatisierer wie Du sehen die Probleme
dabei nicht.

Meines Wissens nach kommt das Wort "privat" vom Verhalten des Raubens. Mir zu unterstellen, ich sei ein Alles-Räuber, kann ich Dir verzeihen. Du bist vermutlich nicht im Wald gebildet worden. Daher kannst Du mich nicht verstehen.

ich habe hier noch keinen "Staat" gesehen der sowas macht, nur

Mitarbeiter

von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.
Das staatlichste was ich erlebte sind Gewaltaktionen

unterschiedlichster

Arten.


Du siehst wirklich durch ganz enge Scheuklappen. Ich würde soweit gehen,
dass als Ideologie zu bezeichnen.

Nenn es doch so, wenn es Dir gut tut. Ich finde es interessant, dass bei allen Strukturen, die behaupten "Staaten" zu sein sehr viele Indizien darauf hindeuten, dass sie nur Firmen sind. Aber auch dass ist eigentlich egal. Es sind geistige Gebilde und werden als real wahrgenommen ohne, dass sie physisch real sind.

Um geistige Gebilde zu erschüttern muss man sich geistig damit beschäftigen.

Also meine innere Sicherheit liegt in meinem Inneren, in meinem Herzen

und

sonst nirgends. Dafür braucht es keine Polizei.


Du gehst so blauäugig durchs Leben,

Blaue Augen hatte ich schon vor der Geburt. Da haben es die anderen allerdings noch nicht gesehen.
:)

dass Du glaubst, dass Dich nie jemand
angreifen wird.

Natürlich können mich andere angreifen. Beispielsweise können andere mir die Hand schütteln (Hand = Körperteil zum Greifen). Ich erlebe das durchaus mehrmals am Tag. Und dann greife ich auch an, das heisst ich mache mit beim Händeschütteln.

Auch nicht, wenn es keine Staatsgrenzen mehr gibt

ist doch schon so.

und in
Deinem Garten eine aggressiv auftretende Großfamilie lebt, die Anspruch
auf Dein Anwesen erhebt?

Habe ich aktuell täglich: Dieses Jahr gibt es massenweise Mäuse. Sie haben schon einigen Jungbäumen die Rinde abgenagt. Der Winter war sehr mild, so konnten sie sich gut vermehren... Na, ja , die Liebe ist auch bei den kleinen Tieren... Dafür wird es in diesem, spätestens im nächsten Jahr viele Hummeln geben, die bauen nämlich gerne in Mäusegängen ihre Nester. Daraufhin werden wir wieder eine gute Fruchernte bekommen.

Zu dem Wort "Anspruch": Ja, die Mäuse finden meinen Garten sehr ansprechend, wobei sie wenig "sprechen". Sie finden de Garten eigentlich eher "annagend".

Staat, Katasteramt und Polizei, die sie aufhalten
könnten gibt es ja nicht...

Es gibt durchaus (noch) Firmen, die sich so nennen.
Per Outsourcing kann auch ich solche Firmen beauftragen für mich tätig zu werden sofern ich dazu Lust habe. Das kommt aber praktisch nicht vor.

Wenn die Deutschen sich wieder dem gottgefälligen und sinnvollen Leben
mit der Natur, mit der Schöpfung hinwenden würden und einfach

gärtnern,

dann würde hier kein Asylant her kommen wollen, denn Gärtnern kann er
auch zuhause.


Entschuldige, Konstantin, aber das ist so dümmlich, dass es niemand ernst
meinen kann. Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil
gärtnern kann der auch zuhause.

Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann
der auch zuhause.

Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann
der auch zuhause.

Ich hab´s probiert. Der Satz ist völlig Banane. Hast Du wirklich nichts
getrunken?

Siehe oben. Neben Quellwasser und Apfelsaft trinke ich im übrigen auch noch Met von eigenen Bienen, allerdings nur ca. 500ml pro Jahr. Ist für mich ein Heilmittel.

Das ist Deine Argumentation? Deine Kausalkette? Das ist - sorry - nur eine
Aneinanderreihung von Worten.

Sind nicht alle Sätze eine Aneinanderreihung von Worten?

Damit hast Du meine Frage nach Chancengleichheit in der Bildung trefflich
beantwortet: "Wer braucht schon Bildung?" Dein Lebensmotto?

Bildung bekommst Du im All-Tag.

Du bist die schlimmste Esoterik-Tante, die ich jemals kennengelernt habe.

esoterische Tante? Also ich weiß nicht ob Du was getrunken hast.
Erstens ist mein Körper männlich und zweitens bin ich Gärtner.
Das hat mehr mit Humus zu tun als mit irgend was von "Esoterik", wobei ich nicht erkennen kann, dass Du ein Verständnis von Esoterik hast.

Jeder kann Gärtnern überall auf der Erde wo Humus ist. Fehlt der

Humus,

dann muss man ihn aufbauen. Geht, aber dauert etwas länger.


Oho. Du sprichst also wieder vom gärtnern statt vom Thema...

Gärtnern IST das Thema.

Wenn Du nicht kapierst, dass Du Pflanzen brauchst um zu leben, dann

hast

Du schon wieder eine BASIS des Lebens nicht kapiert. Fang an zu
Gärtnern!!


Dann kommen ja auch keine Asylanten, richtig? (Siehe oben)

Auch denen kann man helfen das Gärtnern wieder zu entdecken.

Und Kraftwerke, die für ein ganzes Dorf reichen, inklusive
Stromerzeugung, Verkabelung, Wartung? Bekommst Du alles hin, oder? Mit
Hilfe von CM vielleicht?

Du kennst mich nicht. Vergiss es einfach. Strom braucht die Menschheit nicht. ist auch so eine dumme und vorübergehende Erfindung.

Du labertest was von Steine umarmen, oder so, statt auf meine Frage nach
der Bildungskostenfinanzierung ohne staatliches Bildungswesen zu antworten.
Eurythmie (Ausdruckstanz) fällt in die Kategorie dieser "Soft-Skills")

Mit Eurythmie habe ich mich noch nicht beschäftigt aber den Begriff schon mal gehört. Bildung muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung steht. Geh in den Wald, da findest Du alles.

Aber wer bedient
das CRT bei meiner kardialen Resynchronisationstherapie, wenn ich

eine

brauche?

Wenn Du ein Problem mit dem Herzen hast, dann ist es wohl angebracht

sich

dem Thema "Liebe" zu nähern, bzw. einen Lebensstil sich anzueignen bei

dem

das Wesen Liebe wieder zum Menschen kommt. Mein Tipp: Gärtnern.


Ich schreibe, dass es ohne Bildung keine(n) (medizinischen) Versorgung und
Fortschritt gäbe... Und Du sprichst von "gärtnern" als Lösung... Sorry,
das ist doch kümmerlich, dieses ausweichende Antwortschema.

Wenn Du mit der wahren Lösung nicht umgehen kannst, dann mach den Lehrer nicht für Dein Unverständnis verantwortlich. Medizinische Versorgung ist seit jeher jedem gegeben. Dazu braucht es nichts zu tun. Wenn Menschen allerdings sich selbst ein Umfeld aufgebaut haben in dem beispielsweise die Selbstheilungskräfte nicht mehr wirken, dann liegt dies nicht am Mangel der Selbstheilungskräfte sondern an der Dummheit das eigene Biotop zerstört zu haben.

Hast Du mir da gerade gedroht?

Das liegt an Dir: Such Dir aus wie Du meine Sätze verstehst.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du meine Worte so verstehen kannst

und

willst wie sie gemeint sind weil Du dazu Dein Weltbild komplett

zerlegen

bzw. umbauen müsstest und dazu bist Du möglicherweise zu faul oder zu
feige.


Na wenn Du meinst. Ich denke, Du hast mit in diesem Faden von Bienen und
Ameisen geschrieben, die beim Gärtnern die Polizei ersetzen.
Alles so ein wenig infantil. Denn auf die Mörderbande, die ich ins Spiel
gebracht habe, bist Du nie eingegangen.

Wenn Du Mörder in dein Spiel bringst, dann darfst DU auch damit umgehen. Ich bring sie nicht ins Spiel weil ich gerne andere Spiele spiele.

Wenn Du es als "erwachsen" ansiehst "Mörderbanden" ins Spiel zu bringen und dich davor mit einem "Papa Staat" schützen willst, sorry, aber dann bist Du infantil weil Du Dir einen starken Papa wünscht.

Erwarte nicht, dass ich nochmal auf Dein Geschreibsel antworte. Ich hab die Hoffnung eh schon aufgegeben, das Du was verstehst. Mir geht es um die anderen Leser, wobei der Staats-tragende "azur" auch gerne Staat da sehen will wo ich nur Firmen sehe. Aber was solls, ich respektiere Glaubensfreiheit. Glaub Du doch, ich sei infantil, und azur kann glauben, dass es Staaten gibt. Wenn's Euch gefällt, bitte. Doch fair wäre es wenn Ihr meinen Glauben genauso respektiert.

So, und jetzt ab in den Garten, der Frühling ruft!

Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Ohne jetzt ins Detail zu gehen, Konstantin,

Oberbayer @, Donnerstag, 02.04.2015, 09:46 vor 3940 Tagen @ Konstantin 11740 Views

vergiss bitte nicht, wenn Du jetzt wieder in den Wald lernen gehst, am Baum Nr. 5184 Dein Speedport einzustöpseln, damit Du dann auch in der Tiefe des Waldes Dein heimisches WLAN genießen kannst.
Den 2 Meter-Staudamm für die Energieerzeugung hast Du ja schon gebaut...
So können wir zwei in Kontakt bleiben.
Übrigens: Ich erzeuge den Großteil unseres Gemüses und einiges an Eiweißträgern selber. Vor dem Winter lagere ich Äpfel, Möhren, Rettiche, Kartoffeln etc. ein.
Ich kaufe aber im Winter viel frisches Importgemüse dazu. Das setzt nun mal auf dem Dorf eine gewisse Infrastruktur voraus. Die wächst leider nicht im Garten heran...und auch die Bäume des Waldes sind in dieser Hinsicht nicht allzu hilfreich. Du scheinst es da eher wie die DDR-Bürger früher zu halten. Die sind auch mit reichlich Kohlrüben und Kartoffeln über den Winter gekommen.

Der Wald hat Dir gewiss nicht beigebracht, wie man derartig merkwürdige Beiträge in einem Forum schreiben kann. Ich gehe davon aus, dass Du einiges durcheinander bringst. Vielleicht meint ja Dein Kopf etwas anderes, als es Deine Hand dann schreibt... [[hae]]

WLAN habe ich nicht... und kommt nict in meinen Waldgarten

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Donnerstag, 02.04.2015, 10:16 vor 3940 Tagen @ Oberbayer 12004 Views

vergiss bitte nicht, wenn Du jetzt wieder in den Wald lernen gehst, am Baum
Nr. 5184 Dein Speedport einzustöpseln,

hatte ich nicht, hab ich nicht und will ich auch nicht haben

damit Du dann auch in der Tiefe des
Waldes Dein heimisches WLAN genießen kannst.

mein Garten ist Handy- und WLAN-freie Zone!
Ich lebe nicht im Wald, sondern im Waldgarten.

Um mit den Städtern via Internet zu kontakten bin ich nicht im Waldgarten sondern weit weg davon in einer anderen (technischen) Siedlung. Ist mein Dienst für diejenigen, die die Kunde vom Waldgarten lesen wollen. Der Rest kann ja darüber hinwegsehen.

Den 2 Meter-Staudamm für die Energieerzeugung hast Du ja schon gebaut...
So können wir zwei in Kontakt bleiben.

Falsch: Der Staudamm ist fürs Biotop und nicht für "Energieerzeugung" (besser gesagt: Energiewandlung)

Übrigens: Ich erzeuge den Großteil unseres Gemüses und einiges an
Eiweißträgern selber. Vor dem Winter lagere ich Äpfel, Möhren,
Rettiche, Kartoffeln etc. ein.

schön

Ich kaufe aber im Winter viel frisches Importgemüse dazu. Das setzt nun
mal auf dem Dorf eine gewisse Infrastruktur voraus.

Und wenn es diese Infrastruktur nicht gäbe? Würdest Du dann verhungern?
Die aktuelle "Infrastruktur" ist nicht nachhaltig betreibbar und damit nicht als dauerhaft vorhanden zu betrachten.

Die wächst leider
nicht im Garten heran...und auch die Bäume des Waldes sind in dieser
Hinsicht nicht allzu hilfreich.

Wenn Dein Biotop Dich nicht ganzjährig rundumversorgt, dann ist Dein Biotop degeneriert. An der Degenerierung ist möglicherweise auch der Aufbau der (nichtnachhaltigen, technischen) Infrastruktur mit beteiligt gewesen.

Du scheinst es da eher wie die DDR-Bürger
früher zu halten. Die sind auch mit reichlich Kohlrüben und Kartoffeln
über den Winter gekommen.

Hab ich das irgendwo behauptet? Ich GEbrauche durchaus die Möglichkeit Lebensmittel in Geschäften zu kaufen. Ich BRAUCHE es allerdings nicht und strebe danach diese Strukturen immer weniger zu GEbrauchen.

Der Wald hat Dir gewiss nicht beigebracht, wie man derartig merkwürdige
Beiträge in einem Forum schreiben kann.

Du kennst meinen Wald nicht. Aber schön, wenn Du meinst, dass meine Beiträge würdig sind gemerkt zu werden.

Ich gehe davon aus, dass Du
einiges durcheinander bringst. Vielleicht meint ja Dein Kopf etwas anderes,
als es Deine Hand dann schreibt... [[hae]]

Ja, ich weiß, vernetztes Denken kann wirken als ob was durcheinander ist... Das liegt im Auge des Betrachters.

Es ist angenehm immer wieder emails zu bekommen von Lesern meiner Beiträge hier im Forum. Sie bestätigen, dass ich durchhalten soll die Kunde zu vermitteln auch wenn viele im Gelben (noch) nicht verstehen was ich schreibe.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Du hast doch einen Draht zum Coon

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 10:39 vor 3940 Tagen @ Konstantin 11700 Views

...der Instanz, die aus welchen Gründen auch immer glaubt festlegen zu können, was gelbwürdig und was Müllkippe, was dumm und was klug ist. Darum ging es ja in diesem Faden. CM hat Dich besucht und Dich schwer beeindruckt...

Ich würde gerne wissen, ob der Deinen Ausführungen - und ich empfehle jedem Leser, sich Deine Thesen GENAU anzuschauen - den CM-geprüft-Stempel verpassen würde....

Thesen von Dir wie:

Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann der auch zuhause.

Bildung muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung steht. Geh in den Wald, da findest Du alles.

Medizinische Versorgung ist seit jeher jedem gegeben. Dazu braucht es nichts zu tun.

Das "Staat" baut keine Autobahnen, das machen Mitarbeiter von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Wenn ich in meinem Inneren eine Räuberbande entstehen lassen wollte, dann würde diese im Aussen auch auftauchen können. Derzeit habe ich jedoch andere Interessen.
-----------------------------------------------
Ich fasse zusammen: DAS IST MÜLLKIPPE!

Nach allen Maßstäben für sinnvolle Aussagen ist das alles ganz grober Unfug. So infantil wie von einem kleinen Kind.
Sorry, aber ich will mich nicht noch mehr fremdschämen müssen. Das Bullshitometer ist gerade explodiert und ich habe Angst den Verstand zu verlieren, wenn ich weiterhin solche infantilen Spongebob-Schwammkopf-Zitate lesen muss. Das ist doch alles nicht Dein ernst, oder?

"Medizinische Versorgung ist seit jeher jedem gegeben. Dazu braucht es nichts zu tun."

Hattest Du schon einemal einen Unfall oder eine schwere Erkrankung? Haben Dich dann die Eichhörnchen geschient oder Dir ein neues Kniegelenk verpasst?
Solche Fragen kann ich zu JEDER Deiner Kindergarten-Thesen stellen.
Was ist bloß los mit Dir...(?)

Lassen wir es bitte einfach gut sein, OK?

Gruß, B.

P.S. Nicht versehentlich an eine Räuberbande denken, sonst entstehen Räuber aus dem nichts, die dann an Dein haus klopfen. Da hilft dann auch kein gärtnern mehr gegen Asylanten. Mir fehlen echt die Worte...

Deine Aussagen sind nicht glaubwürdig

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Donnerstag, 02.04.2015, 10:59 vor 3940 Tagen @ Bernadette_Lauert 11738 Views

Hallo B.

laut der Angabe in Deinem Profil lautet Dein Benutzername:
Bernadette_Lauert

Ich finde das komisch: Ein Unterstrich im Namen?
Ok, es gibt kreative Menschen.

Laut der Angabe in Deinem Profil lautet dein Ort:
Aldebaran

Laut wiki bezeichnet "Aldebaran":

Aldebaran, ein Stern im Sternbild Stier
Aldebaran (Schiff, 1869), ein ehemaliger Dreimastsegler
Aldébaran-Klasse, eine ehemalige Klasse von Kanonenbooten der französischen Marine

siehe auch
Aldebaran Robotics, ein französischer Roboterhersteller

Deine Ortsangabe ist nicht glaubwürdig. Daher glaube ich weder Deinem Namen noch irgend einer Aussage Deinerseits.

In Deinem Profil ist keine Webseite und keine Adresse angegeben.
Wer auch immer Du bist (Mensch oder Roboter / Mann oder Frau oder Lind oder Person oder ...) und wo immer Du auch bist / lebst / existierts: Du kannst jede Müllkippe verzapfen ohne je erkannt werden zu können. Ich habe eine meiner Webseiten genannt und bin konkret im realen Leben auffindbar. Ich nenne das Schreiben aus der anonymen Deckung heraus: feige.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Genau so sind 'FriedensaktivistInnen' unterwegs

Zarathustra, Donnerstag, 02.04.2015, 10:50 vor 3940 Tagen @ Konstantin 12225 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 02.04.2015, 11:05

Niemand hat hier auch nur annähernd derart viele User zur persönlichen persona non grata erklärt, mit der man nicht mehr diskutieren will, wie Frau B.L.; und dies in dieser kurzen Zeit ihrer Anwesenheit. Rekord!
Eindrücklicher kann man den ständig postulierten Friedensaktivismus nicht mehr ad absurdum führen.
Konstantin, Du bist auf einem verdammt guten Weg! Du hast die Abhängigkeit vom Staat (Organisierte Gewalt) nicht nur im Kopf überwunden, sondern zu einem beachtlichen Teil auch in Taten. Das unterscheidet Dich von den meisten von uns, auch von mir. Chapeau dafür! Du bist schon weiter als wir.

Grüsse, Zara

Danke @Zara, da kann ich Dir ausnahmsweise einmal vollumfänglich zustimmen. Und @Konstantin...

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 02.04.2015, 11:07 vor 3940 Tagen @ Zarathustra 11739 Views

Konstantin, Du bist auf einem verdammt guten Weg! Du hast die
Abhängigkeit vom Staat (Organisierte Gewalt) nicht nur im Kopf
überwunden, sondern zu einem beachtlichen Teil auch in Taten. Das
unterscheidet Dich von den meisten von uns, auch von mir. Chapeau dafür!

Grüsse, Zara

Ja, genauso sehe ich das inzwischen auch.
An @Konstantin: Danke für Dein Engagement hier, von Dir kann so mancher noch was lernen - vielleicht schaffe ich es auch einmal zu einem Deiner "Events" (mir fällt gerade kein passendes Wort dafür ein).

--
Beste Grüße

GRIBA

Gewaltanwendung, um was verkaufen zu können...

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Donnerstag, 02.04.2015, 11:29 vor 3940 Tagen @ Zarathustra 11448 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 13:56

Hallo Zara,

danke für die Blumen. Allerdings finde ich in mir noch gehörig viele Spuren dessen, was andere als den "Staat" bezeichnen. Bei diesem Ansatzpunkt in mir habe ich allerdings auch gute Möglichkeiten den Hebel anzusetzen.
:)

Zu BL: Er/Sie/Es gehört wohl zu denen, die bereit sind anderen die Knochen einzuschlagen um dann die Apparatemedizin verkaufen zu können. Passend ist auch das Drohen mit Räubern, um Schlösser und Pistolenträger anzubieten.

Als Gärtner wirkt das auf mich wie jemand, der anderen die Apfelbäume umsägt, um dann Äpfel verkaufen zu können. Und wenn dann der Gärtner behauptet, dass es kostenlose Äpfel geben würde, wenn nicht dauernd ein paar Verrückte die Bäume absägen würden, dann wird dieser noch als verrückt dargestellt, weil doch keine Äpfel auf Baumstümpfen gedeihen, sondern nur in den Kisten des Händlers...

Wie gesagt: Wenn das Biotop kaputt gemacht ist, dann braucht man vieles zum überleben. Dann ist die Abhängigkeit da. Der Weg daraus ist jedoch nicht der Weg, neue und größere Abhängigkeiten aufzubauen oder die vorhandenen als gottgegeben festzuhalten.

Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Der schwarze Ritter

Dismas der Schurke @, Donnerstag, 02.04.2015, 12:41 vor 3940 Tagen @ Zarathustra 11516 Views

FemenInna präsentiert sich kohärenterweise auch nicht als
Friedensapostel

So oft, wie Bernadette Dir hier schon virtuell die Hosen runtergezogen hat, können wir sie doch ruhig als Kämpferin durchgehen lassen, meinst Du nicht?

Aber Kampfgeist hast Du ja auch. Und erinnerst darin sogar ein wenig an diesen unerschrocken Recken ganz in Schwarz. "Der schwarze Ritter triumphiert immer"! [[freude]]

Originell

Zarathustra, Donnerstag, 02.04.2015, 12:58 vor 3940 Tagen @ Dismas der Schurke 11420 Views

FemenInna präsentiert sich kohärenterweise auch nicht als
Friedensapostel


So oft, wie Bernadette Dir hier schon virtuell die Hosen runtergezogen
hat,

Ja, das glaubt sie vermutlich. Wollte uns gleich am Start schon den Debitismus und das Patriarchat erklären.

können wir sie doch ruhig als Kämpferin durchgehen lassen, meinst Du
nicht?

Jedenfalls nicht als Friedensaktivistin, als die sie sich gerne präsentiert. Sag' ich doch.

Aber Kampfgeist hast Du ja auch. Und erinnerst darin sogar ein wenig an
diesen unerschrocken
Recken ganz in Schwarz
. "Der schwarze Ritter triumphiert immer"!
[[freude]]

Nachdem ich den hier schon ein gefühltes Dutzend mal verlinkt habe, verlinkst Du ihn auch noch? Sehr originell!

Du hoffst wohl noch auf ein Date?

Centao @, Donnerstag, 02.04.2015, 13:01 vor 3940 Tagen @ Dismas der Schurke 11421 Views

Na Schurke,

dümmer kann man sich kaum in die Breche schmeißen, schon bei @Konstantin, auch wenn er manchmal etwas merk-, aber auch denkwürdiges schreibt..

Nur, von ihm konnte ich bisher viel lernen!


Nochmal das wesentliche in @Zara's Aussage, ehe es durch Deine harmlose Stichelei verloren geht:

"Niemand hat hier auch nur annähernd derart viele User zur persönlichen persona non grata erklärt, mit der man nicht mehr diskutieren will, wie Frau B.L.; und dies in dieser kurzen Zeit ihrer Anwesenheit. Rekord!
Eindrücklicher kann man den ständig postulierten Friedensaktivismus nicht mehr ad absurdum führen."

Das macht sie (es, er) offensichtlich professionell..

Gruß,
CenTao

Plane Schurkenstück. Willst Du mitmachen, Dismas?

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 13:13 vor 3940 Tagen @ Dismas der Schurke 11515 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 13:18

Du magst Dich Schurke nennen, Dismas, aber ich glaube, Du bist einer von den Guten.
Vielleicht willst Du bei einem empirischen Schurkenstück mitmachen... (Alles für die Wissenschaft!!!)

Meine täglichen Rituale widme ich zwar eigentlich dem Buttergott, meist morgens zum Frühstück...

Aber die Damen und Herren aus der Wald- und Bonobo-Eso-Szene hier haben eine interessante andere Religion ins Spiel gebracht:

Konstantin:
"Wenn ich in meinem Inneren eine Räuberbande entstehen lassen wollte, dann würde diese im Aussen auch auftauchen können. Derzeit habe ich jedoch andere Interessen."

So hatte Konstantin begründet, dass ihm auch ohne Polizei niemals Gefahr vor Schurken drohe.

Nachdem weitere Diskutanten (?Disko-Tanten?) offenbar solche Thesen für plausibel halten und nicht wie ich für ein infantiles Spongebob-Schwammkopf-Zitat, will ich etwas ausprobieren.

Heute um Mitternacht werde ich mit meinen Gedanken eine Räuberbande in meinem Inneren entstehen lassen. Es sollen aber keine echten Schurken sein, sondern eher so nette wie Du. Sie sollen an der alten Eiche in Waldhessen erscheinen aber niemandem etwas tun. Nur ein wenig auf alte Töpfe schlagen und dabei betrunkene Lieder gröhlen und durch die Ortschaft laufen. Machst Du mit?

@Konstantin: Du sagst bitte Bescheid, ob diese Manifestation aus dem Inneren geklappt hat. Falls ja nehme ich das mit dem infantilen Spongebob-Schmammkopf-Zitat zurück.

Wie ist das denn eigentlich... Verschwinden die imaginierten Schurken auch irgendwann wieder von selbst?

Gruß, B.

Deine Innenwelt formt Deine Außenwelt und nicht meine!

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Donnerstag, 02.04.2015, 17:22 vor 3940 Tagen @ Bernadette_Lauert 11453 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 20:43

Heute um Mitternacht werde ich mit meinen Gedanken eine Räuberbande in
meinem Inneren entstehen lassen.

Willst Du mich bedrohen?
Na, dann wird langsam klar, welcher Geist Dich besessen hat.

Es sollen aber keine echten Schurken sein,
sondern eher so nette wie Du. Sie sollen an der alten Eiche

Ich weiß zwar nicht, welchen Ort Du meinst, aber es ist ja auch Dein Ding.

in Waldhessen

Ach, Du wohnst auch in Waldhessen?

erscheinen aber niemandem etwas tun. Nur ein wenig auf alte Töpfe schlagen
und dabei betrunkene Lieder gröhlen und durch die Ortschaft laufen.

Was jetzt, an der alten Eiche oder durch die Ortschaft?

Machst
Du mit?

@Konstantin: Du sagst bitte Bescheid, ob diese Manifestation aus dem
Inneren geklappt hat. Falls ja nehme ich das mit dem infantilen
Spongebob-Schmammkopf-Zitat zurück.

Deine Gedanken sollen sich in meinem Leben materialisieren? Das passiert angenehmerweise nicht. Vergiss es einfach. Habe im Übrigen aus Paraguay e-Post bekommen: "Du wirst mit Deinen Ansichten und Meinungen dort nicht verstanden werden. Die Gedankengeschwindigkeit der meisten ist viel zu langsam. Aus meiner Sicht wirfst Du Perlen vor die Säue.
Dir und dem Waldgartendorf alles Liebe aus Paraguay"

Und wenn Du jetzt nicht mal weißt, was "Gedankengeschwindigkeit" ist, dann ist das auch ok. Menschen in Paraguay verstehen mich besser.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

@Bernadette und @Konstantin: Warum tragt ihr

Arvid @, Donnerstag, 02.04.2015, 17:35 vor 3940 Tagen @ Konstantin 11418 Views

das öffentlich aus? Wen aus dem Publikum meint ihr damit einen Gefallen zu tun?

Ihr könntet euch privat anschreiben und dem Mitteilungsbedürfnis wäre genüge getan - oder geht es doch um Eitelkeit.

So, mit nur hingeworfenen Worten und ohne echte Argumente, macht ihr diese Plattform tendenziell kaputt.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Bitte nicht aufhören!

Rybezahl, Donnerstag, 02.04.2015, 21:45 vor 3940 Tagen @ Konstantin 11152 Views

Einige Leute werden dir sicherlich sehr dankbar sein, weil sie etwas lernen können oder konnten! Also bitte nicht aufhören!

Da hat mal jemand eine Alternative und was ist die Reaktion? Ich verstehe ich es nicht. VÖLLIG UNVERSTÄNDLICH!

Nicht-Realisieren von Staat

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Freitag, 03.04.2015, 01:42 vor 3940 Tagen @ Rybezahl 11058 Views

Einige Leute werden dir sicherlich sehr dankbar sein, weil sie etwas lernen
können oder konnten! Also bitte nicht aufhören!

Da hat mal jemand eine Alternative und was ist die Reaktion? Ich verstehe
ich es nicht. VÖLLIG UNVERSTÄNDLICH!

Hallo Rybezahl
und natürlich: Hallo Konstantin! und all die anderen...

Ich bin sehr glücklich über Konstantins Beiträge.
In den letzten Wochen und Monaten beginne ich in kleinen 'Verständniseinheiten' Permakultur mit seinen Implikationen zu erfassen. Mir scheint, es ist genau eine der ganzheitlichen Möglichkeiten, wie man sich vom 'System' abwendet, ohne es zu bekämpfen. Es ist mehr als eine Alternative. Es ist Nicht-Tun von Staat (bezieht sich auf das Zitat unten in meinem Startbeitrag für einen langen Thread).

Und Konstantin versteht es, genau diesen Aspekt des 'Nicht-Etablierens von Staat' auf seine Art zu vermitteln. Dass dies den Staatsoptimierern nicht behagt oder von diesen auch gar nicht verstanden werden kann, ist wohl zwangsläufig.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Sorry, Konstantin... Ich will ganz offen sein... @ALLE_DIE_ES_INTERESSIERT_IM_FADEN

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 22:41 vor 3940 Tagen @ Konstantin 11346 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 22:55

Hab jetzt ein schlechtes Gewissen, dass ich Dich so krass angegangen bin.
Als ich gestern Deine Thesen las, hätte ich nie gedacht, dass Du das ernst meinst. Für mich war das reines Rumtrollen. Wirklich. Sorry für´s fies drüber Lustigmachen.

Ich meine, überleg Dir mal, was Du geschrieben hast:

Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann der [Asylant]auch zuhause. [Whaaaaat?]

Begründung für: keine Staatsgenzen

Bildung muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung steht. Geh in den Wald, da findest Du alles.

Begründung für: keine staatl. Schulen, Unis

Medizinische Versorgung ist seit jeher jedem gegeben. Dazu braucht es nichts zu tun.

Begründung für: kein staatl. Gesundheitswesen.

Das "Staat" baut keine Autobahnen, das machen Mitarbeiter von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Begründung für: keine staatl. Infrastruktur

Wenn ich in meinem Inneren eine Räuberbande entstehen lassen wollte, dann würde diese im Aussen auch auftauchen können. Derzeit habe ich jedoch andere Interessen.

Begründung für: keine polizeilich organisierte innere Sicherheit

Und das ist nur eine Auswahl...

Da sich inzwischen abzeichnet, dass das Dein voller Ernst ist, tut es mir leid. Wenn das wirklich Deine Überzeugungen sind, war das respektlos, sich so darüber lustig zu machen. Aber lies Dir bitte nochmal durch, was Du da alles geschrieben hast. Versuche zu verstehen, warum Thesen wie "Bildung muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung steht. Geh in den Wald, da findest Du alles." auch Gegenreaktionen auslösen können. Auch die Medizinische Versorgung willst Du dem Wald überlassen. Für viele ist das völlig abstrus.

Ich erwarte ja nicht, dass Du aus dieser Staatsabschaffungsideologie so schnell aussteigen kannst. Sie ist es, die Dich dazu treibt, auf ganz normale Fragestellungen des menschlichen Lebensalltages, welche *huibuh* via staatlicher Institution organisiert wurden, immer nur mit "WEG!" zu antworten. Auch wenn das Zepter der Macht dann halt einfach an Player in einer gut vernetzten Konzernwirtschaft übergeht...

...dem die Infrastruktur...

...der Bildungssektor...

...das Gesundheitswesen...

...das Rentensystem...

...alles...

...übergeben wird, durch privatisierende Staatsabschaffung.

Hast Du gewusst, dass das Wort "privatisieren" aus dem Lateinischen kommt und deswegen so gut passt, weil es "befreien" aber eben auch "berauben" heißt. Heute und hier auf dem Planeten namens Erde ist die erste Wortbedeutung die Lesart, die zweite die Wahrheit.

Alle Bereiche von Infrastruktur bis Rente, die sie sich noch krallen wollen, werden genauso mafiotisch werden, wie es jetzt bereits die Finanz-Mafia, die Konzern-Medien-Mafia oder die Pharma-Mafia sind.

Zur aktuellen Empirie:
1. Ukraine
Kann man alles wunderbar in der Oligarchen-Ukraine beobachten, wenn man mit offenen Augen hinblickt. Wie sich alles unter den Nagel gerissen wird.
2. Griechenland
Der Staat Griechenland ist auch kaputt. Nach der Militärdiktatur haben die keinen soliden Staat hinbekommen. Die Schuld der vielen arbeitslosen Griechen heute? Schwer zu beziffern. Jedenfalls wird über den IWF auch das Land geplündert. Stichwort "privare". (siehe dazu Schuhmann-Doku oder aktuelle Anstalt).

Diese Scheuklappen bitte abnehmen, sonst bekommst Du die Realität nicht ganz mit.

Fazit:
Es gibt da Gegenargumente zur anarchokapitalistischen Marschroute, die nur eine Kampfparole kennt: "Staat weg!". Fragestellungen aus diesem Themenkomplex lassen sich nicht so - aus meiner Sicht - sinnentleert-realitätsfern abtun, wie Du es getan hast. Da gibt es - sagen wir mal - begründeten Diskussionsbedarf.

Kann mit Dir beispielsweise für den Anfang über einen schlanken Staat gesprochen werden oder läuft immer alles auf den Wald raus?

Ich hege jedenfalls keine schlechten Absichten, wenn ich darauf hinweise, dass diese Aspekte der Realität (Konzernoligarchietendenz) in Deinen Ausführungen nicht berücksichtigt wurden.

Die Welt ist voller gemachter Failed States. Aus meiner Sicht ist es gefährlich, auch noch dafür zu kämpfen, dass Deutschland auch so einer wird.

Sorry für das Ungemach, Konstantin.
Ich will friedlich in Ostern gehen.

Gruß, B.

Macht, Staat und Mensch

nemo, Donnerstag, 02.04.2015, 23:20 vor 3940 Tagen @ Bernadette_Lauert 10998 Views

Hallo B.

Hat doch alles nichts genützt, was diese Staats-Gesellschaft da aufgebaut
hat. Die Leute werden trotz Bildung und Gesundheitssystem immer kränker
und verrückter. Nicht nur gefühlt, auch in der Statistik. Die Menschen werden
auch immer ärmer, vor allem Rentner. Und in diesem Augenblick rollt die
US Armee mit Panzern durch die Balkanländer und bringt die Europäer
auf Kriegskurs. Das scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein, dass der
aufgeklärte Bildungsbürger mit seinen eingebildeten Errungenschaften
schlafend und machtlos in einem neuen Inferno endet, in dem alles
was er über Jahrzehnte aufgebaut hat, innerhalb von ein paar Monaten
wieder in Schutt und Asche gelegt wird.

Unterm Strich ist es also nicht weit her damit. Man sollte am besten noch
mal ganz neu über das Thema Macht, Staat und Mensch nachdenken.

Unter diesen Gesichtspunkten machen Konstantins Gedanken erst
Sinn. Man muss allerdings mit dem Denken ganz am Anfang
beginnen. Dort wo es noch keinen Staat gab, der das Leben der
Gesellschaft organisieren wollte.


Gruß
nemo

Grundsätzlich... Okay, warum nicht... Wichtig wäre nur...

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 23:32 vor 3940 Tagen @ nemo 10858 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 02.04.2015, 23:39

mal ganz neu über das Thema Macht, Staat und Mensch nachdenken.

...dass es jetzt aktuell Handlungsbedarf gibt. Du sprachst die Kriegsgefahr selbst an. Gefahr im Verzug. Daher muss man sich mit der Realität beschäftigen. Die Thesen über die ich lachte sind eher realitätsfern. Das ist ja gerade der Punkt.

Unter diesen Gesichtspunkten machen Konstantins Gedanken erst
Sinn. Man muss allerdings mit dem Denken ganz am Anfang
beginnen. Dort wo es noch keinen Staat gab, der das Leben der
Gesellschaft organisieren wollte.

Von mir aus, wobei ich aus den genannten Gründen nicht nur in Richtung Wald denken würde und dass uns der mit Bildung und Medizin versorgt. Und vor Gewalt schützt mich, diese nicht innerlich zu manifestieren... Das ist halt eher... unwahr... Sagen wir: Ich hab halt da so meine Zweifel, dass "Zurück in den Wald" und "Staat abschaffen" aktuell weiterhilft, bei den drohenden Gefahren und den Phänomenen der Konzernoligarchie.
Ich denke daher eher, dass hier der Weg liegt. Dass die Machtpyramide umgedreht werden muss, statt lediglich alles in die Oligarchie reinzuverkaufen: https://www.youtube.com/watch?v=e_94-CH6h-o (Kruse, 3:33m)

Gruß, B.

Ganz ohne romantische Verklärung

nemo, Donnerstag, 02.04.2015, 23:52 vor 3940 Tagen @ Bernadette_Lauert 10924 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 03.04.2015, 00:00

Intelligente Computernetzwerke sind nützlich, klar, aber die grundlegenden
Gedanken gehen viel weiter. Z.B. was ist Krankheit? Was ist Bildung?
Was ist der Sinn symbiotischer Netzwerke? Wie z.B. im Wald.

Wir haben das teuerste Gesundheitssystem der Welt und es kann uns
nicht zu der Erkenntnis bringen, dass Krankheit eine Reaktion des
Körpers ist, die er selbst wieder heilen kann, wenn man ihm die
Chance dazu gibt.

Vielleicht kennst Du den Film: „Frühling, Sommer, Herbst und Winter°
Falls nicht, schau ihn Dir mal an und dann verstehst Du vielleicht,
was man alles in einer einsamen Hütte auf einem See lernen kann.

Ganz ohne romantische Verklärung

Gruß
nemo


// Edit: Gewalt und Krankheit sind übrigens Symptome der Zivilisation.
Sie sind nicht einfach so vorhanden. Hier lohnt sich wirklich ein Blick in
den Regenwald.

Steinzeitlicher Frauenraub - das Massaker von Thalheim

Olivia @, Freitag, 03.04.2015, 07:44 vor 3939 Tagen @ nemo 10976 Views

nemo


// Edit: Gewalt und Krankheit sind übrigens Symptome der Zivilisation.
Sie sind nicht einfach so vorhanden. Hier lohnt sich wirklich ein Blick
in
den Regenwald.

.........................

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1007573/

--
For entertainment purposes only.

Ursachenforschung

nemo, Freitag, 03.04.2015, 09:49 vor 3939 Tagen @ Olivia 10741 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 03.04.2015, 09:54

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1007573/


Hallo Olivia,

das ist jetzt nicht Dein ernst oder? Über die Gründe und Ursachen, die vor 7000 Jahren
zu einem Gemetzel mit 34 Toten geführt haben, sollten wir besser nicht spekulieren.

Wir können ja noch nicht einmal die Gründe und Ursachen eines Flugzeugabsturzes
vor einer Woche klären. Und auch über die Ursachen, die zum 1. und 2. Weltkrieg
geführt haben, gibt es ganz unterschiedliche Auffassungen.

Wir erkennen zum großen Teil nicht mal das Dilemma unserer Gegenwart. [[zwinker]]

Was übrigens nach Meinung einiger Leute das Hauptproblem des Menschen ist.

Gruß
nemo

Keine Spekulation sondern Zusatzinformation!

Olivia @, Samstag, 04.04.2015, 12:52 vor 3938 Tagen @ nemo 10049 Views

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1007573/

....................

Wir können ziemlich viel, wenn wir denn könnten.

Diese Untersuchungen sind übrigens ziemlich interessant und auf dem derzeitigen Stand der Wissenschaft. Sie basieren auf Vergleichen der DNA.
Es gibt auch einen ausführlichen Fernsehbericht darüber.

--
For entertainment purposes only.

Ohne Staat

Rybezahl, Freitag, 03.04.2015, 02:48 vor 3940 Tagen @ Bernadette_Lauert 11039 Views

Auch wenn das Zepter der Macht dann halt einfach an Player in
einer gut vernetzten Konzernwirtschaft übergeht...

Ohne Staat gibt es keine Konzernwirtschaft, weil der Staat es ist, der diese gebiert. Oder umgekehrt: Sollte die Macht durch Abschaffung des Staates an diese Konzernwirtschaft übergehen, dann ist diese Konzernwirtschaft der Staat. Sie würde genau das machen, was "der Staat" macht: Gesetze erlassen, Polizei installieren, Finanzämter aufbauen. Das sind zwei Seiten einer Münze. Ei oder Henne?

Staat = Konzernwirtschaft. Konzernwirtschaft = Staat.


Was wir in Zukunft wirklich brauchen sind heterarchische Organisationsstrukturen.

Sammlungswürdig formuliert, Rybezahl - in aller Kürze!

Zarathustra, Freitag, 03.04.2015, 12:03 vor 3939 Tagen @ Rybezahl 10759 Views

Auch wenn das Zepter der Macht dann halt einfach an Player in
einer gut vernetzten Konzernwirtschaft übergeht...


Ohne Staat gibt es keine Konzernwirtschaft, weil der Staat es ist, der
diese gebiert.
Oder umgekehrt: Sollte die Macht durch Abschaffung des
Staates an diese Konzernwirtschaft übergehen, dann ist diese
Konzernwirtschaft der Staat. Sie würde genau das machen, was "der Staat"
macht: Gesetze erlassen, Polizei installieren, Finanzämter aufbauen. Das
sind zwei Seiten einer Münze. Ei oder Henne?

Staat = Konzernwirtschaft. Konzernwirtschaft = Staat.

Bravissimo. Einige begreifen den Debitismus (Kollektvismus/Idiotismus) sehr schnell; einige ein bisschen später, andere nie.


Was wir in Zukunft wirklich brauchen sind heterarchische
Organisationsstrukturen.

Ja, und wenn da einer vorausgeht und diese Erkenntnis auch in Taten umzusetzen sich erdreistet, wie der Konstantin, dann werden einige Leute rasend und ausfällig, weil sie sehen, wie weit entfernt sie selber sind von der einzig nachhaltig möglichen Art und Weise der Existenz dieser Spezies. Also erst gar nicht damit anfangen und unbedingt an der Idee und am Konstrukt der Organisierten Gewalt festhalten! Ohne Ende bis zum Ende ...

Da bin ich ja beruhigt

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 03.04.2015, 13:07 vor 3939 Tagen @ Zarathustra 10753 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 14:50

Was wir in Zukunft wirklich brauchen sind heterarchische
Organisationsstrukturen.


Ja, und wenn da einer vorausgeht und diese Erkenntnis auch in Taten
umzusetzen sich erdreistet, wie der Konstantin, dann werden einige Leute
rasend und ausfällig, weil sie sehen, wie weit entfernt sie selber sind
von der einzig nachhaltig möglichen Art und Weise der Existenz dieser
Spezies. Also erst gar nicht damit anfangen und unbedingt an der Idee und
am Konstrukt der Organisierten Gewalt festhalten! Ohne Ende bis zum Ende
...

So lange wir nach wie vor altgriechische Fremdwörtwer brauchen

- heterarchisch
- Organisation
- Struktur
- Existenz
- Spezies
- Konstrukt

genau so lange benötigen wir Menschen, die diese Fremdwörter in ihrem Sinne festlegen und ihre Einkünfte aus ihrer Festlegungsmacht erzielen.
Es wird sich also nichts Grundsätzliches ändern.

Nur die Dummbeutel begreifen das halt nicht und jagen ihr Leben lang hinter "Alternativen" her, die doch nichts anderes sind als alter Wein in neuen Schläuchen. [[euklid]]

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Was sich bestimmt nie ändern wird, ist ..

Zarathustra, Freitag, 03.04.2015, 13:18 vor 3939 Tagen @ Mephistopheles 10719 Views

... ein Mephistopheles, der seine notorischen Gegenreden selber als originell betrachtet.


Nur die Dummbeutel begreifen das halt nicht und jagen ihr Leben lang
hinter "Alternativen" her, die doch nichts anderes sind als alter Wein in
neuen Schläuchen. [[euklid]]

Gruß Mephistopheles

Ja, ich weiß, deinen Topos von der "notorischen Gegenrede" gebrauchst du immer, wenn du die Aussage nicht begriffen hast

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 03.04.2015, 14:00 vor 3939 Tagen @ Zarathustra 10587 Views

... ein Mephistopheles, der seine notorischen Gegenreden selber als
originell betrachtet.

Die Aussage war schlicht und einfach, dass neue Sachverhalte eine neue Sprache benötigen.
Wird die altbekannte Sprache verwandt, so liegt die Folgerung auf der Hand, dass es sich um nichts Neues, sondern um Bauernfängerei handelt.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Belege?

Zarathustra, Freitag, 03.04.2015, 15:02 vor 3939 Tagen @ Mephistopheles 10632 Views

... ein Mephistopheles, der seine notorischen Gegenreden selber als
originell betrachtet.


Die Aussage war schlicht und einfach, dass neue Sachverhalte eine neue
Sprache benötigen.
Wird die altbekannte Sprache verwandt, so liegt die Folgerung auf der
Hand, dass es sich um nichts Neues, sondern um Bauernfängerei handelt.

Behauptung ohne Beleg. Jeder Wandel baut auf dem Bestehenden auf.

In der Zivilisation ist jede Wandlung nur die Verschlimmerung des Problems

Nonpopulo @, Freitag, 03.04.2015, 21:16 vor 3939 Tagen @ Zarathustra 10342 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 21:19

Wo ich so einen Gedanken nur herhaben könnte? [[zwinker]]

Ausserdem, geschätzter Zara, bist du doch der Gegenredner par excellence im Gelben und lässt keine Gelegenheit dazu aus. Kürzlich hast du sogar selber gesagt, du schriebst hier nur gegen die Putin-Versteher, weil es zuviele davon hat. In einem anderen Forum schriebest du gegen die MSM-Versteher (oder so ähnlich).

Frohe Ostern dir und allen Gegen-, Für- und Frei-Rednern.

Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Gegenreden

Zarathustra, Sonntag, 05.04.2015, 10:06 vor 3937 Tagen @ Nonpopulo 9851 Views

Wo ich so einen Gedanken nur herhaben könnte? [[zwinker]]

Nein, Zivilisation als die schlechteste aller möglichen Welten hebt sich hin und wieder auf, sobald sie nicht mehr schlechter werden kann als die schlechteste unter den möglichen. Alles hat Grenzen.

Ausserdem, geschätzter Zara, bist du doch der Gegenredner par excellence
im Gelben und lässt keine Gelegenheit dazu aus.

Nein, ich rede nicht 'mal so, mal anders', nur um der Gegenrede willen.

Kürzlich hast du sogar
selber gesagt, du schriebst hier nur gegen die Putin-Versteher, weil es
zuviele davon hat.

Ja, wenn hier den US-Neocon applaudiert würde und nicht jenen aus der SU, dann müsste man jenen entgegentreten.
Weil das ja klar ist...


Grüsse, Zara

Wie meinen? (edit)

Rybezahl, Freitag, 03.04.2015, 14:13 vor 3939 Tagen @ Mephistopheles 10486 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 14:33

so lange wir nach wie vor altgriechische Fremdwörtwer brauchen

- heterarchisch
- Organisation
- Struktur
- Existenz
- Spezies
- Konstrukt

genau so lange benötigen wir Menschen, die diese Fremdwörter in ihrem
Sinne festlegen und ihre Einkünfte aus ihrer Festlegungsmacht erzielen.
Es wird sich also nichts Grundsätzliches ändern.

Ich weiß ehrlich nicht, was du sagen willst. Mir ist es doch egal, wie man das, wofür das Wort steht, bezeichnet. Wollen wir uns vor jeder Diskussion erst auf ein ganz bestimmtes Wörterbuch einigen oder reicht dir der Verweis auf Wikipedia? Oder schwebt dir eine ganz neuartige Definition vor?

Und es ist nicht richtig, dass neue Sachverhalte neue Bezeichnungen benötigen. Man kann neue Bezeichnungen für neue Ideen oder Ideenkomlexe oder Sachverhalte erfinden, muss man aber nicht. In der Regel findet sich eine Bezeichnung im historischen Lauf der Geschichte von selbst.

Oder schlägst du etwa die Abschaffung der phösen Sprache vor?

Ach du meinst denken und gärtnern widersprechen sich! Na dann... (oT)

Rybezahl, Freitag, 03.04.2015, 14:56 vor 3939 Tagen @ Mephistopheles 10618 Views

- kein Text -

Diesmal wird alles ganz anders

Uwe @, Freitag, 03.04.2015, 22:50 vor 3939 Tagen @ Zarathustra 10596 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 23:40

@Zarathrusta:«Ja, und wenn da einer vorausgeht und diese Erkenntnis auch in Taten umzusetzen sich erdreistet, wie der Konstantin, dann werden einige Leute rasend und ausfällig, weil sie sehen, wie weit entfernt sie selber sind von der einzig nachhaltig möglichen Art und Weise der Existenz dieser Spezies.

Also erst gar nicht damit anfangen und unbedingt an der Idee und am Konstrukt der Organisierten Gewalt festhalten!»

Guten Tag, @Zarathrusta,

nachdem Du dich selbst hier als Theoretiker in Bezug auf die Überwindung von Kollektvismus/Idiotismus (Zitat @Zarathrusta: «… die Abhängigkeit vom Staat (Organisierte Gewalt) nicht nur im Kopf überwunden, sondern zu einem beachtlichen Teil auch in Taten. Das unterscheidet Dich von den meisten von uns, auch von mir …» Zitatende) bezeichnet und ich mir nun erkläre, warum Deinerseits von einer Antwort zu meiner Frage Abstand genommen wurde, möchte ich dennoch nochmals versuchen den Faden aufzunehmen.

Doch einleitend hier die von Dir hier veröffentlichte Sicht auf vermeintliche Einstellungen anderer (siehe stellvertretend einleitendes Zitat oben), die m. E. über die Jahre hier im Forum zu dem geführt hat, was hier Oberthema ist, da es bei mir so ankommt, als wenn nach der Eintönigkeit der Gebetsmühle oder aber auch reflexartig immer das Gleiche wiederholt wird und das seit Jahren und diese Widerholung damit nach meinem Empfinden ein Baustein zur "Kippgefahr" darstellt. Gelungen ist es mir allerdings auch nicht aus Deinen Vorstellungen etwas für meine Gedanken zu erhalten. Doch das ist wohl dann mein Unvermögen.

Was Konstantin mit seinem Waldgartendorf als Lebensplanung mit seinen Kommilitonen umsetzt, halte ich für erstrebenswert. Ein funktionierendes Netzwerk bildet die Grundlage, wie auch im "staatlichen" Leben, nur eben, dass ihre Verknüpfungen wohl anders "geknotet", von anderer Qualität sind.

Ich hoffe du erwiderst jetzt nicht flach "Also erst gar nicht damit anfangen …", wenn ich darauf hinweise, dass alle bisherigen Familienlandsitz-Siedlungen, und dazu gehört wohl auch das Waldgartendorf, in "sicheren" (Rechts-)Staaten eingebettet sind und Konstantin selbst einen Interessierten darauf hinweist, dass eine Rechtsform zu beachten sei. Ich habe das Empfinden, dass die alternative, vermeintlich auch in der Staatenlosigkeit funktionierende Idee unter "Laborbedingung" - bei weitestgehender Ausklammerung von Störungen (Rechtsunsicherheiten) - umgesetzt werden können.

Was könnten Störungen sein? In meinen Überlegungen – bestimmt nicht vollendet - schreibe ich da
1. 1ha pro Mensch (aus Leitfaden zum Projekt Waldgartendorf, Seite 4) erfordert am Rechenbeispiel für die Bundesrepublik ca. 81 Mio ha Boden (=verwertbares Gelände). Für dasselbe Land wird allerdings nur eine Gebietsfläche von 357.340 km^2 (~ 36 Mio. ha) ausgegeben (hierin enthalten auch Flächen, deren Boden lagebedingt nicht oder nur erschwert im gewollten Sinn nutzbar sind).
2. Aus 1. wird es, bei genügender Dichte, zu Ausgleichen zwischen "Waldgartendörfern" kommen müssen, die eben nicht diesen 1 ha/Mensch nutzen können (im hiesigen Staatswesen heißt es Länderfinanzausgleich, der im Idealfall sichern soll, dass auch unterentwickelte Regionen Perspektiven haben, damit sich in jeder nutzbaren Region Gesellschaften halten (Vermeidung von "Völkerwanderungen").
3. Aus 2. ist jedoch anzunehmen (muss nicht so sein, aber nach meinem derzeitigen Menschenbild eher wahrscheinlich), dass es zu "Koalitionen einzelner Regionen" kommen kann, um verfügbare Ressourcen im angestrebten Sinne nutzen zu können.
4. Schließlich besteht die Möglichkeit der "Völkerwanderung" mit ihren bekannten Auswirkungen.

An diesem Punkt möchte ich die Entwicklungsmöglichkeiten nicht weiter spezifizieren um jede Denkrichtung auch in mir zu zulassen.

Versuch ich mir jedoch das "Modell des Waldgartendorfes" in die "vorstaatliche" Ära zu setzen, so bin ich mir nicht sicher, ob es tatsächlich mit Sippen und vorstaatlichen Gesellschaftsformen etwas zu tun hat, allein schon wegen der zwischenzeitlich durchlebten und prägenden Epochen.

Nehme ich jedoch als vorstaatliche Form die heterarchische Organisationsstruktur an, so bleibt wohl unstrittig festzustellen, dass die Entwicklung aus ihr heraus sich mit heutigem Stand eben zum Staat entwickelt hat. Daher war ich so interessiert an Deinen Gedankengängen zum praktikablen Weg hin zur und zum Erhalt dieser "staatenlosen" Gesellschaft.

Gruß,
Uwe

wenn Du von uns schon Zahlen zitierst, dann bitte etwas genauer!

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Samstag, 04.04.2015, 00:15 vor 3939 Tagen @ Uwe 10381 Views

Hallo Uwe,

danke für Deine Beschäftigung mit unseren Gedanken. Jedoch scheint es mir, dass Du etwas schnell die Texte überflogen hast.

Was könnten Störungen sein? In meinen Überlegungen – bestimmt nicht
vollendet - schreibe ich da
1. 1ha pro Mensch
(aus Leitfaden zum Projekt Waldgartendorf, Seite 4) erfordert am
Rechenbeispiel für die Bundesrepublik ca. 81 Mio ha Boden (=verwertbares
Gelände).

Diese Berechnung ist falsch.
Auf der genannten Seite steht:

"Der ökologische Fußabdruck in Deutschland beträgt im Durchschnitt pro Mensch ca. 4,5 global-Hektar. Die Biokapazität liegt in Deutschland jedoch nur bei ca. 2 global-Hektar pro Mensch. (2 global-Hektar sind umgerechnet auf Deutschland sogar nur ca. 0,5 ha = 5000m² weil hierzulande die Böden (noch) viel produktiver sind als z.B. in der Wüste.)

Eine Familie mit beispielsweise 7 Menschen (3 Generationen) beansprucht derzeit mehr als 31 global-Hektar, während nur 14 global-Hektar zur Verfügung stehen!

Dieses eigentlich unmögliche Verhalten funktioniert nur kurzfristig beim Verprassen von gesammelten Werten (z.B. Wald, Öl, Humus), bei Anhäufung von Müll und bei Beanspruchung von Flächen in anderen Regionen der Welt.

Der Hektar als Lösung:

Bei dem von uns angestrebten ökologischen Fußabdruck von 1 ha pro Mensch beansprucht eine Familie nur noch 7 ha. Konkret braucht es dafür einen angepassten Lebensstil im Rahmen einer Siedlung, einem Waldgartendorf."

Beachte also bitte wann es um Hektar geht und wann um Global-Hektar.

Wir streben an den Flächenbedarf auf weniger als ein Viertel zu bringen im Verhältnis zum jetzigen Zustand!! Deine Formulierungen wirken fälschlicherweise so als ob unser Waldgartendorf-Konzept weit mehr Fläche brauchen würde als die jetzige Situation. Es ist aber genau andersrum! Berechne doch spaßeshalber mal wie viel Fläche ausserhalb Deutschlands aktuell gebraucht wird um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten der hierzulande als "normal" wahrgenommen wird!!

Ich zitiere aus dem Buch Anastasia Band 5 Seite 122:
Wladimir Megre: “Ich hatte auch mal gedacht, dass eine Stadtfamilie irgendwo im fünften Stock eines Wohnhauses weniger Land für sich beansprucht als jemand mit einem eigenen Haus und Grundstück. Das ist aber eine Illusion. Jeder beliebige Mensch, auf welcher Etage er auch wohnt, braucht für seine Ernährung das, was auf dem Lande wächst. Nur wird für ihn zusätzlich noch Platz für Transportwege, Lagerhallen und Geschäfte benötigt, damit er letztlich seine Lebensmittel bekommen kann. Also braucht jeder Mensch ständig ein bestimmtes Stück Land für seinen Unterhalt, ob er sich dessen nunbewusst ist oder nicht.”

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Nicht "Vorstaatlich" (edit)

Rybezahl, Samstag, 04.04.2015, 11:33 vor 3938 Tagen @ Uwe 10119 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 11:52

Nehme ich jedoch als vorstaatliche Form die heterarchische
Organisationsstruktur an, so bleibt wohl unstrittig festzustellen, dass
die Entwicklung aus ihr heraus sich mit heutigem Stand eben zum Staat
entwickelt hat. Daher war ich so interessiert an Deinen Gedankengängen zum
praktikablen Weg hin zur und zum Erhalt dieser "staatenlosen"
Gesellschaft.

Nicht vorstaatlich, sondern nachstaatlich. Es geht nicht um "Vorher" und "Vergessen", sondern und "Nachher" und "Lernen".
Davon abgesehen: Es gab - soweit ich weiß - ja auch noch gar nie eine heterarchische Gesellschaftsform (außer man macht es einfach).

So vertehe ich es.

Nur meine 2 Cent Geschwafel dazu. [[zwinker]]

Heterarchie

Rybezahl, Samstag, 04.04.2015, 13:34 vor 3938 Tagen @ Rybezahl 9996 Views

"Heterarchie steht für Selbststeuerung und Selbstbestimmung und betont dezentrale und Bottom-up-Entscheidungen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Heterarchie

Das gab es meines Wissens bisher nicht. Hierarchien in Hierarchien in Hierarchien - das gab und gibt es!

Wenn du davon ausgehst, dass die große Mehrheit der Menschen tot ist, dann ist genügend Platz da.

Olivia @, Samstag, 04.04.2015, 13:13 vor 3938 Tagen @ Uwe 10249 Views

Nehme ich jedoch als vorstaatliche Form die heterarchische
Organisationsstruktur an, so bleibt wohl unstrittig festzustellen, dass
die Entwicklung aus ihr heraus sich mit heutigem Stand eben zum Staat
entwickelt hat. Daher war ich so interessiert an Deinen Gedankengängen zum
praktikablen Weg hin zur und zum Erhalt dieser "staatenlosen"
Gesellschaft.

......................

Ein großer Krieg, Hungersnöte, Krankheitsepedemien etc. würden diese Welt "für alle" möglich machen. Bis dahin ist sie jedoch nur einigen Wenigen vorbehalten.

Damit müssen wir nun zunächst einmal leben. - Und was mich persönlich betrifft, so würde ich mir weder einen großen Krieg, noch weltweite Hungersnöte noch große Krankheitsepedemien wünschen.

Ich denke jedoch, dass es auch in den Städten eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt, das Leben unter den gegenwärtigen Bedingungen lebenswerter zu gestalten. Es gibt viele Menschen, die nicht so extrem wie Zara sind und die an sehr vielen unterschiedlichen Modellen arbeiten. Stichworte dazu: Urban Gardening kombiniert mit Fischzucht, Gärten in Hochhäusern, Lebensmittelanbau in Hochhäusern etc. etc. etc.

http://www.amazon.de/Vertikale-G%C3%A4rten-Die-Natur-Stadt/dp/3800159104/ref=sr_1_1?ie=...

http://www.amazon.de/Vertical-Garden-Nature-City/dp/0393733793/ref=sr_1_4?ie=UTF8&q...

und weil es so schön ist, dann auch noch dies:

http://www.amazon.de/Lesprit-Japon-dans-nos-jardins/dp/2841385760/ref=sr_1_8?ie=UTF8&am...

http://www.amazon.de/Gr%C3%BCne-W%C3%A4nde-selbst-gestalten-Vertikale/dp/3800167433/ref...

--
For entertainment purposes only.

Es ist so leicht, missverstanden zu werden... Rechtsformen sind nicht sicher und nicht nachhaltig!

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 05.04.2015, 08:06 vor 3937 Tagen @ Uwe 10226 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 12:49

Hallo Uwe,

danke, dass Du Dich etwas mit dem Thema beschäftigt hast.
Jedoch bedarf es deutlichen Ergänzungen und Klarstellungen.

wenn ich darauf hinweise, dass alle bisherigen Familienlandsitz-Siedlungen,

Dieser Link führt zu einer sehr kleinen Auswahl an Projekten hauptsächlich im deutschsprachigen Raum und NICHT zu Siedlungen. Von echten Siedlungen sind wir hierzulande noch etwas entfernt.

Viel umfassender ist diese Übersichtsseite:
http://www.poselenia.ru/map

und dazu gehört wohl auch
das Waldgartendorf, in "sicheren" (Rechts-)Staaten eingebettet sind

Hihi, soll ich lachen oder weinen? Welcher "sichere" (Rechts-)Staat soll denn hier sein? Die BRD? Deutschland? Das Deutsche Reich? Ich kenne hierzulande keinen Rechtsstaat, ja noch nicht mal einen Staat. Und irgendetwas gesellschaftliches, dem ich das Prädikat "sicher" verleihen würde, sehe ich auch nicht. Hierzulande erlebe ich Rechtsunsicherheit, Willkür, Gewalt, Korruption und Manipulation auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sehe und spüre ich das Land, die Gedanken, die Gedichte also das Land der Dichter und Denker. Hier gehöre ich hin, hier ist mein Beitrag für die Entwicklung passend. Nur deshalb bin ich hier, aber keinesfalls wegen der Illusion einer vermeinlich sicheren Rechtslage.

und Konstantin selbst einen Interessierten darauf hinweist, dass eine
Rechtsform zu beachten sei.

Falsch!

Ich habe eine Frage gestellt. siehe:
http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=350077#p350095
"Habt ihr schon eine permakulturelle Finanzplanung und Rechtsform?"

Ich wollte wissen, ob die Menschen dieses Vereins sich zu dem Thema Gedanken gemacht haben und welche. Laut der Signatur ihrer email haben sie einen eingetragenen Verein. Gleichzeitig heißt es im Eingangspost: "gemeinnützig".
Alleine diese Kombination sehe ich schon als fraglich an: Wer sich gemeinnützig nennt, sieht dies oft als "gemeinnützig anerkannt vom Finanzamt" und hat sich damit den Geschäftsbedingungen einer Firma freiwillig unterworfen.

Die Frage ist vielmehr, ob es überhaupt eine permakulturelle Rechtsform gibt! Die weitere Frage ist, inwieweit die derzeitige Vorstellung von "Recht" überhaupt nachhaltig funktionieren kann bzw. ob es die Entstehung von nachhaltigem Leben unterstützt oder blockiert. Ich kam mittlerweile zur Erkenntnis, dass alleine schon das Wort "Recht" unbrauchbar für die Zukunft ist, weil es abgeleitet wurde von der rechten Körperhälfte = männliche Körperhälfte im Unterschied zur linken = weiblichen Körperhälfte. Und spätestens seit der Hexenverbrennung wurde das Weibliche geächtet und so wurde das Weibliche zum "jemanden linken" und das Männliche zum "recht/richtig/Richter/Recht"

Das Wort "Recht" ist also schon Ausdruck von Patriarchose.

Wir nutzen auch die Rechtsform des eingetragenen Vereins. Es ist für Permakulturpraktiker normal vorhandenen Müll zu nutzen, um etwas Brauchbares daraus zu gestalten. Doch dabei sind sich Permakulturdesigner bewusst, dass es sich um Müll handelt, der nicht auf Dauer hergestellt wird und daher nur in der aktuellen Lage zu berücksichtigen ist, aber nicht auf Dauer als Rohstoff zur Verfügung steht. Konkret haben wir bei unserer Vereinssatzung diesen Punkt unter Ziele und Zwecke mit aufgenommen, um die Endlichkeit der Rechtsform Verein mit einzubauen:

§ 2 Punkt 5 Selbstauflösung wegen Unnötigkeit
Im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe beabsichtigt der Verein Strukturen zu unterstützen, die den Verein langfristig unnötig machen. Auch wenn die Vervollkommnung des artgerechten Lebensraumes für Menschen, Tiere und Pflanzen (siehe §2 Punkt 3) praktisch ewig fortgeführt werden kann, so ist doch zu hoffen, dass eines Tages die Bewusstseinsentwicklung so weit entwickelt ist, dass für die weitere Fortführung und Verwirklichung der Vereinsziele der Verein als juristische Person nicht mehr gebraucht wird.

Ich habe das Empfinden, dass die alternative,
vermeintlich auch in der Staatenlosigkeit funktionierende Idee unter
"Laborbedingung" - bei weitestgehender Ausklammerung von Störungen
(Rechtsunsicherheiten) - umgesetzt werden können.

Die heftigsten "Störungen" kommen aus dem Inneren der beteiligten Menschen, sofern sie in ihrem Inneren nicht mehr spüren, was passend, stimmig, sinnvoll ist (es fällt schwer an dieser Stelle das Wort "richtig" zu vermeiden).

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Ist das so eingetragen worden? Edit: "auf Herrschaft verzichtet"

azur @, Sonntag, 05.04.2015, 10:35 vor 3937 Tagen @ Konstantin 9817 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 11:11

Hallo Konstantin,

2 Dinge: Hierzu:

Hihi, soll ich lachen oder weinen? Welcher "sichere" (Rechts-)Staat soll
denn hier sein? Die BRD? Deutschland? Das Deutsche Reich? Ich kenne
hierzulande keinen Rechtsstaat, ja noch nicht mal einen Staat.

Wie, Du kennst keinen Staat, bist als ein Tom Bombadil - das ist aber sympatisch.**)

Aber ehrlich: Wer kennt ihn nicht. Und hör Dich mal um, wo rechtliche Dinge nicht so regelbar sind, wie hier. Wo Warlords und Willkür regieren, und staatliche Entscheidunge nicht anfechtbar sind. Der deutsche Rechtsstaat bietet da schon eine Menge, auch wenn er nicht perfekt ist. Aber hier soll ja wohl in Schwarz-Weiß verfallen werden, um dann doch die Vorteil zu nutzen und einen Verein eintragen zu lassen.

Wir nutzen auch die Rechtsform des eingetragenen Vereins.


Und wie ist es, wenn Dir Vandalen etwas zerstören und/oder klauen: Rufst Du dann nicht die Büttel und willst Schadensersatz?

Zum Folgenden: Der Marxismus plante auch das Ableben des Staates*). Das sollte "aufgehoben" werden, und das bedeutet ja zugleich Vieles: beenden, t. w. bewahren und auf höhere Stufe (auf-)heben.

Konkret haben wir bei unserer
Vereinssatzung diesen Punkt unter Ziele und Zwecke mit aufgenommen um die
Endlichkeit der Rechtsform Verein mit einzubauen:

§ 2 Punkt 5 Selbstauflösung wegen Unnötigkeit
Im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe beabsichtigt der Verein Strukturen zu
unterstützen, die den Verein langfristig unnötig machen. Auch wenn die
Vervollkommnung des artgerechten Lebensraumes für Menschen, Tiere und
Pflanzen (siehe §2 Punkt 3) praktisch ewig fortgeführt werden kann, so
ist doch zu hoffen, dass eines Tages die Bewusstseinsentwicklung so weit
entwickelt ist, dass für die weitere Fortführung und Verwirklichung der
Vereinsziele der Verein als juristische Person nicht mehr gebraucht
wird.


Daz 2 Dinge: 1) ist das so bei der Eintragung akzeptiert worden?

2) habe viel Vereinen in solchen Dingen geholfen. Aus Erfahrung muss man sagen, dass die Satzungen so gestaltet werden sollten, dass man sie leicht steuern kann. Also bestimmte Teile quasi auslagern, damit nicht andauernd Notars- und Gerichtsgebühren anfallen, wenn man Änderungen eintragen lassen will.

Und die Gemeinnützigkeit sollte in Vordergrund stehen.

Für die Selbstverständigung eignen sich Vereinssatzunge nur bedingt. Die sind vor allem für die Rechtsform [[zwinker]]. Mein Tipp: Steckt die Kraft dorthin, wo sie effektiv ist. Nicht bei relativen Formalien verschwenden.


Die Idee finde ich nicht schlecht, allerdings agiert man nicht in luftleeren Raum, wie wir Juristen gern sagen. Da gibt es andere, mit denen man sich stellenweise klar absprechen muss, Regelungen treffen, die halten usw. Und ein z. B. Grundstückerwerb geht hierzulande nur rechtsförmig via Notar und Grundbuch - genannt Auflassung. Also wohl (noch?) notwendig sich im Rechtsraum zu bewegen, der so wüst gar nicht ist.

Viel, viel Erfolg!

Viele freundliche Grüße

azur


*) " Bei diesem Übergang zum klassenlosen Kommunismus werde der Staat, der ein Produkt der polit-ökonomischen Verhältnisse und Ausdruck der politischen Klassenherrschaft ist, nicht abgeschafft, sondern sterbe ab, [9][10]"
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus

U. a. "Der Staat wird nicht abgeschafft, er stirbt ab.“ – Friedrich Engels: Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft. MEW 19, S. 224.

„Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf den Menschen selbst.“
– Marx: Zur Judenfrage. MEW 1, S. 370, 1844.


„Staat = politische Gesellschaft und Zivilgesellschaft, das heißt Hegemonie, gepanzert mit Zwang.“
– Antonio Gramsci: Gefängnishefte, H. 6, §88, 783.


„Freier Staat - was ist das? (...) Die Freiheit besteht darin, den Staat aus einem der Gesellschaft übergeordneten in ein ihr durchaus untergeordnetes Organ zu verwandeln.“

– Marx: Kritik des Gothaer Programms, 1875, MEW 19, S. 27

(„Der reale Humanismus hat in Deutschland keinen gefährlicheren Feind als den Spiritualismus oder den spekulativen Idealismus, der an die Stelle des wirklichen individuellen Menschen das ‚Selbstbewußtsein‘ oder den ‚Geist‘ setzt und mit dem Evangelisten lehrt: ‚Der Geist ist es, der da lebendig macht, das Fleisch ist kein Nütze.‘ (Joh 6,63 EU) Es versteht sich, daß dieser fleischlose Geist nur in seiner Einbildung Geist hat."
Friedrich Engels, Karl Marx: Die heilige Familie, Vorrede (September 1844), MEW Bd. 2
An welchen Foristen erinnert mich das nur?)

**) "Er schien sich nicht sehr für die Ereignisse im Dritten Zeitalter zu interessieren. Auch als er den Ring auf seinen Finger setzte, blieb er sichtbar und gab ihn Frodo unbeeindruckt zurück."

Tolkien sagt, er wäre die Sinnfigur eines freien Mannes, der im Einklag mit der Natur lebe und sich nicht in Verstrickungen verfangen habe.

"Tolkiens vielleicht aufschlussreichste Bemerkung über Tom Bombadil findet sich in Briefe:
„ Ich glaube, etwas Bedeutung hat er als »Kommentar« [...] er steht für etwas ein, das ich wichtig finde, obwohl ich nicht bereit wäre, dies genau zu analysieren. [...] So, wie die Geschichte angelegt ist, gibt es eine gute und eine böse Seite, Schönheit gegen gnadenlose Abscheulichkeit, Tyrannei gegen Königtum, maßvolle Freiheit mit Zustimmung gegen einen Zwang, der längst jeden Zweck außer dem bloßen Machtstreben verloren hat, und so weiter; aber beide Seiten, die konservative wie die destruktive, erfordern ein gewisses Maß an Herrschaft. Wenn man aber sozusagen ein »Armutsgelübde« abgelegt hat, auf Herrschaft verzichtet und sich an den Dingen um ihrer selbst willen, ohne Bezug auf uns selbst, erfreut, sie beobachtet, ihnen zusieht und sie bis zu einem gewissen Maß kennt, dann könnte einem die Frage nach dem Recht und Unrecht von Macht und Herrschaft völlig sinnlos werden, und die Machtmittel würden ziemlich wertlos. “

— J. R. R. Tolkien: Briefe. Herausgegeben von Humphrey Carpenter. Brief #153 An Peter Hastings (Entwurf) (September 1954)."
http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Tom_Bombadil

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Ist schon interessant, dass ausgerechnet Tom Bombadil

Centao @, Sonntag, 05.04.2015, 12:56 vor 3937 Tagen @ azur 9789 Views

in den Filmen I - III heraus gelassen wurde.., lieber Azur.

Zumal Tom ja so an die Ewigkeit kratzt..

Danke für diesen wichtigen Gedanken, an den vor langer Zeit gelesenen Stoff.

Viele Grüße,
CenTao


PS: Natürlich liest Du Rechtstexte anders, schlimm genug..<img src=" />!

PPS: Die aufgeklärte Monarchie ist der Diskussion sehr würdig..

Es gibt dafür Erklärungen (Edit)

azur @, Sonntag, 05.04.2015, 13:09 vor 3937 Tagen @ Centao 9829 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 13:16

in den Filmen I - III heraus gelassen wurde.., lieber Azur.

Lieber Centao,

das steht auch in dem Link:

"Nach Angaben Peter Jacksons passte der Alte Wald nicht in das dramaturgische Konzept, den Konflikt der Hobbits mit den Nazgûl und das möglichst früh im Film angesiedelte Auftreten Aragorns in Bree in den Vordergrund zu rücken.

Über weitere Gründe gibt es nur Vermutungen. Ansichten, Vorstellungen und Meinungen zur Figur des Tom Bombadil klaffen, wie oben gezeigt, bei der weltweiten Fangemeinde, bei Experten und nicht zuletzt bei Tolkien selbst mitunter weit auseinander. Das in einer Verfilmung dieses eigenartigen Charakters liegende Konfliktpotential wäre bei den Fans wohl größer gewesen als jenes, das die Nicht-Verfilmung schließlich eröffnete."
http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Tom_Bombadil#Filmtrilogie

Vielleicht verfilmt man mal das Gedicht von der Flussfahrt Bombadils.

http://www.magistrix.de/texte/Gedichte/Nachdenkliches-Raetselhaftes-und-Philosophisches...

Herrrlich, dieser Kerl.


Zumal Tom ja so an die Ewigkeit kratzt..

Genau. Nicht gebunden.


Danke für diesen wichtigen Gedanken, an den vor langer Zeit gelesenen
Stoff.

Sehr gern.


Viele Grüße,
CenTao

Viele freundliche Grüße

azur

PS: Natürlich liest Du Rechtstexte anders, schlimm genug..<img src=" />!

Ach weißt Du, ein Physiker liest Fachtexte anders, ein Mediziner usw.

Es ist doch klar, dass eine hochkomplexe Angelegenheit gründlich studiert werden muss. Auch wenn es einem stellenweise selbst wie Gehirnwäsche vorkommt, so geht es doch nicht anders, als wie in der Mathematik ganz genau zu definieren (so das geht).

Schau mal, das habe ich mal per Email antworten müssen:

"Und was das Studium angeht. Nun bleib mal locker. Das ist nur ein Fach und keine Religion.

Bin mit großen Vorbehalten ins Studium gegangen und habe gedacht, gut lernst Du es von innen kennen. Dem Staat und vielem gegegenüber war ich schon immer skeptisch eingestellt. Das verlernt man auch nicht im Studium.

Man muss den Gedanken folgen, die einem stellenweise nicht passen, um lernen zu können und das ist schon gruselig. Wie warum eine Sitzblockade Gewalt sein sollte (nachher in einem ungewöhnlichen Verfahren zurückgenommen). Das war so ein Moment, wo man am liebsten hinschmeist.

Aber Du darfst zweierlei unbedingt berücksichtigen: A) es sind eine Masse unterschiedlicher Leute in diesem Studium. Und die bleiben auch recht verschieden. Denk allein an die Kanzleikollegen Horst Mahler, Stroeble und Schilly. Und B) Die Masse des Rechts findet auch in recht unverfänglichen Bereichen statt: Mietrecht, Ehe, Verkehrsunfälle, Arbeitsrecht.

Wenn man in der Historie schaut, wer alles Jurist war... Selbst Kopernikus und Goethe. Vermutlich hielt mich auch dort keiner für konventionell, was allerdings eine große Menge Leute dort sind. Aber das ist auch in anderen Fächern so. Auch das ist nicht ungewöhnlich.

Bin froh, dass ich nicht juristisch arbeiten muss, aber das Fach ist als solches sehr lehrreich, auch als Denkschule. Juristen müssen mit jedem Lebenssachverhalt umgehen lernen und das schult durchaus die grauen Zellen.

Also mach mal halblang Alter."

Er meinte, das Jurastudium erzöge besondere Staatsnähe, was aber nicht so ist. Man hat es ja stetig, auch in der Praxis, mit unendlich vielen Defekten zu tun, auch und gerade die des staatlichen Handelns. Da wird man eher skeptisch allem gegenüber.

Edit: Es ist wie das Vorurteil, Juristen wüssten nicht, dass sich alles stetig ändert. Die Rechtslage ändert sich andauernd, weil ständig neue Regelungen, neue Fassungen und Gesetzesnovellen in Kraft treten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Novelle_%28Recht%29
http://de.wiktionary.org/wiki/in_Kraft_treten

Jurtisten wissen nur, was schneller, und was schwerer änderbar ist.

Sie wissen im Übrigen auch, dass es auch andere Rechtsordnungen und Macht- und Herrschaftsverhältnisse gibt. Allein das BGB galt, mit Anpassungen, in Kaiserreich, Weimaer Republik, NS-Zeit, DDR und BRD.


PPS: Die aufgeklärte Monarchie ist der Diskussion sehr würdig...

Dikutieren kann man vieles, allerdings hat man mit nicht Abwählbaren oder Absolutisten wahrlich nicht nur gute Erfahrungen gemacht.

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Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Ja, in einer arbeitsteiligen Welt..

Centao @, Sonntag, 05.04.2015, 22:35 vor 3937 Tagen @ azur 9636 Views

Dir Azur erstmal vielen Dank für die Links, hatte viel Freude beim Lesen.

..sind wir alle trainiert auf unsere Muster, am besten in jungen Jahren.
Eigenschaften die man nie wieder verliert.

"Meister Goethe", ja was war er denn nicht, dieses Unikum..<img src=" />.

Zur konstitutionellen Monarchie.., diese hat natürlich ein Parlament, eine Verfassung und es gibt dabei sogar förderale Strukturen..

Aber dazu brauche ich noch ein bisschen Futter.

Viele Grüße,
CenTao

Permakulturdesigner denken anders: Für mich ist der "Staat" ein potemkinsches Dorf.

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 05.04.2015, 14:35 vor 3937 Tagen @ azur 9940 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 15:24

Hallo azur,

Wie, Du kennst keinen Staat, bist als ein Tom Bombadil - das ist aber
sympatisch.**)

Ein Tom Bombadil sein? Vielleicht nicht ganz, aber eine innere Ausrichtung habe ich schon.
[[lach]]

Und hör Dich mal um, wo rechtliche
Dinge nicht so regelbar sind, wie hier. Wo Warlords und Willkür regieren,
und staatliche Entscheidunge nicht anfechtbar sind.

Dieses Argument höre ich immer wieder. Ich seh keinen großen Unterschied zu anderen Regionen diese Welt. Es gibt unterschiedliche potemkinsche Dörfer, die sich "Staat" nennen. Solange es Menschen gibt, die an die Substanz hinter dieser Fassade glauben, haben diese Fassaden eine gewisse beeindruckende Wirkung. Ohne den Glauben der Masse fehlt jedoch an Substanz. Egal wo, egal bei welchem "Staat".

Der deutsche
Rechtsstaat bietet da schon eine Menge,

Ich nenne es lieber: Die deutsche Rechtsstaats-Simulation bietet da schon eine Menge...

um dann doch die Vorteil zu nutzen und einen Verein eintragen zu lassen.

Ich nutze egal wo und egal wie die Eigenschaften (sogenannte Vorteile UND sogenannte Nachteile) von egal was für den Aufbau von Permakultur. Das ist einer der zentralen Aspekte der Permakultur, die viele Aussenstehende nicht verstanden haben. Es geht darum, das zu nutzen, was da ist und was funktioniert, ohne einem Glauben anzuhängen, nur des Glaubens wegen. Wenn eine Eintragung eines Verein vermutlich funktioniert auf dem Weg, dann wird das ausprobiert. Wenn in anderer Situation, beispielsweise in anderen Regionen dieser Welt, die Bestechung funktioniert, dann wird auch dieser Weg ausprobiert. Ist doch völlig logisch.

Wenn ich Unmengen an toten Bäumen rumliegen habe, ist das ein Berg an Rohstoff, genauso wie es ein Berg aus Altreifen ist. Aus allem kann man etwas Produktives machen. Man muss nur wissen, WIE!

Und wie ist es, wenn Dir Vandalen etwas zerstören und/oder klauen: Rufst
Du dann nicht die Büttel und willst Schadensersatz?

So ein Gedanke kommt mir nicht in den Sinn. Ich habe schon mal den Notruf gewählt, als ich beobachtete, wie ein Mensch über die Gleise der Bahn lief und es leider nicht ganz geschafft hat, den Gefahrenbereich rechtzeitig zu verlassen (der Zug hat ihn daher gestreift / am Nachmittag ist er verstorben). Wenn es irgendwo brennen würde und ich bin der erste, der es sieht, dann würde ich auch die Feuerwehr anrufen, bevor ich das Spritzenhaus aufschließe und mich in die Einsatzkleidung werfe (ab dann bin ich in "hoheitlichem Auftrag" unterwegs, hihi). Aber die Polizei rufen wegen Schadensersatz? Nö. Höchstens zur Hilfe beim Herausfinden des Gegenübers, um dann mit diesem Menschen in direkter Begegnung einen Weg zu finden.

Und wenn ich mal in die Situation kommen sollte, keinen anderen Weg zu sehen als die Polizei zu rufen, dann würde ich dies sofort und ohne jede Hemmung machen. Siehe oben: Nutze das, was da ist ...
Wenn ich beispielsweise jemanden auf frischer Straftat ertappe und dieser sich nicht ausweisen will oder abhauen will (und dieser der Glaubensrichtung der BRD angehört), dann kann ich ganz im Sinne seines Glaubens ihn entsprechend 127 StPO festnehmen und zur Polizei bringen zwecks Feststellung seiner Personalien.

Ich suche jedoch immer nach Wegen, ohne sogenannte Obrigkeit zurecht zu kommen. Wie bei der Medizin: Ich nutze übergangsweise vielleicht 1 % von des vom "Staat" Angebotenen im Verhältnis zu meinen Mitmenschen. Man muss ja nicht gleich 100 % autark sein.

Es braucht keinen Mittler zwischen dem Schöpfer und dem Menschen!

Dazu 2 Dinge: 1) ist das so bei der Eintragung akzeptiert worden?

Ja, ohne Rückfrage.

2) habe viel Vereinen in solchen Dingen geholfen. Aus Erfahrung muss man
sagen, dass die Satzungen so gestaltet werden sollten, dass man sie leicht
steuern kann. Also bestimmte Teile quasi auslagern, damit nicht andauernd
Notars- und Gerichtsgebühren anfallen, wenn man Änderungen eintragen
lassen will.

Hier in Hessen gibt es keine Notargebühren. Hier geht man zum (sehr günstigen) sogenannten "Ortsgericht". Ansonsten stimme ich dem Gesagten zu.

Und die Gemeinnützigkeit sollte in Vordergrund stehen.

Sehe ich komplett genauso, wenn es um das Inhaltliche geht.
Von einer Anerkennung der Gemeinützigkeit gegenüber der Firma mit dem Namen Finanzamt halte ich nichts. Dies gilt aus grundsätzlicher Überlegung. Ich will keine Anerkennung von irgendwem, außer ich brauche sie unbedingt für irgendetwas, was ich anders nicht bekommen kann. Und ohne die Anerkennung der Firma Finanzamt, die aus Willkür auch schon mal rückwirkend die Anerkennung der Gemeinnützigkeit aberkennen kann... komme ich viel besser klar.

Die Idee finde ich nicht schlecht, allerdings agiert man nicht in
luftleeren Raum, wie wir Juristen gern sagen. Da gibt es andere, mit denen
man sich stellenweise klar absprechen muss, Regelungen treffen, die halten
usw. Und ein z. B. Grundstückerwerb geht hierzulande nur rechtsförmig via
Notar und Grundbuch - genannt Auflassung. Also wohl (noch?) notwendig sich
im Rechtsraum zu bewegen, der so wüst gar nicht ist.

Ich habe kein Interesse, Hehlerware zu erwerben. Und Grundstücke gehören definitiv dazu. Oder kann jemand die erste Verkaufsurkunde vorlegen mit der Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, zum ersten Mal ein Grundstück verkauft hat? Nein, das gibt's nicht. Land wurde immer geraubt und dann weiterverkauft (z.B. zur Refinanzierung der Kriegs- und Raubkosten).

Ich habe Dein Schreiben in diesem Forum schon länger beobachtet und erkenne, dass es Dir besonders schwer fallen dürfte, den Glauben an einen "Staat" loszulassen. Dies liegt sicher auch an Deinem Zeit- und Herzensaufwand, den Du in das Verständnis dieser geistigen Konstruktion gesteckt hast. Würdest Du dies loslassen, wäre all dieser Aufwand: versunkene Kosten.
Siehe: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350259

Seit Langem sehne ich mich danach, dass Dein juristisches Fachwissen uns allen die Auswege aufzeigt, die es in diesem potemkinschen Dorf gibt. Leider bisher ohne Erfolg. Ich sah bisher nur (trotzdem danke dafür) Tipps innerhalb dieses Dorfes. Daher bin ich selber auf der Suche und am Finden...

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Die Illusion von der Illusion

azur @, Sonntag, 05.04.2015, 15:03 vor 3937 Tagen @ Konstantin 9865 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 15:08

Halolo Konstantin,

das mit dem potemkinschen Dorf ist ein reines Postulat. Natürlich ist der Staat Realität. Das Recht wirksam und allgegenwärtig.

Man kann es versuchen zu negieren, aber es ist doch schlicht vorhanden. Davon zeugt auch Dein Vorgehen und Dein Schreiben.

Es ist vielmehr so, dass hier der Wunsch über Realität gestellt werden soll, dass es anders sein solle. Und dann wird projeziert, ich würde das verteidigen, nur weil ich sagen, wie es ist.

Das auch, damit Du und andere sich besser damit auseinandersetzen und darin zurechtfinden können. Keinesfalls meine ich, dass sich Du oder andere damit abfinden sollen! Das ist nämlich nicht mal mein eigener Ansatz.

Was ohne Recht und Staat gedeiht, ist einfach super.

Die Natur schert sich nicht um menschliche Gesetze und wir lieben und verehren sie nicht umsonst.

Daher geht das Folgende fehl:


Ich habe Dein Schreiben in diesem Forum schon länger beobachtet und
erkenne, dass es Dir besonders schwer fallen dürfte den Glauben an einen
"Staat" loszulassen. Dies liegt sicher auch an Deinem Zeit- und
Herzensaufwand, den Du in das Verständnis dieser geistigen Konstruktion
gesteckt hast. Würdest Du dies loslassen wäre all dieser Aufwand:
versunkene Kosten.
Siehe: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350259

Wie denn loslassen? So wie Du, der einen Verein anmeldet, Lieferungen bestellt (BGB) und bezahlt (BGB)?

Das geht weder für Dich, Zara, mich oder sonst wen im "luftleeren" Raum.

Wir sind gezwungen in dieser Realität zu leben.

Potemkinsche Dörfer sind eher die Illusionen, das Recht und der Staat wären nicht vorhanden.

Seit langem sehne ich mich danach, dass Dein juristisches Fachwissen uns
allen die Auswege aufzeigt, die es in diesem potemkinschen Dorf gibt.
Leider bisher ohne Erfolg. Ich sah bisher nur (trotzdem danke dafür) Tipps
innerhalb dieses Dorfes. Daher bin ich selber auf der Suche und am
Finden...

Ja, und soll ich dabei auf einem weißen Pferd mit schimmernder Rüstung und mit Heiligenschein angesprengt kommen und wohlklingende Laute entströmen den Sphären?

Warum sollte ich es besser können, als ich es bereits mache? Erkläre hier seit Jahren Grundlegendes, das helfen soll, Konflikten auszuweichen und sich in Recht und Staat besser auskennen zu können, um geschickter agieren zu können, wie das die bösen Buben mit der dicken Kohle und sauteueren Rechtsabteilungen und Anwälten stetig machen.

Aber Du willst mich quasi als Messias, der alles auflöst. Wie soll das denn gehen?

Es gehört schon mehr dazu, als so zu tun, als ginge einen das alles nichts an, was schlicht nicht stimmt.

Klar sehen vielen nur die Begrenzungen in den Gesetzen. Die objektiv vorhanden sind. Aber sie sehen nicht die Pfade, die für Rechtschaffende gemacht sind. Und zwar defintiv. Warum?

Bleib schön kritisch und übersieh bitte nicht Dir Zugetaenes.

Übrigens: Naturgesetze kann auch ich nicht ändern. Nur, falls auch sie für Illusionen gehalten werden, bzw. erwartet wird, dass ich eventuell Wasser dern Berg hinauffließen lassen könnte (wie Gautama in der Legende die Reisschale den Fluss hinauffahren sah, als er die Akese endete und den http://de.wikipedia.org/wiki/Mittlerer_Weg fand).

Aber ich bin ganz sehr Ohr, wenn es um Alternativen zum Jetzigen geht. Das war ich schon immer und das bleibt auch so.[[smile]]

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Da Konstantin - lieber Uwe - Deine Fragen ganz in meinem Sinne beantwortet hat

Zarathustra, Donnerstag, 09.04.2015, 10:20 vor 3933 Tagen @ Uwe 9599 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 09.04.2015, 10:23

... bleibt dem Gesagten von meiner Seite vorerst nichts mehr hinzuzufügen.
Dass die Ueberwindung der Organisierten Gewalt (Patriarchat=Staat=Kollektivismus) nur als Prozess verstanden werden kann und im Kopf beginnen muss, damit sie auch in der Tat (à la Konstantin) vollzogen werden kann, versteht sich doch von selbst. Die Wälder (Lebensgrundlage) sind abgeholzt. Sie lassen sich nicht herbeizaubern. Die Wiederaufforstung beginnt ja auch im Kopf, bevor sie nach und nach in die Tat umgesetzt wird. Genau so verhält es sich mit der Wiederkehr der Menschheit zu Lasten ihrer Karikatur, als welche sie seit der Geburt der Tragödie unterwegs ist. Jede Tragödie endet früher oder später; willentlich oder erzwungenermassen. Wir haben die 'Wahl'.

Grüsse, Zara

Nur als Idee verstanden

trosinette @, Donnerstag, 09.04.2015, 11:19 vor 3933 Tagen @ Zarathustra 9602 Views

Guten Tag,

Dass die Ueberwindung der Organisierten Gewalt
(Patriarchat=Staat=Kollektivismus) nur als Prozess verstanden werden kann
und im Kopf beginnen muss, damit sie auch in der Tat (à la Konstantin)
vollzogen werden kann


Sollte man in diesem Prozess nicht auch „politicaleconomy“ mit seinem TINA-Syndrom und „Liated mi Lefuet“ mit seiner Clearing-Idee oder verstörte Basisdemokraten, Fortschrittsgläubige und Internet-Heilsprediger unbehelligt werkeln lassen oder gar in ihrer Sache ermuntern? Nicht dass es dann später wieder heißt, dass man auf dieses und jenes schon viel früher hätte kommen können, wenn nicht die „Zaraistische Inquisition“ ständig reingeredet hätte um den Blick auf die eine kleine Weltformel "Patriarchat=Staat=Kollektivismus" zu konzentrieren. Es ist ja nun mal so, dass die wissenschaftlich rationale Betrachtungsweise zur Darlegung der vollen geistigen Existenz des Menschen nicht genügt, sondern immer nur Teilbereiche in den Blick genommen werden können.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Wer reingelassen wird, soll auch zu Wort kommen (dürfen)

Zarathustra, Freitag, 10.04.2015, 09:29 vor 3932 Tagen @ trosinette 9566 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 10.04.2015, 09:42

Guten Tag,

Dass die Ueberwindung der Organisierten Gewalt
(Patriarchat=Staat=Kollektivismus) nur als Prozess verstanden werden

kann

und im Kopf beginnen muss, damit sie auch in der Tat (à la Konstantin)
vollzogen werden kann

Ich fühle mich geehrt, immer wieder von unserem Forenphilosophen gefordert und gefragt zu werden. Nicht vielen wird dieses Glück zuteil. Nun zu Deinen Fragen:


Sollte man in diesem Prozess nicht auch „politicaleconomy“ mit seinem
TINA-Syndrom und „Liated mi Lefuet“ mit seiner Clearing-Idee oder
verstörte Basisdemokraten, Fortschrittsgläubige und
Internet-Heilsprediger unbehelligt werkeln lassen oder gar in ihrer Sache
ermuntern?

Nun, lieber Schneider, das ist doch gar keine Frage an einen Libertären. Auch diese Zeitgenossen sollen zu Wort kommen dürfen im Wettbewerb der Meinungen. Diese Frage musst Du – wenn schon – an die Anhänger der Organisierten Gewalt (Staat/Kollektivismus) richten. Nur die Organisierte Gewalt und deren Apologeten können die freie Rede und die freie Entfaltung der Gemeinschaften verhindern, und genau dies tun sie, mit verblüffend viel Enthusiasmus.
Die Frage ist halt, welche Art Gäste wollen HausherrInnen in ihrem Haus haben? Diese Freiheit muss man HausherrInnen zugestehen. Lässt man jeden rein, soll auch jeder reden können, und nicht nur die Gegner der Organisierten Gewalt. Ermuntert man MM-Newsler, Verschwörungs-Mystizistiker, Hohlerdler, Sozialnationalisten, Alien-Gläubige, monothematische Juden-Experten und andere Konsumenten derartiger Boulevard-Medien im Neuland (Cyberspace), dann sollte man sich als Hausherr natürlich nicht beklagen, wenn die dann auch das Wort ergreifen. Wenn man gleichzeitig aber dieses Haus als einen Ort und Hort der Aufklärung über die Elliott-Sozionomie und den Debitismus (Organisierte Gewalt/Kollektivismus) erhalten will, dann wird das so nicht funktionieren.

Nicht dass es dann später wieder heißt, dass man auf dieses
und jenes schon viel früher hätte kommen können, wenn nicht die
„Zaraistische Inquisition“ ständig reingeredet hätte um den Blick auf
die eine kleine Weltformel "Patriarchat=Staat=Kollektivismus" zu
konzentrieren.

Inquisition ist eine Machtveranstaltung. Mir wird auch ständig reingeredet. Habe kein Problem damit. Ich bin machtlos und hier dem freien Wettbewerb ausgeliefert, solange ich nicht sanktioniert werde. Sobald Du bei den Fürsprechern des Alten und Neuen Götzen (Patriarchat=Staat=Kollektivismus) mehr diskussionswürdigen Stoff vorfindest als bei mir, wirst Du Dich nicht mehr überwiegend mit meinen Beiträgen beschäftigen.

Es ist ja nun mal so, dass die wissenschaftlich rationale
Betrachtungsweise zur Darlegung der vollen geistigen Existenz des Menschen
nicht genügt, sondern immer nur Teilbereiche in den Blick genommen werden
können.

Genau, und deshalb argumentiere ich nicht nur wissenschaftlich, sondern hin und wieder auch ganz simpel einfach mit blossen Behauptungen, deren Wahrheitsgehalt jedoch offensichtlicher nicht sein könnte, wie: Kollektivismus (Symbiose aus Sadismus und Masochismus) ist wider die menschliche Natur: eine pandemische Krankheit. Wer Augen hat, der sehe!

Beste Grüsse,
Zara

Friedliche Ostern an ALLE!

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 03.04.2015, 09:16 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10843 Views

Hallo B_L,

ja ich liebe auch friedliche Ostara / äh Ostern.

Dein "sorry" nehme ich gerne an. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich meine es tatsächlich ernst.

Ich meine, überleg Dir mal, was Du geschrieben hast:

Ich überlege immer was ich schreibe bevor ich es schreibe.
Dann lese ich es nochmal, überlege wie es wirken könnte, und erst dann sende ich es ab.

Da sich inzwischen abzeichnet, dass das Dein voller Ernst ist, tut es mir
leid. Wenn das wirklich Deine Überzeugungen sind, war das respektlos, sich
so darüber lustig zu machen.

In der Tat war das respektlos, allerdings sehr verständlich.

Aber lies Dir bitte nochmal durch, was Du da
alles geschrieben hast. Versuche zu verstehen, warum Thesen wie "Bildung
muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung
steht.

Es kommt darauf an was man unter "Bildung" versteht. Wenn man darunter Sachen versteht, wie beispielweise
- Konstruktion von Atombomben (oder AKWs)
- Optimierung von Werbung mit der Absicht andere Menschen zu manipulieren
- Geld verdienen durch leistungsloses Verhalten oder Betrug
- Herstellung von Krankheiten um dann die Symptome zu lindern
- etc.

dann braucht man dazu sicher sehr teure Bildungseinrichtungen.

Wenn man unter Bildung jedoch versteht, am Leben, an der Schöpfung, pro aktiv und kreativ mitzumachen, zu geben und zu nehmen, seine Geliebte zu begeistern, sich ein Haus bauen zu können, Nahrung zu finden oder anzubauen, zu verschenken, sich bedanken zu können etc etc. Dann ist der Wald besser als teure Bildungseinrichtungen.

Es kommt darauf an was Du willst.

Geh in den Wald, da findest Du alles." auch Gegenreaktionen
auslösen können. Auch die Medizinische Versorgung willst Du dem Wald
überlassen. Für viele ist das völlig abstrus.

Klar versteht das nicht jeder ver-bildete sofort. Manche verstehen das auch nie... Aber wer sich mit Gesundheit mal beschäftigt und nur erahnt wieviele Enzymreaktionen pro Sekunde ablaufen, wieviele Mikroben in einem drin arbeiten, damit es einem gut geht, der erkennt, dass Gesundheit der Normalzustand ist kombiniert mit Selbstheilungskräften.

Und wenn dann mal eine Abweichung von der Harmonie so stark wird, dass man meint man sei "krank", dann sind vielleicht nur ganz besondere Selbstheilungsprogramme im Einsatz. (zB Schmerzen unterstützen die Heilung weil sie beispielsweise störende Bewegungen einschränken bis die Heilung abgeschlossen ist).

Wenn man mit aller Gewalt gegen sich selbst zu schwere Schäden produziert hat, dann kann es vorkommen, dass die Selbstheilungskräfte den ursprünglichen Zustand nicht mehr herstellen können.

Ich nutze durchaus auch medizinische Angebote der aktuellen technisch ausgerichteten Zivilisation. Im Vergleich mit vielen Mitmenschen ist finanziell gesehen mein Bedarf an Medikamenten / Arztbesuchen etc. geschätzt bei unter 1%. Dies ist für mich die brauchbare Richtung.

1. Ukraine
2. Griechenland

Bekomme ich alles mit. Doch gleichzeitig sehe ich auch tiefer:
Alle angeblich mächtigen Leute können nur existieren sofern in ihrem Darm die richtigen Mikroben gesund und munter sind. es braucht dazu auch Spurenmineralien etc. etc.
Bei aller Größe und Gewalt, die diese "Herrscher" ausstrahlen wollen, sie sind zu 100% abhängig von den allerkleinsten unter uns. Und diese Kleinen können und werden den Großen zu gegebener Zeit einen Strich durch die Rechnung machen.

Kann mit Dir beispielsweise für den Anfang über einen schlanken Staat
gesprochen werden oder läuft immer alles auf den Wald raus?

Nun, ein Bienenvolk wird auch als "Staat" bezeichnet und das kann gerne im Wald leben.

Es läuft immer auf den Wald hinaus.
Siehe mein Beitrag mit Bezug auf das Buch "ewiger Wald"
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=318171

Der user "Empfehlung hat das aufgegriffen und dazu geschrieben:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=320521

Sorry für das Ungemach, Konstantin.
Ich will friedlich in Ostern gehen.

Genau: Frohe und friedliche Ostern!
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Ja, wenn es denn so ist ...

Nico @, Donnerstag, 02.04.2015, 14:00 vor 3940 Tagen @ Zarathustra 11516 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 14:19

Konstantin, Du bist auf einem verdammt guten Weg! Du hast die
Abhängigkeit vom Staat (Organisierte Gewalt) nicht nur im Kopf
überwunden, sondern zu einem beachtlichen Teil auch in Taten.

Ja, wenn es denn so ist, lieber Zarathustra, dann ist dir natürlich auch die schrägste Esoterik recht, derer du andernfalls glaubst, das Forum würde abdriften, wenn hier nicht endlich einige damit aufhören – ähm, am besten ja vielleicht ganz aufhören zu schreiben. Mich selbst stört Esoterik ja kaum. Wenn dann stört mich vielmehr, wenn anhand esoterischer Betrachtungen irdische Anliegen abgeschmettert werden, so wie es für @Konstantin Gang und Gebe ist. Man bräuchte es doch nur Unterlassen, Motorradbanden oder dergleichen in sich selbst entstehen zu lassen, und dann könnten sie wohl auch nicht in das eigene Leben treten. Folglich solle man doch gefälligst die Polizei als die Bösen betrachten, und wer immer daran festhielte, wäre „infantil“, wie eben die angesprochenen „kleinen Jungs“. Das ist jetzt also deine (neue) Linie Zara? Der Zweck heiligt ja die Mittel?!

Schöne Grüße

Editierter Ps:

Man beachte in diesem Zusammenhang natürlich das Eröffnungsposting in diesem Thread, von @Chef.

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Die Krankheit (Kollektivitis) besiegt man nicht durch Symptombekämpfung

Zarathustra, Freitag, 03.04.2015, 12:27 vor 3939 Tagen @ Nico 10699 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 03.04.2015, 12:45

... auch wenn eine obrigkeitlich verbildete Spezies dies glaubt.

Konstantin, Du bist auf einem verdammt guten Weg! Du hast die
Abhängigkeit vom Staat (Organisierte Gewalt) nicht nur im Kopf
überwunden, sondern zu einem beachtlichen Teil auch in Taten.


Ja, wenn es denn so ist, lieber Zarathustra, dann ist dir natürlich auch
die schrägste Esoterik recht, derer du andernfalls glaubst, das Forum
würde abdriften, wenn hier nicht endlich einige damit aufhören – ähm,
am besten ja vielleicht ganz aufhören zu schreiben.

Fragt sich, wie man den Begriff Esoterik auslegt. Was aber klar ist: Die irrealste Vorstellung, die ein homo sapiens in Hinsicht auf den Erhalt seiner eigenen und die ihn umgebenden Spezies haben kann, ist die, dass dies in der kollektivistisch (= idiotistisch/staatlich/patriarchal/gewalttätig) organisierten Form geschehen könne.

Mich selbst stört
Esoterik ja kaum. Wenn dann stört mich vielmehr, wenn anhand esoterischer
Betrachtungen irdische Anliegen abgeschmettert werden, so wie es für
@Konstantin Gang und Gebe ist. Man bräuchte es doch nur Unterlassen,
Motorradbanden oder dergleichen in sich selbst entstehen zu lassen, und
dann könnten sie wohl auch nicht in das eigene Leben treten. Folglich
solle man doch gefälligst die Polizei als die Bösen betrachten, und wer
immer daran festhielte, wäre „infantil“, wie eben die angesprochenen
„kleinen Jungs“.

Konstantin betrachtet nicht die Polizisten als die böseren als die Motorradbanden, aber er erkennt, dass privater Terror ein folgerichtiges Symptom der Krankheit (Kollektivitis/Zivilitis) ist. In nichtmissionierten Territorien jenseits des Staates (im Wald) gibt es logischerweise keine fleischgewordenen Symptome (Marodeure und Motorradbanden), die die Menschen heimsuchen. Konstantin hat Recht: Der Mensch gehört in den Wald, und sonst nirgendwo hin.

Beste Grüsse, Zara

"Der Mensch gehört in den Wald, und sonst nirgendwo hin."

Bernadette_Lauert, Freitag, 03.04.2015, 14:29 vor 3939 Tagen @ Nico 10892 Views

...merke Dir diesen Satz von Z., lieber Nico.

Denke an dieses Fazit, wenn er über Bitcoins von seinem elektrifizierten Rechner aus postet.

"Der Mensch gehört in den Wald, und sonst nirgendwo hin."

Jene Teile der gelben Community, die sich hier nach und nach anschließen, habe ich immer nur als Trolle oder neoliberale bezahlte Sockenpuppen wahrgenommen...

Nach Konstantin komme ich ins Grüblen: Vielleicht sind wirklich mehr Leute dabei, die das ernst meinen, als ich dachte...

Ich werde die Osterzeit jedenfalls dazu nutzen mal über diese Prämisse gründlich nachzudenken: "Der Mensch gehört in den Wald, und sonst nirgendwo hin."

Sorry, ich muss immer grinsen, wenn ich diesen Satz in eine COMPUTERTASTATUR schreibe.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieser Aspekt die Debatte wirklich weiterbringen kann.

Notiz an mich: Denke über die Aussage nach: "Der Mensch gehört in den Wald, und sonst nirgendwo hin."

Schöne Osterzeit, Bernadette

Ja, das wäre nicht schlecht

Zarathustra, Freitag, 03.04.2015, 14:58 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10751 Views

... wenn Du tatsächlich mal darüber nachdenkst, und insbesondere auch darüber, was ich sonst noch dazu schrieb: Dass die Ueberwindung der Organisierten Gewalt im Kopf beginnt und mit der Tat vollendet wird, und dass Konstantin jenen (uns), die erst im Kopf soweit sind, schon einiges voraus ist; geschweige denn jenen, die noch nicht mal im Kopf kapieren, wo organisierte Gewalt (verstaatlichter Mensch) hinführen muss. Kryptografie ist ein technisches Tool, das obrigkeitliche Kontrolle aushebelt.

Frohes Nachdenken und frohe Ostern!

Zara


Notiz an mich: Denke über die Aussage nach: "Der Mensch gehört in den
Wald, und sonst nirgendwo hin.
"

Und wohnen kann der Mensch in wachsenden Häusern aus lebenden Bäumen

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 03.04.2015, 16:13 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10818 Views

Nach Konstantin komme ich ins Grüblen: Vielleicht sind wirklich mehr
Leute dabei, die das ernst meinen, als ich dachte...

Ich werde die Osterzeit jedenfalls dazu nutzen mal über diese Prämisse
gründlich nachzudenken: "Der Mensch gehört in den Wald, und sonst
nirgendwo hin.
"

Wenn Du die Osterzeit nutzen magst zum Nachdenken wo der Mensch hingehört, dann kannst Du auch mal mein eigentliches Spezialgebiet betrachten.

Vorab dazu ein Zitat von nemo:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350127

"Unterm Strich ist es also nicht weit her damit. Man sollte am besten noch
mal ganz neu über das Thema Macht, Staat und Mensch nachdenken.

Unter diesen Gesichtspunkten machen Konstantins Gedanken erst
Sinn. Man muss allerdings mit dem Denken ganz am Anfang
beginnen. Dort wo es noch keinen Staat gab, der das Leben der
Gesellschaft organisieren wollte."

In diesem Sinne habe ich vor 30 Jahren begonnen mit dem Denken ganz am Anfang zu beginnen wie das mit dem Wohnen und Bauen vor Jahrtausenden begonnen hat. Zelte / Hütten / Häuser / ...
Und dann habe ich ganz an diesem Anfang eine Variation eingeführt und nun kannst Du schauen was dabei heraus gekommen ist:

Häuser, die wachsen - Wohnen im Baum!
www.naturbauten.org

Und erwarte bitte nicht, dass ich nach nur 30 Jahren Forschung die perfekten Ergebnisse bieten kann, die einem Wohlfühlvergleich mit modernsten Häusern standhalten. Lebende Häuser sind so grundverschieden, dass es unvergleichlich ist. Aktuell teste ich im übrigen einen Prototypen der innerhalb von ein bis zwei Jahren Wachstum vollwertig winterfest bewohnbar ist. Wenn das klappt können auch kurzfristig dringende Wohnbedürfnisse lebend erfüllt werden.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

@Konstantin: Soviel vorab...

Bernadette_Lauert, Freitag, 03.04.2015, 16:40 vor 3939 Tagen @ Konstantin 10712 Views

Häuser, die wachsen - Wohnen im Baum!
www.naturbauten.org

Wohnen im Baum ist eine abgefahrene und bestimmt saucoole Sache.
Aber eines weiß ich jetzt schon: Das Nachdenken ist damit noch nicht vorbei, denn die echten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit werden so nicht gelöst.

Oder willst Du die auf diesem Planeten lebenden Leute mit Gewalt in die Wälder treiben?

Es gibt Tausend Aspekte, die mit "Zurück in den Wald" nicht berücksichtigt sind.

Wie willst Du Nestlé oder einem andereren Lebensmittelkonzern die Wasserrechte wieder abnehmen, die sich der Konzern für Deinen Wald gesichert hat und sie notfalls mit einer Privatarmee sichert? Wieder der Hinweis: Guckstdu -> Ukraine.

Undundund...

Ich will nachdenken und nicht aufhören nachzudenken, wenn das Waldleben-Konzept keine Antworten mehr liefern kann...

Frohe Osterzeit. Ich fahr jetzt mit dem Hund in den Wald.

Gruß, B.

Wenn es ein Problem gibt, dann sind es fehlende Lösungen und nicht die Abschaffung von vorübergehenden Konzernen/Staaten etc.

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 03.04.2015, 17:20 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10722 Views

Oder willst Du die auf diesem Planeten lebenden Leute mit Gewalt in die
Wälder treiben?

gaga!
Wieviel Gewalt steckt nur in Dir, [[trost]]

Es gibt Tausend Aspekte, die mit "Zurück in den Wald" nicht
berücksichtigt sind.

mag sein, es werden allerdings 7000 Millionen Aspekte gelöst.

Wie willst Du Nestlé oder einem andereren Lebensmittelkonzern die
Wasserrechte wieder abnehmen, die sich der Konzern für Deinen Wald
gesichert hat und sie notfalls mit einer Privatarmee sichert?
Wieder
der Hinweis: Guckstdu -> Ukraine.

Denk doch mal in etwas größeren Zeiträumen, als die nächsten 2 Jahre. Denk beispielsweise man 100 Jahre in die Zukunft, besser 1000 Jahre.
Dann ist die Frage ob "Nestle und Co" überhaupt noch bekannt sind als Teil der Geschichte. Ich vermute, die sind dann längst vergessen.

Dieser Verhaltensmüll wie "Wasserrechte" und Konzerne generell sind vorübergehende und uninteressante Phänomene. Damit braucht sich ein Mensch nur oberflächlich beschäftigen. Man braucht sie nicht bekämpfen. Das Zeug verschwindet eh von alleine.

Es braucht Lösungen, die funktionieren und attraktiv sind damit wir diese alten Strukturen wie "Wasserrechte" etc. nicht mehr brauchen.
Es geht mir darum die Gewaltstrukturen unnötig zu machen.

Es ist doch wie auf jedem Markt: das was gefragt wird, wird produziert.
Und wenn die Leute Gewalt wollen, oder "Wasserrechte", oder "Staat", oder ... weil sie sich damit geborgen fühlen (oder was auch immer), dann wird Gewalt etc. produziert.

Mein Ansatzpunkt ist mein eigenes Da-Sein. Da habe ich begonnen und fordere von niemandem irgendwas. Ich wünsche mir höchstens folgendes:

Jeder möge da bleiben wo er ist und dort anfangen die Welt wieder schön zu machen. Die Städter leben dort wo früher auch mal Wald war! Wenn diese Städter in den Wald ziehen nehmen sie ihr Denken, ihr Verhalten, ihr Wertemuster mit. ... Dann ist der Wald in kurzer Zeit auch abgeholzt und der Platz vermüllt. Städter dürfen dort anfangen wo sie sind und dort den ursprünglichen Wald wieder entstehen lassen. Man nehme sich für größere Städte mal so 500 Jahre Zeit. Da kann schon wieder was angenehmes entstehen.

Frohe Osterzeit. Ich fahr jetzt mit dem Hund in den Wald.

Das klingt gut. Allerdings wusste ich noch nicht, dass es auf Aldebaran auch Wald gibt. [[zwinker]]

Im übrigen ist Wald in Deutschland extrem selten, praktisch nicht vorhanden. Forst (Fläche zur Holzproduktion) gibt es häufig, aber Wald (ohne jegliche Ausbeutung und seit Jahrhunderten im ökologischen Kreislauf)? Es gibt hierzulande Reste, Fragmente, aus denen man erahnen kann wie echter, stabiler Wald war und wieder sein wird. Seit ich mal im Mammutbaumwald auf Vancouver Iland war hat sich meine Wahrnehmung bezl. Wald sehr geändert.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Individuell für Dich und Gleichgesinnte ist das Waldleben toll. Aber Deine "Lösungen" für reale Probleme sind Realsatire.

Bernadette_Lauert, Freitag, 03.04.2015, 19:26 vor 3939 Tagen @ Konstantin 10774 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 03.04.2015, 19:34

Sehr seltsame Sätze muss ich schon wieder lesen:

"Dieser Verhaltensmüll wie "Wasserrechte" und Konzerne generell sind vorübergehende und uninteressante Phänomene. Damit braucht sich ein Mensch nur oberflächlich beschäftigen. Man braucht sie nicht bekämpfen. Das Zeug verschwindet eh von alleine."

Ich will mich nicht wieder lustig machen, obwohl mir sehr viel einfällt zu so viel Einfältigkeit und übersteigertem Ego. ("In meiner Welt ist alles supi.")

Zu dem Thema schreib ich mal allgemein was, außerhalb dieses Fadens.
Gruß, B.

Moooment, Bernadette! Soooo unrecht hat Konstantin gar nicht. Durchaus möglich, dass er recht behält

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 03.04.2015, 21:52 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10618 Views

Sehr seltsame Sätze muss ich schon wieder lesen:

"Dieser Verhaltensmüll wie "Wasserrechte" und Konzerne generell sind
vorübergehende und uninteressante Phänomene. Damit braucht sich ein
Mensch nur oberflächlich beschäftigen. Man braucht sie nicht bekämpfen.
Das Zeug verschwindet eh von alleine."

Ich will mich nicht wieder lustig machen, obwohl mir sehr viel einfällt
zu so viel Einfältigkeit und übersteigertem Ego. ("In meiner Welt ist
alles supi.")

Noch im 17. Jahrhundert war China die technologisch und wirtschaftlich und zivilisatorisch führende Nation auf der Welt. Im letzten Jahrzehnt des 20. Jhd. haben die Chinesen mit der nachholenden Industrialisierung begonnen.
Damals haben die Chinesen für umgerechnet 1 Euro am Tag(!) den Aufbau Chinas zur Wirtschaftsmacht begonnen.
Ich kann mich noch an Bilder erinnern von chinesischen Großstädtern, die voll waren von radelnden Chinesen, während man kaum jemals ein Auto sah.
Auch wurde wurde immer sehr interessiert von Chinesen berichtet, die seit Jahrhunderten in Höhlen lebten, oder auf Dschunken, oder in Jurten.

Durchaus möglich, dass die Chinesen in einigen Jahrhunderten als Touristen Konstantins Baumhäuser besuchen und den staunenden daheimgebliebenen Chinesen berichten, diese exotischen Baumhäuser seien die Wohnstäiien der germanistanischen Urbevökerung, wo die Bewohner alle mit dem Fahrrad unterwegs seien.Sie seien die einzig verbliebenen Reservate für die einheimischen Deutschen, welche der Kalif ihnen in seiner Großmütigkeit zugestanden habe.
Sie dürften auch ihre Lebensart behalten, und die Frauen dürften sich unverschleiert zeigen, wovon sie aber außerhalb ihres Reservates kaum Gebrauch machten, nachdem es immer wieder zu Massenvergewaltigungen gekommen war. Eine Strafverfolgung der Vergewaltiger lehnte der Kalif ab mit der Begründung, die Frauen seien selber schuld, wenn sie sich unverschleiert aßerhalb der Reservate zeigten.
Aber, und da hat Konstantin recht, Konzerne oder Staaten als Rechtsstaaten gibt es nicht mehr.
Ein Kalifat ist nicht mit einem gegenwärtigen Staat zu vergleichen.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Multidimensional falsch

Bernadette_Lauert, Freitag, 03.04.2015, 22:56 vor 3939 Tagen @ Mephistopheles 11013 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 03.04.2015, 23:24

Wie sollte das denn gehen, dass er womöglich recht behält?

Seine These:
"Dieser Verhaltensmüll wie "Wasserrechte" und Konzerne generell sind vorübergehende und uninteressante Phänomene. Damit braucht sich ein Mensch nur oberflächlich beschäftigen. Man braucht sie nicht bekämpfen. Das Zeug verschwindet eh von alleine."

Das ist auf vielen Ebenen falsch, selbst WENN Konzerne samt Privatarmeen als machtvakuumsfüllender Staatsersatz, irgendwann einfach so verschwinden sollten.
Selbst dann.

Denke nach: Wir alle hier leben noch ein paar Jahrzehnte auf dem Planeten die Kinder weitere Jahrzehnte.

Es ist für uns und künftige Generationen relevant, in welcher Gesellschaft wir leben. Wie sie sich entwickelt. Wie Transformationsprozesse ablaufen. Ein starker Bürger formt die Gesellschaft und gesellschaftliche Veränderungsprozesse mit. Ein schwacher Bürger muss akzeptieren, was die Korrupten in STAAT und KONZERNWIRTSCHAFT ihm für eine Welt bauen.

Wie kann es da richtig sein, dass man sich nicht mit der Oligarchenkonzernwirtschaft zu beschäftigen braucht? Genauso wie man als den gerechten schlanken Staat anstreben muss. Sind eh Gegenpole. Ein funktionierender Rechtsstaat, der Eigentum, Verträge, innere und äußere Sicherheit schützt, ermöglicht erst eine blühende Wirtschaft und Gesellschaft.
Schau Dich um auf der Welt. Die ist größer als der Waldgarten mit dem Arzt und der Schule um die Ecke.

Bildung ist auch zentral, die sollte auch nicht in Bildungskonzernhände fallen, wo jede Unterrichtsstunde bezahlt wird.

Diplom-Ingenieure und Informatiker kommen auch nicht von der Baumschule. Ich schreibe das, weil Konstantins Bildungspolitik so aussieht: "Bildung muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung steht. Geh in den Wald, da findest Du alles."

"Die verschwindet eh, die Konzernoligarchie...", sagt Konstantin lapidar.

Beispiel: Wie könnte das für diese Typen hier egal sein, die in einem Lebensmittelkonzern schuften müssen, welches ihnen das Grundwasser im Dorf nahm: https://www.youtube.com/watch?v=GpH3Oph2XbU
Die Väter dort bekommen einen Euro am Tag und müssen das Wasser für sich und Familie kaufen. Früher war das ihr Grundwasser!!!

Wachsam und aktiv zu sein heißt als Bürger das eigene Gemeinwohl aktiv zu gestalten.

Bei uns geht´s noch nicht ums blanke Überleben. Aber die Einschläge kommen näher: Ukraine, Griechenland...
Da wird viel destabilisiert da draußen. Einer unserer Jobs als wehrhefte Bürgerklasse ist es, den Akteuren klar zu machen, dass sie uns nicht verarschen können.
Wenn Deutschland ein Failed State wird schießt Dir vielleicht einer eine Mine auf Deinen Waldgarten.
Und wenn Du einen Arm verlierst, Konstantin, ist es egal üb Du sagst: Ich brauche die medizinische Versorgung nicht, ich GE-brauche sie nur. Als ob diese Wortklauberei ändert, dass Du im Notfall ärztlich Versorgt werden musst. (Ja, die Gesundheitsbranche ist ein Moloch. Aber dank mal drüber nach, seit wann es immer extremer wird? Steile aber meiner Ansicht nach wahre These: Seit dem das Gesundheitswesen immer mehr verkauft wird, ist das so.)

Die Einschläge kommen näher. Kommt es zu einem Failed Germany (der Staat, den Du abschaffen willst), dann wird womöglich auch Dir das Wasser unter dem Arsch wegprivatisiert. Und dann werden auch hier genügend Privatsöldner die neuen Machtstrukturen der Konzernoligarchie Deutschland durchsetzen.

Konstantin und die anderen Waldmystiker müssen einsehen, dass bloß "Staat weg!" keine Lösung sein kann, weil auch anders Machtverhältnisse entstehen können.

Dass alle irgendwie und sowieso auf einmal im Wald brav nebeneinanderleben wie in Schlumpfhausen...
...das ist eine der naivsten Annahmen, die ich jemals irgendwo gelesen habe.

Geradezu drollig süß.

[image]

Das läuft in einer Reihe mit:

Wenn Deutsche gärtnern, kommt kein Asylant her, weil gärtnern kann der [Asylant]auch zuhause. [Whaaaaat?]

Als Begründung für: keine Staatsgenzen

Bildung muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung steht. Geh in den Wald, da findest Du alles.

Als Begründung für: keine staatl. Schulen, Unis

Medizinische Versorgung ist seit jeher jedem gegeben. Dazu braucht es nichts zu tun.

Als Begründung für: kein staatl. Gesundheitswesen.

Das "Staat" baut keine Autobahnen, das machen Mitarbeiter von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Als Begründung für: keine staatl. Infrastruktur

Und... mein persönlicher Favorit, weil es tatsächlich um Voodoo-Manifestationen geht:

Wenn ich in meinem Inneren eine Räuberbande entstehen lassen wollte, dann würde diese im Aussen auch auftauchen können. Derzeit habe ich jedoch andere Interessen.

Begründung für: keine polizeilich organisierte innere Sicherheit

Das ist... Ich versuche es mal mit einem Katzenbild:

[image]

Sorry, bitte aufhören, ich will mich nicht drüber lustig machen, kann aber nicht anders...

Nichts gegen Permalandwirtschaft et cetera. Und ja, die Gesellschaft wäre womöglich besser, wenn sie - wo es denn geht - in den Wald zieht.

Trotzdem muss das alles dorch irgendwie geregelt werden. Und das darf man weder den Politikern, noch den Konzernmächten überlassen. In den nächsten Jahrzehnten sind das Basisakteure in einem System, in dem wir alle eine aktive Rolle spielen. Daher darf ich sie nicht ignorieren, wie Konstantin fordert.

Kernthesen sollten Sinn ergeben. Man sollte sie auf Plakate schreiben können und es müsste ein stimmiges Bild bei einer Demo geben.

Auf Konstantins Schild stünde:

"Ignoriert das Konzernproblem!"


Gruß, B.

Eine bessere Gesellschaft organisieren...

nemo, Samstag, 04.04.2015, 01:41 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10359 Views

Hallo Bernadette,

Demokratie ist die utopischste aller Utopien. Aber den Menschen kann man
ja so ziemlich alles erzählen. Die ernüchternde Wahrheit ist:
Entweder du wirst gekauft oder du wirst gefeuert. Niemand braucht dich
in diesem System. Jeder ist ersetzbar. Das geht allen so, sogar denen,
die mit den besten Absichten angetreten sind, wie die Gewerkschaften,
die Sozen, die Linke, die Grünen, die Piraten, Umweltorganisationen usw.
Sogar die Kirchen haben sich kaufen lassen. Alle natürlich mit dem hehren
Ziel, eine bessere Gesellschaft zu wollen.

Wie wäre es, wenn man damit aufhört, zu versuchen eine bessere
Gesellschaft zu organisieren? Das scheint nicht die Lösung zu sein
und endet immer in kollektivem Zwang. Wie die Katze, die ihren
eigenen Schwanz jagt.

Am besten man beginnt bei sich selbst und gestaltet sein Leben nach
den eigenen Vorstellungen. Das wäre doch eine echte Revolution
und eine Antwort auf die Frage, was es zu tun gibt. In diesem System
ist eben das beste, was man tun kann, möglichst wenig darin
eingebunden zu sein und statt den kollektiven Irrsinn mitzumachen,
etwas sinnvolleres zu tun. Um so besser, wenn das Viele tun.

Das ist auch das Beste, was man den zukünftigen Generationen
mitgeben kann. Ein Leben, das für sie selber sinnvoll ist.

Gruß
nemo

Es ist für uns und künftige Generationen relevant, in welcher
Gesellschaft wir leben. Wie sie sich entwickelt. Wie
Transformationsprozesse ablaufen. Ein starker Bürger formt die
Gesellschaft und gesellschaftliche Veränderungsprozesse mit. Ein schwacher
Bürger muss akzeptieren, was die Korrupten in STAAT und KONZERNWIRTSCHAFT
ihm für eine Welt bauen.

Wie kann es da richtig sein, dass man sich nicht mit der
Oligarchenkonzernwirtschaft zu beschäftigen braucht? Genauso wie man als
den gerechten schlanken Staat anstreben muss. Sind eh Gegenpole. Ein
funktionierender Rechtsstaat, der Eigentum, Verträge, innere und äußere
Sicherheit schützt, ermöglicht erst eine blühende Wirtschaft und
Gesellschaft.
Schau Dich um auf der Welt. Die ist größer als der Waldgarten mit dem
Arzt und der Schule um die Ecke.

Kritik des reinen Waldmystizismus: Wenn sich jeder nur um seinen Waldgarten kümmert...

Bernadette_Lauert, Samstag, 04.04.2015, 10:19 vor 3938 Tagen @ nemo 10295 Views

...und dabei so retardiert argumentiert, dass Bildung und ärztliche Versorgung "der Wald" übernimmt. Wer so dümmlich denkt, dass einem keine Gefahren drohen, wenn man keine Räuberbanden innerlich manifestiert...
...der ist ein Mysti(zisti)ker, um Z. Lieblings-Kampfbegriff hervorzukramen, um 180 Grad zu drehen und freundlich dankend an den Absender zurückzugeben. Ein Waldmystizistiker.

Du schreibst hier von Demokratie, dass die Scheiße wäre.
Das ficht meine Argumentation nicht an, denn ich habe nicht für die bestehende Demokratie plädiert (da muss man einiges verbessern am System), sondern von außerparlamentarischer Opposition.

Davon, dass wenn sich jeder nur um seine Behausung unter Baumwurzeln kümmert, dass dann den ganzen Rest der Lebenswirklichkeit die KORRUPTEN aus POLITIK und KONZERNWIRTSCHAFT regeln.

Auch das Thema Krieg.

[image]

Natürlich hast Du recht, wenn Du schreibst:

Am besten man beginnt bei sich selbst und gestaltet sein Leben nach
den eigenen Vorstellungen. Das wäre doch eine echte Revolution
und eine Antwort auf die Frage, was es zu tun gibt. In diesem System
ist eben das beste, was man tun kann, möglichst wenig darin
eingebunden zu sein und statt den kollektiven Irrsinn mitzumachen,
etwas sinnvolleres zu tun. Um so besser, wenn das Viele tun.

Die schwäbische Hausfrau hat schließlich auch recht, wenn Sie sagt, dass jeder vor der eigenen Tür kehren soll (in der Kehrwoche).

ABER Martin Luther King hat eben auch recht. Das eine ist die induviduelle Ebene, dass andere die gesellschaftliche, die des organisierten Zusammenlebens.

Der Fehler der Waldmysti(zisti)ker ist, zu glauben, es wäre eine gesamtgesellschaftliche Lösung, wenn sich die Bürger unter Wurzeln von Bäumen verstecken.

Ich emfinde das inzwischen als wirklich extrem peinlich, diese Diskusion rund um Thesen wie:

"Wenn ich in meinem Inneren eine Räuberbande entstehen lassen wollte, dann würde diese im Aussen auch auftauchen können. Derzeit habe ich jedoch andere Interessen."
(Konstantin)

"Der Mensch gehört in den Wald, und sonst nirgendwo hin." (Zarathustra)

Sorry, aber wenn das die Lösung sein soll gute Nacht, Menschheit.
Der Oligarchenkonzernwirtschaftsdiktatur (Illumicorp) stellt sich dann jedenfalls keiner entgegen.

Das mit der Waldwurzelbehausung ist auf einer individuellen Ebene sicher super.
Aber wenn Du den organisierten Widerstand gegen Krieg und Korrupte Machenschaften deswegen einstellt... Wenn es darauf hinausläuft...

Dann sind dieser Waldmysti(zisti)smus gefährlicher, kranker Scheiß.
Aus Sicht des organisierten Widerstandes: Ein Klotz am Bein, der verhindert, dass sich die Bürger nicht mehr länger verarschen und ausnehmen lassen.

Mit "nicht im Inneren manifestieren" oder ähnlichem Waldvoodoo lässt sich eine Monzanto oder ein industriell-militärischer Komplex oder eine Finanzmafia nicht aufhalten.

Sorry für diese Extra-Dosis Realismus zu Ostern.

Gruß, B.

Realistisch betrachtet...

nemo, Samstag, 04.04.2015, 11:32 vor 3938 Tagen @ Bernadette_Lauert 10302 Views

bearbeitet von nemo, Samstag, 04.04.2015, 11:44

... will das Volk ein System, in dem es sich gemütlich einrichten und
die Verantwortung dafür anderen überlassen kann.

Das ist das gesellschaftliche Zusammenleben. Oder man könnte auch
sagen, der vorherrschende Bewusstseinszustand.

Wie willst Du das ändern? Realistisch betrachtet, müsstest Du jeden
Einzelnen aus diesem gleichgültigen Bewusstseinszustand aufrütteln,
damit sich die Gesellschaft ändert. Realistisch betrachtet, kannst Du
das nicht.

Realistisch betrachtet kannst Du nur Deine eigenen Vorstellungen
von Gesellschaft umsetzen. Und das ist schon sehr viel, wenn man
das kann.

Realistisch betrachtet wird dieses System solange weiterbestehen
bis es sich selbst ad absurdum führt oder bis ein großer Krieg
oder ein Naturereignis es beendet.

Das alles bedeutet nicht, dass man sich nicht zur Wehr setzen
muss gegen den Unsinn, der immer mehr und immer schneller
in das Leben des Einzelnen eingreift.

Realistisch betrachtet gibt es keine gesellschaftliche Lösung,
sondern nur Selbstorganisation. Das halte ich für die einzige
realistische Lösung.

Aber man hat dem Volk durch systematische Verblödung durch
die Medien eingetrichtert, dass der Mensch ein gewalttätiges
Tier ist und man ihn vor sich selbst beschützen muss. Das ist
der wirklich gefährliche, kranke Scheiß.

Und deswegen glaubt das Volk, dass es gesellschaftliche
Lösungen braucht. Realistisch betrachtet wird das nie
funktionieren.

Gruß
nemo

Stand der Dinge zur Autonomie des Volkes - perfekt!

Centao @, Samstag, 04.04.2015, 12:44 vor 3938 Tagen @ nemo 10173 Views

Hallo nemo,

dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen und die Kollektivisten toben[[freude]].

Danke und viele Grüße,
CenTao

Du hast da einen klugen Satz geschrieben...

Bernadette_Lauert, Sonntag, 05.04.2015, 20:04 vor 3937 Tagen @ nemo 9691 Views

Das alles bedeutet nicht, dass man sich nicht zur Wehr setzen
muss gegen den Unsinn, der immer mehr und immer schneller
in das Leben des Einzelnen eingreift.

Das ist meine These.
Noch Fragen?

Gruß, Bernadette

Warum immer INNEN oder AUSSEN? Beides zusammen gibt einen Schuh! (oT)

Olivia @, Samstag, 04.04.2015, 14:00 vor 3938 Tagen @ nemo 10107 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 19:36

- kein Text -

--
For entertainment purposes only.

Er wird wohl Recht behalten..

Centao @, Samstag, 04.04.2015, 02:28 vor 3939 Tagen @ Mephistopheles 10425 Views

Hallo Meph,

die zahlreichen Supermöglichkeiten zum Aussterben der modernen Menschheit sind ja auch schon ohne den von Dir genannten "Barbarensturm" gegeben.

Leider vermisse ich an BL jede Grundlage die hier im Forum, beim U-Boot und beim WWF erarbeitet wurden.., denn neu ist z.B. der Klickdemokratieapparat nun wirklich nicht..

Oder BL-Sätze wie diese:

"Diplom-Ingenieure und Informatiker kommen auch nicht von der Baumschule. Ich schreibe das, weil Konstantins Bildungspolitik so aussieht: "Bildung muss man nicht finanzieren weil sie schon immer kostenlos zur Verfügung steht. Geh in den Wald, da findest Du alles."

Oder, ja sie ahnt den harten Übergang..:

"Die Einschläge kommen näher. Kommt es zu einem Failed Germany (der Staat, den Du abschaffen willst), dann wird womöglich auch Dir das Wasser unter dem Arsch wegprivatisiert. Und dann werden auch hier genügend Privatsöldner die neuen Machtstrukturen der Konzernoligarchie Deutschland durchsetzen."


Wenn ich ihr erklären würde, das die Fellachen alle DIs und ITs als Langschwein betrachten, was würde sie dann sagen?? Schulen? Sind leider jetzt schon Banane.., genauso wie Konzernstrukturen ohne Strukturelemente, Mitarbeiter und Logistik. Geschweige denn Zahlungsmittel.., oder Sprit ohne Ende.

Ach ja wir könnten vorher ja immer noch demokratisch abstimmen, wie die Kaninchen beim Fuchs..

Das ewige Imkreisdrehen durchbricht streng genommen derzeit nur @Konstantins Lösung.., aber sie ist je nach Umfeld empfindlich. Achja Tauschhandel ist auch was und ja der Wald und die Steppe werden gewinnen.

Gruß,
CenTao

Beim Hochrechnen von Geburtenrate und Zuwanderung könnte man schon darauf kommen. (oT)

Olivia @, Samstag, 04.04.2015, 13:56 vor 3938 Tagen @ Mephistopheles 10116 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 19:36

- kein Text -

--
For entertainment purposes only.

Sorgfalt im Sprachgebrauch

Mercury @, Freitag, 03.04.2015, 23:32 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10376 Views

Sehr seltsame Sätze muss ich schon wieder lesen:

"Dieser Verhaltensmüll wie "Wasserrechte" und Konzerne generell sind
vorübergehende und uninteressante Phänomene. Damit braucht sich ein
Mensch nur oberflächlich beschäftigen. Man braucht sie nicht bekämpfen.
Das Zeug verschwindet eh von alleine."

Ich will mich nicht wieder lustig machen, obwohl mir sehr viel einfällt
zu so viel Einfältigkeit und übersteigertem Ego. ("In meiner Welt ist
alles supi.")

Zu dem Thema schreib ich mal allgemein was, außerhalb dieses Fadens.
Gruß, B.

Niemand zwang Sie, die Sätze zu lesen. "... muss ich schon wieder lesen" ist faktisch falsch.

Sich nicht lustig machen wollen und es dann doch tun (wie sie es schreiben) - zwingt den Lesenden zu einer Wahl:

Entweder, er glaubt Ihren Worten. Dann konnten Sie nicht verhindern, sich lustig zu machen und es mitzuteilen. Seltsam, aber möglich.

Oder Sie haben Ihre Worte nicht sorgfältig gewählt, so daß eine andere Botschaft als die von Ihnen gewollte geschrieben steht. Kann mal passieren, bei häufigen Wiederholungen gibt es zu denken.

Die dritte Möglichkeit wäre, Sie haben genau geschrieben, was Sie sagen wollten: Eine gezielte Beleidigung.

Welche Wahl soll ich als Leser Ihrer Meinung nach treffen?

Welche Wirkung wollen Sie mit Ihren Aussagen beim Leser erzielen?

Zwei verschiedene Baustellen

b.o.bachter @, Samstag, 04.04.2015, 00:26 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10362 Views

Hi Bernadette,

du identifizierst Konstantins Lösungen als Realsatiere. Lauer doch mal in diese Richtung:

Den Planeten können wir genau 1x unbewohnbar machen.

Ein Umstand, der gerne vollständig ausgeblendet wird, wenn mit kurzfristiger Sicht über „Verbesserungen“ an den Verwerfungen INNERHALB des Etablierten gestritten und gerungen wird.

Meines Erachtens arbeitet er an einem Abweg vom Irrweg – zwar utopisch anmutend, aber eben richtungweisend.

Evtl. sind seine Lösungsansätze ja weitblickend über den Tellerrand unseres Ab-Wirtschaftens hinaus?

Daß Du - wie wir alle - hier und jetzt lebst und eben dafür Lösungen suchst, schriebst Du bereits. Aber wann, wenn nicht jetzt, ist der richtige Zeitpunkt, um neue Wege zu erkunden?

Wenn morgen wieder irgendwas Systemrelevantes, z.B. eine Bank, gerettet werden muß, damit es irgendwie doch noch ein Stückchen weiter geht, dann bin auch ich dafür, dies zu tun. Besser wäre aber, eine solche Bank gäbe es nicht.

Zwei verschiedene Baustellen, zwei verschiedene Konzepte. Keine davon und keines dazu ist zu verachten!

G´N8

Die Vögel und Bienen ziehen vom Land nach Paris.

Olivia @, Samstag, 04.04.2015, 13:49 vor 3938 Tagen @ Konstantin 10221 Views

Mein Ansatzpunkt ist mein eigenes Da-Sein. Da habe ich begonnen und
fordere von niemandem irgendwas. Ich wünsche mir höchstens folgendes:

Jeder möge da bleiben wo er ist und dort anfangen die Welt wieder schön
zu machen. Die Städter leben dort wo früher auch mal Wald war! Wenn diese
Städter in den Wald ziehen nehmen sie ihr Denken, ihr Verhalten, ihr
Wertemuster mit. ... Dann ist der Wald in kurzer Zeit auch abgeholzt und
der Platz vermüllt. Städter dürfen dort anfangen wo sie sind und dort
den ursprünglichen Wald wieder entstehen lassen. Man nehme sich für
größere Städte mal so 500 Jahre Zeit. Da kann schon wieder was
angenehmes entstehen.

........................

Vor einiger Zeit habe ich einen langen Bericht über die Begrünung von Paris gesehen. Zu meinem Erstaunen und meiner Freude haben sich Bienenvölker, die auf dem Lande sterben, in Städte wie Paris zurückgezogen, weil dort die Pflanzen nicht so voller Pestizide sind. Auch die Singvögel sollen sich nach Paris und in die Städte verzogen haben. Die Bepflanzung geht sowohl von privaten Nachbarschaftsorganisationen aus (Mieter und Eigentümer) als auch von staatlicher Seite. - In diesem Zusammenhang habe ich auch gehört, dass es auf dem Dach des Münchner Gasteigs eine Bienenzucht geben soll.

Was ich an Paris so interessant fand ist dass die Begrünung in den Verkehrszentren stattfand. Es gibt so unendlich viele Flächen und viele Menschen gehen einfach hin und pflanzen dort etwas. Und wenn man Lust hat, dann kann man sich die Gartenprojekte auf etlichen Dächern von Berlin ansehen. So etwas macht Städte lebenswerter. Ganz viel kleine grüne Infrastruktur. Ich habe früher nie begriffen, wieso Menschen um Innenhöfe herum leben, die sie nicht bepflanzen. Heute wird das glücklicherweise bereits an vielen Stellen gemacht.

Das Zurückholen der Natur in die Lebensbereiche der Menschen sehe ich auch als ein evolutionäres Unterfangen. Ich selbst habe zu Beginn der Krise damit angefangen, simple Nahrungsmittel anzupflanzen und Samen zu vermehren. Ich wollte einfach wissen, wie das geht, weil ich mir vorkam wie ein Zombi, das noch nicht einmal weiß, wie man Nahrungsmittel "herstellt". Unter dem Kopfschütteln etlicher Freunde. Zunächst ging mir alles daneben. Aber inzwischen weiß ich zumindest wie es geht und wie es gehen könnte, wenn ich es müßte.

--
For entertainment purposes only.

Grandios

Rybezahl, Freitag, 03.04.2015, 18:50 vor 3939 Tagen @ Konstantin 10571 Views

Häuser, die wachsen - Wohnen im Baum!
www.naturbauten.org

Habe mich vor einiger Zeit in einem anderen Kontext mal spärlich mit der Idee beschäftigt. Weiden eignen sich ganz hervorragend! Das Thema wird mich, das weiß ich jetzt schon, mit Sicherheit noch intensiv begleiten. Danke!

Und frohe Ostern allen!

von Weiden rate ich ab

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 03.04.2015, 21:11 vor 3939 Tagen @ Rybezahl 10575 Views

Weiden eignen sich ganz hervorragend!

Hallo Rybezahl,

für erste Experimente mag Weide gut sein (billig, wächst schnell). Ich nutze Weide nur in ganz wenigen Fällen als kurzlebige Tragwerke.

Nachteile von Weide bzgl. Nutzung für lebende Häuser:
Weiden brauchen viel Licht (Pioniergehölz).
stehen sie zu eng stirbt schnell ein großer Teil ab.
Weiden sind kurzlebig. Wenn nach 50 Jahren das Haus fertig ist, stirbt es ab...

Für Anfänger empfehle ich:
Buche, Hainbuche, Bergahorn

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Nähere Info dazu erhältlich?

b.o.bachter @, Freitag, 03.04.2015, 19:57 vor 3939 Tagen @ Konstantin 10476 Views

Guten Abend Konstantin!

Gerade lese ich von Deinem Projekt...

Aktuell teste ich im übrigen einen Prototypen
der innerhalb von ein bis zwei Jahren Wachstum vollwertig winterfest
bewohnbar ist. Wenn das klappt können auch kurzfristig dringende
Wohnbedürfnisse lebend erfüllt werden.

...und bin fasziniert => Will auch haben!

Nur zwei Jahre "Bauzeit" finde ich sensationell. Magst Du mich/uns über den Stand der Dinge informieren, oder ist dies geheime Forschung?

Dir und allen Forinten & Foranten wünsche ich angenehme Feiertage,
viele Grüße,

bob

Ich mag die Forschungsergebnisse erst dann veröffentlichen wenn sie dafür reif sind.

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 03.04.2015, 21:23 vor 3939 Tagen @ b.o.bachter 10788 Views

Hallo bob

Nur zwei Jahre "Bauzeit" finde ich sensationell.

Bin in Vorbereitung, dass es innerhalb eines Monats geht.
(allerdings geschieht das Bauen/Pflanzen nur in frostfreien Wochen in der blattlosen Zeit von November bis April)

Magst Du mich/uns über
den Stand der Dinge informieren, oder ist dies geheime Forschung?

Gut Ding will Weile haben...

Es geht um dieses Teil:
http://www.naturbauten.org/wurzelkuppel.html

Besucher können den aktuellen Stand der Forschung hautnah erleben. Heute hat ein gelber Forist diese Chance genutzt.[[top]]

Ansonsten bin ich noch verhalten mehr Bilder des Prototypen zu veröffentlichen. Habe noch ein paar "Kinderkrankheiten" zu überwinden und mag nicht, dass Fehler in Massen kopiert werden. Geplant ist es im kommenden Winter ein Buch dazu zu schreiben.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Ein Fertighaus?

b.o.bachter @, Samstag, 04.04.2015, 00:23 vor 3939 Tagen @ Konstantin 10489 Views

Hallo Konstantin,

Danke für die Info – dann bin ich sehr gespannt, wie sich Deine Erkenntnisse letztlich darstellen werden. Daß Du jetzt nichts genaueres verraten magst, muß natürlich akzeptiert werden.

Allerdings staune ich jetzt noch mehr, weil Du einen Zeitraum von einem Monat nennst. Verstehe ich das falsch, oder meinst Du tatsächlich ein frisch gepflanztes und in einem Monat dicht gewachsenes Baumgebilde?

Ein Lebend-Haus in Fertigteilebauweise?

VG., bob

Menschen werden Endosymbionten der Bäume

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Samstag, 04.04.2015, 07:38 vor 3938 Tagen @ b.o.bachter 10459 Views

Hallo bob,

Allerdings staune ich jetzt noch mehr, weil Du einen Zeitraum von einem
Monat nennst. Verstehe ich das falsch, oder meinst Du tatsächlich ein
frisch gepflanztes und in einem Monat dicht gewachsenes Baumgebilde?

Ein Lebend-Haus in Fertigteilebauweise?

Ja, ich meine ein Fertighaus, dass nach dem Pflanzen in einem Monat bezugsfertig ist und geeignet zum Überwintern. Wie im vorangegangenen Post geschrieben geht es um eine Wurzelkuppel. Über einer Schablone aus Holz und Folie liegen lange Triebe von beispielweise Pappel. Darauf kommt Erde (und zwingend auch ein Spezialmaterial, auf das ich jetzt nicht eingehe). Durch die Folie ist der Raum unter der Holzschablone sofort wasserdicht und kann umgehend bezogen werden. Auf dem Erdhügel entsteht im Lauf der Jahre ein Wäldchen. Auf der Folie wachsen die Wurzeln zu einer Holzfläche. Diese Fläche wird tragfähig und wasserdicht, allerdings vermutlich nur wenn das angedeutete Spezialmateriel mit in der Erde eingemischt wird. Nach geschätzten 20 Jahren kann man dann die Schablone sowie die Folie entfernen und die lebende tragfähige und wasserdichte Wurzelkuppel bleibt stehen.

Diese Methode passt auch zum Bedarf der Umstellungszeit für die Bewohner. Es braucht Zeit den Umgang mit einem bewohnten Lebewesen zu erlernen. Man kann das grob mit einem Haustier vergleichen. Immer wieder brauchen Lebewesen Hinwendung, Pflege, Nahrung etc. Sie geben aber auch viel zurück. Man wird zum Symbionten oder besser gesagt zum Endosymbionten der Bäume (Zitat aus wiki: Als Endosymbionten werden Symbionten bezeichnet, die im Innern ihres Wirtes leben.)

Mein Motto ist also nicht: Zurück auf die Bäume, sondern vielmehr:
Vorwärts unter die Bäume.
[[top]]

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Danke für die Erklärung! owT (oT)

b.o.bachter @, Samstag, 04.04.2015, 11:31 vor 3938 Tagen @ Konstantin 10169 Views

- kein Text -

Mystischer Urwald

Nico @, Freitag, 03.04.2015, 23:17 vor 3939 Tagen @ Bernadette_Lauert 10588 Views

"Der Mensch gehört in den Wald, und sonst nirgendwo hin."

Gut, dass @Zara selbst den Hinweis gegeben hat, sonst hätte ich wohl noch für die Neueinsteiger darauf hinweisen sollen, dass seine Argumentation auch stets nur auf diese Vorstellung zielt.Schließlich könnte jemand auch in die Irre geraten, wenn er denkt, dass @Zara den üblichen Vorstellungen Vorschub leistet.

Jene Teile der gelben Community, die sich hier nach und nach anschließen,
habe ich immer nur als Trolle oder neoliberale bezahlte Sockenpuppen
wahrgenommen...

Nach Konstantin komme ich ins Grüblen: Vielleicht sind wirklich mehr
Leute dabei, die das ernst meinen, als ich dachte...

Von der Tendenz her sehe ich das übrigens eher umgekehrt – aus meiner Sicht wird dieses Forum mit der Zeit eher 'zivilisierter', d.h., die fundamentalistischen Auslegungen weichen nach meiner Einschätzung tendenziell den ausgewogenen. Man könnte bestimmt auch sagen 'liberaler', nach pre-orwellscher Auslegung des Begriffes. Und das scheint wohl auch @Zara so zu bemerken, wie auch das von @Chef im Eröffnungsposting eingefügte Zitat erkennbar macht:

„Endlich gibt @CrisisMaven so richtig Gas
Das ist nötiger denn je! Das Forum steht auf der Kippe und droht, endgültig der Unterwanderung durch die Mysti(zist)ker anheim zu fallen. Agnostik gegenüber Bullshit kann man sich jetzt nicht mehr leisten, wenn das Forum in der ursprünglichen Form gerettet werden soll.“

Diese hier aufgeführten „ Mysti(zist)ker“ , welche also dieses Forum „unterwandern“, sind nämlich wir. Wer sind wir? Wir sind die politisch engagierten. Jedes politische Engagement ist nämlich grundsätzlich Mystizismus – auch wenn @Zara sicher noch darauf hinweisen wird, das nie behauptet zu haben (das ist jetzt auch nur meine Interpretation). Der Grund ist der „Debitismus“, welcher nach @Zara's Selbstverständnis ja bedeutet, dass der Mensch in den (Ur-) Wald gehöre. Die theoretische Grundlage kennt hier jeder unter dem Titel „der Zins fehlt“. Das glauben aber nur ahnungslose Einfaltspinsel, welche Lichtjahre davon entfernt sind, den Zins zu verstehen. Wann immer jemand bankrott geht, dann aus dem einzig möglichen Grunde, dass ihm der Zins fehlt – aus buchhalterischer Sicht. Wir alle finanzieren mittels des Zinses unsere Abschreibungen, und bankrott geht nur, wer seine Abschreibungen nicht finanzieren kann. Der Debitismus ist in Wahrheit eine Geldtheorie, und das 'Der-Zins-fehlt-Theorem' ist ultimativer Ausdruck für 'nicht-kapiert-haben'.

Nein, @Zara sieht hier wohl sehr zutreffend seine Felle davon schwimmen, weil liberale/ausgewogene/nicht-fundamentalistische Betrachtungen u.a. auch mit dir, liebe Bernadette, kompetenten Zulauf erhalten. Und wenn @Zara's Ansprüche nicht fundamentalistisch sind, welche denn dann? Zwischenzeitlich verbündet sich @Zahra auch schon mit den Esoterikern, solange diese nur sagen, dass der Staat weg muss – im selben Atemzug, in welchem er die von ihm entdeckten Mystiker stigmatisiert. Das war aber auch schon bei @Silke ähnlich, welche bereits vor einiger Zeit mit „dem Staat in dir“ argumentiert, so wie es nun auffälliger weise auch @Konstantin ebenso macht. Nur nebenbei stehe ich vielen Themen, welche gerne als Esoterik subsumiert werden, sehr aufgeschlossen gegenüber. Deshalb braucht man ja noch lange nicht den Kontakt zur Realität zu verlieren, und ich sehe mich argumentativ auch höchstens nur selten auf solche Bezüge angewiesen. @Konstantin hätte hier zunächst nur zu begreifen, dass der „Staat“ erst einmal nur die kollektive Sphäre einer Gesellschaft bezeichnet. Dieser Ausdruck des Kollektiven soll sich nur an die Bedürfnisse der Mehrheit anpassen, und nicht an die einer Minderheit – Demokratie statt Plutokratie. Wir Demokraten werden aber eben auch gerne mal als Mystiker bezeichnet, oder in solche Richtung gerückt, weil jeder der begründen kann, dass die Menschheit gerade wegen dem Debitismus sich (auch nachhaltig) zivilisieren kann, natürlich ein solcher sein muss. Wir kennen die selbe Nummer schon längst aus den MSM. „Verschwörungstheorie“ wird nun halt gerne in Verschwörungsmystik modifiziert, damit niemand auf die Idee kommt zu glauben, man würde mit den MSM an einem Strang ziehen.

Schöne Ostergrüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Apropos Mysti(zisti)ker: Fragt ein Osterhase den anderen „Glaubst du eigentlich an die Hühner?“

Bernadette_Lauert, Samstag, 04.04.2015, 00:01 vor 3939 Tagen @ Nico 10674 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Samstag, 04.04.2015, 00:21

Diese hier aufgeführten „ Mysti(zist)ker“ , welche also dieses Forum
„unterwandern“, sind nämlich wir.

Apropos Mysti(zist)ker: Fragt ein Osterhase den anderen „Glaubst du eigentlich an die Hühner?“

Nein, @Zara sieht hier wohl sehr zutreffend seine Felle davon schwimmen,
weil liberale/ausgewogene/nicht-fundamentalistische Betrachtungen u.a. auch
mit dir, liebe Bernadette, kompetenten Zulauf erhalten.

Danke!
Ich weiß nicht, wie viele in der von Dir skizzierten Fraktion zustimmen würden...
...aber eine einigende, Kant-geprüfte Maxime könnte sein:

[image]

0stergruß, Bernadette

Orwell-Sprech vom Feinsten

Zarathustra, Sonntag, 05.04.2015, 11:10 vor 3937 Tagen @ Nico 9963 Views

bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 05.04.2015, 11:17

Jene Teile der gelben Community, die sich hier nach und nach

anschließen,

habe ich immer nur als Trolle oder neoliberale bezahlte Sockenpuppen
wahrgenommen...

Nach Konstantin komme ich ins Grüblen: Vielleicht sind wirklich mehr
Leute dabei, die das ernst meinen, als ich dachte...


Von der Tendenz her sehe ich das übrigens eher umgekehrt – aus meiner
Sicht wird dieses Forum mit der Zeit eher 'zivilisierter', d.h., die
fundamentalistischen Auslegungen weichen nach meiner Einschätzung
tendenziell den ausgewogenen.

Weit gefehlt. Die extremistischen Positionen, ein Gutheissen der Organisierten Gewalt (Zivilitis, kollektivistische Vernichtung der Lebensgrundlage unter exponentieller Beschleunigung) wird hier von immer mehr Neuzugängern vertreten, während die Erkenntnisses des Debitismus in den Hintergrund treten. Wir werden zu einem Allerweltsforum. Nahezu alle Welt vertritt den Extremismus in der einen oder anderen Form.

Man könnte bestimmt auch sagen 'liberaler',
nach pre-orwellscher Auslegung des Begriffes. Und das scheint wohl auch
@Zara so zu bemerken, wie auch das von @Chef im Eröffnungsposting
eingefügte Zitat erkennbar macht:

„Endlich gibt @CrisisMaven so richtig Gas
Das ist nötiger denn je! Das Forum steht auf der Kippe und droht,
endgültig der Unterwanderung durch die Mysti(zist)ker anheim zu fallen.
Agnostik gegenüber Bullshit kann man sich jetzt nicht mehr leisten, wenn
das Forum in der ursprünglichen Form gerettet werden soll.“

Diese hier aufgeführten „ Mysti(zist)ker“ , welche also dieses Forum
„unterwandern“, sind nämlich wir. Wer sind wir?

Staatsapologeten (Unterwerfungsapologeten), die den Predigern des Wahnsinns und des Todes auf dem Leim gehen.

Wir sind die politisch
engagierten.

Sehr richtig.

Jedes politische Engagement ist nämlich grundsätzlich
Mystizismus – auch wenn @Zara sicher noch darauf hinweisen wird, das nie
behauptet zu haben (das ist jetzt auch nur meine Interpretation).

Meine Position ist klar. Ein politisches Engagement, das darauf abzielt, bei der Organisierten Gewalt (Staat/Kollektivismus) stehen zu bleiben, ist Mystizistik in Reinkultur, weil irrealerweise den Predigern des Wahnsinns und des Todes geglaubt wird, der Kollektivismus sei ein System, das funktioniert, obwohl er schon tausendmal den Tatbeweis der Dysfunktionalität erbracht hat. Ich verstehe jeden Nordkoreaner und Ukrainer, der wenigstens direkte Demokratie anstrebt. Aber ich verstehe keinen aufgeklärten Demokraten im DGF, der behauptet, dies sei die Basis, unsere und andere Spezies zu erhalten, wo doch jeder sehen kann, falls er es sehen will, dass sich das Gegenteil vollzieht. Immer schnellere Vernichtung der Arten.

Der Grund
ist der „Debitismus“, welcher nach @Zara's Selbstverständnis ja
bedeutet, dass der Mensch in den (Ur-) Wald gehöre. Die theoretische
Grundlage kennt hier jeder unter dem Titel „der Zins fehlt“. Das
glauben aber nur ahnungslose Einfaltspinsel, welche Lichtjahre davon
entfernt sind, den Zins zu verstehen. Wann immer jemand bankrott geht, dann
aus dem einzig möglichen Grunde, dass ihm der Zins fehlt – aus
buchhalterischer Sicht. Wir alle finanzieren mittels des Zinses unsere
Abschreibungen, und bankrott geht nur, wer seine Abschreibungen nicht
finanzieren kann. Der Debitismus ist in Wahrheit eine Geldtheorie, und das
'Der-Zins-fehlt-Theorem' ist ultimativer Ausdruck für
'nicht-kapiert-haben'.

Lachhaft. Der Zins fehlt nur dort nicht, wo es gelänge, an jeden Einzelnen den fehlenden Zins dirigistisch-etatistisch umzuverteilen. Funktioniert nirgends in der realen Welt, auch nicht im Sozialismus/Kommunismus/Idiotismus.

Nein, @Zara sieht hier wohl sehr zutreffend seine Felle davon schwimmen,
weil liberale/ausgewogene/nicht-fundamentalistische Betrachtungen u.a. auch
mit dir, liebe Bernadette, kompetenten Zulauf erhalten.


Ja, Orwell. Applaus für Organisierte Gewalt (Staat) im Allgemeinen und postsowjetische Apparatschiks im Besonderen als ausgewogene, liberale Betrachtungen.

Und wenn @Zara's
Ansprüche nicht fundamentalistisch sind, welche denn dann?

Ja, das Dasein hat ein Fundament; die Vernichtung auch: die Apologetik der Vernichtung durch die Prediger des Wahnsinns und des Todes:

"Ja, ein Sterben für Viele ward da erfunden, das sich selber als Leben preist: wahrlich, ein Herzensdienst allen Predigern des Todes!
Staat nenne ich's, wo Alle Gifttrinker sind, Gute und Schlimme: Staat, wo Alle sich selber verlieren, Gute und Schlimme: Staat, wo der langsame Selbstmord Aller – »das Leben« heisst."

Zwischenzeitlich verbündet sich @Zahra auch schon mit den Esoterikern,

Zum Beispiel?

solange diese nur sagen, dass der Staat weg muss – im selben Atemzug, in
welchem er die von ihm entdeckten Mystiker stigmatisiert. Das war aber auch
schon bei @Silke ähnlich, welche bereits vor einiger Zeit mit „dem Staat
in dir“ argumentiert, so wie es nun auffälliger weise auch @Konstantin
ebenso macht.

Derart mystizistisch (= Glaube ans Irreale) wie die Anhänger der kollektivistischen Vernichtungsideologie können ein Konstantin und eine Silke in ihrem Leben nie sein.

Nur nebenbei stehe ich vielen Themen, welche gerne als
Esoterik subsumiert werden, sehr aufgeschlossen gegenüber.

Insbesondere dem ultimativen Mystizismus, der durch die Prediger des Wahnsinns und des Todes unter die Leute gebracht wird.

Deshalb braucht
man ja noch lange nicht den Kontakt zur Realität zu verlieren, und ich
sehe mich argumentativ auch höchstens nur selten auf solche Bezüge
angewiesen. @Konstantin hätte hier zunächst nur zu begreifen, dass der
„Staat“ erst einmal nur die kollektive Sphäre einer Gesellschaft
bezeichnet. Dieser Ausdruck des Kollektiven soll sich nur an die
Bedürfnisse der Mehrheit anpassen, und nicht an die einer Minderheit –
Demokratie statt Plutokratie. Wir Demokraten werden aber eben auch gerne
mal als Mystiker bezeichnet,

Zurecht, auch wenn ich schweizer Verhältnisse den nordkoreanischen, saudischen und ukrainisch-russischen vorziehe. Direkte Demokratie kann nie ein Ziel sein, sondern höchstens ein Weg in Richtung Ziel: die Aufhebung des Kollektivismus (Idiotismus).

oder in solche Richtung gerückt, weil jeder
der begründen kann, dass die Menschheit gerade wegen dem Debitismus sich
(auch nachhaltig) zivilisieren kann, natürlich ein solcher sein muss.

Die Predigten des Wahnsinns und des Todes konnte man noch nie begründen. Sie bleiben, was sie sind.

Grüsse, Zara

Ja, Konstantin Kirsch ist weiter als "wir" ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 02.04.2015, 14:25 vor 3940 Tagen @ Zarathustra 12181 Views

Du bist schon weiter als wir.

Drum bin ich ja damals auch hingefahren. Zu sonst bin ich ja bekanntlich niemandem gefahren. Da waere ich zur Not auch hingelaufen. Soviel Zeit muss sein.

Dachte urspruenglich, fuer sowas muesste ich mindestens bis nach Afrika fahren.

Kommt selten vor, dass ich ein Aha-Erlebnis habe, das ich nicht auch theoretisch herleiten koennte.

SEINES kann man natuerlich auch theoretisch herleiten. Hat er ja gemacht.

Ohne Theorie ja keine Praxis.

Aber nicht immer sieht man das Naheliegende. Das war der Schluss-Stein.

Ansonsten versuche ich nur noch, andere auch noch rechtzeitig zur Besinnung zu bringen. Scheint aber nutzlos. Macht aber nix, weil Hummeln und Maeuse sind wahrscheinlich selbst waehrend und nach der Schlacht vom Huertgenwald ganz gut zurecht gekommen, auch wenn das dauernde "Bumm" etwas gestoert haben duerfte. "Der" Mensch dort haette aber ohne Gulaschkanone dort nicht ueberlebt. Als Kannibale jedenfalls nur kurze Zeit. Kannibalen, die sich selbst zur Ernaehrung zuechten moechten, stellen bald fest, dass da an der metabolischen Bilanz irgendwas nicht stimmt ...

Der ganze Witz dabei ist: der Konstantin Kirsch kann auch den naechsten Asylanten fragen, wo er denn herkommt, dann dort hin "zurueck" gehen und ihm zeigen, was eine "Harke" ist. Wenn dann hier bei uns "Flasche leer" ist, kann der Asylant wieder zurueckkehren und endlich was ... kapieren.

Was er naemlich bisher nicht konnte, weil der weisse Mann, der bisher immer auftauchte, ihm erzaehlt hat, dass das mit dem Gaertnern ja nie und nimmer funktioniert. Da hat er ihm das geglaubt und ist gleich zum weissen Mann gezogen. Weil das ja Spass macht, wegen einem Smartphone, Hartz-IV und einem Drogengeschaeftchen die Heimat aufzugeben. Unsere Vertriebenen-Verbaende der dritten Generation bestehen bestimmt nur aus lauter Deppen.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Hallo CM, warum die plötzliche Verbitterung in Deinen Beiträgen?

Arvid @, Donnerstag, 02.04.2015, 16:19 vor 3940 Tagen @ CrisisMaven 11523 Views

Sollten »wir« uns Sorgen machen oder kannst Du Hilfe oder Rat gebrauchen?

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Mag sein, dass es verbittert aussieht ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 02.04.2015, 16:39 vor 3940 Tagen @ Arvid 11645 Views

Vielen Dank fuer das Anerbieten!

Sollten »wir« uns Sorgen machen oder kannst Du Hilfe oder Rat gebrauchen?

... und ein Zuckerschlecken ist es nicht [[freude]] ...

Aber es gibt zwei Dinge, die ich in den letzten Wochen lernen durfte:

a) dass, anders als ich glaube, in meiner Jugend, man heute in der Mehrzahl durchaus sonst gebildeter Kreise nicht mehr zu wissen scheint, was ein Naturgesetz ist (es vielmehr fuer ein "emergentes" Phaenomen haelt, das sich auch mal aendern koennte - schliesslich herrscht ja Gedankenfreiheit)

und

b) dass - womoeglich als Ausfluss von a) - es unmoeglich ist, logisch stringent und kohaerent zu formulieren oder zu erwarten, dass Behauptungen belegt werden. Oder wenn sie "belegt" werden, dann nicht einfach mit der Behauptung eines andern, d.h. einer weiteren Erfindung.

Als ich das Erweckungserlebnis zu a) hatte vor einigen Wochen nach der Auseinandersetzung ueber das Gesetz von Angebot und Nachfrage da sagte jemand unmittelbar zu mir: "Sag' mal, CM, bist Du einem Geist begegnet?" Ja, bin ich wohl. Ich habe die Eulen Athen fliehen sehen.

Und zu b) stelle ich fest, dass ich von Beginn an das "Web 2.0" aufmerksam verfolge und daher glaube, statistisch gesichert feststellen zu koennen, dass seit ca. fuenf Jahren mit zunehmender Tendenz das logische Denken komplett abgeschafft wird.

Aber das zu erlaeutern ist sinnlos. Das ist keine Verbitterung: dazu muesste es ja MICH betreffen und ich irgendwas "verlieren", so wie ich mir vorstellen kann, dass die Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg verbittert gewesen sein duerften. Aber dem ist nicht so. Ich verliere nichts. Ich habe nur eine gewisse Empathie, die mich fuer die trauern laesst, die sich an ihrem eigenen (intellektuellen jedenfalls) Untergang auch noch erfreuen!

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Web 2.0

Rybezahl, Donnerstag, 02.04.2015, 17:19 vor 3940 Tagen @ CrisisMaven 11220 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 20:40

Leider leider muss ich dir zustimmen. Wenn ich sehe, wie das Internet missbraucht wird. Alle sind ständig am Kurznachrichten schreiben. Und dann auch noch lauter belangloses Zeug.
Mir sagt man nach, ich wäre "nicht sehr gesprächig". Das stimmt nicht! Ich finde nur nichts an diesem dummen Gequatsche. Entschuldigung, dass ich das so sage... will niemanden beleidigen!

Schopenhauer dazu

Ankawor, Donnerstag, 02.04.2015, 17:45 vor 3940 Tagen @ Rybezahl 11265 Views

"Geistreiche Reden oder Einfälle gehören nur vor geistreiche Gesellschaft: in der gewöhnlichen sind sie geradezu verhaßt; denn um in dieser zu gefallen, ist durchaus notwendig, daß man platt und borniert sei. In solcher Gesellschaft müssen wir daher mit schwerer Selbstverleugnung dreiviertel unserer selbst aufgeben, um uns den andern zu verähnlichen. Dafür haben wir dann freilich die andern: aber je mehr eigenen Wert einer hat, desto mehr wird er finden, daß hier der Gewinn den Verlust nicht deckt und das Geschäft zu seinem Nachteil ausschlägt; weil die Leute, in der Regel, insolvent sind, d. h. in ihrem Umgang nichts haben, das für die Langweiligkeit, die Beschwerden und Unannehmlichkeiten desselben und für die Selbstverleugnung, die er auflegt, schadlos hielte: demnach ist die allermeiste Gesellschaft so beschaffen, daß, wer sie gegen die Einsamkeit vertauscht, einen guten Handel macht."

Mir sagt man nach, ich wäre "nicht sehr gesprächig". Das stimmt nicht!
Ich finde nur nichts an diesem dummen Gequatsche. Entschuldigung, dass ich
das so sage... will niemanden beleidigen!

So geht es mir auch

Was mich daran immer stört

Rybezahl, Freitag, 03.04.2015, 03:10 vor 3940 Tagen @ Ankawor 10969 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 03:15

"Geistreiche Reden oder Einfälle gehören nur vor geistreiche
Gesellschaft: in der gewöhnlichen sind sie geradezu verhaßt; denn um in
dieser zu gefallen, ist durchaus notwendig, daß man platt und borniert
sei. In solcher Gesellschaft müssen wir daher mit schwerer
Selbstverleugnung dreiviertel unserer selbst aufgeben, um uns den andern zu
verähnlichen. Dafür haben wir dann freilich die andern: aber je mehr
eigenen Wert einer hat, desto mehr wird er finden, daß hier der Gewinn den
Verlust nicht deckt und das Geschäft zu seinem Nachteil ausschlägt; weil
die Leute, in der Regel, insolvent sind, d. h. in ihrem Umgang nichts
haben, das für die Langweiligkeit, die Beschwerden und Unannehmlichkeiten
desselben und für die Selbstverleugnung, die er auflegt, schadlos hielte:
demnach ist die allermeiste Gesellschaft so beschaffen, daß, wer sie gegen
die Einsamkeit vertauscht, einen guten Handel macht."

Ich will nicht behaupten, eine besonders helle Birne zu sein, ohnehin ist das relativ, und selbst der genialste Mensch auf Erden mag ein Wicht im Angesicht eines 10.000 Jahre älteren Wesens sein.

Darum stört mich die Rede vom Schopenhauer über den Menschen immer ein bisschen. Aber ich muss auch zugeben, wenig von ihm zu kennen. Mir scheint er ein bisschen ein Misanthrop zu sein. Ich versuche immer, das Gute im Menschen zu sehen, dass jeder seinen Weg geht und das auch gut so ist.

Das bisschen Geschwafel von mir dazu. Echt herzallerliebst von mir. [[zwinker]]

"Gegen Dummheiten streiten selbst Götter vergebens." (wird Goethe zugeschrieben, der hat aber auch gerne plagiert)

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 02.04.2015, 18:00 vor 3940 Tagen @ CrisisMaven 11099 Views

Warum beißt Du in (fast) jeden Knochen, den man Dir hinhält? Laß es einfach!

Leider laß ich mich auch zu manch bösem Kommentar hinreißen - das bringt aber nichts, gar nichts.[[wut]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Was ist eigentlich ein Naturgesetz?

Nico @, Donnerstag, 02.04.2015, 23:43 vor 3940 Tagen @ CrisisMaven 11046 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 00:08

Hallo werter CM!

Nun auch auf die Gefahr hin, dass ich dir nun fürchterlich auf die Ketten gehe … [[zwinker]]

Aber es gibt zwei Dinge, die ich in den letzten Wochen lernen durfte:

a) dass, anders als ich glaube, in meiner Jugend, man heute in der
Mehrzahl durchaus sonst gebildeter Kreise nicht mehr zu wissen scheint, was
ein Naturgesetz ist (es vielmehr fuer ein "emergentes" Phaenomen haelt, das
sich auch mal aendern koennte - schliesslich herrscht ja Gedankenfreiheit)

Zu dieser unangenehmen Sorte von Leuten, die „nicht wissen, was ein Naturgesetz“ ist, will ich natürlich nicht gehören, und so habe ich mich selbst erst einmal gefragt: was ist eigentlich ein Naturgesetz? Zum Glück gibt es ja heute das Internet. Bestimmt finde ich doch auf Wikipedia eine übersichtliche Tabelle mit Naturgesetz Nr. 1 … , Naturgesetz Nr. 2 … , usw.. Gefunden habe ich nun das hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Naturgesetz

Ich will es mal so formulieren: Natürlich (!) glaubt jeder vernünftige Mensch an die Existenz von „Naturgesetzen“, nur … wir kennen sie natürlich (!) nicht. Oder wurde jemals eine alte Steinplatte ausgegraben, auf der die Naturgesetze vielleicht von Gott, oder einem seiner Beauftragten eingraviert wurden? Über die Naturgesetze können wir allenfalls Theorien aufstellen, und Theorien sind grundsätzlich nicht beweisbar – nicht endgültig. Unter dem Begriff „Ockhams Rasiermesser“ wird nicht erklärt, wie Theorien zu beweisen sind, sondern nur, unter welchen Gesichtspunkten wir unter konkurrierenden Theorien die zu bevorzugende auswählen – und natürlich (!) beinhaltet Ockhams Rasiermesser ebenfalls nur eine Theorie.

Es wäre schon schön, könnten wir alle in einer Welt leben, in der wenigstens die Naturgesetze bekannt wären. Denn dann bräuchtest vermutlich nicht nur du, CM, weniger zu stöhnen.

und

b) dass - womoeglich als Ausfluss von a) - es unmoeglich ist, logisch
stringent und kohaerent zu formulieren oder zu erwarten, dass Behauptungen
belegt werden. Oder wenn sie "belegt" werden, dann nicht einfach mit der
Behauptung eines andern, d.h. einer weiteren Erfindung.

Bei allem, was ich so höre, könnte man annehmen, dass frühere Zeiten (auf welche du hier voller Wehmut zurückblickst) dogmatischer waren, als die heutigen. Bei einem Dogma handelt es sich um den nun willkürlich (autoritär) herbeigeführten Abbruch einer Beweisführung. Im Prinzip auch nicht zu verübeln, denn dessen Fortführen führt ja eh nur in einen Infiniten Regress, oder in einen Zirkelschluss – wie uns das Münchhausen Trilemma lehrt. Also gut so. Die einzige Frage die offen bleibt lautet nur: wer hat die Autorität? Lass mich raten: etwa du werter CrisisMaven? Wie begründest du wohl aber deine Autorität? Mit der Faust vielleicht? Oder beklagst du hier gerade nur einen vermuteten Verlust an Autorität?

Du wirst dich sicher an unser kurze Unteredung in der selben Angelegenheit leicht erinnern können. Es mag ja vielleicht schwer sein „ logisch stringent und kohaerent zu formulieren“, aber nichts ist leichter, als „Belege“ einzufordern. Leicht könnte solches dabei sogar zur ultimativen Versinnbildlichung von Stupidität geraten.

Auch ich habe keine Ahnung, wie man eigentlich unter solchen Voraussetzungen Streit vermeiden soll. Offenbar leben wir eben einfach nur in der schlechtesten aller vorstellbaren Welten. Nicht einmal „Naturgesetze“ können eine Debatte beenden. Vielleicht wäre das ja aber auch nur langweilig?

Und zu b) stelle ich fest, dass ich von Beginn an das "Web 2.0" aufmerksam
verfolge und daher glaube, statistisch gesichert feststellen zu koennen,
dass seit ca. fuenf Jahren mit zunehmender Tendenz das logische Denken
komplett abgeschafft wird.

Ja, hier wäre ich allerdings auch mal auf deine Belege neugierig. [[freude]]

Schöne Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Naturgesetze sind Exorzisten...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Freitag, 03.04.2015, 01:20 vor 3940 Tagen @ Nico 10911 Views

Hallo Nico,

ich habe das Thema mal mit einer fetten Anleihe bei Robert M. Pirsig beschrieben.

Kurz zusammengefasst: Naturgesetze sind die Gespenster der letzten Jahrhunderte. Kreationen des menschlichen Geistes, die es zum Eigenleben in Form einer Art nicht-organischen Wesen gebracht haben und uns alle dermaßen im Bann haben. Und wenn noch nicht, dann zwingen sie diejenigen, die sie bereits im Bann haben uns das solange zu erklären, bis sie uns auch im Bann haben.

Jetzt haben wir Naturgesetze, keine Gespenster. Und ich gehöre jetzt zu denen, die wissen, was Naturgesetze sind [[freude]]

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Davon abgesehen (edit + edit)

Rybezahl, Freitag, 03.04.2015, 01:42 vor 3940 Tagen @ Hinterbänkler 11050 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 02:25

Warum sollten sich Naturgesetze nicht verändern können? Unterstellen wir mal 10.000 Jahre Forschung und Beobachtung: was ist das schon, wenn der Kosmos 10.000 mal länger existiert?
Ich glaube aber nicht, dass man sich solche Änderungen herbeiwünschen kann.

Reine Phantasterei natürlich. Ich plädiere dafür, einfach weiter zu beobachten und zu forschen. Skeptische Offenheit nenne ich dieses Prinzip.


Kleine Ergänzung:

Als die Gegenstände runtergefallen sind, sind sie einfach runtergefallen. Jetzt kann man aber berechnen, in welcher Geschwindigkeit, unter welchen Umständen und wie sie runterfallen. Man hat also das "Wie" erforscht. Und ich finde, das ist nicht nur ein Mem, das ist eine Regelmäßigkeit, die man sich zunutze machen kann in vielfältiger Weise. Und zwar... "besser" als vorher, als die Gegenstände einfach nur runtergefallen sind.
Analog dazu kann der Gärtner versuchen, die Pflanzenwelt zu erforschen und Regelmäßigkeiten zu entdecken, egal wie, und wenn er es als Schamane macht.

Man muss dem Kosmos nicht erklären, wie er zu funktionieren hat. Und Rehe wachsen nicht den Wölfen nach! Evident! ;-P (oT)

Rybezahl, Freitag, 03.04.2015, 03:43 vor 3940 Tagen @ Rybezahl 10870 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 03:49

- kein Text -

Was sind Naturgesetze?

Mercury @, Freitag, 03.04.2015, 12:16 vor 3939 Tagen @ Hinterbänkler 10877 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 12:21

Hallo Hinterbänkler,

du überschreibst dein Posting mit "Naturgesetze sind Exorzisten".

Das würde ich auch so meinen.

ich habe das
Thema mal mit einer fetten Anleihe bei Robert M. Pirsig
beschrieben
.

Zu dem Link schreibe ich gleich noch eine Antwort, habe in den letzten Monaten viel um die Ohren.

Dort schreibst du:

Kurz zusammengefasst: Naturgesetze sind die Gespenster ....

Nun werden Gespenster durch Exorzisten ausgetrieben. Was sind sie denn nun?

Grüße

Mercury

Ich kann der Diskussion leider nicht folgen, deshalb Frage

Nonpopulo @, Freitag, 03.04.2015, 21:28 vor 3939 Tagen @ Mercury 10259 Views

Entgeht mir eine Erkenntnis oder liege ich gar komplett falsch, wenn ich aufgrund meiner beschränkten intellektuellen Fähigkeiten die Naturgesetze einfach als menschliche Beschreibung und Analyse der Kräfte der Natur sehe?

Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Ja. Naturgesetze werde GEfunden, nicht ERfunden

Mercury @, Freitag, 03.04.2015, 23:02 vor 3939 Tagen @ Nonpopulo 10303 Views

Entgeht mir eine Erkenntnis oder liege ich gar komplett falsch, wenn ich
aufgrund meiner beschränkten intellektuellen Fähigkeiten die Naturgesetze
einfach als menschliche Beschreibung und Analyse der Kräfte der Natur
sehe?

Grüsse Nonpopulo

Hallo Nonpolulo,

genau so verstehe ich Naturgesetze. Dabei betreffen diese die "harten" Wissenschaften wie Chemie oder Physik.

Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, hat allerdings aufgrund ihrer logischen Struktur und Bedeutung in den Naturwissenschaften ihre Bedeutung als "Fast-Naturwissenschaft" häufig bewiesen. Selbst Kritiker verwenden die gleiche Logik zur Widerlegung (allerdings nicht so gut).

Dann gibt es die ganzen Geisteswissenschaften, wie Philosophie, Ökonomie, Soziologie - da geht es eher um Meinungen und Ansichten, oft in Verbund mit Fakten oder für Fakten gehaltenen Untersuchungen. Ziemlich unübersichtliches Terrain.

Die Psychologie ist ein "Zwischenfach", irgendwo zwischen naturwissenschaftlicher Grundlage und Meinung.

Ein häufiger Konflikt ist nun der, dass viele Leute glauben: Mein / unser Denken macht die Welt. Statt: Mein Denken / unser Denken bildet sie in einer bestimmten Weise ab, die auch anders sein könnte.

Eine grobe Überschätzung des Denkens.

Doch der Gegenstand ist und bleibt der Gegenstand, der er ist. Egal, in welcher Weise ich ihn in meinem Kopf zuordne. Da geht es eher um die Funktion bzw. die Bedeutung für mich.

Aber in der Existenz der Gegenstände - da scheren die sich halt einen Teufel darum, wie ich oder wir über sie denken. Darüber streiten wir nur in unserer menschichen Eitelkeit.

Aber die Nachkiregsforscher sind Wohlstandskinder - sie halten die Kränkung nicht aus, dass die Realität sich ihren Ansichten nicht beugt. Leute wie Dürr oder von Förster würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie wüßten, zu welchem Unsinn ihre Ideen geführt haben. Buddhisten eher schmunzeln.

Grüße

Mercury

Naturkräfte beschreiben vs. interpretieren

Nonpopulo @, Samstag, 04.04.2015, 11:27 vor 3938 Tagen @ Mercury 10254 Views

Hallo Mercury,

> Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, hat allerdings aufgrund ihrer
[quote]logischen Struktur und Bedeutung in den Naturwissenschaften ihre Bedeutung
als "Fast-Naturwissenschaft" häufig bewiesen. Selbst Kritiker verwenden
die gleiche Logik zur Widerlegung (allerdings nicht so gut).
[/quote]

Ich finde, die Mathematik beinhaltet nicht ganz zu Unrecht das Wort Theos = Gott. Denn einerseits ist sie universell und andererseits braucht sie abseits der Zivilisation kein Mensch. [[zwinker]]

> Dann gibt es die ganzen Geisteswissenschaften, wie Philosophie, Ökonomie,
[quote]Soziologie - da geht es eher um Meinungen und Ansichten, oft in Verbund mit
Fakten oder für Fakten gehaltenen Untersuchungen. Ziemlich
unübersichtliches Terrain.
[/quote]

Ja, hier werden Kräfte analysiert und interpretiert, je nach kulturellem und individuellem Gusto. Hier machen wir die Welt, wie sie uns gefällt. [[top]]

> Die Psychologie ist ein "Zwischenfach", irgendwo zwischen
[quote]naturwissenschaftlicher Grundlage und Meinung.
[/quote]

Ich sehe die Psychologie als Königsdisziplin des Konstruktivismus, da die Naturkräfte, die hinter der Psyche stehen, besonders schwer zu erfassen und zu beschreiben sind.

> Ein häufiger Konflikt ist nun der, dass viele Leute glauben: Mein / unser
[quote]Denken macht die Welt. Statt: Mein Denken / unser Denken bildet sie in
einer bestimmten Weise ab, die auch anders sein könnte.
[/quote]

Ich erkenne da keinen Gegensatz. Wir konstruieren die Welt bzw. unsere Ansichten über die Welt, diese Konstruktionen könnten aber auch ganz anders sein.

> Doch der Gegenstand ist und bleibt der Gegenstand, der er ist. Egal, in
[quote]welcher Weise ich ihn in meinem Kopf zuordne. Da geht es eher um die
Funktion bzw. die Bedeutung für mich.

Aber in der Existenz der Gegenstände - da scheren die sich halt einen
Teufel darum, wie ich oder wir über sie denken. Darüber streiten wir nur
in unserer menschichen Eitelkeit.
[/quote]

Ob wir von einem Baum denken, er sei ein Schutz oder eine Behüttung oder er sei Nutzholz, ist für den Baum schon ein Unterschied.

> Aber die Nachkiregsforscher sind Wohlstandskinder - sie halten die
[quote]Kränkung nicht aus, dass die Realität sich ihren Ansichten nicht beugt.
[/quote]

Ja, heutzutage stellt sich mE z.B. heraus, dass die auf Toleranz und Integration beruhenden Konstruktionen der Linken, Grünen, Multikultis usw. der Realität nicht standhalten. Sie haben die Naturkräfte falsch eingeschätzt. Doch die Meisten sind nicht fähig, ihr Denken der Realität anzupassen, sondern bilden Reflexe heraus, die sie davor schützen, sich mit ihren Konstruktionen auseinanderzusetzen.

Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Der konstruktivistische Verlust der Realität

Mercury @, Samstag, 04.04.2015, 12:22 vor 3938 Tagen @ Nonpopulo 10092 Views

Hallo Nonpopulo,

Ich finde, die Mathematik beinhaltet nicht ganz zu Unrecht das Wort Theos
= Gott. Denn einerseits ist sie universell und andererseits braucht sie
abseits der Zivilisation kein Mensch. [[zwinker]]

Wurde ja auch in Tempeln erfunden.

> Dann gibt es die ganzen Geisteswissenschaften,

Ja, hier werden Kräfte analysiert und interpretiert, je nach kulturellem
und individuellem Gusto. Hier machen wir die Welt, wie sie uns gefällt.
[[top]]

"Proaktiv für das System".

> Die Psychologie ist ein "Zwischenfach", irgendwo zwischen

naturwissenschaftlicher Grundlage und Meinung.[/i]


Ich sehe die Psychologie als Königsdisziplin des Konstruktivismus, da die
Naturkräfte, die hinter der Psyche stehen, besonders schwer zu erfassen
und zu beschreiben sind.

Sie hat das Zeug zur Superwissenschaft. Leider verstehen das die meisten Psychologen nicht und auch nicht Otto Normalbürger.


> Ein häufiger Konflikt ist nun der, dass viele Leute glauben: Mein /
unser

Denken macht die Welt. Statt: Mein Denken / unser Denken bildet sie in
einer bestimmten Weise ab, die auch anders sein könnte.[/i]


Ich erkenne da keinen Gegensatz. Wir konstruieren die Welt bzw. unsere
Ansichten über die Welt, diese Konstruktionen könnten aber auch ganz
anders sein.

Der Gegensatz liegt darin, daß viele Menschen glauben, ihre Einstellung würde die Realität in gleicher Weise verändern, wie es Handlungen können. Daß sie durch eine andere Meinung/Haltung nicht nur ihr Abbild der Welt verändern, sondern tatsächlich die Substanz der Welt. Handlungen als Zwischenschritt scheinen sie nicht für erforderlich zu halten.
Sicherlich gibt es eine große Bandbreite, in der Einstellungen sehr weitreichende Änderungen bewirken können. Doch das hat Grenzen.

> Doch der Gegenstand ist und bleibt der Gegenstand, der er ist. Egal,
in

welcher Weise ich ihn in meinem Kopf zuordne. Da geht es eher um die
Funktion bzw. die Bedeutung für mich.

Aber in der Existenz der Gegenstände - da scheren die sich halt einen
Teufel darum, wie ich oder wir über sie denken. Darüber streiten wir

nur

in unserer menschichen Eitelkeit.[/i]


Ob wir von einem Baum denken, er sei ein Schutz oder eine Behüttung oder
er sei Nutzholz, ist für den Baum schon ein Unterschied.

Dem Baum ist das egal. Allerdings verläuft sein Schicksal anders.

> Aber die Nachkiregsforscher sind Wohlstandskinder - sie halten die

Kränkung nicht aus, dass die Realität sich ihren Ansichten nicht

beugt.[/i]

Ja, heutzutage stellt sich mE z.B. heraus, dass die auf Toleranz und
Integration beruhenden Konstruktionen der Linken, Grünen, Multikultis usw.
der Realität nicht standhalten. Sie haben die Naturkräfte falsch
eingeschätzt. Doch die Meisten sind nicht fähig, ihr Denken der Realität
anzupassen, sondern bilden Reflexe heraus, die sie davor schützen, sich
mit ihren Konstruktionen auseinanderzusetzen.

Ja, sie phantasieren lieber die Realität als unendlich formbar nach ihrer persönlichen Hitliste.[[freude]]

Spannend. Für mich war das Erkennen dieser Grenzen auch der Abschied meiner Gutmenschenphase.

Gruß

Mercury

Ein "Naturgesetz" ist ...

Leserzuschrift @, Freitag, 03.04.2015, 11:35 vor 3939 Tagen @ Nico 10869 Views

... eine Chimäre, eine Vorstellung in unserem Kopf, ein Modell, d.h., "ein beschränktes Abbild der Wirklichkeit".

Tragischerweise sind sich viele "Experten" dieser Beschränkungen nicht bewusst und halten ihre Kopfgeburten für die Realität. Dann kann nicht sein, was nicht sein darf.

Glücklicherweise nimmt sich hin und wieder jemand dieser "Ausnahmen von der Regel" an. Sonst wären wir heute noch beim Ptolemäischen Weltbild - welches ja durchaus plausibel ist, solange man die paar aus der Reihe tanzenden "Wandelsterne" und ihre Monde ignoriert.

Das belegte Naturgesetz

tar ⌂ @, Gehinnom, Freitag, 03.04.2015, 22:21 vor 3939 Tagen @ CrisisMaven 10383 Views

Aber es gibt zwei Dinge, die ich in den letzten Wochen lernen durfte:

a) dass, anders als ich glaube, in meiner Jugend, man heute in der
Mehrzahl durchaus sonst gebildeter Kreise nicht mehr zu wissen scheint, was
ein Naturgesetz ist (es vielmehr fuer ein "emergentes" Phaenomen haelt, das
sich auch mal aendern koennte - schliesslich herrscht ja Gedankenfreiheit)

Mag durchaus daran liegen, dass es sich um stark zu hinterfragende Konstrukte handelt, wie auch in den Antworten hierauf deutlich hervorgeht. So stellt sich unter Umständen gar noch heraus, dass auch dein sogenanntes "ökonomisches Naturgesetz" halt keines ist:
- Giffen-Paradoxon
- Snobeffekt
- Veblen-Effekt (ja: der Veblen)
- ...

und

b) dass - womoeglich als Ausfluss von a) - es unmoeglich ist, logisch
stringent und kohaerent zu formulieren oder zu erwarten, dass Behauptungen
belegt werden. Oder wenn sie "belegt" werden, dann nicht einfach mit der
Behauptung eines andern, d.h. einer weiteren Erfindung.

Belege findest du beim Finanzamt. In der Erfahrungswissenschaft Ökonomie hingegen vorwiegend Quellen, die man aufgrund des erkenntnistheoretischen Relativismus und unter ontologischen Aspekten erst im historischen und sonstigen sozialen Umfeld einordnen muss. Es handelt sich hier v.a. aufgrund der untersuchten, nicht greifbaren Makrophänomene um additive und nicht kumulative Forschungsergebnisse, was die Auseinandersetzung mit dieser Wissenschaft und zwischen den verschiedenen Denkschulen so schwierig, langatmig und anstrengend gestaltet, weil sie allein schon endlose Kommunikationsprobleme durch Definitionsunterschiede beinhaltet. Diesbezüglich fand ich es seltsam, dass du BillHicks nicht deutlich gemacht hast, worauf sich dein sog. Naturgesetz konkret bezieht - also aus welcher Schule heraus du argumentierst: siehe diesen Beitrag und folgende.

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4

Stimmt etliches nicht

azur @, Donnerstag, 02.04.2015, 02:25 vor 3941 Tagen @ Konstantin 11823 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 03:18

Hallo Konstantin,

schauen wir mal:


Das "Staat" baut keine Autobahnen, das machen Mitarbeiter von Unternehmen
unter dem Namen von Firmen.

Die Unternehmen machen das im Auftrage eines Auftraggebers, eines Bauherren, dem das Produkt gehört.

Kinder unterrichtet,


der "Staat" unterrichtet keine Kinder, das machen Mitarbeiter von
Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Wie bitte meinen?

Kinder werden zuallermeist von staatlichen Schulen unterrichtet. Das sind als Anstalten staatliche Organe:

"nichtrechtsfähige Anstalten; diese bilden nur organisatorisch selbständige Einheiten, während sie rechtlich Teil einer juristischen Person, zumeist einer Gebietskörperschaft, sind.
Beispiel: Schulen (sie sind in der Regel unselbständige Einrichtungen der Kreise und kreisfreien Städte;"
http://de.wikipedia.org/wiki/Anstalt_des_%C3%B6ffentlichen_Rechts

Das sind keine Firmen. Aber auch Trägervereine, die meist private Schulden tragen, sind keine Firmen.

Kranke und Verletzte
versorgt,


der "Staat" versorgt keine Kranken und Verletzte, das machen Mitarbeiter
von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Oder Mitarbeitet entsprechender staatlicher Einrichtungen, z. B. prominent das Bundeswehrkrankenhaus (und versorgt ein z. B. Retter der Feuerwehr niemanden?), wo auch massenhaft Zivilisten, wie auch ich einmal, versorgt werden (die Militärärzte sammeln so u. a. gern Praxis).

Das ist keine Firma!


usw.

Also das stimmt schon mal alles so nicht und so will man auch kein weiter.

ich habe hier noch keinen "Staat" gesehen der sowas macht, nur Mitarbeiter
von Unternehmen unter dem Namen von Firmen.

Das kannst Du Dir, mit Verlaub, nur einbilden, denn staatliche Schulen und andere staatlich Einrichtungen gibt es zu Hauf.

Das staatlichste was ich erlebte sind Gewaltaktionen unterschiedlichster
Arten.

Ja, wie is es mit dem Feuerwehrmann, der z. B. löscht und Menschen aus Notlagen befreit?!

Das ist doch viel zu schwarz-weiß und unrichtig.

B: Staatsgrenzen? Kenn ich nicht.

Na ich schon. Die stehen z. B. auf der Landkarte. Sind nicht für alles relevant, aber kennen kennt man die.

Tut mir leid Konstantin, aber Du solltest besser schauen, was der Unterschied zwischen einer Firma und einer staatlichen Anstalt ist, wie z. B. einem Uni-Krankenhaus, wo dessen Mitarbeiter Menschen behandeln.

Du folgst hierbei einem (falschen) Bias, der etwas vereinfachen soll, aber nur in die Irre führen kann, weil eben unrichtig.

Viele freundliche Grüße

azur

--
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Unikrankenhäuser sind oft auch Firmen, oder?

Centao @, Donnerstag, 02.04.2015, 13:19 vor 3940 Tagen @ azur 11302 Views

Hallo Azur,

Sie unterliegen doch dem Bilanz- und Steuerrecht und sind teilweise gGmbHs.

Typisches Organigramm einer großen Uniklinik (hier Jena).

Das soll keine Firma sein? Wenn ja, warum?

Firmen / Unternehmen / Organisationen sind eben nicht nur privat, es ist eher eine Art Struktur, würde ich meinen.

Was Schulen betrifft, gibt es ja verschiedene Betreibermodelle, klar staatliche Schulen sehe ich auch eher als Anstalt des öffentlichen Rechtes.

Viele Grüße,
CenTao

Na dann google mal mit Unikrankenhaus und Rechtsform: Massenhaft Anstalten öffentlichen Rechts - und Ausnahmen

azur @, Donnerstag, 02.04.2015, 17:49 vor 3940 Tagen @ Centao 11206 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.04.2015, 18:02

Hallo CenTao,

es ging ja eingangs darum, ob sozusagen 'das Gute' nur von Privaten bzw. Firmen käme (wie Waffenschmieden? Und ist nicht die Mafia quasi Privatwirtschaft), und von staatlichen Einrichtungen lediglich "Gewalt" bzw. 'das Böse'.

Wir googlen mit Rechtsform+Unikrankenhaus:

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/Presse_Aktuell/Unternehmensdaten/Rechtsform+UKT.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Charit%C3%A9 (gleich rechts oben)...

Oder:
"Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.) mit Stand vom 1.4.2015
Rechtsverordnung für die Universitätskliniken Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster (Universitätsklinikum-Verordnung - UKVO)

Fundstelle und permanenter Link zu Universitätsklinikum-Verordnung - UKVO
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&gld_nr=2&ugl_nr=221&bes_i...

§ 1
Rechtsform, Dienstsiegel

(1) Das Klinikum Aachen der Technischen Hochschule Aachen (Universitätsklinikum Aachen) mit Sitz in Aachen, das Klinikum Bonn der Universität Bonn (Universitätsklinikum Bonn) mit Sitz in Bonn, das Klinikum Düsseldorf der Universität Düsseldorf (Universitätsklinikum Düsseldorf) mit Sitz in Düsseldorf, das Klinikum Essen der Universität Duisburg-Essen (Universitätsklinikum Essen) mit Sitz in Essen, das Klinikum Köln der Universität Köln (Universitätsklinikum Köln) mit Sitz in Köln und das Klinikum Münster der Universität Münster (Universitätsklinikum Münster) mit Sitz in Münster sind rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts. Die Universitätskliniken führen jeweils ein Dienstsiegel.

(2) Das Land stellt den Universitätskliniken die betriebsnotwendigen Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte zur unentgeltlichen Nutzung zur Verfügung."

Das gilt auch für weiter Krankenhäuser, die nicht priovatisiert wurden:
http://www.klinikum-wolfenbuettel.de/ueber-uns/rechtsform.html

http://www.kkhviechtach.de/ueber-uns/rechtsform-und-krankenhausstruktur.html

Damit sind also gewiss nicht alle Unikrankenhäuser Firmen, sondern sehr oft Anstalten des öffentlichen Rechts.

Auch Hamburg übrigens: "Trägerschaft
Behörde für Wissenschaft und Forschung"
http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4tsklinikum_Hamburg-Eppendorf

Zudem sind viele Anstalten öffentlichen Rechts, eben wie Unis und Schulen (die Masse aller Schulen) eben nicht allein als Gewaltausüber zu verstehen.
Das statistische Bundesamt basiert auch auf zwangsweise erhobenen Daten, aber nicht nur usw.

Die These, wonach alles 'Gute' nur von Privaten und alles 'Böse' nur vom Staate käme, ist schlicht an der Realität vorbei und ein Zeugnis, wohin einfach überprüfbare Vorurteile einen verleiten können.

Viele freundliche Grüße

azur


Edit: gGmbH sind auch nicht generell das Gleiche wie GmbHs, weil anderen wirtschaftlichen Zweck.

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Mißverständnis? KdÖR ungleich Firma?

Centao @, Donnerstag, 02.04.2015, 18:36 vor 3940 Tagen @ azur 11082 Views

Hallo Azur,

Hallo CenTao,

es ging ja eingangs darum, ob sozusagen 'das Gute' nur von Privaten bzw.
Firmen käme (wie Waffenschmieden? Und ist nicht die Mafia quasi
Privatwirtschaft), und von staatlichen Einrichtungen lediglich "Gewalt"
bzw. 'das Böse'.

Ja, diesen Tenor (Gut vs. Böse) hatte ich bereits geistig als trivial gestrichen, dass war eher an Dich als Profi der Juristerei fachkundlich gerichtet, denn die wesentlichen Unterschiede zwischen Privatunternehmen & Körperschaften des öffentlichen Rechtes waren mir wichtig.

Rechtsform von Uni-KKHs sind mir eigentlich Banane, aber die wesentlichen Aspekte des Unterschiedes (privat, Öffentlich) werden allein durch den Staat vorgegeben, nicht durch die wirtschaftliche Wirkung dieser Subjekte (bzw. Rechtskonstrukte) auf ihre Umwelt.

Wir lassen das Googeln..[[zwinker]] und kommen besser zum wesentlichen:

- Hoheitswirkung
- Besteuerung
- Bilanzierung und Vermögensverwaltung
- Struktur und Organisation
- Insolvenzfall / Haftung
- Einteilung Rechtsquellen
- Gebietskonkurrenz, ja gerade bei Krankenhäusern ein Riesenthema..

Was eine gGmbh ist, weiss ich auch..

Nein, Grundlage unserer Diskussion sollte die These sein, dass auch Körperschaften des ÖR wesentliche Merkmale von Firmenkonstrukten haben.

Dieses hat unter Umständen @Konstantin zu seiner Aussage gebracht. Wenn Du dieses bestreitest, musst Du hier klar machen, dass es wesentliche Unterschiede zwischen KdöR und Firma gibt.

Beste Grüße,
CenTao

Wir müssten eher unterscheiden zwischen Anstalt und Körperschaft - aber das sind beides keine Firmen

azur @, Donnerstag, 02.04.2015, 18:52 vor 3940 Tagen @ Centao 11084 Views

Hallo Centao,

danke sehr.

Aber: ob Körperschaft oder Anstalt öffentlichen Rechts (zumal unter Berücksichtigung der Ausgangsfrage*) sind keine Firmen im eigentlichen Sinne, wie privatwirtschafltiche Unternehmen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Firma

Das sind grundverschiedene Dinge, auch wenn sie t. w. ähnlich agieren, wie in der Privatwirtschaft.

Es ist auch für Juristen stellenweise nicht einfach den Staat und all die Arten seiner Bestandteile zu kennen: rechtsfähig oder nicht, unselbständige oder nicht... usw. usf. Immer entscheidend ist, wem sie gehören und auf wen sie quasi hören.
http://de.wikipedia.org/wiki/Beh%C3%B6rde
http://www.rewi.hu-berlin.de/~luehmann/VR_AT/Tab_Art_%20sta_Verw.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Anstalt_des_%C3%B6ffentlichen_Rechts
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperschaft_des_%C3%B6ffentlichen_Rechts_(Deutschland)
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliche_Einrichtung
und man denke an die Bundesbank usw.

Sieh doch bitte nach, was die Genannten eint - und unterscheidet.

Das ist nicht gleichsetzbar.

Im Übrigen wären dann ja auch Gewaltinstrumemte des Staates allesamt Firmen, wenn sie KdÖR sind, was nicht stimmt!

Aber es ging ja darum, ob von z. B. staatlichen Einrichtungen auch 'Gutes' kommen mag.

Viele freundliche Grüße

azur

* das Abgleiten kommt ja auch oft, weil man die eigentlich zu klärende Frage aus den Augen verlor. Dabei entstehen natürlich weiter spannende Fragen.


* Das Abgleiten entsteht ja oft, wei bei dieser, eigentlich zu klärenden Frage nicht geblieben wird, sondern abgeglitten wird. Dabei entstehen dann oft weitere spannende Fragen, klar...

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Die Sonderstellung von KdÖR und Anstalten

Centao @, Freitag, 03.04.2015, 15:26 vor 3939 Tagen @ azur 10474 Views

Bester Azur,

ist rechtlich gut erfassbar, wenn auch - wie Du schon sagtest nicht immer sauber trennbar und durch innere Gesetzgebung oft verkompliziert.

Aber ökonomisch, in ihrer Umwelt und sozial ist ihrer Wirkung (die ja beabsichtigt ist), sind diese (sorry @meph) Konstrukte von staatlichen Anstalten und Körperschaften tatsächlich firmenähnlich. Im Ziel steht nicht die private Profiterzielung, aber "gesellschaftlicher" Nutzen, oder durchaus gesellschaftlicher "Profit".

Was also sind z.B. Schulen ihrer Natur nach? Richtig, es sind staatliche "Unternehmen".

Daraus aus Deiner geliebten wikipedia-Linksammlung:

"Privatrechtlich organisierte Unternehmen werden auch als Privatwirtschaft bezeichnet. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts; sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip."


Die Unterscheidung ist m.E. also letztendlich vor allem juristischer Natur. Die Sonderbedingungen der kameralistischen Buchführung sind sowieso bald von Übergestern.., die Folgen von fast 2,4 Billionen € Staatsschulden lassen bald von sich hören.

Die Bezeichnung von "Firmen" durch Konstantin ist ergo sum also nicht ganz falsch..

Gruß,
CenTao

PS: Du weisst natürlich worauf ich vllt. auch hinaus wollte, diese Mär?? mit der Bundesrepublik GmbH. Da wird den Juristen immer ganz anders..<img src=" />, aber ich halte mich hier mangels Masse gern raus.

Nein, eindeutig nicht - Eingentümerschaft, Finanzierung, Aufsichten, Weisung (ed)

azur @, Freitag, 03.04.2015, 16:08 vor 3939 Tagen @ Centao 10565 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 16:12

Allerbester Centao,

Du suchtst nur nach ähnlichem, aber übersiehst grundlegend Verschiedenes! Warum?

Wem gehört eine Privatunternehmen und wem eine öffentliche Einrichtung?

Wie werden sie finanziert? Die einen aus Gewinnen und t. w. Subventionen. Die anderen aus Steuern und Gebüren. Der Unterschied springt, wie der vorige ins Auge, oder?!

Und dann sind da noch weitere Unterschiede. Gewerbe stehen t. w. auch unter Aufsicht, aber das ist völlig ungleich zu Anstalten, Körperschaften, Behörden, wo das hier gilt:

http://www.rechtslexikon.net/d/bundesaufsicht/bundesaufsicht.htm

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/dienstaufsicht.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstaufsicht
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsaufsicht
http://de.wikipedia.org/wiki/Fachaufsicht

Das ist nicht nur eine Wissenschaft für sich, sondern absolut entscheidend.

Auch wenn öffentliche Einrichtungen wirtschaftliche Ausrichtung erfahren und auf das Wirtschaften ausgerichtet werden, sind sie niemals so etwas wie private Unternehmen.

Weder steuerfinanzierte Schulen und Unis, noch steuerfinazierte Kommunen, noch Polizei, noch Armee, noch "you name it".

Firma ist Firma und öffentliche Verwaltung ist öffentliche Verwaltung.

Die einen arbeiten ganz vorwiegend nach Privatrecht, also BGB und dem Recht der Kaufleute, wie dem HGB, die anderen vorwiegend nach Verwaltungsvorschriften und öffentlichem Recht. So sind auch die Rechtswege gestaltet, mit denen jeweilige Konflikte geklärt werden. Die einen gehen vor die ordentliche Zivilgerichtsbarkeit, die anderen vor Verwaltungsgerichte (Ausnahme u. a. Staatshaftung, und natürlich klagen Private gegen öffentliche Einrichtungen vor Vw-Gerichten).

Du und Konstantin irrt leider grundlegend, wenn ihr hier völlig unnötig vermengt.

Edit: Und wer stellt an und bezahlt? Wie ist es mit Dienstrecht und z. B. Versetzungen, Pensionierungen usw.? Nein, die Unterschiede sind immens. Es sind Äpfel und Birnen [[zwinker]].

Schöne Ostern.

Viele freundliche Grüße

azur


Edit: http://dejure.org/gesetze/LVG/3.html

Landesverwaltungsgesetz BW
Zweiter Teil - Allgemeine Bestimmungen zur Aufsicht, Aufgabenübertragung und zur Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden (§§ 2 - 6)

§ 3
Inhalt der Dienst- und der Fachaufsicht

(1) Die Dienstaufsicht erstreckt sich auf den Aufbau, die innere Ordnung, den Einsatz und die Verteilung von Personal- und Sachmitteln, die allgemeine Geschäftsführung und die Personalangelegenheiten einer Behörde.

(2) Die Fachaufsicht erstreckt sich auf die rechtmäßige und zweckmäßige Wahrnehmung der fachlichen Verwaltungsangelegenheiten der Behörde.

(3) Die Aufsichtsbehörden können mit den ihrer Aufsicht unterstehenden Behörden Zielvereinbarungen abschließen und von ihnen Berichterstattung, Vorlage der Akten sowie Erhebung und Übermittlung von Leistungsdaten über den Vollzug der staatlichen Aufgaben verlangen, Prüfungen vornehmen und Weisungen erteilen. Auf den Abschluss von Zielvereinbarungen mit den nachgeordneten Behörden findet das Landespersonalvertretungsgesetz keine Anwendung.

(4) Die Landesregierung kann nähere Bestimmungen über die Handhabung der Dienstaufsicht und der Fachaufsicht, mit Ausnahme des Geschäftsbereichs des Rechnungshofs, erlassen.

(5) Die Gemeindeordnung, die Landkreisordnung, spezialgesetzliche Regelungen in diesem Gesetz und andere Rechtsvorschriften, durch die die Rechte der Dienstaufsichts- und Fachaufsichtsbehörden erweitert oder beschränkt werden, bleiben unberührt."

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Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Tiefe Taschen bei öffentlichen Unternehmen..

Centao @, Samstag, 04.04.2015, 01:59 vor 3939 Tagen @ azur 10139 Views

Danke Azur,

Allerbester Centao,

Du suchtst nur nach ähnlichem, aber übersiehst grundlegend
Verschiedenes! Warum?

Wem gehört eine Privatunternehmen und wem eine öffentliche Einrichtung?

Wie werden sie finanziert? Die einen aus Gewinnen und t. w. Subventionen.
Die anderen aus Steuern und Gebüren. Der Unterschied springt, wie der
vorige ins Auge, oder?!

das ist ein guter Punkt.

Privatunternehmen finanzieren sich über Eigenkapital und laufende Einnahmen.
Das stimmt, aber wem gehören öffentliche Einrichtungen, wer ist die Öffentlichkeit? Die Staatsregierung, die Kommune oder das regierte Volk?
Wer trägt denn da Verantwortung, wer haftet?? Wer hat den Vorteil bei der Betreibung öffentlicher Einrichtungen?

Also der ÖRR z.B. gehört ganz klar wem, ja den Ländern? Achja hier hat der Verwaltungsrat der Parteien ja mehr Macht als das zahlende Volk..

Also unterscheiden wir zwischen Privatunternehmen und steuerfinanzierten ähm Einrichtungen.., die öffentlich genannt werden, weil sie kaum noch zuortenbar sind?


Und dann sind da noch weitere Unterschiede. Gewerbe stehen t. w. auch
unter Aufsicht, aber das ist völlig ungleich zu Anstalten,
Körperschaften, Behörden, wo das hier gilt:

http://www.rechtslexikon.net/d/bundesaufsicht/bundesaufsicht.htm

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/dienstaufsicht.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstaufsicht
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsaufsicht
http://de.wikipedia.org/wiki/Fachaufsicht

Das ist nicht nur eine Wissenschaft für sich, sondern absolut
entscheidend.

Entscheidend sind staatliche Monopole und Vergaberichtlinien.
Jedes Dorf hätte sonst trotzdem eine eigene Feuerwehr, einen Straßenbaumeister und eine Krankenschwester/Hebamme.., eine Dorfschule und eine eigenfinanzierte Kirche...

Auch wenn öffentliche Einrichtungen wirtschaftliche Ausrichtung erfahren
und auf das Wirtschaften ausgerichtet werden, sind sie niemals so etwas wie
private Unternehmen.

Natürlich nicht.


Weder steuerfinanzierte Schulen und Unis, noch steuerfinazierte Kommunen,
noch Polizei, noch Armee, noch "you name it".

Firma ist Firma und öffentliche Verwaltung ist öffentliche Verwaltung.

Die einen arbeiten ganz vorwiegend nach Privatrecht, also BGB und dem
Recht der Kaufleute, wie dem HGB, die anderen vorwiegend nach
Verwaltungsvorschriften und öffentlichem Recht. So sind auch die
Rechtswege gestaltet, mit denen jeweilige Konflikte geklärt werden. Die
einen gehen vor die ordentliche Zivilgerichtsbarkeit, die anderen vor
Verwaltungsgerichte (Ausnahme u. a. Staatshaftung, und natürlich klagen
Private gegen öffentliche Einrichtungen vor Vw-Gerichten).

Du und Konstantin irrt leider grundlegend, wenn ihr hier völlig unnötig
vermengt.

Es geht mir um die immer stärker zunehmenden Ausnahmen, ÖRR, Medienlandschaft, Universitäten, Kliniken sind immer mehr in bestimmten Stellvertreterhänden, wie Parteien, private Stiftungen etc. Du tust so, als wäre dieses Wikipedia-Abbild etwas statisches, unverrückbares, oder gar ohne jegliche Korrruption. Dein Abbild der öffentlichen Hand braucht ein Update..<img src=" />. Denn Korruption verwandelt eine öffentliche Anstalt in ein privates Geschäft..

Aber die Dinge haben sich in den letzten 30 Jahren so sehr gewandelt, das selbst die deutsche staatliche Rentenversicherungsträger im Feuer sind, wie auch @Meister Azur ja selbst oft genug schrieb..

Hinter der öffentlichen Fassade öffnet sich ein privat-oligarchischer Abgrund.

Edit: Und wer stellt an und bezahlt? Wie ist es mit Dienstrecht und z. B.
Versetzungen, Pensionierungen usw.? Nein, die Unterschiede sind immens. Es
sind Äpfel und Birnen [[zwinker]].

Schöne Ostern.

Viele freundliche Grüße

azur

Ja das sieht oft öffentlich aus, aber ist es dies noch wirklich?? Wenn ich mir allein die Bundesländer ansehe, Versagen und nichtöffentliches Handeln aller Orten.

Trotzdem meinen besten Dank.

Nächtliche Grüße,
CenTao

Warum trotzdem Dank? Die öffentlichen Einrichtungen sind zwangsfinanziert

azur @, Samstag, 04.04.2015, 12:28 vor 3938 Tagen @ Centao 10217 Views

Halo Centao,

Du machst mir Spaß, wie man so oft sagt.

Ja das sieht oft öffentlich aus,

Das sieht nicht nur so aus, das ist so. So definiert, überall.

Das sind staatliche Einrichtungen, welche zwangsfinanziert sind.

Ganz anders als bei Privatunternehmen vulgo Firmen.

Es ist defininiert und erkennbar was das eine, und das andere ist. Das ist eben grundverschieden. Hinreichend erklärt, aber es wird sich gewunden, weil das Ergebnis nicht zum Vorurteil passt. So ist es doch leider.

aber ist es dies noch wirklich??

[[ironie]] Nein, das ist 'in Wirklichkeit' alles gaaaaanz anders. [[ironie]]

Sieh mal allein das: "Eine Gebietskörperschaft ist in Deutschland eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die Gebietshoheit auf einem räumlich abgegrenzten Teil des Staatsgebietes besitzt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Gebietsk%C3%B6rperschaft_%28Deutschland%29

Und dann die dort geannten Beispiele... (und das ist in anderen Staate oft nicht anders).

Kann man seine Gebietskörperschaft in einen anderen Staat verlegen, oder dort Filialen eröffenen?

Die Unterschiede sind klar evident. Wem was gehört, wie es finaziert wird, wer welche Aufsicht und welche Weisungsbefugnis ist, wie angestellt wird usw.

Aber dennoch wird sich gewunden....

ich mir allein die Bundesländer ansehe, Versagen und nichtöffentliches
Handeln aller Orten.

Ja, und?

Es ist doch vielmehr die Klage, dass die eben nicht so wirtschaften müssen, wie Private.

Trotzdem meinen besten Dank.

Trotzdem... soso... Wieso trotzdem? Habe doch nur erläutern müssen, was so ist und man überall nachlesen kann.

Viele freundliche Grüße

azur


PS: Nachtrag: Beides ist oft kreditfinanziert.

--
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Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

wikipedia "Firmenbegriff" nicht präzise.

Centao @, Samstag, 04.04.2015, 16:00 vor 3938 Tagen @ azur 10083 Views

Hallo Azur,

Halo Centao,

Du machst mir Spaß, wie man so oft sagt.

Ja das sieht oft öffentlich aus,


Das sieht nicht nur so aus, das ist so. So definiert, überall.

Das sind staatliche Einrichtungen, welche zwangsfinanziert sind.

Ganz anders als bei Privatunternehmen vulgo Firmen.

Es ist defininiert und erkennbar was das eine, und das andere ist. Das ist
eben grundverschieden. Hinreichend erklärt, aber es wird sich gewunden,
weil das Ergebnis nicht zum Vorurteil passt. So ist es doch leider.

Nein, Du liest nur nicht richtig. Aus Deiner Wikipedia:

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird im Deutschen jedoch jedes Unternehmen als „Firma“ bezeichnet.

Das ist anhand Deiner Definition dann juristisch falsch, denn Firmen sind privat organisiert und Unternehmen (als Begriff) können eben beides sein.

Wenn es so klar wäre, hätte ich ja nicht Dich gefragt[[top]].

aber ist es dies noch wirklich??


[[ironie]] Nein, das ist 'in Wirklichkeit' alles gaaaaanz anders.
[[ironie]]

Sieh mal allein das: "Eine Gebietskörperschaft ist in Deutschland
eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die Gebietshoheit
auf einem räumlich abgegrenzten Teil des Staatsgebietes besitzt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Gebietsk%C3%B6rperschaft_%28Deutschland%29

Und dann die dort geannten Beispiele... (und das ist in anderen Staate oft
nicht anders).

Kann man seine Gebietskörperschaft in einen anderen Staat verlegen, oder
dort Filialen eröffenen?

Ja, gab es auch schon als Kommunen zum Nachbarbundesland gewechselt sind.., aber diese Art der Begrenzung ist halt durch den Gesetzgeber gesetzt, was ja auch O.K. ist.


Die Unterschiede sind klar evident. Wem was gehört, wie es finaziert
wird, wer welche Aufsicht und welche Weisungsbefugnis ist, wie angestellt
wird usw.

Aber dennoch wird sich gewunden....

Das wird durch Wiederholung auch nicht besser oder gar präziser. Die Abgrenzung zum öffentlichen Unternehmensbereich de jure ist schon klar, aber der Volksmund darf wohl, siehe oben, eben auch mal von Firmen reden..<img src=" />?

Ich denke wir sind hier aber soweit ganz gut durch & ich danke Dir herzlichst für Deine Geduld! Auch ich werde "Firmierung / Firma" im Sinne des ursprünglichen Kaufmannsbegriff präziser sehen = privat finanziert, HGB, BGB.

Viele Grüße,
CenTao

Auch noch hartnäckig :)! - Hoheitliche Aufgaben, Hoheitliche Tätigkeit

azur @, Samstag, 04.04.2015, 22:29 vor 3938 Tagen @ Centao 10112 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 22:33

Hallo Centao,

wie gesagt, Du bringst mir Freude.

Unser Studentenfaschingstheater hatte einen geheimen Witz (neben dem von Jesu, der am Kreuz herumlungert, ehe jemand schreit: Vorsicht Jesus, Touristen, was er dann nach dem dritten Male versteht und ordentlich darbt.), den wir immer gern vor uns aufführten:

Treffen sich zwei Stotterer auf eine Brücke. Der eine fragt den anderen nach der Uhrzeit. Der andere antwortet. Der Erstere fühlt sich nachgeäfft und wirft den anderen ins Wasser. Der: Hiiiiielfe - Einschub, eine meiner liebsten, besten Freundinnen ist selbst eine und die lachen darüber-, der Erstere darauf hin im Stotterdeutsch: Auch noch haaaaatnäckig!


Zu Deinen neuerlichen Versuchen.

Kurz: schrieb, keine KdÖR kann in einen anderen Staat - Staat! - verlagert (und privatrechtlich veräußert werden kann, es sei denn jnach Privatisierung) und keine Filialen außerstaatlich errichten.

Und: Dann hast Du Probleme mit der Wikidefiniton. Ehrlich, die juristischen Fassungen sind für Laien hierbei erst recht ungenießbar. Schau mal, was da bei Unternehmenskäufen alles wie beschrieben wird. Es ist schwierig.

Allein der Goodwill usw. http://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4fts-_oder_Firmenwert

Aber Du willst es ja nicht anders: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/unternehmen.html

und dann studier bitte das unter der Definition Stehende:

"Ausführliche Erklärung:
Inhaltsverzeichnis
I. Abgrenzung
II. Der betriebswirtschaftliche Begriff
III. Der volkswirtschaftliche Begriff
IV. Wirtschaftsrecht
V. Arbeitsrecht
VI. Steuerrecht
VII. Weiterführende Literatur"

Und nicht übersehen: wann Kann-, Muss- und Sollkaufmann was machen kann, und wann was wie firmiert. Kann Dir sagen, das Handelsrecht ist ein wahrer Kosmos für sich. Aber viel Erfolg :).

Weiter: http://www.juraforum.de/lexikon/unternehmen

Auch schön: http://www.ifm-bonn.org/mittelstandsdefinition/definition-familienunternehmen/

Aber liegt es wirklich am schwerst erworbenen Judiz: http://de.wikipedia.org/wiki/Judiz

das sich ohnehin noch viele Dinge aufdrängen, die den Unterschied ausmachen, neben Eigentümerschaft (!), Finanzierung (!) und Aufsichts- und Weisungsgeschehen (!)?

Was hat eine normale GmbH mit einer Köperschaft gemein? Nichts Wesentliches, mit Sicherheit.

Da sind dann noch: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoheitliche_Aufgabe

(und kommt mir nicht mit dem Abschlepunternehmer, der beliehen ist, weil er auf Weisung einer Amtsperson handelt)

Und: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoheitsakt !

Die handeln, wie oh Wunder, für den Staat.

Natürlich gibt es dabei Teile, die ähnlicher ausgeprägt sind, wie t. w. Zweckverbände usw., und eine Krankenschwester arbeitet gleicht, ob privates oder kommunales Krankenhaus, aber die Anlagen von Privatfimen und öffentlichen Einrichtungen des Staates sind grundverschieden. Da deckt sich rein gar nichts.

Viele freundliche Grüße

azur

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Gib zu, Du hast ebenfalls eine Menge (wieder-) erlernt..;-)

Centao @, Sonntag, 05.04.2015, 00:14 vor 3938 Tagen @ azur 9868 Views

Bester Azur,

denn auch Du hast etwas rumgewackelt.., aber nun haben wir es. KdÖR.

Der Gesetzgeber hat öffentliche Unternehmungen als periphere Einheiten definiert. (Anstalt, Körperschaft, Träger, als Verwaltungseinheit, Lenker, Aufsicht etc. dann erst Peripherie wie z.B. Unternehmen..).

Auswahl - Zum KdÖR sagt der Gabler:
1. Begriff: Verband des öffentlichen Rechts, der außerhalb der durch die Behörden dargestellten unmittelbaren Staatsverwaltung öffentliche Aufgaben unter staatlicher Aufsicht und ggf. unter Einsatz hoheitlicher Mittel wahrnimmt.

Im Unterschied zur Anstalt des öffentlichen Rechts ist sie mitgliedschaftlich organisiert.

[By thwe way] Du weisst wie Konzernverwaltungen aufgebaut sind, nimm das hoheitliche Siegel oder die Aufgabe weg und Du bist ähnlich bei Stabsstellen & Verwaltungenseinheiten und dem Controlling, der Rechtsabteilung.. etc. (Auch hier dürfen Laien für öffentliche Verwaltung ruhig mal irren..<img src=" />).

Aber hier ging es ja auch im Kern noch um den Begriff des Unternehmens.

Du siehst nur die Unterschiede privat vs. öffentlich, ich dagegen eine Menge Gemeinsamkeiten.., auch bei öffentlichen und privaten Unternehmen.

Fazit: Staatliche Schulen können wirtschaftsjuristisch gesehen als öffentlicher Träger der Einrichtung für Schulbildung etc. keine Firmen sein, darauf wolltest Du hinaus?

Zum Begriff Firma schreibt der Gabler: Das Unternehmen wird durch den Handelsnamen des Kaufmanns (Firma) und die Rechtsform charakterisiert.

Auf die VT zur BRD-Firma über allem gestellt, gehen wir hier nicht ein.

Beste Grüße und wiederum meinen Dank,
CenTao

Die einen sind Kaufleute, die anderen Büttel

azur @, Sonntag, 05.04.2015, 00:49 vor 3938 Tagen @ Centao 9986 Views

Hallo Centao,

haaatnäckig.

Wer wird denn da wofür bezahlt? Und wenn auch "unter staatlicher Aufsicht und ggf. unter Einsatz hoheitlicher Mittel wahrnimmt"?

Angestellte und Beamte wessen?

Das ist doch einfach klar eine ganz andere Schiene.

Natürlich ist eine staatliche Schule eine Einrichtung des Staates und keine irgendwiezurechterdachte Firma.

Und noch ein kleiner Tipp: Die BRD-GmbH-Jünger haben meistens nicht einen Schimmer einer blassen Ahnung von einem Dunst, wie unser Mathelehrer (ganz feiner Mann) immer sagte.

Die sind meist auch bei den z. B. Geschäftsbereichlegenden usw.: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=295349

Unsinn. Allzumeist unüberprüft dahergebetet, weil einfach niemand nachgeschaut hat, haben kann, wie man sieht. Aber die Wahrheit mit Löffeln gefressen haben... [[freude]]

Und mit juristischen Texten muss man eben umgehen können. Kann ich nichts für, ist aber in anderen Dsiszplinen nicht anders.

Viele freundliche Grüße

azur

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Nachtrag - nein: "Gib zu, Du hast ebenfalls eine Menge (wieder-) erlernt..;-)"

azur @, Sonntag, 05.04.2015, 01:22 vor 3938 Tagen @ Centao 9902 Views

Du glaubst gar nicht, wie sehr das alles in Fleisch und Blut übergeht, wenn man das gefühlte Millionen Male im Studium, Examen usw. durchkaut. Das hat man dann zumeist doch einfach intus. Ist auch noch relativ einfach, von den Begriffen und der Detailtiefe her. Man weiß immer, wo man loslegen muss - und kennt eben die Zusammenhänge, die in einem komplizierten Geflecht eben überall reichlich vorhanden ist.

Man lernt ständig neu und sieht in der Anwendung meist, wie stimmig vieles ist. Zumal in dieser Ebene, der relativen Basics. Das weiß man dann einfach, weil durchgekaut und erschlossen.

Das Recht ist uralt und hat einen sehr hohen Verständigungsgrad, wie etwa in der Medizin, anders als bei jüngeren Wissenschaften (die Klassiker der Unis haben da auch einen gewissen Anspruch).

Viele freundliche Grüße

azur

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Solipsistischer Monismus

Rybezahl, Donnerstag, 02.04.2015, 02:41 vor 3941 Tagen @ Konstantin 11808 Views

Nur wenn ich eine Horde Motorradfahrer in meinem Inneren entstehen lassen
würde, dann könnten sie auch im Äußeren in Erscheinung treten.

Sorry, ich kann es mir nicht verkneifen. [[zwinker]]

Diese Anschauung führt direkt zu dem, was ich solipsistischen Monismus nenne.

Für Monismus-Materialisten heißt das: Singularität -> Urknall -> Ausdehnung -> Zusammefall -> Singularität.

Für Monismus-Theisten heißt das: Gott -> Schöpfung -> Schöpfung versinkt in Gott.

Letztlich: Ewige Wiederkehr bzw. Gott ist nicht kreativ.

Zurückziehen in ein selbstgewähltes Nischendasein.

Olivia @, Donnerstag, 02.04.2015, 08:55 vor 3940 Tagen @ Bernadette_Lauert 11644 Views

Brauchst mich ja nicht zu Deinem Feind machen, dann ist alles gut.


Hast Du mir da gerade gedroht?

......................

Das könnte man in der Tat als Drohung interpretieren. Ich hoffe doch, dass eine "mißliebige" Meinung nicht auch noch zu Stalking führt. In der Regel ist es Gott sei Dank so, dass viele Schreiber sich nicht darüber im Klaren sind, was genau sie mit ihrer Wortwahl ausdrücken.

Dem Rückzug aus der Gesellschaft liegt oft ein ganzes Bündel an psychischen Prozessen zugrunde. Manche Menschen machen aus diesem Rückzug etwas sehr Kreatives und für die Gesellschaft Nützliches. Bei anderen wiederum wächst der Hass so sehr, dass sie in der Tat dafür ein Ventil suchen könnten.

--
For entertainment purposes only.

Es wäre schon viel gewonnen, wenn sich nicht jeder Forist so unglaublich wichtig nähme.

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 01.04.2015, 16:29 vor 3941 Tagen @ Chef 13210 Views

Aber vielleicht kann man die VTs, Falschmeldungen und MSM in einen Seitenzweig ausgliedern? Verzichten würde ich darauf nur ungern.

--
Beste Grüße

GRIBA

Meine 2 Cent dazu...

KK, Mittwoch, 01.04.2015, 19:28 vor 3941 Tagen @ Chef 12731 Views

Das Gelbe wurde im Laufe des letzten Jahres immer mehr zum Nachrichtenticker umfunktioniert, nach dem Motto „Herr Lehrer ich weiß was, im Keller brennt Licht...

Einigen Foristen scheint es schon zu reichen, irgendwo im Nirwana einen tollen Link aufgetan zu haben, selbst Denken ist dann anscheinend schon nicht mehr nötig.

Jeder Furz wird von allen Seiten beschnüffelt, leider oft ohne den Geruch in einen größeren Kontext einzubinden.

Die Summe der oT’s, Ein- und Zweizeilern wächst ständig, Geschwafel ohne jeden fachlichen Hintergrund ebenso.

Leider werden dadurch die Threads oftmals zerfleddert, nichtssagend und bleiben ohne jeglichen Erkenntnisgewinn.

Einige Dummies sitzen im Forum mittlerweile in der ersten Reihe, obwohl sie eigentlich dem Forum nichts zu sagen haben.

SCHADE – SCHADE - SCHADE

Der allgemeine Trend in den Foren und anderswo ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 02.04.2015, 11:08 vor 3940 Tagen @ KK 11994 Views

Einigen Foristen scheint es schon zu reichen, irgendwo im Nirwana einen tollen Link aufgetan zu haben, selbst Denken ist dann anscheinend schon nicht mehr nötig.

Richtig. Ein kurzer Auszug und Kommentar ist kaum noch "drin" .. ich meine "geistig".

Jeder Furz wird von allen Seiten beschnüffelt, leider oft ohne den Geruch in einen größeren Kontext einzubinden.

... geschweige denn, sich mit angebotenen oder eigenen Alternativen zu beschäftigen und solche ernsthaft zu diskutieren.

Die Summe der oT’s, Ein- und Zweizeilern wächst ständig, Geschwafel ohne jeden fachlichen Hintergrund ebenso.
Leider werden dadurch die Threads oftmals zerfleddert, nichtssagend und bleiben ohne jeglichen Erkenntnisgewinn.

Diesen Trend kann mensch seit 2-3 Jahren auch in anderen Foren beobachten. Das Niveau sinkt. Immer mehr Getrolle, Geschwafel, Verbissenheit und Kampf.
Soll da Einer eine volle Seite anspruchsvollen Text lesen und auch noch analysieren, um es zu verstehen und zu diskutieren .. Zumutung, Überforderungsängste, Gähnen!

Mit Gruß, Beo2

Einige Dummies sitzen im Forum mittlerweile in der ersten Reihe, obwohl sie eigentlich dem Forum nichts zu sagen haben.

Von der Überfülle und dem Standhalten - warum Foren sich einseitig entwickeln

Arvid @, Donnerstag, 02.04.2015, 06:02 vor 3940 Tagen @ Chef 11991 Views

»Alles Erfolgreiche wird zum Markt«


Ein Forum, speziell dieses, wird leicht zum Marktplatz für Meinungen und ihre jeweiligen Vertreter. Dem lässt sich nur durch eine monothematische Ausrichtung und heftige Moderation wirksam begegnen.

Das will hier hoffentlich niemand.


Wir haben hier also eine Überfülle von Meinungen. Meinungen unterschiedlichster Herkunft und Belegen für diese in unterschiedlichster Qualität. Und es gibt die Foristen, die sich mit Sachkenntis hervortun, forumsdienlich vorgehen und behutsam argumentieren; Raum für andere Meinungen lassend.

Letzteres gelingt CM nicht mehr, trotz aller Sachkenntnis. Schade, aber akzeptabel. Es ist nun mal so. CM stellt dennoch für mich einen Gewinn für das Forum dar.

Warum? Weil er für mich in gewisser Weise berechenbar ist; will sagen, ich »kenne« ihn, resp. sein Vorgehen, kenne die Trigger, die seine typischen Reaktionen auslösen. Das ist eine große Qualität des Forum, dass hier etliche Personen Beiträge abliefern und dabei berechenbar sind und bleiben.

Man bekommt als Forumteilnehmer also eine recht große Bandbreite an Meinungen zur Verfügung / Diskussion gestellt und kann sich seine Gedanke dazu machen oder auch antworten. Genauso wie dieses Forum nicht monothematisch ist,ebenso gestreut ist die Bandbreite an Meinungen.

Dem muss man als Leser und Schreiber standhalten können. Es gibt hier tolle Früchte zu pflücken und auch jede Menge Obst mit Faulstellen. Aber wir haben die Möglichkeit, die Notwendigkeit zu Selektion als Gattung sehr weit vorangetrieben und das hilft auch hier.


Ich verfolge Meinungen, die mich überzeugen und verwerfe andere. Dabei berücksichtige ich auch -soweit möglich- die individuellen Eigenarten der Poster, soweit ich welche wahrgenommen habe.

Und so kann ich dieses Forum für mich mit Nutzen nutzen.


Um konkret zu werden:

Es tut mir gut, zu wissen, welche Kriterien andere Mitglieder beim Sockenkauf anlegen, so albern es zunächst klingen mag. Für mich ist es ein Stück Lebensqualität zu jedem noch so abwegigem Thema Fragen stellen zu können und von Personen, die ich in der Regel von anderen Beiträgen her kenne und / oder beurteilen kann, Antworten zu erhalten; von den Leserzuschriften mal ganz abgesehen.

Ansonsten gilt: Leben und leben lassen, das Positive suchen und Negative vermeiden und vielen ist geholfen.

Allerdings ist solch ein Forum auch immer ein Tummelplatz für Personen, die ihre Defizite zu Markte tragen und darstellen.

Aber auch damit kann man durch Toleranz gut zurecht kommen. Schließlich hatte früher jedes Dorf seinen Trottel und dem wurde auch durch Inklusion begegnet.

In diesem Sinne: Nehmt euch selber nicht zu wichtig, seid tolerant und lebt die Perlen. Das motiviert die Schreibenden gut zu bleiben und besser zu werden.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Einspruch Euer Ehren

KK, Donnerstag, 02.04.2015, 22:24 vor 3940 Tagen @ Chef 11024 Views

bearbeitet von KK, Donnerstag, 02.04.2015, 22:28

Hallo verehrter Chef,

Es ist höchste Zeit, dass ich einschreite und ein paar Dinge klarstelle.
Ich nehme Bezug auf diesen Beitrag von @Zarathustra…
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=349720
… in dem er schreibt:
„Endlich gibt @CrisisMaven so richtig Gas
Das ist nötiger denn je! Das Forum steht auf der Kippe und droht,
endgültig der Unterwanderung durch die Mysti(zist)ker anheim zu fallen.
Agnostik gegenüber Bullshit kann man sich jetzt nicht mehr leisten, wenn
das Forum in der ursprünglichen Form gerettet werden soll.

Dem schließe ich mich unbedingt an!
Aber es sind nicht die Mysti(zist)ker, sondern die Zumüller, Nichtssager und Murmelzähler, die dem Forum schaden.

Es missfällt mir zwar sehr, dass @CrisisMaven in letzter Zeit ein wenig
die Nerven verliert und verschiedenen Forumsteilnehmern gegenüber
ungeschminkt beleidigend auftritt – unter „normalen Umständen“
hätte er inzwischen eine Sperre verdient und er darf dies auch gerne als
Verwarnung ansehen, seinen Ton deutlich zu mäßigen.

Quatsch, Quatsch
Nerven verlieren konnte ich nicht feststellen; genervtes Reagieren auf z.T. unterirdische Posts schon eher.
Vielleicht bemüht er sich nur (in seiner polarisierenden Art), das kippende Forum wieder halbwegs fest auf die Füße zu stellen.

Es geht nicht um die FORM, es geht um INHALT, um QUALITÄT.

Ich habe aber sehr gut verfolgt, wie speziell @Ashitaka immer wieder
unbelehrbar und stur abstruse Fragen zum Flugzeugabsturz stellt, angesichts
derer sich jedem Menschen mit einigermaßen gesunde Menschenverstand die
Fußnägel aufrollen – da kann ich sehr gut verstehen, wenn einem die
Hutschnur platzt.

Quatsch, Quatsch – ja, kann ich auch verstehen.

Der raue Ton, der sich hier in den letzten Tagen ein wenig bereit gemacht
hat, sowie der überbordende Unsinn ganz besonders in Zusammenhang mit dem
Flugzeugabsturz, beides muss jetzt aufhören, sonst müsste ich andere
Maßnahmen ergreifen. Und ganz besonders an @Ashitaka: Schuster, bleib bei
deinen Leisten (Debitismus etc.), aber hör bitte auf, fehlende Koffer zu
suchen.

Ja, es muss aufhören, nicht nur in Bezug auf dem Flugzeugabsturz.
@Ashitaka scheint mir nicht das richtig Beispiel zu sein.

Andere Maßnahmen?
Vielleicht das Hausrecht nutzen und die Spreu vom Weizen trennen?
Vielleicht nicht gelbe, sondern rote Karten zücken?

Threads zu kategorisieren ändert am Kippen wohl nichts, da es am Inhalt nichts ändert, das es bei den zumüllenden, nichtssagenden Murmelzählern nichts ändert.

ALLES nur nachdenkliches Gegrummel ohne jeglichen Beleg eines seit langen Jahren begeisterten Lesers, der das Forum sehr ungern verlieren würde!

Mit hochachtungsvollem Gruß
KK

PS
Dieser Thread kann sehr gut als Beispiel/Beleg dienen.

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