Kiew-Junta behindert Maidan-Aufklärung, so der Europarat (Tagesschau berichtet)

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 00:15 (vor 3940 Tagen)2415 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 01.04.2015, 00:20

...von "Kiew-Junta" war natürlich nicht die Rede.
Aber davon:
"Der Europarat hat scharfe Kritik an den Ermittlungen der ukrainischen Justiz zu den gewaltsamen Zusammenstößen auf dem Maidan-Platz in Kiew und in anderen Städten der Ukraine geübt."
http://www.tagesschau.de/ausland/europarat-maidan-101.html

Man beachte, wie nebenbei die alten Kinderwelten weitergepflegt werden.

Wenn Tagesschau beispielsweise schreibt:

"Vor dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch am 22. Februar 2014 habe es "keinen wirklichen Versuch" gegeben, die Vorfälle auf dem Kiewer Maidan mit etwa hundert Todesopfern aufzuklären, heißt es in einem Bericht, den drei vom Europarat beauftragte Experten in der ukrainischen Hauptstadt vorlegten. Aber auch die Ermittlungen unter der neuen Regierung seien lückenhaft und hätten bis heute "keinen wirklichen Fortschritt" gebracht, urteilten die Experten."

...dann ist das deswegen Augenwischerei, weil die Aufklärung der Maidan-Tote nur vom Staatsapparat der amtierenden Junta vorgenommen werden kann. Was hat denn da jetzt Janukowitsch damit zu tun, der im Rahmen von Maidan (CIA-Aktivitäten im Hintegrund) rausgeputscht wurde.

Tagesspiegel schreibt doch selbst in dem Artikel: "Bei den Unruhen auf dem Maidan wurden etwa hundert Menschen getötet. Viele der Todesopfer wiesen Schusswunden auf, die auf Scharfschützen als Täter hindeuteten. Kurze Zeit später floh Janukowitsch aus der Ukraine."

Der Janukowitsch-Regierung könnte also höchstens vorgeworfen werden, dass sie die Maidan-Schüsse nicht "in der kurzen Zeit" aufgeklärt hat, die sie noch an der Macht war. Die Zeit, in der sie flüchtete. Das passt doch hinten und vorne nicht mehr zusammen, diese ganze MSM-Deutung nach Aktuelle-Kamera-Machart.

Es ist so offensichtlich, dass hier große Lügen nicht mehr gehalten werden können, dass es eine reine Freude ist. Selten so schlecht verkaufte Doppelmoral gelesen.

Kiew warf die Vorwürfe übrigens umgehend zurück:

„Die gegen das Innenministerium der Ukraine erhobene Beschuldigung einer systematischen Behinderung der Ermittlungen zu den Verbrechen auf dem Maidan ist haltlos und die Informationen über eine angeblich unzureichende Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft sind unglaubwürdig“, so das ukrainische Innenministerium. Die Behörde erklärt sich zu einem Treffen mit den Mitgliedern des Konsultativausschusses des Europarates bereit, um ihnen wahrheitsgetreue Informationen zur Verfügung stellen zu können. (Quelle)

WARUM HABEN WIR DANN BITTE SANKTIONEN GEGEN RUSSLAND UND NICHT (AUCH) GEGEN KIEW?

Auch hier quillt die Doppelmoral aus allen Ritzen.

Wann ich gemerkt habe, dass Kleber Claus wirklich ein ganz fieser transatlantisch eingenordeter Meinungseinpeitscher ist?
Es war nicht als der Siemens-Chef Kaeser fertig machte, weil der noch mit Putin sprach.
Es war auch nich, als er ständig falsche Bilder vom Russeneinmarsch einblendete...
Es war diese Orwellsche Aktion hier. Erst darüber labern, wem man überhaupt glauben kann. Ihm natürlich... Und dann das... "Es gibt diese Faschisten in Kiew nicht.": https://www.youtube.com/watch?v=f5onmJOUo_g
Klare Ansage, auch für Journalisten, die ab jetzt "Verschwörungstheoretiker/-mystiker" sein werden, wenn sie Kleber widersprechen. Auch im Mainstream gilt: Chabos wissen wer der Babo ist.

Noch...ist...

Und für das hier hätte ich bitte auch gerne eine Erklärung von den Junta-Verstehern: https://www.youtube.com/watch?v=RN5eRxOQrnU
Vom Kleber will ich gar nichts mehr hören, außer eine öffentliche Entschuldigung mit Rücktrittserklärung.

Wenn wir, die Bürger, eindeutig zu erkennen geben, dass wir diesen Lügendreck durchschauen, ist die Welt von heute auf morgen eine aufrichtigere.

Gruß, B.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.