1. Kursabweichung/Sinkflug/Notruf vom Tower A oder B oder sonst woher
Routine: Jäger steigen auf
2. Fly by Wire
Unweit des einen Produktionsstandortes wird unzweifelhaft klar sein, ob und wie „fly by wire“ beim A320 funktioniert.
Es war dieser Tage zur Thematik nachzulesen, daß der PC bzw. die Steuerung aus der Ferne durch Dritte, im Sinne des sicheren Fluges das letzte Wort hat, und eben nicht der Pilot.
Demzufolge könnte ein Pilot, ohne ein „Reset“ des #1 PC Systems, das Flugzeug gar nicht derart übernehmen, daß er es zu Absturz bringt.
Wann hat dieses „Reset“ stattgefunden, wie lange dauert dieser, kann der Pilot „X“ in diesem Zeitfenster handeln?
Gibt es nur „einen PC“ an Bord oder vollumfängliche „#2 bis #n+1 Reservesysteme“ die beim Ausfall des Standartsystems die Kontrolle übernehmen?
3. Nationale Sicherheit Frankreichs
Allein aus 1.und 2. resultiert, daß jedwelches Flugzeug, BEVOR es in eine Stadt oder ein AKW unkontrolliert abstürzt, abgeschossen werden muss, sollte binnen Zeitvorgabe keine Kurskorrektur erfolgen.
Dabei ist völlig gleich, ob man zum Piloten Kontakt hat oder nicht.
Kann er bei Kontak nicht ganz klar beweisen, daß er Herr über das Flugzeug ist (eben wegen „fly by wire“ und der mutmasslichen Übernahme der Steuerung des Flugzeugs durch unbekannte Dritte), muss der Abschuss im Sinne der nationalen Sicherheit erfolgen.
4. Der Abschuss
muss deutliche Spuren hinterlassen.
Mit welcher Bewaffnung sind die Abfangjäger unterwegs und welche Waffen setzen sie ein?
Gibt es Spuren von Waffen an den Flugzeugtrümmern?
Dies ist bis heute nicht bekannt.
Fehlt dies gänzlich, kann ein Abschuss ausgeschlossen werden.
5. Die Abriegelung des Absturzgebietes
Abhängig von der Höhe eines potentiellen Abschusses, muss es im Vergleich zu einem Absturz am Berg eine größere Verteilung der zerstörten Flugzeugteile etc. pp. geben.
Die Turbinen sind die „massivsten“ Teile des Flugzeugs.
Am Absturzort muss, sollte das Flugzeug beim Absturz intakt gewesen sein, also im Abstand der Einbausituation am Flugzeug (+ Toleranz) Einschlagspuren am Fels vorhanden sein. Hernach sollten Überreste der Turbinen in entsprechender Entfernung zu finden sein.
Ist diese Distanz unverhältnismäßig groß, kann es entweder am Gelände oder aber an der Tatsache liegen, daß ein Abschuss tatsächlich stattgefunden hat.
Daß aber Angehörige hingeflogen werden, dann aber im Nachbartal hinter dem Bergrücken zurückgehalten werden, und das eigentliche Terrain der Überreste nur ausgesuchten Spezialisten überlassen wird, das kann man „so“ oder „so“ (siehe 4.) auslegen.
6. Pilotengesundheit
wenn „fly by wire“ so funktioniert, wie kundgetan, spielt die Gesundheit und Befindlichkeit eines Piloten keine Rolle.
Es gab, so war dieser Tage zu lesen, bereits vollautomatische Landungen von Verkehrsmaschinen, bei denen beide Piloten nicht mehr handlungsfähig gewesen wären, sowie die Tatsache, daß die Passagiere davon garnichts mitbekommen hätten.
7. Perspektive
Angesichts von Drohneneinsätzen im Tagesgeschäft im Militärbereich, der sowieso stattfindenden vollautomatischen Landungen, trotz Pilotenpräsenz heute schon und der Streikbereitschaft Letzterer auf der anderen Seite, ist es ei Frage der Zeit, bis die Fluggesellschaften Flüge offiziell gänzlich ohne Piloten anbieten.
Der Tatsache geschuldet, daß die Tür ja regulär verbarrikadiert ist, diverse Flugdauern weit unterhalb der Pinkelfrequenz etwaiger Piloten liegen und die Passagiere eh nicht kontrollieren können, ob wirklich Piloten an Bord sind, (vielleicht schlugen ja auch Passagiere beim erkennen des unerwarteten Sinkfluges auf die Tür ein) könnte man sich vorstellen, daß beim etwaigen offiziellen Vorschlag der Fluggesellschaften dazu, auf hunderte wenn gar tausende Flüge verwiesen wird, bei denen unbemannte Flüge bereits ohne Wissen der Öffentlichkeit stattgefunden haben.
Bei der Eroberung des Weltraumes war das übrigens der erste Schritt, bemannte Raumfahrt kam als Zweites, und die Mitfliegenden sind weniger Piloten als tatsächlich Passagiere!
Wenn also bei Militäreinsätzen die Piloten sowieso am Joystick entspannt zu Hause sitzen, warum müssen sie bei Zivileinsätzen inständig mitfliegen und weiterhin ihre Tauglichkeit beweisen und Gesundheit riskieren?
Verbleibt der Pilot dennoch an Bord, dann sicher auch, um die Sicherheit der Technik und niemals kalkulierbare Fehlbarkeit des Menschen, im Zweifel als Entlastung der Fluggesellschaften, zu belegen.
8. Fazit
Deutschland ist sowieso wenn nicht das schönste, dann in jedem Fall in der oberen Liste der schönsten Länder der Welt.
Etliche Pensionäre erkennen dies erst als Pensionär, nachdem sie vorher tatsächlich die Welt mittels Flugzeug quasi „erobert“ haben.
Die Menschen und Freunde, denen sie damals damit imponieren wollten leben nicht mehr, und so fehlt schon mal die Möglichkeit, es denjenigen zu erzählen, denen man es sonst immer „auf´s Brot“ geschmiert hat.
Weiterhin haben wir atemberaubende Landschaften in den europäischen Nachbarländern, welche leicht per Bus/PKW erreichbar sind, wenn einem der Sinn danach steht.
Was wir in der Tat nicht haben, ist sommerliche Wärme in der kalten Jahreszeit.
Letztere oder eben aber berufliche Gründe verbleiben schlussendlich als Grund, sich einer u.U. lebensbedrohlichen Situation auszusetzen, bei welcher man der Technik schier ausgeliefert ist.
Im Gegensatz zu PKW oder Bus, endet der Technikausfall beim Luftfahrzeug viel schneller tödlich.
Es wird Zeit und Beweise brauchen, daß die Lufttechnik zuverlässig und vertrauenserweckend wird, daß wirklich niemand mehr mit mulmigem Gefühl in der Magengegend in ein Flugzeug steigt.
Die Skepsis ist der große Gewinner der Geschehnisse der letzten Tage und Wochen.
Aufgrund dieser, werden sich die Menschen entsprechend verhalten und wenn sie die Wahl, eine echte eigene Meinung als auch die Chance der endgültigen Selbstbestimmung haben, sich, wie der deutsche Passagier, der die Unglücks-Maschine wegen eines Kundentermins in Barcelona verpasste, neu orientieren.
Jener Passagier, ist einer, den wir alle „kennen“.
Ich kenne weitere.
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Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."