"Kriegsschuldfrage"?
<"... schließlich ist die Kriegsschuldfrage
auch immer nicht zur Zufriedenheit geklärt.">
Hallo, Stocksorcerer!
1.
Daß Jemand mit "kriegführen" eine moralische "Schuld" auf sich laden würde,
daß der Urheber zu "bestrafen" wäre - das ist eine in Europa
erst mit dem Ersten Weltkriege aufgekommene Schimäre,
die den Siegern allein dazu dienen sollte, Deutschland zu vernichten.
In vorangegangenen europäischen Kriegen hat der Verlierer (!)
ganz nüchtern und real ein wenig "hinblättern" müssen -
und gut war´s!
=>
"Krieg" war in Europa schlicht Dauerzustand die letzten 1.000 Jahre,
nicht zuletzt ein Indikator für virile Lebendigkeit,
und der jetzige Zustand ist nicht etwa einer überlegenen
Moral zuzuschreiben, sondern das ist allein das Symptom
fortgeschrittener Vergreisung und dekadenten Verfalls:
Gleich zahnlosen Greisen, die auf einer Parkbank sinnieren,
wie hoch moralisch sie doch wären, jetzt nicht mehr hinter
jedem Rock herzulaufen.
Das Leben ist ein fortwährender Kampf.
"Ruhe" - die herrscht allein auf dem Friedhof:
=>
Die Schweiz führte allein im 19. Jahrhundert 8 Kriege!
2.
Ein "Problem" haben allerdings die USA, die sich gleich von Beginn an (1776)
eine ganz eigene Moral angedichtet haben, sie wären nämlich per se
Hüter der Moral und des Guten, ja gar - "Gottes eigenes Land" - echt!!!,
und die sich bei jedem ihrer Kriege daher genötigt fühlen,
den jeweiligen Gegner als zu vernichtenden "Feind" zu deklassieren,
und - die Bibel fromm unter dem Arm - ihm alle möglichen
Gräueltaten anzudichten, um die US-Wähler gegen ihn aufzuhetzen:
=> Demokratie eben...notfalls werden da ganze Völker
durch den Fleischwolf gedreht...
Insofern ist diesbezüglich überhaupt nichts "aufzuklären".
Nur ist darüber zu informieren, daß man sich selbst freiwillig
in die niederträchtig weit aufgestellte Siegerfalle begibt,
falls man einwilligt, die "Schuldfrage" überhaupt zu diskutieren!
Beste Grüße!
BB