Griechischer Verteidigungsminister soll Teilung der Erdölvorräte Griechenlands mit den USA vorgeschlagen haben
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.01.2016, 19:48
Die Griechenland-Zeitung (GZ) berichtet heute, dass Panos Kammenos, Verteidigungsminister und Führer der Koalitionspartei der SYRIZA, vorgeschlagen haben soll, den USA Zugang zu den griechischen Ölvorräten zu geben. Es soll dabei ein intergouvernementales Abkommen getroffen werden. In der GZ unklar, wer 70% und wer 30% der Erträge erhalten soll.
Im Gelben bereits mehrfach diskutiert*, sowohl die wohl großen Vorräte in der Ägäis und um Kreta (sowie Zypern), sowie der Wunsch der USA darauf Zugriff zu erhalten. Dirk Müller hatte in "Showdown" versucht, die Staatskrisen in Libyen, Syrien, ggf. Türkei und Griechenland usw. als Folge einer amerikanischen Politik darzustellen versucht, die diese resourcenreiche Region ins politische Chaos stürzen will. Mit dem Ziel des leichteren Zugriffs versteht sich.
Die Euro-Krise und die "merkwürdige" Politik der EU-Führer könnte letztlich dazu führen, dass Griechenland seine Vorräte, die wohl erst bei wieder gestiegenem Ölpreis wirtschaftlich abbaubar sind, nicht oder nicht vollständig in der EU ankommen. Wieso verhält sich die EU in ihren höchsteigenen Interessen so? Könnte die EU doch glatt zur eigenen Einnahmequelle machen...
Beste Grüße Athen
* Hatte ich das falsch in Erinnerung?
