Weltweite Ernährungssicherung durch Wüstenbegrünung – Teil 1

Leser68 @, Samstag, 28.03.2015, 14:29 vor 3943 Tagen 8228 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 28.03.2015, 15:41

28.03.2015

Hallo liebe Mitglieder und Leser des Gelben Forums,
wie gestern angekündigt, ist hier jetzt mein längerer Artikel, in dem es um das Thema Wüstenbegrünung und gleichzeitig um das Thema Ernährungssicherung geht. Die Kenntnisse dazu habe ich in den letzten etwa neun Jahren gesammelt. Richtig aufgerüttelt haben mich vor einem Jahr die Berichte über die extreme Dürre in Kalifornien. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon einiges über die Möglichkeiten der Permakultur bzw. der Natur an sich gelernt hatte, war es mir völlig unverständlich, warum dieses Wissen immer noch nicht in trockenen Gegenden wie z.B. Kalifornien genutzt wird, um nachhaltig und völlig in Einklang mit der Natur wieder ein Paradies zu schaffen. Dazu im nächsten Teil mehr.

Von Beruf bin ich Dipl.Ing. für Luft- und Raumfahrttechnik, habe aber hauptsächlich im Bereich IT gearbeitet, bin Mitte 40 und wohne im südlichen Hälfte Deutschlands. Inzwischen denke ich, dass Diplomingenieure, auch Agraringenieure(!), leider zu einem großen Teil an der Zerstörung der Welt beteiligt sind, auch wenn die Ingenieure Dinge wie Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke entwickeln. Man muss da nur an den riesigen Drei-Schluchten-Staudamm in China oder den Assuan-Staudamm denken. Windkraftanlagen halte ich per se für gut, allerdings denke ich, dass man bei einer Nominal-Größe von 3 MW Maximalleistung aufhören sollte, weil Gigantomanie noch nie wirklich genützt hat. Heute weiß ich, dass diese riesigen Bauwerke nicht notwendig wären, wenn es ein besseres Verständnis für die Natur geben würde. Wir entfernen uns immer weiter von der Natur. Gott sei Dank gibt es aber immer mehr Leute, die im Einklang mit der Natur geben wollen.

Ich gehe davon aus, dass man die komplette Sahara in 30 bis 40 Jahren wieder in ein grünes Land umwandeln könnte, wenn es denn "politisch" gewollt wäre. Und das mit (Anfangs-!)Investitionen von vielleicht gerade einmal 10 Milliarden Euro. Der Trick ist, dass man die Sahara von den Rändern her nach und nach erst in Savannen und später in immergrüne Landschaften umwandeln kann. Die notwendigen Arbeitskräfte gibt es vor Ort genügend, man denke nur an die zehntausenden(!) von Leuten, die jedes Jahr entweder das Mittelmeer überqueren oder darin ertrinken. Nach zehn Jahren dürfte ein trockenes bzw. Savannen-Gebiet so umgewandelt sein, dass es für viele Menschen als Nahrungsquelle dienen kann, so dass keine Subventionen mehr nötig sind. Die Anfangsinvestitionen umfassen u.a. Wohnanlagen, Ausbildungsstätten, Lehrmittel, Kindergärten, Bodenbearbeitungsgeräte, Mechaniker, Werkzeuge, Löhne, Transportfahrzeuge, Treibstoffe, Lebensmittel, Lehrer, Saatgut, Straßenbau, Gehälter für Ärzte.

Ein Trick ist auch, dass die biologische Landwirtschaft deutlich weniger Energie benötigt, weil sie das Bodenleben (Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien oder auch Regenwürmer) für sich arbeiten lässt, so dass kaum Bodenbearbeitung, Pflanzenschutzmittel oder Kunstdünger notwendig sind.

Es gibt die Aussage von zahlreichen Wissenschaftlern, dass die biologische Landwirtschaft uns nicht nur ernähren kann, sondern dass sie auch die einzige Möglichkeit für die Menschheit überhaupt ist, um alle(!) Menschen in Zukunft ausreichend ernähren zu können.

Unsere heutige Ernährung ist in großem Maße von billiger Energie abhängig: Große Maschinen pflügen, säen, spritzen Pflanzenschutzmittel oder ernten dann die Nutzpflanzen, bringen sie über weite Strecke in Verarbeitungszentren wo sie dann entweder in Plastik verpackt oder tiefgekühlt in Supermärkte in ganz Deutschland verteilt werden. Auch die Herstellung der Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel ist energieaufwändig, speziell die des Kunstdüngers.
Zwar ist die Getreidemenge als auch die Getreideanbaufläche in den letzten Jahren noch gestiegen (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Getreide#Weltgetreideernte ), aber es gibt gleichzeitig immer mehr Probleme durch Erosion, resistente Unkräuter, Versalzung von Böden durch falsche Bewässerung oder aber auch Flächenschwund durch militärische Auseinandersetzungen (Landminen) oder industrielle Verunreinigungen (Erdöl, Uranerz, Braunkohletagebaue, Fracking, Goldgewinnung etc.). Und natürlich steigt die Weltbevölkerung immer weiter an. Dies führt in manchen Regionen zu extrem hohen Bevölkerungsdichten mit entsprechenden Problemen bei der Lebensmittelversorgung, z.B. in Südostasien.

Wie kann man also auch in Zukunft die Ernährung der Welt sicherstellen, wenn alle heutigen Landwirtschaftsflächen voll ausgelastet sind und vor allem, wenn keine billige Energie mehr zur Verfügung steht?
Um es gleich vorweg zu nehmen: Es wird kein Geoengineering wie Wolkenimpfung oder eine andere lustige Erfindung benötigt. Die Lösung liegt zum einen in der Umstellung auf die Biolandwirtschaft und zum anderen in der Erschließung von bisher brachliegenden, „unfruchtbaren“ Gebieten in Wüsten, Halbwüsten und Savannen wie z.B. in der Sahara, Saudi-Arabien, Australien, aber auch etwa in Spanien.

Heutzutage sieht die Fruchtbarmachung der Wüste noch so aus (Bewässerungsfelder in Saudi-Arabien, siehe auch weiter unten das Google-Maps-Bild):
[image]
Copyright: Craig Mackintosh
Quelle:
http://permaculturenews.org/2010/08/06/letters-from-jordan-on-consultation-at-jordans-l...

Schon Ende der Antike gab es Gedanken daran, die Sahara zu bewässern. Und in neuerer Zeit, im 19. Jahrhundert waren es die Franzosen, die in Libyen das Sirte-Becken, das Tiefbecken südlich der Bucht der Großen Syrte, zu einem großen See mit Hilfe eines Durchstichs zum Mittelmeer machen wollten – hier zu lesen: „1.500 Oasen in der Sahara “ aus "Die letzte Chance" von Annie Francé-Harrar: http://www.ddbpage.net/btq/Die_Letzte_Chance_-_PDF_-_2010.pdf

Halbwüste im Norden Spaniens (Region Navarra)
[image]
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bardenas_Reales

Um welche Flächen handelt es sich bei dem Begriff Wüsten?
Zunächst einmal gebe ich hier eine Definition wieder, die man bei Wikipedia ( Wüste) findet:
Als Wüste bezeichnet man die vegetationslosen oder vegetationsarmen Gebiete der Erde. In Wüsten bedeckt die Vegetation weniger als 5 % der Oberfläche.
In der englischen Wikipedia („Desert“) steht, dass in einer Wüste weniger als 250 mm Niederschlag pro Jahr fallen. Es gibt verschiedene Arten von Wüsten: Sandwüste (ca. 20% der Wüsten), Kieswüste, Stein- oder Felswüste, Salzwüste und die Eiswüste. Auch in Island gibt es Wüsten. Dort fehlt einfach die Vegetation, obwohl es relativ viel regnet. Die Antarktis ist z.B. eine Eiswüste (durchschnittlicher Niederschlag im Jahr: 166mm, Climate of Antarctica ).
Ebenfalls aus Wikipedia („Wüste“):
Alle Wüsten der Erde zusammengenommen bedecken etwa ein Fünftel der gesamten Landfläche der Erde, das sind fast 30 Millionen Quadratkilometer. Werden auch die Halbwüsten mit hinzugerechnet, so ergibt sich etwa ein Drittel der Landfläche, also etwas weniger als 50 Millionen Quadratkilometer. Insgesamt bedecken sie knapp 10 % der gesamten Erdoberfläche.
Die verschiedenen Arten von Landflächen auf der Erde gebenüber gestellt:


Landfläche der Erde_______________149.430.000 km²___________29,3 %
(von der gesamten Erdoberfläche)
Landfläche ohne Antarktis_________135.281.639 km2 (2011)___100,0 %[6]
Landwirtschaftlich genutzte Fläche__49.116.226 km2 (2011)____36,31 %[6]
Waldfläche________________________40.274.680 km2 (2011)____29,77 %[6]
sonstige Flächen
(Wüsten, Brachland, Gebirge,
bebaute Flächen)__________________41.313.584 km2 (2011)____30,54 %[6]
Binnengewässer
(Seen, Flüsse)______________________4.577.149 km2 (2011)______3,38 %[6]


[6] http://faostat3.fao.org/
Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Erde/Daten_und_Zahlen

D.h. die landwirtschaftlich genutzte Fläche auf der Erde (Äcker, Wiesen und Weiden, Plantagen, aber auch kurzzeitig brachliegende Flächen) ist etwa so groß wie die wüstenartigen Flächen (Wüsten und Halbwüsten). Dass die in der Tabelle angegebene Größe der „sonstigen Fläche“ (inkl. Wüsten) kleiner ist als die oben angegebene Fläche der Wüsten und Halbwüsten laut Wikipedia-Wüste-Artikel, liegt daran, dass auch in Halbwüsten Ackerbau betrieben wird:
Die Sahelzone, die teils auch nur Sahel genannt wird, ist die in Afrika liegende langgestreckte semiaride Übergangszone[...]Die Bauern im Sahel betreiben vorwiegend Hirseanbau.[...] Mit den Jahren verlagerten sie ihre Ackerflächen wegen der enormen Bevölkerungszunahme zunehmend in den Norden,
http://de.wikipedia.org/wiki/Sahelzone

Wie können jetzt Wüsten und Halbwüsten ohne allzu großen Aufwand zu einer höheren Lebensmittelproduktion beitragen?
Am Beispiel der Sahelzone kann man erkennen, dass sich auch schon ohne besondere Maßnahmen, zumindest in manchen Wüstengegenden, die Agrarfläche ausdehnt. Der Trick in der großflächigen Ausdehnung der Landwirtschaftsflächen in Halbwüsten und Wüsten besteht darin, dass man der Natur etwas auf die Sprünge hilft:
Die beiden Länder Libyen und Saudi-Arabien gehören zu den ganz wenigen Ländern auf der Welt, wo es keinen einzigen ganzjährigen Fluss gibt. Stattdessen gibt es jede Menge sogenannte Wadis, auch Trockentäler genannt, die nur kurz, bei starken Regenfällen, Wasser führen.

Ein Google-Maps Bild vom Grenzgebiet zwischen Saudi-Arabien und Jordanien, etwa 250 km südöstlich des Toten Meeres:

[image]
Der Google-Maßstab unten links (obere Maßeinheit) sind 10 km. Die hellen Linien, die wie Adern aussehen, sind alles sehr große Wadis. Die kleinen grünen Punkte, die man rechts unten und oben in der Mitte sieht, sind Bewässerungsfelder in Saudi-Arabien. Die großen haben einen Durchmesser von etwa einem Kilometer.

Ein sehr großer Wadi in Jordanien, der von einem Flugzeug aus aufgenommen wurde:
[image]
Copyright: Craig Mackintosh
Quelle:
http://permaculture.org.au/2009/10/15/letters-from-jordan-a-pdc-at-the-bottom-of-the-wo...

Ein großer Wadi (Nahal Paran) in Israel (unten rechts stehen Menschen):
[image]
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:NachalParan1.jpg

Dass durch diesen Wadi wirklich ab und zu, wenn auch selten, Wasser fließt, erkennt man am spärlichen Bewuchs, der z.T. grün ist, und daran dass dieses „Flussbett“ und damit der Bewuchs nicht mit Sand zugeweht ist. Die starken Regenfällen, die in Trockengebieten ab und zu auftreten und sich dann zu Sturzfluten formieren, können in bestimmten Gebieten zu großen Zerstörungen, aber auch zu Toten führen. Hier das Bild aus 2011 einer zerstörten Straße bei Al Baydha, einem sehr trockenen Gebiet wo seit November 2010 ein Permakulturprojekt läuft ( http://www.albaydha.org ), das eben die Wüstenbegrünung zum Ziel hat. Es liegt etwa 40 km südlich von Mekka:

[image]
Copyright: Craig Mackintosh
Quelle: http://permaculturenews.org/2011/01/14/permaculture-at-the-al-baydha-project-in-saudi-a...

Hier ein Bild des vollen Los Angeles "River" (aus dem Jahr 2008 oder früher), der durch Los Angeles verläuft und vor allem dazu dient, nicht versickertes Regenwasser direkt ins Meer zu leiten. Nach einem heftigen Gewitterguss am 1. März letzten Jahres (2014) sah es genauso aus. Ein unglaubliches Bild angesichts der Dürre, die dort immer noch herrscht.

[image]
Quelle: http://boxrec.com/forum/viewtopic.php?f=4&t=78351&start=10000

Hier kann man sehen, wie es am 1. März 2014 aus einer etwas anderen Perspektive aussah:
http://www.wetteronline.de/?pid=p_wotexte_multimedia&ireq=true&src=wote...
Wieviele Pflanzen hätte man mit all diesem Wasser eine ganze Weile lang bewässern können?

Was kann man also tun, um in Trockengebieten wieder ein reichhaltiges, blühendes Leben einzuführen?

1. Warum ist Wasser so wichtig ist?
Dazu eine gute Erklärung in einer Webseite, in der es um die Erhaltung des Bodens als Grundlage allen Lebens geht:

Wasser ist der universelle Baustein, da alle Lebensvorgänge von ihm abhängen. Wasser wird bei der Photosynthese für die Herstellung von Biomasse benötigt: Es transportiert zum einen die Nährstoffe aus dem Boden zu jeder einzelnen Zelle und zum anderen sorgt es, mit Hilfe der Sonne, für die nötige Transportleistung indem es durch die Pflanze verdunstet wird und dadurch einen Aufwärtssog produziert. Wasser sorgt durch die Verdunstung auch gleichzeitig für eine Kühlung der Umgebung, je stärker die Sonnenstrahlung desto stärker die Verdunstung. Nur mit Hilfe von Wasser können die Nährstoffe im Boden gelöst und so transportabel gemacht werden. Wasser sorgt für die Stabilität von Zellen, damit Pflanzen gerade stehen können.
Wasser ist aber, neben der Sonneneinstrahlung und dem Wind, auch für die Erosion zuständig, die die Landschaften auf unserer Erde formt. Die verschiedenen Bodenarten werden durch die Zusammenarbeit von Wasser, Pflanzenwurzeln und Bodenorganismen geformt, dabei spielen auch die Temperatur und die Feuchtigkeit im Boden eine Rolle. Der Boden und das örtliche Klima entscheiden wiederum darüber welche Pflanzen wachsen können.

Aus „Soil sustainability“ (Erhaltung des Bodens), http://www.seafriends.org.nz/enviro/soil/sustain.htm

Ohne Wasser kann kein Leben entstehen. D.h. ohne Wasser können Wüsten nicht zu fruchtbaren Gebieten umgewandelt werden. Allerdings ist Wasser alleine, auch wenn in Wüstengebieten viele Mineralien vorkommen, nicht ausreichend, um in kurzer Zeit viel Leben zu erschaffen. Dazu benötigt es zusätzlich Pflanzen bzw. abgestorbene Pflanzenteile als Grundlage für Humus und ganz wichtig: entsprechende Bodenorganismen.

Drei Dinge bzw. Wassermanagement-Techniken sind für Trockengebiete wichtig:
1. die möglichst optimale Sammlung und Verwendung des geringen Niederschlags
2. die Verringerung der Verdunstung durch die Erzeugung von Schatten (durch Bäume und Bodenbedeckung)
3. die Verringerung der Verdunstung und der Bodenerosion (Fortwehen der leichten Bodenbestandteile, vor allem des Humus) durch das Bremsen des Windes

Zu 1.:
Die übliche Methode zur Sammlung von Wasser bzw. Niederschlag ist der Bau von großen Staudämmen. Dies führt langfristig aber immer zu einem kompletten Versanden bzw. Verlanden, auch wenn es wie im Falle des Assuan-Staudamms mehrere hundert Jahre dauern soll. Zudem kann es, wie im Falle der Türkei, auch zu Problemen, vor allem gesundheitlichen Problemen, bei der Bevölkerung kommen (stark gestiegene Luftfeuchtigkeit in der Umgebung von Staudämmen => Schimmelbildung bzw. Nährboden für Organismen aller Art – großen und kleinen).
Die wesentlich bessere, weil auch langfristig funktionierende, Lösung ist das Anlegen von „kleinen Staudämmen“ oder „Mikrostaudämmen“ dort wo der Regen fällt, in dem Fall Gräben entlang der Höhenlinien von Hängen in den Einzugsgebieten der Flüsse bzw. Wadis. Im Falle steiniger Abhänge können auch kleine Wälle aus herumliegenden Steinen errichtet werden.

In diesem Blogbeitrag im Blog des Australischen Permakulturforschungsinstitutes kann man dies anhand einiger Bilder vom Al-Baydha-Projekt gut sehen:

Permaculture at the Al-Baydha Project in Saudi Arabia – Neal Spackman, Video 1
Posted January 14, 2011 by Craig Mackintosh
http://permaculturenews.org/2011/01/14/permaculture-at-the-al-baydha-project-in-saudi-a...

Wohl das erste Mal nach den Anwendungen in der Antike wurde dies in den 1940ern in Australien erfolgreich durch den Mineninspektor und Hobby-Farmer P.A. Yeomans angewendet. Er nannte das System, das er entwickelte, das Keyline-System, weil diese Methode für ihn der Schlüssel war, um in einem Trockengebiet ein fruchtbares Land zu schaffen. Eine bessere deutsche Übersetzung ist Konturlinien-System, weil dies genauer das Prinzip beschreibt indem nämlich Gräben, jeweils auf gleicher Höhe wie die Höhenlinien, entlang der Hänge oder auch leichten Neigungen gegraben werden. Der Zweck dieser Gräben ist zum einen zu verhindern, dass der Niederschlag einfach so in die Flüsse und dann ins Meer fließt und zum anderen wird dafür gesorgt, dass das aufgefangene Wasser langsam im Untergrund versickert und Pflanzen mit ihren Wurzeln somit lange Zeit zur Verfügung steht. Dazu gibt es weiter unten eine gute Grafik (Standbild aus dem Video über das Prinzip von Konturgräben).
[image]
Quelle: Prof J. MacDonald-Holmes bzw. http://www.yeomansconcepts.com.au/basis-of-keyline.htm

Ein Konturlinien-Graben in Gebrauch auf der Farm von Herrn Yeomans im Osten Australiens:
[image] , [image]
Quelle: Prof J. MacDonald-Holmes bzw. http://www.yeomansconcepts.com.au/basis-of-keyline.htm

Kontur-Gräben aus der Luft (die gleiche Farm in Australien):
[image]
Quelle: http://permaculturenews.org/2009/03/16/keyline-design-mark-iv/

Diese Methode lässt sich jetzt noch weiter verbessern, indem man die Punkte 2. und 3. der Wassermanagementtechniken einsetzt: Man belässt es nicht einfach nur bei dem einfachen Kontur-Graben, sondern man bepflanzt jeweils den unteren und oberen Wall des Grabens mit verschiedenen Pflanzen. In Dürregebieten werden zunächst einmal sehr trockenresistente und schnell wachsende Bäume und Büsche verwendet wie z.B. Akazien, Prosopis oder Faidherbia. Diese Bäume gehören auch alle zur Familie der Hülsenfrüchtler, d.h. der Leguminosen, und können den Stickstoff, ein wichtiger Pflanzennährstoff, aus der Luft im Boden speichern. Dadurch benötigen diese Pflanzen und auch die Nachbarpflanzen fast keinen Dünger.

[image]
Das Bild stammt aus dem Video „Harvesting water DVD“ - The Swale Plume
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=UFeylOa_S4c

In diesem Bild kann man vor allem auch sehen, wie das Wasser im Graben in den Untergrund eingesickert ist und sich bergab weiter ausbreitet. Dies trägt zum Auffüllen der Grundwasserspeicher bei. Optimalerweise wird alles drei gleichzeitig eingesetzt. Dies passiert in der Permakultur mit Hilfe ebendieser sogenannter bepflanzter Erdgräben, die sich entlang von Höhenlinien ziehen.

Je größer die Flächen in den Dürregebieten werden, die so umgebaut werden, desto mehr (Regen)Wasser kann in den Untergrund geleitet oder direkt für das Wachstum von Pflanzen genutzt werden. Allerdings ist vor allem das Bepflanzen der Gräben mit viel Arbeit verbunden (Sammeln von Samen oder Stecklingen, Aufzucht der Pflanzen, Transport zu den Gräben, Einpflanzen der Pflanzen und mehrere Jahre Bewässern der Pflanzen bis diese groß genug, der Grundwasservorrat ausreichend und hoch genug ist, damit die Pflanzenwurzeln ihn erreichen können sowie bis insgesamt auch genügend Schatten, Windschutz und auch Wasserspeicherfähigkeit durch die entsprechende Bodenstruktur ((viel Humus)) vorhanden ist).

Man kann diese Bodenbearbeitungsmaßnahmen auch ohne die Bepflanzung durchführen. Dann dauert es einfach nur deutlich länger bis sich die Dürre-Situation bessert. Ein solches reduziertes Beispiel kann man an verschiedenen Stellen in den USA bestaunen:
Vor ca. 80 Jahren haben u.a. amerikanische Pioniere, im Rahmen des „New Deal“ von Präsident Roosevelt z.B. im Staat Arizona, in der Wüste Dämme angelegt, um die weitere Wassererosion dort zu verhindern. Diese Dämme wurden quer in den Wadis angelegt. Das Ergebnis, 60 Jahre später kann man hier sehen (etwa ab Minute 2:00, ein Film mit Bill Mollison einem der Pioniere der Permakultur):

Dryland Permaculture Strategies - Part 1
http://www.youtube.com/watch?v=W15RRvKyJSk

Außer dem Anlegen dieser Dämme haben die Pioniere nichts weiter gemacht. Trotzdem ist das Gebiet oberhalb dieser Dämme jetzt zu einem kleinen Wald geworden mit jeder Menge Pflanzen und einem fruchtbaren Boden. Mitgeholfen haben dabei viele Vögel und Tiere, die mehr oder weniger unabsichtlich Samen verteilen.

Soweit zum ersten Teil des Berichts über die Möglichkeit der Wüstenbegrünung. Im zweiten Teil werde ich genauer beschreiben was in dem aktuellen Permakulturprojekt in der Nähe von Mekka schon alles erreicht wurde und was dort noch weiter passiert. Außerdem werde ich noch andere Möglichkeit der Wüstenbegrünung bzw. der Rekultivierung von Trockengebieten beschreiben, die Vorteile der Agroforstwirtschaft für trockene Gebiete und was man in bebauten Gebieten mit wenig Niederschlag alles machen kann. Vor allem wird es auch um die Rolle der Bäume genauer der Wälder bei der Rückumwandlung von Wüsten und Trockengebieten in grüne, fruchtbare Landschafte gehen.

Ich werde frühestens Ende nächster Woche Zeit haben, um diesen Artikel zu diskutieren.

Spannender Bericht, danke fürs Reinstellen (oT)

nesco, Samstag, 28.03.2015, 17:51 vor 3943 Tagen @ Leser68 5050 Views

bearbeitet von nesco, Samstag, 28.03.2015, 18:02

- kein Text -

Ernährungssicherung durch Wüstenbegrünung ist definitiv unmöglich

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 28.03.2015, 18:48 vor 3942 Tagen @ Leser68 5831 Views

Grund:
Die Lemminge vermehren sich schneller, als die Wüsten begrünt werden können.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Dann halt doch Desertec ... ;-)))) (oT)

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 28.03.2015, 19:13 vor 3942 Tagen @ Mephistopheles 5339 Views

- kein Text -

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Das ist sozusagen der erste Hauptsatz der Evolutionstheorie

Kaltmeister ⌂ @, Samstag, 28.03.2015, 22:30 vor 3942 Tagen @ Mephistopheles 5385 Views

Grund:
Die Lemminge vermehren sich schneller, als die Wüsten begrünt werden
können.

Die Organismen vermehren sich mittelfristig oder langfristig immer schneller als das Angebot an Ressourcen steigen kann, so dass stets Ressourcenknappheit besteht. Diese Knappheit ist die Voraussetzung der (evolutionären) Selektion. In unserem Zeitalter ist kurzfristig das Ressourcenangebot sehr schell angestiegen, aber durch die Geburtenraten in den "Entwicklungsländern" wird sich der natürliche Zustand bald wieder eingependelt haben.

Wirklich?

Rybezahl, Samstag, 28.03.2015, 22:43 vor 3942 Tagen @ Kaltmeister 5318 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 28.03.2015, 23:36

Grund:
Die Lemminge vermehren sich schneller, als die Wüsten begrünt werden
können.


Die Organismen vermehren sich mittelfristig oder langfristig immer
schneller als das Angebot an Ressourcen steigen kann, so dass stets
Ressourcenknappheit besteht. Diese Knappheit ist die Voraussetzung der
(evolutionären) Selektion. In unserem Zeitalter ist kurzfristig das
Ressourcenangebot sehr schell angestiegen, aber durch die Geburtenraten in
den "Entwicklungsländern" wird sich der natürliche Zustand bald wieder
eingependelt haben.

Oder bestimmt nicht vielmehr das Angebot die Nachfrage?* Ein Überschuss an Rehen ermöglicht eine höhere Vermehrung der Wölfe, bis sich das Verhältnis schließlich wieder ausgleicht (das macht es den Wölfen gegenwärtig besonders einfach, die menschlichen Jäger jammern natürlich).

Etwas anderes ist es, wenn man das unter der debitistischen Brille betrachtet. Da nämlich ist eine immer steigende Vermehrung der Menschen eine gute Möglichkeit, neue Nachschuldner zu finden. Aber wenn es es mir so recht überlege, gilt das Gesagte auch hier: das Angebot an "bitte mehr Schulden machen (+ Honig um's Maul)" bestimmt die Nachfrage.

Rehe und Wölfe freilich - die machen solche Dummheiten (noch) nicht.


* Die Rehe wachsen doch nicht etwa den Wölfen hinterher! Eher ist es doch umgekehrt!

Angebot und Nachfrage?

Kaltmeister ⌂ @, Sonntag, 29.03.2015, 00:19 vor 3942 Tagen @ Rybezahl 5141 Views

Oder bestimmt nicht vielmehr das Angebot die Nachfrage?* Ein Überschuss
an Rehen ermöglicht eine höhere Vermehrung der Wölfe, bis sich das
Verhältnis schließlich wieder ausgleicht (das macht es den Wölfen
gegenwärtig besonders einfach, die menschlichen Jäger jammern
natürlich).

Angebot und Nachfrage sind Regelgrößen für Preise. Ressourcenknappheit ist dagegen ein existentielles, fundamentales Problem, das über Leben und Tod - oder doch zumindest über die Zahl der Nachkommen entscheiden kann. Die Steigerung der Ressourcen (z. B. der besonders wichtigen Nahrungsmittel) ist ja eine menschliche Kulturleistung - genauer gesagt in erster Linie eine Leistung einer bestimmten, der europäischen Kultur. Sie wird aber innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne durch die Bevölkerungsentwicklung in anderen Teilen der Erde relativiert werden.

-->[...] Als Kristallisationspunkt für die Ausformulierung seiner Selektionstheorie erwies sich das Wachstumsgesetz, wie es Thomas Robert Malthus in seinem Essay on the Principle of Population formuliert hatte und den Darwin im September 1838 las. Die Theorie von Malthus geht von der Beobachtung aus, dass die Bevölkerungszahl (ohne Kontrolle oder äußere Beschränkung) exponentiell wächst, während die Nahrungsmittelproduktion nur linear wächst. Somit kann das exponentielle Wachstum nur für eine beschränkte Zeit aufrechterhalten werden und irgendwann kommt es zu einem Kampf um die beschränkten Ressourcen. Darwin erkannte, dass sich dieses Gesetz auch auf andere Arten anwenden ließ und ein solcher Konkurrenzkampf dazu führen würde, dass vorteilhafte Variationen erhalten blieben und unvorteilhafte Variationen aus der Population verschwänden. Dieser Mechanismus der Selektion erklärte die Veränderung und auch die Entstehung von neuen Arten. Damit hatte Darwin eine „Theorie, mit der ich arbeiten konnte“.

Wikipedia: Charles Darwin

Angebot und Nachfrage

Rybezahl, Sonntag, 29.03.2015, 00:33 vor 3942 Tagen @ Kaltmeister 4961 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 29.03.2015, 00:54

Angebot und Nachfrage sind Regelgrößen für Preise. Ressourcenknappheit
ist dagegen ein existentielles, fundamentales Problem, das über Leben und
Tod - oder doch zumindest über die Zahl der Nachkommen entscheiden kann.

Warum?

Es gibt ein Angebot an Rehen und eine Nachfrage Seitens der Wölfe. Ist das Angebot sehr groß, steigt die Nachfrage, ergo die Anzahl der Wölfe. Schrumpft das Angebot aufgrund der steigenden Nachfrage, stagniert folgerichtig die Nachfrage.

Warum willst du dieses Prinzip auf ein Phänomen beschränken, lässt es sich doch mit Leichtigkeit auf sehr viele Phänomene übertragen?

Der Unterschied zum Menschen ist: Rehe und Wölfe brauchen keine Kohle, keinen Atomstrom, sie holzen Wälder nicht schneller ab, als sie nachwachsen können. Das ist ein Unterschied, den ich oben schon angesprochen habe.

Der Mensch hat das Problem, dass irgendwann die Nachfrage das Angebot übersteigen wird, und dies, weil er sich in Gläubiger/Schuldner-Verhältnissen zu verfangen gedenkt - bis zum Knockout. Blackout. Wie man das auch nennen möchte.

Rehe und Wölfe

Kaltmeister ⌂ @, Sonntag, 29.03.2015, 12:25 vor 3942 Tagen @ Rybezahl 4919 Views

Es gibt ein Angebot an Rehen und eine Nachfrage Seitens der Wölfe. Ist
das Angebot sehr groß, steigt die Nachfrage, ergo die Anzahl der Wölfe.
Schrumpft das Angebot aufgrund der steigenden Nachfrage, stagniert
folgerichtig die Nachfrage.

Nein, der Vergleich mit Angebot uns Nachfrage will hier nicht so richtig passen. Ist das Angebot einer bestimmten Ware groß und die Nachfrage klein, sinkt der Preis - ökonomisch betrachtet. Ist dagegen das Vorkommen an Rehen groß, entsteht keine Situation, die in irgendeiner Weise Ähnlichkeit mit dem Handeln von Waren hat. Die Versorgungslage an Nahrung wird grundsätzlich besser, und so kann die Zahl der Wölfe, die von der Zahl der Rehe direkt abhängt, ebenfalls steigen. Warum willst Du unbedingt mit Angebot und Nachfrage argumentieren - schau doch einfach, wie Malthus und Darwin das in dem genannten, klassischen Beispiel gesehen habe, die haben das auch nicht getan.

Der Mensch hat das Problem, dass irgendwann die Nachfrage das Angebot
übersteigen wird, und dies, weil er sich in
Gläubiger/Schuldner-Verhältnissen zu verfangen gedenkt - bis zum
Knockout. Blackout. Wie man das auch nennen möchte.

Ich habe nichts gegen debitistisch inspirierte Modelle, aber das Problem tritt bei genügend schnell steigender Bevölkerungszahl auch schon ohne Schulden, ja sogar ohne Geld auf, weil langfristig der Bedarf an Nahrung/Ressourcen nicht mehr gedeckt werden kann.

Von Löwen und Lämmern

Rybezahl, Sonntag, 29.03.2015, 21:30 vor 3941 Tagen @ Kaltmeister 4715 Views

Es gibt ein Angebot an Rehen und eine Nachfrage Seitens der Wölfe. Ist
das Angebot sehr groß, steigt die Nachfrage, ergo die Anzahl der

Wölfe.

Schrumpft das Angebot aufgrund der steigenden Nachfrage, stagniert
folgerichtig die Nachfrage.


Nein, der Vergleich mit Angebot uns Nachfrage will hier nicht so richtig
passen. Ist das Angebot einer bestimmten Ware groß und die Nachfrage
klein, sinkt der Preis - ökonomisch betrachtet. Ist dagegen das Vorkommen
an Rehen groß, entsteht keine Situation, die in irgendeiner Weise
Ähnlichkeit mit dem Handeln von Waren hat. Die Versorgungslage an Nahrung
wird grundsätzlich besser, und so kann die Zahl der Wölfe, die von der
Zahl der Rehe direkt abhängt, ebenfalls steigen.

Korrekt! Ist das Angebot groß, sinkt der Preis, heißt: Pro Wareneinheit verlangt der Anbieter weniger Zahlungsversprechen vom Nachfrager.
Analog sinkt bei einem großen Angebot an Rehen der Arbeitsaufwand des Löwen zur Bedienung seiner Urschuld.

Warum willst Du unbedingt
mit Angebot und Nachfrage argumentieren - schau doch einfach, wie Malthus
und Darwin das in dem genannten, klassischen Beispiel gesehen habe, die
haben das auch nicht getan.

Warum denn nicht? Vielleicht interessiert es mich einfach. [[freude]]

Und manche Ressourcen sind halt endlich

Ankawor, Samstag, 28.03.2015, 23:10 vor 3942 Tagen @ Kaltmeister 5205 Views

Die Organismen vermehren sich mittelfristig oder langfristig immer
schneller als das Angebot an Ressourcen steigen kann, so dass stets
Ressourcenknappheit besteht. Diese Knappheit ist die Voraussetzung der
(evolutionären) Selektion. In unserem Zeitalter ist kurzfristig das
Ressourcenangebot sehr schell angestiegen, aber durch die Geburtenraten in
den "Entwicklungsländern" wird sich der natürliche Zustand bald wieder
eingependelt haben.

Ja, aber dazu kommt noch, dass manche Ressourcen endlich sind und die Kapazität auch dadurch geringer wird. Ohne viele Worte wird es in dieser Grafik deutlich:

http://www.thesocialcontract.com/artman2/uploads/1/tsc_25_2_kolankiewicz_1.gif

Global natürlich nicht, aber lokale Begrünung für einheimische Bevölkerung macht Sinn.

Centao @, Sonntag, 29.03.2015, 13:49 vor 3942 Tagen @ Mephistopheles 4896 Views

Grund:
Die Lemminge vermehren sich schneller, als die Wüsten begrünt werden
können.

Gruß Mephistopheles

Grüße, Meph,

Ich bezweifle übrigens die These der "Welternährung", denn noch sind Hungersnöte immer ein lokales Problem und Regelmechanismus zugleich.

Das ändert natürlich der G.O. sofort, den gerade auch der Westen (hier EU) importiert bis zu 60%.

Nur der Massenimport billiger, energierreicher Nahrungsmittel kann zur Überbevölkerung führen, weil Reis z.B. überall eingeführt wird.

Erklären wir die Wüsten zu freiem Pionierland für neue Siedler und Lehrer der faustischen Zivilisation (= Permakultur) und wir werden vielleicht "Wunder" sehen.

Da kann man wohl dann auch von den Tuareg einiges lernen..

CenTao

Keine Angst, Mephistopheles!

Leser68 @, Dienstag, 12.05.2015, 11:24 vor 3898 Tagen @ Mephistopheles 4048 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.05.2015, 12:55

Die Pharma- und Chemiedustrie sind schon seit Längerem (Jahrzehnte) dabei, die Bevölkerungszahlen in Schach zu halten, auch in Deutschland. Und die Wenigsten wissen Bescheid.

Olivia hatte hier:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=353755

einen guten Link gepostet:

Chronisch vergiftet - Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku) (44min19)
https://www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY

Das ist mehr der Bereich der Bevölkerungsreduzierung durch Chemie.

Der folgende Film (eine BBC-Dokumentation aus dem Jahr 2005, gezeigt in der ARD Ende 2005 spätabends natürlich, über ein Waisenhaus in New York) zeigt eine mögliche Vorgehensweise der Pharmamafia zu unser aller Entsetzen:


Pharmamafia Kinder als Versuchskaninchen (28min25)
https://www.youtube.com/watch?v=l_vFehFekUc

Nur falls irgendjemand Zweifel hat, ob die Pharmamafia wirklich so schlimm ist im Vergleich zum Militär, den Geheimdiensten, der Rüstungsindustrie, der Finanzwelt oder bestimmten Staaten.

Trefflich ließe sich sicher auch noch über das Thema Organhandel oder besser Organbeschaffung reden - ich kenne da eine passende Anekdote aus dem Elsass, die einem Deutschen passiert ist, der dort einkaufen war.

Und dann gibt es ja noch die wunderbaren alljährlichen NATO-Einsätze in aller Welt bei denen meistens die Angehörigen einer ganz bestimmten Religion zu Schaden kommen. Aber da ja meistens Christen die Ausführenden sind, ist das ja nicht ganz so schlimm.

Danke für diesen inspirierenden Beitrag!

smiths74 @, Montag, 30.03.2015, 11:22 vor 3941 Tagen @ Leser68 4719 Views

Hallo Leser68,
danke für die sehr interessante Zusammenfassung, die hier im Gelben leider fast nur negativ aufgenommen wird.
Ich hätte eine Idee für eine weitere Veöffentlichung dieses Textes. Dazu kommt gleich eine PN.

VG

smiths74

Nein, ich nehme es z..B. nicht negativ auf ... und habe das seit Jahrzehnten im Blick ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 30.03.2015, 20:24 vor 3940 Tagen @ smiths74 4635 Views

hier im Gelben leider fast nur negativ aufgenommen wird.

... auch wenn ich nicht gleich zu allem und jedem zustimmend schreibe.

Ich habe auch gelesen, dass es nach mancher Meinung "am Ende" nicht hilft gegen den Malthusschen Vermehrungswahn. Das kann man jeder Landwirtschaft vorhalten, ja genau das tat Malthus ja ...

Das kann man so oder so sehen. Malthus erschien mir noch nie zwangslaeufig. Aber das lasse ich jetzt mal weg.

An obiges Thema denke ich schon seit Jugendtagen, denn damals ging durch die Presse, das irgendwelche Apollo-Astronauten "von oben" gruene Flecken in der Sahara photographisch aufgenommen hatten. Weitere Nachforschungen der NASA oder anderer Institute ergaben dann, dass es sich um Gebiete handelt, in denen "einfach" nachhaltige Landwirtschaft getrieben wird (also nicht einfach um "Oasen", die an einer Quelle liegen und solange feucht sind, und bluehen, wie diese nicht versiegte). Der Beweis, dass es gehen koennte, ist also jahrhunderte- oder jahrtausendealt.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Genial! - weil einfach!

Leser23 @, Montag, 30.03.2015, 12:33 vor 3941 Tagen @ Leser68 4801 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 30.03.2015, 12:40

Toller Beitrag!

M.M. nach werden wir uns aber auch um salzveträgliche Flora Gedanken machen müssen. Die ggw. Bewässerung mit fossilen Grundwasser führt ja zu einer Versalzung. Und bis zur natürlichen Begrünung dauert es vermutlich schon noch ein paar Dekaden.

Was wir nicht auf dem Radar haben ist allerdings, daß wir das Klima dadurch auch modifizieren, leider nicht klar, in welche Richtung.

Ich bin mir sicher, daß diese Ideen uralte und durch die schlecht informierten Nachgeborenen vergessene Ideen sind.

Das Bevölkerungswachstum ist ein anderes Thema, welches nicht hier hin gehört und separat erörtert werden wird.


Die Ernährung einer u.U. wachsenden Bevölkerung kann temporär sogar noch durch derzeit fast inexistente ozeanische Aquakulturen geleistet werden.

Ozeane bedecken 2/3 des Erdballs, und derzeit fischen wir dort lediglich und leidlich unkontrolliert, bis auf eben ein paar Lachs-Farmen.

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Guter Beitrag, danke

Morpheus ⌂ @, Dienstag, 31.03.2015, 02:29 vor 3940 Tagen @ Leser68 4623 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 31.03.2015, 12:15

Ein schöner Einstand lieber Schreiber/Leser68!

Eine paar konkrete Frage habe ich:

Wie läuft die Unkrautbekämpfung?
Wie funktioniert die Saat Vorbereitung?

Beides Themen, die eine biologische Bearbeitung in der Praxis nach meiner Erkenntnis schwer machen, zumindest wenn die Flächen deutlich größer sind als das mehr als Fünffache des Subsistenzbedarfs. Bis zu dieser Ackergröße kann man das Unkraut vielleicht mechanisch + manuell entfernen. Darüber hinaus wird es dann schwierig. Und wenn Pflügen wegen der Starkregengefahr und der damit verbundenen Erosion ausscheidet, fehlen mir die biologische Methoden für beide oben gestellten Fragen.

Wenn du mir ein paar Erfahrungen weiter geben könntest, wie es biologisch funktioniert, wäre ich dir sehr dankbar!

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------
Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Unkrautbekämpfung und Saat-Vorbereitung

Leser68 @, Samstag, 04.04.2015, 17:36 vor 3936 Tagen @ Morpheus 4963 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 17:43

Hallo morpheus,

Wie läuft die Unkrautbekämpfung?
Wie funktioniert die Saat Vorbereitung?
Beides Themen, die eine biologische Bearbeitung in der Praxis nach meiner
Erkenntnis schwer machen, zumindest wenn die Flächen deutlich größer
sind als das mehr als Fünffache des Subsistenzbedarfs. Bis zu dieser
Ackergröße kann man das Unkraut vielleicht mechanisch + manuell
entfernen. Darüber hinaus wird es dann schwierig.
Wenn du mir ein paar Erfahrungen weiter geben könntest, wie es biologisch
funktioniert, wäre ich dir sehr dankbar!


Da sieht es bei mir ganz schlecht aus, weil ich ein reiner Theoretiker bin, auch wenn ich schon mal Solanum tuberosum (Grumbiere, Herdäpfel, ...) und Lycopersicon lycopersicum (die roten, runden Gemüse-Früchte, die Regen nicht so mögen) selber angebaut habe. Aber ich kann Dir ein paar Tips geben zu Dokumenten bzw. Fachleute empfehlen, die Dir da wesentlich helfen können.
Vorab eine Information, die ich erst im Laufe der Zeit kapiert habe: Unkräuter bzw. neuerdings "Beikräuter" zeigen an, dass mit dem Boden etwas nicht stimmt. Ein besserer Begriff dafür ist: Zeigerpflanze. Z.B.: Brennnessel-> stickstoffreicher Boden; Weißklee, Gänseblümchen, Margerite, Heidekraut -> nährstoffarmer Boden

Von hier:
Zeigerpflanzen/ Indikatorpflanzen
http://www.bio-gaertner.de/Verschiedenes/Zeigerpflanzen-Indikatorpflanzen


Zeigerpflanzen im Grünland
http://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/download/Zeigerpflanzen_NEU.pdf


In Deutschland kenne ich als Experten für die biologische Bewirtschaftung vor alllem diese beiden:
- Friedrich Wenz, Schwanau (Baden-Württemberg) - im Juni könnte auf seinem Hof wieder ein Tag der offenen Tür stattfinden
- Joseph Braun, Nähe Freising (Bayern)

Beide sind Biobauern und arbeiten seit Jahren mit biologischen Methoden, wobei sie darüber auch Vorträge halten.

Zur Einstimmung sind hier schon mal drei Filme mit den beiden:

Ein Film von Marie-Monique Robin (Autorin u.a. von "Mit Gift und Genen")
Zukunft pflanzen - Bio für 9 Milliarden (2012, ARTE, Friedrich Wenz etwa ab Minute 40 bis etwa Minute 52)
https://vimeo.com/51911008

In diesem Film (ab Minute 1:45) kann man gut erkennen wie schnell sich biologische Ackerbaumethoden auf die Pflanzengesundheit auswirken: Ein lange Jahre konventionell bearbeitetes Feld wird umgewandelt in ein biologisch bearbeitetes Feld:
moderner biologischer Landbau Teil 3 (Vortrag von Friedrich Wenz auf einem Landwirtschaftstreffen in Magdeburg(?) in 2011(?))
https://www.youtube.com/watch?v=Bvcln-Le_7o

Grobe Arbeitsweise aus Film über Feldumwandlung ab 2002:
1. Jahr wird Klee gesät (März? April?) und es kann alles wachsen was wachsen will. "Unkräuter" wachsen nur dann wenn ein entsprechender Keimimpuls da ist, wenn etwas zu tun ist bzw. wenn es entsprechende Wachstumsmöglichkeiten (verarmter, vernässter, überdüngter Boden etc.) gibt. 1. Mahd im Juni, Mahd bleibt liegen. Insgesamt wird drei bis viermal gemäht. Im Herbst wird Getreide (Winterweizen) in Direktsaat gesät. 2. Jahr soll es keinen total üppigen Weizenbestand geben, für den Boden soll es eine Klee-"Gras"-Mischung sein, es ist nur ein Aufbaujahr. Heute sind mit verbesserten Methoden die Weizenbestände schon im zweiten Jahr "sauber" (vorher voll konventionell?). Erträge sind bei 2-3 Tonnen (/Hektar), aber Input dafür nur 8 Liter Diesel und 20-30 Minuten Zeitaufwand pro Jahr und Hektar (keine Handarbeit, kein Striegeln, kein zusätzlicher Dünger)!
Interessant ist dann das Jahr 3 (2004): Der Klee wird umgebrochen. Dann wird eingeebnet und im Herbst gesät. Im nächsten Jahr dann keine Distel und kein Ampfer mehr zu sehen.
Zum Vergleich gab es direkt neben dem neuen Feld ein Feld eines konventionell arbeitenden Kollegen. Dieses sah im Frühjahr sehr gut aus. Dann kam eine ausgeprägte Trockenphase => hoher Pflanzenstress, hoher Blattlausbefall, auf neuem Feld nur etwa 10% der Blattlausmenge des Nachbarn, aber zusätzlich jede Menge Marienkäfer. Nach der Trockenzeit kam eine feuchtwarme Witterung. Danach: neues Feld mit goldgelber Farbe wie man sich ein Weizenfeld im Hochsommer vorstellt. Konventionelles Feld nebendran hatte massive Probleme mit Ährenfusarien, der Bestand ist dort zusammengebrochen, die Ähren sind meistens schwarz, viele Kümmerkörner, Körner nicht richtig ausgebildet.
Es ist insgesamt weniger eine Frage der Quantität des Humus, sondern vor allem die der Qualität des Humus.

Ein gesunder Boden sorgt für gesunde Pflanzen und damit für gesunde Lebensmittel!

Trailer: Der Bauer mit den Regenwürmern (eine Doku über Joseph Braun)
www.youtube.com/watch?v=BI5j9ZiadQc

Aussagen im Trailer von Joseph Braun: "Die Regenwürmer im Boden erzeugen pro Jahr und Hektar das doppelte an Stickstoff was derzeit in der modernen Landwirtschaft gedüngt wird." Ein Biologe(?): "Das sind hier etwa 300 bis 350 Regenwürmer pro Quadrameter. Das ist sehr viel. In Bayern kommen im Schnitt auf den Bodenbeobachtungsflächen 18 (in Worten achtzehn) Regenwürmer pro Quadratmeter."

Der eigentliche Film wird glaube ich immer mal wieder in verschiedenen Programmen wiederholt (es gibt ihn derzeit glaube ich weder auf Youtube noch bei Vimeo).

Bilder von den Wenz'schen Feldern und seinen Maschinen:

Bilder vom Eco-Dyn Feldtag 2011
http://www.mischfruchtanbau.com/hoefe/friedrich-wenz-eco-dyn/

Daten der Höfe der beiden und teilweise ausführliche Beschreibung der Arbeitsweise:

Ökologische Bodenbewirtschaftung neu ausrichten?
- Potenziale und Hemmnisse -

http://www.oekolandbau.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/ALL/7647265903D6D59EC125751A00...

Zum Thema "zu große Flächen" würde ich sagen, dass es für den Boden sowieso das Beste wäre, wenn die Fläche pro Landwirt auf einige hundert Hektar begrenzt würde. Ich habe einige Jahre in MeckPomm mitten in der Pampa in einem kleinen Dorf zwischen lauter großen konventionell bewirtschafteten Feldern gewohnt. Dort sah man immer wieder Inseln auf denen das Saatgut nur sehr schlecht aufging. Nach einer Woche ohne Regen ist der Boden aller Felder, obwohl dort vor allem sandiger Boden vorherrscht, bockelhart, d.h. da könnte, wenn man die Äcker noch ordentlich planieren würde, wahrscheinlich auch ein Jumbojet drauf landen. D.h. bei zu großen Flächen pro Landwirt, verliert ein Landwirt die Übersicht bzw. es kommt ihm dann "auf die paar Quadratmeter" nicht mehr an.

Noch ein paar sonstige Infos:

Ausgewählte Beiträge der LOP (Landwirtschaft ohne Pflug)
http://www.pfluglos.de/beitraege.html


Direktsaat in Chile: Erfahrungen eines Direktsaatpioniers
Soviel Bodenbedeckung wie nur möglich!
Seit 1959 haben wir deshalb in Chequen völlig auf das Pflügen ver- zichtet. Es wurden Dauergrünland und Forstflächen angelegt. Ab 1978 begannen wir, Mais und Weizen in Direktsaat zu bestellen, zunächst an steilen Hanglagen mit bis zu 35 % Steigung.(...) Nach langjähriger Direktsaat können wir eine Zunahme der Mäch- tigkeit der Ackerkrume von etwa 1 mm pro Jahr sowie jährlich ca. 0,2 % mehr organische Substanz in der obersten Bodenschicht verzeichnen.(...)
Die Erträge beim Weizen haben sich verdoppelt, beim Mais in einigen Fällen sogar vervierfacht. Der Ertragsanstieg setzt sich weiter fort.
Wie erfolgt nun die Direktsaat?
1.Das System beginnt bereits mit der Ernte der Vorfrucht, wobei die Ernterückstände fein zerkleinert und gleichmäßig verteilt werden.
2. Alle Ernterückstände verbleiben als Mulchauflage.
...
Die Bodenfruchtbarkeit in Chequen begann sich zu verbessern, als wir mit der Bodenbearbeitung aufhörten und den Boden ständig mit Ernterückständen bedeckten.(...) Bei der Bodenbildung spielen sowohl hetereotrophe Organismen (Einzeller, Pilze, Aktinomyzeten sowie die meisten Bakterien) und die Photoautotrophen, wie Algen, Moose oder Flechten eine wichtige Rolle.(...) Zum Prozess der biochemischen Verwitterung tragen organische Säuren, Enzyme und andere organische Stoffe bei. Die Bodenlebewesen setzen organische Säuren wie Zitronen-, Apfel-, Bernsteinsäure frei, wodurch schwerverfügbare Nährstoffe freigesetzt werden.(...)
Rotteverzögernd wirkt sich Staunässe im Bodenprofil aus, vor allem in Verbindung mit in den Boden eingearbeiteten organischen Stoffen, da es zu Sauerstoffmangel kommt. In dieser Hinsicht sollte man bedenken, dass in der Natur Rückstände auch nicht vergraben werden, lediglich die Wurzeln der Pflanzen werden im Boden aerob umgesetzt. Ein ausreichender Sauerstoffgehalt des Bodens ist unter anderem für Primärtätigkeit der Pilze erforderlich, die Zellulose der frischen Ernterückstände zerlegen. Bei dieser Umsetzung entstehen Polyuronsäuren, welche die Krümelstruktur des Bodens stabilisieren und so vor dem Aufprall von Regentropfen schützen.

http://www.pfluglos.de/beitraege.html?file=files/pfluglos/downloads/beitraege/Soviel%20...

Dr. Elaine Ingham. A Student’s Perspective
Posted April 1, 2015 by Sandra Bartram
“Pests, diseases and lack of fertility don’t exist anymore if you get the biology correct in your soil.” –Dr. Elaine Ingham Montreal 2015

(Übers.: Schädlinge, Krankheiten und ungenügende Fruchtbarkeit gibt es nicht mehr, wenn man die normalen biologischen Kreisläufe im Boden wiederherstellt.)
http://permaculturenews.org/2015/04/01/dr-elaine-ingham-a-students-perspective/


Insgesamt also schlechte Nachrichten für Düngemittelfirmen.

Da nich für.

Leser68 @, Mittwoch, 08.04.2015, 13:32 vor 3932 Tagen @ Morpheus 4378 Views

Letztes Jahr habe ich drei Landwirten in drei verschiedenen Bundesländern wichtige Informationen weitergeben. Bekommen habe ich dafür zwei Dankeschön.
Man ist doch froh, wenn man für seine geopferte Zeit, sein Geld und seine Energie wenigstens mal ein Danke hört, nich?


"Eine paar konkrete Frage habe ich:

Wie läuft die Unkrautbekämpfung?
Wie funktioniert die Saat Vorbereitung?"

Und? Waren diese Fragen nur dazu gedacht mich zu beschäftigen? Wolltest Du mir "auf den Zahn fühlen", um zu schauen, ob ich mir Dinge einfach so aus den Fingern sauge?
Oder hast Du Probleme mit biologischer Bewirtschaftung an sich? Mit diesen Ökospinnern?

Ich hatte dir vor ein paar Tagen eine PM gesendet mit mehr Details, die aber das Forum nur belasten würden, weil OT (oT)

Morpheus ⌂ @, Mittwoch, 08.04.2015, 16:35 vor 3932 Tagen @ Leser68 4281 Views

- kein Text -

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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Ich bitte um Entschuldigung für meinen Kommentar, PN mit Antwort wurde geschickt

Leser68 @, Donnerstag, 09.04.2015, 22:05 vor 3930 Tagen @ Morpheus 4403 Views

Der Fehler war meiner, weil ich eine schlechte Kombination von Mailprogramm und Online-Webmail habe. Wird nicht wieder vorkommen.

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