In Nachdenkseiten: Kündigungsbrief einers SZ-Abonnenten - lesenswert

stocksorcerer @, Donnerstag, 26.03.2015, 18:03 vor 3946 Tagen 8068 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 26.03.2015, 18:10

http://www.nachdenkseiten.de/?p=25559#more-25559

vor allem die Dokumentation des Briefwechsels!

Gruß
stocksorcerer

P.S.: ist es nicht unglaublich, mit was für einer Überheblichkeit Kornelius diese Lügen verbreitet? Er bemüht sich um ausgewogene Berichterstattung? Na dann empfehle ihm: er solle Publizistik studieren, dort im Grundstudium eine Ethik-Vorlesung oder ein Pro-Seminar zur Trennung von Nachricht und Meinung belegen und das so viele Semester und Jahre und Jahrzehnte lang wiederholen, bis er an seinem eigenen Zeug merkt, dass die Welt ganz anders tickt.

Meine Erlebnisse mit der SZ

Monterone @, Donnerstag, 26.03.2015, 18:49 vor 3946 Tagen @ stocksorcerer 5891 Views

Hallo Stocki,

als ich einmal versuchte, die SZ auf ihren unsagbaren Blödsinn aufmerksam zu machen, den sie in Sachen griechische Reparationsforderungen verbreitet und dem betreffenden Redakteur eine von Robert Faurisson vorgenommene, völlig unangreifbare Auswertung der IMT-Akten zugeschickt habe, deren Faksimiles über den angefügten Link aufgerufen werden konnten, erhielt ich die Mitteilung, *von weiteren Zuschriften bitte abzusehen. Man lege auf meine Zuschriften keinen Wert.*

Sehr bezeichnend wieder, welches Verhältnis zur Wahrheit die BRD-Besatzermedien pflegen.

Nicht nur, daß sie in der Berichterstattung keine Rolle mehr spielt, die Damen und Herren reagieren teilweise äußerst gereizt, wenn sie mit ihr in Berührung kommen.

Viel schlimmer als die SZ sind jedoch die Herrschaften Parlamentarier. Herrn Dr. Toni Hofreiter von den Grünen hab' ich den gleichen Text zugeschickt, als er sich für deutsche Zahlungen an Griechenland stark machte.

Die Antwort des Teams Toni war, man wolle Holocaust-Leugnern kein Forum bieten, weshalb mein Kommentar unsichtbar gemacht wurde.

Darauf ich: Faurisson zu zitieren ist nicht verboten. In dem fraglichen Artikel ging es nicht um den HC, sondern die Auswertung und Darstellung von IMT-Akten, also jener Elemente, die das Singuläre nicht geleugnet, sondern bewiesen haben.

Um Hofreiter klar zu machen, welchen Mist er verzapft, hab' ich ihm das Video mit Gilad Atzmon und Faurisson zugeschickt.

Wenige Stunden später war mein Facebook-Konto *aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt*.

Das ist jetzt über eine Woche her.

Stocki, Du glaubst gar nicht, wie ich lerne, die BRD jeden Tag ein wenig mehr zu lieben.

Doch, das glaube ich Dir ^^ (oT)

stocksorcerer @, Donnerstag, 26.03.2015, 19:26 vor 3946 Tagen @ Monterone 3999 Views

- kein Text -

Frage

Kurz_vor_Schluss @, Freitag, 27.03.2015, 10:34 vor 3945 Tagen @ Monterone 3321 Views

Hallo Monterone,
schön, wieder von Dir zu lesen - Deine Beiträge verfolge ich für gewöhnlich (wenn ich auch nicht mit allem d'accord gehe) gerne.
Frage: Sofern es nicht zum Nachteil dieses Forums ist - könntest Du diesen Link mit der Auswertung der IMT-Akten von Herrn Faurisson hier veröffentlichen?
Ich habe noch nie etwas von dem Herrn gelesen - und da diese Tätigkeit ja bildet, wäre dies u. U. eine Gelegenheit.
Wie gesagt aber mit der Einschränkung - falls hier zu heiß, dann lieber nicht.
Beste Grüße
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Mit Google leicht gemacht

Piter @, Freitag, 27.03.2015, 17:10 vor 3945 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 3606 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 27.03.2015, 17:20

Hallo K_v_S,

Einfach googeln: "Faurisson IMT Greece"
Weiß nicht, ob es noch eine deutsche Version gibt.

Es geht um den Bailout von Griechenland im Jahre 1941 und die von Faurisson vorgebrachten Argumente, auf Grundlage des Internationalen Militär Tribunals, welche beweisen, dass Deutschland keinerlei Schuld, bei der Besatzung Griechenlands, traf. Vielmehr wurde Griechenland mit Gold- und Lebensmittellieferungen sowie Waren, unterstützt.

Der wirtschaftliche Kollaps Griechenland war keine Folge der deutschen Besatzung, sondern bereits vorher eingetreten.

Welche Rolle dabei GB & Co. einnehmen, habe ich bisher noch nicht hinreichend nachgelesen.

Wenn aber jemand etwas von Geschichte versteht, so ist das Faurisson. Man muss mit seinen Interpretationen auch nicht konform gehen, aber wenn man ihn schon diskreditieren will, sollte man wenigstens haltbare Fakten und Quellen angeben, was die MSM-Hetzer aber schon lange nicht mehr für nötig halten, da sie ja die alleinige Wahrheit gebucht haben.

Gruß
Piter

Der demokratische Fortschritt

Monterone @, Freitag, 27.03.2015, 22:33 vor 3945 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 3078 Views

Hallo K_v_S,

2007 kam Faurisson im Staatsfernsehen.

Ab 2:35: http://www.dailymotion.com/video/x4q...school?start=3

Der Film wurde sogar preisgekrönt.

Heute wirst Du von Abgeordneten denunziert und auf Facebook gesperrt, wenn Du nur dessen Namen erwähnst.

Das nennt man wohl *die Demokratie weiterentwickeln*.

Wenn das der Fortschritt sein soll, sag' ich *nein, danke*.

Lügner

Falkenauge @, Donnerstag, 26.03.2015, 18:54 vor 3946 Tagen @ stocksorcerer 5602 Views

P.S.: ist es nicht unglaublich, mit was für einer Überheblichkeit
Kornelius diese Lügen verbreitet? Er bemüht sich um ausgewogene
Berichterstattung? Na dann empfehle ihm: er solle Publizistik studieren,
dort im Grundstudium eine Ethik-Vorlesung oder ein Pro-Seminar zur Trennung
von Nachricht und Meinung belegen und das so viele Semester und Jahre und
Jahrzehnte lang wiederholen, bis er an seinem eigenen Zeug merkt, dass die
Welt ganz anders tickt.

Da nützt doch ein solches Studium nichts. Das kennt der alles. Der Mann lügt, d.h. er sagt bewusst und systematisch die Unwahrheit, um die Leser zu täuschen, in die Irre zu führen und aufzuhetzen. Wer lügt, kennt natürlich die Wahrheit, die er ja durch die Lüge gerade verschleiern will.

Diese Leute sind Verbrecher, nur haben wir dafür noch keinen Straftatbestand, woher auch, sind die politischen Gesinnungsgenossen und Mitlügner doch unsere "Gesetzgeber".

Ich habe den Komplex Lüge und Vorgänge in der Ukraine hier etwas behandelt:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/02/02/systematische-lugen-als-methode-der-po...


Wer den transatlantischen Zusammenhang zwischen Kornelius, Frankenberger (FAZ), Stürmer (Welt) und Joffe (Zeit), den der Medienwissenschaftler Uwe Krüger aufgedeckt hat, noch nicht kennt, findet hier das Wichtigste:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/31/der-journalismus-als-herrschafts-instru...

Gruß

Diese Propaganda-Oberhxxx Stefan Kornelius verlangt erst (mT)

DT @, Donnerstag, 26.03.2015, 21:38 vor 3946 Tagen @ stocksorcerer 5200 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 26.03.2015, 21:44

eine sachliche Diskussion, und als sich der Leser tatsächlich darauf einläßt und glasklare Fragen stellt, bürstet der ertappte Atlantiker Kornelius den Leser wie folgt ab: "Wir müssen die inhaltliche Differenz auch nicht weiter austragen."

Doch Kornelius, genau das müßt Ihr. Denn durch inhaltliche Punkte werdet Ihr ertappt, werden Eure Verbrechen offen gelegt, wird Punkt für Punkt gezeigt, wie Ihr lügt, wie Ihr eine gekaufte Lügenpresse für die Besatzer seid.

Ihr seid der Brückenkopf der Besatzer, Ihr seid die wahren Verräter am deutschen Volk, Ihr seid die Verantwortlichen für das, was hier seit 1990 abgeht. Man kann auf ganz wenige zeigen, und Stefan Kornelius ist zusammen mit Josef Joffe und Klaus Dieter Frankenberger sicherlich unter den Hauptverantwortlichen auf dem Sektor Presse und Propaganda.


[image]
Stefan Kornelius, Leiter Außenressort, Süddeutsche Zeitung

Hier der Text aus dem Link:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/31/der-journalismus-als-herrschafts-instr...


Verzahnung

Hier werden also die maßgebenden politischen Marionetten und journalistischen Propagandisten gemeinsam vorbereitet und indoktriniert, und sie unterstützen oder auch ermahnen sich gegenseitig für die amerikanischen Interessen. Neben führenden Politikern wie Angela Merkel, Thomas de Maiziere, Helmut Schmidt, Hans-Peter Friedrich, Cem Özdemir, Peter Altmeier, Karl-Theodor zu Guttenberg z. B. sind oder waren Alpha-Journalisten wie Kai Diekmann (Bild), Günther Nonnenmacher (FAZ), Josef Joffe (Zeit), Thoms Bellut (ZdF), Thomas Roth (ARD) mit transatlantischen Organisationen in Verbindung.

Unter diesen nimmt die Atlantik-Brücke eine besonders rührige Stellung ein. Sie wurde 1952 auf Anregung von John McCloy, früher Weltbankpräsident, Vorstandsvorsitzender von Rockefellers Chase Manhatten Bank und Hoher Kommissars für die BRD, also führender Kopf der amerikanischen Besatzungsmacht, von dem Bankier Eric M. Warburg ins Leben gerufen. Marion Gräfin Dönhoff, Mitherausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit, gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Der frühere CDU-Bundesschatzmeister Walter Leisler Kiep war von 1984 bis 2000 Vorsitzender. Heute hat Friedrich Merz (CDU) den Vorsitz, zugleich Mitglied der Trilateralen Kommission, einer von David Rockefeller gegründeten Lobbyorganisation der Finanzwirtschaft, der auch die stellvertretende Vorsitzende der Atlantik-Brücke, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Edelgard Bulmahn (SPD) angehört. (4)

Allein in den Jahren 2006 bis 2012 werden in den Jahresberichten der Atlantik-Brücke 88 Journalisten erwähnt, davon 26 aus dem Bereich der öffentlich-rechtlichen Medien, darunter Jörg Schönenborn (ARD), Ingo Zamberoni (ARD), Theo Koll (ZdF), Ingo van Kampen (ZdF), Claus Kleber (ZdF), Klaus-Peter Siegloch (ZdF), Friedbert Meurer (Deutschlandradio). 3 Journalisten waren von der Bild Zeitung, 9 von der ZEIT, 3 der FAZ, 2 vom Spiegel, 3 aus dem Springer Verlag, 4 vom Stern, 6 vom Tagesspiegel. (5)

Die Atlantik-Brücke vergibt einen nach dem ehemaligen US-Botschafter in Deutschland Vernon-A.-Walters benannten Preis „an Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die deutsch-amerikanischen Beziehungen verdient gemacht haben“, wie es offiziell heißt. Verschwiegen wird, dass Walters Geheimdienstkoordinator der USA im Ausland und operativer Leiter der CIA war. „Er bezeichnete den Vietnamkrieg bis zuletzt trotz seiner Millionen Opfer als einen der nobelsten und selbstlosesten Kriege, den die Vereinigten Staaten je geführt haben. Und es war genau dieser CIA-Mann Walters, der in Europa die Grundzüge für das geheime Gladio-Netzwerk (der NATO) aufbauen ließ. … Er war an allen politischen Brennpunkten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit subversiven Aktionen maßgeblich beteiligt, so im Koreakrieg (1950-1953), beim Staatsstreich gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Mossadegh im Iran (1953) … und beim Militärputsch in Brasilien (1964).“ Er war verantwortlich für die CIA-Operation zur Unterstützung des Militärputsches in Chile (1973) „und bei Aktivitäten zum Abwürgen der Nelkenrevolution in Portugal (1974). Seine Spuren sind zu finden bei opferreichen Aktionen gegen demokratische Entwicklungen in Angola, Guatemala, Nicaragua und bei den jahrelangen Menschenrechtsverletzungen durch die Militärregimes in Südamerika (Operation ´Condor`), bei denen Hunderttausende Menschen ermordet, verschleppt oder gefoltert wurden. Und nach diesem CIA-Mann benennt die Atlantik-Brücke, welche das alles verschweigt, heute einen Preis. Und Menschen wie die Bundeskanzlerin Merkel oder Bild-Chef Diekmann sind dort Mitglied.“ (6)

Methoden

Die Amerikaner verlassen sich bei der systematischen Beeinflussung deutschen Eliten nicht allein auf ihre „Schulung“ in den genannten Vereinen und Veranstaltungen. Sie wissen die Bereitschaft durch ein beliebtes Schmiermittel noch zusätzlich zu fördern. „In Deutschland ansässige transatlantische Organisationen konnten 2014 US-Fördergelder dafür beantragen, wenn sie Deutsche so beeinflussen, dass die proamerikanische Interessen vertreten, etwa beim von den USA geforderten Freihandelsabkommen. (…) Für jede gut vorbereitete Manipulation deutscher Meinungsführer bei uns gab es zwischen 5.000 und 20.000 Dollar von der US-Botschaft, je nach Wichtigkeit der beeinflussten Eliten.“ Bewerbungs-Formulare konnten sich die US-nahen Clubs von der Webseite der US-Botschaft herunterladen, was offenbar in ausgiebigem Maße geschah, da sich die Botschaft dort ausdrücklich für die zahlreiche Teilnahme bedankte. (7)

Eine wichtige Rolle spielt in diesem System der Einfluss der Geheimdienste auf die Medien, wobei die deutschen Geheimdienste wiederum genauso von den USA abhängig sind wie die anderen staatlichen Stellen. „Die FAZ ermunterte mich ausdrücklich dazu, den Kontakt zu westlichen Geheimdiensten zu verstärken und freute sich, wenn ich die mitunter von dort zumindest in Stichworten vorformulierten Berichte mit meinem Namen versah“, schildert Ulfkotte. Ein Artikel wurde ihm einmal gar von zwei Mitarbeitern des BND in der FAZ-Redaktion in Frankfurt formuliert und „Absatz für Absatz weitgehend vorgegeben.“ Aufgabe dieser beiden war es, Berichte für renommierte deutsche Zeitungen zu schreiben. „Der BND machte das damals mit Wissen deutscher Medienhäuser, nach Angabe seiner Mitarbeiter bei vielen Zeitungen so.“ „Man kann einen Journalisten billiger haben als eine gute Hure, für einige hundert Dollar im Monat. Mit diesen Worten zitierte der Redakteur Philip Graham von der Washington Post einen CIA-Agenten über die Bereitschaft und den Preis jener Journalisten, die gewillt waren, für die CIA Propaganda-Berichte in Artikeln zu verbreiten. Natürlich mit Rückendeckung der Arbeitgeber. … Und der BND war der verlängerte Arm der US-Geheimdienste, eine Art Tochterorganisation. Man hat mir beim BND zwar nie Geld angeboten. Aber das brauchte man bei mir und vielen deutschen Kollegen auch gar nicht. Wir fühlten uns so großartig, wenn wir Auftragsschreiber eines Geheimdienstes waren oder irgendwie für ihn arbeiten durften.“ (8) Dabei kann keiner die „Informationen“ des Geheimdienstes nachprüfen. Man druckt das einfach. „Ich habe daran zwar freiwillig mitgewirkt, aber mir wurde auch mitgeteilt, dass ich entlassen werden könne, wenn ich da nicht mitmache“, so Ulfkotte aus seiner Erfahrung. Nachfragen bei befreundeten Anwälten bestätigten ihm, dass dies nach der gängigen Rechtsprechung ein Kündigungsgrund sei. (9)

Aber auch das große Netz der Auslandskorrespondenten ist für den BND interessant. Es ist „die perfekte Tarnung, um über unverdächtige ´Journalisten` heikle Recherchen erledigen zu lassen.“ Der BND hat neben 6.000 festangestellten Mitarbeitern auch noch rund 17.000 „informelle“ Mitarbeiter, die ganz normale Berufe haben, zu denen offenbar wesentlich zahlreiche Journalisten gehören. „Das ist weltweit so. Denn wie ich im Laufe der Jahrzehnte im Ausland zwangsläufig mitbekam, war bei amerikanischen oder britischen Zeitungen fast jeder Auslandsreporter zugleich auch für die nationalen Geheimdienste tätig. Man muss das einfach im Hinterkopf haben, wenn man glaubt, in Medien ´neutrale` Berichterstattung vor sich zu haben.“ (10)

Netzwerke

Der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger hat in einer empirischen Untersuchung festgestellt, dass im Zeitraum von 2002 bis 2009 von 219 leitenden Journalisten 64 im Zusammenhang mit 82 Organisationen bzw. Strukturen standen, in denen Kontaktpotential mit Repräsentanten von Staat und/oder Konzernen sowohl Deutschlands als auch anderer Länder bestand. Dabei handelte es sich nur um Verbindungen, „die mit der Ausübung ihrer journalistischen Tätigkeit nicht unmittelbar zu tun hatten.“ Diese 64 Journalisten arbeiteten bei 13 der insgesamt 14 Leitmedien.“ (11)

Krüger untersuchte insbesondere die Netzwerke von vier besonders mit den Einrichtungen, Instituten, Stiftungen, Konferenzen und Tagungen der Eliten verbundenen US-nahen Alpha-Journalisten: Klaus-Dieter Frankenberger, bei der FAZ verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik; Josef Joffe, Mitherausgeber der Zeit; Michael Stürmer, Chefkorrespondent der Welt, und Stefan Kornelius, Außenpolitik-Ressortleiter der SZ. Drei von ihnen hatten schon vor 2002 eine starke Verbindung zu den USA: Frankenberger war 1985-86 Mitarbeiter eines Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus und 1990 Marshall Fellow der Harvard-University. Kornelius war von 1996 bis 1999 USA-Korrespondent der SZ in Washington. Und Joffe studierte an der Universität in Washington, promovierte in Harvard und lehrte später jeweils auch als Dozent an beiden Orten. (12)

Die Netzwerke der vier Top-Journalisten haben auffällige Gemeinsamkeiten: „In allen vieren spielen nicht nur Organisationen eine Rolle, die sich mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigen, sondern auch speziell mit der Festigung der transatlantischen Beziehungen, also der Partnerschaft zwischen der USA und Deutschland bzw. Europa, die zu einem großen Teil über … die Nato vermittelt wird. Alle vier waren Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz, die historisch aus der Nato heraus erwachsen ist. Frankenberger und Joffe waren Mitglieder der (von David Rockefeller initiierten) Trilateralen Kommission. (13) Joffe und Stürmer waren in der Atlantik-Brücke involviert (…). Joffe und Kornelius waren im American Institute for Contemporary German Studies involviert sowie im American Council on Germany (…). Frankenberger war Beiratsmitglied der Atlantischen Initiative (…), Kornelius saß im Präsidium der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, die Lobbyarbeit für die Nato macht. Joffe war Teilnehmer der geheimen Bilderberg-Konferenz, (…) sowie Kurator der American Academy in Berlin und des Aspen Institute Deutschland und hat die US-Fachzeitschrift The American Interest mitbegründet. Weitere gemeinsame außen- und sicherheitspolitische Organisationen waren die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (Frankenberger, Kornelius), die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (Kornelius, Joffe, Stürmer) sowie deren Organ Internationale Politik (Kornelius, Frankenberger, Joffe). (14)

Alle vier Journalisten zeigten aus diesem US- und Nato-geprägten Milieu heraus eine weitgehende Übereinstimmung in ihrem „journalistischen Output“ auf. Sie argumentierten ganz im Sinne der Außen- und Sicherheitspolitik der amerikanischen und deutschen Regierung. Sie fordern einen geographisch bis zum Hindukusch und wirtschaftlich bis zu den Ursachen des Terrorismus erweiterten Sicherheitsbegriff, und „erwähnen einen Katalog von Bedrohungen, wie er ähnlich oder gleichlautend in den offiziellen Dokumenten von Bundesregierung, EU, Nato und USA vorkommt.“ Sie erklären, dass der Kalte Krieg zu Ende, das Zeitalter der klassischen Landesverteidigung oder das ´Westfälische System` der souveränen Staaten überholt und eine neue Zeit angebrochen sei. „Einig sind sich alle vier, dass Deutschland das Bündnis mit den USA (bzw. die transatlantischen Beziehungen bzw. die Nato) pflegen sollte, um den Bedrohungen angemessen begegnen zu können.“ Angesichts der Ablehnung deutscher kriegerischer Einsätze durch die Mehrheit der Deutschen fordern sie „verstärkte Anstrengungen der Politik, den Bürgern die Notwendigkeit des Militäreinsatzes in Afghanistan zu vermitteln“ und „offensiv für mehr militärisches Engagement zu werben.“ Alle vier verlangen, „dass Deutschland die Ansprüche der Nato erfüllen und somit seine Bündnistreue … unter Beweis stellen sollte.“ „Nicht vergessen werden sollten die historischen Leistungen, die die USA und die Nato seit Ende des Zweiten Weltkrieges für die Bundesrepublik erbracht haben. Alle vier Journalisten führen dies an und erwähnen teilweise Dankbarkeitsgefühle oder kritisieren die Undankbarkeit der Deutschen.“ (15)

Uwe Krüger untersuchte auch die Berichterstattung über die Münchner Sicherheitskonferenz mit dem Ergebnis: Die Welt, FAZ und SZ, von denen jeweils ein hochrangiger Journalist auch regulärer Teilnehmer war, berichteten detailliert die Auffassungen der Eliten, ohne sie zu hinterfragen oder die Kritik der Friedensbewegung zu würdigen. Da die Berichterstattung nicht nur von den zuvor beleuchteten Journalisten geleistet wurde, weise dies „auf eine generelle Elitenorientierung dieser Redaktionen zumindest in diesem Themenfeld hin.“ (16)

Man wusste ja von dieser Verschwörung. Hier wird ihre Theorie wissenschaftlich bestätigt.

Chapeau, wieder eine Perle, bestens recherchiert (oT)

Isländer @, Freitag, 27.03.2015, 11:41 vor 3945 Tagen @ DT 3211 Views

- kein Text -

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Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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