eine sachliche Diskussion, und als sich der Leser tatsächlich darauf einläßt und glasklare Fragen stellt, bürstet der ertappte Atlantiker Kornelius den Leser wie folgt ab: "Wir müssen die inhaltliche Differenz auch nicht weiter austragen."
Doch Kornelius, genau das müßt Ihr. Denn durch inhaltliche Punkte werdet Ihr ertappt, werden Eure Verbrechen offen gelegt, wird Punkt für Punkt gezeigt, wie Ihr lügt, wie Ihr eine gekaufte Lügenpresse für die Besatzer seid.
Ihr seid der Brückenkopf der Besatzer, Ihr seid die wahren Verräter am deutschen Volk, Ihr seid die Verantwortlichen für das, was hier seit 1990 abgeht. Man kann auf ganz wenige zeigen, und Stefan Kornelius ist zusammen mit Josef Joffe und Klaus Dieter Frankenberger sicherlich unter den Hauptverantwortlichen auf dem Sektor Presse und Propaganda.
![[image]](https://kulturstiftung.allianz.de/static-resources/upload/bilder/projekte_alumni/allianz_summer_academy/allianz_summer_academy_2013/v_1375357612000/13_asa_kornelius_gb.jpg)
Stefan Kornelius, Leiter Außenressort, Süddeutsche Zeitung
Hier der Text aus dem Link:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/31/der-journalismus-als-herrschafts-instr...
Verzahnung
Hier werden also die maßgebenden politischen Marionetten und journalistischen Propagandisten gemeinsam vorbereitet und indoktriniert, und sie unterstützen oder auch ermahnen sich gegenseitig für die amerikanischen Interessen. Neben führenden Politikern wie Angela Merkel, Thomas de Maiziere, Helmut Schmidt, Hans-Peter Friedrich, Cem Özdemir, Peter Altmeier, Karl-Theodor zu Guttenberg z. B. sind oder waren Alpha-Journalisten wie Kai Diekmann (Bild), Günther Nonnenmacher (FAZ), Josef Joffe (Zeit), Thoms Bellut (ZdF), Thomas Roth (ARD) mit transatlantischen Organisationen in Verbindung.
Unter diesen nimmt die Atlantik-Brücke eine besonders rührige Stellung ein. Sie wurde 1952 auf Anregung von John McCloy, früher Weltbankpräsident, Vorstandsvorsitzender von Rockefellers Chase Manhatten Bank und Hoher Kommissars für die BRD, also führender Kopf der amerikanischen Besatzungsmacht, von dem Bankier Eric M. Warburg ins Leben gerufen. Marion Gräfin Dönhoff, Mitherausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit, gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Der frühere CDU-Bundesschatzmeister Walter Leisler Kiep war von 1984 bis 2000 Vorsitzender. Heute hat Friedrich Merz (CDU) den Vorsitz, zugleich Mitglied der Trilateralen Kommission, einer von David Rockefeller gegründeten Lobbyorganisation der Finanzwirtschaft, der auch die stellvertretende Vorsitzende der Atlantik-Brücke, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Edelgard Bulmahn (SPD) angehört. (4)
Allein in den Jahren 2006 bis 2012 werden in den Jahresberichten der Atlantik-Brücke 88 Journalisten erwähnt, davon 26 aus dem Bereich der öffentlich-rechtlichen Medien, darunter Jörg Schönenborn (ARD), Ingo Zamberoni (ARD), Theo Koll (ZdF), Ingo van Kampen (ZdF), Claus Kleber (ZdF), Klaus-Peter Siegloch (ZdF), Friedbert Meurer (Deutschlandradio). 3 Journalisten waren von der Bild Zeitung, 9 von der ZEIT, 3 der FAZ, 2 vom Spiegel, 3 aus dem Springer Verlag, 4 vom Stern, 6 vom Tagesspiegel. (5)
Die Atlantik-Brücke vergibt einen nach dem ehemaligen US-Botschafter in Deutschland Vernon-A.-Walters benannten Preis „an Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die deutsch-amerikanischen Beziehungen verdient gemacht haben“, wie es offiziell heißt. Verschwiegen wird, dass Walters Geheimdienstkoordinator der USA im Ausland und operativer Leiter der CIA war. „Er bezeichnete den Vietnamkrieg bis zuletzt trotz seiner Millionen Opfer als einen der nobelsten und selbstlosesten Kriege, den die Vereinigten Staaten je geführt haben. Und es war genau dieser CIA-Mann Walters, der in Europa die Grundzüge für das geheime Gladio-Netzwerk (der NATO) aufbauen ließ. … Er war an allen politischen Brennpunkten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit subversiven Aktionen maßgeblich beteiligt, so im Koreakrieg (1950-1953), beim Staatsstreich gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Mossadegh im Iran (1953) … und beim Militärputsch in Brasilien (1964).“ Er war verantwortlich für die CIA-Operation zur Unterstützung des Militärputsches in Chile (1973) „und bei Aktivitäten zum Abwürgen der Nelkenrevolution in Portugal (1974). Seine Spuren sind zu finden bei opferreichen Aktionen gegen demokratische Entwicklungen in Angola, Guatemala, Nicaragua und bei den jahrelangen Menschenrechtsverletzungen durch die Militärregimes in Südamerika (Operation ´Condor`), bei denen Hunderttausende Menschen ermordet, verschleppt oder gefoltert wurden. Und nach diesem CIA-Mann benennt die Atlantik-Brücke, welche das alles verschweigt, heute einen Preis. Und Menschen wie die Bundeskanzlerin Merkel oder Bild-Chef Diekmann sind dort Mitglied.“ (6)
Methoden
Die Amerikaner verlassen sich bei der systematischen Beeinflussung deutschen Eliten nicht allein auf ihre „Schulung“ in den genannten Vereinen und Veranstaltungen. Sie wissen die Bereitschaft durch ein beliebtes Schmiermittel noch zusätzlich zu fördern. „In Deutschland ansässige transatlantische Organisationen konnten 2014 US-Fördergelder dafür beantragen, wenn sie Deutsche so beeinflussen, dass die proamerikanische Interessen vertreten, etwa beim von den USA geforderten Freihandelsabkommen. (…) Für jede gut vorbereitete Manipulation deutscher Meinungsführer bei uns gab es zwischen 5.000 und 20.000 Dollar von der US-Botschaft, je nach Wichtigkeit der beeinflussten Eliten.“ Bewerbungs-Formulare konnten sich die US-nahen Clubs von der Webseite der US-Botschaft herunterladen, was offenbar in ausgiebigem Maße geschah, da sich die Botschaft dort ausdrücklich für die zahlreiche Teilnahme bedankte. (7)
Eine wichtige Rolle spielt in diesem System der Einfluss der Geheimdienste auf die Medien, wobei die deutschen Geheimdienste wiederum genauso von den USA abhängig sind wie die anderen staatlichen Stellen. „Die FAZ ermunterte mich ausdrücklich dazu, den Kontakt zu westlichen Geheimdiensten zu verstärken und freute sich, wenn ich die mitunter von dort zumindest in Stichworten vorformulierten Berichte mit meinem Namen versah“, schildert Ulfkotte. Ein Artikel wurde ihm einmal gar von zwei Mitarbeitern des BND in der FAZ-Redaktion in Frankfurt formuliert und „Absatz für Absatz weitgehend vorgegeben.“ Aufgabe dieser beiden war es, Berichte für renommierte deutsche Zeitungen zu schreiben. „Der BND machte das damals mit Wissen deutscher Medienhäuser, nach Angabe seiner Mitarbeiter bei vielen Zeitungen so.“ „Man kann einen Journalisten billiger haben als eine gute Hure, für einige hundert Dollar im Monat. Mit diesen Worten zitierte der Redakteur Philip Graham von der Washington Post einen CIA-Agenten über die Bereitschaft und den Preis jener Journalisten, die gewillt waren, für die CIA Propaganda-Berichte in Artikeln zu verbreiten. Natürlich mit Rückendeckung der Arbeitgeber. … Und der BND war der verlängerte Arm der US-Geheimdienste, eine Art Tochterorganisation. Man hat mir beim BND zwar nie Geld angeboten. Aber das brauchte man bei mir und vielen deutschen Kollegen auch gar nicht. Wir fühlten uns so großartig, wenn wir Auftragsschreiber eines Geheimdienstes waren oder irgendwie für ihn arbeiten durften.“ (8) Dabei kann keiner die „Informationen“ des Geheimdienstes nachprüfen. Man druckt das einfach. „Ich habe daran zwar freiwillig mitgewirkt, aber mir wurde auch mitgeteilt, dass ich entlassen werden könne, wenn ich da nicht mitmache“, so Ulfkotte aus seiner Erfahrung. Nachfragen bei befreundeten Anwälten bestätigten ihm, dass dies nach der gängigen Rechtsprechung ein Kündigungsgrund sei. (9)
Aber auch das große Netz der Auslandskorrespondenten ist für den BND interessant. Es ist „die perfekte Tarnung, um über unverdächtige ´Journalisten` heikle Recherchen erledigen zu lassen.“ Der BND hat neben 6.000 festangestellten Mitarbeitern auch noch rund 17.000 „informelle“ Mitarbeiter, die ganz normale Berufe haben, zu denen offenbar wesentlich zahlreiche Journalisten gehören. „Das ist weltweit so. Denn wie ich im Laufe der Jahrzehnte im Ausland zwangsläufig mitbekam, war bei amerikanischen oder britischen Zeitungen fast jeder Auslandsreporter zugleich auch für die nationalen Geheimdienste tätig. Man muss das einfach im Hinterkopf haben, wenn man glaubt, in Medien ´neutrale` Berichterstattung vor sich zu haben.“ (10)
Netzwerke
Der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger hat in einer empirischen Untersuchung festgestellt, dass im Zeitraum von 2002 bis 2009 von 219 leitenden Journalisten 64 im Zusammenhang mit 82 Organisationen bzw. Strukturen standen, in denen Kontaktpotential mit Repräsentanten von Staat und/oder Konzernen sowohl Deutschlands als auch anderer Länder bestand. Dabei handelte es sich nur um Verbindungen, „die mit der Ausübung ihrer journalistischen Tätigkeit nicht unmittelbar zu tun hatten.“ Diese 64 Journalisten arbeiteten bei 13 der insgesamt 14 Leitmedien.“ (11)
Krüger untersuchte insbesondere die Netzwerke von vier besonders mit den Einrichtungen, Instituten, Stiftungen, Konferenzen und Tagungen der Eliten verbundenen US-nahen Alpha-Journalisten: Klaus-Dieter Frankenberger, bei der FAZ verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik; Josef Joffe, Mitherausgeber der Zeit; Michael Stürmer, Chefkorrespondent der Welt, und Stefan Kornelius, Außenpolitik-Ressortleiter der SZ. Drei von ihnen hatten schon vor 2002 eine starke Verbindung zu den USA: Frankenberger war 1985-86 Mitarbeiter eines Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus und 1990 Marshall Fellow der Harvard-University. Kornelius war von 1996 bis 1999 USA-Korrespondent der SZ in Washington. Und Joffe studierte an der Universität in Washington, promovierte in Harvard und lehrte später jeweils auch als Dozent an beiden Orten. (12)
Die Netzwerke der vier Top-Journalisten haben auffällige Gemeinsamkeiten: „In allen vieren spielen nicht nur Organisationen eine Rolle, die sich mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigen, sondern auch speziell mit der Festigung der transatlantischen Beziehungen, also der Partnerschaft zwischen der USA und Deutschland bzw. Europa, die zu einem großen Teil über … die Nato vermittelt wird. Alle vier waren Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz, die historisch aus der Nato heraus erwachsen ist. Frankenberger und Joffe waren Mitglieder der (von David Rockefeller initiierten) Trilateralen Kommission. (13) Joffe und Stürmer waren in der Atlantik-Brücke involviert (…). Joffe und Kornelius waren im American Institute for Contemporary German Studies involviert sowie im American Council on Germany (…). Frankenberger war Beiratsmitglied der Atlantischen Initiative (…), Kornelius saß im Präsidium der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, die Lobbyarbeit für die Nato macht. Joffe war Teilnehmer der geheimen Bilderberg-Konferenz, (…) sowie Kurator der American Academy in Berlin und des Aspen Institute Deutschland und hat die US-Fachzeitschrift The American Interest mitbegründet. Weitere gemeinsame außen- und sicherheitspolitische Organisationen waren die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (Frankenberger, Kornelius), die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (Kornelius, Joffe, Stürmer) sowie deren Organ Internationale Politik (Kornelius, Frankenberger, Joffe). (14)
Alle vier Journalisten zeigten aus diesem US- und Nato-geprägten Milieu heraus eine weitgehende Übereinstimmung in ihrem „journalistischen Output“ auf. Sie argumentierten ganz im Sinne der Außen- und Sicherheitspolitik der amerikanischen und deutschen Regierung. Sie fordern einen geographisch bis zum Hindukusch und wirtschaftlich bis zu den Ursachen des Terrorismus erweiterten Sicherheitsbegriff, und „erwähnen einen Katalog von Bedrohungen, wie er ähnlich oder gleichlautend in den offiziellen Dokumenten von Bundesregierung, EU, Nato und USA vorkommt.“ Sie erklären, dass der Kalte Krieg zu Ende, das Zeitalter der klassischen Landesverteidigung oder das ´Westfälische System` der souveränen Staaten überholt und eine neue Zeit angebrochen sei. „Einig sind sich alle vier, dass Deutschland das Bündnis mit den USA (bzw. die transatlantischen Beziehungen bzw. die Nato) pflegen sollte, um den Bedrohungen angemessen begegnen zu können.“ Angesichts der Ablehnung deutscher kriegerischer Einsätze durch die Mehrheit der Deutschen fordern sie „verstärkte Anstrengungen der Politik, den Bürgern die Notwendigkeit des Militäreinsatzes in Afghanistan zu vermitteln“ und „offensiv für mehr militärisches Engagement zu werben.“ Alle vier verlangen, „dass Deutschland die Ansprüche der Nato erfüllen und somit seine Bündnistreue … unter Beweis stellen sollte.“ „Nicht vergessen werden sollten die historischen Leistungen, die die USA und die Nato seit Ende des Zweiten Weltkrieges für die Bundesrepublik erbracht haben. Alle vier Journalisten führen dies an und erwähnen teilweise Dankbarkeitsgefühle oder kritisieren die Undankbarkeit der Deutschen.“ (15)
Uwe Krüger untersuchte auch die Berichterstattung über die Münchner Sicherheitskonferenz mit dem Ergebnis: Die Welt, FAZ und SZ, von denen jeweils ein hochrangiger Journalist auch regulärer Teilnehmer war, berichteten detailliert die Auffassungen der Eliten, ohne sie zu hinterfragen oder die Kritik der Friedensbewegung zu würdigen. Da die Berichterstattung nicht nur von den zuvor beleuchteten Journalisten geleistet wurde, weise dies „auf eine generelle Elitenorientierung dieser Redaktionen zumindest in diesem Themenfeld hin.“ (16)
Man wusste ja von dieser Verschwörung. Hier wird ihre Theorie wissenschaftlich bestätigt.