Das gab es mal: Abg. Frank Schwalba-Hoth "Blood for the bloody Army" ...
"... in der Lobby des Landtags, auch noch eine blutige Attacke auf einen US-General. Mit dem Ruf 'Blood for the bloody Army' stürzte sich Frank Schwalba-Hoth, Abgeordneter der Grünen, während eines Empfangs auf den Kommandierenden General des V. US-Korps, Paul S. Williams, und bespritzte ihn mit Blut, das sich der Grüne selbst abgezapft hatte. ..."
Der da hat dann uebrigens dem General names seines Mandanten die Reinigungskosten der Uniform angeboten und die US-Army hat wohl nie Strafanzeige gestellt.
Siehe auch "Vom Turnschuh-Minister und seinem Chef mit der Dachlatte":
"Auch wenn Fischer noch Turnschuhe trug, gaben die Grünen beim Bildung der neuen Landesregierung vor 25 Jahren schon ein anderes Bild ab als noch beim ersten Einzug in den Landtag drei Jahre zuvor. Schließlich machte ihr Landtagsabgeordneter Frank Schwalba-Hoth 1983 noch Furore mit dem sogenannten Blutspritzer-Attentat: Mit den Worten 'Blood for the bloody Army' bespritzte er damals bei einem Landtagsempfang einen amerikanischen General."
ZEIT 19. August 1983: "Fall Schwalba-Hoth: Nicht mehr zumutbar"
"Am Nachmittag des 3. August stürzte sich im Wiesbadener Landtag bei einem Empfang für die Kommandeure der in Hessen stationierten US-Streitkräfte der Landtagsabgeordnete der Grünen Frank Schwalba-Hoth auf den Kommandierenden General des V. US-Korps, Paul S. Williams, und bespritzte ihn aus einer Flasche mit Blut, das er sich abgezapft hatte: 'Blood for the bloody army.'"
Hatte ein wehrrechtliches Nachspiel:
Bundesverwaltungsgericht - Urt. v. 23.04.1985, Az.: 2 WD 42/84
"Ein Reserveoffizier verletzt i. S. des § 23 II Nr. 2, Alt. 2 SoldG durch unwürdiges Verhalten die ihm nach § 17 III SoldG obliegende nachwirkende Pflicht, wenn er bei einem Empfang einen gleich ihm als Gast geladenen US-Offizier in einem vorbereiteten Auftritt vorsätzlich mit Blut bespritzt."
Meinhard Creydt: Die Grünen - Verstaatlichung einer Partei. Zu den Grenzen und Konsequenzen der ‘Realpolitik’
"Die Kritik am Militär und an der NATO kulminierte einst in Aktionen wie der des hessischen Landtagsabgeordneten Frank Schwalba-Hoth, der am 3.8.83 bei einem öffentlichen Empfang im Wiesbadener Schloß einen US-General mit Blut begoss ('Blood for the bloody army') - aus Protest gegen die US-Pressionen gegen Nikaragua. Damals solidarisierte sich - bei aller taktischen Kritik im einzelnen - die grüne Landtagsfraktion. Dies wäre heute ebenso undenkbar wie die Ablehnung des Spruchs des früheren Verteidigungsministers Wörner, die NATO sei die größte Friedensbewegung."
"Warum die Gruenen eine Pro-Atompartei sind"
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English