Geschichte wiederholt sich!?

ebbes @, Montag, 23.03.2015, 22:25 vor 3949 Tagen 5354 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.03.2015, 22:31

Bei der letzten Aktienhausse wollte die Deutsche Bank auch alle Privatkunden loswerden, weil das Investmentgeschäft eine viel größere Rendite versprach, um dann reumütig wieder um jeden Kunden in teuren Anzeigen zu kämpfen.

Ich traute meinen Augen nicht, als ich das heute las.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-erwaegt-trennung-vom-privatk...

Das letzte Mal war es das für die Hausse und mit Puts konnte man "stinkreich" werden. Ob es diesmal auch so kommt?

Ich würde sagen ja, wenn da nicht die exorbitant hohen "Schecks" der EZB wären.

So kann ich keine Empfehlung in die ein oder andere Richtung abgeben.
Zumal viele auf einen günstigeren Einstieg hoffen und den Markt noch einmal nach oben treiben könnten, weil sich die Shorties panikartig eindecken müssen.

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Schöne Beobachtung - Geld heckendes Geld

azur @, Montag, 23.03.2015, 22:34 vor 3949 Tagen @ ebbes 4094 Views

Hallo ebbes,

schöne Beobachtung. Die Privatunden sind also den Aufwand nicht wert, gemessen an sonstigem Aufwand.

Geld verdient man auch ohne das Geschäft (die hiesige DeuBank-Filiale ist seit 3 Monaten zu, zuvor war sie an prominenter Ecke, wo seit dem eine Vidoethek ist, die sich nun auch als Postfiliale durchschlägt).

Zuvor: Gehecke stammt aus der Jägersprache, und meint Nachwuchs:

"„Im zinstragenden Kapital ist daher dieser automatische Fetisch rein herausgearbeitet, der sich selbst verwertende Wert, Geld heckendes Geld, und trägt es in dieser Form keine Narben seiner Entstehung mehr. Das gesellschaftliche Verhältnis ist vollendet als Verhältnis eines Dings, des Geldes, zu sich selbst. Statt der wirklichen Verwandlung von Geld in Kapital zeigt sich hier nur ihre inhaltlose Form. […] In G-G' haben wir die begriffslose Form des Kapitals, die Verkehrung und Versachlichung der Produktionsverhältnisse in der höchsten Potenz: zinstragende Gestalt, die einfache Gestalt des Kapitals, worin es seinem eignen Reproduktionsprozeß vorausgesetzt ist; Fähigkeit des Geldes, resp. der Ware, ihren eignen Wert zu verwerten, unabhängig von der Reproduktion - die Kapitalmystifikation in der grellsten Form.“

Näher hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Warenfetisch#Der_Kapitalfetisch

(siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Warenfetisch#Der_Geldfetisch ).

"Geld macht man mit Geld" und "Reich wird man durchs Behalten, nicht durchs Ausgeben".*

Bis es in sich zusammenbricht, Kamineffekt.

Viele freundliche Grüße

azur


O-Ton eines verarmten Adlingen: "Reich ist, wem es reicht" (was er hat).

--
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Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Die Portfoliotheorie ... oder, wie Putin sagen wuerde: "Nase abschneiden, um sich besser ins Gesicht spucken zu koennen" ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 23.03.2015, 23:01 vor 3949 Tagen @ ebbes 4269 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.03.2015, 23:21

Bei der letzten Aktienhausse wollte die Deutsche Bank auch alle Privatkunden loswerden,

Auch den Account vom Ackermann und Norbert Walter, Anshu Jain, von Heydebreck, Jürgen Fitschen, Cohrs, Börsig, Breuer? [[freude]]

Na ja, Peanuts ...

----

Aber erinnert mich an diese Portfoliotheorie.

Dieser Schwachsinn hat mich immer geaergert, schliesslich hatte ich oft Gruendungsberatung gemacht und dadurch mitbekommen

a) wie mancher kleine Existenzgruender als "C"-Kunde ploetzlich nicht mehr mit dem Hinterteil "angeguckt" wurde (d.h. man wollte ihn gar nicht erst als Neukunden)

und

b) andererseits langjaehrige Alt-Kundenbeziehungen auf dem Altar dieser "Straffung" etc. geopfert wurden.

Diese Kunden sind nicht nur weg, die kommen i.d.R. auch nie wieder. Und: wenn sie Macht haben/bekommen, schaden sie u.U. dem alten Lieferanten, wo sie nur koennen.

Lange Jahre habe ich in solchen Besprechungen als externer Berater immer nur zaehneknirschend dabei gesessen, denn dem internen Controlling mit seinen Zahlenspielereien kann man kaum Paroli bieten. Als Externer schon gar nicht.

Bis ich eines Tages auf die rhetorische Frage verfiel: "Hm, interessanter Ansatz. Sollte man mal durchspielen. Eine Frage haette ich noch: Wieviele Ihrer heutigen A- und B-Kunden waren eigentlich mal C-Kunden?".

Meist breitet sich dann schweigendes Unwohlsein aus.

Der Unsinn kommt im uebrigen daher, dass mit Vollkosten je Kunde gerechnet wird, statt deckungsbeitragsrechnerisch.

Der Punkt ist aber: der Kunde verursacht ja nicht wirklich die ihm zwecks Preisfindung kostenrechnerisch angelasteten vollen Kosten - das ist ja eine rein fiktive Umlage.

Er verursacht nur einen verschwindend geringen Teil davon. (Als Einzelner)

Kleines Beispiel: nehmen wir an, die IT-Anlage im Bank-Unternehmen kostet pro Jahr eine Milliarde pro Jahr an Personal, Computer-Hardware, Software-Lizenzen, Wartung usw. usf.

Und: es gebe zehn Millionen Kunden. Dann sind die Kosten der Anlage pro Kunde "exakt" 100 Euro. Bei Kontofuehrung versucht man ihm daher im Jahr mindestens hundert Euro abzuknopefen. Soweit ergibt das Sinn.

Nehmen wir nun an, diese Kunden erwirtschaften i.d.R. nur 90 Euro/Jahr.

Also ... machen wir einen "Verlust" von 100 Millionen Euro/Jahr.

Also schmeissen wir alle Kunden radikal raus, wenn wir die Differenz, sagen wir, zwei Jahre in Folge, nicht zu decken vermoegen.

Ergebnis: jetzt haben wir jedes Jahr eine Milliarde Verlust ...

[[rofl]] [[rofl]] [[rofl]] [[rofl]] [[rofl]] [[rofl]]

Oh, ich liebe Vorstandssitzungen.

(Natuerlich kann man jetzt einen Teil der Kosten abbauen, nachdem der letzte Kunde weg ist. Aber: mit Einwerbung von 11% neuer Kunden haette man ggf. den Break-Even-Punkt erreichen koennen ...)

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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Putin?! Also das darf doch nicht wahr sein! Das ist Verleumdung und ein nicht belegbares Schauerzitat!! (ed)

azur @, Montag, 23.03.2015, 23:08 vor 3949 Tagen @ CrisisMaven 3984 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.03.2015, 23:11

[[freude]] Hallo CM,

wir hatten ja neulich politische Witze [[freude]] .

Siehe auch: http://www.bazonbrock.de/bazonbrock/biographie/besterwitz/

Würde mich nicht wundern, wenn Du auch Brock kenntest...

Viele freundliche Grüße

azur

Edit: Execution in Russia [[hüpf]]

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Brock kenne ich nicht ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 23.03.2015, 23:23 vor 3949 Tagen @ azur 3619 Views

Würde mich nicht wundern, wenn Du auch Brock kenntest...

... aber manche Leserzuschriften nennen mich ... Kotz-Brock ... [[sauer]] [[herz]] [[lach]]

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Also das Du das jetzt noch abstreitest, finde ich dem Gipfel!

azur @, Montag, 23.03.2015, 23:37 vor 3949 Tagen @ CrisisMaven 3721 Views

[[freude]] Das kann ich mir baim besten Wüllen nicht vorstelln (Rechtschreibungswitz) [[freude]]

Wegen den Betreffs: Das Durchzuhalten macht viel Freude.

Wenn ich könnte, würde ich jetzt gern das fröhlich winkende Emoticon aus dem WWF benutzen. Mensch Elli, reformiere doch bitte die Emotionszeischn. Z. B. ein Kopfschüttelsmiley - BITTE!

Schönen Abend
(gehe jetzt den Weg ins die Schuldunfähigkeit[[zwinker]] - Juristenwitz - bzw. § 105.

Und nicht vergessen:

"BGB § 118
Mangel der Ernstlichkeit

Eine nicht ernstlich gemeinte Willenserklärung, die in der Erwartung abgegeben wird, der Mangel der Ernstlichkeit werde nicht verkannt werden, ist nichtig." - und geh mir fort mit 141 [[freude]]) noch! [[top]]

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Die meisten, die mich kennen, kennen mich nicht ...

CrisisMaven ⌂ @, Dienstag, 24.03.2015, 17:28 vor 3948 Tagen @ azur 2624 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 24.03.2015, 17:42

Eine nicht ernstlich gemeinte Willenserklärung, die in der Erwartung abgegeben wird, der Mangel der Ernstlichkeit werde nicht verkannt werden, ist nichtig.

Da verkennst Du was:

- ich bin weder der Meinung, es sei karrierefoerderlich, wenn man besonders weit vernetzt sei.

- Noch bin ich ein Karrieremensch. Drum sind meine Bekanntschaften voellig anders strukturiert, als die anderer.

Das will ich hier nicht weiter ausfuehren, aber soviel:

Als ich ein paar wenige Reden hielt wegen unserer herzigen Atomkraftwerke, kannten mich eine fuenfstellige Anzahl Menschen mehr, als ich kannte. Die gingen dann irgendwo im Supermarkt etc. auf mich zu und sagten: "Du bist doch der ...".

Na klar, dachte ich: die haben mich da oben stehen sehen, aber ich ja sie nicht. Ich kenne ja auch Merkel und sie mich nicht.

Drum kenne ich natuerlich Brock in irgendeiner Weise. Aber er mich nicht.

Desweiteren kennen mich aber sehr viele Menschen, auch solche, denen ich mal geholfen habe, und kennen mich doch nicht. Mehr als einmal haben mir Leute von mir berichtet, die nicht wussten, dass sie mir von mir berichten.

Das ist ganz grosses Kino ...

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Hervorragendes Posting, merci! (oT)

Fussgänger @, Dienstag, 24.03.2015, 07:26 vor 3948 Tagen @ CrisisMaven 2788 Views

- kein Text -

wegen des Controllings

nereus @, Dienstag, 24.03.2015, 09:55 vor 3948 Tagen @ CrisisMaven 2929 Views

Hallo CrisisMaven!

Ich möchte mich der Bewertung von @Fußgänger anschließen und Dein Posting lobend erwähnen.
Auch die Links haben es in sich mit ihren süffisanten Kommentaren. [[top]]

Endlich kann ich nun dem oftmals nervigen Controlling etwas „Griffiges“ und gleichzeitig „Spaßiges“ entgegensetzen, denn diese Gedankenmafia hat mich in manchen Diskussionen mit ihren dämlichen Pauschalisierungen schon öfters verzweifeln lassen.

Daher stelle ich ohne Deine Erlaubnis nochmals die Geschichte vom Kopierer zur allgemeinen Ansicht, die da lautete.

Da werden keine Kopien am Kopierer gemacht, weil -nach Vollkosten- die Kopie angeblich 20 Pfennige kostet. Wenn der Kopierer 1.000 Mark gekostet hat, das Papier 5Pf/Seite, der Toner 5Pf/Seite und man dann 10.000 Kopien ueber die vorgesehene Laufzeit macht, kommen 20 Pfennig heraus. So mathematisch richtig wie kostenrechnerisch falsch!
Wenn gegenueber ein Copyshop aufmacht, der nur 15 Pfennige nimmt (warum auch immer!!!) und es kommen nur noch halb soviele Kunden, dann kostet die Kopie ... dreissig Pfennige. Kommen gar keine Kunden mehr (was ja zu erwarten ist), dann kann der Chef noch eine letzte Kopie machen vom Pfaendungs-Protokoll, die kostet dann ... Trommelwirbel ... genau (5Pf Toner, 5Pf Papier, 1.000 Mark Kopierer) 1.000,10 Mark!

Tolle Sache, so eine Kostenrechnung. Und selbst das stimmt nicht, denn das Paeckchen Papier (500 Blatt) ist ja auch noch da, d.h. die eine Seite hat in Wahrheit 4 Mark gekostet, der Toner ist auch noch voll, hat 70 Mark gekostet, die letzte Kopie bevor der Vorhang faellt kostet somit ... chapeau, Zugabe, Applaus ... 1.074,00 Mark!
Glanzleistung des Controlling. Wir haben nicht unter Preis verkauft ... WIR nicht, aber hallo!

Das läßt sich freilich noch steigern, denn wenn aus irgendwelchen Gründen eine ganz eilige Kopie für ein noch unbedingt heute abzugebendes Angebot dringend notwendig wurde, um einen satten Auftrag zu generieren oder den Kunden bei Laune zu halten, dann versagt die Einzelblatttheorie komplett, denn dann könnte man unterstellen, daß vom künftigen Ertrag des Auftrages – der ja nur wegen der fixen Kopie ermöglicht wurde - ggf. jede Abteilung sogar ihren eigenen Kopierer hätte anschaffen können und das Durcheinander der Vergangenheit - es gab schließlich nur einen Kopierer und wie oft landete Wichtiges im Rundordner oder blieb für immer unauffindbar, weil u.a. Herr P. seine Brille gerade nicht bei sich hatte oder Frau S. immer alles mitnahm und den nicht benötigten Rest ohne Not entsorgte - zu weiterer Effizienz geführt hätte .. usw. und so heiter.

mfG
nereus

Da faellt mir noch ein ...

CrisisMaven ⌂ @, Dienstag, 24.03.2015, 17:39 vor 3948 Tagen @ nereus 2541 Views

Danke des Zuspruchs ...

Ich war mal auf einer Beschaffungsstelle einer deutschen Universitaet, weil ich dort einen Fachbereich bei einer IT-Anschaffung (pro bono) beraten hatte.

Aber es gibt halt noch das Ausschreibungs(un)wesen, d.h. meine Loesung haette jetzt ausgeschrieben werden muessen und dann waere sie erstens erst Monate spaeter einsatzreif gewesen (man geht ja nicht und kauft "off the shelf", wie jeder Normalbegabte - man "schreibt" aus. Zeit ist ja kein Geld in der oeffentlichen Verwaltung. Und wenn genug Zeit vergeht, braucht man das derart umstaendlich angeschaffte zum Lieferzeitpunkt gar nicht mehr.) und zweitens waere dann u.U. was anderes gekauft worden. Dies galt es zu verhindern. Als Spezialist im oeffentlichen Ausschreibungswesen kriegt man das hin, erfordert aber Stehvermoegen.

Dort las ich, da ich warten musste, einen interessanten Bericht zur Kostendgression bei Kopierern.

Da stand, gerichtet an die Dekane der einzelnen Fachbereiche:

"Sie koennen Ihre Kopierkosten senken, wenn sie ..."

... es folgten verschiedene Massnahmen, aber am Ende stand woertlich:

"... mehr kopieren."

Ich schaute dann auf die Begruendung, und auf den Verfasser und siehe da:

A) er verwies auf die Kostendegression PRO BLATT (voellig korrekt!)

UND

B) Der Verfasser war ein Dipl.-Physiker, der irgendwann in der Abteilung angeheuert hatte, um sich seine Promotion zu finanzieren, dann dort aber "haengengeblieben" war. Der konnte halt denken ...

Die meisten BWLer lernen dagegen Formeln auswendig.

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Bei ZIRP, NIRP & Bail-Ins ist das klassische Privatkundengeschaeft sicher kein Zuckerlecken

CalBaer @, Dienstag, 24.03.2015, 04:31 vor 3949 Tagen @ ebbes 3172 Views

Wenn man da eine dicke Sparte Investmentbanking und Vermoegensverwaltung hat, macht es Sinn, das Privatkundengeschaeft loszuwerden, schon allein weil es am Image des grossen Namens nagen koennte. Ausserdem ist Banking fuer die 0.1% bei deren rasant steigenden Vermoegen einer der wenigen Wachstumsmaerkte.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

So 'optimistisch' sind die bei der DeuBa?

BillHicks ⌂ @, Wien, Dienstag, 24.03.2015, 20:48 vor 3948 Tagen @ CalBaer 2457 Views

Hallo CalBaer,

Wenn man da eine dicke Sparte Investmentbanking und Vermoegensverwaltung
hat, macht es Sinn, das Privatkundengeschaeft loszuwerden, schon allein
weil es am Image des grossen Namens nagen koennte.

verstehe ich das richtig: eine Bank die mit Privatkunden mit zu veranlagendem Geldvermögen unter - bestimmten Betrag einsetzen - in Verbindung gebracht werden kann, ist nicht sexy genug für das Investmentbanking für Multimillionäre und Milliardäre?

Ausserdem ist Banking
fuer die 0.1% bei deren rasant steigenden Vermoegen einer der wenigen
Wachstumsmaerkte.

Ach, geh!
Auch bei der DeuBa muss doch einigermaßen klar sein, dass was rauf steigt auch wieder runter kommt. So auch die zu veranlagenden Geldvermögen der Multimillionäre und Milliardäre.
Ein gesamtes Bankgeschäft darauf zu basieren, dass sich am (politischen!) Setup über die nächsten Jahre rein gar nichts ändert klingt für mich nach Harakiri. Was jetzt gerade funktioniert (wächst), soll schon allein deshalb immer weiter wachsen? (Wachstumsmarkt Geldvermögensanlage für Multimillionäre und Milliardäre...)
So beschränkt kann man nicht mal bei der DeuBa sein.
Was soll außerdem aus der Systemrelevanz werden? Ach ja, ... im Zahlungsverkehrsgeschäft möchte man ja bleiben. Ob das reicht?

Beste Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Politisches Setup fest im Griff

CalBaer @, Samstag, 28.03.2015, 20:12 vor 3944 Tagen @ BillHicks 2058 Views

Ist sogar ein Win-Win fuer die Banken, die das finanzieren [[zwinker]]:
http://www.economicpolicyjournal.com/2014/08/in-charts-militarization-of-americas.html

Der Staat kann sich dabei widerstandslos des "Terrorismus-Jokers" bedienen, der ueber die letzten 15 Jahre systematisch aufgebaut wurde.

Der Rest wird ueber die Mainstream-Medien beeinflusst - Demokratie als Inszenierung.

Mein Prognose: die Netzneutralitaet wird bekaempft und stark reduziert (wird ja bereits von einzelnen Politikern als terroristische Ideologie stigmatisiert).

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