Die kapitalistischen Kernländer sind nicht durch Freihandel reich geworden

politicaleconomy @, Sonntag, 22.03.2015, 16:56 vor 4055 Tagen 3190 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.03.2015, 17:01

... aber schreiben das den Entwicklungsländern vor ("Washington Consensus") - und machen damit deren nachholende Entwicklung unmöglich.

Die Geschichte zeigt, daß Freihandel immer eine Ideologie war, nachholende Modernisierer niederzuhalten und Verfolger abzuschütteln.

Kicking Away the Ladder (Friedrich List)
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(genaur reingucken)

.. sondern durch Ausplünderung der sog. 3. Welt. (oT)

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 23.03.2015, 19:26 vor 4054 Tagen @ politicaleconomy 1711 Views

- kein Text -

es ging um die Gründe des Erfolgs der Nachholer

politicaleconomy @, Montag, 23.03.2015, 22:54 vor 4054 Tagen @ Beo2 1710 Views

... und des Mißerfolgs der heutigen Nachholer.

Als D Entwicklungsland war (19. Jhdt.), hat es seine Industrie erstmal geschützt (Zollunion, Friedrich List) und gehegt und gepflegt, um sich fitzumachen für den Weltmarkt, bevor man ihn reinließ und angriff, während die Engländer Freihandel forderten.

Als die USA Entwicklungsland war (Nach- und Aufholer ggü. England - wie damals auch D), haben die es entgegen englischer "Empfehlungen" gemacht wie D.

Heute schreiben sie Nachholkandidaten Freihandel vor - kicking away the ladder eben.

Keine Solidarität im Kollektivismus? Verlierer zuhauf?

Zarathustra, Montag, 23.03.2015, 23:23 vor 4054 Tagen @ politicaleconomy 1706 Views

Der Kollektivismus ein Machtsystem? Wer hätte das gedacht!
Alle Macht den Ohnmächtigen!

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