John T. Mearsheimer im Interview: Ukraine-Krise ist Schuld des Westens

politicaleconomy @, Freitag, 20.03.2015, 22:34 vor 3951 Tagen 3611 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 20.03.2015, 23:05

Mearsheimers Artikel "Why the Ukraine Crisis is the West's Fault" in Foreign Affairs, dem Hausblatt des Council on Foreign Relations, wurde hier ja schon mit Erstaunen und Unglauben diskutiert.

Jetzt gibt Mearsheimer (wikipedia) ein Interview auf Russia Today:

https://www.youtube.com/watch?v=phxs-Y3fsdQ

Nur eine bemerkenswerte Aussage:

"What you have to understand is that democracy promotion is really all about toppling governments - it's a geopolitical strategy"

Eine kurze Zusammenfassung (9 min) seiner Sicht gibt Mearsheimer hier (Video).

Es gibt also sogar Amerikaner, die das Offensichtliche nicht nur sehen, sondern auch aussprechen. Man muß also die Kriegstreiber in den USA in einer spezifischen Gruppe von Personen suchen ... wer profitiert?

Die Antwort sollte nicht schwer zu finden sein.

Interessant bei Mearsheimer ....

politicaleconomy @, Samstag, 21.03.2015, 00:05 vor 3951 Tagen @ politicaleconomy 3018 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.03.2015, 00:44

... scheint mir, daß er im Gegensatz zu Friedmans Aussagen keinerlei Furcht vor einer Allianz RU-D bzw. einer eurasischen Union zu zeigen scheint, und keinerlei US-Konzerninteressen an der Ukraine erwähnt.

Auch gibt es keinerlei historische Bezugnahme auf britische und US-Strategie in WK I und II und die Parallelen zur heutigen US-Strategie von Mearsheimer - bei Friedman gab es das EXPLIZITE.

Stattdessen spricht Mearsheimer pauschal vom "Westen" und rechnet implizit auch Westeuropa bzw. die EU insgesamt dazu, zieht aber keine klaren Grenzen für den Begriff. Mackinders Heartland-Theorie - zentral für Brzezinski, und implizit auch von Friedman erwähnt - erwähnt er nirgends.

Blauäugig? Realistisch? Gezielte Desinformation? Limitierter Fokus eines Politikwissenschaftlers und abstrakten Geostrategen ohne Kontakt mit dem finanziell-großindustriellen Komplex?

Oder schiebt Friedman die "Furcht" vor, um Konzerninteressen (ggf. Stratfor-Kunden) zu decken?

Schwer zu sagen. Es gibt offensichtlich grundlegend unterschiedliche Perspektiven auch in den USA ...

Ähnliche Fragen, wenn auch nicht so direkt, haben auch Zuhörer in Berlin an Mearsheimer gestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=zyLqwb-kvGo#t=21m47

Zur deutschen Position sagt und rät Mearsheimer:
https://www.youtube.com/watch?v=zyLqwb-kvGo#t=1h59m44s

"I think it's high time for the germans to stand up to the Americans and push a much more sensible policy that emphasizes diplomacy and not military force, and making Ukraine a neutral buffer state."

Erstaunlich, daß Mearsheimer - ähnlich wie Friedman - den Eindruck macht, als ob die deutsche Position für die USA relevant sei, aber er den Eindruck hat, die Deutschen würden sich fürchten, diesen Einfluß zu nutzen.

Es ist höchste Zeit, daß wir Deutschen endlich "make up our minds" and "stand up for ourselves" - nicht gegenüber dem schwachen Griechen (!!!!), sondern gegenüber dem "großen Uncle Sam".

Wer profitiert, ist klar: die Neocon in der West- wie der Ostkurve

Zarathustra, Samstag, 21.03.2015, 09:44 vor 3950 Tagen @ politicaleconomy 2663 Views

bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 21.03.2015, 09:54

Mearsheimers Artikel "Why the Ukraine Crisis is the West's Fault" in
Foreign Affairs, dem Hausblatt des Council on Foreign Relations,
wurde hier ja
schon mit Erstaunen und Unglauben diskutiert
.

Ja, hier auch:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=338875
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=338922


Es gibt also sogar Amerikaner, die das Offensichtliche nicht nur sehen,
sondern auch aussprechen. Man muß also die Kriegstreiber in den USA in
einer spezifischen Gruppe von Personen suchen ... wer profitiert?

Die Antwort sollte nicht schwer zu finden sein.

Ja, wer davon profitiert, wenn Russland weiterhin feudalistisch-monarchistisch-orthodox (alleinherrschaftlich-führerkultmässig) regiert (terrorisiert) wird, sollte klar sein.
Der russische Drahtzieher sowohl der gelungenen Annexion der Krim wie der misslungenen Annexion des Donbass:

"Jede autoritäre Regierungsform ist für Russland optimal. Sie entspricht unserer Kultur und der wirtschaftlichen Realität."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/igor-strelkow-ich-traeume-von-russland-in-den-gre...

Na dann ...
Diese Art Regierungsform ist auch der Grund, weshalb dieses Regime bei einigen Westlern so starke Sympathien und Sehnsüchte hervorruft. Es ist ihnen hier einfach zu liberal. Ein Führer muss anscheinend (wieder) her.

Die meisten Konzerne profitieren jedenfalls nicht, denn in dergestalt organisierten Volkswirtschaften unter korruptem, autoritär-willkürlichem Eigentumsrecht sind die Absatzmärkte ziemlich limitiert. Investiert hatten die Konzerne, als noch Tendenzen in Richtung einer liberaleren, demokratischeren Entwicklung in Russland bestanden. Mit der aktuellen Neo-Feudalisierung flieht der Zaster wieder im Rekordtempo aus dem Land, was wohl nur den Fan-Club dieser Neocon des Ostens wundern mag.

Für die US-Neocon läuft es derzeit genauso gut wie für die Neocon in der Ostkurve der Arena, aber diese Spezies repräsentiert nunmal nicht die Mehrzahl der Konzerne wie Google, Apple, Siemens, Volkswagen, Toyota, GM etc.:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=347245

-

Wurde schon vorher alles gemacht

pigbonds @, Samstag, 21.03.2015, 10:18 vor 3950 Tagen @ politicaleconomy 2344 Views

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/ukraine-landwirtschaft-schwarzerde-monsanto

Kein Wort dazu, dass dies schon längst läuft. Am meisten kontrollieren die
Chinesen, auch zu denen kein Wort im Artikel.

Einer der grössten Investoren neben Chinesen ist HarvEast, auch dazu kein
Wort im Artikel, der dafür sogar deutsche Bauern erwähnt.

Kontrolliert von Achmetow und Novinsky:
http://en.wikipedia.org/wiki/HarvEast_Holding

Agrarbereich ist ein Bereich, in dem man relativ schnell etwas bewegen kann.

Es ist ja kein Zufall, dass die russischen Machthaber alles in den Westen verschieben wollten

pigbonds @, Samstag, 21.03.2015, 10:10 vor 3950 Tagen @ Zarathustra 2560 Views

Na dann ...
Diese Art Regierungsform ist auch der Grund, weshalb dieses Regime bei
einigen Westlern so starke Sympathien und Sehnsüchte hervorruft. Es ist
ihnen hier einfach zu liberal. Ein Führer muss anscheinend (wieder) her.

Die meisten Konzerne profitieren jedenfalls nicht, denn in dergestalt
organisierten Volkswirtschaften unter korruptem, autoritär-willkürlichem
Eigentumsrecht sind die Absatzmärkte ziemlich limitiert. Investiert hatten
die Konzerne, als noch Tendenzen in Richtung einer liberaleren,
demokratischeren Entwicklung in Russland bestanden. Mit der aktuellen
Neo-Feudalisierung flieht der Zaster wieder im Rekordtempo aus dem Land,
was wohl nur den Fan-Club dieser Neocon des Ostens wundern mag.

Wir kennen den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum ja bestens, deshalb
ist es kein Zufall, dass die russischen Machthaber und die Elite versucht,
Eigentum im Westen zu sichern, ihre Kinder im Westen zu sichern, dafür aber
im Osten zu plündern.

Karen Dawisha erklärt es anhand öffentlich zugänglicher Dokumente so gut, wie
ich es bisher von niemandem gehört hatte. Absolut empfehlenswerte Buchbesprechung,
falls es dieses WE regnen sollte (ich habe sie heute schon anderswo verlinkt):
https://www.youtube.com/watch?v=-wet8Tfh3as


Für mich ist auch interessant zu sehen, wie "Staatsverliebte" wie z.B. Ex-Kanzler
Helmut Schmidt, dem ich gewiss nichts Schlechtes unterstellen will, diese gefährliche
Staatsübernahme durch mafiöse Strukturen, nicht sehen will.

Helmut Schmidt

politicaleconomy @, Samstag, 21.03.2015, 10:17 vor 3950 Tagen @ pigbonds 2612 Views

Für mich ist auch interessant zu sehen, wie "Staatsverliebte" wie z.B.
Ex-Kanzler
Helmut Schmidt, dem ich gewiss nichts Schlechtes unterstellen will, diese
gefährliche
Staatsübernahme durch mafiöse Strukturen, nicht sehen will.

Die sieht Schmidt sehr deutlich - allerdings ist er auch auf dem atlantischen Auge diesbezüglich nicht blind, und da ist das Problem derzeit virulenter - wo die Umverteilung von unten nach oben besser funktioniert, und wo sie etwas zurückgeschraubt wurde, weißt Du selber.

Er denkt längerfristig und über solch kleinkarierte ideologische Scheuklappen hinaus in Kategorien sinnvoller Macht- und Sicherheitspolitik.

Kleinkariert?

pigbonds @, Samstag, 21.03.2015, 10:37 vor 3950 Tagen @ politicaleconomy 2493 Views

Für mich ist auch interessant zu sehen, wie "Staatsverliebte" wie z.B.
Ex-Kanzler
Helmut Schmidt, dem ich gewiss nichts Schlechtes unterstellen will,

diese

gefährliche
Staatsübernahme durch mafiöse Strukturen, nicht sehen will.


Die sieht Schmidt sehr deutlich - allerdings ist er auch auf dem
atlantischen Auge diesbezüglich nicht blind, und da ist das Problem
derzeit virulenter - wo die Umverteilung von unten nach oben besser
funktioniert, und wo sie etwas zurückgeschraubt wurde, weißt Du selber.

Er denkt längerfristig und über solch kleinkarierte ideologische
Scheuklappen hinaus in Kategorien sinnvoller Macht- und
Sicherheitspolitik.

Rechtssysteme entwickeln sich dort, wo Eigentum entsteht, weil Rechte
garantiert werden müssen. Macht und Gewalt wird dann indirekt eingesetzt.

Wo dies nicht der Fall ist, wird Macht und Gewalt direkt ausgeübt.

Dass Du Debitismus und Eigentumsökonomik laufend verspottest, dafür dirigistische
Gestaltung bevorzugst, ist hier bekannt.

Und ach ja, der Westen ist jenes Wunderland, wo den Ärmsten jedes Jahr neue Vermögen
zuwachsen, die man "nach oben umverteilen" kann.

Ja

politicaleconomy @, Samstag, 21.03.2015, 11:05 vor 3950 Tagen @ pigbonds 2429 Views

Hi,

Du redest völlig vorbei am Zusammenhang des threads, in dem es um internationale Politik und Beziehungen zwischen Staaten geht.

Rechtssysteme entwickeln sich dort, wo Eigentum entsteht, weil Rechte
garantiert werden müssen.

Eigentum entsteht nicht, es wird geschaffen (z.B. preußische Reformen). Dabei gab es historisch Profiteure, und Verlierer (Have-Nots).

Macht und Gewalt wird dann indirekt
eingesetzt.

Wenn es ein ziviles Rechtssystem gibt, werden Macht und Gewalt in den Beziehungen zwischen den Eigentümern durch dieses System kanalisiert. Gibt es zusätzlich demokratische Strukturen, wird politische Macht ausgeübt, indem Interessengruppen von Eigentümern versuchen, die Staatsmacht zu erobern und in ihrem Interesse zu funktionalisieren. Die zentrale Strategie von Interessen-Minderheiten ist dabei, über Propaganda der Mehrheit vorzugaukeln, die Partialinteressen der Minderheit seien im Allgemeininteresse.

Wo dies nicht der Fall ist, wird Macht und Gewalt direkt ausgeübt.

Jedenfalls nimmt Machtausübung andere, offensichtlichere Formen an.

Dass Du Debitismus und Eigentumsökonomik laufend verspottest, dafür
dirigistische
Gestaltung bevorzugst, ist hier bekannt.

Du hast keinen Schimmer, mit wem Du redest und plapperst Zaras Unterstellungen nach. Wenn du mal in die Sammlung schaust:
http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/literatur.htm

Steigers Aufsatz "Eigentum und Recht und Freiheit" steht auf meine Initiative hin dort.

Es fällt mir leider ziemlich schwer, Dich halbwegs ernst zu nehmen.

Nein, es geht genau um diesen Punkt bei Schmidt

pigbonds @, Samstag, 21.03.2015, 17:34 vor 3950 Tagen @ politicaleconomy 2222 Views

Du redest völlig vorbei am Zusammenhang des threads, in dem es um
internationale Politik und Beziehungen zwischen Staaten geht.

Genau darum geht es, die internationale Politik hat realisiert, dass es ein
Problem im Umgang mit dem "Staat Russland" gibt.

Russische Strafverfolgungsbehörden haben schon seit 15-20 Jahren gewarnt,
dass ein riesiges Problem am Entstehen sei, man hat es ignoriert.

Wenn Schweizer Politiker, die anfangs Putin geglaubt haben, nun sagen, Putin
könne man nicht glauben, weil er immer sage, was man hören wolle, dann doch
was anderes mache, ihn als Lügner bezeichnen, dann gibt es ein echtes Problem,
um mit Russland auf Ebene Staat-Staat zu verhandeln.

Es gibt also diejenigen, bei denen immer noch Putin's Rede im Bundestag in
der Endlosschleife läuft und jene, die bemerkt haben, dass der Gratweg ein
ziemlich schmaler geworden ist.

Das werfe ich Schmidt vor, denn Schmidt argumentiert, als gäbe es
dieses Problem im Umgang mit Russland nicht, als wäre Russland ein Staat,
mit dem man normal verhandeln könne.

Rechtssysteme entwickeln sich dort, wo Eigentum entsteht, weil Rechte
garantiert werden müssen.


Eigentum entsteht nicht, es wird geschaffen (z.B. preußische Reformen).
Dabei gab es historisch Profiteure, und Verlierer (Have-Nots).

Eigentum entsteht, wenn es geschaffen wird.

Macht und Gewalt wird dann indirekt
eingesetzt.


Wenn es ein ziviles Rechtssystem gibt, werden Macht und Gewalt in den
Beziehungen zwischen den Eigentümern durch dieses System kanalisiert.

Dieses Rechtssystem fällt wohl vom Himmel? Jedenfalls glauben dies die Anhänger
abrahamitischer Religionen.
Es sind Besitzer, die ihren Besitz legitimieren wollen, z.B. mit Hilfe Gottes auf
dem Berg Sinai.

Gibt
es zusätzlich demokratische Strukturen, wird politische Macht ausgeübt,
indem Interessengruppen von Eigentümern versuchen, die Staatsmacht zu
erobern und in ihrem Interesse zu funktionalisieren.

Ja.

Die zentrale Strategie
von Interessen-Minderheiten ist dabei, über Propaganda der Mehrheit
vorzugaukeln, die Partialinteressen der Minderheit seien im
Allgemeininteresse.

Man glaubt es kaum, Du hast Mancur Olsen gelesen.

Wo dies nicht der Fall ist, wird Macht und Gewalt direkt ausgeübt.


Jedenfalls nimmt Machtausübung andere, offensichtlichere Formen an.

Gut, dass wir dies ähnlich sehen.

Dass Du Debitismus und Eigentumsökonomik laufend verspottest, dafür
dirigistische
Gestaltung bevorzugst, ist hier bekannt.


Du hast keinen Schimmer, mit wem Du redest und plapperst Zaras
Unterstellungen nach. Wenn du mal in die Sammlung schaust:
http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/literatur.htm

Steigers Aufsatz "Eigentum und Recht und Freiheit" steht auf meine
Initiative hin dort.

Und dafür sei Dir gedankt!

Der Umgang mit Russland

nemo, Samstag, 21.03.2015, 18:28 vor 3950 Tagen @ pigbonds 2107 Views

Genau darum geht es, die internationale Politik hat realisiert, dass es
ein
Problem im Umgang mit dem "Staat Russland" gibt.


Und wir wissen zum Glück auch was die Interessen und Ziele
der internationalen Politik sind und was passiert, wenn es ein
Problem im Umgang mit einem Land gibt.

Zahlreiche Beispiele für den Umgang mit diesen Problemen
kann man sehen, wenn man hinsehen will.

Oder man wühlt weiter in den Archiven.

Gruß
nemo

Nein, darum geht es nicht

politicaleconomy @, Samstag, 21.03.2015, 22:06 vor 3950 Tagen @ pigbonds 2052 Views

Putin
könne man nicht glauben, weil er immer sage, was man hören wolle, dann
doch
was anderes mache, ihn als Lügner bezeichnen, dann gibt es ein echtes
Problem,
um mit Russland auf Ebene Staat-Staat zu verhandeln.

Gib doch mal ein Beispiel für das "immer".

Und USA/NATO war verläßlich mit dem 1991 gegebenen Versprechen, auf Ost-Expansion zu verzichten, um daraufhin Rußland u.a. mit Farbrevolutionen und zuletzt dem Maidan-Coup einzukreisen?

Witzbold.

Ok, Beispiel und NATO-Mythos

pigbonds @, Sonntag, 22.03.2015, 00:01 vor 3950 Tagen @ politicaleconomy 2174 Views

Putin
könne man nicht glauben, weil er immer sage, was man hören wolle,

dann

doch
was anderes mache, ihn als Lügner bezeichnen, dann gibt es ein echtes
Problem,
um mit Russland auf Ebene Staat-Staat zu verhandeln.


Gib doch mal ein Beispiel für das "immer".

Ok, ein Beispiel mit Andreas Gross, seit Jahrzehnten sehr bemüht um Russland
und Ukraine im Europarat.
Ein Linker, der von einem anderen Linken wegen seiner Position zu Putin hart
angegangen worden ist:
Damals 2000:
http://www.gsoa.ch/gsoa/zeitung/84/putin-und-der-pazifist/

Heute sagt er ernüchtert:
https://www.youtube.com/watch?v=dnHUIJmYIXU#t=35m52s

Und USA/NATO war verläßlich mit dem 1991 gegebenen Versprechen, auf
Ost-Expansion zu verzichten, um daraufhin Rußland u.a. mit
Farbrevolutionen und zuletzt dem Maidan-Coup einzukreisen?

Gorbatschow nennt diese Behauptung einen Mythos (ab 1:30):
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/228#/beitrag/video/2279118/ZDF-heute-jou...
Jasow verneint es im selben Beitrag.
Petrow bestreitet es auch: https://www.youtube.com/watch?v=dnHUIJmYIXU#t=42m23s

Ich weiss nicht, wieso dies in Deutschland behauptet wird, obwohl es offenbar
in keinem Abkommen festgehalten ist.

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