Die Eu und die Eurokrise - eine französiche Sicht

mira @, Donnerstag, 19.03.2015, 12:01 vor 3952 Tagen 4833 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 19.03.2015, 12:16

Hallo liebe Forengemeinde,

in anderem Zusammenhang bin ich auf ein Statement von Emmanuel Todd gestoßen, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte. Er stellt seine und damit eine französische Sicht der Dinge um Eurorettung und EU da, die sich von der offiziellen deutschen Position stark unterscheidet. Leider ist alles in englischer Sprache, allerdings ist er sehr gut zu verstehen, da er sehr langsam spricht. Das Video stammt aus Mitte 2014.

Er führt zunächst aus, daß in Frankreich niemand daran glaube, daß der Euro Bestand haben werde. Er sei keine normale Währung, da er nicht der Wirtschaft wie andere Währungen auch diene, sondern die Ökonomien der Mitgliedsländer haben ihm zu dienen. Außerdem führt er aus, daß die notwendige Basis nicht vorhanden wäre und weißt auf die z.T. gravierenden Unterschiede zwischen den Mitgliedern hin.

Als einen ganz entscheidenden Unterschied betrachtet er, daß Frankreich eine mehr individualistische Kultur im Gegensatz zu Deutschland habe, welches mehr autoritär geprägt sei. Außerdem sei die Basis der EU die Gleichheit aller Mitglieder gewesen, die sich jetzt in eine Rangordnung verwandelt habe: Griechenland am unteren Ende, darüber Portugal, Spanien, Italien, dann irgendwann Frankreich und an der Spitze Deutschland. Durch die Eurorettung unter Deutschland\'s Führung habe ein autoritärer Stil Einzug in Europa gehalten, der antidemokratisch sei. Dies sei ein gravierendes kulturelles Problem. Er sieht daher die Schwierigkeiten mit dem Euro weniger als ökonomisches denn als autoritäres, antidemokratisches Problem, welches den Bestand der gesamten EU bedrohe.

Die Behauptung, die Einführung des Euro sei unumkehrbar, sei unzutreffend. Die Konstruktion sei menschengemacht, also könnten Menschen sie auch verändern. Die Führungsschicht in Frankreich würde dies aber leugnen und die Unabänderlichkeit behaupten, weil anderenfalls sie ihre komplette Inkompetenz eingestehen müßte, was zu unkalkulierbaren gesellschaftlichen Folgen führen könnte (Revolution pp.). In Frankreich würde die Eurokrise aber als kulturelles Problem wahrgenommen werden, von dem die Führung frustierend behaupte, wegen der Unumkehrbarkeit sei hier nichts zu machen. Außerdem sei Frankreich faktisch über den Euro an Deutschland gebunden (er bezeichnet Hollande als Vizekanzler Hollande, nicht als Präsidenten der Republik). Dieses daraus folgende Nichtstun der Regierung führe zu Verwerfungen in der Republik (Front National pp.). Frankreich werde in keinem Fall über die Eurokrise seine Souveränität an Deutschland abtreten.

Es sei unerträglich in Europa, eine für jedermann offenbare kulturelle und in zweiter Linie wirtschaftliche Krise zu erleben und von der politischen Führung mantrahaft erzählt zu bekommen, man könne nichts tun hinsichtlich der offensichtlichen Fehlkonstruktion des Euro. Dies sei keine Politik, sondern Religion, es ginge um ein Glaubensmantra und nicht um rationale Entscheidungen. Soweit eine knappe Inhaltsangabe.

Todd sieht die Eurokrise also ganz anders als sie hier in Deutschland gesehen wird, insbesondere betrachtet er Deutschland als kulturelles Problem, weniger wegen der Finanzmacht, sondern mehr wegen der autoritären und antidemokratischen Tendenzen, die sich in deutscher EU-Politik breit machen würden (mir fällt dazu natürlich zunächst der Stil Schäubles pp. ein, aber auch z.B. Martin Schulz im EU-Parlament, von dem es entlarvend peinliche Videoclips in diese Richtung bei youtube gibt)). Am Besten Emmanuel Todd einmal selbst anschauen, es lohnt sich und weitet den Blick, man muß ja nicht seiner Meinung sein.

Grüße mira

Um Nietzsche zu zitieren...

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 19.03.2015, 12:21 vor 3952 Tagen @ mira 4056 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 19.03.2015, 12:29

Zwar hat Nietzsche auch viel Schmarrn erzählt, aber über Sichtweisen (Perspektivismus) hat er was ziemlich geniales postuliert:

„Es gibt nur ein perspektivisches Sehen, nur ein perspektivisches ‘Erkennen‘; und je mehr Affekte wir über eine Sache zu Worte kommen lassen, je mehr Augen, verschiedene Augen wir uns für dieselbe Sache einzusetzen wissen, um so vollständiger wird unser ‚Begriff‘ dieser Sache, unsere ‚Objektivität‘ sein.“ [1]

Da ich dem zustimme, begrüße ich andere begründete Sichtweisen, wie diese französische. Stimmt schon irgendwie, was der Herr da sagt.
Danke für die Zusammenfassung.

Gruß, B.

[1]: Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse. Zur Genealogie der Moral. 1968, S. 383.

Ref.:„Frankreich werde in keinem Fall über die Eurokrise seine Souveränität an Deutschland abtreten.“Genau das Gegenteil ..

sprit @, Donnerstag, 19.03.2015, 12:44 vor 3952 Tagen @ mira 3724 Views

.. war die Intention von Mitterand!
Deutschland = die D-Mark mußte unter Kontrolle gebracht werden. Aus meinem Gedächtnis: "Mitterand meinte die D-Mark sei die Atomwaffe Deutschlands"!

Da ging der französische Schuss nach hinten los!

Danke für den Beitrag.

--
Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

Vorsicht vor Emmanuel Todd!

Monterone @, Donnerstag, 19.03.2015, 13:06 vor 3952 Tagen @ mira 4190 Views

Hallo mira,

Ob Emmanuel Todd für Frankreich wirklich repräsentativ ist, als Enkel von Großrabbiner Simon Debré und strammer Transatlantiker?

Mir fällt an dem sicher sehr intelligenten Todd auf, daß er jedesmal dort, wo die Schuld in ganz eindeutiger Weise bei City of London, Wall Street und Hochfinanz liegt, versucht, Deutschland als Sündenbock zu präsentieren und den Haß auf uns zu lenken.

Das wurde ihm von Alain Soral wiederholt auf's Brot geschmiert.

Sollte Todd für Frankreich sprechen, dann mit Sicherheit nicht für das Volk, sondern dessen schmale Herrscherschicht, bestehend aus zionistischen Funktionären, Großkapitalisten und Parlamentariern.

Bei Emmanuel Todd gilt: *Vorsicht, Falle!*

Sehr richtig!

Centao @, Donnerstag, 19.03.2015, 13:21 vor 3952 Tagen @ Monterone 3615 Views

Man beachte auch, wer diesem Machwerk von Todd, entgegen dem Sinne der deutsch-frz. Nachkriegsentwicklung so zustimmt.

Danke Monterone!

Ja, da hilft selbst mal wikipedia hier echt weiter, was EURO-Geschichte betrifft.

Der Euro war m.E. nach die Forderung der Franzosen zur Wiedervereinigung.. und dies hat sich bisher auch nicht geändert.

Viele Grüße,
CenTao

Die interessanteste Frage

Monterone @, Donnerstag, 19.03.2015, 13:27 vor 3952 Tagen @ Centao 3540 Views

Der Euro war m.E. nach die Forderung der Franzosen zur Wiedervereinigung..
und dies hat sich bisher auch nicht geändert.

Das ist richtig. Die interessanteste Frage wäre aber, ob der von den USA gekaufte Mitterrand (F. Asselineau) Frankreich nicht für transatlantische Interessen eingespannt hat wie Daladier bei seiner Kriegserklärung von 1939?

Liest man genau, was David Marsh und Jacques Attali schreiben, wurde beim EU-Gipfel von Straßburg die Drohung mit atomarem Bombenholocaust, wodurch Kohl und Genscher zur Preisgabe der D-Mark erpreßt wurden, nicht von Mitterrand ausgesprochen, sondern Jacques Attali, bei dem hoffentlich jeder weiß, wo man den einordnen muß.

Emmanuel Todd

mira @, Donnerstag, 19.03.2015, 15:03 vor 3952 Tagen @ Monterone 3423 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 19.03.2015, 15:52

Hallo Monterone,

Du hättest recht, wenn ich von der französischen Meinung geschrieben hätte, Dir ist aber sicher aufgefallen, daß ich von "einer französischen Sicht" geschrieben und im übrigen den Konjunktiv benutzt habe. Es kann also keine Rede davon sein, ich hätte die geltende offizielle französische Meinung wiedergegeben. Eben nur eine Meinung, die ich für interessant halte, weil sie von der landläufigen deutschen MSM-Auffassung abweicht.

Kennst Du sein Buch aus 2003 "Weltmacht USA, Ein Nachruf"? Das liest sich nicht sehr transatlantisch, wenn ich mich recht erinnere (Ist schon 12 Jahre her, daß ich mir das einmal angetan habe und das Gedächtnis wird mit der Zeit leider nicht besser, lol).

Warum gehst Du eigentlich nicht auf seine Aussagen im Video über die deutsche Effizienz, den Beginn und den erreichten Stand sowie die Auswirkungen der deutschen Reformen, die innerdeutschen und europäischen Auswirkungen der deutschen Disziplin und der damit zusammenhängenden deutschen Autoritätsgeneigtheit sowie dem Faktum der alternden deutschen Gesellschaft sowie dem Einfluß all dessen auf die europäische Stellung Deutschlands ein? Das müßten für Dich die viel größeren Aufreger sein, zumal er seine Ausführungen insoweit plakativ zusammenfaßt, Europa beginge Sebstmord unter der Führung Deutschlands. Hatte ich allerdings nicht in meine geraffte Zusammenfassung aufgenommen.

Und die Herkunft der Argumente sagt doch nichts über ihre Stichhaltigkeit aus - jedenfalls ist das meine Überzeugung. Gegen Todd läßt sich m.E. doch ganz ohne diesen Bezug argumentieren.

Grüße

mira

Weshalb Todd für die Tonne ist

Monterone @, Donnerstag, 19.03.2015, 16:02 vor 3952 Tagen @ mira 3276 Views

Hallo mira,

Das müßten für Dich die viel größeren Aufreger sein,
zumal er seine Ausführungen insoweit plakativ zusammenfaßt, Europa
beginge Sebstmord unter der Führung Deutschlands. Hatte ich allerdings
nicht in meine geraffte Zusammenfassung aufgenommen.

Wer schreibt, Europa werde von Deutschland geführt, nicht etwa USrael, ist entweder ein hirnloser Depp oder er betreibt subtile, aber nichts desto weniger hochgiftige Haß- und Hetzpropaganda.

Da Todd kein Depp ist, bleibt nur die zweite Möglichkeit. In jedem Fall, ist, was dieser Mann sagt, mit äußerster Vorsicht zu betrachten und auf versteckte Fallen zu untersuchen.

Nebenbei bemerkt bestätigen Deine Zeilen haargenau, was ich Todd vorwerfe: Er präsentiert Deutschland als Sündenbock für Dinge, an denen USrael und die Hochfinanz die Alleinschuld tragen.

Und die Herkunft der Argumente sagt doch nichts über ihre Stichhaltigkeit
aus - jedenfalls ist das meine Überzeugung. Gegen Todd läßt sich m.E.
doch ganz ohne diesen Bezug argumentieren.

Natürlich. Daß Todd ausschließlich jüdisch-zionistische Lügenpropaganda verbreitet, wenn es um Europa und den Euro geht, und das auf eine bodenlos infame Tour, kann man leider nicht unter den Tisch fallen lassen.

Lügenpropaganda

mira @, Donnerstag, 19.03.2015, 17:46 vor 3952 Tagen @ Monterone 3189 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 19.03.2015, 18:02

Lieber Monterone,

beruhige Dich bloß, sonst kriegst Du noch einen Herzkasper. Das ist die ganze Sache doch nicht wert, zumal wir hier doch nur "akademisch" diskutieren.

Mal unterstellt, Deine Behauptungen träfen zu: Wie kommt es dann, daß genau diese von Dir als "vergiftet" beschriebenen Argumente beim Front National fröhliche Urstände feiern - inzwischen immerhin keine Splitterpartei mehr mit über 30% und der Chance, demnächst den Staatspräsidenten zu stellen? Sind die auch jüdisch-zionistisch? Ich persönlich meine eher nicht.

Sie könnten aber so beeinflußt sein, wirst Du vermutlich erwidern. Na und - käme es darauf an? Wichtig für die aktuelle Gegenwartspolitik ist doch nur, was politisch transportiert wird. Egal von welchem Einflußagenten es ursprünglich stammt: Es ist politische Strömung geworden und damit relevant, ob uns das paßt oder nicht.

Für uns in D ist es doch aber nicht irrelevant, welche Meinungen über uns Deutsche als Staatswesen im nahen Ausland Inhalt politischer Strömungen sind - oder siehst Du das anders? Als deutscher Rechter hätte man also so gesehen wenig Grund, sich über einen Wahlsieg des Front National zu freuen.

Hinzu kommt, daß Schäuble und Co. völlig unnötig auch noch Angriffsflächen bieten und die Einschätzung der autoritären Deutschen eindrucksvoll bestätigen: Die eingesetzten Mittel in GR waren doch bereits in dem Augenblick verloren, als sie bereitgestellt wurden. Jeder wußte das, denn wieviel Oliven und Ziegenkäse sollten die Griechen den exportieren, um diese Unsummen jemals tilgen zu können. Sich jetzt - aus innenpolitischen Gründen - hinzustellen und für die ganze Welt sichtbar den Oberlehrer und häßlichen Deutschen zu spielen, obwohl jeder ersteres wußte und weiß, ist in meinen Augen mehr als dumm und grob fahrlässig und vergrößert den Schaden für D über den finanziellen hinaus enorm.. Vielleicht sollten Schäuble und andere ersteinmal ihre diplomatischen Hausaufgaben machen, um dann geschickter mit Gewinn für Deutschland aufzutreten. Das nur beispilehaft zur selbstverursachten Außenwirkung - hat nichts mit jüdisch-zionistisch zu tun - oder?

Ein anderes Beispiel ist der famose Martin Schulz, der personifizierte Zeigefinger und Oberbelehrer. Dessen autoritäres Auftreten auf der EU-Bühne ist m.E. katastrophal. Aber bei solchen Repräsentanten muß man sich nicht über die wiederum selbstverursachte Außenwirkung als häßlicher Deutscher z.B. in Frankreich wundern - oder findest Du den gut und angemessen? Für mich tritt der fast wie eine Karikatur aller negativen deutschen Stereotypen auf. Wiederum nichts jüdisch-zionistisches.

Mit Deiner Vermutung unterirdischer Einflußnahme durch angloamerikanische Kräfte hast Du vermutlich sehr Recht. Nur das Schimpfen darüber bringt keine (Zwischen-)Lösungen. Hier ist geschicktes politisches Agieren gefragt, wovon ich derzeit nichts bis sehr wenig sehe. Darüber könnte ich mich nun aufregen, was ich aber hier nicht mache.

Ich hoffe, Dein Blutdruck ist wieder normal.

Beste Grüße

Mira

Das ist doch Quatsch

Dragonfly @, Donnerstag, 19.03.2015, 19:35 vor 3951 Tagen @ Monterone 3096 Views

Ob Emmanuel Todd für Frankreich wirklich repräsentativ ist, als Enkel
von Großrabbiner Simon Debré und strammer Transatlantiker?

"strammer Transatlantiker"?

Wirklich? Weltmacht USA, ein Nachruf?
Mit sehr positiven Einstellungen zu Deutschland und Russland?

Bei Emmanuel Todd gilt: *Vorsicht, Falle!*

Jemand, der mit Mitte 20 in den 70er Jahren (80er?, muesste googlen) anhand von statistischen Indikatoren den Zusammenbruch der Sowjetunion vorausgesagt hat, sollte man zumindest latent ernst nehmen.

Der €uro ist unser (und Europas) Unglück ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 20.03.2015, 06:57 vor 3951 Tagen @ Monterone 2838 Views

Er säht Zwietracht und stürzt Millionen ins Elend. Das haben wir hier schon rauf und runter diskutiert und Todd äussert sich in gleicher Richtung. Was hier immer noch kontrovers bleibt sind die widersprechtenden Thesen "EU + €uro als US-Projekt zur Ausbeutung Europas" und "Der €uro wurde installiert, um Unfrieden zu stiften (Deutschland zu entfremden)". In beiden Fällen gilt: Der €uro muss weg!

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Darin hatte Lenin recht

Isländer @, Freitag, 20.03.2015, 11:03 vor 3951 Tagen @ mira 3035 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 20.03.2015, 11:13

pp. ein, aber auch z.B. Martin Schulz im EU-Parlament, von dem es
entlarvend peinliche Videoclips in diese Richtung bei youtube gibt))

Nicht nur Schulz, alle handeln für die Interessen der Gelddrucker und sind gekauft.


Erst mal grundlegend, wer das Ganze verstehen will, muss von Tatsachen Ausgehen.
Nicht nur das Lügen-Gebäude der allgegenwärtigen Lügen-Presse, welche über das Geldsystem in der Hand einiger weniger liegt, verwirren uns.
Nicht nur die gekauften Journalisten, auch die wesentliche Elite der Finanzminister ist gekauft.
Ob Griechenland, Portugal, Spanien oder Deutschland, überall das Gleiche Schema.

Klar, wäre sehr schön, mal „Mäuschen“ zu spielen, wenn „die“ unter sich sind.


Voilà

https://www.youtube.com/watch?v=n_rs9KyKZG4


Kein Einzelfall, hier noch ein paar weitere Münchhausen-Darsteller:

https://www.youtube.com/watch?v=Uaw4zXDvBi4

Auch nicht schlecht (Focus):

“Wir sollten bitte nicht vergessen: dieses ganze Projekt ´Europäische Einheit´ ist nur wegen Deutschland nötig geworden. Es geht immer dabei, Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr für andere wird. Das dürfen wir in diesem Land nicht vergessen... (Günter Verheugen, 09.12.2010), „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland heraus geleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.” (Joschka Fischer)

http://www.focus.de/politik/da-kann-man-nur-noch-mit-zitaten-unserer-politiker-kommenta...

Lenin war der Auffassung, dass man Ereignisse historisch konkret betrachten muss, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Da kommt nur Staunen über die Realität raus.

Wer der „offiziellen“ Geschichtsschreibung bezüglich des 2. WK folgt, wird kaum zu brauchbaren Ergebnissen kommen.

Dem übergeordnet ist das Geldsystem, welches ein paar Tage älter ist.


Und da irrte Lenin.
Er behauptete, der Staat sei das Machtinstrument der jeweilig herrschenden Klasse.

Falsch, falsch, falsch!!!

Das Geld ist das Machtinstrument der jeweilig herrschenden Klasse. Wobei man sinnieren kann, was „Klasse“ bedeutet.
Genauer gesagt, wer die Macht über das „Geld-Drucken“ hat.

Das waren eindeutig gewisse Kreise in den USA.
Sie finanzierten Hitlers Wahlsieg, sie steuerten den 2. WK, sie profitierten über das Geldsystem vom Wiederaufbau Deutschlands. Und sie stehen heute in fast allen Grundbüchern Europas, entweder über immer noch gültiges Besatzungsrecht oder über Aktienkapital an den größten europäischen Banken, in deren Safes die Grundbuchverschreibung bis zum Kfz-Brief der europäischen Bürgen liegen.

Und sie töteten Jeden, der ihnen die Macht über das Gelddrucken wegnehmen wollte, Kennedy,

http://faszinationmensch.com/2011/09/05/musste-john-f-kennedy-sterben-weil-er-das-gelds...

Gaddafi

http://lupocattivoblog.com/2013/09/16/wehe-dem-der-nicht-nach-rothschilds-pfeife-tanzt-...

Und er drückt um den Preis des „unpolitisch sein“ sich nur sehr vorsichtig aus:

https://www.youtube.com/watch?v=Bnsy2HBuPs8

Sie druckten die ersten DM-Scheine, sie vergaben den berüchtigten Kredit (welchen die Bundesbürger auf Heller und Pfennig zurückgezahlt haben),

http://www.wissen.de/marshallplan

der langfristige Plan weist kaum Mängel auf.

Um den zahlreichen neuen Mitlesern den Einstieg in das Geldsystem zu erleichtern,

ein paar grundlegende Links.

https://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ (3 Teile a ca 5 min),

kann man auch mal mit den Enkeln als Filmnachmittag genießen:

https://www.youtube.com/watch?v=ctHV8B5IJrI

In diesem Beitrag habe ich nur 2 Worte fett markiert:

Staat
Geld

Das Geldsystem verstehen, heißt, das Staatssystem verstehen.

LG
Spek

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Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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