Ziemlich grauenhafte Zukunftsaussichten!
Die "Perspektiven" sind bereits jetzt in den Innenstädten sämtlicher Großstädte zu erkennen.
Kürzlich war ich in einem Geschäft in der Innenstadt und sprach mit einer der Verkäuferinnen. Sie schaute aus dem Fenster und meinte plötzlich es werde immer schlimmer. Vor allen Dingen wenn der Sommer kommt. Ich war früher oft dort, hatte einige Geschäfte, die für mich wichtig waren, bin damals auch sehr gerne in den türkischen Obst- und Gemüsegeschäften einkaufen gegangen. Heute fliehe ich aus den Gegenden. Die Gefühle, die auftauchen, haben eindeutig mit Angst zu tun. Nur weg! Nur weg!.
Mich beunruhigt diese Situation wirklich. Ich würde sofort auswandern, wenn ich wüßte, wohin es sinnvoll wäre. Prinzipiell denke ich, dass die Südländer bessere Karten haben als die Nordländer, weil sie nicht so durchseucht von dumm-naiven Gutmenschen sind. Die haben noch einen gesunden Egoismus. Was in Deutschland und zum Teil in den skandinavischen Ländern stattfindet, dass kann man nur noch mit Masochismus in Potenz bezeichnen.
Sehr kritisch wird sich daher auch die Immobiliensituation in den Städten entwickeln. Wer sehen will, wie es geht, der kann sich ja die entsprechenden Strukturen in den USA ansehen.
Eine Bekannte meiner Schwester ist bereits nicht mehr in der Lage, ihr Einfamilienhaus zu verkaufen. Es ist zu nah an den Brennpunktzonen. Da traut sich niemand mehr hin. Als die vor vielen Jahren gekauft haben, war noch alles "in Ordnung".
Es ist schwierig, abzuschätzen, welche "Gegenden" so herunterkommen werden, dass man Immobilien, die man dort ggf. besitzt, schnellstens verkaufen sollte.
Und selbst gute Wohnviertel sind davor nicht sicher.
Interessant auch zu beobachten, wie die Banken "reagieren". Ich hatte jahrelang mein Konto bei einer Bank, die auf "halbem Wege" zwischen Wohnung und Büro lag. Inzwischen hat sich die Situation so "verändert", dass die Bank "auf halbem Wege" geschlossen hat. Alle Geschäfte wurden in einen anderen Stadtteil verlegt.
Es würde mich wirklich interessieren, ob das andere auch beobachten und wie sie diese Situation einschätzen. Das betrifft übrigens auch Kleinstädte, denn in Deutschland wird ja alles "gerecht" verteilt.
Ich habe übrigens noch Untersuchungen im Kopf, nach denen die Problematik in einem hohen Maße auch schichtspezifisch sein soll. D.h. Menschen aus "gleichen" Schichten (egal welcher Nationalität) sollen besser miteinander klarkommen, als Menschen derselben Nationalität aber aus unterschiedlichen Schichten. So ganz nachvollziehbar ist das für mich allerdings nicht. Ganz besonders wenn man das Thema "Vergewaltigungen" etc. auch kulturell betrachtet.
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