Kommt es zum Grexit?

Sylvia @, Mittwoch, 18.03.2015, 15:47 vor 3953 Tagen 4688 Views

Natürlich nicht. Niemals. Denn:

US-Europa-Abteilungsleiterin Victoria Nuland trifft Tsipras.

"ATHEN (dpa-AFX) - Die USA schalten sich immer mehr in die griechische Finanzkrise ein. Die Leiterin der Europaabteilung im US-Außenministerium, Victoria Nuland, ist am Dienstag zu einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras in Athen eingetroffen. Sie sollte nach Angaben des Büros den griechischen Premiers Tsipras am Abend treffen. ... Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, machen sich die USA Sorgen wegen der Finanzkrise in Griechenland. Washington wünsche eine schnelle Lösung des Problems. Sollte Griechenland aus dem Euroland ausscheiden, könne dies schwerwiegende Folgen für die Südostflanke der NATO haben, hieß es. ..."

Klartext: Im Interesse der USA muss Griechenland gerettet werden und im Euroraum bleiben, koste es was es wolle!

http://www.t-online.de/wirtschaft/id_73304526/wirtschaft-us-europa-abteilungsleiterin-v...

Hat sie die neue Sockenpuppe schon mitgebracht?

mabraton @, Mittwoch, 18.03.2015, 15:50 vor 3953 Tagen @ Sylvia 3878 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 18.03.2015, 18:36

Frau Neuland weiß ja immer ein paar Tage früher, wie sich die Dinge entwickeln...

Beste Grüße
mabraton

Nudelmann bitte! (oT)

FESTAN, Mittwoch, 18.03.2015, 16:55 vor 3953 Tagen @ mabraton 2501 Views

- kein Text -

Der Euro ist eben in erster Linie ein Machtding

CalBaer @, Mittwoch, 18.03.2015, 16:30 vor 3953 Tagen @ Sylvia 3359 Views

... so wie schon immer alle anderen Fiat-Waehrungen auch.

...Sollte Griechenland aus
dem Euroland ausscheiden, könne dies schwerwiegende Folgen für die
Südostflanke der NATO haben, hieß es. ..."

Oekonomie spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die Schaeden solcher Machtabenteuer muessen vom Buerger beglichen werden, aber das ist ja nichts neues in der Geschichte der Zivilisation.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

EU-Zentralstaat

Falkenauge @, Mittwoch, 18.03.2015, 17:27 vor 3953 Tagen @ CalBaer 2934 Views

... so wie schon immer alle anderen Fiat-Waehrungen auch.

...Sollte Griechenland aus
dem Euroland ausscheiden, könne dies schwerwiegende Folgen für die
Südostflanke der NATO haben, hieß es. ..."


Oekonomie spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die Schaeden solcher
Machtabenteuer muessen vom Buerger beglichen werden, aber das ist ja nichts
neues in der Geschichte der Zivilisation.

Das ist ein vorgeschobenes Argument. Wenn die Griechen aus der Eurozone austreten, bleiben sie ja in der EU und auch in der Nato. Für die Amis und die EU-Vasallen ist der Euro ein wichtiges Integrationsinstrument auf dem Wege zum EU-Bundesstaat. Wenn nur ein Land aus der Eurozone wieder ausscheidet, hätte das für andere und die Bevölkerung eine negative Signalwirkung.

Man muss die ganze europäische Integrationsbewegung von ihrer Ursprungsintetion sehen: einen von den USA abhängigen einheitlichen europäischen Machtblock zu bilden als Vorstufe zu einem US-geführten Weltstaat(Churchill).
Siehe über die Hintergründe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/11/22/hintergrunde-der-europaischen-integrat...

Wenn die Griechen aus der Eurozone gehen, gibt es erst mal eine Staatspleite

CalBaer @, Mittwoch, 18.03.2015, 18:34 vor 3953 Tagen @ Falkenauge 2819 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 18.03.2015, 18:37

Das ist ein vorgeschobenes Argument. Wenn die Griechen aus der Eurozone
austreten, bleiben sie ja in der EU und auch in der Nato.

Die Mindestverpflichtungen solcher Buendnisse sind dann fuer eine Weile nicht mehr zu erfuellen und neue, potentielle Staatsvorfinanzierer haben ganz andere Interessen. Deswegen ist Frau Nudelman auch so besorgt.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Übrigens: Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die alternativlose EU-Erweiterei verstehbar

Sylvia @, Mittwoch, 18.03.2015, 16:52 vor 3953 Tagen @ Sylvia 3368 Views

... könne dies schwerwiegende Folgen für die ... NATO haben, hieß es."

Russland soll, Stück für Stück, Territorium abgerungen werden. Dauerhaft. Darum war/ist es auch so wichtig (alternativlos), dass Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Rumänien, usw. in die EU, respektive den Euro kommen. Also die "Ostländer".

Und darum macht es auch nichts, dass Norwegen, Island, Schweiz, Großbritannien, Dänemark nicht so ganz mit dabei sind.

P.S.
Ja ich bin ein bisschen naiv und brauche manchmal etwas länger bis ich geopolitische Zusammenhänge erkenne [[zwinker]]

Diese Länder sind kein russisches Territorium

Orlando ⌂ @, Mittwoch, 18.03.2015, 17:20 vor 3953 Tagen @ Sylvia 3085 Views

Russland soll, Stück für Stück, Territorium abgerungen werden.
Dauerhaft. Darum war/ist es auch so wichtig (alternativlos), dass
Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Rumänien, usw. in die EU,
respektive den Euro kommen. Also die "Ostländer".

Ach was? ;-)

Sylvia @, Mittwoch, 18.03.2015, 17:43 vor 3953 Tagen @ Orlando 2930 Views

Ehemals Russland: Estland, Lettland, Litauen
Ehemals Ostblock: Bulgarien, Rumänien, Polen, Ungarn, usw.

[image]

Eben, NATO-Osterweiterung ist ein territorialer Gewinn/Verlust (oT)

CalBaer @, Mittwoch, 18.03.2015, 18:35 vor 3953 Tagen @ Sylvia 2436 Views

- kein Text -

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Kann man auch anders sehen

Wellenreiter @, Mittwoch, 18.03.2015, 17:15 vor 3953 Tagen @ Sylvia 3268 Views


Klartext: Im Interesse der USA muss Griechenland gerettet werden und im
Euroraum bleiben, koste es was es wolle!

Ich würde es eher so beschreiben:

Im Interesse der USA und ihrer Ableger in Europa muss der Euro und damit die Machtstrukturen gerettet werden. Auf Kosten der einfachen Bevölkerung!

Nuland ist nicht in Griechenland, um zu helfen, sondern um Tsipras unmissverständlich klar zu machen, dass er die Spielregeln zu befolgen hat.

Ja, die der USA

Sylvia @, Mittwoch, 18.03.2015, 17:52 vor 3953 Tagen @ Wellenreiter 3089 Views

Nuland ist nicht in Griechenland, um zu helfen, sondern um Tsipras
unmissverständlich klar zu machen, dass er die Spielregeln zu befolgen
hat.

Und zwar die der USA. Und wenn es sich - zufällig - so ergibt auch die der EU Partner. Muss aber nicht sein ...

So ähnlich

Rybezahl, Mittwoch, 18.03.2015, 18:49 vor 3953 Tagen @ Wellenreiter 2651 Views

Ich würde es eher so beschreiben:

Im Interesse der USA und ihrer Ableger in Europa muss der Euro und damit
die Machtstrukturen gerettet werden. Auf Kosten der einfachen
Bevölkerung!

Nuland ist nicht in Griechenland, um zu helfen, sondern um Tsipras
unmissverständlich klar zu machen, dass er die Spielregeln zu befolgen
hat.

Vielleicht wird ihm ja klar, dass sie so oder so ausbluten werden. Mit dieser Perspektive könnten sich ganz neue Möglichkeiten er- oder übergeben. Aber vielleicht wird dem ja ein schönes Versprechen gemacht, auf das er hereinfällt...

Das wird dann wohl "Fuck the EU" Teil 2 (oT)

stocksorcerer @, Mittwoch, 18.03.2015, 19:31 vor 3953 Tagen @ Sylvia 2334 Views

- kein Text -

Und so wird das von Merkel verkauft

Sylvia @, Freitag, 20.03.2015, 08:34 vor 3951 Tagen @ Sylvia 1929 Views

"ATHEN (dpa-AFX) - Die USA schalten sich immer mehr in die griechische
Finanzkrise ein. Sollte Griechenland aus
dem Euroland ausscheiden, könne dies schwerwiegende Folgen für die
Südostflanke der NATO
haben, hieß es. ..."

Klartext: Im Interesse der USA muss Griechenland gerettet werden und im
Euroraum bleiben, koste es was es wolle!

Ein Tag später: Merkel verkündet uns den Befehl ihrer Herren - natürlich in verträglicher Form.

Merkel zur Griechenland-Krise: "Es bleibt ein langer, schwerer Weg zu gehen"
"Trotz verhärteter Fronten wirbt Kanzlerin Merkel in ihrer Regierungserklärung für den weiteren Dialog: Sie freue sich auf den Besuch von Premier Tsipras. ..."

Der Weg für Hilfspaket 3, 4 und 5 wird frei gemacht. Die Südostflanke der NATO ähhhhmm ... ich meine natürlich die hungernden Kinder in Griechenland, sind gerettet.

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