Clash von amerikanischem Chauvinismus und russischem Nationalismus

politicaleconomy, Mittwoch, 18.03.2015, 09:20 (vor 3953 Tagen)1792 Views

Wolfgang Lieb und Jens Berger analysieren die Einflüsse der Neocons in USA und der Neurechten in RU, bringen eine Chronik der Eskalation und nehmen auch kein Blatt vor den Mund, was russischen Neonationalismus und die Einflüsse von Ideologen wie Dugin auf Putin angeht.

Lesenswert:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=25412#more-25412

Ihr Fazit:

"Eine De-Eskalationspolitik könnte eher noch von Europa ausgehen.

Wenn Europa aber zur Entspannung beitragen wollte, dann setzt das voraus, dass die europäischen Länder sich zumindest intern deutlicher gegen die eskalierende amerikanische Politik gegenüber Russland positionieren und dass Europa sich auch innerhalb der NATO stärker gegenüber den USA durchsetzt. Von den osteuropäischen und baltischen Staaten ist das nicht zu erwarten, die Südeuropäer haben andere Probleme, es länge also vor allem an Deutschland und Frankreich sich endlich wieder auf eine De-Eskalationspolitik und Entspannungspolitik zu besinnen.

Das würde zuallererst bedeuten, dass man die Geister, die man rief, wieder los werden müsste. Und das verlangte vor allem auch mehr Druck aus der Bevölkerung.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.