Neue Studie stellt fest, dass Preise und Energieeffizienz von LED bereits die Erwartungen für 2016 übertreffen

Vatapitta @, Dienstag, 17.03.2015, 15:15 vor 3954 Tagen 3147 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 17.03.2015, 15:23

Moin moin,

im Forum wurde schon des öfteren über Vor- und Nachteile von LED-Beleuchtung geschrieben.

Die aktuelle Entwicklung hat "warp"-Geschwindigkeit und bedarf auch bei uns eventuell einer
Neubewertung.

Zitat: "...Heute schon im Markt erhältliche LED-Lampen erreichen Preispunkte, die erst 2020, 2022,
2024 und 2025 erwartet worden waren. Diese ... Beschleunigung der Kostensituation ... bedeutet,
dass Konsumenten nunmehr eine attraktive Amortisationszeit von weniger als 1 Jahr haben, wenn
Lampen ... täglich 3 Stunden in Betrieb sind.
… Der Marktforschungsbericht von CLASP unterstreicht, dass bereits LED-Lampen verfügbar sind,
die bezüglich Form, Größe und Lichtqualität durchaus Glühbirnen und Halogenlampen entsprechen."
Quelle - Der ganze Artikel

Wie ist eure Einschätzung zu der Entwicklung?

Welche Unternehmen könnten von einem Megatrend zur LED-Beleuchtung besonders profitieren?
Mir fallen aktuell nur Cree, Osram und Phillips ein.


VG Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Mir fällt auf, daß immer mehr Kommunen im Norden, West eher als Ost, auf LED-Staßenlampen umrüsten.

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 17.03.2015, 16:42 vor 3953 Tagen @ Vatapitta 2446 Views

Und die machen richtig Licht. Zumindest die gefühlte Lichtintensität ist höher als bei vergleichbaren Hochdruck-Lampen.

--
Beste Grüße

GRIBA

"gefühlte Lichtintensität" bei LEDs

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 17.03.2015, 17:33 vor 3953 Tagen @ Griba 2851 Views

Hallo Griba,

Und die machen richtig Licht. Zumindest die gefühlte Lichtintensität ist
höher als bei vergleichbaren Hochdruck-Lampen.

vielleicht wollen die Käufer ja auch die effizientesten LEDs für die Straßenbeleuchtung haben. Dann landet man automatisch bei bläulich-weißem Licht (6000 Kelvin) und nutzt keine Warmton-LEDs (3000 Kelvin).

Wenn Du beide Weißtöne im Vergleich siehst, weisst Du, was ich meine.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Blaues Licht gegen warmes Licht

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 19.03.2015, 19:41 vor 3951 Tagen @ tar 1525 Views

Hallo tar,

ja diese Stelle mag ich außerordentlich. Es wird hier ganz klar, dass Sylvester S. einer der letzten ganz großen Charakterdarsteller ist.

Ansonsten gilt: Es geht halt nichts über das Lichtspektrum einer Glühlampe!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

zur LED-Technik

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 17.03.2015, 18:10 vor 3953 Tagen @ Vatapitta 2900 Views

Hallo Vatapitta,

Moin moin,

im Forum wurde schon des öfteren über Vor- und Nachteile von
LED-Beleuchtung geschrieben.

Die aktuelle Entwicklung hat "warp"-Geschwindigkeit und bedarf auch bei
uns eventuell einer
Neubewertung.

Was genau "warpt" denn da vor sich hin?
Du meinst doch wohl lediglich den Preisverfall bei Leuchtmitteln, oder?

Von der technischen Seite her sehe ich keinen nennenswerten Fortschritt bei nackten LEDs, gemessen an der Kenngrösse von Lumen pro Watt.

Was die Endprodukte angeht, sehe ich in der Zeitschriftenwerbung nie eine LED-Lampe mit 220V-Sockel, die eine herkömmliche Glühlampe mit 75W oder 100W ersetzen kann, sprich über einen Lichtstrom von 750 oder 1000 Lumen verfügt.

Fortschritt sehe ich nur bei den Herstellern integraler Endprodukte, wie z.B. einer Tischlampe, wo die Auswahl größer wird. Integraler Endprodukte sage ich deshalb, weil ein Hersteller aus dem Umkreis von Hannover die Frechheit besitzt, sein LED-Leuchtmittel nicht ersetzbar zu machen, was mich an die geklebten Apple-Akkus erinnnert. Nun sind ja Apple-Erzeugnisse ja bekanntermaßen hochwertige Lifestyle-Produkte mit einem schlechten Preis/Leistungsverhältnis.

Für mich ist die Tischlampe aber eher ein Investitionsobjekt, bei dem ich das Leuchtmittel wechseln können will.

Zitat: "...Heute schon im Markt erhältliche LED-Lampen erreichen
Preispunkte, die erst 2020, 2022,
2024 und 2025 erwartet worden waren. Diese ... Beschleunigung der
Kostensituation ... bedeutet,
dass Konsumenten nunmehr eine attraktive Amortisationszeit von weniger als
1 Jahr haben, wenn
Lampen ... täglich 3 Stunden in Betrieb sind.

Tja, wer hätte das gedacht, die Einschaltdauer ist der Schlüssel zur Rentabilitätsschwelle.

… Der Marktforschungsbericht von CLASP unterstreicht, dass bereits
LED-Lampen verfügbar sind,
die bezüglich Form, Größe und Lichtqualität durchaus
Glühbirnen und Halogenlampen entsprechen."
Quelle
- Der ganze Artikel

Form, ja, Größe ja, die Lichtqualität ist fraglich, das kann ich nicht überprüfen. Papier ist ja geduldig. Auf Ebay werden ja Lampen mit Cree-LEDs beworben, die Lichströme liefern können sollen, bei dem die LED sofort die Grätsche macht. Das führende Auktionshaus sieht aber keinen Handlungsbedarf, diesen Händlern das Handwerk zu legen.

Wie ist eure Einschätzung zu der Entwicklung?

Welche Unternehmen könnten von einem Megatrend zur LED-Beleuchtung
besonders profitieren?
Mir fallen aktuell nur Cree, Osram und Phillips ein.

Warum bloß hat Siemens dann Osram verscherbelt?

Ich behaupte:
LEDs sind wie Commodities. Der Mehrwert wird vom Lampenhersteller realisiert, der ein bischen Ansteuerungselektronik in einen edlen polierten Alurahmen packt und dann beim Verbraucher die Hand aufhält.

Interessant ist die LED-Technik auch für Prepper.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Praktischer Erfahrungsbericht

Domingo @, Donnerstag, 19.03.2015, 11:36 vor 3952 Tagen @ Vatapitta 1664 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 19.03.2015, 12:00

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema LED-Beleuchtung. Das hat tatsächlich Potential. Vorher war in unserem Haus eine Licht-Dauerleistung (also die "immer-an-Lampen") von 810 W installiert. Nach einiger Bastelei und geschickten Einkäufen sind es nun 54 W.

Diesen Faktor von ca. 16 schaffen LED alleine nicht. Sie sind für sich gesehen 5 - 7 mal effektiver als normale Glühlampen.

Aber sie sind vielseitiger anwendbar. Ich benutze programmierbare Chips (Picaxe) und diverse Sensorik (Bewegungsmelder, Fotowiderstände, Annäherungsschalter usw.), dann klappts. Ein wenig Hirn brauchts auch.

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