Sensationeller technischer Durchbruch beim Mining von Gold Punkt Null

Dismas der Schurke @, Dienstag, 17.03.2015, 13:17 vor 3954 Tagen 5036 Views

Hallo Forumsgemeinde, liebe Leser,

seit vielen Jahrtausenden riskieren Menschen ihr Leben beim "Mining" von Gold Punkt Null. Nur wenige Männer sind tapfer genug, bei dieser Aufgabe zu bestehen. Es ist ein Risiko, das einige Bewohner der Dritten Welt auch heutzutage noch eingehen, um zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen:

https://www.youtube.com/watch?v=3W_iMve4xvg

Beim Finden dieses wertvollen Rohstoff erhält der Mensch Hilfe von unerwarteter Seite. Ein Vogel hilft beim Auffinden neuer "Adern". Sein Lohn: ein Anteil an der Beute.

https://www.youtube.com/watch?v=SN5igku_kGk
https://www.youtube.com/watch?v=6ETvF9z8pc0

Trotz technischen Fortschritts gegenüber diesen urtümlichen Methoden des "Minings" ist auch in unseren Breiten die Rohstoffgewinnung seit Hunderten von Jahren nahezu unverändert.

Deshalb ist es umso erstaunlicher, dass ausgerechnet zwei Typen aus Down Under die Revolution gelungen ist: Gold Punkt Null direkt von der Quelle über den Zapfhahn in den Mund!

Über Indiegogo wollten sie ihre Erfindung vermarkten und hatten zunächst 70.000 Dollar als Ziel angepeilt. Mittlerweile sind sie bei über 6.000.000 Dollar angekommen und die Kampagne läuft noch 20 Tage:

https://www.indiegogo.com/projects/flow-hive-honey-on-tap-directly-from-your-beehive

Bedeutet das etwa die Demokratisierung der Goldförderung? Sieht ganz danach aus!

Gold Punkt Null ist als Geldanlage unschlagbar und bietet viele Vorteile gegenüber Gold 1.0! (Wer redet da noch von Gold 2.0? [[freude]] )

- Es ist es genau so schön anzuschauen.
- Man kann es sogar essen!
- Es ist unbegrenzt haltbar!
- Die Echtheit läßt sich mittels einfachster Methoden (Zunge) von jedermann sofort überprüfen.
- Es läßt sich einfach liquidieren: Einlegen in warmes Wasser oder 30 Sekunden in der Mikrowelle.
- Will man in Krisenzeiten damit bezahlen, können selbst Kleinstbeträge mittels eines haushaltsüblichen Teelöffels abgemessen werden. Dadurch macht es Silber überflüssig!
- Es erfüllt sogar die Kriterien als Freigeld, denn es ist umlaufgesichert! Dies ist von jedermann selbst zu überprüfen. Einfach ein Glas Gold-Punkt-Null in den Schrank stellen und zusehen wie es "wie von allein" immer leerer wird. Kein Negativ-Zins nötig! [[freude]]

Ich mache mir jetzt erstmal ein schönes Stück Baguettebrot mit Butter und Gold-Punkt-Null fertig. Wer hat noch Lust darauf bekommen?

Es grüßt Euch

Dismas der Schurke

Archimedes müsste man sein ;-) (+ Edit)

Ikonoklast @, Dienstag, 17.03.2015, 13:44 vor 3954 Tagen @ Dismas der Schurke 3051 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 17.03.2015, 13:53

Hallo Dimas,

sehr interessante Erfindung! Mal sehen ob sich das durchsetzen wird. ´
Aber ich bleib' erst mal "old school" unterwegs und vertraue weiterhin den Zentrifugalkräften. :-)


Nun ja, auch heute wie damals gibt und gab es Halunken die einem gerne Silber mit güldenem Anstrich als Gold verkaufen wollen. Archimedes hat das ja damals recht elegant gelöst...

- Die Echtheit läßt sich mittels einfachster Methoden (Zunge) von
jedermann sofort überprüfen.

Nur bei Gold.0 wird oft von zweifelhaften Gestalten Zuckersirup (Silber) zu gefüttert. Somit hat man im Gold nicht mehr den vollen Nektargehalt, es verwässert sozusagen... Je nach Gehalt sieht und schmeckt das der Gold.0-Käufer nicht.

Edit:

Pfiffige Erfindung keine Frage, aber wie bekomme ich den Baudrang der Bienen unter Kontrolle?

Und wie erkenne ich ob der Honig reif ist? Bei normalen Waben erkennt man das am Grad der Verdeckelung. Wenn noch zu viel Wasser enthalten ist, ist der Honig auch nicht lange haltbar. Er fängt zu schimmeln an. Im Video bei 4:50 seiht man, wie der Honig wie Wasser rumschwappt. Das darf er definitiv nicht, selbst Akazienhonig ist zähflüssiger.

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

Hauptsache süß!

Dismas der Schurke @, Dienstag, 17.03.2015, 19:25 vor 3953 Tagen @ Ikonoklast 2501 Views

Grüß Dich!

sehr interessante Erfindung! Mal sehen ob sich das durchsetzen wird. ´
Aber ich bleib' erst mal "old school" unterwegs und vertraue weiterhin den
Zentrifugalkräften. :-)

Bist Du Imker? Dann wär das doch für Dich genau das Richtige. Das "Gerät" ist ja über Indiegogo bestellbar. Mach mal und berichte. [[lach]]

Nur bei Gold.0 wird oft von zweifelhaften Gestalten Zuckersirup (Silber)
zu gefüttert. Somit hat man im Gold nicht mehr den vollen Nektargehalt, es
verwässert sozusagen... Je nach Gehalt sieht und schmeckt das der
Gold.0-Käufer nicht.

Da hast Du natürlich Recht. Das war auch alles mit Augenzwinkern zu verstehen. Fehlt noch, dass Oldy aus seiner Versenkung auftaucht, weil er Gold-Punkt-Null in Konkurrenz zu seinen Gogos sieht. [[freude]]

Pfiffige Erfindung keine Frage, aber wie bekomme ich den Baudrang der
Bienen unter Kontrolle?

Und wie erkenne ich ob der Honig reif ist? Bei normalen Waben erkennt man
das am Grad der Verdeckelung. Wenn noch zu viel Wasser enthalten ist, ist
der Honig auch nicht lange haltbar. Er fängt zu schimmeln an. Im Video bei
4:50 seiht man, wie der Honig wie Wasser rumschwappt. Das darf er definitiv
nicht, selbst Akazienhonig ist zähflüssiger.

Verdeckelt werden die "Waben" hier ja auch. Nur müssen sie nicht mehr vom Imker entnommen und entdeckelt werden. Die Bienen merken nach kurzer Zeit, dass die Waben leer sind, entdeckeln sie selbständig und füllen sie erneut.

Das ist auch für die Bienen von Vorteil, da sie nicht mehr gestört werden durch die Entnahme der Waben. Kontrolle auf Krankheiten und Pflege ist weiterhin nötig.

Beste Grüße

Dismas

Eine tolle Erfindung

Dirk-MV @, Punta Cana, Mittwoch, 18.03.2015, 21:22 vor 3952 Tagen @ Dismas der Schurke 2288 Views

Ich sehe schon tausende von Bienenschwärmen rund um Kleingartenanlagen und Wohnsiedlungen von Ende Mai bis Juli, weil jeder Zweite, der sich das kauft, meint, das wäre die gesamte Arbeit eines Imkers.

Im Ernst. Für Imker ist das nichts, zum Einen unbezahlbar, zum Zweiten logistisch schwer zu händeln, und letztendlich auch Stteß für die Bienen hinsichtlich Räuberei.
Aber vielleicht kommen auf diese Weise ein paar Leute mehr zum Imkern.
mfg

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Die Zeit wirds zeigen.

Dismas der Schurke @, Donnerstag, 19.03.2015, 10:59 vor 3952 Tagen @ Dirk-MV 2064 Views

Hallo Dirk,

einerseits siehst Du zahlreiche Kleingärtner und "Normalos", die sich das Gerät aus Dummheit kaufen und auch leisten und "logistisch händeln" können.

Für professionelle Imker sei das andererseits aber unbezahlbar, meinst Du. Und logistisch schwer zu händeln noch dazu.

Es scheint mir, als kollidierten diese beiden Aussagen.

Ein Optimist bist Du auch nicht gerade. [[freude]]

Weder die Erfinder noch die zahlreichen Kunden teilen Deine Befürchtungen. Im Gegenteil, diese Sache ist eingeschlagen wie eine Bombe. Ob die wirklich alle dümmer sind als Du, wird die Zeit zeigen.

Beste Grüße

Dismas

Ob ich Optimist bin, weiß ich nicht, aber Hobbyimker

Dirk-MV @, Punta Cana, Donnerstag, 19.03.2015, 14:01 vor 3952 Tagen @ Dismas der Schurke 2182 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 19.03.2015, 15:01

Deshalb auch mein Post.

Gründe:

Sicher werden viele, die noch nie geimkert haben, so ein Komplettpaket kaufen.

Damit ersparen sie sich, wenn es so funktioniert wie beworben, das Schleudern.

Was sie sich nicht ersparen, ist die wöchentliche Kontrolle auf Königinnenzellen, auf Krankheiten, das Hantieren mit Säuren, das Einfüttern.....
Auch der Tierseuchenkasse und dem Amtstierarzt werden die zusätzlichen Einnahmen nicht ungelegen kommen, den Vereinen die neuen Mitglieder auch nicht.

Deshalb meine Freude auf zukünftige Schwärme, brauchen die Imker weniger selber ziehen und da auch bei diesem System Völker ab und an sterben, haben sie mehr Kunden für gezogene oder eingefangene Völker. Und ein neuer Geschäftszeig könnte sich etablieren, die Leasingbienen. Der Imker kümmert sich sich darum, daß es den Bienen gut geht, immer ein Volk da ist, überwintert sie und der Leasingkunde dreht am Schlüssel und hat den Honig.

Das bischen Schleudern ist eigentlich die schönste Zeit beim Imkern, jedoch auch die am wenigsten zeitaufwändige. Aber gut, man braucht keine Schleuder, keine Siebe, keinen Schleuderraum.
Dafür hat man mit diesem Abfüllsystem ein starkes Lockmittel für räuberische Bienen, da , egal wie dicht dieses System ist, es riecht kilometerweit nach Honig, ein Fest für Räuber. Diese bringen ähnlichen Streß für das Volk mit.

Aber wie gesagt, für Leute, die wirklich nur ein oder zwei Völker halten wollen, ist dieses System gut.Es erspart ne Menge Technik, Zeit weniger.

mfg

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Man merkt, dass Du Imker bist ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 19.03.2015, 15:59 vor 3951 Tagen @ Dirk-MV 2208 Views

Sicher werden viele, die noch nie geimkert haben, so ein Komplettpaket kaufen.

Ja, scheint abzugeh'n, wie's Zaepfchen. Ich warte, nachdem sich mein erstes Erstaunen gelegt hat, auf das Nachfolgemodell "Imkern ohne Bienen".

Damit ersparen sie sich, wenn es so funktioniert wie beworben, das Schleudern.

Ich bin mir aufgrund verschiedener Bekanntschaften mit Fluidsystemen und viskosen Stoffen, noch net so sischer, ob das immer wartungsfrei funktioniert. Wenn net, isses e Sauerei ...

Was sie sich nicht ersparen, ist die wöchentliche Kontrolle auf Königinnenzellen, auf Krankheiten, das Hantieren mit Säuren, das Einfüttern ...

Sach bloss. Die machen das wie bei Mercedes: im Verkaufsprospekt stand nix von Tanken. Hat sich aber rumgesprochen.

Beim Mercedes isses halt so: der pekuniaere Aufwand, den jetzt wieder abzustossen, wo er schon mal in der Garage steht, ist ja recht hoch (bei Neuwagen initialer Wertverlust nach einem Tag ca. ein Drittel ...). Aber der Gebrauchswert auch.

Wenn ich aber den jederzeit im Supermarkt moeglichen sofortigen Honigeinkauf den von Dir zurecht aufgerufenen Zusatzarbeiten gegenueberstelle, frage ich mich, ob die o.g. Bienen nach Weihnachten etwa so vor der Tuer des Tierheims landen wie manches Hundebaby ...

Auch der Tierseuchenkasse und dem Amtstierarzt werden die zusätzlichen Einnahmen nicht ungelegen kommen,

Das waere noch moeglich.

den Vereinen die neuen Mitglieder auch nicht.

Ob sich aber alte Imker gerne von Neulingen ueberstimmen lassen moechten, daran zweifle ich schon wieder ...

Deshalb meine Freude auf zukünftige Schwärme, brauchen die Imker weniger selber ziehen und da auch bei diesem System Völker ab und an sterben, haben sie mehr Kunden für gezogene oder eingefangene Völker. Und ein neuer Geschäftszeig könnte sich etablieren, die Leasingbienen. Der Imker kümmert sich sich darum, daß es den Bienen gut geht, immer ein Volk da ist, überwintert sie und der Leasingkunde dreht am Schlüssel und hat den Honig.

Na ja, mal sehen, ob die Mentalitaeten kompatibel sind ...

Das bischen Schleudern ist eigentlich die schönste Zeit beim Imkern,

Hast Du Kinder, hast Du entweder Schluessel fuer Schleuderraum oder viel Seife. Nennt sich auch Schleudertrauma ...

jedoch auch die am wenigsten zeitaufwändige.

Drum wird ja grade das jetzt reduziert. Der Maybach hat ja auch 'nen Duftspender ...

Dafür hat man mit diesem Abfüllsystem ein starkes Lockmittel für räuberische Bienen,

Ach was, kurz mal mit Insektenspray und fort sind die. Und das eigene Bienevolk ... aber Du hast ja gesagt, Du hilfst aus ...

[[applaus]] [[freude]]

da , egal wie dicht dieses System ist, es riecht kilometerweit nach Honig, ein Fest für Räuber. Diese bringen ähnlichen Streß für das Volk mit.

Ja, die haben doch einen dicken Chitinpanzer. Der Stress kommt schon, wenn die lieben Kinderchen ab und zu mal, wie sonst am Aquarium, immer wieder an den Honigkasten klopfen. Verschlafenes Bienenpack, das ...


Aber wie gesagt, für Leute, die wirklich nur ein oder zwei Völker halten wollen,

Besser als die USA ...

ist dieses System gut.Es erspart ne Menge Technik, Zeit weniger.

Zeit ist bekanntlich Geld,. Mehr Geld zum Honigkaufen ...

[[lach]] [[freude]] [[zwinker]] [[herz]]

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Was mir nicht so schmeckt, sind diese ganzen Hobby-Imker, die sich nun das Recht anmassen, durch meinen Vorgarten zu stiefeln.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Es gibt schon Szenarien, wo das , zwar nicht sinnvoll, aber machbar ist,

Dirk-MV @, Punta Cana, Donnerstag, 19.03.2015, 22:22 vor 3951 Tagen @ CrisisMaven 2198 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 19.03.2015, 22:47

,wenn man Honig zapfen will.

Man kauft sich so ne Kiste für 500€, dazu ein Wirtschaftsvolk für 150, packt das zusammen und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein.

Man bekommt dafür das Summen im Garten und das Gefühl, naturverbunden zu sein.
Ende Mai; der Raps und die Obstblüte sind vorbei, bekommt man das Schaupiel des Schwärmens und bei warmen Temperaturen kann man auch Honig zapfen, so um die 15 Kilo max. Dann sind sowieso nur noch wenige Bienen im Stock und man zapft noch mal 5 Kilo max an Sommerhonig. Wenn alles gut geht, ist der Stock im August so leer, daß man das Putzen den Wespen und Hornissen überlassen kann. Auf keinen Fall sollte man Ameisen dazu animieren, die bringen mehr Dreck rein als raus. Im Spätsommer bringt man die Kiste zum Imker seines Vertrauens, der säubert die Kiste, bestückt sie neu, pflegt sie und liefert sie im März wieder aus.
Kosten einmalig : die Kiste und pro Jahr 150€.

Natürlich gäbe es auch andere Wege:
1. Man fragt den Imker, ob der nicht ein oder zwei Völker aufstellen könnte und sieht einfach beim Schleudern zu und nimmt seinen Honig mit. Kosten einmalig null +Honigkosten, bei hier angenommenen 20 Kilo:80€.

2. Man kauft einen herkömmlichen Bienenstock für gesamt 80€ plus Volk, lässt den lieben.......(hatten wir schon).. und statt zu zapfen, nimmt man Honigwaben raus, bricht die Waben aus dem Rähmchen, und wirft sie in ein Haushaltssieb. Die Schwerkraft erledigt den Rest. Ist aber nicht so schick, gebe ich ja zu.

Alle anderen Wege bedeuten Arbeit und Verantwortung, deshalb lasse ich sie als irrelevant weg.


Ich habe mir auch überlegt, ob dieses System in wärmeren Gegenden sinnvoll sein könnte: Der Honig da ist meist dünnflüssiger, käme also wirklich immer raus und es gibt mangels Winter kein Problem mit der winterlichen Fütterung, auch die Kontrolle könnte entfallen, da es witterungsbezogen egal sein dürfte, wann das Volk stark sein muss. Da könnte es vielleicht über Jahre funktionieren, ist auf Grund von fehlender Erfahrung meinerseits aber nur eine Vermutung.
mfg


Nachtrag zum Zutrittsrecht der Imker. Ich halte das für überholt:
1. Handelt man bei Abwesenheit der Besitzer das Zutrittrecht eh mit Türschlössern oder Hofhunden aus und man verliert zu 90%.
2.Die meisten Schwärme sterben spätestens im Winter, da es weder hohle Bäume in ausreichendem Maße gibt und Styroporhauswände erst mühsam auf bienenkomfortable Wohngröße ausgehöhlt werden müssen.

Und mir persönlich geht es auch auf den Zeiger, wenn ich jede Woche zweimal alles fallen lassen muss, nur weil so hysterische Mutti ins Telefon greint. Aber was tut man nicht alles für den nachbarschaftlichen Frieden....


Vielleicht für den Interessierten:
Ein Bienenschwarm, der irgendwo im Geäst hängt, ist völlig ungefährlich, selbst wenn man da reingreift (was man nicht tun sollte)
Die Bienen sind bis Oberkante Unterlippe voll mit Honig und deshalb träge. Das ist ihre Wegzehrung, sozusagen das Risikokapital für das Startup.
Sie suchen nur ein dunkles Zuhause, so 30 x 40 x 30cm, wo sie ihren Staat gründen können. Alles andere ist nebensächlich. Aber da Honigbienen ungefaähr so natürlich sind wie 12000l Milchkühe, schaffen es die meisten Schwärme sowieso nicht

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Ich sagte ja, Du bist halt Imker ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 19.03.2015, 22:34 vor 3951 Tagen @ Dirk-MV 2128 Views

Man kauft sich so ne Kiste für 500€, dazu ein Wirtschaftsvolk für 150, packt das zusammen und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein.
so um die 15 Kilo max. Dann sind sowieso nur noch wenige Bienen im Stock und man zapft noch mal 5 Kilo max an Sommerhonig.
Kosten einmalig : die Kiste und pro Jahr 150€.

... ich bin zwar keiner, war aber oefter dabei, auch beim Wiedereinfangen von ausgebuechsten Voelkern.

Beim Schleudern. Bei der Salicylsaeure gegen Varroa (Varroa, Varroa, redde mihi legiones ...)

Beim Ueberwintern. Und bin kein einziges Mal gestochen worden.

Der eine Imker dagegen hat gegen Rheuma seinen Arm in den Stock gehalten.

Bin halt der altmodischen Ansicht von artgerechter Tierhaltung. Und dass die Leutchen sich lieber ein Tamagochi und den Honig vom Imker direkt kaufen sollten. Weil ohne Imker irgendwann kein Fressi mehr. Wegen der Bestaeubung. Aber was soll's ...

Jedenfalls meine Hochachtung und Dank, dass Du Dich dieser Aufgabe noch unterziehst ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Ist nur ein Hobby, keine welterhaltende Aufgabe

Dirk-MV @, Punta Cana, Donnerstag, 19.03.2015, 22:52 vor 3951 Tagen @ CrisisMaven 2034 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 19.03.2015, 23:17

Nur eines kurz: Honigbienen sind zur Artenvielfalt genauso wenig nötig wie Milchkühe für das Überleben der Wisente. Imkern ist Landwirtschaft, nicht Naturpflege.
mfg


Dein und mein Post hat sich zeitlich überschnitten, deshalb NACHTRAG.

Bienenflüsterer.. naja, kann man so sehen, muss aber nicht die Wirklichkeit abbilden. Wenn man "wesensgerecht" Bienen halten möchte, sollte man Bienenhaltung sein lassen und Nestplätze und Ablageplätze für die 200 Wildbienenarten bauen, hat man halt keinen Honig. Aber wenn man sich dabei besser fühlt...

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

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