Es ist ein Faktum das jeder beobachten kann: Im Gebirge ist es kalt, auf den Bergspitzen kann auch Schnee liegen, im Tal ist es dagegen wärmer.
In der Berghuette is es waermer als bei mir zuhause ...
Warum eigentlich? Ich weiß, dass es so ist aus Beobachtung, aber ich weiß nicht warum es so ist.
Das ist ein emergentes Phaenomen, wuesstest Du, warum, wuerde es aufhoeren - um dich zu foppen
...
Eigentlich müsste es doch andersrum sein: Wärme steigt nach oben.
Nein, warme Luft steigt nach oben. "Waerme" als solche gibt es nur als Eigenschaft von "Koerpern"!
Man ist näher an der Sonne und die ist warm.
Drum haben die Iren ihre Sonnen-Rakete nachts gestartet. Dadurch sparten sie die Kosten (und das Gewicht) fuer den Hitze-Schild.
Es gibt den Gedankengang, dass CO2 dazu beiträgt. Da CO2 schwerer ist als das Luftgemisch,
Was nu - Luftgemisch ist doch schon INKLUSIVE CO2!!!
ist es eher in den Tallagen, also erwärmt es sich dort stärker wenn die Sonne auf das Gas mit dem höheren CO2 Gehalt trifft.
Nein, es gibt zwar eine gewisse Dichteschichtung der Gase, auch der Gasfraktionen, aufgrund der barometrischen Hoehenfoermel, aber die relativen Anteile "von hier bis zur Stratosphaere" sind noch relativ gleich. Bei radioaktiven Edelgasen kann das schon anders sein.
Hm, aber wenn dem so ist, warum gibt es dann überhaupt ein CO2 Problem in der Atmosphäre?
Weil das gut bezahlt wird? Jedenfalls: mit Deiner Frage hat es nichts oder verschwindend wenig zu tun.
Es müsste doch absinken und sich vorzugsweise am Boden sammeln.
Nein, wegen der Brownschen Molekular-Bewegung durchmischt es sich vollstaendig!
Stickstoff N2 = 2 * 14 = 28 Mol-Gewicht, Sauerstoff O2 = 2 * 16 = 32, Kohlendioxid = CO2 = 1 * 12 + (2 * 16) = 44 Molgewicht. Wasser = (2 * 1) + 16 = 18. Weshalb warme feuchte Luft aufsteigt.
Ich fragte mal einen Profimeteorologen dazu: Er hat umgehend eine Graphik ausgegraben bezüglich CO2 Konzentration und Höhe über Null in der Atmosphäre. Interessanterweise ist die Konzentration (laut der damaligen Graphik) in jedfer Höhe ziemlich gleich.
Genau.
Daher kann es nicht am CO2 liegen, dass es kühler wird wenn man in höhere Lagen kommt.
Nein, meist liegt es daran, dass man selbst nachhilft, um dorthin zu kommen ...
...
Liegt es am Luftdruck? Kann dünnere Luft weniger Wärme aufnehmen?
Ja, s.o. kann sie, denn der "Waermeinhalt" ist eine Funktion der "spezifischen Waerme(kapazitaet)". Vakuum = 0 ...
Ich habe auch schon mal einen Prof. einer Uni dazu gefragt.
Bloss nicht. Jedenfalls nicht, wenn er Naturgesetze fuer emergente Phaenomene haelt.
Ich kam mir vor wie ein Kind das eine ganz dumme Frage stellt.
Es gibt nur dumme Antworten.
Allerdings konnte er auch nicht erklären warum es so ist.
Weil die Frage eben nicht dumm genug war ...
Die Erklärung, dass man dem 0°K Weltraum näher sei lasse ich nicht gelten, ich erlebe hier deutliche Themperaturunterschiede bei nur 50 Höhenmeter Unterschied.
Nearer my God to thee.
Woran liegt das? Ist die Lösung womöglich ganz einfach?
Laut Internet schon ...
Atmosphärischer Temperaturgradient
"Eng verbunden mit der Änderung der Temperatur in der Vertikalen sind einerseits die durch die Gravitation bedingte Änderung des Luftdrucks (siehe barometrische Höhenformel) und andererseits Energietransportvorgänge über die fühlbare und latente Wärme, also letztlich ein Übergang thermischer in potentieller Energie. Es handelt sich also um ein Phänomen, das nur auf Basis der Thermodynamik und der kinetischen Gastheorie erklärt werden kann. Als theoretische Grundlage dienen folglich die verschiedenen Gasgesetze. Für einfache Prozesse kann man die allgemeine Gasgleichung als Zustandsgleichung heranziehen, jedoch nur, solange die Luft ein annähernd ideales Verhalten zeigt.
Die Kopplung zwischen Druck und Temperatur hängt von der Zustandsänderung ab. Eine Luftdrucksenkung entspricht dabei einer Höhenzunahme sowie umgekehrt eine Luftdruckerhöhung einer Höhenabnahme."
Erdatmosphäre
"Die bodennahen Schichten bis in etwa 90 km Höhe haben eine recht gleichförmige Zusammensetzung, ... "
Lufttemperatur - Abhängigkeit von der Höhe
"Für diesen atmosphärischen Temperaturgradienten gibt es zwei dynamische Modellfälle, den feuchtadiabatischen und den trockenadiabatischen. Im Mittel beträgt die statische Temperaturabnahme etwa 0,65 °C je hundert Meter, was man als geometrischen Temperaturgradienten bezeichnet. Kommt es zu keiner weiteren Temperaturabnahme, so hat man die Tropopause erreicht. Liegt diese wie in den Tropen besonders hoch, können sich in der Troposphäre auch Minimaltemperaturen von −80 °C ausbilden." (Hervorhebung CM)
Trockenadiabatischer Temperaturgradient
"Er beträgt 9,76 Kelvin bzw. Grad Celsius je einem Kilometer Höhe und wird für Höhenänderungen eines Luftpaketes verwandt, ... Die Herleitung des Gradienten basiert auf dem Ersten Hauptsatz der Thermodynamik ..." (Hervorhebung CM)
Ausbildungsseminar Klima und Wetter im WS 09/10: Druck und Temperaturschichtung in der Atmosphäre
Wetterlexikon - Abnahme der Temperatur mit der Höhe
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English