Wenn's so einfach wäre, wären wir alle Millionäre

Philip Marlowe, Location: Europe's Paymaster, Sonntag, 15.03.2015, 16:14 (vor 3956 Tagen) @ Orlando2361 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 15.03.2015, 16:20

Kein vernünftiger Anleger investiert 100% seines Geldes in eine einzige Asset-Klasse, auch wenn es Staatsanleihen sind. Und ich bezweifle, dass sich etwas derartiges, wie von dir gezeigt, auf Dauer reproduzieren lässt.

Früher hatte der DURSCHNITTS-SPARER noch etwas von seinem Geld. Heutzutage nur noch eine kleine Minderheit.

Der Euro hat ja auch seine Vorteile, falls man bei einem Unternehmen arbeitet, dass in den Nicht-Euro-Raum exportiert oder bei den das Ganze finanzierenden Banken. Aber wie viele Prozent der Bevölkerung sind das? Soll man jetzt jedem sagen: Du hättest ja auch bei Daimler am Band oder bei der Deutschen Bank arbeiten könnnen?

Was soll das für eine Gesellschaft sein, bei der alle bei den Autobauern oder bei den Banken arbeiten? Wer macht die anderen Jobs? Sind das jetzt alles Idioten, die im Einzelhandel arbeiten, oder in den Pflegeeinrichtungen, oder die unseren Müll entsorgen? Nicht einmal der Mindestlohn wird denen von einigen gegönnt.

Gruß,
Phil.M.


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