Demokratie und Liberalismus sind wie ein Schwert
Hallo!
Ich finde nicht, daß Monterone sich hier blamiert. Wenn ich ihn richtig verstehe, so ist er der Meinung, Demokratie und Liberalismus seien wie ein Schwert.
Im Grunde genommen ist ja ein Schwert nichts weiter als ein etwas längeres Messer. Und das stimmt ja auch. Im Umkehrschluß ist ein Messer nichts weiter als ein zu kurz geratenes Schwert.
So einfach ist es jedoch nicht. Der Begriff "Messer" benennt die Werkzeuggattung im Allgemeinen, das Schwert jedoch beschreibt einen bestimmten Anwendungsfall. So wie Brotmesser, Gemüsemesser, Filetiermesser, etc. für einen bestimmten Anwendungsfall "erfunden" worden sind, so auch das Schwert.
Zuvorderst steht sicherlich seine Eigenschaft als Transportmittel. Gerade vor der Erfindung der Schußwaffen wurde es als schnelles und zuverlässiges Transportmittel vom Diesseits ins Jenseits genutzt. Ansonsten fällt mir dann schon nichts mehr ein, was ich als Anwendungsfall gelten lassen könnte. Ein Schwert ist im Sinne des Erfinders ein reines Mordwerkzeug. Im Gegensatz zu Bogen und Speer bspw. eignet es sich nicht mal für die Jagd.
Monterone, so wie ich ihn verstehe, ist der Meinung, die Demokratie und den Liberalismus für sich demaskiert zu haben. Sie seien im Sinne ihrer Erfinder reine Macht- und Mordwerkzeuge, die sich als für jedermann nützliche Allzweckwerkzeuge gerieren.
Wenn Du, CrisisMaven, jetzt einwendest, ein Schwert könne man grundsätzlich auch für Gartenarbeit, Haare schneiden und zum schmieren von Schulbroten verwenden, so müsste man Dir natürlich Recht geben.
Im Sinne des Erfinders ist dies aber nicht. Die Geschichte lehrt diejenigen, die es sehen wollen, welcher Art Werkzeuge Demokratie und Liberalismus sind und ebenfalls vom wem und wofür sie benutzt wurden und werden. An ihren Taten kann man sie erkennen.
Besten Gruß
Dismas der Schurke
p.s. Ich möchte hier Monterone keine Worte in den Mund legen. Dies hier ist lediglich meine Interpretation gemischt mit meinen Ansichten.