Es gaebe aber Loesungen ...

CrisisMaven ⌂, Montag, 23.02.2015, 10:04 (vor 4028 Tagen) @ azur2111 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.02.2015, 10:09

Nur, wenn es z. B. um das Regeln eigener Angelegenheiten

Da kommen schon einige, und wollen "uns" nicht "alle" Angelegenheiten regeln lassen. Sitzen in Bruessel und Uebersee.

oder die Kasse geht,

Da duerfen wir gerne aushelfen ... [[freude]]

dann ist das schon etwas anderes.

Aber man sollte es nicht so laut diskutieren ... Das stoert den sozialen Frieden.

Der Rahmen, den Deutschland bietet, ist vermutlich mehr als wert geachtet zu werden.

Ja, einige moechen ja Bomber-Harris einladen, sich mal wieder zu vergewissern. Der hat ja 1945 zuletzt Stress gehabt, noch Ziele zu finden ... (wo die Kosten es gelohnt haetten).

Die anderen werden es für uns kaum tun.

Na, also da gibt es Krawattentraeger in Bruessel, die mir das stetig suggerieren wollen.

Ja, wenn es nur um Reparationen udgl. ginge, da würde man das Deutschsein sicher gern erhalten wollen.

Da bin ich mir nicht so sicher. Da habe ich lange drueber nachgedacht. Wenn, worauf ja auch Keynes nicht muede wurde, drauf hinzuweisen, dass die Reparationen "uns" ueberfordern wuerden (und daher vermutlich sollten), um "uns" niederzuhalten, dann ergibt die Logik, man wolle ein (zumindest wirtschaftlich) starkes Deutschland, keinen Sinn. Auch der Morgenthau-Plan ergibt dann keinen Sinn, oder?

Daher denke ich, das mit dem Wirtschaftswunder ging so daneben wie das mit der Einfuehrung der verpflichtenden Kennzeichnung "Made in Germany".

Wie man es macht, ist es falsch. Deutsches Schicksal.

Aber wenn es darum geht, die Handlungsfähigkeit Deutschlands zu beschränken, aufzuweichen oder gar zu verraten; dann kann man schreien: Das sei doch alles gar nicht wichtig.

Ja, obwohl man ja etliche wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten finden kann, wonach Sklaven nicht so effektiv arbeiten.

Es ist erschreckend, wie wenig man das schätzt, dass von hoher und täglicher praktischer Relevanz ist.

Na ja, das hat sich ja schon bis ins Forum hinein gewuchert.

Daran ändern auch Sachsen- , Preußen-, Bayern- und Ostfriesenwitze nichts.

Doch, gerade: den Deutschen ist z.B. nicht klar, dass ein Bayer einen Ostfriesen nicht verstehen kann, wenn beide ihre angestammten Sprachvariante sprechen. Oder ein Hamburger einen Koelner. Die koennen sich, falls beide nicht Hochdeutsch koennten, nur auf Englisch unterhalten, weil sie das in der Schule zwangsweise hatten. Das ist den meisten nicht klar.

Da sind Witze mehr wert als ein akademisches Lehrbuch, das keiner liest.

Das gibt es in den Niederlanden nur mit der Provinz Limburg - und die hat eine eigene Sprachgeschichte. Das gibt es nicht in Belgien. Das gibt es nicht in England (ich sagte England - UK besteht aus vier Nationalitaeten - (Nord)Irland, Wales, Schottland und eben ... England). Das gilt nicht fuer die (deutschsprachige) Schweiz, fuer Oesterreich auch nicht in dem Umfang. Das gilt nicht fuer Polen, nicht fuer Ungarn. (Bitte, ich redete von Nationalitaeten - Sorben oder Rumaenen-Ungarn sind andere Nationalitaeten, sowie Tuerken in Griechenland!!! Und bitte nicht erzaehlen, die Belgier haetten Flamen und Wallonen - ja eben. Das sind unterschiedliche Nationalitaeten.).

Den kasachischen Russland-Deutschen im Projekt habe ich nur verstanden, weil ich Niederlaendisch konnte. Der sagt naemlich zum Loeffel Leepel. Alle andern (deutschen) Kollegen mussten sich mit dem auf ... Englisch unterhalten ... [[lach]] ...

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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