Asymetrische Kriegsführung - next level?

Arvid @, Freitag, 20.02.2015, 06:56 vor 4031 Tagen 5371 Views

Gerüchtete gestern doch, dass IS plane, von Libyen aus Hundertausende Menschen gen Südeuropa zu schicken, darunter unauffällig auch IS-Kämpfer, die dann, in Europa angelandet, durch lokale Unterstützer aufgerüstet, den Dschihad nach Europa tragen sollten.

Ein echte Bedrohung: Ich meine ja und und das in zweifacher Hinsicht:

Erstens könnte es klappen, auf diese Weise Kämpfer nach Europa einzuschleusen. Das an sich wäre nicht das Problem, denn die Anzahl der Verkehrstoten, der Toten durch Krankenhauskeime und so weiter, liegt weit, sehr weit, über denen der direkten Opfer islamistischen Terrors.

Opfer gäbe es allerorten. Da wären zunächst die gezwungenen »Flüchtlinge«, von denen viele im Mittelmeer verrecken würden.

Die Überlebenden würden -schon auf Grund der schieren Zahl- interniert werden und das auf lange Zeit, bevor irgendeine Form der Rückführung stattfände.

Letztlich würden das eine oder andere Prozent doch in Europa Asyl finden oder der Internierung entkommen und sich in Europa niederlassen.

Damit zur zweiten Bedrohung:
Wie geht die Öffentlichkeit damit um, wenn Hunderttausende Boat People gen Europa streben, wie die Politik? Letztere werden jedes demokratische Recht ausser Kraft setzen, um die Ankunft dieser Menschen zu verhindern. Letztlich werden sie keine andere Weise finden damit zu Verfahren, als direkt die südliche Mittelmeerküste zu kontrollieren und dafür zu sorgen, dass dieser Massenexodus nicht stattfindet. Das heisst ganz klar eine militärische Intervention, boots on the ground und zwar europäische. Oder sollen wir diese Aufgabe nepalesischen Blauhelmen überlassen. Kaum vorstellbar dass es hülfe.

Es wird eine Militarisierung des gesellschaftlichen Diskurses geben, ein Erstarken rechter und nationalistischer Kräfte geben. Die USA hätten einen weiteren Vektor, um in die Politik Europas einzugreifen.

Aber, zurück zum Anfang, kann der IS das überhaupt initiieren? Ja, er kann. Kein großes logistisches Problem. Auf ein mittelgroßes Zodiac passen locker 100 bis 120 Flüchtlinge; Außenborder dran und ab aufs Mittelmeer, bis in die Reichweite gefühlter europäischer Veranwortlichkeit.

Davon 4.000 bis 5.000 Stück, die Flüchtlinge werden gezwungen oder erpresst, diese Aktion mitzumachen. Davon ein gutes Dutzend am Tag und Europa ist politisch und logistisch ausgelastet.

Die Perfidie einer solchen Aktion würde dem IS entsprechen, die Hilflosigkeit Europas vorhersehbar und die Folgen für die »Moral« verheerend.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

After next level: Guerilla-Krieg?

Ikonoklast @, Freitag, 20.02.2015, 08:11 vor 4031 Tagen @ Arvid 3971 Views

Hallo Arvid,

ja, dass ist durchaus ein Szenario, in dessen "Genuss" wir in naher Zukunft kommen könnten... Wie du schon schreibst, wie will man zwischen harmlosen Flüchtling und IS-Kämpfer unterscheiden?

Sollten die IS-Sympathisanten die ankommenden Kämpfer aufrüsten, wäre evtl. auch ein Guerilla-Krieg denkbar. Die eigenen Verluste halten sich in Grenzen, da sich keiner in die Luft sprengt und mehrere Anschläge begehen kann. Kurz rein - platt machen was geht - wieder raus - untertauchen -> wieder von vorne...

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

Gute Chance für Russland, als Europas Schutzmacht aufzutreten

Taktiker @, Freitag, 20.02.2015, 08:22 vor 4031 Tagen @ Arvid 4192 Views

Putin kann die Europäer retten, indem er die IS-Kakerlaken mit Stumpf und Stiel ausrottet. EU und USA kriegen das wohl nicht hin.

Gerüchtete gestern doch, dass IS plane, von Libyen aus Hundertausende
Menschen gen Südeuropa zu schicken, darunter unauffällig auch
IS-Kämpfer, die dann, in Europa angelandet, durch lokale Unterstützer
aufgerüstet, den Dschihad nach Europa tragen sollten.

Ein echte Bedrohung: Ich meine ja und und das in zweifacher Hinsicht:

Erstens könnte es klappen, auf diese Weise Kämpfer nach Europa
einzuschleusen. Das an sich wäre nicht das Problem, denn die Anzahl der
Verkehrstoten, der Toten durch Krankenhauskeime und so weiter, liegt weit,
sehr weit, über denen der direkten Opfer islamistischen Terrors.

Opfer gäbe es allerorten. Da wären zunächst die gezwungenen
»Flüchtlinge«, von denen viele im Mittelmeer verrecken würden.

Die Überlebenden würden -schon auf Grund der schieren Zahl- interniert
werden und das auf lange Zeit, bevor irgendeine Form der Rückführung
stattfände.

Letztlich würden das eine oder andere Prozent doch in Europa Asyl finden
oder der Internierung entkommen und sich in Europa niederlassen.

Damit zur zweiten Bedrohung:
Wie geht die Öffentlichkeit damit um, wenn Hunderttausende Boat People
gen Europa streben, wie die Politik? Letztere werden jedes demokratische
Recht ausser Kraft setzen, um die Ankunft dieser Menschen zu verhindern.
Letztlich werden sie keine andere Weise finden damit zu Verfahren, als
direkt die südliche Mittelmeerküste zu kontrollieren und dafür zu
sorgen, dass dieser Massenexodus nicht stattfindet. Das heisst ganz klar
eine militärische Intervention, boots on the ground und zwar europäische.
Oder sollen wir diese Aufgabe nepalesischen Blauhelmen überlassen. Kaum
vorstellbar dass es hülfe.

Es wird eine Militarisierung des gesellschaftlichen Diskurses geben, ein
Erstarken rechter und nationalistischer Kräfte geben. Die USA hätten
einen weiteren Vektor, um in die Politik Europas einzugreifen.

Aber, zurück zum Anfang, kann der IS das überhaupt initiieren? Ja, er
kann. Kein großes logistisches Problem. Auf ein mittelgroßes Zodiac
passen locker 100 bis 120 Flüchtlinge; Außenborder dran und ab aufs
Mittelmeer, bis in die Reichweite gefühlter europäischer
Veranwortlichkeit.

Davon 4.000 bis 5.000 Stück, die Flüchtlinge werden gezwungen oder
erpresst, diese Aktion mitzumachen. Davon ein gutes Dutzend am Tag und
Europa ist politisch und logistisch ausgelastet.

Die Perfidie einer solchen Aktion würde dem IS entsprechen, die
Hilflosigkeit Europas vorhersehbar und die Folgen für die »Moral«
verheerend.

Hast Du auch einen Hinweis, wie das geschehen sollte? Und warum

Arvid @, Freitag, 20.02.2015, 08:38 vor 4031 Tagen @ Taktiker 3852 Views

Putin kann die Europäer retten, indem er die IS-Kakerlaken mit Stumpf und
Stiel ausrottet. EU und USA kriegen das wohl nicht hin.

Russland daran ein Interesse haben sollte, anstatt eine solche Situation zur Arrondierung seines Plafonds zu nutzen?

Im Übrigen finde ich es ausgesprochen widerlich und unangemessen, Menschen als »Kakerlaken« zu bezeichnen, auch wenn es sich um Täter des IS handelt. Die Tatsachen beim Namen zu nennen hilft immer im Umgang mit einer Situation, sie zu verniedlichen, bestialisieren oder den Feind zu dehumanisieren führt zu der eigenen Dehumanisierung.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Genau...

Prophet @, Freitag, 20.02.2015, 09:21 vor 4030 Tagen @ Arvid 3579 Views

Im Übrigen finde ich es ausgesprochen widerlich und unangemessen,
Menschen als »Kakerlaken« zu bezeichnen


Ich auch. Kakerlaken sind weit weniger bösartig als Nacktaffen, die ihre eigenen Artgenossen bei lebendigem Leib verbrennen, köpfen, zerstückeln, vergewaltigen, verkrüppeln, vergiftgasen, verstrahlen, zerfetzen, quälen usw. usf.

BTW ist der Mensch auch ein Tier. Was denn sonst. Kein Roboter, kein Android und kein Halbgott. Deswegen sind solche Aussagen wie: "Vergleiche Menschen nicht mit Tieren" totaler Schwachsinn. Der Mensch IST ein Tier wie alle anderen Lebewesen auf dem Planeten Erde auch. Allerdings - man braucht nur die Nachrichten anzusehen - ist er das brutalste und abartigste Lebewesen überhaupt.

Grüße,
Prophet

Du widersprichst Dir selber

Arvid @, Freitag, 20.02.2015, 09:32 vor 4030 Tagen @ Prophet 3317 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 20.02.2015, 12:37

Im Übrigen finde ich es ausgesprochen widerlich und unangemessen,
Menschen als »Kakerlaken« zu bezeichnen

Ich auch. Kakerlaken sind weit weniger bösartig als Nacktaffen, die ihre
eigenen Artgenossen bei lebendigem Leib verbrennen, köpfen, zerstückeln,
vergewaltigen, verkrüppeln, vergiftgasen, verstrahlen, zerfetzen, quälen
usw. usf.

Kennzeichen von Tieren ist, dass sie per se nicht bösartig sind oder sein können, sondern lediglich der gegebenen biologischen Disposition folgen.
Demzufolge kann eine Kakerlake auch nicht »weit weniger bösartig« als irgendwer sein.

Einzig der Mensch – und das unterschiedet ihn (unter anderem) von Tieren – ist zu Boshaftigkeit in der Lage. Eben dadurch, dass er zu bewußten moralischen Entscheidungen in der Lage ist (prinzipiell jedenfalls) und dabei nicht der Utilitarismus zu Grunde liegt.


Kein anderes Wesen produziert systematisch Waffen, um Artgenossen zu töten. Kein anderes Wesen richtet für einen solchen Zweck Akademien ein.

Alle Tiere in ihrer Gesamtheit haben nicht annähernd die Macht, den Menschen in seinem Tun zu bremsen oder zu beeinflussen. Insofern ist der Mensch mehr als ausreichend weit vom Tier unterschieden und stellt eine eigene Form des Lebens dar.

Dass ihn das moralisch erhebt, ist indes keine intendierte Aussage.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Bürger vs. Mensch

Zarathustra, Freitag, 20.02.2015, 09:40 vor 4030 Tagen @ Arvid 3212 Views

Im Übrigen finde ich es ausgesprochen widerlich und unangemessen,
Menschen als »Kakerlaken« zu bezeichnen

Ich auch. Kakerlaken sind weit weniger bösartig als Nacktaffen, die

ihre

eigenen Artgenossen bei lebendigem Leib verbrennen, köpfen,

zerstückeln,

vergewaltigen, verkrüppeln, vergiftgasen, verstrahlen, zerfetzen,

quälen

usw. usf.


Kennzeichen von Tieren ist, dass sie per se nicht bösartig sind oder sein
können, sondern lediglich der gegebenen biologischen Disposition folgen.
Demzufolge kann eine Kakerlake auch nicht »weit weniger bösartig« als
irgendwer sein.

Einzig der Mensch und das unterschiedet ihn (unter anderem) von Tieren
ist zu Boshaftigkeit in der Lage.

Nein, der Mensch nicht. Nur der verstaatlichte, zwangskollektivisierte Mensch, vulgo: der Bürger ist dazu in der Lage. Der Bürger ist aber kein Mensch mehr.

Kein anderes Wesen produziert systematisch Waffen, um Artgenossen zu
töten. Kein anderes Wesen richtet für einen solchen Zweck Akademien ein.

So ist es.

Alle Tiere in ihrer Gesamtheit haben nicht annähernd die Macht, den
Menschen in seinem Tun zu bremsen oder zu beeinflussen. Insofern ist der
Mensch mehr als ausreichend weit vom Tier unterschieden und stellt eine
eigene Form des Lebens dar.

Alles zutreffend, wenn Du den Begriff 'Mensch' durch 'Bürger' ersetzt.

Unfug

Prophet @, Freitag, 20.02.2015, 09:41 vor 4030 Tagen @ Arvid 3228 Views

Einzig der Mensch und das unterschiedet ihn (unter anderem) von Tieren
ist zu Boshaftigkeit in der Lage.


Nein, das stimmt nicht. Hätten Schimpansen Schusswaffen, Handgranaten und Messer, dann würden sie damit ihre Artgenossen killen. So bleibt es aber meist bei Knüppeln und Steinen, wenn es um Revierkämpfe geht. Nur weil andere Tiere keine ausgefeilten Werkzeuge benutzen können, macht es sie nicht zu besseren oder "edleren" Lebewesen. Der Nacktaffe ist allerdings besonders bösartig, was seinen Umgang gegenüber Artgenossen und anderen Lebewesen angeht. Und er verkauft das auch noch als "Gipfel der Evolution".

Nur weil der Mensch einen tumorartig vergrößerten Neocortex aufweist, macht ihn das noch lange nicht zu einem "Nicht-Tier". Der Mensch ist in der Biologie ganz eindeutig klassifiziert. Ein offensichtlich gehirnkrankes Tier, aber immerhin ein Tier.

Grüße,
Prophet

An die naheliegenste Lösung denkt wieder keiner: Keine Boote - keine Bootsflüchtlinge! (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 20.02.2015, 09:55 vor 4030 Tagen @ Arvid 3219 Views

- kein Text -

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Wenn es keine gekauften Boote sind, dann eben

Arvid @, Freitag, 20.02.2015, 10:00 vor 4030 Tagen @ FOX-NEWS 3540 Views

gekaperte Schiffe, Flöße, etc. Es sollte für die IS kein Problem sein, sich einigermaßen schwimmendes Material zu beschaffen. Außerdem, der technische Aufwand ein Schlauchboot zu produzieren hält sich in engen Grenzen.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Dem Menschen bleibt gar nichts anderes übrig

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 20.02.2015, 10:00 vor 4030 Tagen @ Prophet 3137 Views

Nur weil der Mensch einen tumorartig vergrößerten Neocortex aufweist,
macht ihn das noch lange nicht zu einem "Nicht-Tier". Der Mensch ist in der
Biologie ganz eindeutig klassifiziert. Ein offensichtlich gehirnkrankes
Tier, aber immerhin ein Tier.

und zwar gehörig zur Gattung der Affen.
Ich kann den Unsinn nicht mehr hören, der Mensch stamme vom Afen ab.
Das ist in etwa so sinnvoll, wie wenn man sagen würde, Tiger und Löwen stammen von den Katzen ab oder Hunde von den Caniden.

Der Mensch hat keine natürlichen Feinde, und also bleibt ihm, um die Fitness der Art zu erhalten, nichts anderes übrig, als diese zu ersetzen.
Ohne das wäre die Menschheit längst ausgestorben, wie jede Art, der es nicht gelingt, ihre Fitness zu erhalten.

Aber es ist durchaus möglich, dass in Zukunft Menschen auf diesem Planeten leben werden, die Radioaktivität in einem Ausmaß ohne Schäden überleben werden, welche heute noch die meisten Menschen umbringen würde.
Die meisten, aber nicht alle.
Der überlebende Rest wird weitgehend immun.
Wenn das der Fall sein wird, dann hat sich die Fitness der Menschenart erhöht.

Grüße,
Prophet

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Unterschied Mensch / Tier laut juristischem Wörterbuch

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 20.02.2015, 10:03 vor 4030 Tagen @ Prophet 3052 Views

Nachgeschlagen im juristischen Wörterbuch von Gerhard Köbler

Tier ist das Lebewesen, das sich vom Menschen durch das Fehlen von Vernunft und Sprache sowie von der Pflanze durch Bewegungsvermögen und Empfindungsvermögen unterscheidet.

Mensch ist das mit Verstand und Sprachvermögen begabte Lebewesen von seiner Geburt bis zu seinem Tod.

Menschenwürde [...] Die Menschenwürde besteht darin, dass der Mensch als geistig-sittliches Wesen von Natur darauf angelegt ist, in Freiheit und Selbstbewusstsein sich selbst zu bestimmen und in der Umwelt auszuwirken.

Jeder findet was er sucht. Wer finden will, dass Menschen = Tiere sind, wird diesen Glauben sich bestätigen können. Wer Unterschiede finden will wird diese auch finden.

Gruß
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Wie abartig ist denn das?

Oberbayer @, Freitag, 20.02.2015, 10:10 vor 4030 Tagen @ Prophet 3369 Views

Der Mensch ist in der
Biologie ganz eindeutig klassifiziert. Ein offensichtlich gehirnkrankes
Tier, aber immerhin ein Tier.

Grüße,
Prophet

Lass Dich bitte mal beim Psycholologen sehen.
Alle Menschen über einen Kamm zu scheren ist gehirnkrank.
Menschen sind von Natur aus nicht aggressiver als andere Wesen auf diesem Planeten. Auch wir müssen essen und trinken, um zu überleben.
Die umgebende Gesellschaft, diejenigen, die nie genug kriegen, die stiften andere zum Mord an. Oft sind sie selber zu feige dazu.
Schau mal in die Ukraine. Wer steckt denn hinter den Faschisten? Ein Soros, ein Biden, ein McCain und die willigen gierigen Oligarchen. Und sie haben die Knäste geöffnet, Verbrechern reichen Lohn versprochen - wenn sie denn willige Werkzeuge der Anstifter werden.
Was dabei heraus kommt: Massenvergewaltigungen. Morde. Raub.

Die Büchse der Pandora wurde wieder einmal durch die USA geöffnet, mit allen brutalen Folgen.
Das es auch anders herum geht, beweisen die vielen jungen Menschen, die nach Russland, Deutschland oder in andere Länder geflohen sind, weil sie eben anders denken. Und das ist die große Mehrzahl.

Da stelle ich doch mal das Bildchen aus Sylvias Beitrag ein ;-)

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 20.02.2015, 11:16 vor 4030 Tagen @ Konstantin 3443 Views

Nachgeschlagen im juristischen Wörterbuch von Gerhard Köbler

Tier ist das Lebewesen, das sich vom Menschen durch das Fehlen von
Vernunft und Sprache sowie von der Pflanze durch Bewegungsvermögen und
Empfindungsvermögen unterscheidet.

Mensch ist das mit Verstand und Sprachvermögen begabte Lebewesen
von seiner Geburt bis zu seinem Tod.

[image]

Gruß Mephistopheles

Ob Putin Krieg mit dem Westen will?

Monterone @, Freitag, 20.02.2015, 11:30 vor 4030 Tagen @ Taktiker 3531 Views

Putin kann die Europäer retten, indem er die IS-Kakerlaken mit Stumpf und
Stiel ausrottet. EU und USA kriegen das wohl nicht hin.

Die IS-Kakerlalen ausrotten, heißt Krieg mit USA, Israel und NATO. Der IS ist eine Art Fremdenlegion des Transatlantik-Imperiums.

Vereinfachte Sicht, um ruhig schlafen zu können

pigbonds @, Freitag, 20.02.2015, 11:42 vor 4030 Tagen @ Zarathustra 3086 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 20.02.2015, 11:46

Einzig der Mensch und das unterschiedet ihn (unter anderem) von Tieren
ist zu Boshaftigkeit in der Lage.


Nein, der Mensch nicht. Nur der verstaatlichte, zwangskollektivisierte
Mensch, vulgo: der Bürger ist dazu in der Lage. Der Bürger ist aber kein
Mensch mehr.

Erstens ist die empirisch feststellbare technische Unterlegenheit der anderen
Tiere gegenüber dem Menschen kein Hinweis zu deren moralischer Überlegenheit,
die ich hier irgendwie herauslese. Wir wissen nicht, wie Löwen jagen würden, wenn
sie Jagdgewehre bedienen, entwickeln, etc. könnten.

Zweitens ist die "Zwangskollektivierung" auch gerade jenem Umstand geschuldet,
dass beispielsweise oben genannter Löwe auch ohne Jagdgewehr eine erhebliche
Bedrohung darstellen kann, der ein Kollektiv deutlich effektiver entgegentreten
kann. Damit meine ich nicht nur ein Kollektiv im Sinne einer Gruppe, sondern in
organisierter Form, z.B. zeitlich, indem ständig jemand/mehrere die schlafende
Gruppe bewacht. Solche Menschen sind schon hart am Übergang zum Zivilisten.
Nach der Lektüre von Jared Diamond weiss man auch, was geschieht, wenn man
"Territorium" solcher indianischer beinahe Zivilisten betritt.

Kollektive organisieren ihr Gewaltpotential oft mit defensiver Absicht und sogar
wenn sie offensiv antreten, wird die Offensive zumeist als Defensivstrategie
empfunden. Noch nie habe ich gehört "Verteidigung sei der beste Angriff".

Kein anderes Wesen produziert systematisch Waffen, um Artgenossen zu
töten. Kein anderes Wesen richtet für einen solchen Zweck Akademien

ein.


So ist es.

Was, wie bereits oben erwähnt, kein Hinweis auf eine moralische Qualifikation
sein kann. Es gibt auch keine Löwenorganisation zum Schutze der Antilopen.

Alle Tiere in ihrer Gesamtheit haben nicht annähernd die Macht, den
Menschen in seinem Tun zu bremsen oder zu beeinflussen. Insofern ist

der

Mensch mehr als ausreichend weit vom Tier unterschieden und stellt eine
eigene Form des Lebens dar.


Alles zutreffend, wenn Du den Begriff 'Mensch' durch 'Bürger' ersetzt.

Völlig falsch, der Mensch (Immunsystem) wie der Zivilist (Forscher) betreibt
beträchtliche Anstrengungen, um aggressive Tiere abzuwehren. Löwen heutzutage
weniger als Viren.


Die Sichtweise "Der gute Mensch vs der böse Zivilst" ist der Kamillentee, um
nachts gut einschlafen zu können.
Ein anderer Kamillentee ist der Aufbau einer "Rechtfertigungslehre", wie sie
z.B. ein von der Diaspora nach Israel einwandernder Jude, genauso wie wir alle,
entwickeln muss, um moralische Bedenken verdrängen zu können.

Ich halte es für eine unbegründet optimistische Sichtweise, dass der Zivilist
durch Menschwerdung der Gewalt entkommen kann.
Ich gehe sogar soweit, um zu behaupten, der Zivilist soll Bürger werden und als
Bürger diese Gewalt mitbeherrschen.

Ave Caesar, Bruxellae salutandis!

Leserzuschrift @, Freitag, 20.02.2015, 12:30 vor 4030 Tagen @ Arvid 3187 Views

Dieser Beitrag reizt mich zu Widerspruch und Ergänzung

Zum einen meine ich, dass das Skizzierte angesichts der Bedeutung für uns Europäer besser strukturiert dargelegt werden könnte - und eben auch nur eine Variante mit seitlicher Arabeske ist.

Das offene, aber von der Politik - noch nicht - aussprechbare schreckliche Geheimnis ist:
Nur ein - militärisch durchgesetztes, zeitlich begrenztes und immer wieder verlängertes - EU-Protektorat(keine Kolonie!) ganz Nordafrikas würde das Problem der Flüchtlingsmassen austrocknen, Jobs und Ernährung aller Menschen dort weitgehend korruptionsfrei sicher stellen. Alles finanziert aus den libyschen Ölreserven...natürlich mit Provisionszahlung an die USA.

Die Römer haben es doch damals schon vorgemacht - heute hieße es: Bruxellae ante portas!

Mit zwei sehr schönen Nebeneffekten:
- Europa (nicht der Euro!) wäre wieder geeint durch ein gemeinsames Ziel

- ein Großteil unseres Laber-Verwaltungswasserkopfes könnte ordensreich nach dort entsorgt werden.


Gruß! webmax

Siehe vor allem Gesetz

azur @, Freitag, 20.02.2015, 15:00 vor 4030 Tagen @ Konstantin 2633 Views

Hallo Konstantin,

siehe vor allem in das Gesetz (das genannte Wörterbuch kann das nicht ersetzen):

http://dejure.org/gesetze/BGB/90a.html

Also ein Tier ist keine Sache (und natürlich keine Person, also kein Rechtsobjekt - kann also keine Rechte und Pflichten tragen), wird aber weitgehend so behandelt.

Hintergrund: http://de.wikipedia.org/wiki/Tier#Rechtsstellung_.28Deutschland.29

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Ruhig schlafen dürfte vielen hier schwer fallen...

Silke, Freitag, 20.02.2015, 20:40 vor 4030 Tagen @ pigbonds 2952 Views

bearbeitet von Silke, Freitag, 20.02.2015, 20:59

Lieber pigbonds,

Erstens ist die empirisch feststellbare technische Unterlegenheit der
anderen
Tiere gegenüber dem Menschen kein Hinweis zu deren moralischer
Überlegenheit,
die ich hier irgendwie herauslese. Wir wissen nicht, wie Löwen jagen
würden, wenn
sie Jagdgewehre bedienen, entwickeln, etc. könnten.

Wir wissen aber wie Löwen mit ihrer Überlegenheit, ihrer "Bewaffnung" umgehen.
Antilopen spazieren einige Meter vor ihrer Nase herum, nachdem die Löwen einen ihrer Artgenossen verspeist haben.
Löwen und Antilopen wissen, eine Antilope wurde zu Löwennahrung - beide pausieren (die Fluchttiere und die Jäger).
Der Hunger ist gestillt, die Gefahr einer weiteren Tiertötung besteht jetzt nicht mehr, weil es Energieverschwendung (nutzlose Hetzerei) + Futterverschwendung (nur eine lebende Antilope bleibt freßbar) wäre.

Zweitens ist die "Zwangskollektivierung" auch gerade jenem Umstand
geschuldet,
dass beispielsweise oben genannter Löwe auch ohne Jagdgewehr eine
erhebliche
Bedrohung darstellen kann, der ein Kollektiv deutlich effektiver
entgegentreten
kann. Damit meine ich nicht nur ein Kollektiv im Sinne einer Gruppe,
sondern in
organisierter Form, z.B. zeitlich, indem ständig jemand/mehrere die
schlafende
Gruppe bewacht. Solche Menschen sind schon hart am Übergang zum
Zivilisten.
Nach der Lektüre von Jared Diamond weiss man auch, was geschieht, wenn
man
"Territorium" solcher indianischer beinahe Zivilisten betritt.

Die Löwen, Wölfe, Hyänen, Orcas betreiben freiwillig organisierte Gewaltanwendung zur Nahrungsgewinnung und Genweitergabe. Für beides brauchen sie ein Territorium zur Einflussnahme, Waffen und den Willen zur Anwendung der Waffen gegen Andere.
Indigene "Nacktaffen" machten das genauso wie z.B. angeblich die Yanomami (Lebensraumverschiebung in das angestammte Gebiet Anderer).
http://de.wikipedia.org/wiki/Yanomami
Die Beschreibungen und Darstellungen dieser Völker durch involvierte Beobachter gehen dabei so haarsträubend auseinander, dass die Frage der Interessenleitung vor jeden "Fakten"-Konsum gestellt werden sollte.

Laut Quellen machten sich die Yanomami, durch die Europäer aufgerüstet und verseucht, daran, die Ye’kuana zu berauben,
http://de.wikipedia.org/wiki/Ye%E2%80%99kuana
welche wiederum aufgerüstet und verseucht durch andere Europäer die Arawak verdrängten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arawak_%28ethnische_Gruppe%29
Wer wen zuerst wie dominiert habe hängt vor allem vom jeweiligen Erzähler ab. Entdecker, Abenteurer, Psychopathen, Missionare und Antropologen haben ihre widerlichen Anteile daran.
"Die Yanomami - Missbrauch im Urwald"
http://www.arte.tv/guide/de/031889-000/die-yanomami
Das wurde hier schon thematisiert.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=312748

Kollektive organisieren ihr Gewaltpotential oft mit defensiver Absicht und
sogar
wenn sie offensiv antreten, wird die Offensive zumeist als
Defensivstrategie
empfunden. Noch nie habe ich gehört "Verteidigung sei der beste
Angriff".

Unter Stress geratende Gruppen von Lebewesen, die als Gruppe einen Organismus bilden rücken in der Not zusammen und schädigen sich bei weiter anhaltender Not im nächsten Stresslevel gegenseitig (Kannibalismus u.a.).

Ein Bestandteil des Organismus "Einzelner Mensch" - z.B. der Magen bekommt blutende Streßulzera oder ein überfordertes Immunsystem eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises oder eine autoimmune Systemschädigung ("Holy Seven" der Psychosomatik)oder ein Krebs treibt auf dem Boden einer chronischen Verletzung (z.B. Dauerbronchitis bei Rauchern)einen missratenen Heilungsversuch voran oder eine psychische Dekompensation bereitet dem Leiden des überforderten Menschen ein Ende.

Je nach Vulnerabilität, Sozialisierung und Panzerung, nach erlernten und epigenetisch weitergegebenen Verhaltensmustern wird aggressiv-depressiv-destruktiv-konstruktiv agiert und reagiert.
Hierbei sind die Menschen in straffe Systeme eingebunden:
1.Natur mit täglichem Überlebenserfordernis in der Nahrungskette und/oder
2. artspezifische Organisationssysteme bis hin zum im einzelnen Mensch verinnerlichten Staatskonstrukt

Was, wie bereits oben erwähnt, kein Hinweis auf eine moralische
Qualifikation
sein kann. Es gibt auch keine Löwenorganisation zum Schutze der
Antilopen.

Wozu auch. Antilopen töten Pflanzen um zu überleben und werden von Löwen getötet damit diese überleben - ein Aufschulden ist nutzlos und Rücksichtnahme und Interessenvertretung auch, da überall autopoietische Systeme relativ stabil in den zulässigen Schwankungsbreiten rückgekoppelt geregelt zwischen Sonne und absolutem Nullpunkt im Weltall Energiewandlung betreiben.
Ohne Löwen vermehren sich die Antilopen so schnell, dass sie in einer verwüstenden Landschaft alle untergehen.
Sind die Löwen zu verschwenderisch, gehen sie wegen Futtermangel unter. Und nach ihnen dann die Antilopen wegen Löwenmangel.

Alles zutreffend, wenn Du den Begriff 'Mensch' durch 'Bürger' ersetzt.


Völlig falsch, der Mensch (Immunsystem) wie der Zivilist (Forscher)
betreibt
beträchtliche Anstrengungen, um aggressive Tiere abzuwehren. Löwen
heutzutage
weniger als Viren.

Nein, das Immunsystem der Erde betreibt beträchtliche Anstrengungen, den Menschen loszuwerden...
...und wird es auch schaffen, wenn er weiter auf Waxtum ohne Ende setzt.

Ich halte es für eine unbegründet optimistische Sichtweise, dass der
Zivilist
durch Menschwerdung der Gewalt entkommen kann.
Ich gehe sogar soweit, um zu behaupten, der Zivilist soll Bürger werden
und als
Bürger diese Gewalt mitbeherrschen.

Das haben wir bei der Kohle/Erdöl/Atomkraft-Energie und bei Ökonomie/Geldsystem-Machtsystem bis heute versucht. Jeder Schraubendrehversuch macht alles schlimmer.
Die Pyramidenbasis muss km weit erweitert werden um in Richtung Spitze einen mm Stabilität zu erzeugen.

Ich sehe nur 3 Optionen:
1.schmerzhaftes Zerfallen in flexible und agile autarke Gruppen, oder
2.totale weltweite Diktatur oder
3.Zusammenbruch der Spezies und das nächste Massenaussterben.

Die von Dir erwünschte gute Diktatur setzt überwiegend gute Menschen an der Macht voraus. Die finden sich nicht unter all den Gifttrinkern.

Wichtigste Aufgabe der Menschheit ist aus meiner Sicht die Verhinderung eines atomaren GAU's. Ein Großteil der Menschheit wird so und so untergehen.
Einen weiteren Wissenszuwachs werden wir wahrscheinlich nicht überstehen.
Oder @Meph hat Recht mit seinen nach dem GAU entstehenden strahlungsresistenten Lebensformen, so wie die Säugetiere nach dem Yucatan-Meteorit die Dinos abgelöst haben.

Liebe Grüße
Silke

Systematisch foltern (wollen) tut erst der zivilisierte (patriarchalisierte) Mensch

Zarathustra, Samstag, 21.02.2015, 10:49 vor 4029 Tagen @ pigbonds 2462 Views

bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 21.02.2015, 10:55

... eben der Bürger, aufgrund system(at)ischer Traumatisierung ab Geburt. 'Moralisch' ist diese entartete Spezies mit Abstand die schlimmste. Sie tötet und foltert nicht nur der Nahrung oder Verteidigung willen, sondern krankheitshalber (zur sadistischen/masochistischen 'Befriedigung'):

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=254750

Systematische Folter ist gar nicht so einfach, es sei denn

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 21.02.2015, 11:25 vor 4029 Tagen @ Zarathustra 2399 Views

... eben der Bürger, aufgrund system(at)ischer Traumatisierung ab Geburt.
'Moralisch' ist diese entartete Spezies mit Abstand die schlimmste. Sie
tötet und foltert nicht nur der Nahrung oder Verteidigung willen, sondern
krankheitshalber (zur sadistischen/masochistischen 'Befriedigung'):

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=254750

essei denn, man entmenschlicht vorher das Opfer, indem man ihm seine Menschenwürde aberkennt und es zum "Bürger" oder "Zivilisten" erklärt.

Das haben alle Folterwillige schon immer gewusst.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Systematische Folter ist das Einfachste und Herrlichste der Welt

Monterone @, Samstag, 21.02.2015, 12:07 vor 4029 Tagen @ Mephistopheles 2484 Views

Vorausgesetzt, man ist Transatlantiker und Demokrat.

Welche Staaten fallen denn nicht erst seit heute durch grausamste Folterexzesse auf?

Die der westlichen Wertegemeinschft, allen voran USA, GB und Israel.

essei denn, man entmenschlicht vorher das Opfer, indem man ihm seine
Menschenwürde aberkennt und es zum "Bürger" oder "Zivilisten" erklärt.

Die von ihnen mit Krieg überzogenen Gegner zu entmenschlichen praktizieren die westlichen Führungsnationen seit dem Ersten Weltkrieg.

Deutschland durfte das in ganz besonderer Weise auskosten.

Gute Nacht

nemo, Samstag, 21.02.2015, 12:16 vor 4029 Tagen @ pigbonds 2375 Views

bearbeitet von nemo, Samstag, 21.02.2015, 12:35

Man könnte es auch mal vorsichtig versuchen, auf eine andere Weise
zu betrachten. Unser Gehirn ist Teil des Problems.

Eine kleine Auswahl von gängigen Lehrmeinungen, die unsere Wirklichkeit bestimmen:

Ökonomie – Geld ist ein Tauschmittel
Christentum – Der Mensch ist ein Sünder und der Gnade Gottes ausgeliefert
Physik – Das Universum ist durch einen Urknall entstanden
Atomkraft – Atomenergie ist sauber, obwohl wir keine Ahnung haben, wie wir die verstrahlten Brennelemente entsorgen
Biologie – Bewusstheit entsteht im Gehirn
Gentechnik – GenFood ist gesundheitlich unbedenklich
Mobilfunk – Funkfrequenzen sind gesundheitlich unbedenklich
Ägyptologie – Die Pyramiden sind Grabkammern der Pharaonen
Staat – Geheimdienste schützen unsere Verfassung
Politik – Politiker arbeiten im Auftrag der Wähler

Aus dieser kleinen, überschaubaren Liste, die praktisch endlos erweiterbar ist,
kann man sich ein beliebiges Thema auswählen und wird feststellen, dass es
sich bei diesen gesellschaftlich akzeptierten Ansichten lediglich um Dogmen,
Thesen und Ideologien handelt.

Worauf uns viele kluge Leute hingewiesen haben ist die Tatsache, dass wir
unser Gehirn falsch benutzen und daher mehr oder weniger unzurechnungsfähige
und gewalttätige Schwachköpfe sind.

Sie haben auch darauf hingewiesen, dass es eine andere Methode gibt, sein
Gehirn zu benutzen. Dazu müssen wir eine Eigenschaft entwickeln, die auf
Verstehen beruht. Es gibt einen Unterschied zwischen Postulaten, Theorien
usw. und dem Verstehen.

Wir können allerdings nicht verstehen, wenn wir in falschen Kategorien und
mit falschen Denkmustern arbeiten oder anders gesagt, solange wir in Dogmen,
Thesen und Irrtümern gefangen sind.

Verstehen beginnt bei jedem selbst, sobald er in der Lage ist, sein Gehirn
richtig zu benutzen. Das bedeutet, alle Annahmen erst einmal in Frage zu
stellen und mit der eigenen Wahrnehmung abzugleichen, bevor man sie
sich zu eigen macht und darauf Theorie-Gebäude errichtet.

Diese Verwirrung ist jedoch ein Merkmal des Zivilisten oder wie Robert A. Wilson
sagt, der „domestizierten Primaten von Terra“. Ob man diesen Zustand dadurch
ändert, indem man die fehlgeleiteten Denkmuster unter Aufsicht einer
fehlgeleiteten Regierung stellt, wage ich zu bezweifeln.

Gruß
nemo

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