Das Weihnachtsoratorium oder warum Auswandern keine Lösung ist

Plancius @, Dienstag, 24.12.2019, 15:10 vor 879 Tagen 6170 Views

Meine Frau und ich gehen fast jedes Jahr ins Bach's Weihnachtsoratorium. Ich bin jedes mal zutiefst gerührt von der Musik, dem Chor und der festlichen Atmosphäre in der Kirche. Seit einigen Jahren kommen mir im Konzert immer die Tränen, weil ich mir zu diesem Zeitpunkt immer bewusst werde, dass wir Träger einer wunderbaren Kultur und geistigen Schöpfung sind, unsere Generation den Staffelstab, den uns unsere Vorfahren weitergereicht haben, einfach so ohne äußere Not fallen lässt, um diese wunderbare Kultur auch weiter in die Zukunft zu tragen.

Ich schäme mich dann so vor Johann Sebastian Bach, meinen Großeltern, überhaupt allen Vorfahren, die Deutschland mit ihrem Blut verteidigt haben, so dass ich hier heute überhaupt leben kann. Ich kann es dann einfach nicht fassen, wie unsere Generation so jämmerlich versagt, eine solche Person wie eine dermaßen schwache Kanzlerin und ein derart heruntergekommenes politisches Establishment, die nichts zu bieten haben, als uns unseren Feinden dem Fraß vorzuwerfen, aus ihren Ämtern zu jagen.

Ganz im Gegenteil, wenn ich mir dann die Musiker, den Dirigenten, den Chor anschaue, sind gerade diese Menschen, die wahrhaftige Träger unserer Kultur sind, dann in der Mehrheit doch zutiefst gutmenschlich verseucht und in der Praxis die eifrigsten Verfechter der Abschaffung unserer Kultur sind. Ich, der ihr künstlerisches Wirken zutiefst schätzt, würde dann, wenn es denn nach ihnen gehen würde, mit meine politischen Ansichten auf einem Scheiterhaufen brennen.

Gerade in der Weihnachtszeit spüre ich, dass ich ein nordischer Mensch und zutiefst in diesem Land und seiner Kultur verankert bin. Wahrscheinlich geht es der Mehrheit meiner Landsleute so. Auch wenn die Zeiten härter werden, ist es für die Mehrheit der Menschen hier keine Option, das Land zu verlassen und auszuwandern. Letztes Jahr waren wir in der Adventszeit in Südafrika. Auch wenn es dort weihnachtlich geschmückt ist, sind wir wehmütig geworden und waren froh, Weihnachten doch zu Hause feiern zu können. Das Fehlen der Heimat können Sonne und ein angenehmes Klima nicht aufwiegen. Viele Menschen zerbrechen innerlich in der Ferne, weil ihre Seele einfach hier beheimatet ist.

Auch wenn Andreas Popp entsprechend rationaler Kriterien nach Kanada ausgewandert ist, @NST jetzt in Thailand wohnt und @Cascabel sich seine Burg in Panama aufbaut. Seien wir ehrlich, die Geschichte zeigt, nur den wenigsten Menschen ist es vergönnt, ein Globetrotter zu sein und seine Zelte irgendwo auf der Welt aufzustellen, ohne den Verlust der Heimat zu verschmerzen. Ich würde jedenfalls die weihnachtliche Dunkelheit, die winterliche Kälte, die Konzerte in den Kirchen sehr vermissen. Auswandern ist für die überwiegende Mehrheit keine Option, den Problemen zu entfliehen. Sie holen einen ein oder neue Probleme in derselben oder noch größeren Schwere ergeben sich. Aufgabe unserer Generation ist es, hierzubleiben, zu kämpfen, die Verräter unter uns zum Teufel zu jagen und den Staffelstab an unsere Nachfahren weiterzureichen.

Frohe Weihnachten wünsch Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

So viel verbindet uns innerhalb Kontinentaleuropas

Tempranillo @, Dienstag, 24.12.2019, 15:35 vor 879 Tagen @ Plancius 4356 Views

Hallo Plancius,

besten Dank für Deine Zeilen.

Meine Frau und ich gehen fast jedes Jahr ins Bach's Weihnachtsoratorium.
Ich bin jedes mal zutiefst gerührt von der Musik, dem Chor und der
festlichen Atmosphäre in der Kirche. Seit einigen Jahren kommen mir im
Konzert immer die Tränen, weil ich mir zu diesem Zeitpunkt immer bewusst
werde, dass wir Träger einer wunderbaren Kultur und geistigen Schöpfung
sind, unsere Generation den Staffelstab, den uns unsere Vorfahren
weitergereicht haben, einfach so ohne äußere Not fallen lässt, um diese
wunderbare Kultur auch weiter in die Zukunft zu tragen.

Beim Oratorium handelt es sich wie der Oper um eine Gattung, die in Italien enstanden ist.

Italien und Brandenburg, kann es etwas Besseres und Schöneres geben, wenn Johann Sebastian Bach das Concerto Grosso auf eine neue Höhe führt?

https://www.youtube.com/watch?v=oSZJ__GIbms

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Weihnachtsgrüße mit Händels Concerto Grosso op.6 Nr. 4

Medicus @, Dienstag, 24.12.2019, 20:53 vor 879 Tagen @ Tempranillo 2831 Views

Italien und Brandenburg, kann es etwas Besseres und Schöneres geben, wenn
Johann Sebastian Bach das Concerto Grosso auf eine neue Höhe führt?

https://www.youtube.com/watch?v=oSZJ__GIbms

Tempranillo

Lieber Tempranillo, lieber Planicus

Darf ich mich musikalisch anschließen mit dem Concerto Grosso op.6 Nr.4 von Händel, in der genialen Interpretation von Herbert von Karajan mit Leon Spierer, Emil Maas, Ottomar Borwitzky, Horst Goebel, Edith Picht-Axenfeld von den Berliner Philharmonikern, 1968.

Nein, keine historische Aufführungspraxis, sondern "opulent" mit breiten Tempi und unerreichter ergreifender Innigkeit.

https://www.youtube.com/watch?v=A5erGMadYnI

https://www.discogs.com/H%C3%A4ndel-Berliner-Philharmoniker-Herbert-von-Karajan-Concert...


Gesegnete Weihnachten. Bleibt alle gesund!

Fröhliche Weihnacht überall! Thomanerchor aus der Thomaskirche zu Leipzig

Reffke @, Dienstag, 24.12.2019, 16:29 vor 879 Tagen @ Plancius 3298 Views

Hallo Placius und allerseits,

Fröhliche Weihnacht überall!
Thomanerchor aus der Thomaskirche Leipzig sing Weihnachtslieder:

Thomanerchor Leipzig
Georg Christoph Biller - Leitung
Ullrich Böhme - Orgel
Basso Continuo: Stefan Altner - Orgel/ Bernd Strauss - Bass / Günter Krause - Violincello / Matthias Müller - Violine

0:00 J.S. Bach - Nun komm der Heiden Heiland
1:36 Giovanni Pierluigi da Palestrina - Christe redemptor omnium
4:24 Ambrosius - Veni redemptor gentium
5:00 Johann Hermann Schein - Nun komm der Heiden Heiland
6:30 Heinrich Schütz - Deutsches Magnificat
14:25 Max Reger - Wie schön leuchtet der Morgenstern
16:44 Max Reger - Unser lieben Frauen
18:58 J.S. Bach - Allein Gott in der Höh' sei Ehr
20:34 E. Mauersberger/H. Kaminski - Maria durch ein Dornwald ging
22:40 Sigfrid Karg-Elert - Resonet in laudibus
25:10 J.S. Bach - Vom Himmel hoch, da komm ich her
26:33 J.S. Bach - In dulci jubilo
29:14 J.S. Bach - Ich steh an deiner Krippen
31:29 J.S. Bach - Freut euch und jubiliert
32:51 J.S. Bach - Gloria in excelsis Deo
34:07 J.S. Bach - Präludium G-Dur
37:02 F. Mendelssohn Bartholdy - Frohlocket, ihr Völker auf Erden
38:34 E. Mauersberger - Wach, Nachtigall, wach auf
40:58 E. Mauersberger - Vom Himmel hoch, o Englein kommt
43:02 F. Mendelssohn Bartholdy - Ehre sei Gott in der Höhe
47:27 Altböhmisches Weihnachtslied - Freu dich, Erd und Sternenzelt
48:44 Altböhmisches Weihnachtslied - Lasst alle Gott uns loben
51:19 Max Reger - Vom Himmel hoch
52:45 Gustav Schreck - Stille Nacht, Heilige Nacht
55:45 J.S. Bach - In dulci jubilo

Video:
https://youtu.be/Mihi85jrvVE

Aus der Nikolaikirche zu Leipzig:
Jauchzet, frohlocket!

Thomanerchor Leipzig "Weihnachtsoratorium"(Kantate IV) Johann Sebastian Bach

MfG, Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Klasse! Gutes Weihnachtsfest und neues Jahr allen hier. :-) (oT)

Silke, Dienstag, 24.12.2019, 16:46 vor 879 Tagen @ Plancius 2625 Views

- kein Text -

Kleiner Weihnachtsgruß von klein Nico

Nico @, Dienstag, 24.12.2019, 17:53 vor 879 Tagen @ Plancius 3063 Views

Alles richtig, was du sagst, lieber Plancius, und meinen Dank dafür. Vielleicht kann Weihnachten aber auch etwas sein, was gefeiert werden sollte. Bitte nicht als Affront verstehen, aber ich wollte es gerne posten, aber keinen Thread deshalb aufmachen. Hier also noch mal poppige Weihnachten mit dem vielleicht auch schönsten Mann aller Zeiten.

https://www.youtube.com/watch?v=03Gn4_pfrlE

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Schöne und besinnliche Weihnachten. (oT)

satsangi @, Dienstag, 24.12.2019, 18:10 vor 879 Tagen @ Plancius 2381 Views

- kein Text -

Unsere Aufgabe, die es zu lösen gilt, ist hier (Deutschland)!

Mandarin @, Dienstag, 24.12.2019, 20:13 vor 879 Tagen @ Plancius 3058 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 24.12.2019, 21:05

Fröhliche, besinnliche Weihnachten!

Alles Gute Euch allen


Mandarin

Auch von meiner Seite an alle, die hier posten oder mitlesen, ein friedliches Weihnachtsfest

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 24.12.2019, 20:18 vor 879 Tagen @ Plancius 2670 Views

Deine Gedanken kann ich nachvollziehen, insbesondere der Satz:

Ich kann es dann einfach nicht fassen, wie unsere Generation so jämmerlich versagt, eine solche Person wie eine dermaßen schwache Kanzlerin und ein derart heruntergekommenes politisches Establishment, die nichts zu bieten haben, als uns unseren Feinden dem Fraß vorzuwerfen, aus ihren Ämtern zu jagen.

Ich habe meine Gedanken über das abgelaufene Jahr resp. die Aussicht auf die weitere Zukunft "sortiert" und zusammengefasst. Zum Jahresende werde ich das veröffentlichen.

Was mich nahezu erschreckt, ist, dass meine Gedanken in eine ähnliche Richtung gehen. Aber heute ist Weihnachten, - da holen wir noch den verbliebenen Rest heraus, aus der Kiste mit der Aufschrift "positive Gedanken".

Nicht Bach, Meer sollte er heissen...,

eastman @, Paltz, Mittwoch, 25.12.2019, 01:35 vor 878 Tagen @ helmut-1 2495 Views

so oder ähnlich wurde es von Beethoven überliefert.

Dieses Kunstwerk für die Sinne gehört seit Jahrzehnten zu unserem Weihnachtsritual. Ob im Dom in Speyer oder in gekürzter Form im MDR
oder auf CD usw.

Ich hatte das Glück, in Arnstadt - DER Bach-Stadt- an einer Stadtführung teilzunehmen und in die Bach-Zeit einzutauchen.

Soeben habe ich das W.-Oratorium traditionell im MDR geschaut, weshalb erst 23.30 Uhr erschliesst sich mir nicht. Es ist für mich etwas ganz Grosses, Erhebendes, Feierliches, Einzigartiges! Es ist unsere Kultur, und ich bin freudig stolz drauf, dass unser Volk so etwas hervorgebracht hatte.
Und - es freut mich so sehr, wie erhaben wir nach einem solchen Konzert über das dumme BlahBlah einer Person namens Özoguz sein könn(t)en. Ich bin es schon lange. Die Unerträglichkeit derer Worte wird erst durch den Genuss und die Kraft der Bach-schen Musik deutlich.
Euch allen wünscht der eastman wunderschöne Weihnachtstage, kommt gut in das spannende Jahr 2020 und bleibt kritisch und dem Forum eine Bereicherung.

--
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Optionen sind immer von Vorteil

mh-ing @, Mittwoch, 25.12.2019, 01:26 vor 878 Tagen @ Plancius 2761 Views

Ich bin mir nicht so sicher, dass sich die Entwicklung wirklich aufhalten lässt. Vielleicht verlangsamen oder im Detail verändern, der Umsturzplan und der Umgestaltungsplan für die Welt steht und wird leider umgesetzt. In Europa wird wieder eine Diktatur entstehen und die wird uns keine Räume mehr für die Freiheit lassen. Wer gegen das System ist, wird große Probleme haben.
Daher halte ich es für sinnvoll, sich zumindest über die Ausstiegsoptionen Gedanken zu machen, d.h. was wäre, wenn wieder so ein System wie 1933 sich etabliert, man wie ein Jude immer mehr um seine Freiheiten und sein Leben bangen muss? Was dann? Bleiben bis zum bitteren Ende und meinen, den Kampf zu gewinnen?
Klug war, der die Gefahr und die Zeichen früh erkannte und sich absetzte, und das so weit als möglich von Europa weg.
Wer wenig Optionen sonst hat, sollte England nehmen. Das war auch damals schon nicht mit dabei und jetzt ist es wieder außen vor. Südamerika ist toll, kann ich nur jedem empfehlen, der die Möglichkeiten hat. Ist auch -falls es doch besser kommt - als Urlaubsland fantastisch.

Südamerika ist allerdings auch kein einfaches Pflaster, um erfolgreich zu sein

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 25.12.2019, 09:52 vor 878 Tagen @ mh-ing 2732 Views

Wer wenig Optionen sonst hat, sollte England nehmen. Das war auch damals
schon nicht mit dabei und jetzt ist es wieder außen vor. Südamerika ist
toll, kann ich nur jedem empfehlen, der die Möglichkeiten hat. Ist auch
-falls es doch besser kommt - als Urlaubsland fantastisch.

Ein Riesenvorteil ist, daß man in den dortigen Einwanderer-geprägten Gesellschaften prima untertauchen kann, wenn die Sprache gut beherrscht wird. Die Gefahr der rassistischen Ausgrenzung ist also gering.

Ansonsten muss man entweder viel Schotter mitbringen, oder besondere Fähigkeiten drauf haben, um einen ähnlichen Standard wie bei uns zu erhalten. Ich habe 2002 in Puerto-Montt, südl. Chile, den deutschstämmigen Inhaber eines Werkzeug- und Eisenwarenhandels in seinem Geschäft kennengelernt. Der über 80 Jährige hat uns sofort taxiert. Der war knallhart drauf, Vorkriegsqualität sozusagen, und hat uns Herumstreuner mit seinen Fragen so richtig in die Enge getrieben. [[top]]

Was ich damit sagen will: Es braucht eine gewisse Haltung, um da nicht unterzugehen. Der Eisenwaren-Typ war einer der Harten aus dem Garten. [[freude]]

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Herzliche Weihnachtsgrüße & oder ein schönes Julfest

Orwell @, Mittwoch, 25.12.2019, 02:16 vor 878 Tagen @ Plancius 2607 Views

übermittelt & wünscht allen geneigten

Orwell

--

Seit letztem Sommer ist Bach einer, dessen Wahlspruch ich (wenn auch aus anderem Grunde) teile.

Ich habe genug (Ch. Gerhaher):


https://youtu.be/tpB6Aqqys5o

--
"Es ist Juristen nicht zuzumuten, schreiendes Unrecht zu erkennen." (Jörg Friedrich)

"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um

Verstehen kann ich es ....

NST ⌂ @, Südthailand, Mittwoch, 25.12.2019, 05:17 vor 878 Tagen @ Plancius 3044 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 25.12.2019, 05:27

Auch wenn Andreas Popp entsprechend rationaler Kriterien nach Kanada
ausgewandert ist, @NST jetzt in Thailand wohnt und @Cascabel sich seine
Burg in Panama aufbaut. Seien wir ehrlich, die Geschichte zeigt, nur den
wenigsten Menschen ist es vergönnt, ein Globetrotter zu sein und seine
Zelte irgendwo auf der Welt aufzustellen, ohne den Verlust der Heimat zu
verschmerzen. Ich würde jedenfalls die weihnachtliche Dunkelheit, die
winterliche Kälte, die Konzerte in den Kirchen sehr vermissen. Auswandern
ist für die überwiegende Mehrheit keine Option, den Problemen zu
entfliehen.

..... persönlich erlebte ich es ganz anders.

Hallo,

Seit ich 14 Jahre alt war, verbrachte ich nur noch in Ausnahmefällen die Weihnachtszeit zu Hause - in der Familie in die ich geboren wurde. Mit 14 flog ich an Weihnachten zur Schwester, die damals in Berlin lebte - damals gab es noch Berlinflüge 1x pro Jahr, auch für Familienangehörige. Die Weihnachttage verbrachte ich im Sound - die grösste Disko Europas zu der Zeit. Disko ist der falsche Begriff - ein Drogenumschlagplatz wäre treffender gewesen, -Die Kinder vom Bahnhof Zoo- ein Film der dieses Disko als Thema hatte.

[image]

Im darauf folgenden Jahr war ich in Amsterdam an Weihnachten, mit 17 Jahren war ich in der Weihnachtzeit und dem Jahreswechsel auf der Cheops Pyramide in Ägypten gestanden usw.

Weihnachten war für mich nie mit meinem Geburtsort verbunden. Heute gehe ich nach Bangkok , die Frau ist schon dort um den Jahreswechsel mit unserem Sohn zu verbringen. Er kennt zwar Weihnachten - er lebte die ersten 6 Jahre in D, aber hat auch keinen besonderen Bezug dazu.

Wenn ich ehrlich bin, ist für mich Weihnachten Folklore und das schon seit ich denken kann. Niemand hatte mir das eingeredet, es hat sich aus meinem Leben heraus so ergeben.

Allerdings kann ich die Wehmut nachvollziehen, die mit glücklichen Momenten in der Kindheit erzeugt wurden oder die mit bestimmten Plätzen assoziiert werden.

In diesem Sinne auf ein weiteres -Neues Jahr- an alle Leser ...

Prost .... hoch die Tassen [[smile]]
Gruss

--
Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
Seit 2020 Facebook Mitarbeiter+Forentroll

Weihnachten ... bei mir stets Höhepunkt der Winterdepression ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 25.12.2019, 10:11 vor 878 Tagen @ NST 2954 Views

In diesem Sinne auf ein weiteres -Neues Jahr- an alle Leser ...

Dem schließe ich mich gerne an.

Grüße

PS: Meine schönste Weihnachten hatte ich in Broome, West Australia. Tagsüber war es noch unerträglich heiß auf dem Campingplatz. Nach dem Sonnenuntergang aber gab es lecker BBQ am Strand, Ice Cold Beer, und es wurde Volley Ball gespielt ... perfekt! [[top]]

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Ich gebe mich der Weihnachtsdepression hin.

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 25.12.2019, 13:34 vor 878 Tagen @ FOX-NEWS 2662 Views

Entgehen kann man ihr ohnehin nicht - sie schlüge später nur umso energischer zu.
Leider gibt es im hohen Norden keine schlesischen Weihnachtswürste mit Sauerkraut. So behelfe ich mir nach ortsansässiger Sitte mit Wienern in Kartoffelsalat und laß in Gedanken die Familienangehörigen, die vor mir gegangen sind daran teilhaben.
Aber so ist das eben, jedem wie er mag. Da bin ich wieder ganz Preuße.

--
Beste Grüße

GRIBA

Weihnachten ist eben nicht überall dasselbe

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 25.12.2019, 17:21 vor 878 Tagen @ Griba 2435 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 25.12.2019, 17:25

Deshalb macht sich halt jeder das Weihnachtsfest so, wie er das möchte. Aber dass Du mich als gebürtigen Wiener in den Kartoffelsalat steckst, das hätte ich nicht erwartet.
[[euklid]]
Natürlich weiß ich, wie das gemeint ist. Interessant ist nur, dass man ab einer gewissen Linie (kurz nach der Grenze in Bayern, in Richtung Norden gesehen) von "Wiener Würstchen" spricht, und in Österreich heißen die selben Dinger "Frankfurter".

Was ich im hohen Norden immer geschätzt habe, das war der Grünkohl-Eintopf. Absolut nicht empfehlenswert ist es aber, sich in dieser Gegend ein Wiener Schnitzel zu bestellen. Zumindest nicht als Wiener, der weiß, wie sowas aussehen und schmecken muss. Das Schlimmste war auf der Fähre von Cuxhaven nach Bergen, wo man ein Wiener Schnitzel mit dem Aussehen einer Schuhsohle und brauner Soße serviert hat. Nicht mir, sondern meinem Tischnachbarn.

Aber ein kleiner Hinweis, - um die Depressionen zu besiegen:
Seit drei Tagen wächst der Tag wieder und wird langsam länger. Und zwar um ca. 1,5 Minuten täglich. Ist doch was, oder nicht?

Hier gibt es so einiges, was mit dem Original nichts zu tun hat.

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 25.12.2019, 17:51 vor 878 Tagen @ helmut-1 2498 Views

So z. B.:
Leberkäse ist hier Lyoner,
Jagdwwurst - > Mortadella,
Rotwurst - > Grützwurst,

und backen kann hier auch keiner. Dafür gibt es Schnaps in allen denkbaren Varianten[[top]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Das ist ja teilweise erschreckend

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 25.12.2019, 22:11 vor 877 Tagen @ Griba 2134 Views

Also, die Begriffsverwirrung, gerade bei den Wurstsorten, das war mir schon bekannt. Das, was in Österreich die "Krakauer" ist, das heißt in Deutschland
"Bierschinken". Wobei ich sicher bin, das in dieser Wurst gar kein Bier drinnen ist.

Aber wenn man in der Pfalz "Lyoner" verlangt, dann bekommt man mit Sicherheit keinen Leberkäse.

Wobei das ja auch bei anderen Lebensmitteln nicht ganz einfach ist, wenn man das Nord-Süd-Gefälle betrachtet.Beispiel Backwaren:
Österreich = Semmel
Pfalz = Weck
Hessen = Brötchen
Berlin = Schribben

Und immer gehts um dasselbe Lebensmittel.

Interessant ist ja auch die Bezeichnung mancher Gerichte. Da hat sich im Kölner Raum schon so mancher vertan, als er eine "Halve Hahn" bestellte und der Meinung war, er bekommt dafür eine knusprige, gebackene Hähnchenhälfte.

Da gibts aber auch die Story von dem jungen Kölner, der von der Fülle der oberen Extremitäten der Kellnerin in einem bayrischen Biergarten ganz fasziniert war. Klar konnte er seinen Blick vom oberen Dirndl-Ende nicht abwenden, und als die Kellnerin fragte, was er denn bestellen wolle, dann meinte er: "Ich kriech nen Strammen Max". Drauf meinte die Kellnerin: "Dann schau doch weg, Du Depp".

Wobei ich davon ausgehe, dass auch der Nicht-Kölner weiß, was ein "Strammer Max" in einem rheinischen Lokal bedeutet.

OH doch

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 25.12.2019, 22:21 vor 877 Tagen @ helmut-1 2141 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 25.12.2019, 22:32

Weihnachten, die geweihte Nacht, wo Sol invictus, der unbesiegbare Sol (Sol ist ein männlicher Gott und luna eine weibliche Gottheit) siegt über die Finsternis (deswegen die Weihnacht, in der alle möglichen Wunder geschehen und die Tiere für diejenigen, die ihre Sprache verstehen, miteinander reden), ist überall im indogermanischen Raum dasselbe Fest. Gefeiert wird, dass die Tage wieder länger werden. Mit den Messmethoden der frühen Astronomie vor 4-5 Jahrtausenden (Stonehenge, Himmelsscheibe von Nebra, sumerisches Reich, Zikkurat, konnte man das erst mit der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember feststellen. der Aband davor ist der heilige Abend und die folgende Nacht eben die Weih-Nacht, in der die Saat, die das zunehmende Licht braucht, geweiht wird.

Das ist der ursprüngliche Sinn des Weihmnachstsfestes in allen indogermanischen Ländern. Der Rest, was alles hinzugedichtet wird, ist pure Ideologie und Geschwätz.

Deswegen kann man das Weihnachtsfest eben nicht jeder so machen, wie er möchte, weil es ist nun mal unbestreitbare Tatsache, dass die Tage ab diesem Datum wieder länger werden. Man kann nur eine beliebige Ideologie dranpfropfen.

Deshalb macht sich halt jeder das Weihnachtsfest so, wie er das möchte.
Aber dass Du mich als gebürtigen Wiener in den Kartoffelsalat steckst, das
hätte ich nicht erwartet.
[[euklid]]
Natürlich weiß ich, wie das gemeint ist. Interessant ist nur, dass man
ab einer gewissen Linie (kurz nach der Grenze in Bayern, in Richtung Norden
gesehen) von "Wiener Würstchen" spricht, und in Österreich heißen die
selben Dinger "Frankfurter".

Was ich im hohen Norden immer geschätzt habe, das war der
Grünkohl-Eintopf. Absolut nicht empfehlenswert ist es aber, sich in dieser
Gegend ein Wiener Schnitzel zu bestellen. Zumindest nicht als Wiener, der
weiß, wie sowas aussehen und schmecken muss. Das Schlimmste war auf der
Fähre von Cuxhaven nach Bergen, wo man ein Wiener Schnitzel mit dem
Aussehen einer Schuhsohle und brauner Soße serviert hat. Nicht mir,
sondern meinem Tischnachbarn.

Aber ein kleiner Hinweis, - um die Depressionen zu besiegen:
Seit drei Tagen wächst der Tag wieder und wird langsam länger. Und zwar
um ca. 1,5 Minuten täglich. Ist doch was, oder nicht?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Hast mich neugierig gemacht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 26.12.2019, 09:56 vor 877 Tagen @ Mephistopheles 1787 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 26.12.2019, 10:06

Weihnachten, die
geweihte Nacht, wo Sol invictus, der unbesiegbare Sol (Sol ist ein
männlicher Gott und luna eine weibliche Gottheit) siegt über die
Finsternis (deswegen die Weihnacht, in der alle möglichen Wunder geschehen
und die Tiere für diejenigen, die ihre Sprache verstehen, miteinander
reden), ist überall im indogermanischen Raum dasselbe Fest. Gefeiert wird,
dass die Tage wieder länger werden.

Kleine Einschränkung:
Ich persönlich würde das auf den Bereich des germanischen Kulturraumes beziehen. Aber ich bin kein Wissenschaftler. Nur, der Begriff "Indogermanisch" hat mich schon immer irritiert, auch, wenn da ein paar Parallelen im Sprachstamm feststellbar sind.

Die Herkunft resp. das Verbreitungsgebiet der Indogermanen ist ja auch ziemlich verwaschen. Da gibts die unterschiedlichsten Graphiken darüber. Genauso verhält es sich bei den Studien und Dissertationen, - als Beispiel:

http://studgendeutsch.blogspot.com/2017/07/neue-forschungen-zur-entstehung-der.html

Demnach legt man den "Grundstein" für die Indogermanen mit dem Volk der Yamnaya fest. Diese stammen aus dem nördlichen Schwarzmeerraum. Von einem Brauchtum hinsichtlich Wintersonnenwende ist da nirgends etwas bekannt. Man hat ja auch nur Grabstätten und Metallfunde aufgefunden. Sehr gut erklärt in dieser Arbeit, unter Pkt. 2.2:

https://www.academia.edu/35607902/Migrationen_von_Ost_nach_West._Die_Arch%C3%A4ologie_v...

Also reihe ich persönlich das Fest zur Wintersonnenwende als germanischen Kult ein.

Auch die Sache mit Sol und Luna ist ja eine rein römische Angelegenheit, von der religiösen Mythologie her. Sicher, es stimmt, dass am 25. Dezember der Sonnengott (Sol) verehrt wurde, - so ganz klar aber habe ich die Motive nicht herauslesen können. Man spricht von der "Ankunft der neuen Sonne", was evtl. auf das Bewusstsein hindeutet, die Tageszeiten werden wieder länger.

https://www.wikiwand.com/de/Sol_(r%C3%B6mische_Mythologie)

Genauso undurchsichtig ist es bei früheren Kulturen, inwieweit diese der Wintersonnenwende besondere Beachtung geschenkt haben, z.B. in der Ägyptologie. Da war natürlich der Gott Re (oder auch Ra genannt) die zentrale Figur als Sonnengott. Lediglich Macrobius hat die Geburt des Sonnengottes zur Wintersonnenwende datiert.

https://www.univie.ac.at/rel_jap/kami/Sonne_und_Mond

Mit den Messmethoden der frühen
Astronomie vor 4-5 Jahrtausenden (Stonehenge,
Himmelsscheibe
von Nebra
, sumerisches Reich, Zikkurat, konnte man das erst mit der
Nacht vom 24. auf den 25. Dezember feststellen.

Einverstanden, - aber ein Kult irgendwelcher terminlichen Verehrung anlässlich der Wintersonnenwende lässt sich daraus, - nach meiner Lesart - nicht ableiten.

der Abend davor ist der
heilige Abend und die folgende Nacht eben die Weih-Nacht, in der die Saat,
die das zunehmende Licht braucht, geweiht wird.

Das war mir bekannt.

Das ist der ursprüngliche Sinn des Weihnachtsfestes in allen
indogermanischen Ländern. Der Rest, was alles hinzugedichtet wird, ist
pure Ideologie und Geschwätz.

Also, nochmal - indogermanisch klammern wir mal aus. Denn, um mal beim Beispiel Indien zu bleiben, dort ist zwar auch das Weihnachtsfest mittlerweile bekannt, aber erst seit der teilweisen Christianisierung dieses Subkontinents. Im Hinduismus gibts lediglich das traditionelle Lichterfest (Diwali). Was im link nicht erwähnt wird, ist, dass dieses Lichterfest einen ganz anderen Ursprung hat, und keine Beziehung zur Sonnenwende, zumal es im Oktober gefeiert wird:

https://www.br.de/interkulturell/interkultureller-kalender-diwali-lichterfest-100.html

Deswegen kann man das Weihnachtsfest eben nicht jeder so machen, wie er
möchte, weil es ist nun mal unbestreitbare Tatsache, dass die Tage ab
diesem Datum wieder länger werden. Man kann nur eine beliebige Ideologie
dranpfropfen.

Das stimmt. Auch das mit dem dranpropfen. Logischerweise haben sich die Verbreiter des Christentums damals schon überlegt, wie sie das Fest mit der Geburt Christi terminlich am besten einrichten. Zumal es ja über die tatsächliche Jahreszeit unterschiedliche Auffassungen gibt. Die einen sind davon überzeugt, dass es im Frühjahr war (der Hinweis mit dem Lamm als Geschenk, - und die Lämmer werden - auch in Israel - im Frühjahr geboren), die anderen führen es auf Geschichtsschreibungen der Volkszählung zurück, die im August stattgefunden hat.

Es ist naheliegend, dass man sich am Termin des germanischen Julfestes orientiert hat, es kann aber auch das jüdische Chanukka-Fest (jüdisches Lichterfest) sein. Oder man hat damit zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt.
Die Meinungen darüber gehen weit auseinander.

https://allsherjargode.beepworld.de/weihnachtsirrtuemer.htm

Eines aber konnte ich auch beim christlichen Weihnachtsfest nicht herausfinden, nämlich ab wann diese unselige Tradition der Schenkerei begann, der konsumale Kaufzwang. In einem anderen Forum meinte man, dass das auf die Geschenke der Hl. 3 Könige zurückgeht. Das aber wiederum kann schon deshalb nicht stimmen, weil sich die Könige nicht untereinander beschenkt, sondern dem neugeborenen König der Juden die königliche Ehrerbietung überreicht haben, die aus Gold, Weihrauch und Myrrhe bestand.

Selbst die Sonne feiert Weihnachten ;-)

Nico @, Donnerstag, 26.12.2019, 15:19 vor 877 Tagen @ Mephistopheles 1779 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 26.12.2019, 15:23

Gefeiert wird,
dass die Tage wieder länger werden. Mit den Messmethoden der frühen
Astronomie vor 4-5 Jahrtausenden (Stonehenge,
Himmelsscheibe
von Nebra
, sumerisches Reich, Zikkurat, konnte man das erst mit der
Nacht vom 24. auf den 25. Dezember feststellen. der Aband davor ist der
heilige Abend und die folgende Nacht eben die Weih-Nacht, in der die Saat,
die das zunehmende Licht braucht, geweiht wird.

Eine sehr wohl einleuchtende Erklärung für das zeitliche Abweichen von Weihnachten und Sonnenwende, und so setze ich meine Anmerkung für @helmut-1 auch an diese Stelle. Wenn mich nicht alles täuscht wird der Tag um 2 X 1,5 Minuten länger, sowohl morgens wie abends. Dies Übrigens auch nur durchschnittlich, weil diese Veränderung einer gewissen Dynamik folgt. Noch sind die Unterschiede kaum zu beobachten, aber nach einer gewissen Zeit gewinnt der Tag jeweils knappe 2 (4) Minuten pro Zyklus. Was sich übrigens ales nur auf unsere Breiten bezieht.

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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Kann so eigentlich nicht stimmen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 26.12.2019, 15:55 vor 877 Tagen @ Nico 1701 Views

Wenn mich nicht alles täuscht wird der Tag um 2 X 1,5 Minuten länger, sowohl morgens wie abends.

Rechnen wir mal:
365 Tage hat das Jahr, der Unterschied zwischen dem 22.12. und dem 21. 6. beträgt demnach 182 Tage. Vergleichen wir mal die Zeit, wann da jeweils der Sonnenuntergang meteorologisch festgelegt wird, - und dann kommt man in der Summe auf 280 Minuten Differenz insgesamt. Dividiert man diese 280 Minuten durch die Anzahl der Tage, dann kommt man auf eine Veränderung von etwas über 1,5 min täglich, in der Summe.

Würde das mit den 2 x 1,5 min täglich zutreffen, dann wären das über 182 Tage ein Zuwachs von 3 min täglich, und dann hätten wir einen Unterschied zwischen Winter- und Sommersonnenwende von mehr als 9 Stunden. Geht nicht, weil dann könnten wir uns noch um Mitternacht im Biergarten aufhalten.

Trotzdem ist das ein Bereich, bei dem ich mir schwer tue, da sind mit zuviel Unbekannte dabei, wie man hier nachlesen kann:

https://www.spektrum.de/frage/wie-aendert-sich-die-tageslaenge-mit-der-wintersonnwende/...

Stimmt aber doch

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 26.12.2019, 18:57 vor 877 Tagen @ helmut-1 1708 Views

Der kürzeste Tag am 21. Dezember dauerte 8 Std. und 17 Min., das sind nach Kopfrechnung 497 Min.
Der längste Tag vor 182 Tagen am 23. Juni dauerte 16 Std. und 3 Min., das sind 963 Min.
Somit 466 Min länger. Wenn du das durch 182 teilst, erhältst du pro Tag 2,56 Min oder 2 Min und 33 sec.

https://www.sunrise-and-sunset.com/de/sun/deutschland/diedorf/2019/dezember

Die in Diedorf haben nämlich nachgemessen!

[[euklid]]

Wenn mich nicht alles täuscht wird der Tag um 2 X 1,5 Minuten länger,
sowohl morgens wie abends.

Rechnen wir mal:
365 Tage hat das Jahr, der Unterschied zwischen dem 22.12. und dem 21. 6.
beträgt demnach 182 Tage. Vergleichen wir mal die Zeit, wann da jeweils
der Sonnenuntergang meteorologisch festgelegt wird, - und dann kommt man in
der Summe auf 280 Minuten Differenz insgesamt. Dividiert man diese 280
Minuten durch die Anzahl der Tage, dann kommt man auf eine Veränderung von
etwas über 1,5 min täglich, in der Summe.

Würde das mit den 2 x 1,5 min täglich zutreffen, dann wären das über
182 Tage ein Zuwachs von 3 min täglich, und dann hätten wir einen
Unterschied zwischen Winter- und Sommersonnenwende von mehr als 9 Stunden.
Geht nicht, weil dann könnten wir uns noch um Mitternacht im Biergarten
aufhalten.

Trotzdem ist das ein Bereich, bei dem ich mir schwer tue, da sind mit
zuviel Unbekannte dabei, wie man hier nachlesen kann:

https://www.spektrum.de/frage/wie-aendert-sich-die-tageslaenge-mit-der-wintersonnwende/...


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ja, hier ist mir ein Fehler unterlaufen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 27.12.2019, 07:19 vor 876 Tagen @ Mephistopheles 1261 Views

Es genügt ja nicht, nur die Differenz bei den unterschiedlichen Zeiten der Sonnenuntergänge rechnerisch zu berücksichtigen, man muss das genauso bei den Sonnenaufgängen machen. Das heißt, die jeweilige Dauer zwischen Sonnenaufgang und -untergang der Wintersonnenwende und der Sommersonnenwende gegenüberstellen und dann durch die 182 Tage dividieren.

Da sich diese Unterschiede - morgens und abends - nicht gleichmäßig darstellen (s. meinen link im Vorkommentar), kommt dadurch eine andere Zahl zustande.

Wie schon der Lateiner sagt: Errare humanum est (abgekürzt "Ehe").

Die Frankfurter Würstchen, erfunden von einem Metzger namens Wiener. (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 26.12.2019, 01:53 vor 877 Tagen @ helmut-1 1788 Views

- kein Text -

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[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Ein Scherz am Abend, - erquickend und labend

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 26.12.2019, 10:12 vor 877 Tagen @ FOX-NEWS 2050 Views

Den Erfinder der Würstchen habe ich gefunden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Lahner

Sollte es aber jemanden hier geben, der mitliest und ein Insider der Branche ist, - dann würde ich mich über die Preisgabe der best gehüteten Geheimnisse freuen. Trotz aller selbst probierten Aktionen habe ich noch nicht klar herausgefunden, wie man folgende Produkte herstellt:

- Kümmelbraten (österr. Spezailtät)
- Burenwurst (Wiener Spezialität) - keine Angst, hier werden keine Buren geopfert....

Wie heißt der schöne Spruch:
Oftmals versucht, nie erreicht

Um die Wurstverwirrung komplett zu machen:

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 27.12.2019, 10:54 vor 876 Tagen @ helmut-1 1382 Views

www.fleischtheke.info sagt:

"Obwohl das Frankfurter Würstchen bereits seit dem 13. Jahrhundert in Frankfurt bekannt ist, erhielt es seinen Namen erst vergleichsweise spät und zwar über einen Umweg: Johann Georg Lahner (1772–1845), ein Metzger, der in Frankfurt sein Handwerk gelernt hatte, begann ab 1805 in Wien nach Vorbild des Frankfurter Würstchen aus Rind- und Schweinefleisch Würstchen herzustellen, die er “Frankfurter” nannte. Diese “Frankfurter Würstchen” aus Wien waren bald ein weltweiter Erfolg und noch heute nennt man in den USA, Österreich und in anderen Ländern diese Variante “Frankfurter”. In Deutschland und der Schweiz dagegen werden die Würstchen aus Rind- und Schweinefleisch “Wiener Würstchen” genannt, während man zur Unterscheidung die Würste aus Frankfurt als “Frankfurter Würstchen” bezeichnet."

[[hae]]

Grüße

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** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

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